HR Financial Services GmbH
Selbe AdresseInstitute für Factoring-Geschäfte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Langhans seit 12.3.2020 | Geschäftsführer |
Louis Coenen seit 19.1.2018 | Geschäftsführer |
Holger Piening seit 10.11.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Piening GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Piening GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023der Firma Piening GmbH, BerlinAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023der Firma Piening GmbH, Berlin
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Firma Piening GmbH, BerlinA. VorbemerkungDie Piening GmbH mit Sitz in Berlin, Kurfürstenstraße 130, ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg (HRB 28390) eingetragen. Wir haben für das Geschäftsjahr 2023 den Jahresabschluss unserer Gesellschaft nach den geltenden handelsrechtlichen Bestimmungen aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert beibehalten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung haben wir das Gesamtkostenverfahren gewählt. B. AngabenI. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Allgemeine Angaben Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauer beträgt bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 13 Jahre. Seit dem Geschäftsjahr 2018 werden analog § 6 Abs. 2a Satz 4 EStG diverse selbstständige nutzungsfähige Anlagengegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800,00 in voller Höhe im Jahr der Anschaffung oder Herstellung abgeschrieben. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend erfasst. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Die "sonstigen Rückstellungen" berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. 2. Besondere Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Der Anlagenspiegel weist auch die Aufteilung der Abschreibungen des Geschäftsjahres aus. Weder unter den sonstigen Vermögensgegenständen noch unter den Verbindlichkeiten sind antizipative Abgrenzungsposten größeren Umfangs enthalten. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen ausnahmslos bis zu einem Jahr. Unter den sonstigen Rückstellungen sind als erhebliche Posten folgende zu nennen:
3. Besondere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige periodenfremde Erträge und Aufwendungen waren nur in einem Umfange vorhanden, der für die Beurteilung der Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist. II. Bestimmte Sachverhalte Als sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen solche aus Mietverträgen, von denen im Geschäftsjahr 2024 rd. T€ 149 und in den sich daran anschließenden vier Geschäftsjahren insgesamt rd. T€ 206 anfallen werden. Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 1.062 Arbeitnehmer im Kundeneinsatz und 55 in Vertrieb und Verwaltung beschäftigt. Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Unser Mutterunternehmen ist die Firma Piening GmbH mit dem Sitz in Bielefeld. Das Gesamthonorar der bestellten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2023 beträgt T€ 12. III. Zusammenfassendes Ergebnis nach § 264 Abs. 2 Satz 1 HGB Besondere Umstände haben sich im Geschäftsjahr nicht gezeigt. Anlagenspiegel
