CS-Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Köhler seit 7.11.2024 | Prokura |
David Frey seit 27.5.2014 | Prokura |
Stefan Schneider seit 27.5.2014 | Prokura |
Jürgen Paul Herbig seit 7.4.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Jürgen Paul HerbigFoca GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.10% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Weber Betonwerk GmbHIppesheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSDer zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers erteilt: "An die Weber Betonwerk GmbH, Ippesheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Weber Betonwerk GmbH, Ippesheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Weber Betonwerk GmbH, Ippesheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Würzburg, den 28. März 2024 KLEY
GmbH
gez. Schulter, Wirtschaftsprüfer gez. Bastert, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Weber Betonwerk GmbH, IppesheimRegistergericht Fürth, HRB Nr. 11268AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Weber Betonwerk GmbH, Ippesheim
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine AngabenDie Weber Betonwerk GmbH hat ihren Sitz in Ippesheim und wird beim Amtsgericht in Fürth unter der HRB-Nr. 11268 geführt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft gem. § 267 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes in der jeweils gültigen Fassung aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde grundsätzlich der Vermerk im Anhang gewählt. Die Ausweis- und Gliederungsbestimmungen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften befolgt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Das Geschäftsjahr entspricht dem Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Dezember. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenSelbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte des Anlagevermögens werden mit den Einzelkosten angesetzt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die planmäßig lineare Abschreibung erfolgt über die Nutzungsdauer von durchschnittlich fünfzehn Jahren entsprechend dem geschätzten Produktlebenszyklus. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit zulässig, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen erfolgen linear, zeitanteilig ab Beginn des Monats der Anschaffung bzw. Herstellung. Selbstständig nutzbare Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 werden in Gruppen zusammengefasst und im Jahr des Zugangs und in den vier folgenden Geschäftsjahren mit je einem Fünftel abgeschrieben. Ihr Abgang wird nach vollständiger Abschreibung unterstellt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert bzw. bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Fremdkapitalkosten und andere wahlweise berücksichtigungsfähigen Kosten wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit, niedrigeren Wiederbeschaffungskosten, Fehlkalkulationen oder Kostenüberschreitungen ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für Zinsverluste und das latente Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden im Rahmen der Ausübung von Ermessensspielräumen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Die aktiven und passiven latenten Steuern berücksichtigen alle zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die sich ergebenden Steuerbe- und entlastungen wurden verrechnet. III. Einzelangaben zur BilanzDie Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel hervor. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 221) sowie Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr TEUR 0) enthalten. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 103 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge in Höhe von TEUR 40 enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen (Vorsteuer im Folgejahr abziehbar). Das Eigenkapital hat sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:
Zum 31. Dezember 2023 besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 9. Diese entfällt in voller Höhe auf die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände (TEUR 12) unter Berücksichtigung der passiven latenten Steuern (TEUR 3). Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen, für Schwerbehindertenabgabe, für Abschlusserstellung und -prüfung, für unterlassene Instandhaltung, für Aufbewahrungsverpflichtungen sowie für Berufsgenossenschaft gebildet. Verbindlichkeitenspiegel
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 4.508 (Vorjahr: TEUR 4.554) durch Sicherungsübereignungen von diversen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens besichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Verbindlichkeiten aus Mietkauf gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten mit Banklizenz in Höhe von TEUR 3.057 (Vorjahr: TEUR 1.995) enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in Höhe von TEUR 275 (Vorjahr: TEUR 167) teilweise durch Einräumung von Eigentumsvorbehalten an den erworbenen Vermögensgegenständen besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Mietkauf gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten in Höhe von TEUR 463 (Vorjahr: TEUR 463) enthalten. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 0) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 1) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 5.321) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 45 (Vorjahr: TEUR 893) enthalten. Die passiven latenten Steuern wurden saldiert mit den aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 350 angesetzt. Die passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 355 berücksichtigen die zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen bezüglich der selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte und Werte, der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie des Sachanlagevermögens zum 31. Dezember 2023, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Geschäftsjahr wurden die aktiven latenten Steuern mit TEUR 5 berechnet und berücksichtigen die zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen bezüglich den sonstigen Ausleihungen sowie der Urlaubsrückstellung zum 31. Dezember 2023, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die latenten Steuern wurden unter Zugrundelegung eines individuellen kombinierten Steuersatzes für Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von 27,0 % berechnet. Im Geschäftsjahr 2023 wurden passiven latenten Steuern TEUR 10 zugeführt. Die aktiven latenten Steuern wurden im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 0,4 zugeführt und in voller Höhe mit der passiven latenten Steuer verrechnet. Es erfolgte eine Einzeldifferenzbetrachtung. IV. Einzelangaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Nr. 4 HGB ist gemäß § 286 Abs. 2 HGB unterblieben. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Gewinne aus dem Verkauf von Anlagevermögen (TEUR 44), Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 11) und periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 37) sowie aus Versicherungsentschädigungen (TEUR 185). Der Materialaufwand enthält Aufwendungen aus der Arbeitnehmerüberlassung in Höhe von TEUR 1.419. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste aus Anlagenabgängen (TEUR 17) sowie aus der Verschmelzung mit der Noack dcp GmbH (TEUR 11). Die Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge, die aus Erstattungen aufgrund der Betriebsprüfung der Jahre 2015 bis 2018 (TEUR 6) resultieren. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Erstattungen von Gewerbesteuer aufgrund Folgewirkungen aus der Betriebsprüfung der Jahre 2015 bis 2018 (TEUR 44). In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind per Saldo Aufwendungen in Höhe von TEUR 9 aus der Zuführung aktiver und passiver latenter Steuer enthalten. V. Sonstige AngabenEs bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus diversen Leasingverträgen für Betriebs- und Geschäftsausstattung, aus einem Mietvertrag für Büroräume sowie aus diversen Serviceverträgen für Fahrzeuge, deren Kündigungstermine zwischen 2024 und 2028 liegen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden kurzfristig nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:
Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr durchschnittlich 214 Mitarbeiter beschäftigt.
Geschäftsführung und Vertretung Geschäftsführer: Herr Jürgen Herbig, Eltmann Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB. Prokuristen mit der Befugnis, die Gesellschaft gemeinsam oder jeweils gemeinsam mit einem Geschäftsführer zu vertreten sind: Herr Stefan Schneider, Ochsenfurt Herr David Frey, Würzburg. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Foca GmbH (Registergericht Bamberg, HRB 6842), Eltmann, zum 31. Dezember 2023, als größter und zugleich kleinster Konsolidierungskreis, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht und wird im Internet unter www.unternehmensregister.de verfügbar sein. Aufgrund dessen ist die Gesellschaft gemäß § 291 Absatz 1 Satz 1 HGB von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit. Die Angabe des für das Geschäftsjahr gemäß § 285 Nr. 17 HGB berechneten Gesamthonorars des Abschlussprüfers unterbleibt aufgrund der Einbeziehung des Jahresabschlusses der Gesellschaft in den Konzernabschluss der Foca GmbH, Eltmann. Der Anteilsbesitz der Gesellschaft im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB gliedert sich wie folgt:
Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat Bürgschaften und Avale im Nominalbetrag von TEUR 26.216 und Valuta zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 4.809 übernommen. Darüber hinaus hat die Gesellschaft unbeschränkte Bürgschaften mit Valuta zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 480 übernommen. Auf verbundene Unternehmen entfallen unbeschränkte Bürgschaften mit Valuta zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 220. Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für Verbindlichkeiten im Nominalbetrag von TEUR 48.980. Die Verbindlichkeiten valutierten zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 32.696. Diese entfallen in Höhe von TEUR 29.930 auf verbundene Unternehmen. Die Gesellschaft haftet darüber hinaus aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten im Nominalbetrag von TEUR 200. Die Verbindlichkeiten valutierten zum 31. Dezember 2023 mit TEUR 0. Die Gesellschaft geht bei den Bürgschaften und Avalen, den gesamtschuldnerischen Haftungsverhältnissen sowie bei den bestellten Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten von einem geringen Risiko der Inanspruchnahme aus, da der Fortbestand und die Zahlungsfähigkeit der entsprechenden Gesellschaften, denen gegenüber diese ausgesprochen bzw. übernommen wurden, gesichert sind. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
Die Verpflichtungen aus den nicht innerhalb eines Jahres kündbaren Leasingverträgen, Mietverträgen und Serviceverträgen, die sich über die gesamte Laufzeit ergeben, sind in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die Bürgschaften, gesamtschuldnerischen Haftungen, bestellten Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten sowie die Avalrahmen sind in den Haftungsverhältnissen, die Sicherungsübereignungen sind unterhalb des Verbindlichkeitenspiegel unter entsprechender Angabe der Beträge erläutert. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 737.265,28 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 6.385.730,38 auf neue Rechnung vorzutragen.
