Stammdaten

Register
Amtsgericht Marburg HRB 4302
Eingetragen
1.2.1984
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung im StraßenverkehrGüterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Gegenstand
Ausübung des Speditionsgewerbes mit Güterfern- und -nahverkehr, die Ausführung von Möbeltransporten und die Lagerung von Gütern jeder Art einschließlich Möbeln sowie die Übernahme und Fortführung des Geschäftsbetriebes der Firma "Willi Heidelmann und Sohn OHG"

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Bieker
seit 4.4.2025
Prokura
Sven Vollmann
seit 24.1.2024
Geschäftsführer
Christian Bischoff
seit 24.1.2024
Prokura
Janina Bischoff
seit 24.1.2024
Prokura
Till Dirk Bischoff
seit 8.8.2018
Geschäftsführer
Matthias Steuble
seit 24.4.2009
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Heidemann Kühllogistik GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Heidemann Kühllogistik GmbH
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Spedition Heidelmann GmbH

Schwalmstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Spedition Heidelmann GmbH ist seit Jahrzehnten in der Logistikbranche auf den Transport von temperaturgeführten Gütern spezialisiert. Das Unternehmen transportiert Lebensmittel und pharmazeutische Artikel im Temperaturbereich von -28°C bis +28°C national und international im Güternah- und Fernverkehr.

Als Gründungsmitglied im European Food Network können wir unseren Kunden neben internationalen Ladungstransporten auch die tägliche Distribution von Sammelgut zu einheitlichen Leistungs-, Qualitäts- und IT-Standards in über dreißig Ländern anbieten. Mit unserem eigenen, nach GDP-Richtlinien qualifizierten, Pharma-Fuhrpark sind wir seit Jahren ein verlässlicher Partner im Bereich der Pharmalogistik.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im krisengeprägten Umfeld kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war aufgrund der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Während das BIP laut Informationen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) in den ersten drei Quartalen noch weitgehend stagnierte wurde die Konjunktur im Schlussquartal 2023 durch rückläufige Investitionen gebremst.1

Die privaten Konsumausgaben sanken preisbereinigt um 0,8%. Besonders für Nahrungsmittel und Gaststättendienstleistungen wurde preisbereinigt jeweils deutlich weniger ausgegeben als im Vorjahr.2

1 Vgl. Pressemitteilung Destatis Nr. 066 vom 23.02.2024

2 Vgl. Pressemitteilung Destatis Nr. 019 vom 15.01.2024

Nachdem bereits im Jahr 2022 bei den Nahrungsmitteln eine Preiserhöhung von +13,4% zu verzeichnen war, erhöhten sich die Nahrungsmittelpreise im Jahr 2023 gegenüber 2022 erneut spürbar um +12,4%. Im Jahresdurchschnitt waren fast alle Nahrungsmittelgruppen von Preiserhöhungen betroffen. Die Preise für Energieprodukte erhöhten sich 2023 gegenüber 2022 um 5,3%. Insgesamt haben sich die Verbraucherpreise 2023 in Deutschland im Durchschnitt um 5,9% erhöht.3

Die Zentralbanken der wichtigsten Volkswirtschaften haben ihre Zinspolitik angepasst, um die Inflation zu kontrollieren, was zu höheren Finanzierungskosten führte.4

Im Güterverkehr haben sich die gesamt- und branchenwirtschaftlichen Leitdaten im Verlauf des Jahres 2023 allesamt deutlich verschlechtert und waren auch wesentlich ungünstiger als im Vorjahr. Im Straßengüterverkehr waren Rückgänge sowohl bei dem Transportaufkommen (-6,2%) als auch bei der Transportleistung (-4,7%) zu verzeichnen.5

Trotz der schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, waren für uns keine wesentlichen Leistungsrückgänge zu verzeichnen.

