TSG Track Service GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix Amadeus Thormählen seit 24.2.2023 | Geschäftsführer |
Steffen Ralfs seit 14.2.2012 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Klaus Thormählen GmbHBad OldesloeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Klaus Thormählen GmbH hat ihren Sitz in Bad Oldesloe und wird unter der Registernummer HRB 6917 beim Amtsgericht Lübeck geführt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG erstellt worden. Nach den Größenmerkmalen gemäß § 267 HGB handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Bilanzvermerken Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Anlagegüter werden linear und pro rata temporis abgeschrieben. Vermögenswerte mit einem Anschaffungswert von weniger als 800,00 EUR wurden entsprechend den steuerlichen Vorschriften im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten bilanziert. Daneben werden bei Forderungen erkennbare Einzelrisiken durch individuell bemessene Einzelwertberichtigungen sowie allgemeine Kreditrisiken durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Bankguthaben und Kassenbestände werden zum Nennwert angesetzt. Bankguthaben in fremder Währung werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Als Sonderposten für Investitionszuschüsse (Korrekturposten zum Anlagevermögen) werden die erhaltenen Investitionszuschüsse passivisch ausgewiesen. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt korrespondierend zu den Abschreibungen der entsprechenden Vermögensgegenstände. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten in erforderlicher Höhe berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von TEUR 79 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von TEUR 422 enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 318) und die sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 655) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben mit TEUR 196 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, mit TEUR 458 eine Restlaufzeit von einem bis 5 Jahren und mit TEUR 31 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden in Höhe von TEUR 1.432 besichert. Die mit Darlehen finanzierten Schweißmaschinen und Kraftfahrzeuge unterschiedlicher Bauart sind den kreditgebenden Banken sicherungsübereignet. Darüber hinaus bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich aus Personalrückstellungen (TEUR 1.059), Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 180), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 32) und sonstige Rückstellungen (TEUR 10) zusammen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind u. a. Erträge aus den Sachbezügen der PKW Gestellung in Höhe von TEUR 134 sowie Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 64 und der Ertrag aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 134 enthalten. IV. Sonstige Angaben a) Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft hält 80 % des Eigenkapitals der TSG Track Service GmbH, Bad Oldesloe. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 weist einen nicht gedeckten Fehlbetrag von EUR 275.966,07 aus, der Jahresfehlbetrag für das Jahr 2024 beträgt EUR 83.082,83. Die Gesellschaft hält 50 % des Eigenkapitals der Optimierte Schweißtechnik OS GbR, Bad Oldesloe. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 beträgt 1.094.665,18, der Jahresfehlbetrag für das Jahr 2023 EUR 48.605,96. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses der Klaus Thormählen GmbH lag noch kein Jahresabschluss 2024 vor. b) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse bestehen am Bilanzstichtag nicht. Es bestehen keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen am Abschlussstichtag. c) Mitarbeiteranzahl Die Mitarbeiteranzahl entwickelte sich wie folgt: d) Organe Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind Herr Dipl.-Kfm. Steffen Ralfs, Kaufmann, Lübeck-Travemünde und Herr B.Sc. Felix Amadeus Thormählen, Kaufmann, Ahrensburg. Auf die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführungsorgane wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. e) Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.377.862,11 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.086.549,18 auf neue Rechnung vorzutragen. f) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind und Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Geschäftsjahr mit Auswirkung auf den Jahresabschluss und Lagebericht sowie die Vermögens-, - Finanz- und Ertragslage des Vereins haben sich nicht ergeben. Entwicklung des Anlagevermögens - Anlage 1 zum Anhang
