Stammdaten

Register
Amtsgericht Gütersloh HRB 6425
Vorher
Nielsen & Bainbridge Germany GmbH
Eingetragen
28.4.1999
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Büromöbeln
Gegenstand
der Import, das Design, die Herstellung und der Vertrieb von Rahmen aller Art, Wanddekorationen, Bildern, Kissen, Decken, Lampen und Kleinmöbeln, ferner der Erwerb, die Veräußerung und das Halten von Beteiligungen an anderen Unternehmen sowie deren Verwaltung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Richard Niemann
seit 13.4.2021
Geschäftsführer
Andreas Montag
seit 30.1.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Richard NiemannNiemann & Montag Holding GmbH
50.00%
Andreas MontagNiemann & Montag Holding GmbH
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nielsen Design GmbH

Rheda-Wiedenbrück

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Nielsen Design GmbH ist ein Hersteller und Anbieter von Wohnraumaccessoires. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb hochwertiger Bilderrahmen aus Aluminium und Holz spezialisiert. Ergänzt wird das Portfolio durch Passepartouts, Spiegel, Heimtextilien sowie Aluminiumprofile, die sowohl im Privat- als auch im Industriebereich Anwendung finden.

Strategische Ausrichtung:

Das Geschäftsmodell basiert auf der Kombination von traditioneller Handwerkskunst und hochmodernen Fertigungstechnologien. Ziel ist es, sowohl ästhetisch ansprechende als auch langlebige Produkte anzubieten, die den Anforderungen einer wachsenden, qualitätsbewussten Kundengruppe gerecht werden. Um dies zu erreichen, setzt Nielsen Design auf kontinuierliche Prozessoptimierung, Produktinnovationen und einen breiten geografischen Fokus.

Die geografische Ausrichtung liegt aktuell auf dem deutschen Markt, der mit einem Anteil von 76% den größten Umsatzbeitrag leistet, sowie dem weltweiten Ausland (24 %). Ein wichtiger Meilenstein wurde 2022 mit der Gründung einer Tochtergesellschaft in den USA erreicht. Die Tochtergesellschaft hat 2023 erste Umsätze generiert und ist ein zentraler Bestandteil der langfristigen Strategie, die Abhängigkeit von den europäischen Märkten zu verringern und Wachstumschancen in Überseemärkten zu nutzen.

E-Commerce als Wachstumsfeld:

Der digitale Vertrieb über E-Commerce-Kanäle ist ein essenzieller Bestandteil der Unternehmensstrategie. Im Jahr 2023 erzielte Nielsen Design 13 % des Gesamtumsatzes über Online-Plattformen, was einem Wachstum von 4,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Entwicklung ist vor allem auf gezielte Investitionen in digitale Marketingkampagnen, die Einführung verbesserter Checkout-Optionen und eine Optimierung der logistischen Prozesse zurückzuführen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war durch eine Reihe globaler und regionaler Herausforderungen geprägt, die die Geschäftsentwicklung von Nielsen Design stark beeinflussten:

Europa: Die Inflationsrate von 6,4 % führte zu einem signifikanten Anstieg der Material- und Energiekosten. Gleichzeitig sorgte ein Kaufkraftverlust für eine geringere Nachfrage nach Premiumprodukten. Viele Kunden, insbesondere im Einzelhandel, reduzierten ihre Bestellmengen und bevorzugten günstigere Produktalternativen.

USA: Der US-Markt zeigte sich trotz der globalen Unsicherheiten stabil. Mit einer Inflationsrate von 4,13 % und einer konstanten Nachfrage nach hochwertigen Wohnaccessoires bot der Markt ein günstiges Umfeld für die Einführung der neuen Tochtergesellschaft.

Materialeinstandspreise: Aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise sanken vereinzelt die Preise für Rohstoffe wie Aluminium um durchschnittlich 9,1 %. Da diese Preisvorteile vertraglich direkt an die Kunden weitergegeben werden mussten, resultierte ein Umsatzrückgang von 8 %.

Lieferkettenprobleme: Die Suez-Kanal-Thematik und globale Transportengpässe führten zu einer Verlängerung der Lieferzeiten um durchschnittlich 6,4 %. Dies hatte negative Auswirkungen auf die Produktionsplanung, die Kundenzufriedenheit und die Lagerhaltungskosten.