Berlin, den 03. September 2024 Holger Piening Louis Coenen Robert Langhans Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Firma Piening GmbH, BerlinI. Wirtschaftsbericht 1. Geschäft und Rahmenbedingungen a) Darstellung von Unternehmen und Geschäft Die Piening GmbH Berlin ist ein Anbieter umfassender Personaldienstleistungen auf dem deutschen Markt. Das Geschäftsfeld umfasst vor allem die Dienstleistungen Zeitarbeit, Personalvermittlung und Outsourcing. Zusätzlich zu diesen Tätigkeitsbereichen bietet die Piening GmbH spezialisierte Dienstleistungen wie On-Site-Management (OSM), Master-Vendoring und zusätzliche Rekrutierungsdienstleistungen wie Recruitment Process Outsourcing (RPO) oder "Testen und Einstellen" an. Die Niederlassungen bedienen verschiedene Branchen und Berufsfelder. Darüber hinaus hat die Piening GmbH spezialisierte Geschäftsbereiche, die sich auf Montage, Auslandsrekrutierung, Engineering & IT und Medical konzentrieren - letzterer repräsentiert durch die Marke "inCare by Piening". Die Piening GmbH Berlin ist in den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen vertreten. Darüber hinaus ist sie durch ihre Muttergesellschaft Piening GmbH Bielefeld mit weiteren Niederlassungen auf dem Markt präsent. b) Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes Nach Ende der wirtschaftlichen Einschnitte durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 fiel durch die militärische Auseinandersetzung in der Ukraine, durch steigende Energiepreise und hohe Inflation die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 geringer aus als erwartet. Im Jahr 2023 sank das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt sogar um 0,2 Prozent (2022: +1,8 Prozent, 2021: +3,2 Prozent) und bestätigte damit die erwartete Rezession. Der ifo-Geschäftsklimaindex sank im Jahresdurchschnitt von 90,4 Punkten in 2022 auf 88,9 Punkte im Jahr 2023. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Perspektive schätzten Unternehmen die eigenen wirtschaftlichen Aussichten eher pessimistisch ein. Weltwirtschaftlich gesehen wies 2023 ein ähnlich langsames Wachstum wie 2022 aus (2023: 3,9%; 2022: 3,3 Prozent). Eine deutliche Konjunkturverlangsamung zur zweiten Jahreshälfte war auf schwache Industrieproduktion, steigende Zinsen und die hohe Verschuldung im chinesischen Immobiliensektor zurückzuführen. Außerdem trugen kurzfristig geldpolitische Straffungen, Haushaltskonsolidierungen, schwache Produktivitätsentwicklung, geringes Tempo bei Strukturreformen und die Gefahr einer geoökonomischen Fragmentierung zu einer schwachen Entwicklung der Weltwirtschaft bei. Der Arbeitsmarkt in Deutschland erwies sich als robust und überstieg im Jahr 2023 erstmals die Marke von 45,9 Millionen erwerbstätigen Personen. Damit stieg die jahresdurchschnittliche Zahl um 333.000 Personen. Die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg um knapp 264.000 auf 34,7 Millionen. Die Arbeitslosenquote stieg im Jahresdurchschnitt auf 5,7 Prozent (2022: 5,3 Prozent). Die Inanspruchnahme von Kurzarbeit ist weiterhin signifikant gesunken; laut der Bundesagentur für Arbeit befanden sich im Jahr 2023 durchschnittlich nur noch etwa 227.000 Beschäftigte in Kurzarbeit. Die Arbeitskräftenachfrage hat im Jahr 2023 weiter nachgelassen. Die sinkende Nachfrage nach neuen Mitarbeitenden aus 2022 setzte sich auch im Jahr 2023 fort. Mit einem jahresdurchschnittlichen Bestand von 761.000 gemeldeten Arbeitsstellen lag die Arbeitskräftenachfrage 2023 um 84.000 niedriger als im Jahr 2022. Auch der Abwärtstrend des saisonbereinigten Indikators für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland BA-X setzte sich im Jahr 2023 fort. Von zunächst 126 Punkten im Januar sank der Wert bis Dezember auf 115 Punkte. Im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung sank die Zahl der Zeitarbeitskräfte von Dezember 2022 zu Dezember 2023 um 7 Prozent auf nur noch 754.000 Beschäftigte, was im Vorjahresvergleich einer Reduzierung von 58.000 Arbeitskräften entspricht. Anhand dieser