Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 401137
Vorher
Eichsfeldgas GmbH
Eingetragen
21.12.2005
Branche
Wärme- und KältehandelSpeichern von Gas zu VersorgungszweckenGashandel durch Rohrleitungen
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt, nun: Gas-, Strom- und Wärmeversorgung einschließlich der Errichtung und des Betriebes aller hierzu erforderlichen Anlagen, der Vertrieb von und der Handel mit Gas, Strom und Wärme sowie Dienstleistungen für eine rationelle Energienutzung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Madeleine Apel
seit 23.6.2025
Prokura
Erik Winter
seit 23.6.2025
Prokura
Ulrich Gabel
seit 21.12.2005
Geschäftsführer
Dirk Nehrkorn
seit 21.12.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Landkreis Eichsfeld
51.00%
49.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
2.652.000 €
51.00%
Germany
2.548.000 €
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EW Eichsfeldgas GmbH

Leinefelde-Worbis

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31. Dezember 2023
31. Dezember 2022
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
Sachanlagen 19.542.040,18 19.927.515,81
19.542.040,18 19.927.515,81
Umlaufvermögen
Vorräte 1.945.686,47 1.709.298,53
Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 13.467.988,64 14.971.075,85
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 9.862.466,50 7.413.257,46
25.276.141,61 24.093.631,84
44.818.181,79 44.021.147,65

PASSIVA

Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 5.200.000,00 5.200.000,00
Kapitalrücklage 8.000.000,00 6.000.000,00
Gewinnrücklagen (andere Gewinnrücklagen) 5.485.000,00 5.485.000,00
18.685.000,00 16.685.000,00
Empfangene Ertragszuschüsse 2.181.530,48 2.212.261,86
Rückstellungen 2.106.216,10 2.071.626,18
Verbindlichkeiten 21.625.435,21 22.707.259,61
Rechnungsabgrenzungsposten 220.000,00 345.000,00
26.133.181,79 27.336.147,65
44.818.181,79 44.021.147,65

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023
2022
Rohergebnis 17.931.308,28 16.206.893,53
Personalaufwand 2.755.817,63 2.571.862,37
Abschreibungen 2.127.197,41 2.576.457,27
Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.084.594,00 2.744.915,95
Betriebsergebnis 8.963.699,24 8.313.657,94
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 233.917,67 3.840,12
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 37.296,59 29.421,84
Ergebnis der Geschäftstätigkeit 9.160.320,32 8.288.076,22
Steuern vom Einkommen und Ertrag 581.732,76 527.632,13
Ergebnis nach Steuern 8.578.587,56 7.760.444,09
Sonstige Steuern 5.687,88 5.695,88
Aufwand aus Ausgleichszahlung an außenstehende Gesellschafter 3.124.630,95 2.834.043,01
Vertragliche Gewinnabführung 5.448.268,73 4.920.705,20
Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang 2023

Allgemeine Angaben

Die EW Eichsfeldgas GmbH hat ihren Sitz in Leinefelde-Worbis, OT Worbis. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Jena unter HRB 401137 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG) und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Die EW Eichsfeldgas GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Im Interesse einer übersichtlicheren und klareren Darstellung wurden in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Wertangaben erfolgen, soweit nicht anders angegeben, in Euro.

Die Ziffern in der Vorspalte der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung verweisen auf die entsprechenden Positionen im Anhang.

Der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren zugrunde gelegt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen, bewertet. Dem Werteverzehr wird durch lineare Abschreibung Rechnung getragen. Immaterielle Vermögensgegenstände haben eine Nutzungsdauer von 3 - 5 Jahren. Gebäude werden über eine Nutzungsdauer von 25 Jahren und bewegliches Sachanlagevermögen über 3 - 30 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungsdauern orientieren sich an den steuerlichen AfA-Tabellen und der Tabelle für die allgemein verwendbaren Wirtschaftsgüter, da diese die wirtschaftlichen Nutzungsdauern widerspiegeln. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie notwendige Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Die Herstellungskosten enthalten die nach den handelsrechtlichen Vorschriften aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile.

Aufgrund untergeordneter Bedeutung werden ab dem Geschäftsjahr 2018 geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800 € im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Bei Anschaffungskosten über 800 € werden die Anlagegüter über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Vorräte sowie die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/ oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand des Durchschnittwertverfahrens.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt, erkennbare Risiken sind durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Erhaltene Abschlagszahlungen von Kunden werden von den Forderungen abgesetzt.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet.

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) wird zum Nennwert bilanziert und ist voll eingezahlt.

Als gesonderter Passivposten werden die empfangenen Baukostenzuschüsse ausgewiesen. Es handelt sich dabei um von Kunden für Anschlusskosten gezahlte Zuschüsse, die passiviert und für Zugänge bis 2002 innerhalb von 20 Jahren und für Zugänge ab 2010 entsprechend der Nutzungsdauer des Wirtschaftsgutes, zugunsten der Umsatzerlöse, aufgelöst werden. Darüber hinaus empfangene Zuschüsse werden aktivisch abgesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen und die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen und Forderungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie einen Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Es bestehen ausschließlich aktive latente Steuern (Rückstellung für Rückbauverpflichtung), für die von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht wird.

Die Bewertung von Erdgasbeschaffungsverträgen und Erdgaslieferverträgen erfolgt gemäß IDW RS ÖFA 3 (Bilanzierung von Energiebeschaffungs- und Energieabsatzverträgen bei Energieversorgungsunternehmen).

Die Gesellschaft ist körperschafts- und gewerbesteuerlich Organgesellschaft der Eichsfeldwerke GmbH. Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Ertragssteueraufwand betrifft die Besteuerung der Ausgleichszahlung gemäß § 16 KStG.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel abgebildet.

Vorräte 31.12.2023
31.12.2022
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.569.490,47 1.478.353,53
Unfertige Leistungen 4.196,00 5.245,00
Fertige Erzeugnisse 372.000,00 225.700,00
1.945.686,47 1.709.298,53

Die fertigen Erzeugnisse betreffen in Höhe von 372 T€ (Vorjahr 226 T€) den Bestand an Biogas.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 31.12.2023
31.12.2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.340.603,23 6.994.258,64
Forderungen gegen Gesellschafter 60.808,16 2.608,07
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.751,50 3.591,94
Sonstige Vermögensgegenstände 3.060.825,75 7.970.617,20
13.467.988,64 14.971.075,85

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 10.341 T€ (Vorjahr 6.994 T€) bestehen gegenüber den Tarif- und Sondervertragskunden.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3 T€ (Vorjahr 4 T€) sowie um sonstige Forderungen in Höhe von 3 T€ (Vorjahr 0 T€).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen ein ausgegebenes Darlehen an den WAZ Obereichsfeld in Höhe von 1.050 T€ (Vorjahr 0 T€), Umsatzsteuerforderungen in Höhe von 808 T€ (Vorjahr 4.086 T€) und Forderungen aus der Mehr- und Mindermengenabrechnung 360 T€ (Vorjahr 2.900 T€).

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Fälligkeit von unter einem Jahr.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 31.12.2023
31.12.2022
Kassenbestand 1.154,81 891,07
Guthaben bei Kreditinstituten 9.861.311,69 7.412.366,39
9.862.466,50 7.413.257,46
Eigenkapital 31.12.2023
31.12.2022
Gezeichnetes Kapital 5.200.000,00 5.200.000,00
Kapitalrücklage 8.000.000,00 6.000.000,00
Gewinnrücklagen (andere Gewinnrücklagen) 5.485.000,00 5.485.000,00
18.685.000,00 16.685.000,00

Am Stammkapital sind die Eichsfeldwerke GmbH (Mutterunternehmen), Heilbad Heiligenstadt, mit 51 % und die EAM Beteiligungen GmbH, Kassel, mit 49 % beteiligt.