Ippesheim, den 28. März 2024 Weber Betonwerk GmbH Jürgen Herbig Entwicklung des Anlagevermögens 2023Weber Betonwerk GmbH, Ippesheim
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Gesamtwirtschaftliches Umfeld, Branchensituation und eigene Situation Im Geschäftsjahr 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % gesunken. Geprägt von den Folgen der Energiekrise und den geopolitischen Spannungen kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ins Stocken. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 87,4 Mrd. Euro. Der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Zwar erfolgten umfangreiche Zahlungen, unter anderem für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Coronapandemie. Die Finanzierungssalden der Länder und Sozialversicherungen verschlechterten sich, aufgrund weniger Transfers seitens des Bundes. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Gemessen am nominalen BIP errechnet sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,1 %. Der Staat erhöhte seine Ausgaben im Jahr 2023 um 3,7 % gegenüber dem Vorjahr, die Einnahmen stiegen um 4,4 %. Der Zuwachs beruht vor allem auf den Anpassungen der Renten und Pensionen. Die Relation der Staatsausgaben zum BIP, die sogenannte Staatsquote, ging wieder etwas zurück auf 48,2 % (2022: 49,5 %). In den Coronajahren hatte sie Höchststände von über 50 % erreicht. Das Arbeitnehmerentgelt nahm im Jahr 2023 um 6,7 % zu. Die Unternehmens- und Vermögenseinkommen stiegen nach vorläufigen Berechnungen mit 6,5 % deutlich kräftiger als im Jahr 2022 (+1,9 %). Das Volkseinkommen als Summe aus Arbeitnehmerentgelt und Unternehmens- und Vermögenseinkommen stieg auf rund 3.082 Milliarden Euro (+6,6 %). Insgesamt ergaben sich trotz der weiterhin hohen Inflation im Jahresdurchschnitt 2023 Reallohngewinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, insbesondere bei den Geringverdienenden. Die privaten Haushalte mussten somit nach den Einbußen in den Jahren 2021 und 2022 keine weiteren Kaufkraftverluste hinnehmen. Der Basiszinssatz (§ 247 Abs. 1 des BGB) wurde zuletzt von der Deutschen Bundesbank zum 01.01.2024 von 1,62 % auf 3,62 % geändert. Die Leitzinsen der EZB haben sich 2023 in 6 Schritten erhöht und stehen seit dem 20. September 2023 für das Hauptrefinanzierungsgeschäft auf 4,50 %, für die Einlagefazilität auf 4,00 % und für die Spitzenrefinanzierungsfazilität auf 4,75 %. Das Federal Reserve System hat den Leitzins im Jahr 2023 in vier Schritten auf 5,25 % bis 5,50 % angehoben. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gestiegen. Die Teuerungsrate entwickelte sich seit 2017 wie folgt: 2017: + 1,8 %, 2018: +1,9 %, 2019: +1,4 %, 2020: +0,5 %, 2021: +3,1 %, 2022: +6,9 %, 2023: 5,9 %. Im Jahresdurchschnitt 2023 verteuerten sich vor allem die Preise für Haushaltsenergie um 14,0 %. Unter anderem kosteten Erdgas (+14,7 %) und Strom (+12,7 %) mehr als 2022. Demgegenüber verbilligte sich unter den Haushaltsenergieprodukten das leichte Heizöl deutlich um 22,2 %. Ebenso Kraftstoffe waren im Jahresdurchschnitt günstiger (-5,8 %). Die Coronapandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Coronapandemie und gleichzeitig verzeichnet Deutschland das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Die Wachstumsschwäche begründet sich durch die im vergangenen Jahr stark gestiegenen Energiepreise und den hohen Anteil der energieintensiven Industriezweige an der deutschen Bruttowertschöpfung. Ein noch tieferer Einbruch konnte durch die umfangreichen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Umstellung der Energieversorgung und zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiekrise verhindert werden. Zudem zeigten sich die Unternehmen und privaten Haushalte anpassungsfähig. Um das Wachstumspotenzial