Lagebericht1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Unser Unternehmen hat sich auf die Herstellung des lückenlosen Gleises sowie die Instandhaltung von Schienen und Weichen spezialisiert. Hauptauftraggeber waren die Deutsche Bahn AG mit ihrer Tochter BBG, Gleisbaufirmen, die wiederum für die DB AG als Generalunternehmer tätig sind, sowie Gleisanschließer und regionale Schienenverkehrsunternehmen. Im Geschäftsjahr 2019 konnten die Rahmenverträge für die Instandsetzung im Rahmen des Investitionshochs bei der DB Netz AG neu verhandelt werden. Insbesondere diese Entwicklungen haben dazu geführt, dass die Gesellschaft auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder gute Werte bei Umsatz- und Ergebnis erzielen konnte. Das Investitionshoch bei der DB-Netz AG hält an. Insbesondere im Bereich der Instandhaltung ist die Nachfrage konstant hoch. In allen Bereichen ist jedoch weiterhin eine kontinuierliche Steigerung der Kosten spürbar, insbesondere bei den Personalkosten, Reisekosten sowie bei den Investitionen in Fahrzeuge. Die Kostensteigerungen konnten durch Anpassung der Preise überwiegend kompensiert werden. Die Arbeitsbedingungen im Gleisbau, verbunden mit der Vollbeschäftigung und Fachkräftemangel in Deutschland, führen dazu, dass auch weiterhin mit einem Anstieg der Personalkosten zu rechnen ist. Die hohe Fluktuation der letzten Jahre konnte durch gezielte Förderung der Mitarbeiter eingedämmt werden. Die Rekrutierung von Mitarbeitern im Ausland, insbesondere in Kroatien und Serbien hat sich bewährt und wird weiter ausgebaut. Im Geschäftsjahr 2023 wurde die TSG Track-Service GmbH gegründet. Diese Gesellschaft rekrutiert Personal in Kroatien und erbringt (Hilfs-)Leistungen im Gleisbau, insbesondere die Herstellung des Lückenlosen Gleises aber auch einfache Schienenwechsel. Ziel der Gesellschaft ist es auch, Mitarbeitern die Gelegenheit zu geben, die Arbeitsbedingungen im Gleis kennenzulernen und Kenntnisse der Deutschen Sprache zu erwerben, um dann in die Schweißtechnik zu wechseln. Gesellschafter der TSG sind die Klaus Thormählen GmbH (80%) und Josip Sambolec (20%). Im ersten (Teil-)Geschäftsjahr mussten zunächst Mitarbeiter ausgebildet und Aufträge akquiriert werden, so dass die Gesellschaft noch nicht wirtschaftlich erflogreich arbeiten konnte. Im Geschäftsjahr 2024 konnte die TSG noch kein ausgeglichenes Ergebnis erzielen, hat sich jedoch gegenüber 2023 deutlich verbessert. Für 2025 erwarten wir eine weitere Verbesserung. Mittelfristig erscheint dies der beste Weg, um geeignete Mitarbeiter für die Schweißtechnik zu finden. Die OS Optimierte Schweißtechnik GbR hat den Schweißkopf TS1 von ZweiWeg übernommen. Die EBA/ERA-Zulassung soll als Konformitätserklärung einer bereits vorhandenen Maschine eines Wettbewerbers erfolgen, diese zieht sich jedoch bereits seit über 18 Monaten hin. Die Schweißzulassung soll im 2. Quartal 2025 erfolgen. Damit kann die TS 1 dann im Baugleis eingesetzt werden. Das Geschäft der zusammen mit einem lokalen Partner (SPIS) in Israel gegründeten Gesellschaft wurde angepasst. Die Gesellschaft hat die 50%-Anteile an der gemeinsam betriebenen Maschine zurück erworbern und vermietet die Maschine nun an die SPIS. Die Rahmenverträge mit der DB Netz AG im Fachlos 4 (Schweißtechnische Arbeiten) für die Instandhaltung für die Jahre 2020-2023 mit Verlängerungsoption bis 2027 sichern ca. 35% des Jahresumsatzes. Die Gesellschaft bedient hier 10 Produktionsdurchführungsbezirke („PD’s“). Die DB Netz hat nun auch die 2. VertragsverIängerung für 2026 und 2027 bestätigt. Damit ist eine Grundauslastung bis 2027 sichergestellt. Darüber hinaus bestehen Rahmenverträge mit dem PCK Schwedt, Saarstahl sowie mit Gleisbaufirmen. Die Klaus Thormählen GmbH bleibt auch in 2024 im Bereich Oberbau-Schweißarbeiten in Deutschland Marktführer. Lediglich die Deutsche Bahn AG selbst hat - zusammen mit ihren Tochtergesellschaften - mehr Schweißungen hergestellt als die Klaus Thormählen GmbH. Einige Wettbewerber konnte jedoch ihre Kapazitäten deutlich ausbauen. 