3 Vgl. Pressemitteilung Destatis Nr. 020 vom 16.01.2024

4 Vgl. Internationaler Währungsfond, Word Economic Outlook Update January 2024

5 Vgl. Intraplan Consult GmbH: "Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr - Winter 2022/23", Bericht im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr, Juni 2023

2. Geschäftsverlauf und Lage

Im Jahr 2023 ging der reale Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel gegenüber dem Vorjahr um 3,9% trotz eines nominalen Umsatzanstiegs von 5,9% zurück.6

Dieser reale Rückgang war auch in der Lebensmittellogistik spürbar. Unser Sendungsaufkommen verminderte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht um rd. - 0,4% im Vergleich zum Vorjahr. Die transportierte Tonnage verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um -1,3%.

Nach den Herausforderungen der COVID-19 Pandemie für Unternehmen und den stark gestiegenen Dieselpreisen des Vorjahres, haben sich die Rahmenbedingungen dieser Bereiche im abgelaufenen Geschäftsjahr normalisiert.

Die Dieselpreise zeigten im Jahr 2023 eine volatile Entwicklung und blieben auf einem in Relation zu den letzten Zehn Jahren hohen Niveau.7 Mit der Vereinbarung von Dieselfloatern werden diese Schwankungen im Wesentlichen weitergegeben.

Um im Wettbewerb um Fachkräfte bestehen zu können, wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Gehaltsanpassungen vorgenommen. Weiterhin waren die Folgen der Mindestlohnanpassung aus dem Oktober 2022 im abgelaufenen Geschäftsjahr zu spüren. Dies führte in Verbindung mit einem zusätzlichen Aufbau von Personalkapazitäten zu deutlich gestiegenen Personalkosten.

Gestiegene Personalkosten und höhere Energiepreise haben die Betriebskosten beeinflusst, während sich das schlechte Konsumklima durch weniger Konsum zum Beispiel im Lebensmitteleinzelhandel negativ auf die Transportnachfrage ausgewirkt hat. Das Gfk-Konsumklima war im August 2024 mit -22 Punkten auf einem sehr schlechten Niveau.8

6 Vgl. Pressemitteilung Destatis Nr. 041 vom 31.01.2024

7 Vgl. Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. Dieselpreis-Information (Großverbraucher) vom 20.03.2024

8 Vgl. Gfk Pressemitteilung vom 27.08.2024 Insgesamt kann die Auftragslage im abgelaufenen Geschäftsjahr als volatil aber relativ stabil bezeichnet werden.

Aufgrund der befriedigenden Auftrags- und Beschäftigungslage im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte auf ein noch zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurückgeblickt werden.

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,4% auf 38.631 TEUR vermindert. Insbesondere das zweite Halbjahr blieb aufgrund einer volatilen Auftragslage unter unseren Erwartungen, so dass wir unsere Planung (+3% Wachstum) nicht erreicht haben. Das Rohergebnis konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr um 3,9% (TEUR +479) gesteigert werden.

Die Personalkosten sind aufgrund von Anpassungen und Neueinstellungen um TEUR 726 (+9,2%) gestiegen. In Folge der vorgenommenen Ersatzinvestitionen in Höhe von rd. 3,1 Mio. EUR erhöhten sich die Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr um rd. TEUR 155 (+19,7%).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr fast konstant geblieben (-0,8%). Insgesamt verminderte sich das Betriebsergebnis (EBIT) um TEUR 381 auf TEUR 817 im Wesentlichen durch den gestiegenen Personalaufwand und die höhere Abschreibung. Damit liegen wir aufgrund der unvorhergesehenen Kostensteigerungen auch hier unter unserer Planung aus dem Vorjahr.

Das negative Finanzergebnis hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um rd. TEUR 71 vermindert und ist im Wesentlichen durch die Bewertung des Deckungsvermögens beeinflusst.