Zahlen lässt sich die Verbindung zwischen der insgesamt schwachen wirtschaftlichen Lage in Deutschland und dem Rückgang der Zeitarbeitskräfte erkennen. Als Branche, die frühzyklisch von Veränderungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen betroffen ist, ist die Zeitarbeit erneut ein deutlicher Indikator für wirtschaftliche Veränderungen, die hier frühzeitig sichtbar werden. Die Zahlen für das Jahr 2023 bestätigen das einmal mehr. Die Lünendonk-Studie 2024 kommt zu dem Schluss, dass die Zeitarbeitsbranche im Jahr 2023 insgesamt rückläufig war. Das Marktvolumen für Arbeitnehmerüberlassung ist 2023 um 3,1 Prozent gesunken, die Anzahl der Zeitarbeitskräfte sogar um 4,9 Prozent. Überproportional betroffen von der negativen Entwicklung waren Unternehmen, die - wie Piening - einen Schwerpunkt bei gewerblich-technischem Personal haben. Die Piening GmbH Berlin erzielte in diesem Umfeld im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz in Höhe von 40,1 Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang der Umsatzerlöse um 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Während im ersten Halbjahr 2023 noch erhebliche Ressourcen durch die Einführung einer neuen ERP-Software gebunden waren, stellten uns im zweiten Halbjahr das schwierige wirtschaftliche Umfeld und die damit einhergehend schwache Auftragslage vor große Herausforderungen. Insbesondere Großkunden, die in den letzten Jahren ihre Kapazitätsspitzen in großem Umfang mit Zeitpersonal von Piening abgedeckt hatten und zu denen ausgeprägte langjährige Kundenbeziehungen bestehen, waren von einem Rückgang ihrer Kapazitäten betroffen und haben den Einsatz von Zeitpersonal erheblich reduziert und zum Teil sogar vollständig zurückgefahren. Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 1.117 Arbeitnehmende beschäftigt, davon 1.062 im Kundeneinsatz und 55 im Vertrieb und in der Verwaltung. Das bedeutet im Bereich des überbetrieblich eingesetzten Personals einen Rückgang um 13,9 Prozent (2022: durchschnittlich 1.234 Mitarbeitende im Kundeneinsatz). Die Anzahl der internen Mitarbeitenden dagegen ist mit 55 gegenüber dem Vorjahr nahezu stabil geblieben (2022: 56). 2. Darstellung und Analyse der Lage a) Ertragslage Das stagnierende Wirtschaftswachstum und die eher pessimistischen Aussichten für die gesamtwirtschaftliche Lage hatten auch für die Piening GmbH Berlin signifikante Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2023. Die Ertragslage war zwar insgesamt robust, blieb aber deutlich hinter den Erwartungen zurück. Das EBIT der Piening GmbH Berlin belief sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt auf 0,8 Millionen Euro, was im Vergleich zum Vorjahr einem deutlichen Rückgang von 61,1 Prozent entspricht. In Relation zum Umsatz beträgt das EBIT 1,9 Prozent und ist damit ebenfalls gesunken. Durch die gestiegenen Zinsaufwendungen ist der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken (-99,1 %) Insgesamt ist die Ertragslage des Unternehmens schwächer als in den Vorjahren. Sämtliche erfolgsabhängigen Kennzahlen haben sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des deutlichen Rückgangs der Umsatzerlöse entsprechend verschlechtert. b) Finanzlage Die Piening GmbH Berlin befindet sich weiterhin in einer komfortablen Finanzierungssituation. Kredite wurden mit Ausnahme der Absicherung von Mietavalen sowie Avalen für Subsidiärhaftung nicht in Anspruch genommen. c) Vermögenslage Die Vermögenslage war von der Struktur her weitestgehend unverändert zum Vorjahr. Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente werden aus Kostenoptimierungsgründen nicht verwendet. II. Chancen- und Risikoberichte a) Allgemeiner Chancen- und Risikobericht Ukraine-Krieg Neben allem menschlichen Leid hat der russische Angriffskrieg auf die Ukraine auch weiterhin wirtschaftliche Auswirkungen auf die deutsche und auf die globale Wirtschaft. Hohe Energiekosten, gestiegene Rohstoffpreise, anhaltende Lieferengpässe und Einschränkungen des Im- und Exports durch Sanktionen und Gegensanktionen behindern die Wirtschaft und wirken sich wachstumshemmend aus. Vor allem die Unternehmen in Deutschland, die einen aktiven Handel mit Russland oder Osteuropa betrieben haben, sind von signifikanten Umsatzeinbußen betroffen. Erschwerend wirkt auch der Wegfall von LKW-Fahrern aus der Ukraine und aus Russland, wodurch sich Lieferzeiten verlängern und es zu Unterbrechungen von Lieferketten kommt. Die Wirtschaft Deutschlands hat mehr mit diesen Auswirkungen zu kämpfen als andere Länder, da die deutsche Industrie stärker vom internationalen Handel abhängig ist. Durch die hohen Energiekosten leiden vor allem Branchen, die energieintensiv produzieren, insbesondere die Chemie- und Pharmaindustrie sowie die Metallerzeugung. Mittelbar ist hiervon auch die Zeitarbeitsbranche betroffen, da bei Kundenunternehmen, die von den negativen wirtschaftlichen Konsequenzen des Ukraine-Kriegs betroffen sind, die Nachfrage sinkt. Der weitere Verlauf des Krieges und die daraus resultierenden weiteren Auswirkungen sind aktuell schwer abzuschätzen. Steigende Inflation Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Die Inflationsrate für 2023 fiel damit geringer aus als im Jahr zuvor (2022: +6,9 %), war aber mit knapp 6 Prozent weiterhin auf einem hohen Stand. Sie verstärkte sich zum Jahresende, nachdem sie in den Monaten zuvor rückläufig gewesen war. Hervorgerufen wurde der Anstieg zunächst durch die Corona-Pandemie, während der es zu einer wachsenden Nachfrage nach der Wiederaufnahme aller Wirtschaftsaktivitäten und zu Versorgungsengpässen kam und die den Anstieg der Energiepreise einläutete. Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde, wie im vorangegangenen Jahr auch, von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Eine hohe Inflation reduziert die Kaufkraft und somit den privaten Konsum und senkt die Sparneigung, was wiederum die Ausgabe von Krediten einschränkt. Im Juli 2022 hat die EZB im Kampf gegen die hohe Inflation begonnen, den Leitzins nach mehreren Jahren mit Null- und Negativzinsen zu erhöhen. Ende Juli 2023 lag der Leitzins bei 4,25 Prozent. Nach einem kurzzeitigen Anstieg liegt der Leitzins im Juli 2024 erneut bei 4,25 Prozent. Die Inflation erweist sich weiterhin als hartnäckig und stellt somit ein hohes Risiko dar, da Kredite verteuert werden und dadurch die Investitionstätigkeit von Unternehmen gebremst wird. Geringere Investitionen wirken sich wiederum als Bremse für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung aus und führen zu einer reduzierten Nachfrage nach Zeitarbeitskräften. Branchenrisiken Die Zeitarbeitsbranche ist stark abhängig von konjunkturellen Entwicklungen und reagiert in starkem Maße auf die Kapazitätsauslastung der Wirtschaft. In einer rückläufigen Konjunkturlage reagiert die Nachfrage nach Zeitarbeit überproportional und sehr frühzyklisch. Das eröffnet in Phasen des Wirtschaftsaufschwungs große Chancen, führt in Abschwungphasen jedoch zu überproportionalen Nachfragerückgängen. Die Piening GmbH Berlin ist in hohem Maße für Kunden aus Industrie- und Fertigungsbereichen tätig und hat im Jahr 2023, insbesondere im zweiten Halbjahr, die rückläufige Konjunktur und insbesondere die