Empfangene Ertragszuschüsse

Diesem Posten wurden 95 T€ (Vorjahr 99 T€) zugunsten der Umsatzerlöse entnommen.

Rückstellungen 31.12.2023
31.12.2022
Steuerrückstellungen 523.206,89 234.789,45
Sonstige Rückstellungen 1.583.009,21 1.836.836,73
2.106.216,10 2.071.626,18

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen Rückstellungen für die Rückbauverpflichtung der Biogasanlage in Weißenborn-Lüderode in Höhe von 794 T€ (Vorjahr 707 T€), für Energiebezug 280 T€ (Vorjahr 470 T€), für Personal in Höhe von 151 T€ (Vorjahr 269 T€) und für Jahresabschlusskosten/ Abrechnungsverpflichtungen 168 T€ (Vorjahr 143 T€).

Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 Gesamt Restlaufzeiten
< 1 Jahr
> 1 Jahr
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.700.347,39 4.700.347,39 0,00
Vorjahr 5.006.444,85 5.006.444,85 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 4.196.880,52 4.196.880,52 0,00
Vorjahr 4.466.481,36 4.466.481,36 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 774.348,49 774.348,49 0,00
Vorjahr 477.301,76 477.301,76 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
(Gesellschafter) 3.124.630,95 3.124.630,95 0,00
Vorjahr 2.834.043,01 2.834.043,01 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 8.829.227,86 8.829.227,86 0,00
Vorjahr 9.922.988,63 9.922.988,63 0,00
- davon aus Steuern 248,56 248,56 0,00
Vorjahr 10.967,43 10.967,43 0,00
Summe Geschäftsjahr 21.625.435,21 21.625.435,21 0,00
Summe Vorjahr 22.707.259,61 22.707.259,61 0,00

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung in Höhe von 3.788 T€ (Vorjahr 3.971 T€) und um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Gesellschafter Eichsfeldwerke GmbH, Heilbad Heiligenstadt, in Höhe von 400 T€ (Vorjahr 496 T€).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der EW Wärme GmbH in Höhe von 766 T€ (Vorjahr 467 T€).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen die vertragliche Ausgleichszahlung gegenüber der EAM Beteiligungen GmbH, Kassel, in Höhe von 3.125 T€ (Vorjahr 2.834 T€).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Guthaben aus der Jahresverbrauchsabrechnung von 7.867 T€ (Vorjahr 9.683 T€) enthalten.

Wie im Vorjahr bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse 2023
2022
Erlöse aus Erdgasverkauf 42.346.029,62 32.191.849,03
Erlöse aus Erdgastransport 9.910.356,45 9.194.583,31
Erlöse aus Stromverkauf 9.920.308,73 7.716.116,60
Erlöse aus Wärmeversorgungsanlagen 3.993.295,42 3.907.381,90
Auflösung passivierter Ertragszuschüsse 95.235,84 98.823,32
Sonstige Umsatzerlöse 1.005.453,31 1.022.345,01
67.270.679,37 54.131.099,17

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt.

Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2023
2022
145.251,00 22.757,00

Die Bestandsveränderungen betreffen im Wesentlichen den Bestand an Biogas in Höhe von 145 T€ (Vorjahr 23 T€).

Sonstige betriebliche Erträge 2023
2022
750.572,30 239.481,79

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten erhaltene Entlastungsbeträge aus der Energiepreisbremse in Höhe von 208 T€ (Vorjahr 0 T€), Entschädigungen für Schadensfälle 50 T€ (Vorjahr 115 T€) und periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 180 T€ (Vorjahr 11 T€).

Materialaufwand 2023
2022
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 41.485.748,30 30.630.910,33
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.620.567,25 1.759.876,18
Aufwendungen für Netznutzung 7.132.480,03 5.807.122,32
50.238.795,58 38.197.908,83
Personalaufwand 2023
2022
Löhne und Gehälter 2.226.631,62 2.095.817,60
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 529.186,01 476.044,77
- davon für Altersversorgung 87.255,75 77.144,06
2.755.817,63 2.571.862,37

Während des Geschäftsjahres waren im Durchschnitt 35 Angestellte (Vorjahr 34) und 5 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr 5) sowie 4 Auszubildende (Vorjahr 4) beschäftigt.

Abschreibungen 2023
2022
2.127.197,41 2.576.457,27

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen wurden im Anlagenspiegel einzeln dargestellt. Wie im Vorjahr erfolgten keine außerplanmäßigen Abschreibungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen 2023
2022
4.084.594,00 2.744.915,95

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden im Wesentlichen Fremdleistungen für den Verwaltungs- und IT-Bereich sowie außerordentliche Aufwendungen für die Umsetzung der Preisbremsen und die Einführung von SAP S4/HANA in der Finanzbuchhaltung ausgewiesen.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2023
2022
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 233.917,67 3.840,12
- davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2023
2022
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 37.296,59 29.421,84
- davon an verbundene Unternehmen 17.216,11 2.523,95
- davon Aufwendungen aus Aufzinsung 8.977,00 4.829,00

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Bei den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag handelt es sich um die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag 2023 in Höhe von 582 T€ (Vorjahr 528 T€).

Vertragliche Gewinnabführung und Aufwand aus Ausgleichszahlung an außenstehenden Gesellschafter

Für das Geschäftsjahr 2023 erhalten gemäß Gewinnabführungsvertrag vom 21. Juli 2023 die Eichsfeldwerke GmbH, Heilbad Heiligenstadt, 5.448 T€ (Vorjahr 4.921 T€) und die EAM Beteiligungen GmbH, Kassel, als Minderheitsgesellschafter, eine Ausgleichszahlung von 3.125 T€ (Vorjahr 2.834 T€).

Sonstige Angaben

Geschäfte größeren Umfangs gemäß § 6b Abs. 2 EnWG

Es bestehen keine Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen sowie assoziierten Unternehmen, die aus der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen.

Derivative Finanzinstrumente (IDW RS ÖFA 3, Bilanzierung von Energiebeschaffungs- und Energieabsatzverträgen bei Energieversorgungsunternehmen)

Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Preisrisiken auf den Beschaffungsmärkten ausgesetzt. Bei den schwebenden Beschaffungsgeschäften handelt es sich um physisch zu erfüllende Warentermingeschäfte, die der Marktpreissicherung für zukünftige Energielieferverpflichtungen dienen. Diese werden für Zwecke der Bewertung zu Portfolios zusammengefasst (Standardlastprofil SLP und registrierende Leistungsmessung RLM).

Im Geschäftsfeld der Industriekunden (RLM) werden die Energiebezugspreise durch eine bedarfsgerechte Beschaffung abgesichert, d. h. zum Zeitpunkt des Verkaufs werden die Liefermengen eingedeckt, die mit dem Kunden vereinbart sind (back to back Beschaffung). Preisrisiken sind damit im Wesentlichen ausgeschlossen.

Für die Liefermengen an Privat- und Gewerbekunden (mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen) erfolgt eine strukturierte Beschaffung (Tranchenmodell), bei der Energieliefermengen in branchenüblichen Zeiträumen (für Erdgas maximal bis 2027) prognostiziert werden. Es erfolgt eine portfoliobezogene Deckungsbeitragsrechnung, in der die Portfolien sachgerecht voneinander abgegrenzt werden (d. h. im Einklang mit der Portfoliosteuerung). Die Ergebnisse der Deckungsbeitragsrechnung können auf die Gewinn- und Verlustrechnung übergeleitet werden.