Für das Berichtsjahr wurde ein Jahresüberschuss (Geschäftsergebnis) in Höhe von TEUR 539 erzielt. Aufgrund gestiegener Kosten verminderte sich das Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr um TEUR 204.

b) Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist im Jahr 2023 trotz vorgenommener Ausschüttungen in Höhe von TEUR 400 geringfügig um 0,6 Prozentpunkte auf 31,9% gestiegen.

Die Kapitalstruktur hat sich mit einem Anteil an langfristigen Mitteln von 49,8% und einem Anteil an kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten, Rückstellungen und passiven Rechnungsabgrenzungsposten von 50,2% am Gesamtkapital gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig verändert.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden rd. 2,4 Mio. EUR in den Fuhrpark investiert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr planmäßig und vollständig getilgt. Die mittelfristigen Mietkaufverbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 958 auf rd. TEUR 1.673.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 2.922 (VJ: TEUR 898) sehr positiv entwickelt.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzpositionen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva Tsd. Euro Tsd. Euro Tsd. Euro %
Anlagevermögen 4.394 2.282 2.112 92,6
kurzfristiges Vermögen 5.489 6.925 -1.436 -20,7
liquide Mittel 2.650 3.100 -450 -14,5
Passiva
Eigenkapital 3.995 3.856 139 3,6
langfristige Rückstellungen 2.251 2.491 -240 -9,6
kurzfristige Verbindlichkeiten 3.972 4.441 -469 -10,6
Bilanzsumme 12.533 12.306 227 1,8

Die Vermögensstruktur zeichnet sich durch einen Anteil von 35,1% des Anlagevermögens an der Bilanzsumme aus. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 42,3%, die liquiden Mittel 21,1% der Bilanzsumme. Die Bilanzsumme erhöhte sich um TEUR 227 auf TEUR 12.533.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 22,5% und die Mietkaufverbindlichkeiten 18,9% der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten konnten stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Das Eigenkapital und das langfristige Fremdkapital betragen zusammen 49,8% der Bilanzsumme. Rund 57,7% der kurzfristigen Verbindlichkeiten und kurzfristigen Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt.

Unsere Vermögens- und Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren werden Entwicklungen bestimmter Umsatz- und Kostenarten im Zeitvergleich zur Beurteilung herangezogen.

Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir u.a. die Kennzahlen Umsatzrendite, Cashflow, EBIT und EBITDA heran. Die Umsatzrendite verminderte sich im Berichtsjahr um 0,5%-Punkte auf 1,4% aufgrund eines rückläufigen Ergebnisses. Das EBIT verminderte sich um TEUR 381 auf TEUR 817, das EBITDA um TEUR 227 auf TEUR 1.757.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als befriedigend ein. Der Umsatz konnte zwar im Wesentlichen gehalten werden, aufgrund von Kostensteigerungen war die Ergebnisentwicklung jedoch rückläufig. Insgesamt betrachtet kann unsere wirtschaftliche Lage als befriedigend bezeichnet werden.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Liquiditätslage hat sich gegenüber dem Vorjahr rückläufig entwickelt, befindet sich aber weiter auf einem guten Niveau. Die kurzfristigen Forderungen und die Guthaben bei Kreditinstituten übersteigen deutlich die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die kurzfristigen Rückstellungen.

Insgesamt beurteilen wir, dass die Geschäftsentwicklung 2023 unter den gegebenen Umständen günstig verlaufen ist.

III. Zweigniederlassungsbericht

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

IV. Prognosebericht

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland werden zukünftig von einer Kombination aus Wachstum9, Fachkräftemangel sowie einem verstärkten Fokus auf Nachhaltigkeit geprägt werden. Unternehmen und Politik stehen vor der Herausforderung, die Wirtschaft auf einen stabilen und nachhaltigen Kurs für die Zukunft zu bringen.10

Im ersten Quartal 2024 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,2% gestiegen, während es im 2. Quartal 2024 wieder um 0,1% gegenüber dem ersten Quartal gesunken ist.11 Die deutsche Wirtschaft kommt auch im Jahr 2024 nicht wirklich aus dem Tal heraus. Die Inflationsrate lag im März 2024 bei +2,2% und erreicht damit den niedrigsten Wert seit April 2021.12