zurückgehende Kapazitätsauslastung in der Industrie deutlich zu spüren bekommen. Insbesondere langjährige Großkunden, von denen einige zu den Weltmarktführern in ihren jeweiligen Märkten zählen und die ihre Kapazitätsspitzen seit vielen Jahren durch Zeitpersonal von Piening abgedeckt hatten, haben im zweiten Halbjahr 2023 aufgrund einer geringeren Auslastung begonnen, das eingesetzte Zeitpersonal zu reduzieren bzw. teilweise vollständig zurückzufahren. Auch im ersten Halbjahr 2024 haben sich keine wesentlichen Impulse gezeigt, die ein Ende des Abschwungs andeuteten. Im Gegenteil haben etablierte Industrieunternehmen einen Personalabbau ihrer Stammbelegschaften angekündigt. Die Piening GmbH ist auch 2024 weiterhin mit rückläufiger Nachfrage konfrontiert und begegnet dem mit verstärkten Vertriebsaktivitäten. Obwohl auch viele Kunden neu gewonnen werden, können diese den Rückgang bei den Großkunden nicht kompensieren. Die weitere Entwicklung der Piening GmbH wird auch in der nächsten Zeit in hohem Maße von der Konjunkturentwicklung in Deutschland abhängen. Neben der Konjunktur können gesetzliche Rahmenbedingungen, insbesondere regulative Bestimmungen und die Ausgestaltung des Arbeitsrechts, die Beschäftigungsdynamik der Zeitarbeit in die eine oder andere Richtung beeinflussen. Fachkräftemangel Der gesamte deutsche Arbeitsmarkt ist von der akuten Problematik des Fachkräftemangels betroffen. Für die Arbeitnehmerüberlassungsbranche und für Personalvermittler bietet diese Situation Chancen und Risiken zugleich. Einerseits ergeben sich Chancen, Kundenbetriebe bei der Personalsuche zu unterstützen und die ausgeprägten Kompetenzen als Recruiting-Experten gewinnbringend einzusetzen. Andererseits besteht das Risiko, dass die Bedarfe der Kundenunternehmen aufgrund von Kandidatenmangel nicht erfüllt werden können, woraus der Verlust von Aufträgen und Kundenunternehmen resultieren kann. In den nächsten Jahren wird das Arbeitskräfteangebot, bedingt durch den demografischen Wandel, weiter sinken, da eine hohe Zahl der Erwerbstätigen dem Arbeitsmarkt durch den Renteneintritt nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Die Piening GmbH Berlin begegnet dem strukturellen Fachkräftemangel in Deutschland durch das bereits seit Jahren implementierte Instrument der Auslandsrekrutierung in verschiedenen EU-Staaten. Hier haben sich inzwischen sehr wirkungsvolle Rekrutierungskanäle etabliert, die permanent weiter ausgebaut werden. Klimawandel Der weiter fortschreitende Klimawandel und die damit verbundene Klimapolitik wirken sich auch ökonomisch stark auf die Wirtschaft aus. Extreme Wetterereignisse wie Stürme, veränderte Niederschlagsmuster, erhöhte Durchschnittstemperaturen, Überschwemmungen oder Dürre, aber auch höhere Preise für Emissionsrechte und gesetzliche Verschärfungen setzen deutsche Unternehmen unter Druck. Die Folgen für die Wirtschaft reichen von Sturmschäden, beispielsweise an Produktionsstätten, über Produktionsrückgänge und die Unterbrechung globaler Lieferketten bis hin zu Einbußen in der Stromproduktion durch weniger Kühlwasser in Trockenperioden. Nationale und internationale Regelungen zum Klimaschutz wirken sich insbesondere auf energieintensive Industrien aus, aber auch andere Unternehmen spüren den dadurch ausgelösten strukturellen Wandel, durch den unter Umständen Produkte, Produktionsverfahren, Märkte oder Standorte in Frage gestellt werden können. Davon betroffen sind auch Kundenunternehmen der Piening GmbH Berlin. Aber nicht nur dieser mittelbare Einfluss birgt ein Risiko, sondern auch unmittelbar hat der Klimaschutz eine Auswirkung auf die Geschäftstätigkeit. So hat sich auch die Firma Piening dazu verpflichtet, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Maßnahmen zum Klimaschutz zu treffen und setzt diese konsequent um. Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit ist in den vergangenen Jahren fester Bestandteil von Unternehmenszielen geworden. Verbraucher, Investoren und Analysten erwarten von Unternehmen nachhaltige Geschäftsmodelle. Nachhaltigkeit ist auch für die Piening GmbH Berlin schon seit vielen Jahren ein wichtiger Motivator. Um bereits existierende Initiativen und Projekte im Unternehmen zu bündeln, wurde eine interdisziplinäre Nachhaltigkeitsgruppe gegründet. Hier werden sowohl bestehende Initiativen und Veränderungen vorangetrieben als auch neue Ideen umgesetzt. Ökologisch betrachtet steht die Piening GmbH Berlin vor der Herausforderung, Nachhaltigkeitsaspekte in die Geschäftstätigkeit zu integrieren, wobei der Einflussbereich eines Personaldienstleisters naturgemäß relativ begrenzt ist. Zudem wurden Regeln und Prozesse eingeführt, um die Arbeitsweise nachhaltiger zu gestalten. Zu den umgesetzten Maßnahmen gehören z.B.: Ökostrom an allen Standorten zur Minimierung des ökologischen Fußabdrucks, mobiles Arbeiten zur Reduzierung von Emissionen, Übergabe von Technik an Mitarbeitende nach Ablauf der geschäftlichen Nutzungsdauer zwecks Ressourcenschonung und Abfallreduktion, Plastikvermeidung und Reduzierung des Papierverbrauchs. Der höchste CO 2 -Ausstoß der Piening GmbH Berlin ist auf den Fuhrpark zurückzuführen. Mit gezielten Maßnahmen und dem Einsatz umweltfreundlicher Alternativen wird stetig daran gearbeitet, diese Emissionen zu reduzieren. So waren im Jahr 2023 19% aller neu zugelassenen Fahrzeuge der Piening GmbH vollelektrisch. Diese wie auch Privatfahrzeuge der Mitarbeitenden können an den firmeninternen Ladesäulen an der Unternehmenszentrale geladen werden. Die Möglichkeit, den Arbeitsweg ohne Auto zurückzulegen, fördert Piening seit 2023 mit dem Jobrad-Leasing. Digitalisierung Die digitale Transformation steht derzeit bei zahlreichen Unternehmen im Mittelpunkt der Aktivitäten für Wachstum und Veränderung. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen ihren digitalen Wandel beschleunigen. Durch Digitalisierung werden Prozesse verschlankt und beschleunigt, Daten für bessere und schnellere Entscheidungen genutzt, Ressourcen geschont (beispielsweise durch Reduzierung des Papierverbrauchs) und neue Geschäftsmodelle entwickelt. Die Piening GmbH Berlin beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse und treibt die Entwicklung zum papierlosen Unternehmen immer weiter voran. Nach der vollständigen Einführung eines neuen ERP-Systems mit Projektabschluss im Jahr 2023 wurde im gleichen Jahr eine Mitarbeiter-App eingeführt. Die "Piening Connect App" dient unter anderem der internen Kommunikation, der Übermittlung von Dokumenten und der Zeiterfassung und löst die in der Personaldienstleistungsbranche noch weit verbreiteten papierbasierten Stundenzettel ab. Dadurch werden Prozesse beschleunigt, Prozesskosten gesenkt und Ressourcen geschont. Gewährleistungs-, Haftungs- und eigene Produktivitätsrisiken Gewährleistungs-, Haftungs- und eigene Produktivitätsrisiken werden insbesondere bei Inhouse-Outsourcing-Projekten, die in Form von Werkverträgen abgewickelt werden, übernommen. Um diese Risiken zu minimieren, werden alle derartigen Projekte über den Geschäftsbereich "Outsourcing" abgewickelt und einem gesonderten, speziell auf diesen Geschäftsbereich abgestimmten Controlling unterzogen. Alle Werkverträge sind inhaltlich intensiv geprüft