2. Ertragslage Das Geschäftsjahr 2024 war erneut sehr erfolgreich. Unser Rohertrag hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht und beträgt bezogen auf unsere Nettoleistung TEUR 13.980. Prozentual hat sich die Rohertragsquote um 2 Prozentpunkte erhöht. Dabei hat sich unser Materialaufwand um TEUR 54 und der Aufwand für Nachunternehmer um TEUR 333 erhöht. Bei den Personalkosten ergibt sich eine Erhöhung um TEUR 1.164. Bezogen auf die Gesamtleistung hat sich die Personalkostenquote um 1 Prozentpunkt verringert. Die Abschreibungen haben sich um TEUR 50 erhöht. Die übrige Aufwandsstruktur hat sich gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich verändert. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und neutralen Effekten hat sich um TEUR 980 erhöht und beträgt TEUR 1.976. Die Zinsaufwendungen haben sich um TEUR 7 erhöht. Wesentliche Inflations- und Wechselkurseinflüsse bestehen aufgrund der überwiegenden Fakturierung in EURO nicht. Kennzahlen Ertragslage:
3. Finanzlage Ziel unseres Finanzmanagements ist es, eine für unser Unternehmen optimale Kapitalstruktur zu erreichen, sodass wir unseren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen können. Im Berichtsjahr war unser Unternehmen jederzeit zahlungsfähig. Die Eigenkapitalquote hat sich mit nun 66 % gegenüber dem Vorjahr (61 %) weiter erhöht. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote beträgt 67 % (Vorjahr 62 %). Im Branchenvergleich liegt die Eigenkapitalquote damit weiterhin weit über dem Durchschnitt. Der Einsatz von außerbilanziellen Finanzierungsinstrumenten wie Leasing nimmt für unser Unternehmen eine untergeordnete Bedeutung ein. Ausgehend von einem Cash-Flow von TEUR 2.082 im Berichtsjahr (Vorjahr TEUR 1.120), beträgt die Veränderung der finanziellen Mittel aus der laufenden Geschäftstätigkeit unter Berücksichtigung der Veränderungen bei den kurzfristigen Aktiva und Passiva TEUR 1.041. Der Saldo aus der Investitionstätigkeit beträgt nach Abzug von Anlagenverkäufen TEUR -777. Außerdem ergibt sich ein Saldo aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 665. Insgesamt beträgt die Veränderung der kurzfristigen Banksalden TEUR 929. Die Nettoverschuldung beträgt TEUR -2.172 (Vorjahr: TEUR -2.619). 4. Vermögenslage Unser Anlagevermögen schreiben wir planmäßig linear ab. Unserem Wachstum tragen wir durch entsprechende Investitionen in unseren Betriebsstätten Rechnung. Im Geschäftsjahr erfolgten Investitionen in Höhe von TEUR 845 (Vorjahr: TEUR 870). Bei den Investitionen handelte es sich im Wesentlichen um Ersatzbeschaffungen. Unser Bestand an Vorräten hat sich auf TEUR 620 (Vorjahr TEUR 677) verringert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 2.702 (Vorjahr TEUR 1.249). Kennzahlen Vermögenslage:
Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes beurteilen wir unsere wirtschaftliche Lage (Vermögens-, Finanz- und Ertragslage) als gut. 5. Risiko- und Chancenbericht Risikobericht Mit unserem Risikomanagement fördern wir das Chancen- und Risikobewusstsein unserer Mitarbeiter. Durch den bewussten und kontrollierten Umgang mit Risiken lässt sich das Unternehmen auf nachhaltiges Wachstum ausrichten, können Chancen genutzt und Wettbewerbsvorteile realisiert werden. Unser Risikomanagement hilft, Risiken frühzeitig zu erkennen und daraus resultierende Gefahren für das Unternehmen abzuwenden. Das Risikomanagement ist Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs-, und Berichterstattungsprozesses. Kernelement des Risikomanagements sind die strategische Planung, die Mittelfristplanung und Budgetierung, das Reporting und permanente Controlling. Das zuständige Management hat die Aufgabe, die Risiken zu identifizieren und zu bewerten. Das Aufspüren von Risiken bedeutet dabei sowohl Gefahren zu erkennen, die den Erfolg oder im Extremfall den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, als auch positive Chancen zu finden und diese für das Unternehmen wahrzunehmen. Nachfolgend werden Risiken beschrieben, die nachteilige Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Unser Unternehmen unterliegt den allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Chancen und Risiken in den Ländern und Regionen, in denen das Unternehmen tätig ist. Insgesamt betrachten wir das wirtschaftliche Umfeld der Gesellschaft als positiv. Unser