Das renommierte ifo-Institut geht in seiner aktuellen "ifo Konjunkturprognose Sommer 2024" davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft langsam aus der Krise heraus arbeitet. Auch wenn die Lage von den meisten Unternehmen weiterhin als schlecht bewertet wird, haben sich seit Jahresbeginn in allen Wirtschaftsbereichen die Erwartungen für die kommenden Monate verbessert. Eine wichtiger Konjunkturstütze für die Wirtschaft im Jahr 2024 ist die Industrie mit ihrem Exportgeschäft, während die volkswirtschaftlich bedeutende Baubranche vorerst ihren Abwärtstrend fortsetzen sollte. Durch eine weitere Zunahme der Kaufkraft der privaten Haushalte, sollte es zu einer langsamen Erholung der Nachfrage nach Dienstleistungen und Waren kommen. Auch die Zinsen sollten nach der Zinssenkung der Europäischen Zentralbank im Juni weiter sinken.

9 Vgl. ifo Konjunkturprognose Sommer 2024 vom 20.06.2024

10 Vgl. Jahreswirtschaftsbericht 2024 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz

11 Vgl. Pressemitteilung Destatis Nr. 289 vom 30.07.2024

12 Vgl. Pressemitteilung Destatis Nr. 150 vom 12.04.2024

Die kräftigen Einkommenszuwächse, der stabile Arbeitsmarkt und die gesunkenen Zinsen dürften sich positiv auf die Konsumkonjunktur auswirken und zudem zu einer allmählichen Erholung der Baubranche beitragen. Es wird erwartet, dass die Inflationsrate von 5,9% im Jahr 2023 spürbar auf 2,2% im Jahr 2024 und 1,7% im Jahr 2025 zurückgehen wird. Das Bruttoinlandsprodukt soll im Jahr 2024 um 0,4% und im Jahr 2025 um 1,7% zunehmen.13

Die Erwartungen für unser Unternehmen hängen stark von den weiteren Entwicklungen der aktuellen innenpolitischen Herausforderungen sowie der weltweiten Krisen ab, da diese einen maßgeblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung sowie das Konsumverhalten haben. Derzeit planen wir mit relativ stabilen Gesamtmengen und hoffen auf eine gesamtwirtschaftliche Erholung.

Wir werden in dem systemrelevanten Ernährungs- und Gesundheitsbereich weiter unseren Beitrag zur Aufrechterhaltung der Lebensmittelversorgungskette als kritische Infrastruktur leisten. Für 2024 gehen wir von einer befriedigenden Auftrags- und Beschäftigungslage für unser Unternehmen aus. Der Preiswettbewerb ist nach wie vor spürbar.

Im ersten Halbjahr 2024 konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr gehalten und das operative Ergebnis gesteigert werden. Während sich die Anzahl an Sendungen um -6,5% verminderten, stieg die transportierte Tonnage um +5,6% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an.

Aufgrund steigender Betriebskosten wird ein permanenter Preisdruck entstehen.

Die Rekrutierung von Fahr- und Fachpersonal wird auch im Prognosezeitraum eine sehr große Herausforderung bleiben, der wir u.a. mit eigener Aus- und Weiterbildung sowie der Nutzung neuer Medien für Kontaktaufnahme und Personalsuche sowie dem Angebot von zusätzlichen Mitarbeiter-Benefits begegnen. Insgesamt bleibt es in der Logistikbranche schwierig, kaufmännisches und gewerbliches Personal zu rekrutieren.

13 Vgl. ifo Konjunkturprognose Sommer 2024 vom 20.06.2024

Auch im Jahr 2024 werden permanent Ersatzinvestitionen in den Fuhrpark getätigt, um mit dem aktuellen Stand der Technik Einfluss auf die Betriebskosten zu nehmen. Im Rahmen eines Pilotprojektes wurde im Juni 2024 unser erster E-Lkw für den vollelektrischen Einsatz in der Lebensmittelstückgutverteilung in Betrieb genommen.

