Jobmacherei gGmbHLiquidiert

Raiffeisenstraße 10, 61250 Usingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Homburg HRB 6436
Vorher
Taunusdienste - gemeinnützige Arbeitsförderungsgesellschaft mbH im Hochtaunuskreis
Eingetragen
25.2.1999
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungHeime und Wohngruppen für Kinder und Jugendliche, stationäre Hilfen zur ErziehungBerufliche Erwachsenenbildung
Gegenstand
Die qualifizierende Beschäftigung und die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung mit dem Ziel der Eingliederung bzw. Wiedereingliederung in das Erwerbsleben für schwervermittelbare jugendliche und erwachsene Arbeitslose sowie anerkannte Flüchtlinge bzw. Asylberechtigte, insbesondere aber Empfänger von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II (Grundsicherung für Arbeitssuchende), sowie für Empfänger von Leistungen nach SGB XII und Menschen mit Behinderungen im Sinne von SGB IX.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Holger Mario Volz
seit 3.1.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Starthilfe Hochtaunus, Verein zur beruflichen Qualifizierung e. V.
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Starthilfe Hochtaunus, Verein zur beruflichen Qualifizierung e. V.
Germany
25.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Jobmacherei gGmbH (vormals: Taunusdienste - gemeinnützige Arbeitsförderungsgesellschaft mbH im Hochtaunuskreis)

Usingen (vormals: Bad Homburg v. d. Höhe)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

BILANZ 31. Dezember 2021

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I.. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6,00 334,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.522,00 16.022,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 54.120,40 73.298,99
2. sonstige Vermögensgegenstände 8.248,41 62.368,81 8.474,27
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.103,39 160.412,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.804,78 2.305,70
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 93.212,18 0,00
167.017,16 260.847,45

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Gewinnrücklagen
1. satzungsmäßige Rücklagen 352.039,18 352.039,18
III. Verlustvortrag 181.629,45- 28.376,59-
IV. Jahresfehlbetrag 289.221,91- 153.252,86-
nicht gedeckter Fehlbetrag 93.212,18 0,00
buchmäßiges Eigenkapital 0,00 196.009,73
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 33.500,98 46.036,55
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 47.307,28 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit Il. Kassenbestand, Bundesbank- bis zu einem Jahr guthaben, Guthaben bei Euro 47.307,28 (Euro 0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.521,91 15.703,43
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 75.521,91 (Euro 15.703,43)
3. sonstige Verbindlichkeiten 10.686,99 133.516,18 3.097,74
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 10.686,99 (Euro 3.097,74)
167.017,16 260.847,45

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

Die Taunusdienste - gemeinnützige Arbeitsförderungsgesellschaft mbH im Hochtaunuskreis ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Homburg unter Nr. HRB 6436 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Bad Homburg.

l. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften vorgenommen. Die Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) wurden beachtet. Nach den Größenklassen des Handelsgesetzbuches ist die Gesellschaft für Zwecke der Offenlegung als kleine Kapitalgesellschaft einzustufen.

Der Ansatz und die Bewertung der Aktiva und Passiva erfolgten nach den für alle Kaufleute geltenden Grundsätzen der §§ 238 bis 256 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß den §§ 264 bis 335 HGB.

Die Gegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten (Rechnungspreis zuzüglich Nebenkosten abzüglich Skonti), vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt

Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden die Abschreibungen planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer ermittelt. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Im Berichtsjahr wurde von der steuerlich zulässigen Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter Gebrauch gemacht. Die Nutzungsdauer der materiellen Sachanlagen beträgt zwischen drei und zehn Jahren.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sowie Kassenbeständen und Bankguthaben wurden die Nominalwerte angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt

II. Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

A. Anlagevermögen

Entwicklung der Anschaffungswerte
Stand 1.1.2021 Zugang 2021 Abgang 2021 Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 25.519,84 0,00 0,00 25.519,84
II.. Sachanlagen 0 2.779,21
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 209.143,64 2.779,21 0,00 211.922,85
234.663,48 2.779,21 0,00 237.442,69
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 1.1.2021 Zugang 2021 Abgang 2021 Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 25.185,84 328,00 0,00 25.513,84
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 193.121,64 11.279,21 0,00 204.400,85
218.307,48 11.607,21 0,00 229.914,69
Buchwerte 16.356,00 7.528,00

B. Umlaufvermögen

l. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen sämtlich bis zu einem Jahr.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 54.120,40 (Vorjahr EUR 73.289,99) enthalten

Passiva

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert EUR 25.600,00 und ist in voller Höhe eingezahlt

B. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie Kosten für noch ausstehenden Urlaub.

C. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten aller Verbindlichkeiten betragen bis zu einem Jahr. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dem Hochtaunuskreis in Höhe von EUR 7.305,51.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß §§ 275 HGB in der Fassung der Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt.

IV. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführung

Als Geschäftsführerin der Gesellschaft waren im Berichtjahr bestellt:

 

Frau Dr. Simone Farys-Paulus

2. Honorar des Abschlussprüfers

Im Berichtsjahr wurden TEUR 5 brutto als Honorar für die Abschlussprüfung erfasst. Der Ausweis erfolgte unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

3. Nahestehende Personen und Unternehmen

Art des Geschäftes Verkäufe Übertragungen Käufe und Übertragungen Erbrachte Dienstleistungen Bezogene Dienstleistungen Forderungen aus Verrechnungskonten und Eigenmitteln
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Art der Beziehung
Hochtaunuskreis
Gesellschafter 0 0 983 8 73
Art des Geschäftes Verb. aus Verrechnungskonten und Eigenmitteln Sonstiges
TEUR TEUR
Art der Beziehung
Hochtaunuskreis 0
Gesellschafter 7

4. Organe

Die Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsrat.

Im Berichtsjahr setzte sich der Aufsichtsrat wie folgt zusammen:

 

Frau Katrin Hechler (Vorsitzende), Kreisbeigeordnete

 

Herr Carsten Filges, Dipl.-Ing.

 

Frau Kerstin Giger, Geschäftsführerin

 

Frau Astrid Schatta, Friseurmeisterin

 

Herr Jürgen Banzer, Rechtsanwalt und MdL

 

Herr Hartmut Haibach, Bürgermeister a.D.

 

Herr Alexander Hees, Angestellter

 

Herr Nico Sturm, Wissenschaftlicher Mitarbeiter

 

Herr Franz Tauber, Geschäftsführer

Ab Juni 2021 setzte sich der Aufsichtsrat wie folgt zusammen:

 

Frau Katrin Hechler (Vorsitzende), Kreisbeigeordnete

 

Herr Mathias Völlger

 

Herr Bernhard Schneider

 

Frau Astrid Schatta

 

Herr Jürgen Banzer

 

Herr Hartmut Haibach

 

Frau Frauke Thiel

 

Herr Stephan Schwarz

 

Frau Katja Adler

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Geschäftsjahr insgesamt EUR 880,00 an Sitzungsgeldern.

5. Personalstand

Im Geschäftsjahr 2021 waren durchschnittlich 24 (davon 14 Vollzeitkräfte) Angestellte bei der Gesellschaft beschäftigt.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 196 p.a.

Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (§ 285 Nr. 33 HGB)

Die noch in 11/ 2021 aufgestellte Fortführungsprognose hatte in folgenden Prämissen explizit Aussagen getroffen, basierend auf den nachfolgend aufgeführten Planungsannahmen des Wirtschaftsplans: Die (neuen) Projekte/ Maßnahmen, die bereits im Kalenderjahr 2021 konzipiert und beauftragt wurden, werden gemäß den in den Angeboten aufgeführten Angaben bzgl. Teilnehmedenanzahl und Honorierung pro Teilnehmendem durchgeführt. Pandemiebedingte Einschränkungen von Gruppengrößen wird es 2022 nicht mehr/ in unmaßgeblichem Umfang geben, oder diese können durch sog. "Hybridangebote" kompensiert werden. Das geplante Nachhaltigkeitskaufhaus in Neu-Anspach kann erfolgreich etabliert und kostendeckend geführt werden. Diese Prämissen waren leider nur in der letztgenannten Aussage zutreffend.

