Zuse Hüller-Hille Werkzeugmaschinen GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
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Hüller Hille GmbHMosbachJahresabschluss zum 31. Dezember 2008Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008Hüller Hille GmbH, MosbachA VORBEMERKUNGDie Hüller Hille GmbH ist in die MAG Industrial Automation Systems Unternehmensgruppe eingegliedert. Die Tätigkeiten der Gesellschaft sind eng verzahnt mit denen ihrer Schwestergesellschaften insbesondere in Deutschland, den USA, Großbritannien, Frankreich, Brasilien, China und Korea. Diese Aktivitäten werden in Business Units (BU) zusammengefasst. Die Hüller Hille GmbH bildet zusammen mit der Witzig & Frank GmbH die Business Unit Milling Solutions. Beide Gesellschaften haben dieselbe Geschäftsführung. Das Produktprogramm der Hüller Hille GmbH umfasst die Entwicklung, Planung, Konstruktion und Fertigung von flexiblen Systemen, Bearbeitungszentren und Drehmaschinen. Im Dezember 2007 übernahm die Hüller Hille Teile der Fertigung der Cincinnati Machine Limited, Birmingham, Großbritannien. Zwischen der Cross Hüller GmbH, Ludwigsburg (Muttergesellschaft), und der Hüller Hille GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. B DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFSEntwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Nach Angaben der OECD wurde in der Eurozone im Jahr 2008 nur noch ein mäßiges Wachstum im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Auch die Weltwirtschaft entwickelte sich im Jahr 2008 deutlich langsamer. Maßgeblich hierfür waren die Schwankungen auf dem internationalen Finanzmarkt, die im August 2007 begannen und sich bis zum September 2008 verstärkten. Die weltweiten Aktivitäten haben sich deutlich verlangsamt. Ursache dafür ist der vergleichsweise geringe Anstieg der Exporte. Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2008 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ebenfalls nur moderat gewachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag um 1,3 % über dem Vorjahreswert. Die Wachstumsimpulse im Jahr 2008 kamen sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Die Aktivitäten der Hüller Hille GmbH sind stark mit den Investitionen der Automobilzulieferindustrie und des allgemeinen Maschinenbaus verbunden. Diese haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter verbessert und konnten stark ausgebaut werden. Die Auftragseingänge sind aufgrund des Einbruchs in der Automobilindustrie insbesondere im vierten Quartal 2008 deutlich eingebrochen, die regionalen Ausprägungen waren jedoch unterschiedlich. Die Anfragen aus Asien (insbesondere China) verhielten sich durch die Neuorganisation der Schwestergesellschaft in China rückläufig. Bei den angebotenen Projekten hat sich ein erheblicher Wettbewerbsdruck und Preiskampf eingestellt. Die Präsenz auf dem indischen Markt wurde erheblich gestärkt und eine stetig zunehmende Anfragetätigkeit und daraus resultierende Aufträge ermöglichen einen weiteren Ausbau der Marktstellung. In Nordamerika, vor allem in den USA, ist die Nachfrage aufgrund des hohen Wechselkurses eingebrochen. Daher konnten keine Geschäfte mit verbundenen Unternehmen verzeichnet werden. Als weitere Ursache für diesen Auftragsrückgang ist die Wirtschafts- und Automobilkrise zu nennen. In der Eurozone war die Auftragslage im Jahr 2008 zufriedenstellend. Die Nachfrage nach Produkten der Hüller Hille GmbH ist hinsichtlich Bearbeitungszentren des Typs NBH gestiegen. Der Wettbewerbsdruck ist nach wie vor hoch, da der nationale Markt weiterhin stark umkämpft ist. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Gesellschaft erreichte im Geschäftsjahr 2008 einen Auftragseingang von Mio. EUR 100,2 (Vorjahr: Mio. EUR 127,9). Das Preisniveau war insgesamt befriedigend. Die Gesellschaft erzielte bei Umsatzerlösen von Mio. EUR 102,3 (Vorjahr: Mio. EUR 100,3) ein Jahresergebnis vor Gewinnabführung von Mio. EUR 0,5 (Vorjahr: Mio. EUR 7,0). Die Gesellschaft konnte trotz des Wegfalls der Umsatzerlöse aus dem Ersatzteil- und Servicegeschäft ihre Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr geringfügig steigern. Das Ersatzteil- und Servicegeschäft wurde im Oktober 2007 auf die MAG Maintenance Technologies GmbH & Co. KG, Göppingen, übertragen. Der Auftragsbestand beträgt Mio. EUR 65,9 zum 31. Dezember 2008 im Vergleich zu Mio. EUR 67,6 zum 31. Dezember 2007. Produktion Die Entwicklung der Produktion zum Endmontagewerk wurde durch verschiedene bauliche und organisatorische Maßnahmen konsequent weiter betrieben. Durch verschiedene Um- und Neubauten wurden zum einen zusätzliche Montageflächen generiert und zum anderen