Die ungünstigen Finanzierungsbedingungen im Zuge der Zinswende werden zukünftig die Investitionstätigkeit belasten.

Durch permanente Anwendung und kontinuierlichen Ausbau unseres Qualitätsmanagementsystems werden wir unsere Nischen- und Spezialisierungsstrategie weiter fortsetzen.

Megatrends wie unter anderem Digitalisierung, Autonomes Fahren, Robotik und Nachhaltigkeit werden die Logistikbranche in Zukunft prägen.14

Wegen der nicht vorhersehbaren Entwicklung der aktuellen Krisen und deren Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung insbesondere im EU-Wirtschaftsraum, ist die Abgabe einer Prognose für das laufende Geschäftsjahr sehr schwierig. Für das Jahr 2024 planen wir nach derzeitigem Kenntnisstand mit einem leichten Anstieg bei den Umsatzerlösen (ca. 3%) und einem deutlich verbesserten EBIT sowie EBITDA.

V. Chancen- und Risikobericht

Insbesondere die Digitalisierung bietet uns Möglichkeiten, Prozesse zu optimieren und so einen positiven Einfluss auf die Geschäftsabläufe zu nehmen. Mit dem Einsatz von IoT-basierten Überwachungslösungen können Waren in Echtzeit lückenlos überwacht und verfolgt werden. Dies ermöglicht eine effizientere und zuverlässigere Kühlkette, wodurch Einfluss auf die Betriebskosten genommen werden kann.

14 Arbeitsgruppe für Supply Chain Services des Fraunhofer IIS Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS

https://www.scs.fraunhofer.de/de/geschaeftsfelder/zukunftsbildlogistik.html

Mit der Einführung des ersten vollelektrischen E-Lkw folgen wir dem Trend zu umweltfreundlichen Transportlösungen und Nachhaltigkeit. Ob sich unser Projekt bewährt und ob die Erfahrungen sowie die Ergebnisse auf den gesamten Fuhrpark übertragen werden können, bleibt abzuwarten, weil es aktuell noch an den notwendigen Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel des flächendeckenden Ausbaus der Ladeinfrastruktur, fehlt. Es bleibt abzuwarten welche technische Lösung sich letztendlich in welchem Bereich durchsetzen wird. Wir werden die Entwicklungen in jedem Fall weiterhin genauestens verfolgen, um daraus die notwendigen Investitionen und Strategien ableiten zu können.

Um die eigenen Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit insgesamt neutral bewerten und messen lassen zu können, hat Heidelmann durch EcoVadis15 ein Nachhaltigkeitsrating durchführen lassen. Heidelmann konnte direkt beim ersten Nachhaltigkeitsrating durch EcoVadis die Goldmedaille erreichen, wodurch Heidelmann zu den besten 5% der Unternehmen zählt, die in den letzten 12 Monaten von EcoVadis bewertet wurden.

Die gestiegenen Zinsen, die neuen Anforderungen an Nachhaltigkeit und der nicht eingedämmte Bürokratismus wird einen Druck auf die Kostensituation und auf die Margen erzeugen. Diese Preissteigerungen werden wir, wenn auch mit Zeitverzögerung, weitergeben.

Wir gehen, wie das ifo-Institut in seiner in Abschnitt IV dieses Lageberichtes zusammengefassten Konjunkturprognose Sommer 2024, davon aus, dass die Inflation weiterhin auf dem in den letzten Monaten erreichten niedrigen Niveau bleiben wird und von der EZB weitere Zinsschritte nach unten erfolgen werden.

Geringe Margen und der hohe Kosten- und Wettbewerbsdruck bei steigenden Qualitätsanforderungen und der fortschreitende Fahrer- und Fachkräftemangel werden in Zukunft alle Anstrengungen erfordern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Wir rechnen damit, dass sich der Fahrermangel weiter verschärfen wird.