2. Geschäftsverlauf

Die operative Entwicklung der Nielsen Design GmbH im Geschäftsjahr 2023 war geprägt von erheblichen technischen Anlaufschwierigkeiten sowie externen Herausforderungen entlang der Lieferkette. Die Einführung neuer Produktionsmaschinen führte zu einer erhöhten Reklamationsquote von 6,78 ?% (Vorjahr: 1,25 ?%) und erforderte umfangreiche Nachbearbeitungen, wodurch die Produktionskosten signifikant anstiegen.

Der unzureichende Support durch den Maschinenhersteller machte es notwendig, interne Ressourcen für Reparatur- und Optimierungsmaßnahmen bereitzustellen. Die geplante vollständige Inbetriebnahme verzögerte sich dadurch um mehrere Monate. Dies wirkte sich negativ auf die Produktionsplanung und -effizienz aus.

Produktionsverzögerungen sowie verlängerte Lieferzeiten führten dazu, dass Kundenaufträge teils verspätet oder nicht in gewünschter Qualität erfüllt werden konnten. Infolge dessen sank die Kundenzufriedenheit spürbar und führte in Kombination mit der wirtschaftlichen Gesamtlage zu einem spürbaren Umsatzrückgang.

Unsere wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren (KPI) sind Umsatzrendite (Jahresergebnis/Umsatzerlöse), die EBITDA-Marge (EBITDA/Umsatzerlöse) und die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Bilanzsumme).

Unser wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator (KPI) ist der Eigenproduktionsanteil. (Umsatz aus eigenen produzierten Produkten in Relation zu dem Gesamtumsatz).

Auf Grund der Einführung eines neuen internen Berichtwesens haben sich die Leistungsindikatoren zum Vorjahr geändert.

3. Lage

a) Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 belief sich der Umsatz der Nielsen Design GmbH auf 53,3 Mio. ?€ (Vorjahr: 58,3 Mio. ?€). Der Rückgang der Umsatzerlöse resultiert vorwiegend aus den oben genannten Produktionsverzögerungen. Die Umsatzrendite änderte sich von + 2,4 % auf - 1,25 %.

Die EBITDA-Marge - als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator zur Beurteilung der operativen Profitabilität sank auf 3,8 ?% (Vorjahr: 4,2 ?%). Die wesentlichen Ursachen hierfür lagen in erhöhten Aufwendungen für Nachbearbeitung (+260k €), einer höheren Herstellkostenaufwandsquote sowie einem ineffizienten Produktionsanlauf. Diese Effekte standen im Widerspruch zur ursprünglichen Prognose, die von einer Effizienzsteigerung durch neue Maschinen ausging.

Ein signifikanter Anstieg war bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen insbesondere für ein neues ERP System und Fremdarbeiten zu verzeichnen, während bei Energieaufwendungen und Verpackungskosten ein Rückgang zu verzeichnen war.

Der Anstieg der Abschreibungen resultiert vorwiegend auf die Inbetriebnahme neuer Produktionsmaschinen.

Auf Grund der verzögerten Inbetriebnahme der neuen Maschinen veränderte sich der Eigenproduktionsanteil von 69,4% auf 65,8%und war damit 4%-Punkte geringer.

b) Finanzlage

Die Liquidität war im Jahresverlauf insbesondere durch die Instandhaltungskosten sowie die bewusste Erhöhung von Sicherheitsbeständen gebunden, um Engpässen bei der Lieferkette zu begegnen. Jedoch wurde anhand des CCC (Cash-Conversion Cycles) Maßnahmen zur Verlängerung des DPO ́s (Days Payables outstanding) ergriffen, welche jedoch neben dem Jahresfehlbetrag und vorgenommenen Ausschüttungen auch zu einer Verringerung der Eigenkapitalquote führten. Trotz dieser Belastungen blieb die Liquidität durchgängig ausreichend.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

c) Vermögenslage

Die langfristigen Vermögenswerte reduzierten sich im Jahresvergleich um 5 %, bedingt durch die planmäßige Abschreibung auf aktivierte Maschineninvestitionen. Im Dezember 2022 wurden die neuen Anlagen aktiviert, was im Vorjahr zu einem Anstieg des Anlagevermögens um 38 ?% geführt hatte.

Der Anstieg der sonstigen Vermögensgenstände beruht vorwiegend aus Steuerforderungen.