Möglichkeiten geschaffen, die innerbetrieblichen Logistikprozesse erheblich zu verbessern. Zusätzlich wurden für die Organisation Konzepte erarbeitet, die Prozesse innerhalb der Wertschöpfungskette kunden- und produktorientiert umsetzen. Mit der Vorstellung neuer Maschinenbaureihen auf der zentralen Branchenmesse EMO wurde das konsequente Produkterneuerungsprogramm fortgeführt. Innerhalb der MAG-Gruppe werden die Vertriebskanäle gebündelt und damit sowohl die Erschließung neuer Märkte als auch die Realisierung von Synergiepotenzialen vorangetrieben. Beschaffung Die Herstellung notwendiger Halbfabrikate (Komponenten und Baugruppen) erfolgte im Jahr 2008 unter stark schwankenden Einflüssen des Rohstoff- und Kapitalmarktes. Die zum Teil entstandenen Engpässe in der Verfügbarkeit der Vormaterialen zeigen sich nach Beruhigung des Zuliefermarktes im letzten Quartal 2008 größtenteils als aufgearbeitet. Aufgrund bestehender Liefervereinbarungen auf Halbfabrikate und Komponenten sind vorgetragene Preiserhöhungen zum 2. bis 3. Quartal 2008 gedämpft oder nicht wirksam. Je nach Abhängigkeit zum Rohstoff- und Wertschöpfungsanteil am Produkt lassen sich im Durchschnitt Preiserhöhungen auf das zu liefernde Produkt bei Auslauf von Verträgen von rund 3,5 bis 8 % beziffern. Die konsequente Ausrichtung auf eigene Produkte und Standardisierung der Bauteile aus den Entwicklungsprozessen der Plattformen wird zu einer positiven Wettbewerbssituation am Liefermarkt führen und mittelfristig die Preise wieder senken. Aus dieser Betrachtungsweise werden bestehende Liefervereinbarungen gezielt auf Risiko oder chancenorientierte Zeiträume analysiert. Die wichtigsten Beschaffungsmärkte sind unverändert Rohgusserzeugnisse, elektronische Systeme und hochpräzise Lager. Rohgusserzeugnisse können durch Umkonstruktion auf Schweißtechnik einerseits Kapitaleinsatz verringern und andererseits dem Engpass der Ressource Rohguss entgegenwirken. Entsprechende Aktivitäten führen mittelfristig zu weiterer Unabhängigkeit. Die derzeitigen Lieferzeiten für Engpassmaterialien orientieren sich an einem normalisierten Markt und belaufen sich auf etwa 16 Wochen. Investitionen Die Sachinvestitionen von Mio. EUR 1,3 betreffen im Wesentlichen Investitionen, um die Produktivität des Standortes zu steigern. Finanzierung und sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Für die europäischen Gesellschaften wurde im 4. Quartal 2008 ein von den amerikanischen Gesellschaften unabhängiges Finanzierungsabkommen zur Abdeckung von Avalen und zur Finanzierung weiteren Wachstums abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag wurde aus dem Finanzierungsabkommen kein Barkredit in Anspruch genommen. Zum 31. Dezember 2008 betragen die liquiden Mittel Mio. EUR 9,9 (Vorjahr: Mio. EUR 12,4). Die vorhandenen flüssigen Mittel der Gesellschaft machten im Berichtszeitraum eine externe Finanzierung entbehrlich. Die Liquiditätsplanung bestätigt dies auch für das Jahr 2009. Bei kurzfristigem Liquiditätsbedarf kann darüber hinaus auf die Finanzierung durch Darlehen von verbundenen, inländischen Unternehmen zurückgegriffen werden. Belegschaft Zum 31. Dezember 2008 waren 258 Mitarbeiter, davon 45 Auszubildende beschäftigt. Zum 31. Dezember 2007 waren es 246 Mitarbeiter, darin sind 38 Auszubildende enthalten. Die Hüller Hille GmbH ist ein tarifgebundenes Unternehmen im Metall- und Elektrotarif Nordwürttemberg/Nordbaden. Die Beschäftigten gliedern sich in 10 leitende Angestellte und 18 außertarifliche Angestellte. Alle weiteren Mitarbeiter sind tariflich eingestellt. Die Tarifmitarbeiter teilen sich in 109 Lohnempfänger und 121 Angestellte auf. Die Ausbildungsquote der Gesellschaft beträgt 17,4 %. Es werden junge Menschen als Mechatroniker, Industriemechaniker und Industriekaufleute ausgebildet. In Kooperation mit der Berufsakademie Mosbach werden ferner Ingenieure im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau und Elektrotechnik sowie Betriebswirte ausgebildet. Durch eine konstante Beschäftigung wird eine niedrige Fluktuation von ca. 1 % erreicht. Die Altersstruktur beträgt bei den unter 30-Jährigen 27,9 %; zwischen 30 und 50 Jahren 39,2 % und zwischen 50 und 60 Jahren 27,5 % sowie bei den über 60-Jährigen 5,4 %. Die Betriebszugehörigkeit ist entsprechend der geringen Fluktuation und der Altersstruktur ebenfalls sehr hoch. Die Ermittlung des Weiterbildungsbedarfs wird im jährlichen Qualifizierungsgespräch zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern ermittelt und in Absprache mit der Personalabteilung entsprechend durchgeführt. Umweltschutz Die Hüller Hille GmbH führt jährlich Umweltaudits durch die DQS nach DIN EN ISO 14001:2005 