15 Vgl. www.ecovadis.com

Der latenten Gefahr durch den Wettbewerb begegnen wir mit unserer Erfahrung, mit neuestem technischem Equipment und durch ein hohes Qualitätsbewusstsein. Verlässlichkeit und Problemlösungskompetenz zeichnet uns als mittelständisches Logistikunternehmen aus.

Durch die langjährige Spezialisierung in der Lebensmittel- und Pharmalogistik sind wir in der Lage, auf Veränderungen und Trends in diesen logistischen Teilmärkten kurzfristig zu reagieren und für unsere Kunden perfekt zugeschnittene Logistikdienstleistungen anzubieten.

Die Ausfall- und Liquiditätsrisiken sind durch die Auswahl der Kunden und eine enge Zusammenarbeit hinsichtlich des Zahlungsverkehrs zwischen dem Vertrieb und der Administration beschränkt. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Ertragssituation derzeit nicht erkennbar.

Unser Unternehmen verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht mit einem Großteil der Kunden eine langjährige Geschäftsbeziehung. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus werden im Neukundengeschäft Bonitätsbeurteilungen eingeholt.

Mit der kontinuierlichen Fortführung unserer Unternehmenspolitik, der permanenten Optimierung unserer Leistungsqualität, der Steigerung des Kundennutzen, unserer Verlässlichkeit und Problemlösungskompetenz bestehen für uns in den logistischen Teilmärkten Nahrungs- und Genussmittel sowie im Pharmabereich gute Chancen für eine positive Weiterentwicklung des Unternehmens.

Die ökologische Transformation, das Halten, die Gewinnung und die Ausbildung von Fach- und Führungskräften, die zunehmende Bürokratisierung, die Digitalisierung und die weltweiten Krisen werden die größten Herausforderungen bleiben.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir aktuell keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

Deutliche Kostensteigerungen und die nicht absehbaren Folgen der externen Krisen können Ergebnisrisiken entstehen lassen.

 

Schwalmstadt, den 30. März 2024 / 19. August 2024

gez. Till Bischoff

gez. Sven Vollmann

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.394.201,50 2.281.666,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 148.109,00 60.644,50
II. Sachanlagen 4.246.092,50 2.221.022,00
1. Fahrzeuge für Güterverkehr 3.763.990,00 2.148.392,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1,00 1,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 142.551,50 72.629,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 339.550,00
B. Umlaufvermögen 8.049.786,64 9.946.657,22
I. Vorräte 42.363,14 43.733,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.357.672,41 6.803.242,81
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.594,73 731.867,94
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.347.077,68 6.071.374,87
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.649.751,09 3.099.680,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 89.691,82 78.162,71
Aktiva 12.533.679,96 12.306.486,43

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.995.302,13 3.855.980,25
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 2.955.980,25 2.612.760,78
III. Jahresüberschuss 539.321,88 743.219,47
B. Rückstellungen 2.871.849,72 3.250.422,10
C. Verbindlichkeiten 5.644.254,11 5.155.536,08
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 37.206,74
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 222.807,65 278.849,89
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.421.446,46 4.839.479,45
D. Rechnungsabgrenzungsposten 22.274,00 44.548,00
Passiva 12.533.679,96 12.306.486,43

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.884.624,07 12.405.803,59
2. Personalaufwand 8.616.311,46 7.890.566,47
a) Löhne und Gehälter 7.113.771,71 6.413.130,29
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.502.539,75 1.477.436,18
davon für Altersversorgung -75.201,71 101.876,01
3. Abschreibungen 940.230,65 785.623,23
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 940.230,65 785.623,23
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.511.088,14 2.531.241,53
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.222,71 11.239,06
davon aus verbundenen Unternehmen 10.463,02 10.656,62
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 46.709,51 117.779,43
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 239.996,34 345.459,03
8. Ergebnis nach Steuern 541.510,68 746.372,96
9. sonstige Steuern 2.188,80 3.153,49
10. Jahresüberschuss 539.321,88 743.219,47