Trotz der getätigten Investitionen blieben die angestrebten Effizienzgewinne infolge technischer Komplikationen zunächst aus. Die Eigenkapitalquote - als Indikator für die finanzielle Stabilität - belief sich zum Bilanzstichtag auf 38,22 % (Vorjahr: 43,11 ?%).

Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen resultiert vorwiegend aus dem Rückgang von umsatzabhängigen Rückstellungen.

d) Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

In Übereinstimmung mit DRS 20 Tz. 58 wird die Gesamtsituation der Nielsen Design GmbH wie folgt beurteilt:

Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 war insgesamt von negativen externen und internen Faktoren geprägt. Trotz dieser Belastungen bleibt die finanzielle Lage der Gesellschaft stabil. Die eingeleiteten Maßnahmen zur Stabilisierung der Produktion sowie die strategischen Weichenstellungen im Auslandsgeschäft bilden die Grundlage für eine langfristige positive Entwicklung.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognose der KPIs für 2024

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft steht vor erheblichen Herausforderungen. Nach einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 ?% im Jahr 2023 verzeichnete Deutschland 2024 einen weiteren Rückgang um 0,2 ?%. Diese Entwicklung wird durch strukturelle Anpassungen, insbesondere in der Industrie, sowie durch konjunkturellen Gegenwind beeinflusst. Die Inflationsrate sank von 5,9 % im Jahr 2023 auf 2,2 % im Jahr 2024. Die Europäische Zentralbank (EZB) reagierte darauf mit einer Zinssenkung im Juni 2024, wodurch der Einlagensatz ab März 2025 bei 2,5 ?% liegt. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Wirtschaft zu stimulieren und die Inflation weiter zu senken.

Branchenspezifische Entwicklungen

Unsere Branche ist von diesen gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen nicht unberührt geblieben. Die gedämpfte Konsumneigung und die vorsichtige Investitionstätigkeit der Unternehmen haben zu einer schwächeren Nachfrage geführt. Zudem stehen wir im internationalen Wettbewerb unter erhöhtem Druck, insbesondere durch Anbieter aus dem asiatischen Raum. Die Unsicherheiten in den Lieferketten haben die Produktionskosten erhöht und die Margen belastet.

Prognostizierte Finanzkennzahlen für 2024:

Umsatzrendite: Wir gehen in 2024 von einer leicht steigenden Umsatzrendite aus. Diese resultiert aus einer Optimierung der Kostenstruktur und den bereits aufgeführten strategischen Maßnahmen.

EBITDA-Marge: Wir gehen 2024 von einem leicht bis mittleren Anstieg der EBITDA-Marge aus, unterstützt durch verbesserte operative Effizienz und margenstärkere Produkte.

Eigenkapitalquote: durch weitere Optimierungen des Cash-Conversion-Cycle sehen wir die Eigenkapitalquote leicht sinken.

Prognostizierte nichtfinanzielle Kennzahl für 2024:

Eigenproduktionsanteil: Der Eigenproduktionsanteil wird sich durch optimierte Produktionsprozesse und stabilisierte Maschinenleistung leicht verbessern

Zusammenfassend gehen wir von einem stark steigenden Jahresergebnis im leichten positiven Bereich aus.

Unternehmensspezifische Chancen und Risiken

Chancen:

• Verbesserung der Produktionsqualität: Die neuen Maschinen werden weiter optimiert, um die Qualität zu steigern und Kundenverluste durch Produktionsmängel zu vermeiden.

• Marktausbau USA und E-Commerce: Der strategische Ausbau des US-Marktes sowie Fokussierung auf den Online-Vertrieb sollen neue Umsatzpotenziale erschließen.

• Effizientere Fertigung in Deutschland: Durch eine optimierte Produktion wird der Eigenproduktionsanteil von 66 % auf 70 % gesteigert, um Abhängigkeiten von externen Zulieferern weiter zu reduzieren.

• Nachhaltigkeit & Regulatorik: Investitionen in umweltfreundliche Prozesse stärken die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und die Einhaltung neuer regulatorischer Anforderungen.

Risiken:

• Produktionsherausforderungen: Die neuen Maschinen haben 2023 nicht die erwartete Leistung erbracht, was zu Qualitätsproblemen und Reklamationen führte. Sollte sich dies 2024 nicht verbessern, könnten weitere Kundenverluste drohen.