durch. Es sind keine nennenswerten Umweltrisiken vorhanden. Im Unternehmen sind alle umweltrelevanten und arbeitssicherheitsrelevanten Abläufe wie beispielsweise die Einführung neuer Produkte, Beschaffung, Entwicklung, Produktion, Umgang mit Gefahrstoffen im Sinne der GefStoffV, Abfalltrennung und -entsorgung sowie Unterweisung der Mitarbeiter geregelt. Darüber hinaus sind Betriebsbeauftragte benannt. Die Abfallnachweisführung ist vorhanden, Notfallvorsorge und -maßnahmen sind Bestandteil des Umweltmanagementsystems. Brandschutzeinrichtungen sind vorhanden und werden regelmäßig geprüft. C DARSTELLUNG DER LAGEVermögenslage Die Bilanzsumme hat sich von Mio. EUR 81,1 um Mio. EUR 11,8 auf Mio. EUR 69,3 zum 31. Dezember 2008 verringert. Der Rückgang resultiert hauptsächlich aus dem um Mio. EUR 11,9 geringeren Umlaufvermögen. Die Verringerung bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (Mio. EUR 15,2) und bei den liquiden Mittel (Mio. EUR 2,5) wurde teilweise durch gestiegene Vorräte (Mio. EUR 5,6) kompensiert. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um Mio. EUR 9,4 ist einerseits auf die Verbesserung im Forderungsmanagement zurückzuführen. Anderseits wurden im November und Dezember 2008 geringere Umsätze fakturiert als im Vorjahresvergleichszeitraum. Der Anstieg der Vorräte um Mio. EUR 5,6 im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus Lieferterminverschiebungen in das folgende Geschäftsjahr. Das Eigenkapital beträgt aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags unverändert Mio. EUR 18,6, was einer Eigenkapitalquote von 26,8 % (Vorjahr: 23,0 %) entspricht. Der Rückgang bei den sonstigen Rückstellungen resultiert hauptsächlich aus geringeren Rückstellungen für Garantieverpflichtungen und Rückstellung für noch anfallende Kosten für bereits berechnete Aufträge. Der Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist im Wesentlichen auf den Ausgleich der Forderungen und Verbindlichkeiten im Verbundbereich zurückzuführen. Ertragslage Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2008 ein Jahresergebnis vor Gewinnabführung von Mio. EUR 0,5 (Vorjahr: Mio. EUR 7,0). Die Umsatzrentabilität (Jahresergebnis vor Gewinnabführung zu Umsatzerlösen) verringerte sich von 6,9 % im Vorjahr auf 0,5 % im Geschäftsjahr 2008. Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung des Geschäftsjahres 2008 ist im Wesentlichen durch folgende Effekte beeinflusst. Zum einen erfolgte im Oktober 2007 die Übertragung des Ersatzteil- und Servicegeschäftes auf die MAG Maintenance Technologies GmbH & Co. KG, Göppingen. Im Geschäftsjahr 2008 erzielte die Hüller Hille GmbH noch Umsatzerlöse in diesem Bereich von Mio. EUR 2,9 aus der Restabwicklung von Altaufträgen im Vergleich zu Mio. EUR 19,6 im Jahr 2007. Aufgrund der zufriedenstellenden Margen aus den Ersatzteil- und Servicegeschäften in den Vorjahren veränderte sich infolgedessen der Rohertrag (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) deutlich gegenüber dem Vorjahr. Die Gesellschaft konnte zwar im Bereich der Umsatzerlöse den Wegfall des Ersatzteil- und Servicegeschäfts durch höhere Erlöse aus Maschinenverkäufen kompensieren, jedoch nicht in gleichem Umfang beim Rohertrag. Zum anderen haben Anlaufverluste im Zusammenhang mit der Produktion der FTV/CFV-Baureihe zu höheren Aufwendungen geführt. Der Rohertrag (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) verringerte sich um Mio. EUR 11,4 von Mio. EUR 38,6 im Vorjahr auf Mio. EUR 27,2 im Geschäftsjahr. Die Materialintensität erhöhte sich aufgrund der zuvor beschriebenen Effekte von 61,6 % im Vorjahr auf 74,6 % im Geschäftsjahr 2008. Der Personalaufwand verringerte sich um Mio. EUR 2,4 aufgrund der geringeren Mitarbeiteranzahl im Vergleich zum Vorjahr. Die um Mio. EUR 5,4 gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten durch die um Mio. EUR 8,0 höheren sonstigen betrieblichen Erträge vollständig kompensiert werden. Die gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren hauptsächlich aus höheren Konzernumlagen und höheren Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen auf Forderungen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf Erträge aus Lizenzgebühren (Mio. EUR 3,0) und auf Erträge aus Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen (Mio. EUR 2,4) sowie auf höhere Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen (Mio. EUR 1,1) zurückzuführen. Finanzlage Die finanzielle Entwicklung der Gesellschaft stellt sich anhand einer Kapitalflussrechnung bei indirekter Ermittlung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit wie folgt dar:
Die Verbesserung des Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist im Wesentlichen auf die Abnahme bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen zurückzuführen. Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den liquiden Mitteln von TEUR 7.659 (Vorjahr: TEUR 9.092) und den verpfändeten Sichtguthaben von TEUR 2.215 (Vorjahr: TEUR 3.294) zusammen. Das Working Capital (kurzfristiges Vermögen abzüglich kurzfristiges Fremdkapital) beläuft sich auf TEUR 23.313 zum 31. Dezember 2008 im Vergleich zu TEUR 23.334 zum 31. Dezember 2007. D VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNGDer erzielte Auftragseingang von Mio. EUR 100,2 für das Jahr 2008 lag mit rund 5,5 % über dem geplanten Auftragseingang für 2008 von Mio. EUR 95,0. Dennoch war in den letzten Monaten des Geschäftsjahres 2008 aufgrund der Wirtschaftskrise eine deutlich rückläufige Tendenz bei den Auftragseingängen erkennbar. Der deutsche Maschinenbauverband (VDMA) geht bei seinen Prognosen von einem deutlichen globalen Rückgang des Werkzeugmaschinengeschäftes aus. Dies wird auch durch die vorläufigen Zahlen für die ersten drei Monate im Jahr 2009 bestätigt. Nach Informationen des VDMA sanken für die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie die Bestellungen um rund 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Dabei waren Inlands- und Auslandsnachfrage gleichmäßig rückläufig. Allerdings muss hierbei berücksichtigt werden, dass das Vorjahresquartal 2008 das zweithöchste Bestellniveau in der Geschichte dieser Branche verzeichnete. Die Auftragseingänge der ersten Monate im Jahr 2009 betragen Mio. EUR 11,1. Damit sind wir bei budgetierten Auftragseingängen für das Jahr 2009 von Mio. EUR 70,0 sehr verhalten in das neue Geschäftsjahr gestartet. Aufgrund des Auftragsbestands zum 31. Dezember 2008 von Mio. EUR 65,9 gehen wir dennoch davon aus, dass das Jahr 2009 weitgehend planmäßig verlaufen wird bei geringeren Umsatzerlösen und einem verbesserten Jahresergebnis vor Gewinnabführung im Vergleich zum Jahr 2008. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass das Jahresergebnis vor Gewinnabführung des abgelaufenen Geschäftsjahres 2008 durch Einmaleffekte (Anlaufverluste und Wertberichtigungen auf Forderungen) belastet war. Bedingt durch die starke Abkühlung der Konjunktur sind wir bei dem einen oder anderen Kunden mit Verzögerungen bei den Auslieferungen der Maschinen konfrontiert, die insofern Auswirkungen auf das Jahr 2009 haben werden. Aufgrund der Tatsache, dass sich die wirtschaftliche Situation in den nächsten Monaten nicht verbessern wird, ist davon auszugehen, dass der ursprünglich budgetierte Auftragseingang für das Jahr 2009 (Mio. EUR 70,0) nicht realisiert werden kann. Dies wiederum hätte auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung sowohl für das Jahr 2009 als auch für das Jahr 2010 deutliche Auswirkungen. Demzufolge rechnen wir für das Jahr 2010 mit geringeren Umsatzerlösen und einem niedrigeren - jedoch weiterhin positiven - Jahresergebnis vor Gewinnabführung im Vergleich zum Jahr 2009. Wir werden dabei die Entwicklung der Auftragseingänge im Jahr 2009 sehr genau beobachten und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen einleiten und umsetzen. Im Rahmen des "Cocoon-Plan" haben wir bereits erste Vorsorgemaßnahmen getroffen und eingeleitet, um den konjunkturellen Nachfragrückgängen entgegenzuwirken. Entsprechend der aktuellen Liquiditätsplanung ist davon auszugehen, dass der zur Verfügung stehende Finanzrahmen zur Abdeckung der fälligen Verpflichtungen ausreichen wird und damit der Bestand der Gesellschaft sichergestellt ist. Die mit der unternehmerischen Tätigkeit der Hüller Hille GmbH verbundenen Risiken werden grundsätzlich mit Maßnahmen des Risikomanagements gesteuert. Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des Planungs- und Berichtssystems der Gesellschaft. Im Rahmen der Planungs- und Berichtssysteme werden verschiedene Analysen und Auswertungen durchgeführt und gegebenenfalls Maßnahmen festgelegt. Die Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden dabei erfasst. Die Hüller Hille GmbH ist darüber hinaus als Investitionsgüterhersteller typischen Geschäftsrisiken ausgesetzt, die auch zukünftig einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Dazu gehören insbesondere die oben erwähnten Nachfragerückgänge bzw. -schwankungen sowie Risiken aus der technischen Abwicklung der Projekte (Kalkulations-, Gewährleistungs- und Produkthaftungsrisiken) und mögliche Schadenersatzansprüche aufgrund von Minderleistungen. Die sich daraus ergebenden Risiken werden im Rahmen des Risikomanagementsystems erfasst, verfolgt und bewertet. Sofern mit einer tatsächlichen Inanspruchnahme gerechnet wird, werden