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Spedition Heidelmann GmbH hat ihren Sitz in Schwalmstadt. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Marburg unter HRB 4302 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde, wie bisher, das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit im Wesentlichen zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Zugänge des Geschäftsjahres wurden pro rata temporis abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kredit- und Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen wurden gem. § 253 I 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

1. Pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren 2. Durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %), der von der Dt. Bundesbank bekannt gemacht wurde 3. Einkommenstrend: 0,0 %, Rententrend: 2,0 % nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit 4. Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Fall einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 I 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 I 3 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen.

Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert. Erträge und Aufwendungen aus diesen Vermögensgegenständen werden mit dem Aufwand aus der Aufzinsung innerhalb des Finanzergebnisses saldiert. Weiterhin werden diese Vermögensgegenstände mit der zugrundeliegenden Verpflichtung verrechnet. Da sich zum Bilanzstichtag ein Verpflichtungsüberhang ergibt, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Bruttoanlagenspiegel:

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände sind im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres je Posten vermerkt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 383.078,36 150.680,11 85.478,86 448.279,61
383.078,36 150.680,11 85.478,86 448.279,61
II. Sachanlagen
1. Fahrzeuge für Güterverkehr 8.836.731,94 2.439.269,86 1.520.450,15 9.755.551,65
2. technische Anlagen und Maschinen 12.170,57 0,00 0,00 12.170,57
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 826.518,54 135.123,68 68.411,08 893.231,14
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 339.550,00 0,00 339.550,00
9.675.421,05 2.913.943,54 1.588.861,23 11.000.503,36
10.058.499,41 3.064.623,65 1.674.340,09 11.448.782,97
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 322.433,86 63.211,11 85.474,36 300.170,61
322.433,86 63.211,11 85.474,36 300.170,61
II. Sachanlagen
1. Fahrzeuge für Güterverkehr 6.688.339,94 823.658,36 1.520.436,65 5.991.561,65
2. technische Anlagen und Maschinen 12.169,57 0,00 0,00 12.169,57
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 753.889,54 53.361,18 56.571,08 750.679,64
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
7.454.399,05 877.019,54 1.577.007,73 6.754.410,86
7.776.832,91 940.230,65 1.662.482,09 7.054.581,47
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 148.109,00 60.644,50
148.109,00 60.644,50
II. Sachanlagen
1. Fahrzeuge für Güterverkehr 3.763.990,00 2.148.392,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1,00 1,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 142.551,50 72.629,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 339.550,00 0,00
4.246.092,50 2.221.022,00
4.394.201,50 2.281.666,50

Unter den Anschaffungskosten-Abgängen sind innerhalb der Bilanzposition "andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" insgesamt EUR 11.800 an vereinnahmten Investionszuschüssen erfasst.

Wie im Vorjahr handelt es sich bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in ihrer Gesamtheit um Forderungen gegen Gesellschafter.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 500.000,00.

Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge i.S.d. § 268 VIII HGB beträgt EUR 65.668,42 und ergibt sich ausschließlich aus der Aktivierung des Deckungsvermögens zum beizulegenden Zeitwert abzüglich korrespondierender passiver latenter Steuern.

Pensionsrückstellungen

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen betrug zum 31.12.2023 EUR 3.086.057,00. Die saldierten Pensionsrückstellungen betragen EUR 2.251.115,00.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 32.079,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung nach Maßgabe des § 253 VI HGB gesperrt.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 3.086.057,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände 742.288,47
Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände 834.942,00
verrechnete Aufwendungen aus Abzinsung Pensionsrückstellung 49.337,00
verrechnete Aufwendungen aufgrund Wertminderung Deckungsvermögen 0,00
verrechnete Erträge aufgrund Werterhöhung Deckungsvermögen 38.365,47

Für die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts der verrechneten Vermögensgegenstände wurden Depotauszüge der betreffenden Banken herangezogen.

Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und Angabe der Sicherungsrechte

Bezüglich der sonstigen Verbindlichkeiten bestehen teilweise die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgendem Verbindlichkeitenspiegel:

Summe
EUR
davon mit einer Restlaufzeit unter 1 Jahr
EUR
davon mit einer Restlaufzeit größer 1 Jahr
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten lfd. Jahr 0,00 0,00 0,00
Vorjahr (37.206,74) (37.206,74) (0,00)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen lfd. Jahr 222.807,65 222.807,65 0,00
Vorjahr (278.849,89) (278.849,89) (0,00)
3. Sonstige Verbindlichkeiten lfd. Jahr 5.421.446,46 3.748.848,21 1.672.598,25
Vorjahr (4.839.479,45) (4.124.498,30) (0,00)
Summe lfd. Jahr 5.644.254,11 3.971.655,86 1.672.598,25
Vorjahr (5.155.536,08) (4.440.554,93) (714.981,15)

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Sicherungsabtretung gesichert sind, beträgt EUR 2.365.612,10. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter bestehen ausschließlich aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 222.807,65 (Vorjahr: EUR 278.849,89).

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der Heidelmann Kühllogistik GmbH als Organträgerin werden die Umsatzsteuerverbindlichkeiten mit einem Betrag von EUR 121.305,98 (Vorjahr: EUR 193.288,91) unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 VII HGB) in Höhe von TEUR 29.995 aus Bürgschaften für Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen.

Die Inanspruchnahme aus Bürgschaften und aus Akkreditiven schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Wartungsverträgen in Höhe von TEUR 6.152 davon innerhalb eines Jahres fällig TEUR 1.725 und aus Mietverträgen TEUR 442 ebenfalls innerhalb eines Jahres fällig; davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 442.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung

Die Aufwendungen aus der Abzinsung betragen EUR 49.337,00 (VJ: EUR 50.241,00) und werden innerhalb der Zinsaufwendungen ausgewiesen, da die Saldierung mit den Erträgen aus der Verrechnung des Deckungsvermögens in Höhe von EUR 38.365,47 (VJ: EUR 8.281,21) sowie Aufwendungen aus der Verrechnung des Deckungsvermögens in Höhe von EUR 0,00 (VJ: EUR -50.557,10) einen Aufwandsüberhang ergibt.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 durchschnittlich 235 Mitarbeiter, davon 95 Vollzeitmitarbeiter, 118 Teilzeitmitarbeiter sowie 22 Aushilfen.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die jeweils einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer Frau Ute Bischoff (abberufen zum 31.12.2023), Schwalmstadt, verantwortlich für den kaufmännischen Bereich, Herrn Volker Bischoff (abberufen zum 31.12.2023), Schwalmstadt, verantwortlich für die Bereiche Technik & Personal, sowie Herrn Till Bischoff, Schwalmstadt, verantwortlich für den Bereich Vertrieb, geführt. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2024 wurde Herr Sven Vollmann zum Geschäftsführer bestellt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Schwalmstadt, den 30. März 2024 / 19. August 2024

gez. Till Bischoff

gez. Sven Vollmann

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.08.2024 festgestellt.

Ergebnisverwendungsbeschluss:

Aus dem Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 wird in Höhe von EUR 200.000,00 eine Ausschüttung vorgenommen, die am 16. September 2024 zur Zahlung fällig ist. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.295.302,13 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Bestätigungsvermerk

Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den geprüften und nicht auf den offengelegten verkürzten Jahresabschluss.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Spedition Heidelmann GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Spedition Heidelmann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spedition Heidelmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 19. August 2024

HEIM HONERMEIER GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Christian Wagner, Wirtschaftsprüfer

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