Umzüge Thomas Pointvogel e.K.
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Reinhold Humbold seit 10.9.2008 | Geschäftsführer |
Herbert Joeres seit 10.9.2008 | Geschäftsführer |
Hans-Joachim Kühne seit 27.8.2007 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Rhenus AG & Co. KG HolzwickedeEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Werndl Spedition GmbHKirchheimJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Lagebericht1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und BrancheDer anhaltende konjunkturelle Aufschwung sorgte für einen kontinuierlichen Anstieg der Sendungsvolumina und Tonnagen in der Transportbranche. Die daraus resultierenden positiven Effekte wurden jedoch durch permanent steigende Preise, insbesondere für den Bezug von Dieselkraftstoff, welche nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden konnten, abgeschwächt. Auf dem nationalem Markt führte die fortschreitende Konsolidierung der Branche zu einem verstärkten Wettbewerb, der von rückläufigen Preisen und sinkenden Margen gekennzeichnet ist. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft2.1 Umsatz- und AuftragsentwicklungSpeditionDer Bereich Spedition (90,3 % des Umsatzvolumens) weißt einen Umsatzrückgang von 1,3 Prozentpunkt zum Vorjahr auf. Der Mehrertrag im Bereich Sammelguteingang (2,8 Prozentpunkte) konnte den Rückgang im Bereich Sammelgutausgang nicht kompensieren (-4,1 Prozenpunkte). Grund für diese Abnahme war vornehmlich der Verlust von Großkunden einerseits preislich bedingt, andererseits resultierend aus Standortverlagerungen. Qualität und Leistung waren in keinem Fall ein Grund für die genannten Kundenverluste. LogistikDer Umsatz im Geschäftsfeld Logistik hat sich um 1,4 % gegenüber dem Vorjahr verbessert. Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf einer verbesserten Auslastung der Lagerflächen (+ 0,3 Prozentpunkte) sowie Anpassungen bei den Handlingkosten (+ 1,1 Prozentpunkte). Verteilung der Umsatzerlöse nach Geschäftsfelder
2.2 InvestitionenDie Investitionen betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr T€ 129. Sie betreffen vor allem Ersatzinvestitionen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung (insbesondere EDV, Stapler und Hubfahrzeuge für das Umschlagslager und die Logistik). 2.3. PersonalbereichDurch die Einführung zehn eigener LKWs im Bereich Nahverkehr ist der durchschnittliche Personalbestand im Geschäftsjahr 2007 auf 138 Mitarbeiter angestiegen. Im Umschlagslager ist der strukturbedingte Anstieg moderat ausgefallen und wird sich im laufenden Geschäftsjahr 2008 auf Vorjahresniveau einpendeln. 3. Lage der Gesellschaft3.1 VermögenslageDie Gesellschaft weist zum Stichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von T€ 835 aus. Zur Beseitigung der sich aus der bilanziellen Überschuldung ergebenden rechtlichen Folgen hat die neue Alleingesellschafterin Rhenus AG & Co.KG im August 2008 eine entsprechende Rangrücktrittsvereinbarung abgegeben. Eine Bestandsgefährdung besteht somit für das Unternehmen nicht. Der Anteil des Anlagevermögens (T€ 675) an Gesamtvermögen beträgt im Berichtsjahr 22 % und liegt somit um 4 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert von 18 %. Der Anteil des Umlaufvermögens (T€ 2.375) am Gesamtvermögen beträgt im Berichtsjahr 78 % und liegt somit um 3 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert von 81 %. Auf der Passivseite der Bilanz fallen die Verbindlichkeiten umsatzbedingt um T€ 461 auf T€ 2.581. 