Rückstellungen gebildet. Das Forderungsausfallrisiko wird einerseits durch Kreditversicherungen und andererseits durch eingeforderte Abschlagszahlungen verringert. Risiken aus Kursschwankungen bei Fremdwährungsforderungen werden mittels Absicherung durch Devisentermingeschäfte verringert. Chancen der künftigen Entwicklung bestehen in der BLUESTAR-Reihe, der FTV/CFV-Reihe sowie in Synergien bei Vertrieb und Produktion innerhalb der MAG-Gruppe. Die innerhalb der MAG-Gruppe durchgeführten Reorganisationen sind weitgehend abgeschlossen. Die Zugehörigkeit von Hüller Hille zu MAG Milling Solution wurde Ende 2008 im Bereich Sales erfolgreich umgesetzt. Große Chancen werden der Idee des "cross selling" eingeräumt. Die Umstellung des After-Sales-Unternehmensbereiches in eine eigenständige Gesellschaft innerhalb der MAG-Gruppe zeigte erste positive Entwicklungen. Mit der MAG Maintenance Technologies GmbH & Co. KG, Göppingen, ergeben sich durch eine sehr enge Zusammenarbeit neue Chancen, um die Position auf dem Markt weiter zu stärken und auszubauen. Mit dem aktiven Aufbau der weltweit tätigen MAG-Gruppe ist ein Zugang in Zukunftsmärkte wie u. a. Windenergie, Eisenbahn etc. realisierbar. E BERICHTERSTATTUNG NACH § 289 ABS. 2 HGBVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres ereignet. Die Hüller Hille GmbH plant für das kommende Geschäftsjahr die Veräußerung ihrer Betriebsgrundstücke und Gebäude an die MAG Real Estate Europe GmbH, Stuttgart. Verwendung von Finanzinstrumenten Zur Absicherung von Fremdwährungsgeschäften (Währungsrisiko) aus dem operativen Geschäftsbereich werden derivative Finanzinstrumente (Devisentermingeschäfte) eingesetzt. Der Einsatz ist durch eine interne Richtlinie geregelt, wobei eine strikte Funktionstrennung von Handel, Abwicklung und Kontrolle gewährleistet ist. Die Geschäfte werden nur mit namhaften Banken abgeschlossen. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungskosten belaufen sich auf Mio. EUR 3,2 im Geschäftsjahr 2008. Es wurden die begonnenen umfangreichen Aktivitäten zur Neu- und Weiterentwicklung von Produkten fortgesetzt. Die Entwicklungsprojekte werden im neuen Geschäftsjahr weitergeführt.
Mosbach, den 31. März 2009 Hüller Hille GmbH Rimlinger, Geschäftsführer Schmidt, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2008Hüller Hille GmbH, MosbachA k t i v a
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008Hüller Hille GmbH, Mosbach
Anhang für das Geschäftsjahr 2008Hüller Hille GmbH, MosbachA. ALLGEMEINE ANGABENDer Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Hüller Hille GmbH ist ein Tochterunternehmen der Cross Hüller GmbH, Ludwigsburg. Zwischen der Cross Hüller GmbH (Muttergesellschaft) und der Hüller Hille GmbH besteht ein Beherrschungsund Gewinnabführungsvertrag. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE UND GRUNDLAGEN DER WÄHRUNGSUMRECHNUNGDie Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind unverändert angewendet worden. Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit sie gegen Entgelt erworben wurden, zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten für selbsterstellte Anlagen enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig abgeschrieben. Soweit notwendig erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Gebäude 25 -50 Jahre, Grundstückseinrichtungen 5 -20 Jahre, Betriebsvorrichtungen 5 -10 Jahre, technische Anlagen und Maschinen 4 -15 Jahre, andere Anlagen 3 -25 Jahre sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 -10 Jahre. Die planmäßigen Abschreibungen für Zugänge ab dem 1. Januar 2008 erfolgen linear und zeitanteilig (pro rata temporis), während die Zugänge vor dem 1. Januar 2008 in der Regel degressiv abgeschrieben wurden. Die Umstellung von der degressiven auf die lineare Abschreibung erfolgt in dem Jahr, in dem die lineare Abschreibung zu einem höheren Abschreibungsbetrag führt als die degressive Abschreibung. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden gemäß der steuerlichen Regelung als Sammelposten ab dem Jahr des Zugangs über fünf Jahre abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet; die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeit der Bestände ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem Umfang vorgenommen. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen. Für ungängige und technisch veraltete Erzeugnisse werden ausreichende Bewertungsabschläge vorgenommen. Die Erzeugnisse sind verlustfrei nach den Verhältnissen am Absatzmarkt bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen werden auf den Barwert abgezinst. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände werden mit dem Nennwert angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Teilwerten bzw. Barwerten für laufende Renten angesetzt, die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung der steuerlichen Vorschriften (§ 6a EStG) mit einem Zinsfuß von 6 % und den biometrischen Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt worden sind. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Unter den sonstigen Rückstellungen werden auch Aufwandsrückstellungen bilanziert. Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden zum Anschaffungskurs oder zum jeweiligen ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit Fremdwährungspositionen kursgesichert sind, erfolgt die Bewertung zum entsprechenden Sicherungskurs. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einem gesonderten Anlagespiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die im Geschäftsjahr 2008 angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 betragen TEUR 204 und werden als Sammelposten unter "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" ausgewiesen und über fünf Jahre abgeschrieben. Finanzanlagen Die Gesellschaft ist als Kommanditistin an der MAG Maintenance Technologies GmbH & Co. KG, Göppingen (vormals: Ludwigsburg), beteiligt. Der Beteiligungsbuchwert zum 31. Dezember 2008 beträgt TEUR 3.470 und die Beteiligungsquote 11,1 %. 2 Vorräte Die Vorräte erhöhten sich von TEUR 24.172 im Vorjahr auf TEUR 29.834 im Geschäftsjahr 2008. In den geleisteten Anzahlungen sind mit TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 48) Anzahlungen an verbundene Unternehmen enthalten. 3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich von TEUR 13.275 im Vorjahr auf TEUR 3.951 im Geschäftsjahr 2008. Die Einzel-und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum 31. Dezember 2008 TEUR 377 (Vorjahr: TEUR 697). Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben TEUR 215 (Vorjahr: TEUR 407) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich von TEUR 23.415 im Vorjahr auf TEUR 17.339 verringert. Sie bestehen im Wesentlichen mit TEUR 6.703 gegen die MAG International Industrial Machinery, S.à.r.l., Luxemburg (Darlehensforderung) und mit TEUR 4.801 gegen die MAG Maintenance Technologies GmbH & Co. KG, Göppingen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit Ausnahme der zuvor erwähnten Darlehensforderung im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Im Vorjahr resultierten die Forderungen ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit TEUR 2.411 (Vorjahr: TEUR 13.180) Forderungen gegen die Gesellschafterin Cross Hüller GmbH, Ludwigsburg, enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 4 Wertpapiere des Umlaufvermögens Unter den sonstigen Wertpapieren sind Investmentanteile ausgewiesen. Diese stehen mit der Insolvenzsicherung von Wertguthaben im Rahmen von Altersteilzeitvereinbarungen und flexibler Arbeitszeitregelungen in Zusammenhang und sind damit gegen Verfügungen mit Ausnahme der Zustimmung des Treuhänders gesperrt. 5 Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten enthalten für Avale verpfändete Guthaben in Höhe von TEUR 2.215 (Vorjahr: TEUR 3.294). 6 Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt unverändert TEUR 4.000. Die Kapitalrücklage resultiert aus einer zum 30. September 2005 erfolgten Einlage einer Forderung der damaligen Gesellschafterin gegen die Gesellschaft in Höhe von TEUR 14.608. Die Kapitalrücklage wurde aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses in voller Höhe entnommen und in den Bilanzgewinn eingestellt. 7 Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten im Wesentlichen neben den Pensionsverpflichtungen von TEUR 11.060 (Vorjahr: TEUR 11.330) auch Altersteilzeitverpflichtungen von TEUR 728 (Vorjahr: TEUR 604) und Verpflichtungen zur Zahlung von Überbrückungsgeldern von TEUR 74 (Vorjahr: TEUR 80). Die sonstigen Rückstellungen enthalten hauptsächlich Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen von TEUR 1.792 (Vorjahr: TEUR 3.142), für nachträgliche Kosten für bereits abgerechnete Aufträge von TEUR 606 (Vorjahr: TEUR 1.215), für Resturlaubs- und Gleitzeitansprüche von TEUR 510 (Vorjahr: TEUR 468) sowie für den ERA-Anpassungsfonds von TEUR 396 (Vorjahr: TEUR 421). Zum Bilanzstichtag bestand keine Rückstellung für unterlassene Instandhaltung (Vorjahr: TEUR 94). 8 Verbindlichkeiten Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen betragen TEUR 14.583 (Vorjahr: TEUR 11.419). Zum Bilanzstichtag gibt es - wie im Vorjahr - keine Anzahlungen auf Bestellungen von verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich von TEUR 11.106 im Vorjahr auf TEUR 8.751 im Geschäftsjahr 2008. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 9.547 (Vorjahr: TEUR 20.417) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 9.037 (Vorjahr: TEUR 13.443) und Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung von TEUR 510 (Vorjahr: TEUR 6.974) enthalten. Die Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der MAG Maintenance Technologies GmbH & Co. KG, Göppingen, mit TEUR 3.281 (Vorjahr: TEUR 814) und gegenüber der Cross Hüller GmbH (Gesellschafterin) von TEUR 2.027 (Vorjahr: TEUR 12.236). In den sonstigen Verbindlichkeiten ist mit TEUR 86 (Vorjahr: TEUR 92) die Verpflichtung gegenüber dem Pensionssicherungsverein a. G. ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten mit TEUR 500 (Vorjahr: TEUR 683) Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr und mit TEUR 56 (Vorjahr: TEUR 59) Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Mit Ausnahme der sonstigen Verbindlichkeiten haben alle übrigen Verbindlichkeiten - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach folgenden Tätigkeitsbereichen (Angaben in TEUR):
Die Umsatzerlöse resultieren mit TEUR 99.418 (Vorjahr: TEUR 80.790) aus Verkäufen von Maschinen, Bearbeitungszentren und Drehmaschinen und mit TEUR 2.895 (Vorjahr: TEUR 19.557) aus dem Service- und Ersatzteilgeschäft. Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Absatzgebieten (Angaben in TEUR) wie folgt:
2 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 10.816 (Vorjahr: TEUR 2.430) enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 2.422 (Vorjahr: TEUR 1.299), Erträge aus Lizenzgebühren von TEUR 3.010 (Vorjahr: TEUR 0), davon entfallen TEUR 323 auf die nachträgliche Vergütung für 2007, Erträge aus Weiterbelastungen an Schwestergesellschaften von TEUR 2.400 (Vorjahr: TEUR 0) und Kursgewinne von TEUR 699 (Vorjahr: TEUR 489) sowie einen Ausgleichsposten von TEUR 818 (Vorjahr: TEUR 0). Der Ausgleichsposten entspricht hauptsächlich dem Verbrauch der Rückstellungen für nachträgliche Kosten für bereits abgerechnete Aufträge. Die periodenfremden sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 2.745 (Vorjahr: TEUR 1.359). 3 Personalaufwand Im Personalaufwand des Geschäftsjahres 2008 sind Zuführungen zur Rückstellung für Abfindungsverpflichtungen von TEUR 90 (Vorjahr: TEUR 80) und zur Rückstellung für den ERA-Anpassungsfonds von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 302) enthalten. 4 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Konzernumlagen von TEUR 3.450 (Vorjahr: TEUR 2.117), Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen auf Forderungen von TEUR 2.937 (Vorjahr: TEUR 84), Provisionsaufwendungen von TEUR 2.751 (Vorjahr: TEUR 2.257), Lager- und Transportkosten von TEUR 2.075 (Vorjahr: TEUR 2.246), Ausgangsfrachten von TEUR 1.816 (Vorjahr: TEUR 1.140), Zuführungen zu sonstigen Rückstellungen von TEUR 1.374 (Vorjahr: TEUR 942) und Reisekosten von TEUR 774 (Vorjahr: TEUR 1.468) sowie Kursverluste von TEUR 355 (Vorjahr: TEUR 619). Im Geschäftsjahr - wie auch im Vorjahr - sind keine wesentlichen periodenfremden sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Im Geschäftsjahr 2008 erfolgten keine Zuführungen zur Rückstellung für Instandhaltung (Vorjahr: TEUR 94). 5 Abschreibungen auf Finanzanlagen Im Geschäftsjahr 2007 erfolgte eine Abwertung gemäß § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB auf die sonstigen Ausleihungen von TEUR 90. 6 Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn Aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wurde das Jahresergebnis in Höhe von TEUR 510 (Vorjahr: TEUR 6.974) an die Cross Hüller GmbH, Ludwigsburg, abgeführt. E SONSTIGE ANGABEN1 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Gewährleistung für fremde Leistungen und Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten Die Geschäftsführung der Gesellschaft hat eine Zahlungsgarantie in Höhe von TUSD 2.400 (Vorjahr: TUSD 2.500) gegenüber der Perot Systems Corporation abgegeben. Zwischen der Perot Systems Corporation und der MAG Industrial Automations Systems LLC wurde am 2. Oktober 2006 ein Generalvertrag über die Erbringung von IT-Leistungen an die Gesellschaften der MAG-IAS-Gruppe geschlossen. Danach war von der MAG Industrial Automations Systems LLC oder einer anderen Gesellschaft der MAG-IAS-Gruppe eine bar hinterlegte Zahlungsgarantie ("Standby Letter of Credit") in Höhe von TUSD 2.400 (Vorjahr: TUSD 2.500) zu stellen. Im Zusammenhang mit dem Abschluss des Rahmenkreditabkommens zwischen den europäischen MAG-Gesellschaften und den finanzierenden Kreditinstituten und Versicherungen wurde im November 2008 eine Sicherheiten-Treuhandvereinbarung zwischen den Kreditgebern und Versicherungen und den einzelnen europäischen MAG-Gesellschaften geschlossen. Hieraus haftet jede Gesellschaft gesamtschuldnerisch für den in Anspruch genommenen Kreditrahmen. Zum Bilanzstichtag wurden insgesamt Mio. EUR 44,1 des verfügbaren Avalrahmens in Anspruch genommen. Darüber hinaus hat die Gesellschaft entsprechend der oben genannten Vereinbarung nachstehende nichtakzessorische Sicherheiten bestellt:
Ferner verpfändet die Hüller Hille GmbH jedem Kreditgeber gleichzeitig und gleichrangig sämtliche Forderungen auf Auszahlungen von Guthaben, die ihr im Zusammenhang mit ihren bei den Banken jeweils geführten Konten gegenwärtig und zukünftig gegen die jeweils kontoführende Bank zustehen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen An Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen werden in den folgenden Geschäftsjahren insgesamt TEUR 159 (Vorjahr: TEUR 21) fällig, davon im Jahr 2009 ein Betrag von TEUR 51, im Jahre 2010 ein Betrag von TEUR 79 und im Jahr 2011 ein Betrag von TEUR 29. Das Bestellobligo für Investitionsvorhaben hält sich im üblichen Rahmen. 2 Derivative Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente werden insbesondere zur Absicherung von Währungsrisiken aus der operativen Geschäftstätigkeit eingesetzt. Hierbei kommen ausschließlich Devisentermingeschäfte zur Anwendung. Die Laufzeiten sind unterschiedlich und erstrecken sich bis Januar 2009. Der Einsatz ist durch eine interne Richtlinie geregelt, wobei eine strikte Funktionstrennung von Handel, Abwicklung und Kontrolle gewährleistet ist. Die Geschäfte werden nur mit deutschen Banken abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2008 bestanden Devisentermingeschäfte mit Nominalwerten von TUSD 935 (Vorjahr: TUSD 5.409) bzw. TEUR 655 (Vorjahr: TEUR 3.780). Der beizulegende Zeitwert beträgt TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 87). Mangels Verpflichtungsüberhang aus den Devisentermingeschäften entfiel die Bildung einer Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zum Bilanzstichtag. Die Nominalwerte entsprechen den Summen der Kauf- und Verkaufsbeträge derivativer Finanzinstrumente. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Rückkaufswert bei vorzeitiger fiktiver Auflösung der abgeschlossenen Derivate am Bilanzstichtag. Dieser wurde auf der Basis anerkannter, von den Marktteilnehmern üblicherweise angewandten finanzmathematischen Methoden ermittelt. 3 Beschäftigte Im Geschäftsjahr 2008 waren durchschnittlich 245 Mitarbeiter (Vorjahr: 302) beschäftigt, davon 76 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 74), 133 Angestellte (Vorjahr: 196) und 36 Auszubildende (Vorjahr: 32). 4 Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung sind:
Herr Rolf Schmidt hat von der Gesellschaft im Jahr 2008 keine Bezüge erhalten. Auf die Angabe der Bezüge von Herrn Patrick Rimlinger wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5 Konzernzugehörigkeit Alleinige Gesellschafterin der Hüller Hille GmbH, Mosbach, ist die Cross Hüller GmbH, Ludwigsburg. Die Cross Hüller GmbH ist ein Tochterunternehmen der MAG Europe GmbH, Göppingen, und diese wiederum ein Tochterunternehmen der MAG International Industrial Machinery S.à.r.l., Luxemburg, bzw. der MAG International Holdings S.à.r.l., Luxemburg. Die MAG Industrial Automation Systems, LLC, Sterling Heights, Michigan, USA, und die MAG International Holdings S.à.r.l., Luxemburg, erstellen einen zusammengefassten Konzernabschluss unter einheitlicher Leitung (combined financial statements under common control) gemäß den Vorschriften nach US-GAAP für den größten Kreis von Unternehmen, in den der Abschluss der Gesellschaft einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss ist bei der MAG Industrial Automation Systems, LLC, Sterling Heights, Michigan, USA, erhältlich. Die MAG International Holdings S.à.r.l., Luxemburg, erstellt einen Konzernabschluss gemäß den Vorschriften nach US-GAAP für den kleinsten Kreis von Unternehmen, in den der Abschluss der Gesellschaft einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss ist bei der MAG International Holdings S.à.r.l., Luxemburg, erhältlich.
Mosbach, den 31. März 2009 Hüller Hille GmbH Patrick Rimlinger, Geschäftsführer Rolf Schmidt, Geschäftsführer Anlagespiegel für das Geschäftsjahr 2008Hüller Hille GmbH, Mosbach
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hüller Hille GmbH, Mosbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Hüller Hille GmbH, Mosbach, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 15. Mai 2009 Deloitte
& Touche GmbH
Gillar, Wirtschaftsprüferin ppa. Röscheisen, Wirtschaftsprüfer |
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