zu stärken, sollte durch verbesserte Erwerbsanreize und Reformen der Zuwanderungspolitik das Sinken des Arbeitsvolumens gedämpft werden. Gleichzeitig sollten die Innovations- und Investitionstätigkeit gesteigert werden, um die Wirtschaft zu modernisieren und das Produktivitätswachstum zu steigern. Nach einem längeren Zeitraum niedriger Inflationsraten und expansiver Geldpolitik muss die EZB angesichts aktuell nachlassender, aber weiterhin hoher Inflationsraten restriktivere Finanzierungsbedingungen anwenden. Der EZB-Rat ist der Auffassung, dass sich die EZB- Leitzinsen auf einem Niveau befinden, um einen erheblichen Beitrag zur Rückkehr der Inflation zum mittelfristigen Ziel von 2 % zu leisten. Den jüngsten Euroraum-Projektionen von Fachleuten des Eurosystems zufolge wird die Inflation im Laufe des Jahres 2024 allmählich zurückgehen, bevor sie sich im Jahr 2025 dem 2 %-Ziel annähert. Die zukünftigen Beschlüsse der EZB werden gemäß EZB-Rat dafür sorgen, dass das restriktive Leitzinsniveau so lange wie erforderlich beibehalten wird. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung sank im Jahr 2023 insgesamt um 0,1 %, wobei die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich verlief. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist gem. statistischen Bundesamt im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Milliarden Euro lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt) 3,3 % über dem Vorjahresniveau und damit erstmals im dreistelligen Milliardenbereich, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Die unterschiedliche Entwicklung von realen und nominalen Werten ist auf die zu Beginn des Jahres deutlich gestiegenen Baupreise zurückzuführen. Im Hochbau gingen die realen Auftragseingänge um 11,4 % zurück und lagen mit 49,1 Milliarden Euro nominal 5,0 % unter dem Vorjahresergebnis. Dabei verzeichnete der Wohnungsbau mit real -19,8 % (nominal: - 13,4 %) die größten Einbußen und das niedrigste nominale Jahresergebnis seit 2018. Der Tiefbau stieg im Vergleich zum Vorjahr real um 3,0 % und steigerte sich nominal um 12,2 % auf 53,2 Milliarden Euro. Großaufträge, vor allem im Bahnstreckenausbau und beim Bau der Kabeltrassen Südlink und Süd-Ost-Link trugen maßgeblich zum vorliegenden Rekordergebnis bei. Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3 %. Nominal steigerte er sich um 3,5 % und erreichte einen neuen Höchststand von 113,8 Milliarden Euro. Dabei fiel der Wohnungsbau mit 26,6 Milliarden Euro Jahresumsatz am stärksten ins Gewicht, der gewerbliche Hochbau folgte mit 26,0 Milliarden Euro. Die wirtschaftliche Entwicklung in der Beton-Fertigteil-Branche ist abhängig vom Konjunkturverlauf in der Bauwirtschaft. Die Betonerzeugungsbranche leidet in den Jahren 2022 und 2023 sowohl unter den massiv steigenden Energiekosten als auch unter der schwachen Baukonjunktur. Die von den Unternehmen vorgenommenen Preissteigerungen reichen nur bedingt, um die höheren Vorleistungskosten zu kompensieren. Auf Branchenebene sind Verluste zu verzeichnen. Wenn auch langfristig wieder Impulse aus dem Wohnungsbau kommen, bleiben die erforderlichen Investitionen in eine klimaneutrale Produktion eine große Herausforderung für die Unternehmen. Angesichts der hohen Transportkosten für Beton und des Zeitfaktors bei der Verarbeitung ist allerdings der Import aus kostengünstigeren Ländern keine Option. Dieses sollte der Branche auch längerfristig die - wenig dynamische - Nachfrage sichern. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) stellt fest, dass der Bausektor im Jahr 2023 mit unterschiedlichen Entwicklungen konfrontiert war. Während der Hochbau unter einer schwachen Nachfrage im Wohnungsbau litt, verzeichnete der Tiefbau eine positive Entwicklung. Trotz des Auftragseinbruchs im Wohnungsbau hat sich der Umsatz bis Ende 2023 noch nicht vollständig negativ entwickelt, da die Unternehmen noch von vorhandenen Auftragsbeständen zehrten. Allerdings ist zu erwarten, dass sich der negative Trend fortsetzen wird, insbesondere da der Umsatz im Schlussquartal 2023 bereits einen deutlichen Rückgang von nominal 10 % verzeichnete. Die Wiederaufnahme der KfW-Förderprogramme für den klimafreundlichen Wohnungsneubau im Dezember 2023 ist ein wichtiger Schritt, jedoch sind weitere Maßnahmen dringend erforderlich, um die Investitionen zu reaktivieren. Die Beschäftigtenzahl im Bauhauptgewerbe konnte knapp auf Vorjahresniveau gehalten werden, was zeigt, dass die Bauunternehmen trotz der Nachfragezurückhaltung weiterhin am Arbeitskräftebestand festhalten möchten. Es wird betont, dass es entscheidend ist, dass potenziell hohe Baubedarfe, insbesondere im Wohnungsbau sowie bei der Mobilitäts- und Energieinfrastruktur, schnell und effektiv gedeckt werden müssen, um einen Verlust an Fachkräften zu vermeiden. Ohne ausreichend Fachkräfte können weder ausreichend Wohnungen gebaut noch die Klima- und Mobilitätswende vorangetrieben werden. Es wird daher dringend empfohlen, entschlossen in der Wohnungsbaupolitik zu handeln und die Rahmenbedingungen für Bauunternehmen zu verbessern. Die Kombination aus steigenden Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten beeinträchtigt weiterhin zunehmend die Nachfrage nach Bauleistungen. Die Weber Betonwerk GmbH mit Sitz in Ippesheim produziert mit modernster Technik hochwertige Beton-Fertigteile für private, gewerbliche und landwirtschaftliche Objekte. Die Weber Betonwerk GmbH ist an der W&S Betonfertigteile GmbH (Neumarkt-Sankt Veit) zu 75,1% beteiligt. Die Noack dcp GmbH mit dem Sitz in Ippesheim ist auf Grund des Verschmelzungsvertrages vom 25.08.2023 und der Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen vom selben Tag mit der Weber Betonwerk GmbH als übernehmendem Rechtsträger mit Wirkung zum Ablauf des 01.01.20223 verschmolzen. Das Rohergebnis erhöhte sich um TEUR 1.346 auf TEUR 23.563. Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 672 auf TEUR 10.295 erhöht. Aufgrund der Verschmelzung bleibt der Mitarbeiterbestand mit 214 Mitarbeitern im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Das EBIT ist im Geschäftsjahr um TEUR 166 auf TEUR 1.464 gestiegen. Das Jahresergebnis weist im Berichtsjahr einen Wert von TEUR 737 (Vorjahr TEUR 804) auf. Die Bilanzsumme stieg um TEUR 4.131 auf TEUR 28.629. Das Anlagevermögen hat sich im Berichtsjahr um TEUR 1.881 auf TEUR 14.027 erhöht. Es entfällt mit TEUR 605 (Vorjahr TEUR 521) auf immaterielle Vermögensgegenstände. Das Sachanlagevermögen in Höhe von insgesamt TEUR 11.856 (Vorjahr TEUR 10.021) entfällt im Wesentlichen mit TEUR 6.826 (Vorjahr TEUR 4.124) auf technische Anlagen und Maschinen und mit TEUR 4.787 (Vorjahr TEUR 5.171) auf Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie auf geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau in Höhe von TEUR 243 (Vorjahr TEUR 726). Das Investitionsvolumen bei den Sachanlagen betrug im Jahr 2023 TEUR 4.569 und lag somit deutlich über dem Vorjahresniveau (TEUR 2.349). Bei Neuinvestitionen wird Wert auf die Umweltverträglichkeit von Maschinen und Geräten gelegt. Die von uns entsorgten Reststoffe werden nach den gesetzlichen Auflagen einer Verwertung zugeführt. Den geltenden Sicherheitsstandards wird entsprochen. Das Umlaufvermögen ist um TEUR 1.642 auf TEUR 13.881 gestiegen. Unter den Umlaufvermögen sind die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie fertige Erzeugnisse und Waren mit TEUR 6.948 (Vorjahr TEUR 8.435), Liefer- und Leistungsforderungen in Höhe von TEUR 408 (Vorjahr TEUR 853), Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 252 (Vorjahr TEUR 0), flüssige Mittel mit TEUR 5.283 (Vorjahr TEUR 1.389) sowie sonstige Vermögensgegenstände mit TEUR 990 (Vorjahr TEUR 1.562) ausgewiesen. Das Eigenkapital hat sich um TEUR 737 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 34,8 % (Vorjahr 37,7 %). Die Rückstellungen sind um TEUR 60 auf TEUR 736 gestiegen. Die Steuerrückstellungen sind um TEUR 157 auf TEUR 157 gestiegen. Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 97 auf TEUR 580 gesunken. Die Verbindlichkeiten sind um TEUR 3.325 auf TEUR 17.575 gestiegen. Der Cashflow (Jahresüberschuss + Abschreibungen) beläuft sich auf TEUR 3.178 (Vorjahr TEUR 3.066). Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Finanzmittel werden im Wesentlichen durch die verschiedenen Partnerbanken unseres Unternehmens in ausreichendem Maße zur Verfügung gestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich von TEUR 6.484 im Vorjahr um TEUR 9.286 auf TEUR 15.770 erhöht. Entsprechend haben sich auch die flüssigen Mittel um TEUR 3.894 erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen TEUR 2.947 (Vorjahr TEUR 2.221). Als Unternehmen im Betonsektor setzen wir uns für eine verantwortungsvolle, ökologische, soziale und wirtschaftliche Betriebsführung ein. Um unsere Grundsätze weiter zu stärken, streben wir eine CSC-Zertifizierung an, die Unternehmen auszeichnet, die Beton als nachhaltigen Baustoff fördern, um fundierte Entscheidungen im Bauwesen zu ermöglichen. Dies umfasst die Einführung von CO 2 -reduzierten Zementen und recyceltem Beton (RC- Beton) in unserer Produktion. Wir streben täglich danach, den Verbrauch von Papier, Pappe und Plastik in unseren Bestell- und Lieferkettenprozessen zu reduzieren. Unser Ziel ist es, durch den Einsatz von PV-Anlagen, Energiespeichern und BHKWs zur autarken Energieversorgung beizutragen. Im Bereich Fuhrpark arbeiten wir an der Elektrifizierung unserer LKW- und PKW-Flotte sowie an der Entwicklung der entsprechenden Ladeinfrastruktur. Wir setzen den fortschreitenden Digitalisierungsprozess in der Baubranche durch appbasierte Anwendungen zur Qualitätssicherung und im Qualitätsmanagement fort. Dabei legen wir den Grundstein für vertikale Integrationsnetzwerke und entwickeln digitale Arbeitsvorbereitungsprozesse. Im Jahr 2023 lag ein Schwerpunkt unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeit auf der Optimierung von Betonmischungsverhältnissen. Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen, die für unsere wirtschaftliche Lage relevant sind, liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung von Umsatz, Cashflow, EBITDA sowie EBIT, Investitionen und EBT. Zusammenfassend ist der Geschäftsverlauf unseres Unternehmens im Berichtsjahr vor dem Hintergrund der außerordentlich schwierigen Rahmenbedingungen insbesondere bei den Rohstoffpreisen als positiv zu beurteilen. Da verlässliche Prognosen aufgrund der massiven Auswirkungen des Krieges in der Ukraine (u.a. Energiekrise, Handelsstörungen, Inflations- und Zinsanstieg) nahezu unmöglich waren, lagen das Rohergebnis und das Betriebsergebnis zwar unter unseren Vorjahresprognosen, waren aber unter Berücksichtigung der außerordentlichen äußeren Umstände trotzdem zufriedenstellend. 2. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Für das Geschäftsjahr 2024 wird derzeit ein Rohergebnis in Höhe von TEUR 22.704 und ein Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 998 erwartet. Angesichts der massiven Auswirkungen des Ukraine-Krieges (u.a. Energiekrise und Zinsanstieg) und der fehlenden politischen Impluse für die Bauwirtschaft stehen auch wir weiterhin vor unbekannten operativen und finanziellen Herausforderungen. Es ist ungewiss, mit welcher Schwere und Dauer dies auch unser Unternehmen treffen wird. Eine verlässliche Prognose ist derzeit nahezu unmöglich. Für das Jahr 2024 erwartet der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie einen weiteren Umsatzrückgang um rund 3,5 % sowie einen Rückgang der jahresdurchschnittlichen Beschäftigten im Bauhauptgewerbe um etwa 10.000 Beschäftigte. Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ging 2023 um 4,4 % (kalenderbereinigt - 4,0 %) zurück. Die Reichweite der Auftragsbestände lag im Januar 2023 bei 4,4 Monaten, ging aber bis zum Februar 2024 auf 3,6 Monate zurück. Im Wohnungsbau sind vor allem die Verschärfung der energetischen Standards bei gleichzeitiger Kürzung der Neubauförderungen sowie die anhaltende negative Zinsentwicklung am Kapitalmarkt als großes Problem zu nennen. Nach Berechnungen der Bundesbank verdreifachte sich der Zinssatz für Hypothekarkredite (Durchschnittswert aller Laufzeiten) im Neugeschäft von Januar 2022 bis Dezember 2023 von 1,3% auf 4,1%. Dies beeinträchtigt - wegen der höheren Finanzierungskosten - zum einen die Renditeerwartungen im Mietwohnungsbau, gleichzeitig stellt es potenzielle Eigenheimbauer vor Finanzierungsprobleme. Von Januar bis September 2023 ging das Neugeschäftsvolumen der Wohnungsbaukredite an private Haushalte um 44 % zurück. Die Probleme im Wohnungsneubau im Bauhauptgewerbe dürften auch 2024 nur im geringen Umfang von den Sanierungsmaßnahmen aufgefangen werden. Diese entfallen vorrangig auf Tätigkeiten, die nicht vom Bauhauptgewerbe ausgeführt werden. Wegen des stabilen Fördervolumens bei der energetischen Sanierung, den hohen und vermutlich weiter steigenden Energiepreisen sowie der Versorgungsängste beim Bezug von Energie dürften die Sanierungsmaßnahmen 2024 vermutlich weiter zulegen. Insgesamt wird für 2024 ein Rückgang der realen Umsätze im Wohnungsneubau von 12 % erwartet. Im Jahr 2023 wurden voraussichtlich 270.000 Wohnungen fertiggestellt. Für das Jahr 2024 wird ein Rückgang auf etwa 200.000 Einheiten erwartet. Die Zielsetzung der Bundesregierung, jährlich 400.000 neue Wohnungen auf den Markt zu bringen, wird auch im Jahr 2024 nach Erwartungen der Bauindustrie nicht erreicht. Im Vergleich zum Wohnungsbau ist im Wirtschaftshochbau die Zinsabhängigkeit der gewerblichen Invesititionen deutlich geringer, was für einen nur gedämpften Abschwung spricht. Zudem haben sich die Gewinne der Unternehmen 2023 äußerst robust entwickelt und die Kapazitätsauslastung im Verarbeitenden Gewerbe liegt noch auf einem relativ hohen Niveau. Mittelfristig stellt sich allerdings die Frage, wie lange energieintensive Branchen noch am Standort Deutschland investieren werden. Deutlich positiver sieht es im Wirschaftstiefbau aus. Hier legten die Auftragseingänge - auch befeuert durch einige Großprojekte im Bahnbau und bei Stromtrassen - von 2023 nominal um 26,1 % zu, real dürften dies nahezu plus 20 % sein. Allerdings wird nur ein Teil der Großprojekte 2024 produktionswirksam, da sich die Bauphase über mehrere Jahre erstreckt. Für das Jahr 2024 wird ein preisbereinigtes Wachstum von 2 % erwartet. Einem leichten Rückgang im Hochbau steht ein deutlicheres Wachstum im Wirtschaftstiefbau - auch auf Grund von größeren Einzelaufträgen der Deutschen Bahn und der Stromversorger - gegenüber. Nach einigen Jahren der Haushaltsüberschüsse ist spätestens seit dem Corona-Jahr 2020 die finanzielle Kehrtwende im Öffentlichen Bereich eingetreten. Bund, Länder und Gemeinden müssen zur Finanzierung ihrer Ausgaben wieder in erheblichem Umfang Kredite am Kapitalmarkt aufnehmen. Die Umlaufrendite für öffentliche Wertpapiere ist von minus 0,1 % im Januar 2022 auf 2,3 % im Dezember 2023 gestiegen. Zum Problem für die öffentliche Investitionstätigkeit dürfte sich daher die Zinswende entwickeln, weil die Mehrausgaben die Haushaltsspielräume