• Lieferkettenprobleme: Die globalen Engpässe bestehen weiterhin, was sich negativ auf Produktionszeiten, Kosten und die Lieferfähigkeit auswirken kann.

• Steigender Preisdruck durch China: Insbesondere im niedrigpreisigen Segment ist der Wettbewerbsdruck hoch, was die Margen zusätzlich belasten kann.

• Kostensteigerungen: Falls die neuen Maschinen weiterhin ineffizient arbeiten, könnte dies die Produktionskosten zusätzlich in die Höhe treiben.

• Zinsanstieg: Während die Wechselkurse 2024 voraussichtlich stabil bleiben, ist mit steigenden Zinsen zu rechnen, was die Finanzierungskosten erhöht.

Strategische Maßnahmen zur Risikominimierung und Chancennutzung

Um den genannten Risiken zu begegnen und die sich bietenden Chancen zu nutzen, haben wir folgende Maßnahmen ergriffen:

• Optimierung der Maschinenleistung: Durch gezielte technische Anpassungen und eine engere Zusammenarbeit mit den Maschinenherstellern sollen die Produktionsprobleme behoben werden.

• Erweiterung des US-Geschäfts und E-Commerce: Die stärkere Marktdurchdringung in den USA und der Ausbau digitaler Vertriebswege sollen neue Kundenpotenziale erschließen.

• Optimierung der Lagerhaltung: Eine effizientere Lagerstrategie soll das Working Capital reduzieren und die Kapitalbereitstellungskosten senken.

• Mitarbeiterbindung & Motivation: Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, werden gezielte Maßnahmen zur Motivation und Bindung der Belegschaft umgesetzt.

Insgesamt stehen die Chancen und Risiken in einem ausgewogenen Verhältnis gegenüber.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Unternehmen nutzt verschiedene Finanzinstrumente wie Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten, um seine finanzielle Flexibilität zu erhalten und Liquiditätsengpässe zu vermeiden.

Regelmäßige Liquiditätsplanungen werden durchgeführt, um die Geldflüsse zu sichern und unerwartete Finanzierungslücken zu vermeiden.

Die Gesellschaft verfolgt hinsichtlich des Managements der Finanzpositionen eine konservative Risikopolitik. Preisrisiken bei Rohstoffen werden durch Warentermingeschäfte abgesichert, um die Auswirkungen von Preisschwankungen zu reduzieren.

Das Unternehmen minimiert Ausfallrisiken durch eine angemessene Wertberichtigungspolitik und ein effektives Debitorenmanagement, um sicherzustellen, dass ausstehende Zahlungen rechtzeitig eingehen.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten sowie kurzfristigen Tagesgelddarlehen.

Instandhaltungen werden aus dem laufenden Geschäftsergebnis finanziert. Für darüberhinausgehende Investitionen werden gegebenenfalls entsprechende langfristige Fremdmittel aufgenommen.

Ausblick

Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen blicken wir vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Durch die konsequente Umsetzung unserer strategischen Maßnahmen sind wir zuversichtlich, unsere Marktposition zu halten und langfristig zu stärken. Wir werden die Entwicklungen weiterhin genau beobachten und flexibel auf Veränderungen reagieren, um sowohl Risiken zu minimieren als auch Chancen effektiv zu nutzen. Abschließend blicken wir vorsichtig optimistisch auf das Jahr 2024.

 

Rheda-Wiedenbrück, den 12. Mai 2025

gez. Andreas Montag, Geschäftsführer

gez. Richard Niemann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 16.234.112,94 16.901.062,71
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.322.022,91 1.435.106,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.322.021,91 1.435.105,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
II. Sachanlagen 11.725.899,10 12.283.344,56
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.308.346,43 2.701.009,74
2. technische Anlagen und Maschinen 7.744.990,12 7.468.911,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 622.450,56 773.944,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 50.111,99 1.339.479,82
5. sonstige Sachanlagen 0,00 0,00
III. Finanzanlagen 3.186.190,93 3.182.612,15
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.186.190,93 3.182.612,15
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
B. Umlaufvermögen 13.797.331,53 14.705.880,43
I. Vorräte 8.346.858,25 9.959.104,82
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.099.998,02 2.306.696,84
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.352.180,18 1.424.795,33
3. fertige Erzeugnisse und Waren 4.880.868,24 6.227.612,65
4. geleistete Anzahlungen 13.811,81 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.084.170,96 4.356.545,49
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.797.833,95 3.186.859,86
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 822.229,34 196.093,30
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.464.107,67 973.592,33
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 366.302,32 390.230,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 91.270,38 200.664,63
Bilanzsumme, Summe Aktiva 30.122.714,85 31.807.607,77