Der Gesamtbetrag der nicht in der Bilanz enthaltenen Zahlungsverpflichtungen aus am Abschlussstichtag schwebenden Energiebeschaffungsgeschäften beträgt 68.201 T€ (Vorjahr 83.793 T€). Drohverlustrückstellungen sind gemäß Deckungsbeitragsrechnung nicht zu bilden.

Angabe Geschäftsführerbezüge

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angabe Honorar des Abschlussprüfers

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Aufwendungen für Abschlussprüfungsleistungen von 29 T€ berücksichtigt.

Nachtragsbericht

Erkenntnisse oder Vorgänge von besonderer Bedeutung liegen nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 nicht vor. Wie im Vorjahr sind künftige Auswirkungen der geopolitischen Ereignisse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht abschließend quantifizierbar. Negative Effekte auf das Jahresergebnis sind nicht auszuschließen.

Konzernzugehörigkeit

Die EW Eichsfeldgas GmbH wird gemäß §§ 290 ff HGB in den Konzernabschluss der Eichsfeldwerke GmbH, Heilbad Heiligenstadt, (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der Eichsfeldwerke GmbH wird beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und ist über das Unternehmensregister abrufbar.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Bestellobligo Anlagevermögen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen keine Verpflichtungen aus Bestellungen für Investitionen.

Für den Erdgasbezug sowie für Kosten im Zusammenhang mit der Netznutzung bestehen vertragliche Verpflichtungen im branchenüblichen Umfang.

Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat
Dr. Werner Henning Vorsitzender
Geismar
Landrat des Landkreises Eichsfeld
Olaf Kieser stellv. Vorsitzender
Kassel
Vorsitzender der Geschäftsführung der EAM GmbH & Co. KG, Kassel
Kreistagsabgeordneter Michael Gaßmann
Heuthen
Bürgermeister der Gemeinde Heuthen
Olaf Alm
Kassel
Leiter Netze der EAM Netz GmbH, Kassel
Armin Schülbe
Eschwege
Leiter Regionalzentrum Nord, EAM Netz GmbH, Hardegsen
Kreistagsabgeordneter Peter Trappe
Weißenborn-Lüderode
Bürgermeister a. D.

Die Bezüge des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr betragen 1.100,00 €.

Geschäftsführung

Dipl.-Ing. Ulrich Gabel

Heilbad Heiligenstadt

Kaufmännischer Geschäftsführer der EW Eichsfeldgas GmbH, Leinefelde-Worbis

Dipl.-Ing. Dirk Nehrkorn

Ferna

Technischer Geschäftsführer der EW Eichsfeldgas GmbH, Leinefelde-Worbis

 

Leinefelde-Worbis, den 5. April 2024

EW Eichsfeldgas GmbH

Geschäftsführung

Gabel

Nehrkorn

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Bezeichnung Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Andere immaterielle Vermögensgegenstände 113.173,53 0,00 12.055,03
113.173,53 0,00 12.055,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.099.822,61 131.032,62 10.716,47
2. Gasversorgungsanlagen 80.883.623,19 253.533,93 75.334,45
3. Technische Anlagen und Maschinen 15.324.236,40 485.901,97 0,00
4. Andere Anlagen Betriebs-und Geschäftsausstattung 1.920.765,94 245.051,72 82.115,89
5. Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 479.098,13 639.228,49 0,00
100.707.546,27 1.754.748,73 168.166,81
Gesamt 100.820.719,80 1.754.748,73 180.221,84
Bezeichnung Umbuchungen
Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Andere immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 101.118,50
0,00 101.118,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.220.138,76
2. Gasversorgungsanlagen 12.392,22 81.074.214,89
3. Technische Anlagen und Maschinen 151.683,85 15.961.822,22
4. Andere Anlagen Betriebs-und Geschäftsausstattung -112.200,63 1.971.501,14
5. Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau -51.875,44 1.066.451,18
0,00 102.294.128,19
Gesamt 0,00 102.395.246,69
Bezeichnung Abschreibungen (kumuliert) 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Abschreibungen (kumuliert) 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Andere immaterielle Vermögensgegenstände 113.173,53 0,00 12.055,03 0,00 101.118,50
113.173,53 0,00 12.055,03 0,00 101.118,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.812.048,13 13.169,63 10.523,55 0,00 1.814.694,21
2. Gasversorgungsanlagen 69.479.234,83 910.694,90 75.033,07 0,00 70.314.896,66
3. Technische Anlagen und Maschinen 8.148.234,73 1.027.557,83 0,00 35.569,66 9.211.362,22
4. Andere Anlagen Betriebs-und Geschäftsausstattung 1.340.512,77 175.775,05 69.583,24 -35.569,66 1.411.134,92
5. Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
80.780.030,46 2.127.197,41 155.139,86 0,00 82.752.088,01
Gesamt 80.893.203,99 2.127.197,41 167.194,89 0,00 82.853.206,51
Bezeichnung Buchwerte 31.12.2023
Buchwerte 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Andere immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 405.444,55 287.774,48
2. Gasversorgungsanlagen 10.759.318,23 11.404.388,36
3. Technische Anlagen und Maschinen 6.750.460,00 7.176.001,67
4. Andere Anlagen Betriebs-und Geschäftsausstattung 560.366,22 580.253,17
5. Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 1.066.451,18 479.098,13
19.542.040,18 19.927.515,81
Gesamt 19.542.040,18 19.927.515,81

Lagebericht 2023

I. Grundlagen

Die EW Eichsfeldgas GmbH bietet ihren Kunden ein breites Leistungsspektrum und bündelt als Energiedienstleister den Vertrieb von Erdgas, Strom und Wärme, die Erzeugung und Beschaffung von Strom, Wärme und Biogas, das Netzgeschäft im Bereich Erdgas sowie energienahe Dienstleistungen. Das Unternehmen versorgte zum Stichtag 31. Dezember 2023 insgesamt 16.748 Kunden mit Erdgas, 1.530 Kunden mit Strom und 130 Kunden mit Wärme.

Als kommunales Energie- und Dienstleistungsunternehmen fühlt sich die EW Eichsfeldgas GmbH mit ihrer Heimatregion verbunden. Nachhaltigkeit verbindet das Unternehmen mit der Schaffung und dem Erhalt von sicheren Arbeitsplätzen, mit kundenfreundlichem Service vor Ort und mit überdurchschnittlicher Versorgungssicherheit. Ziel der EW Eichsfeldgas GmbH ist daher ein verantwortungsvoller und effizienter Umgang mit natürlichen Ressourcen, eine zuverlässige und umweltschonende Energieversorgung und eine kontinuierliche Verbesserung der Lebensqualität in der Region.

Mit Blick auf den Ausbau erneuerbarer Energien wird das Service- und Produktportfolio des Unternehmens stetig verbessert und ausgeweitet. Neben der Biogaserzeugungs-, -aufbereitungs- und -einspeiseanlage in Weißenborn-Lüderode, die seit 10 Jahren klimaneutrale Bioenergie für die Region produziert, baut die EW Eichsfeldgas GmbH ihr Engagement in diesem Bereich weiter aus. Zusätzlich zu den Dachflächen- und den Freiflächenphotovoltaikanlagen wird die Nutzung regenerativer Energieträger im Bereich der Elektromobilität vorangetrieben und die Ladeinfrastruktur für E-Autos und E-Bikes im Landkreis Eichsfeld kontinuierlich ausgebaut.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das gesamte Wirtschaftsjahr 2023 war von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Das Bruttoinlandsprodukt ist nach ersten Informationen des Statistischen Bundesamtes gegenüber dem Vorjahr preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,1 % gesunken. Ursächlich waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise und die erhöhte Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, die den privaten Konsum geschwächt haben. Ein weiterer Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung konnte durch die umfangreichen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Sicherstellung der Energieversorgung und zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiekrise verhindert werden.