einengen. Trotz unabweisbarer Investitionsbedürfnisse in nahezu allen Baubereichen und auf allen Gebietskörperschaftsebenen ist 2023 der reale Umsatz im Öffentlichen Bau 2023 um 1,6 % zurückgegangen, im Jahr 2024 ist mit einem leichten Wachstum von 1,0 % zu rechnen. Chancen für unsere Gesellschaft sehen wir jedoch darin, dass lange geplante Großprojekte größtenteils trotzdem realisiert werden und im Gewerbebau insbesondere in technologieorientierten Wirtschaftsbereichen nach wie vor ein gutes Investitionsklima herrscht. Vor diesem Hintergrund planen wir für 2024 mit einer ähnlichen Gesamtleistung wie 2023. Wir gehen damit in unseren Planungen wieder von einer Auftragsauslastung an der Kapazitätsgrenze aus. Weitere Chancen bestehen im Ansehen, das sich unsere Gesellschaft insbesondere hinsichtlich der Produktqualität, der Flexibilität und der Termintreue aufgebaut hat. Unabhängig von den vorgenannten Aussichten für das Geschäftsjahr 2024 ist der Geschäftserfolg unverändert im Wesentlichen abhängig vom Marktangebotspreisniveau und der Rohstoffpreisentwicklung. Bei den Baumaterialpreisen zeigte sich im Jahresverlauf 2023 eine Entspannung. Bis Dezember gingen viele Preise (Stahl, Bauholz, Glas) zum Teil deutlich zurück. Bei einigen energieintensiven Produkten (Zement) ging der Anstieg aber weiter. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit insgesamt rückläufigen Materialpreisen gegenüber 2023. Unsere Gesellschaft ist darüber hinaus einer Anzahl von Risiken ausgesetzt, die unmittelbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Für unsere Gesellschaft sind vor allem Risiken auf dem Absatzmarkt aus dem Preisdruck und Risiken auf dem Beschaffungsmarkt aus der Entwicklung der Rohstoffpreise in Betracht zu ziehen. Insbesondere die Risiken auf dem Absatzmarkt könnten sich vor dem Hintergrund der zu erwartenden schwierigen Baukonjunktur 2024 verschärfen. Risiken ergeben sich auch daraus, dass die Bindung und Beschaffung von Personal auch in 2024 eine anspruchsvolle Herausforderung bleiben wird. Um den Herausforderungen im Bauwesen zu begegnen, wird das Geschäftsmodell durch die Erweiterung auf neue Bereiche gestärkt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein vielversprechender Nischenmarkt identifiziert und ein bedeutender Kunde gewonnen. Die Aussichten sind äußerst positiv und geben Anlass zu hohen Erwartungen. Solchen Risiken wird begegnet mit einer zeitnahen kurzfristigen Erfolgsrechnung, Beobachtungen des Marktes und sofortigen Reaktionen auf Herausforderungen durch flache Strukturen. Bonitätsprüfungen der Kunden und Forderungsausfallversicherungen grenzen Ausfallrisiken ein. Die verstärkte Durchsetzung von Preisgleitklauseln bei den Auftragsbedingungen dämpft das Risiko aus dem Beschaffungsmarkt. Durch die Betriebshaftpflichtversicherung und die Kaskoversicherung wichtiger technischer Anlagen und Maschinen verfügt unsere Gesellschaft über einen ausreichenden Versicherungsschutz. Durch ständige Mitarbeiterschulungen verringern wir das Risiko von Unfällen und Schäden. Die Geschäftsführung erwartet trotz des schwierigen Umfeldes eine solide Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Auf Grund der wirtschaftlichen Verhältnisse ist der Fortbestand des Unternehmens gesichert. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. Die zuvor beschriebenen Risiken sind aus gegenwärtiger Sicht beherrschbar und stellen keine konkrete Gefährdung dar. Versicherung der gesetzlichen Vertreter Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Ippesheim, den 28. März 2024 Weber Betonwerk GmbH gez. Jürgen Herbig, Geschäftsführer Feststellungsbeschluss für das Geschäftsjahr 2023Der Jahresabschluss wurde am 28. März 2024 festgestellt. |
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