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.514.027,50 13.712.166,87
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 1.649.000,00 1.649.000,00
III. Gewinnvortrag 10.507.602,28 10.619.431,90
IV. Jahresfehlbetrag 668.139,37 -1.418.170,38
B. Rückstellungen 2.843.448,00 3.248.867,22
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.704.448,00 1.760.263,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 67.575,22
3. sonstige Rückstellungen 1.139.000,00 1.421.029,00
C. Verbindlichkeiten 15.765.239,35 14.846.573,68
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.013.396,84 10.478.716,75
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11.227,87 128.379,63
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.767.374,64 3.654.419,72
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 115.826,32 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 857.413,68 585.057,58
davon aus Steuern 521.478,44 0,00
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 9.806,64 12.858,97
Bilanzsumme, Summe Passiva 30.122.714,85 31.807.607,77

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 53.291.020,71 58.314.921,38
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.474.575,31 1.257.230,24
3. sonstige betriebliche Erträge 757.352,18 453.953,71
4. Materialaufwand 24.576.054,21 29.485.928,23
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 22.923.787,28 27.736.771,03
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.652.266,93 1.749.157,20
5. Personalaufwand 15.070.738,44 15.011.985,33
a) Löhne und Gehälter 12.593.508,09 12.429.151,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.477.230,35 2.582.833,86
6. Abschreibungen 2.153.386,83 756.807,56
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.153.386,83 756.807,56
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.692.830,77 13.882.278,27
8. Erträge aus Beteiligungen 800.000,00 829.000,00
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 2.670,30
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 492.192,59 145.658,32
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 28.995,97 130.836,70
12. Ergebnis nach Steuern -640.401,23 1.444.281,22
13. sonstige Steuern 27.738,14 26.110,84
Jahresfehlbetrag 668.139,37 -1.418.170,38

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Firmensitz der Nielsen Design GmbH befindet sich in der Röntgenstraße 8-12, Rheda-Wiedenbrück. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gütersloh unter der Nummer HRB 6425 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des HGB sowie des GmbH-Gesetzes und den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrages erstellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind ausschließlich im Anhang aufgeführt. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung erstellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände: Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen bei dauerhafter Wertminderung oder Nutzungsaufgabe.

Firmenwert und Markenrechte: Der Firmenwert wird über fünf Jahre, Markenrechte über 15 Jahre linear abgeschrieben.

Sachanlagevermögen: Zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen.

Geringwertige Vermögensgegenstände: Gegenstände mit Anschaffungskosten unter 800 EUR werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Finanzanlagen: Zu Anschaffungskosten bewertet; bei Bedarf der niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe: Zu Anschaffungskosten nach dem FiFo-Verfahren bewertet und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips abgewertet.

Unfertige und fertige Erzeugnisse: Zu Herstellungskosten bewertet, einschließlich Material- und Lohnkosten sowie Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen.

Geleistete Anzahlungen im Vorjahr sind zum Nennwert bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Zum Nennbetrag oder niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt, Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt, allgemeine Risiken pauschal mit 1 % der Nettoforderungen.

Latente Steuern: Bewertung nach dem unternehmensindividuellen Steuersatz, der zum Zeitpunkt der Umkehrung der Differenz gilt, wobei sich eine Steuerentlastung ergibt. Das Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern wird nicht angewendet.

Pensionsrückstellungen: Auf Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der PuC-Methode angesetzt.

Steuerforderungen/-rückstellungen: Betreffen die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres.