Der Primärenergieverbrauch in Deutschland ist 2023 auf ein historisches Tief von 2.998 Mrd. kWh gefallen. Damit liegt der Verbrauch ca. 28 % unter dem bisherigen Höchststand von 1990 von rund 4.140 Mrd. kWh. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Primärenergieverbrauch laut Auswertungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. (AG Energiebilanzen e.V.) um 7,9 % zurückgegangen. Hauptursache war die zurückgehende wirtschaftliche Entwicklung. Vor allem die energieintensiven Industriezweige verzeichneten Produktionsrückgänge, die sich spürbar auf den Energieverbrauch auswirkten. Ein weiterer Faktor waren die immer noch auf einem hohen Niveau liegenden Energiepreise, auf die viele Haushaltskunden mit Energiesparmaßnahmen reagierten. Von der leicht wärmeren Witterung gegenüber dem Vorjahr ging nach Berechnungen der AG Energiebilanzen e.V. nur ein schwacher verbrauchssenkender Effekt aus.

Um die negativen Auswirkungen der Energiekrise abzuschwächen, haben Bundestag und Bundesrat Ende des Jahres 2022 umfassende Entlastungspakete verabschiedet. Neben einer einmaligen Entlastung im Dezember 2022 durch das Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetz (EWSG) wurden Energiepreisbremsen für Strom, Gas und Wärme durch das Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz (EWPBG) und das Strompreisbremsegesetz (StromPBG) beschlossen. Die Preisbremsen wirkten für das gesamte Jahr 2023 und hätten durch Rechtsverordnung bis zum 30. April 2024 verlängert werden können. Nachdem das Bundesverfassungsgericht am 15. November 2023 untersagt hat, ein wirtschaftlich vom Kernhaushalt getrenntes Sondervermögen nachträglich umzuwidmen, stand auch der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF), aus dem die Verlängerung der Preisbremsen finanziert werden sollte, auf dem Prüfstand. Als Konsequenz dieses Urteils wurde durch den Bundesfinanzminister eine Haushaltssperre ausgerufen und der Wirtschaftsstabilisierungsfonds zum Jahresende 2023 geschlossen. Die staatlich beschlossenen Preisbremsen endeten somit zum 31. Dezember 2023.

Ergänzend zu der Dezember-Soforthilfe und den Preisbremsen wurde eine befristete Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Lieferungen von Erdgas und Wärme von 19 % auf 7 % ab dem 1. Oktober 2022 bis zum 31. März 2024 beschlossen.

Als Energieversorger hat die EW Eichsfeldgas GmbH durch die Gesetzesbeschlüsse zu den Preisbremsen als auch zur befristeten Mehrwertsteuersenkung umfangreiche und komplexe Aufgaben in 2023 übertragen bekommen. Vor allem die kurzen Umsetzungsfristen, die individuellen Abrechnungen in vielen Tarifkonstellationen, die Berücksichtigung zahlreicher Sonderfälle und die technisch sehr aufwändige IT-Implementierung stellten eine enorme Herausforderung dar und verursachten erhebliche Kosten.

Trotz der in den letzten 24 Monaten herausfordernden Situation am Energiemarkt hat das Unternehmen im Jahr 2023 in der Erdgasbeschaffung preisliche Vorteile erzielt und diese an die Kunden weitergegeben. Die gesetzlichen Änderungen der staatlichen Umlagen, die in der zweiten Jahreshälfte beschlossen wurden, führten zu einer Preissenkung zum 1. November 2023. Sowohl langjährige als auch kurzfristig zugegangene Kunden profitierten in 2023 von Tarifangeboten, die unter dem Marktniveau lagen. Dies zeigt, dass die von der Bundesregierung eingeführte Preisbremse für Erdgaskunden der EW Eichsfeldgas GmbH kaum eine Rolle spielte, da der überwiegende Teil der Kunden deutlich unter dem festgelegten Preisniveau der Gaspreisbremse lag.

Die angespannte Lage am Energiemarkt hatte auch wesentliche Einflüsse auf die von der EW Eichsfeldgas GmbH belieferten Stromkunden. Dank der langfristigen Beschaffungsstrategie für den Stromeinkauf entwickelten sich die Kosten für die Kunden im Vergleich zum Wettbewerb jedoch wesentlich geringer. Allerdings mussten aufgrund von höheren Vertriebs- und Beschaffungskosten, der Erhöhung von staatlichen Abgaben und Umlagen sowie der Netzentgelte die Preise zum 1. Januar 2023 angepasst werden. Die Stromverkaufspreise lagen trotz der Erhöhung weiterhin unter der von der Bundesregierung zur Abmilderung der Kosten initiierten Strompreisbremse.

Im Wärmebereich war zwar zum Ende des Jahres 2023 eine leichte Entspannung zu verzeichnen. Grund dafür war die Bindung der Wärmeverkaufspreise an die Marktpreisentwicklung von Erdgas. Das ganzjährige Niveau lag dennoch über der im Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz (EWPBG) äußerst niedrig festgelegten Höhe.

Im November 2022 wurde das Gesetz zur Aufteilung der Kohlenstoffdioxidkosten verabschiedet, das am 1. Januar 2023 in Kraft getreten ist. Zweck des Gesetzes ist die Aufteilung der CO 2 -Kosten zwischen Vermieter und Mieter, um Mieter zu Energieeinsparungen und Vermieter zu energetischen Sanierungen zu motivieren. Um eine Aufteilung der Kosten zu ermöglichen, werden Brennstoff- und Wärmelieferanten verpflichtet, Informationen auf den Rechnungen auszuweisen, auf deren Grundlage der Vermieter im Rahmen der Heizkostenabrechnung den Kohlenstoffdioxidausstoß des Gebäudes pro Quadratmeter Wohnfläche sowie den auf den Mieter anfallenden Anteil an den Kohlenstoffdioxidkosten ermitteln kann.

Die wesentlichen Rahmenbedingungen für eine leistungsfähige und sichere Infrastruktur für die Versorgung mit Strom und Erdgas schreibt in Deutschland die Verordnung über die Anreizregulierung der Energieversorgungsnetze (ARegV - Anreizregulierungsverordnung) vor. Seit 2007 legt diese Verordnung für die regulierten Netzbetreiber fest, wie viel sie für den Erhalt und den Ausbau ihrer Energienetze über die Netzentgelte der Netznutzer erlösen dürfen. Die Berechnung der Netzentgelte erfolgt durch Festsetzung einer Erlösobergrenze für die betroffenen Netzbetreiber, welche die gesamten zulässigen Netzkosten decken soll. Zudem erhält der Netzbetreiber eine Rendite in Form der Eigenkapitalverzinsung. Da die von der BNetzA getroffene Festlegung zum Eigenkapitalzinssatz zu einer Verschlechterung der Investitionsbedingungen führt, hat die EW Eichsfeldgas GmbH im Rahmen einer Prozesskostengemeinschaft Beschwerde eingelegt.