3.2 FinanzlageDie Liquiditätssituation des Unternehmens ist nach wie vor stabil, wenngleich ein Jahresfehlbetrag von T€ 409 und ein negativer Cashflow in Höhe von T€ 114 im Geschäftsjahr 2007 zu verzeichnen waren. Letzterer resultierte dabei im Wesentlichen aus Zahlungsmittelabgängen für Investitionen in das Sachanlagevermögen. Zum Stichtag weist die Gesellschaft ein negatives Working Capital aus. Unter wirtschaftlicher Betrachtungsweise (ohne Berücksichtigung des Gesellschafter-darlehens) übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten mit T€ 102 die kurzfristigen Aktiva, 3.3 ErtragslageDie negativen Auswirkungen des Weggangs umsatzstarker aber kostenintensiver Großkunden auf die Ertragslage haben sich wesentlich weniger stark niedergeschlagen als ursprünglich angenommen. Die Verluste des Logistikbereichs konnten nur teilweise durch die Anhebung der Handlingkonditionen kompensiert werden. Preisanpassungen aufgrund steigender Dieselkosten etc. werden kontinuierlich durchgeführt. Die Auflösung von Rückstellungen für Versicherungsschäden und Pensionsverpflichtungen haben den Jahresfehlbetrag auf 409 T€ reduzieren können. 3.4 Darstellung wesentlicher finanzieller und nicht finanzieller Indikatoren
Darüber hinaus orientiert sich die Gesellschaft bei ihrer Planung an den Deckungsbeiträgen aus der internen Kostenrechnung. Es werden Planzahlen aufgestellt, die monatlich mit den Ist-Zahlen und der aktuellen Entwicklung verglichen und analysiert werden. 4. Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDie Werndl Spedition GmbH bezieht 31,6 % des Speditionsumsatzes (sog. Sammelguteingang) aus der Partnerschaft mit der System Alliance. Marktrisiken werden hierfür von allen Partnergesellschaften der System Alliance kollektiv getragen. 58,7 % Umsatzanteil am Gesamtunternehmen entfallen auf den sog. Sammel-gutausgang. Hier liegen latente Risiken durch den Wettbewerb am Standort Südbayern. Andererseits wirkt sich die anhaltend gute Stimmung auf dem Wirtschaftsmarkt Deutschland sehr positiv im Transportgewerbe aus. Sonstige Risiken mit Wesentlichen Einfluss über die Vermögens- Finanz- und Ertragslage liegen darüber hinaus derzeit nicht vor und es sind innerhalb eines Prognosezeitraums von zwei Jahren auch keine weiteren zu erwarten. 5. Ereignisse nach dem AbschlussstichtagMit Wirkung zum 01. Januar 2008 hat die Rhenus AG & Co. KG am 28. Mai 2008 die Geschäftsanteile der Werndl Spedition GmbH von der bisherigen Alleingesellschafterin System Alliance GmbH in Höhe von nominell € 26.000 vollständig übernommen Darüber hinaus gab es keine weiteren wesentlichen Ereignisse. 6. Voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftIm 1. Quartal 2008 lag die Gesellschaft um 32 % unter dem geplanten Verlust. Im Ausgang konnten die bereits erwähnten Kundenverluste durch Zuwächse in der Bestandskundschaft, Neugeschäft mit steigender Tendenz kompensiert werden. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anlagenspiegel
AnhangI. Allgemeine Angaben zum JahresabschlußDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungs- und Her- stellungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen bei den immateriellen Vermögensgegenständen linear. Die Sachanlagen werden linear und degressiv über eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 20 Jahren abgeschrieben. Der Übergang von der degressiven zur linearen Methode erfolgt, wenn sich dadurch höhere Abschreibungen ergeben. Die Abschreibung auf die Zugänge des beweglichen Sachanlagevermögens erfolgt analog der steuerlichen Vereinfachungsregel gemäß R 44 Abs. 2 EStR pro rata temporis. Auf Grund der Änderung des § 7 Abs. 2 EStG ist im Geschäftsjahr 2007 der Satz der degressiven Abschreibung von 20%, begrenzt auf das Zweifache der linearen Abschreibung, auf 30%, begrenzt auf das Dreifache der linearen Abschreibung, angehoben worden. Der Einfluss der Änderung auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage ist von untergeordneter Bedeutung. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben und als Anlagenabgang behandelt. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nominalbeträgen angesetzt. Kredit- und Ausfallrisiken wurde durch angemessene Einzel- und Pauschalwert-berichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert erfaßt. Die unterwegsbefindlichen Schecks (Scheckausgang) werden unter den Flüssigen Mitteln ausgewiesen. Rechnungsabgrenzungsposten werden zeitanteilig ermittelt. Sie stellen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag dar, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit danach sind. Das Eigenkapital wird zum Nominalwert angesetzt. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Die Höhe der sonstigen Rückstellungen decken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung die Risiken adäquat ab. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Umsatzrealisation im Speditionsbereich erfolgt beim Lagerumschlag. III. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert am Ende des Anhangs dargestellt. Die Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in voller Höhe über T€ 199 aus Lieferungen und Leistungen. Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 1.200 resultieren aus einem in 2001 gewährten kurzfristigen Gesellschafterdarlehen zur Aufrechterhaltung der Liquidität. Im April 2002 wurde zu Zwecken der Heilung der Rechtsfolgen einer bilanziellen Überschuldung eine Rangrücktrittsvereinbarung mit dem Gesellschafter geschlossen. Eine weiter Verbindlichkeit i.H.v. T€ 25 ergibt sich aus einer Umsatzsteuerschuld aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft. Die Verbindlichkeiten gegenüber Dritten haben eine Laufzeit unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind durch keine Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Pensionsrückstellung wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen zum Teilwert nach § 6 a EStG auf der Grundlage eines Rechnungszinsfußes von 6 % bewertet. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für ausstehende Gutschriften/Rechnungen, Abschluss- und Beratungskosten, Urlaubsansprüche und Güterschäden. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Geschäftsfelder wie folgt:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind T€ 149,6 aus der Auflösung von Rückstellungen (Vorjahr T€ 54,5) sowie T€ 619,1 Erlöse aus Dieselverkauf (Vorjahr T€ 829,2). Darüber hinaus gibt es keine weiteren wesentlichen periodenfremden Aufwendungen und Erträge. Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 83,9 (Vorjahr T€ 84,3) enthalten. V. Sonstige AngabenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen i.S.d. § 285 Nr. 3 HGB bis zum Ende der jeweiligen Verträge ergeben sich aus nachstehender Übersicht.
Es bestehen keine weiteren Haftungsverhältnisse zu Gunsten Dritter. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 138 Personen beschäftigt, davon 67 gewerbliche Arbeitnehmer und 71 Angestellte. Zusätzlich waren im Geschäftsjahr noch durchschnittlich 17 Auszubildende beschäftigt. Die Geschäftsführung der Werndl Spedition GmbH oblag vom 26. Oktober 2001 bis zum 27. März 2007 Herrn Gerd Radl (Speditionskaufmann). Mit Wirkung zum 27. März 2007 wurde Herr Horst Mewes, Industriekaufmann zum neuen Geschäftsführer bestellt. Die System Alliance GmbH mit Sitz in Niederaula ist 100%ige Gesellschafterin der Berichtsfirma. Das Stammkapital der Werndl Spedition GmbH betrug zum 31.12.27 € 26.000. Mit Urkunde Nr. 830/2002 wurde mit Gesellschafterbeschluß u.a. die Einrichtung eines Aufsichtsrats von 3 Mitgliedern beschlossen. Zu den Mitgliedern des Aufsichtsrats wurden bestellt:
Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Werndl Spedition GmbH wird in den Konzernabschluß der System Alliance GmbH, Niederaula, einbezogen. Der Konzernabschluß ist beim zuständigen Amtsgericht Niederaula erhältlich.
Kirchheim, den 24. Oktober 2008 Reinhold Humbold Herbert Joeres Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Werndl Spedition GmbH, Kirchheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 28. Oktober 2008 PricewaterhouseCoopers
Andreas Fell, Wirtschaftsprüfer ppa. Carsten Tanzer, Wirtschaftsprüfer |
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