Sonstige Rückstellungen: Wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet, bei Verpflichtungen größer einem Jahr wird mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten: Zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungspositionen: Zum Euro-Referenzkurs der EZB umgerechnet.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel: Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Abschreibungen sind aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anteilsbesitz

Die Nielsen Design GmbH hält zum Stichtag Anteile an folgenden Gesellschaften:

Name und Sitz Anteile
in %
Währung Eigenkapital Jahresergebnis
Nielsen Design S.A.R.L., Illkirch, Frankreich 100% EUR 2.068.071 743.424,00
Nielsen Design Ltd., Norfolk, England 100% GBP 1.714.003 - 332.497,00
Deha Design LLC., Huston, USA 100% USD 177.413 176.413,00

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögengegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Latente Steuern

Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 29,93% (Vorjahr: 29,93%). Es ergeben sich aktive latente Steuern u.a. aufgrund der handelsrechtlich und steuerrechtlich abweichenden Wertansätze im Rückstellungsbereich (Pensionsrückstellungen), so dass sich bei der Gesellschaft im Saldo unverändert insgesamt eine Steuerentlastung ergibt. Das sich daraus ergebende Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern wird von der Gesellschaft weiterhin nicht angewendet.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen basiert auf den Heubeck-Richttafeln 2018 G. Dabei wird ein Anwartschaftstrend von 0,0 % und ein Rentensteigerungstrend von 1,75 % angenommen. Der verwendete Zinssatz beträgt 1,83 % und repräsentiert den Durchschnittszinssatz der letzten zehn Jahre. Der 7-Jahres-Durchschnittszinssatz liegt bei 1,76 % . Dies führt zu einem Unterschiedsbetrag von TEUR 15 , für den gemäß § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre gilt.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden wesentlichen Rückstellungsarten enthalten:

Personalverpflichtungen TEUR 489
Boni/Skonti TEUR 446
Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 72

Verbindlichkeiten

Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

TEUR Gesamt < 1 Jahr 1-5 J. > 5 J.
gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr) 11.013 4.421 4.530 2.062
(10.479) (5.159) (3.099) (2.221)
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (Vorjahr) 11 11 0 0
(128) (128) (0) (0)
aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr) 3.767 3.767 0 0
(3.654) (3.654) (0) (0)
gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr) 116 116 0 0
(0) (0) (0) (0)
sonstige Verbindlichkeiten (Vorjahr) 858 858 0 0
(585) (585) (0) (0)
Summe (Vorjahr) 15.765 9.173 4.530 2.062
(14.846) (9.526) (3.099) (2.221)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden (TEUR 5.000), Sicherungsübereignung der mit den Darlehen finanzierten Maschinen und Anlagen, Forderungsabtretungen und dem Warenlager besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen branchenüblichen Eigentumsvorbehalten.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufteilung der Umsatzerlöse nach Regionen

2023
TEUR
2022
TEUR
Deutschland 29.736 35.038
EU 20.143 21.934
Drittland 3.412 1.343
Gesamt 53.291 58.315

Aufteilung der Umsatzerlöse nach Produktgruppen

2023
TEUR
2022
TEUR
Aluminium 34.774 36.836
Holz 9.967 12.141
Passepartouts 2.439 2.872
Andere 6.111 6.466
Gesamt 53.291 58.315

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 364 und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 77 enthalten.

Aus Währungsumrechnungen ergeben sich Erträge in Höhe von TEUR 76 (Vorjahr: TEUR 23) und Aufwendungen in Höhe von TEUR 138 (Vorjahr: TEUR 360).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen beinhalten in Höhe von TEUR 20 (2022: TEUR 50) Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen (Pensionen). Zudem enthalten sie Zinsen für langfristiges Kapital.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Für die Verbindlichkeiten der Niemann & Montag Holding GmbH gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 8.515 haftet die Gesellschaft in Form der Stellung folgender Sicherheiten:

Grundschuld in Höhe von 5 Mio. EUR, Sicherungsübereignung der Maschinen und des Warenlagers, Globalzession der Forderungen und Verpfändung des gezeichneten Kapitals.

Aufgrund der wirtschaftlichen Lage der Niemann & Montag Holding GmbH ist eine Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen unwahrscheinlich.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

- Miete von zwei Lagerhallen für TEUR 201, Laufzeiten 12 Monate

- Mieten für Maschinen und Betriebseinrichtungen für TEUR 17, Laufzeiten 6 bzw. 12 Monate

- Leasingraten für Fahrzeuge für TEUR 225, Laufzeiten 36 Monate

Es ergeben sich in Summe sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 443 (Vj: TEUR 400).

Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Jahr 2023 306 Personen.