Geschäftsverlauf

2023 2022 %
Erdgasverkauf MWh 676.469 691.031 - 2,1
davon für eigene Anlagen 27.867 28.417 - 1,9
Erdgastransport MWh 785.825 836.133 - 6,0
Stromverkauf MWh 39.215 39.323 - 0,3
Wärmeverkauf MWh 16.376 16.955 - 3,4

Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres ging im Berichtsjahr der Erdgasverkauf der EW Eichsfeldgas GmbH, aufgrund höherer Temperaturen und zusätzlichen Verbrauchseinsparungen der Kunden um 2,1 % auf 676.469 MWh zurück. Im Tarif- und Sonderproduktkundenbereich lag die Verbrauchsentwicklung auf Vorjahresniveau. Der Erdgasverkauf an Sondervertragskunden verringerte sich um 7,1 %.

Der Stromverkauf betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 39.215 MWh und lag damit 0,3 % unter dem Vorjahreswert. Die Kundenzugänge führten, aufgrund der hohen Energiepreise und damit verbundener Einsparungen, auch in diesem Bereich nicht zu einer höheren Stromabnahme. Gleiches gilt für das Wärmegeschäft. Trotz der Inbetriebnahme weiterer Contracting-Anlagen ging der Wärmeverkauf um 3,4 % auf 16.376 MWh zurück.

Vermögenslage

2023 2022 %
Langfristige Vermögenswerte T€ 19.542 19.928 - 1,9
Kurzfristige Vermögenswerte T€ 25.276 24.093 + 4,9
Eigenkapital T€ 18.685 16.685 + 12,0
Langfristiges Fremdkapital T€ 3.005 2.919 + 2,9
Kurzfristiges Fremdkapital T€ 23.128 24.417 - 5,3

Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 weist eine Bilanzsumme von 44.818 T€ (Vorjahr 44.021 T€) aus. Das Anlagevermögen, das hauptsächlich durch das Sachanlagevermögen geprägt ist, erreichte zum Bilanzstichtag einen Anteil an der Bilanzsumme von 43,6 % (Vorjahr 45,3 %).

Das vom Aufsichtsrat genehmigte Investitionsvolumen für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde nicht vollständig ausgeschöpft. Insgesamt investierte das Unternehmen 1.766 T€. Auf Erdgasversorgungsanlagen entfallen 254 T€, auf Wärmeversorgungsanlagen 704 T€. In Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden 391 T€ und in E-Mobilität ebenfalls 417 T€ investiert. Das Anlagevermögen ist mit 95,6 % (Vorjahr 83,7 %) durch eigene Mittel gedeckt.

Das Umlaufvermögen beträgt zum Bilanzstichtag 25.276 T€ gegenüber 24.093 T€ im Vorjahr. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände fielen um 10,0 % auf 13.468 T€. Die höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten den Rückgang des Erstattungsanspruchs für Umsatzsteuer und der Mehr- und Mindermengenabrechnung nicht kompensieren.

Das Unternehmen verfügt über eine gute Kapitalstruktur. Zum Bilanzstichtag weist die EW Eichsfeldgas GmbH ein bilanzielles Eigenkapital (EK) in Höhe von 18.685 T€ aus. Die Eigenkapitalquote, gemessen an der gestiegenen Bilanzsumme, beträgt 41,7 % (Vorjahr 37,9 %).

Die Reduzierung des kurzfristigen Fremdkapitals gegenüber dem Vorjahr resultiert hauptsächlich aus niedrigeren Rückzahlungsbeträgen aus der Jahresverbrauchsabrechnung.

Finanzlage

Im Berichtsjahr erwirtschaftete die EW Eichsfeldgas GmbH einen Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von 10.585 T€ (Vorjahr 10.116 T€). Damit konnte der Mittelabfluss aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit von 8.136 T€ (Vorjahr 6.200 T€) vollständig gedeckt werden und bewirkte darüber hinaus einen Anstieg des Finanzmittelbestandes um 2.449 T€ auf 9.862 T€.

Der Kapitalbedarf für die Investitions- und Finanzierungstätigkeit wurde durch eigene Mittel gedeckt. Zum 31. Dezember 2023 bestehen keine Verpflichtungen aus Bestellungen für Investitionen. Es existiert eine Darlehenszusage in Höhe von 2.000 T€, welche zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen wurde. Die Liquidität der Gesellschaft war stets gewährleistet.

Ertragslage

2023 2022 %
Umsatzerlöse T€ 67.271 54.131 + 24,3
Betriebsergebnis (EBIT) T€ 8.964 8.314 + 7,8
Finanzergebnis T€ 197 - 25 + 888,0
Ausgleichszahlung T€ 3.125 2.834 + 10,3
Steueraufwand T€ 588 534 + 10,1
Vertragliche Gewinnabführung T€ 5.448 4.921 +10,7

Die EW Eichsfeldgas GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 aus Energielieferungen Umsatzerlöse in Höhe von 66.170 T€ (Vorjahr 53.010 T€). Aus Erdgasverkauf und -transport resultieren 52.256 T€, aus Stromverkauf 9.920 T€ und aus Wärmeverkauf 3.993 T€. Hinzu kommen Umsatzerlöse aus der Auflösung von Ertragszuschüssen in Höhe von 95 T€ und sonstige Umsatzerlöse von 1.006 T€. Insgesamt stiegen die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 24,3 % auf 67.271 T€. Damit liegen die Umsatzerlöse über der im Vorjahr getroffenen Hochrechnung von 66.749 T€, was im Wesentlichen auf die höheren Energieverkaufspreise zurückzuführen ist.

Der Materialaufwand (50.239 T€, Vorjahr 38.198 T€), der im Wesentlichen Aufwendungen für Energiebezug und Netznutzung umfasst, stieg hauptsächlich aufgrund gestiegener Energiebeschaffungspreise.

Der Personalaufwand liegt mit 2.756 T€ über dem Vorjahresniveau von 2.572 T€. Hier wirkten sich die in 2023 vorgenommenen Personaleinstellungen sowie der Tarifabschluss im Herbst 2023 mit einer Anhebung der Tabellenvergütung zum 1. September 2023 aus.

Die Abschreibungen gingen, verursacht durch das Auslaufen von Nutzungsdauern, um 449 T€ auf 2.127 T€ zurück.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (4.084 T€, Vorjahr 2.745 T€) resultiert u. a. aus höheren Fremdleistungen für den Verwaltungsbereich, speziell für die Umstellung der Abrechnungssoftware SAP R/3 auf SAP S/4HANA in der Finanzbuchhaltung und für Energiedienstleistungen.

Als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator der Gesellschaft weist das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Betriebsergebnis (EBIT) von 8.964 T€ aus und liegt damit um 2.182 T€ über dem im Wirtschaftsplan für 2023 genehmigten EBIT von 6.782 T€. Die positive Abweichung von der Prognose wird fast ausschließlich aus einem höheren Rohergebnis (Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen, anderen aktivierten Eigenleistungen und sonstigen betrieblichen Erträgen abzüglich Materialaufwand) erzielt. Die Zinsentwicklung wirkte sich positiv auf das Zinsergebnis aus. Im Geschäftsjahr konnten 234 T€ Zinserträge erzielt werden. Demgegenüber standen 37 T€ Zinsaufwand, was erstmals seit Jahren ein positives Zinsergebnis zur Folge hatte.

Das Jahresergebnis vor Ausgleichszahlung und Gewinnabführung beträgt 8.573 T€. Unter Berücksichtigung des Gewinnabführungsvertrages und der Ausgleichszahlung an den Minderheitsgesellschafter wird das erzielte Ergebnis vollständig an die Gesellschafter abgeführt.