und vertraglich durchdacht. Haftungsrisiken werden, soweit möglich, über Versicherungen abgedeckt. Rechtsrisiken Derzeit liegen keine konkreten Rechtsrisiken vor. Da die Zeitarbeitsbranche jedoch in einem durch Gesetze sehr regulierten Umfeld agiert, bestehen immer wieder Rechtsrisiken, die sich aus veränderten Regularien ergeben. Um operative Rechtsrisiken minimieren zu können, wird viel Wert auf ständige Schulung und Weiterbildung der internen Mitarbeitenden gelegt. Zudem verfügt die Piening GmbH über eine eigene Rechtsabteilung, in der sich mehrere Syndikus-Rechtsbeistände um das Vertragswesen und um die Beantwortung verschiedener Rechtsfragen sowie um den Umgang mit Rechtsrisiken kümmern. Risiken im Bereich Datenschutz und Cyber-Security Die Bedeutung der Sicherheit, Vertraulichkeit und Integrität von Daten in Unternehmen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Die Sensibilisierung ist hoch. Der Bereich Informationstechnologie hat bei der Piening GmbH Berlin seit Jahren eine hohe Bedeutung. In Hinsicht auf Datenschutz, Daten- und Leitungsverfügbarkeit sowie Administrierbarkeit befindet sich die IT auf einem sehr guten Niveau. Bei der Verfügbarkeit und Funktionsfähigkeit der Internetleitungen besteht aufgrund der verteilten Niederlassungsstruktur des Unternehmens ein grundsätzliches technisches Risiko. Durch kontinuierliche Investitionen in diesem Bereich werden die eingesetzten Systeme und Komponenten auf einem technologisch aktuellen Niveau gehalten. Auch der global beobachtbare Anstieg von Cyberangriffen ruft Unternehmen zur Vorsicht auf. Gefahren im Bereich der IT-Sicherheit wird durch fortlaufende Investitionen permanent entgegengewirkt. Insbesondere wird großer Wert auf die Aufklärung der Mitarbeitenden, die Implementierung zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen und restriktive Zugriffsrechte gelegt. Zur Aufklärung und Vertiefung des Wissens zum Thema Cyber-Security und Phishing hat die Piening GmbH Berlin im Jahr 2023 eine Phishing-Simulation für die Mitarbeiter gestartet, die von verpflichtend zu absolvierenden E-Learning-Modulen begleitet wird und damit alle Mitarbeitenden sensibilisiert, über die bestehenden Gefahren aufklärt und über Präventionsmaßnahmen informiert. Des Weiteren wurde ein System zur Verwaltung von Quarantäne-Mails, zur Zulassung und Blockierung von absendenden Personen und zur Überprüfung von potenziell gefährlichen E-Mails eingeführt. Als weitere Maßnahmen wurden im vergangenen Geschäftsjahr verpflichtende Multifaktor-Authentifizierungen und erhöhte Anforderungen an die Komplexität von Passwörtern implementiert. Weitere Maßnahmen zur Gewährleistung der IT-Sicherheit werden kontinuierlich evaluiert, so dass die Sicherheitsstruktur auch zukünftig stetig weiter ausgebaut wird. Weitere Risiken sind nach aktuellem Kenntnisstand nicht unmittelbar erkennbar. b) Spezieller Risikobericht bezüglich Finanzinstrumenten Die Gesellschaft hat zu marktüblichen Konditionen Darlehen an andere zum Piening-Verbund gehörende Gesellschaften herausgegeben. Sonstige spezielle Risiken bezüglich Finanzinstrumenten bestehen nicht. III. Prognosebericht Mit einem prognostizierten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,1 Prozent im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr befindet sich Deutschland laut Prognosen in einer Zeit der leichten Rezession. Für das folgende Jahr erwarten die Wirtschaftsinstitute eine schwache Erholung mit Wachstumsraten von 0,4 Prozent im Jahr 2025. Das Wachstum der Weltwirtschaft wird 2024 mit 3,5 Prozent voraussichtlich etwas niedriger ausfallen als im