Davon entfallen auf:

Gewerbliche Mitarbeiter 235
Angestellte 71

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch

Herrn Andreas Montag, Kaufmann, Rheda-Wiedenbrück und

Herrn Richard Niemann, Kaufmann, Herzebrock-Clarholz

geführt.

Sie vertreten die Gesellschaft allein und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Nennung der Bezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Derivate Finanzinstrumente

Die Gesellschaft hat zum Stichtag drei Commodity-Einkaufsverträge auf Ziel (Warentermingeschäfte) abgeschlossen, um Preisrisiken zu begrenzen.

Der Buchwert des besicherten Aluminiums beträgt zum Stichtag TEUR 1.335. Der Zeitwert der Warentermingeschäfte beträgt TEUR 1.569. Der Zeitwert wurde anhand der am Bilanzstichtag zur Verfügung stehenden Marktkurse ermittelt.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist seit dem 22. Januar 2021 ein 100 %-iges Tochterunternehmen der Niemann & Montag Holding GmbH, Rheda-Wiedenbrück. Als verbundenes Unternehmen gemäß § 271 Abs. 2 HGB wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Niemann &Montag Holding GmbH einbezogen. Die Gesellschaft ist von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach § 291 Abs. 1 HGB befreit. Die Niemann & Montag Holding GmbH mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück wird den befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht (sowohl für den kleinsten als auch für den größten Konsolidierungskreis) nach den deutschen handelsrechtlichen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätzen aufstellen und im Bundesanzeiger offenlegen.

Honorar des Abschlussprüfers

Dieses beträgt ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 36.

 

Rheda-Wiedenbrück, den 12. Mai 2025

gez. Andreas Montag, Geschäftsführer

gez. Richard Niemann, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungskosten/ Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.339.511,66 9.289,00 0,00 0,00 3.348.800,66
Geschäfts- oder Firmenwert 105.000,00 0,00 0,00 0,00 105.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 3.444.511,66 9.289,00 0,00 0,00 3.453.800,66
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.394.910,05 143.850,02 0,00 563.227,75 7.101.987,82
technische Anlagen und Maschinen 17.566.271,31 1.249.855,35 1.651,48 766.871,83 19.581.347,01
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.900.018,14 39.143,16 784.268,16 0,00 4.154.893,14
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.339.479,82 40.731,75 0,00 -1.330.099,58 50.111,99
sonstige Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 30.200.679,32 1.473.580,28 785.919,64 0,00 30.888.339,96
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.182.612,15 3.578,78 0,00 0,00 3.186.190,93
Beteiligungen 1.353,69 0,00 0,00 0,00 1.353,69
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 3.183.965,84 3.578,78 0,00 0,00 3.187.544,62
Summe Anlagevermögen 36.829.156,82 1.486.448,06 785.919,64 0,00 37.529.685,24
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Euro
Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.904.406,66 122.372,09 0,00 2.026.778,75
Geschäfts- oder Firmenwert 104.999,00 0,00 0,00 104.999,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.009.405,66 122.372,09 0,00 2.131.777,75
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.693.900,31 99.741,08 0,00 3.793.641,39
technische Anlagen und Maschinen 10.097.360,31 1.740.646,06 1.649,48 11.836.356,89
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.126.074,14 190.627,60 784.259,16 3.532.442,58
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 17.917.334,76 2.031.014,74 785.908,64 19.162.440,86
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 1.353,69 0,00 0,00 1.353,69
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.353,69 0,00 0,00 1.353,69
Summe Anlagevermögen 19.928.094,11 2.153.386,83 785.908,64 21.295.572,30
Buchwert
Stand 31.12.2023
Euro
Stand 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.322.021,91 1.435.105,00
Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.322.022,91 1.435.106,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.308.346,43 2.701.009,74
technische Anlagen und Maschinen 7.744.990,12 7.468.911,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 622.450,56 773.944,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 50.111,99 1.339.479,82
sonstige Sachanlagen 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 11.725.899,10 12.283.344,56
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.186.190,93 3.182.612,15
Beteiligungen 0,00 0,00
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 3.186.190,93 3.182.612,15
Summe Anlagevermögen 16.234.112,94 16.901.062,71

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.06.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Nielsen Design GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nielsen Design GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nielsen Design GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Herford, den 16. Mai 2025

LTS GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Duderstadt, Wirtschaftsprüferin

gez. Gattmann, Wirtschaftsprüfer

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