Gesamtaussage

Sowohl vor dem Hintergrund der geänderten Rahmenbedingungen, als auch einem intensiven wettbewerblichen Umfeld und den Folgen der aktuellen geopolitischen Entwicklungen werden die erreichten Ergebnisse des Geschäftsjahres 2023 als positiv beurteilt.

Mitarbeiter

Die EW Eichsfeldgas GmbH beschäftigte zum Bilanzstichtag 41 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Einschließlich der 4 Auszubildenden ergibt sich eine Gesamtbelegschaft von 45 Beschäftigten (Vorjahr 43 Beschäftigte). Das Durchschnittsalter lag im Geschäftsjahr 2023 unverändert bei 41 Jahren.

Wie schon in den Vorjahren ist das hohe persönliche Engagement aller Beschäftigten ein wichtiger Erfolgsfaktor für die EW Eichsfeldgas GmbH. Die permanenten Änderungen gesetzlicher Rahmenbedingungen der Energieversorgung und die hiermit verbundenen Anpassungen von Marktmechanismen und Prozessen verlangen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein hohes Maß an Flexibilität, Lern- und Einsatzbereitschaft ab. In der Konsequenz investiert das Unternehmen gezielt in Weiterbildungsmaßnahmen, z. B. durch die Finanzierung von dualen Studiengängen für Mitarbeiter, Seminarangeboten und Qualifizierungslehrgängen. Die Teilnahme an diesen inner- und außerbetrieblichen Maßnahmen steht allen Beschäftigten jederzeit offen. Darüber hinaus ist für die EW Eichsfeldgas GmbH seit vielen Jahren das wichtigste Element zur Nachwuchskräftegewinnung bzw. -sicherung die betriebliche Erstausbildung, vor allem im kaufmännischen und gewerblichen Bereich. Durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit der Agentur für Arbeit Thüringen Nord, des Staatlichen Schulamts Nordthüringen, der Industrie- und Handelskammer Erfurt sowie der Kreishandwerkerschaft Nordthüringen (Eichsfeld - Nordhausen) und der Kreishandwerkerschaft Kyffhäuser-Unstrut-Hainich startete 2022 das Projekt "Tag in der Praxis" (TiP). Mit diesem Projekt unterstützt das Unternehmen seit 2023 die Regelschulen des Eichsfeldes, indem sie Schüler/-innen der 8. Klasse Praktikas anbietet.

III. Prognosebericht und Chancen der künftigen Entwicklung

Unter dem Aspekt der weiteren Zunahme des Wettbewerbs spielt die Kundenbindung eine große Rolle. Im Fokus der EW Eichsfeldgas GmbH stehen daher eine konsequente Kundenorientierung und innovative Produktangebote, um die Bestandskunden zu halten und Neukunden in der Region und darüber hinaus zu gewinnen. Als zusätzliches Serviceangebot stellt das Unternehmen seit Januar 2024 ein neues Kundenportal mit modernem Design und vielen neuen Funktionen zur Verfügung. In diesem Kundenportal lassen sich bequem und digital Verträge für Erdgas, Strom und Wärme verwalten. Darüber hinaus können zu jederzeit Zählerstände erfasst, Abschlagspläne angepasst, Kontakt- und Bankdaten geändert, Rechnungen abgerufen und Rechnungssimulationen durchgeführt werden. Als weiterer Vorteil ist das Kundenportal direkt an das Abrechnungssystem SAP angebunden, sodass Änderungen in Echtzeit umgesetzt werden und direkt zur Abrechnung zur Verfügung stehen.

Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung bleibt wie bereits in den vergangenen Jahren eine zentrale Herausforderung. Bis zum Jahr 2045 wird Treibhausgasneutralität angestrebt und bis 2030 sollen mindestens 80 % des deutschen Bruttostromverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Als Energieversorger will die EW Eichsfeldgas GmbH im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten in den kommenden Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende in der Region durch zahlreiche Investitionen leisten. Der Aufsichtsrat des Unternehmens genehmigte dafür ein Investitionsbudget von 9.300 T€. Für Wärme- und Stromversorgungsanlagen sind 1.745 T€ eingeplant, für den Austausch von Zählern und Reglern und die Herstellung von Erdgashausanschlüssen 380 T€ und für eine Biogaseinspeiseanlage in Westhausen 2.500 T€. Das Engagement der EW Eichsfeldgas GmbH im Bereich der Elektromobilität einschließlich Ladeinfrastrukturkonzepten wird in 2024 weiter ausgebaut, wofür Investitionen in Höhe von 4.550 T€ eingeplant sind. Auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung entfallen Investitionen von 125 T€. Darüber hinaus werden Untersuchungen und Analysen zu neuen Geschäftsfeldern vorgenommen. Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie zur Tiefen-Geothermie durchgeführt, um zu prüfen, ob zukünftig Erdwärme zum Heizen und zur Warmwasserbereitung in der Region genutzt werden kann.

Auch in den kommenden Jahren wird die sichere, effiziente und diskriminierungsfreie Bereitstellung des Erdgasnetzes und damit die Gewährleistung einer hohen Versorgungssicherheit im Fokus der Unternehmenstätigkeit stehen. Mit Beginn der 4. Regulierungsperiode, die den Zeitraum von 2023 - 2027 umfasst, ist auf Basis der aktuellen Festlegungen der BNetzA das weitere Absenken der Eigenkapitalzinssätze zu berücksichtigen. Da die Eigenkapitalverzinsung den zugestandenen regulatorischen Gewinn darstellt, wird dies die Ergebnissituation im Netzbereich negativ beeinflussen.

Insgesamt erwartet die EW Eichsfeldgas GmbH vor dem Hintergrund der prognostizierten Entwicklung für das Geschäftsjahr 2024 einen positiven Geschäftsverlauf mit einem EBIT von 5.050 T€, das aber deutlich unter dem Ergebnis der vergangenen Jahre liegen wird. Daraus abgeleitet, ergibt sich für 2024 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 4.676 T€. Der Ergebnisrückgang resultiert hauptsächlich aus einem niedrigeren Rohergebnis.

IV. Risikobericht

Angesichts der beträchtlichen Volatilität der Energiemärkte und des hohen Preisniveaus ist eine verantwortungsvolle Unternehmensführung von entscheidender Bedeutung für nachhaltiges Wachstum und wirtschaftlichen Erfolg. Das systematische Erkennen und Nutzen von Chancen sowie die Vermeidung von Risiken, die dem Unternehmenserfolg entgegenstehen, sind von zentraler Bedeutung. Das Risikomanagementsystem der EW Eichsfeldgas GmbH zielt darauf ab, wesentliche bestehende und potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und entsprechende Maßnahmen zur Vermeidung oder Minimierung zu ergreifen. Diese Risiken können von unterschiedlicher Natur sein, darunter strategische Risiken, gesetzliche Risiken, Regulierungsrisiken, Preis- und Mengenrisiken sowie andere operative und finanzielle Risiken.

Die Verantwortlichkeiten, Analyse- und Bewertungsverfahren sowie Risikokennzahlen werden im Risikomanagement des Unternehmens festgelegt. Alle entsprechenden Prozesse sind in einem Risikohandbuch dokumentiert. Darauf basierend wird regelmäßig über Veränderungen der Risiken informiert, wobei bei einem erstmaligen Auftreten eines monetär bedeutsamen Risikos unmittelbar berichtet wird. Die Risikoeinschätzung erfolgt anhand einer Risikomatrix, die das Verhältnis zwischen Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit berücksichtigt.