Unternehmen ist einer Vielzahl von regulatorischen und rechtlichen Entwicklungen ausgesetzt. Risiken aus den Bereichen Produkthaftung, Rückrufe, Arbeitssicherheit sowie Umweltschutz sind zu erwähnen. Durch eine kontinuierliche Verbesserung der Aufbau- und Ablauforganisation, des Qualitätsmanagements und eines Versicherungsschutzes werden hier schon im Vorfeld mögliche Risiken minimiert. Wir sind den branchentypischen Risiken ausgesetzt. Zyklische Nachfrage schwankungen wichtiger Abnehmerbranchen sowie der intensive Wettbewerb in den Absatzmärkten stellen operative Risiken dar. Die Innovationskraft ist hierbei ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor. Um die Marktstellung zu festigen und weiter auszubauen, forscht und arbeitet unser Unternehmen an neuen Produkten und Verfahren. Die Kriege in der Ukraine und Israel sowie die Nachwirkungen der Maßnahmen zur Bekämpfung von SarsCov2 haben dazu geführt, dass die Kosten und Lieferzeiten in allen Bereichen seit 2020 deutlich gestiegen sind. Die erhöhte Nachfrage der Deutschen Bahn nach Oberbauleistungen führt außerdem dazu, dass die Kosten für Löhne sowie Maschinen und Geräte im Oberbau weiter steigen. Bei einem Rückgang der Nachfrage, z.B. aufgrund fehlender Finanzierungsmittel des Bundes, besteht das Risiko, dass die aktuell kostendeckenden Preise nicht aufrecht erhalten werden können, es jedoch nur wenige Möglichkeiten gibt, die hohen Kosten kurzfristig zu reduzieren. Dem technischen Betriebsunterbrechungsrisiko wird durch Wartungs- und Instandhaltungspläne Sorge getragen. Zudem ist das Risiko von Sach- und Haftpflichtschäden durch Versicherungen adäquat abgedeckt. Darüber hinaus sind Zahlungsausfälle durch eine Kreditversicherung abgedeckt. Es besteht außerdem eine Vertrauensschaden Versicherung. Informationstechnische Risiken begegnen wir mit regelmäßigen Investitionen in moderne Hard- und Software. Mit Hilfe moderner Security-Lösungen schützen wir unsere Daten und unsere Infrastruktur vor ungewollten Zugriffen. Derzeit sind keine IT-relevanten Risiken in unserem Unternehmen erkennbar. Für das Wachstum und die weitere Entwicklung unseres Unternehmens sind die Mitarbeiter die wichtigste Ressource. Die Verfügbarkeit insbesondere von gewerblichen Mitarbeitern, insbesondere Fachkräften für Schienentechnik (FaSt) zeichnet sich als wesentlicher Risikofaktor für die Zukunft ab. Die wesentlichen Risiken im Personalbereich ergeben sich durch die Fluktuation von Mitarbeitern sowie bei der Beschaffung (insbesondere) von gewerblichen Arbeitskräften. Die Umstrukturierung der Ausbildung vom Schweißmeister Os zur FAST birgt das Risiko, dass diese Mitarbeiter auch in anderen hochbezahlten Positionen (z.B bei Ingenieurbüros) als Schweißüberwacher eingesetzt werden können. Da diese Tätigkeit neben einer hohen Vergütung gleichzeitig eine wesentlich geringere körperliche Beanspruchung bedeutet, besteht hier das Risiko, das ausgebildete Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Wir begrenzen diese Risiken durch stärkung des Team-Geistes, Qualifizierungsangebote und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie leistungs- und marktgerechte Vergütungspakete. Darüber hinaus akquirieren wir Personal in den Westbalkanstaaten, insbesondere in Kroatien und Serbien. Trotz aller Bemühungen ist es schwierig, den Bestand an geeignetem gewerblichem Personal zu halten. Die Ansprüche der Mitarbeiter auf immer weiter steigende Vergütung und zunehmend auf mehr Freizeit erschweren die Situation. Die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter ist - konform zur allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung - abnehmend. Die Gesamtentwicklung auf dem Arbeitsmarkt bleibt damit besorgniserregend. Wesentliche Produkt- und Umweltrisiken sind derzeit nicht erkennbar. Die DB InfraGo AG verlangt ab 2026 eine Einstufung der Nachhaltigkeitsinitiative durch ECO-Vadis, bei der eine Punktzahl von mindestens 40 Punkten erreicht werden muss. Die Qualifizierung hat im Berichtsjahr begonnen und soll 2025 angeschlossen werden. Im Berichtsjahr haben sich darüber hinaus keine wesentlichen Änderungen der Risikolage ergeben. Einzelrisiken sind durch entsprechende Rückstellungen im Jahresabschluss bewertet. Auf Basis der derzeit verfügbaren Informationen bestehen darüber hinaus nach unserer Einschätzung