vergangenen Jahr 2023 (3,9 Prozent), für das Jahr 2025 wird mit einem ähnlich hohen Zuwachs wie 2024 gerechnet. Die Inflation ist zwar gegenüber dem Höchststand Ende 2022 deutlich zurückgegangen, zuletzt aber nur noch wenig gesunken. Vor allem der Anstieg der Preise für Dienstleistungen erweist sich als hartnäckig, so dass die Inflationsraten voraussichtlich erst im Jahr 2025 wieder nachhaltig in die Nähe der Zielmarken gesunken sein werden. Der Markt der Arbeitnehmerüberlassung wird in hohem Maße von der Entwicklung der Gesamtwirtschaft beeinflusst. Die Prognose für die Zeitarbeitsbranche in Deutschland ist mit einem erwarteten Rückgang von 4 Prozent im Jahr 2024 nicht positiv. Laut Umfrage des Lünendonk-Konjunkturindex-Zeitarbeit liegen die Umsätze der teilnehmenden Unternehmen im 1. Quartal 2024 im Durchschnitt 2,2 Prozent unter den Vorjahreswerten, die Anzahl der Zeitarbeitskräfte sogar um 5,9 Prozent. Das weiterhin schwierige wirtschaftliche Umfeld und die damit einhergehend schwache Auftragslage stellen die Personaldienstleister vor große Herausforderungen. Erstmals wird das wirtschaftliche Umfeld als schwerwiegenderes Hindernis als der Fachkräftemangel wahrgenommen. In der Personaldienstleistungsbranche zeigten sich im zweiten Quartal 2024 gemischte Tendenzen. So verzeichnete die saisonbereinigte Beschäftigtenzahl bei Zeitarbeitsunternehmen erstmals seit über einem Jahr wieder einen leichten Zuwachs. Während Beschäftigungsaufnahmen von Arbeitslosen in der Zeitarbeit ansteigen, sinkt die Zahl der Arbeitslosenzugänge. Gleichzeitig verharren die bei der Bundesagentur für Arbeit eingehenden Stellenmeldungen aus dem Wirtschaftszweig Arbeitnehmerüberlassung allerdings auf einem niedrigen Niveau. Personaldienstleister berichteten im Juni 2024 zudem von einer Eintrübung der Geschäftslage. Die Piening GmbH Berlin hat aufgrund verstärkter Vertriebsaktivitäten, Investitionen in Digitalisierung und Prozessoptimierung sowie einer stabilen Finanzlage eine solide Basis zur weiteren erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens geschaffen. Neben dem Kerngeschäft der Arbeitnehmerüberlassung, das weiterhin für die Zeitarbeitsunternehmen die wichtigste Umsatzquelle darstellt, nimmt auch, bedingt durch den immer deutlicher zu Tage tretenden Fachkräftemangel, die Nachfrage nach Personalvermittlung stetig zu und eröffnet auch für die Piening GmbH Berlin Chancen zum Ausbau dieses Geschäftsfeldes. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der prognostizierten wirtschaftlichen Stagnation erwartet die Piening GmbH Berlin für 2024 eine weitere Konsolidierung des Umsatzvolumens und des Jahresergebnisses. Darüber hinaus setzt die Piening GmbH Berlin auch im Jahr 2024 auf die Weiterentwicklung von performanten IT-Systemen und Prozessdigitalisierungen. IV. Forschungs- und Entwicklungsbericht Forschungs- und Entwicklungsleistungen im klassischen Sinne werden nicht erbracht. Zusätzliche Angaben nach § 328 Abs. 1 S. 3 HGB Das Jahresergebnis wurde aufgrund der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Piening GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss Piening GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Piening GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 03. September 2024 Westerfelhaus
Audit GmbH
Hendrik Blomenkamp, Wirtschaftsprüfer Michael Rogalski, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses: Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 17. Dezember 2024 den Jahresabschluss der Firma Piening GmbH, zum 31. Dezember 2023 festgestellt. |
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