Für die Energiebeschaffung gelten zusätzliche Regelungen in einem separaten Risiko- und Beschaffungsleitfaden, der alle organisatorischen Rahmenbedingungen und Verantwortlichkeiten festlegt. Darüber hinaus werden spezifische Festlegungen und Begrenzungen für die relevanten Risiken, die sich aus den Beschaffungsaktivitäten ergeben, definiert und aktualisiert.

Ein bedeutendes Marktrisiko stellt der Verlust von Kunden aufgrund des intensiven Wettbewerbs dar. Diesem Risiko begegnet die EW Eichsfeldgas GmbH durch den Abschluss langfristiger Kundenverträge, die Gewinnung von Neukunden, die Bereitstellung von Förderprogrammen und innovativen Produkten sowie durch eine kontinuierliche Marktbeobachtung. Weitere Kundenverluste aufgrund des intensiven Wettbewerbs sind zwar wahrscheinlich, jedoch werden potenzielle finanzielle Auswirkungen aufgrund der ergriffenen Maßnahmen für die künftige Geschäftstätigkeit verringert.

Auch unerwartet hohe Kundenzugänge stellen neben Kundenverlusten ein wesentliches Marktrisiko dar. Diese können aufgrund von Insolvenzen, Lieferausfällen oder erheblichen Preiserhöhungen der Wettbewerber auftreten. Hohe, unerwartete Kundenzugänge können zu Mengenüberschreitungen im Energiebezug führen. Derartige Mengen müssen kurzfristig zu Spotmarktpreisen beschafft werden und können zu erheblichen Mehrkosten führen, die kundenseitig nicht vollständig weitergegeben werden können.

Zusätzlich zu den energiepolitischen und rechtlichen Rahmenbedingungen haben insbesondere die Verhältnisse auf den Strom- und Gasmärkten erhebliche Auswirkungen auf die Ertragskraft des Unternehmens. Die entscheidenden Parameter wie Strom- und Erdgaspreise entwickeln sich zwar derzeit wieder auf das Preisniveau vor Beginn des Ukrainekrieges hin, starke volatile Preisentwicklungen können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Eine kontinuierliche Marktbeobachtung, Tarifanpassungen, der fristenkongruente Abschluss von Einkaufs- und Lieferverträgen sowie eine fortlaufende Markteinschätzung helfen, Veränderungen zeitnah zu erkennen und Risiken weitgehend zu minimieren.

Weitere Auswirkungen gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen können sich in einer Verschlechterung des Zahlungsverhaltens von Kunden zeigen. Um möglichen Forderungsausfällen entgegenzuwirken, werden Fälligkeiten und Zahlungseingänge zeitnah überwacht. Hierbei besteht eine enge Abstimmung zwischen dem Vertrieb und dem Forderungsmanagement.

Der intensive Wettbewerb wird auch in Zukunft zu Kunden-, Mengen- und Margenrisiken führen. Die Rückgewinnung verlorener Kunden, die Festigung der Kundenbindung sowie die Akquise von Neukunden sind daher zentrale Aufgaben des Vertriebsgeschäfts.

Flexible temperaturgeführte Energielieferverträge helfen, Mengenrisiken zu minimieren, die sich aus Abweichungen der tatsächlichen Temperaturen von den prognostizierten Temperaturen ergeben. Mengen- und Preisrisiken können durch langjährige Markterfahrung weitgehend reduziert, jedoch nicht vollständig eliminiert werden. Die derzeit gestiegenen Marktpreise für Energielieferverträge aufgrund des Russland-Ukraine-Konflikts erhöhen ebenfalls die Mengen- und Preisrisiken.

Durch den "Notfallplan Gas" für die Bundesrepublik Deutschland wurden rechtliche Rahmenbedingungen für ein Krisen- und Notfallmanagement geschaffen, um eine sichere Erdgasversorgung zu gewährleisten. Die umfangreichen Maßnahmen haben die Risiken einer Gasmangellage und das Kontrahentenausfallrisiko erheblich reduziert.

Die moderne Informationstechnologie spielt eine entscheidende Rolle bei der Abwicklung und Sicherstellung der Geschäftsprozesse. Das ERP-System der EW Eichsfeldgas GmbH ist in das IT-System der Muttergesellschaft Eichsfeldwerke GmbH integriert, wodurch die Gesellschaft gegen denkbare IT-Risiken weitgehend abgesichert ist.

Risiken aufgrund des Ausfalls von Versorgungsanlagen oder Schäden an Leitungsnetzen werden durch umfangreiche Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen zur Vorbeugung minimiert. Etwaige Risiken aus der Regulierung der Netzentgelte werden durch die Überprüfung der Kostenstrukturen und die fortlaufende Identifikation von Kostensenkungsmaßnahmen als gering eingestuft.

Aufgrund der globalen Entwicklungen, wie zum Beispiel dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, sind die Chancen-Risiko-Positionen im Vergleich zu den Vorjahren stark volatil. Es ist nicht auszuschließen, dass sich negative Effekte auf das Jahresergebnis ergeben können.

Die Geschäftsführung unterrichtet den Aufsichtsrat regelmäßig über bestehende Risiken, über ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und die zu erwartende Schadenshöhe. Die Geschäftsführung stuft die geschilderten Risiken nicht als unternehmensspezifisch, sondern als für Unternehmen vergleichbarer Struktur und Größe branchenüblich ein. Sie sieht das Unternehmen in allen Geschäftsbereichen für die greifbaren Anforderungen der weiteren Entwicklungen des Energiemarktes gut aufgestellt.

 

Leinefelde-Worbis, den 5. April 2024

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2023 - Gasverteilung

AKTIVA

31. Dezember 2023
31. Dezember 2022
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
Sachanlagen 11.345.883,07 11.814.307,16
11.345.883,07 11.814.307,16
Umlaufvermögen
Vorräte 150.651,49 161.855,98
Forderungen und sonst.Vermögensgegenstände 743.370,04 737.895,13
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.090.958,58 1.936.287,85
2.984.980,11 2.836.038,95
14.330.863,18 14.650.346,11

PASSIVA

Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 3.019.060,01 3.082.892,91
Kapitalrücklage 4.644.707,70 3.557.184,13
Gewinnrücklagen (andere Gewinnrücklagen) 3.184.527,72 3.251.859,16
10.848.295,43 9.891.936,19
Kapitalausgleichsposten -1.930.090,65 -1.241.772,31
Empfangene Ertragszuschüsse 2.329.926,48 2.374.731,94
Rückstellungen 456.970,39 478.781,95
Verbindlichkeiten 2.625.761,52 3.146.668,33
3.482.567,75 4.758.409,91
14.330.863,18 14.650.346,11

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 - Gasverteilung

2023
2022
Rohergebnis 7.026.031,46 7.313.541,12
Personalaufwand 2.108.342,35 2.070.143,31
Abschreibungen 1.026.290,34 1.523.741,69
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.990.989,40 1.548.190,34
Betriebsergebnis 1.900.409,37 2.171.465,78
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 49.525,66 990,17
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16.442,02 14.198,52
Ergebnis der Geschäftstätigkeit 1.933.493,01 2.158.257,43
Steuern vom Einkommen und Ertrag 122.787,87 137.398,10
Ergebnis nach Steuern 1.810.705,14 2.020.859,33
Sonstige Steuern 3.891,83 3.963,63
Aufwand aus Ausgleichszahlung an außenstehende Gesellschafter 658.543,20 737.092,81
Vertragliche Gewinnabführung 1.148.270,11 1.279.802,89
Jahresüberschuss 0,00 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens 2023 - Gasverteilung