gegenwärtig und in absehbarer Zeit für das Unternehmen keine wesentlichen Einzelrisiken. Auch die Gesamtsumme der Risiken sowie Risiko-Kombinationen gefährden nicht den Fortbestand des Unternehmens. Weitere sonstige Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Unser implementiertes Risikomanagementsystem stellt sicher, dass Chancen und Risiken frühzeitig erkannt und adressiert werden. Für die typischen Geschäftsrisiken, deren Eintritt einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zur Folge haben könnte, ist Vorsorge getroffen. Chancenbericht Unsere Unternehmensstrategie ist darauf angelegt, sich bietende Chancen frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und sie durch geeignete Maßnahmen für eine erfolgreiche Entwicklung unseres Unternehmens zu nutzen. Unser Chancenmanagement orientiert sich dabei im Wesentlichen an den Zielen und Strategien für unsere Geschäftsfelder und ist ein integraler Bestandteil der Planungs- und Steuerungssysteme. In unseren bestehenden Geschäftsfeldern liegt die direkte Verantwortung für das frühzeitige und regelmäßige Identifizieren, Analysieren und Nutzen von Chancen primär bei der Geschäftsführung. Diese beobachtet gleichermaßen branchenspezifische, regio nale und lokale Entwicklungen und beschäftigen sich darüber hinaus mit detaillierten Markt- und Konkurrenzanalysen, Marktszenarien, den relevanten Kostentreibern sowie den kritischen Erfolgsfaktoren. Darüber hinaus werden konsequent Chancenpotenziale in neuen Geschäftsfeldern sondiert, analysiert und evaluiert. Die Verantwortung für diese strategische Weiterentwicklung unseres Unternehmens liegt bei der Geschäftsführung. 6. Prognosebericht Die Entwicklung der zukünftigen Geschäftsjahre wird wesentlich von der Investitionstätigkeit der DB Netz AG sowie der Kostenentwicklung beeinflusst. Trotz der Turbulenzen durch das Urteil des BVerfG halten die Deutsche Bahn und der Bund an der Umsetzung einer Generalsanierung von 40 definierten Hochleistungskorridoren (HLK) bis 2030 fest. Ob und in welchem Umfang die Finanzierung dieser ambitionierten Projekte möglich sein wird, bleibt dagegen vor dem Hintergrund einer schwachen Wirtschaftsentwicklung und einer Vielzahl von staatlichen Herausforderungen auf allen Gebieten in hohem Maße unsicher. Die DB InfraGo AG hat bis 2026 eine Fortsetzung des Investitionshoch angekündigt. Ab 2027 sollen die Mittel jedoch deutlich reduziert werden. Ob und in welchem Umfang dies erfolgt, ist derzeit nicht absehbar. Hier besteht ein Konflikt mit sinkenden Steuereinahmen des Bundes, die zur Finanzierung der Aufgaben der Deutschen Bahn erforderlich sind, und den nach wie vor großen Bedarfen bei der Investition in die Instandhaltung und den Ausbau des Netzes. Die Belastbarkeit der Mitarbeiter ist weiter rückläufig. Der Anspruch auf planbare Freizeit, das Auskurieren von Krankheiten und andere Ansprüche (Elternzeit etc.) belasten die Verfügbarkeit der Kapazitäten erheblich. Die allgemeine gesellschaftliche Akzeptanz von „Auszeiten“ und die Vereinfachung von Krankschreibungen (z.B. ohne Arztbesuch) stärken dieses Anspruchsdenken. Wettbewerber haben hier teilweise hohe Standards gesetzt, an denen wir uns orientieren müssen, um gute Mitarbeiter halten zu können. Dies führt auch zukünftig zu einem weiteren Anstieg der Kosten für Personal. Die Gesellschaft unterzieht sich im Geschäftsjahr 2025 einem Nachhaltigkeits Assessment von ECO Vadis, um auch zukünftig an Ausschreibungen der DB InfraGo teinehmen zu können. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und wir erwarten eine erfolgreiche Bewertung im 1. Quartal. Insgesamt blicken wir zuversichtlich in die Zukunft und erwarten auch für das Jahr 2025 ein positives Ergebnis. BestätigungsvermerkWir weisen darauf hin, dass sich der nachfolgende Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss der Gesellschaft bezieht. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfersan die Klaus Thormählen GmbH, Bad Oldesloe, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Klaus Thormählen GmbH, Bad Oldesloe, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Klaus Thormählen GmbH, Bad Oldesloe, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lübeck, den 07.03.2025 BTR SUMUS GmbH Julian Dietrich, Wirtschaftsprüfer |
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