Aufgrund der seinerzeit positiven Fortführungsprognose lag eine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne nach damaligem Wissen nicht vor.

Demgegenüber stellte sich in Folge zu Jahresbeginn 2022 die Situation folgendermaßen dar:

Die Liquiditätsschwierigkeiten ergaben sich v.a. daraus, dass zwei Maßnahmen mit vierbis fünfmonatiger Verspätung im Frühjahr 2021 anliefen (die Maßnahmen "durchSTART" und "werk-HAUS") sowie aus der Tatsache, dass die TD in insgesamt vier Ausschreibungen des HTK nicht zum Zuge kamen. Insofern trafen einige Annahmen der vorherigen GF die Entwicklung der Einnahmenseite betreffend nicht zu. Der Wirtschaftsplan konnte nicht eingehalten werden.

Eine Liquiditätsproblematik ergab sich ab 09/ 2021: Zwei eigens in der Konzipierung seitens KJC gewünschte Maßnahmen "nahtSTELLEN" sowie "standORT" hatten ebenfalls Startschwierigkeiten. Die Maßnahme "standORT" für geflüchtete Frauen der Erbismühle war minderausgelastet.

Eine weitere große Liquiditätsschwierigkeit ergab sich durch die Neuanmietung von Immobilien sowie Kündigung bisheriger Standorte und daran geknüpfter Renovierungs- und Umzugskosten.

Erschwerend kam im Rahmen der Corona-Krise im Sommer 2021 die Auflage seitens der Bundesregierung (auf Kreisebene vollzogen vom Maßnahmenmanagement HTK) hinzu, dass Gruppenmaßnahmen bei einer Inzidenz der Corona-Infektionen über 350 ausgesetzt und nicht bezahlt wurden. Somit entfielen auf der Einnahmenseite Einkünfte aus diesen Maßnahmen. Dies betraf ebenso die Maßnahme "werkHAUS", die zum 15.12. starten und u.a. die neuen Schulungsräume in Neu-Anspach finanzieren sollte: Die zugewiesenen TN waren von der Omikron-Variante des Corona-Virus" betroffen; die Maßnahme wurde abgesagt und die Mindereinnahmen nicht in voller Höhe durch SodeGAusgleichszahlungen kompensiert.

Ab 12/ 2021 betraf die neue Regelung im Einzelhandel auch das Möbelzentrum am neuen Standort Neu-Anspach: Durch "3G-Regelung" durften nur Geimpfte/ Genesene/ Getestete im neuen Sozial- bzw. Nachhaltigkeitskaufhaus einkaufen. Der Käuferkreis minimierte sich dadurch über einen Zeitraum von drei Monaten nachweislich eklatant.

Personelle Engpässe entstanden durch mangelnden Impfstatus von Mitarbeitenden sowie coronabedingte Ausfälle, beauftragte externe Umzüge konnten durch das Möbelzentrum im Dezember 2021 sowie in Folge nicht realisiert werden, u.a. da das eigene Personal krankheitsbedingt ausfiel. Die Krankheitsausfälle betrafen allerdings nicht nur den Standort Neu-Anspach, sondern durchgängig das Gesamtteam; durch erhöhte Krankheitstage kam es in Folge für die TD zu weiteren finanziellen Belastungen.

8. Gewinnverwendungsvorschlag ($ 285 Nr. 34 HGB)

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 289.221,91 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bad Homburg v. d. Höhe, 18.10 2022

Dr. Simone Farys-Paulus
Geschäftsführerin

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2021

Der vorliegende Jahresabschluss wurde am 15. Dezember 2022 festgestellt

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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Handelsregister Dokumente

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