Bezeichnung Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Korrekturen
Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Andere immaterielle
Vermögensgegenstände 85.586,56 0,00 11.902,10 0,00 -1.162,53 72.521,93
85.586,56 0,00 11.902,10 0,00 -1.162,53 72.521,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.743.581,80 119.738,50 9.792,78 0,00 0,00 1.853.527,51
2. Gasversorgungsanlagen 80.874.181,15 253.533,93 75.334,45 12.392,22 0,00 81.064.772,85
3. Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.048.863,80 200.580,45 80.436,53 0,00 -18.564,86 1.150.442,87
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.392,22 0,00 0,00 -12.392,22 0,00 0,00
83.679.018,97 573.852,88 165.563,76 0,00 -18.564,86 84.068.743,23
Gesamt 83.764.605,53 573.852,88 177.465,86 0,00 -19.727,39 84.141.265,16
Bezeichnung Abschreibungen (kumuliert) 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Korrekturen
Abschreibungen (kumuliert) 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Andere immaterielle
Vermögensgegenstände 85.586,56 0,00 11.902,10 -1.162,53 72.521,93
85.586,56 0,00 11.902,10 -1.162,53 72.521,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.622.931,44 6.532,58 9.616,49 0,00 1.619.847,53
2. Gasversorgungsanlagen 69.469.792,79 910.694,90 75.033,07 0,00 70.305.454,62
3. Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 771.987,58 109.062,86 67.903,88 -15.588,55 797.558,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
71.864.711,81 1.026.290,34 152.553,44 -15.588,55 72.722.860,17
Gesamt 71.950.298,37 1.026.290,34 164.455,54 -16.751,08 72.795.382,09
Bezeichnung Buchwerte 31.12.2023
Buchwerte 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Andere immaterielle
Vermögensgegenstände 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 233.679,99 120.650,35
2. Gasversorgungsanlagen 10.759.318,23 11.404.388,36
3. Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 352.884,85 276.876,21
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 12.392,22
11.345.883,07 11.814.307,15
Gesamt 11.345.883,07 11.814.307,15

Erläuterungen der gemäß § 6b EnWG abzubildenden Tätigkeiten

Grundlage

Nach § 6b Abs. 3 EnWG haben vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen zur Vermeidung von Diskriminierung und Quersubventionierung in ihrer internen Rechnungslegung jeweils getrennte Konten für jede ihrer Tätigkeiten in den nachfolgend aufgeführten Bereichen so zu führen, wie dies erforderlich wäre, wenn diese Tätigkeiten von rechtlich selbständigen Unternehmen ausgeführt würden.

Definitionen der Unternehmensaktivitäten

Die EW Eichsfeldgas GmbH ist nach dieser Definition in die Tätigkeitsbereiche:

- Gasverteilung,

- andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors,

- andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors und

- Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors

zu unterteilen.

Die anderen Tätigkeiten innerhalb des Gassektors beinhalten für das Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen Aufwendungen und Erträge aus dem Erdgasvertrieb. Aufwendungen und Erträge aus dem Stromvertrieb werden unter andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätsektors abgebildet. Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors betreffen die Wärmeversorgung und das Contracting.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Die Systematik zur Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung für die Gasverteilung ist im Folgenden erläutert.

Erläuterungen zur Bilanz

Allgemein

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden die für Energieversorgungsunternehmen geltenden besonderen Rechnungslegungsvorschriften des § 6b EnWG beachtet. Gemäß § 6b Abs. 3 EnWG wurden in der internen Rechnungslegung nach Tätigkeitsbereichen getrennte Konten geführt und für jeden Tätigkeitsbereich intern eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt.

Die Zuordnung von Aktiva und Passiva sowie von Aufwendungen und Erträgen auf die Unternehmenstätigkeiten erfolgte, soweit wie möglich, direkt. Wenn die direkte Zuordnung der Konten nicht möglich war oder nur mit einem unzweckmäßig hohen Aufwand verbunden wäre, wird anhand eines sachgerechten Schlüssels eine Verteilung des entsprechenden Kontos auf die verschiedenen Tätigkeiten vorgenommen.

Erläuterung zu einzelnen Bilanzpositionen

Das Anlagevermögen und die Forderungen wurden im Wesentlichen direkt den Tätigkeiten zugeordnet. Eine direkte Zuordnung erfolgte auch bei den Vorräten.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, den Forderungen gegen Gesellschafter, den Forderungen gegen verbundene Unternehmen, den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und in den sonstigen Vermögensgegenständen sind, wie im Vorjahr, keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Die Aufteilung des Eigenkapitals wurde auf Basis der Anlagevermögenswerte vorgenommen.

Eine überwiegend direkte Zuordnung erfolgte bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Verbindlichkeiten sowie den Rückstellungen. Die Kapitalzuschüsse sind direkt der Gasverteilung zugerechnet worden.

Die Verbindlichkeiten, die sich aus der Gewinnabführung und der Ausgleichszahlung an den Minderheitsgesellschafter ergeben, wurden anhand des Ergebnisses der Geschäftstätigkeit den Tätigkeiten zugeordnet.

Der Kapitalausgleichsposten stellt eine Residualgröße zwischen den Vermögensgegenständen, den Verbindlichkeiten und dem Eigenkapital der einzelnen Unternehmensaktivitäten dar. Er wird als Kapitalverrechnungsposten im Eigenkapital ausgewiesen.

Wie im Vorjahr bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 Gesamt Restlaufzeiten
< 1 Jahr
> 1 Jahr
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 409.405,56 409.405,56 0,00
Vorjahr 456.310,86 456.310,86 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 1.063.199,91 1.063.199,91 0,00
Vorjahr 1.433.308,55 1.433.308,55 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 632,44 632,44 0,00
Vorjahr 851,29 851,29 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 659.524,11 659.524,11 0,00
(Gesellschafter)
Vorjahr 737.999,29 737.999,29 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 492.999,50 492.999,50 0,00
Vorjahr 518.198,35 518.198,35 0,00
- davon aus Steuern 183,62 183,62 0,00
Vorjahr 149,71 149,71 0,00
Summe Geschäftsjahr 2.625.761,52 2.625.761,52 0,00
Summe Vorjahr 3.146.668,33 3.146.668,33 0,00

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die wesentlichen Aufwendungen und Erträge werden den Unternehmenstätigkeiten direkt zugeordnet. In den Fällen, in denen dies nicht möglich oder mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden ist, wurde grundsätzlich eine Verrechnung nach sachgerechten Schlüsselungen, die eine möglichst verursachungsgerechte Zuordnung gewährleisten, vorgenommen. Hierbei fand im Wesentlichen der Anlagen- und Personalschlüssel Anwendung.

Dem Werteverzehr wird durch lineare Abschreibung Rechnung getragen.

Die Schlüsselung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erfolgt entsprechend der Verteilung des Ergebnisses der Geschäftstätigkeit auf die Tätigkeitsbereiche.

 

Leinefelde-Worbis, den 5. April 2024

EW Eichsfeldgas GmbH

Geschäftsführung

Gabel

Nehrkorn

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 5. April 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EW Eichsfeldgas GmbH, Leinefelde-Worbis

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EW Eichsfeldgas GmbH, Leinefelde-Worbis, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EW Eichsfeldgas GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir den Tätigkeitsabschluss für die Tätigkeit "Gasverteilung" nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses - geprüft.

• Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

• Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Tätigkeitsabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und des Tätigkeitsabschlusses in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Tätigkeitsabschluss entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

• ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

• ob der Tätigkeitsabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG entspricht.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung des Tätigkeitsabschlusses entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können."

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der EW Eichsfeldgas GmbH, Leinefelde-Worbis, wurde am 30. April 2024 festgestellt.

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