Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 11182
Vorher
Alfred Mank GmbH
Eingetragen
18.12.1980
Branche
Herstellung von Papier, Karton und PappeHerstellung von Vliesstoff und nicht-konfektionierten Erzeugnissen darausHerstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitung
Gegenstand
die Verarbeitung und der Vertrieb von Papieren und Papierprodukten, Schaumstoffen, Textilgeweben, Vliesstoffen sowie Zellstoffen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura
Rotraud Hümmerich
seit 7.7.2020
Prokura
Andreas Berg
seit 17.2.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (14)

NameAnteil
7.68%
C******** G********
7.68%
C******** A***** H*******
7.68%

Gesellschafter
Beta

14 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 14 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
A********** K*****
90.409 €
7.68%
C******** G********
90.409 €
7.68%
C******** A***** H*******
90.409 €
7.68%
L**** K***** S***********
90.409 €
7.68%
J**** H****** H*******
90.409 €
7.68%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mank GmbH

Dernbach (vormals: Harschbach)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2022
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 329.822,50 71,2
II. Sachanlagen 12.147.855,71 11.190,7
III. Finanzanlagen 840.619,75 690,6
13.318.297,96 11.952,5
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 9.859.863,79 12.514,9
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.026.473,63 4.063,4
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.830.805,14 3.564,6
20.717.142,56 20.142,9
C. Rechnungsabgrenzungsposten 81.620,44 68,6
81.620,44 68,6
D. Aktive latente Steuern 741.475,49 749,8
741.475,49 749,8
34.858.536,45 32.913,8

Passivseite

31.12.2022
T€
A. Eigenkapital 23.399.245,71 21.240,9
B. Rückstellungen 5.090.476,54 5.770,3
C. Verbindlichkeiten 6.111.251,44 5.711,6
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.874,66 15,4
E. Passive latente Steuern 250.688,10 175,6
34.858.536,45 32.913,8

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2022
T€
1. Rohergebnis 26.795.111,60 23.634,7
2. Personalaufwand 11.805.756,92 9.845,6
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.659.470,32 1.538,3
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.783.731,23 6.444,8
5. Erträge aus Beteiligungen 2,50 0,0
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 118.734,14 23,1
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 121.765,83 121,0
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.543.123,94 5.708,1
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.885.413,57 966,0
12. Sonstige Steuern 99.378,88 91,9
13. Jahresüberschuss 4.558.331,49 4.650,2

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der Mank GmbH, Harschbach

1. Angaben zur Gesellschaft

Der bisherige Sitz der Mank GmbH in Harschbach wurde mit notariellem Vertrag vom 28.12.2023 nach 56307 Dernbach verlegt. Mit gleichem Datum wurde der Gesellschaftsvertrag vollständig neu gefasst. Die Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages, welche die in § 1 O Abs. 1 und 2 GmbHG genannten Angaben betreffen, sind im Übrigen sachlich unverändert. Die Mank GmbH ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Montabaur unter der Nummer 11182 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Mank GmbH, Dernbach, wurde nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend dazu waren die Ausweisvorschriften des GmbH-Gesetzes sowie die Regelungen des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang statt in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, wurde weitgehend Gebrauch gemacht.

Im Berichtsjahr wurde von der Möglichkeit nach § 268 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht, die Bilanz unter vollständiger Ergebnisverwendung aufzustellen. Aus Gründen der Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Nach den im § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden; namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Sie werden unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die entgeltlich erworbenen Firmenwerte/Kundenstamm werden über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Gründe für die längere Nutzungsdauer sind die Stabilität und Bestandsdauer der Branche, langfristige Kundenverträge, der Lebenszyklus der Produkte sowie die erwartete Nutzungsdauer von Reputation und Markenname.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibung bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen 250,01 € und 1.000,00 € werden im Jahr des Zugangs in einem Sammelposten erfasst und linear über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu durchschnittlichen Anschaffungskosten. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet.

Die Forderungen werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen wurde wegen des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% der Nettoforderungen gebildet (PWB 2023: 25.023,00 €/ VJ: 27.900,00 €).

Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die Rückdeckungsversicherung ist zum Zeitwert bilanziert.

Der Ansatz von Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert.

Aktive und passive latente Steuern werden in der Bilanz unverrechnet ausgewiesen. Verlustvorträge waren bei der Bildung der latenten Steuern nicht zu berücksichtigen.

In den Rückstellungen sind in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verpflichtungen getroffen.

Pensionsrückstellungen

Die Bewertung erfolgt gemäß den Vorschriften des HGB mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Für die Ermittlung der Pensionsrückstellung wurden die nachstehenden Parameter verwendet:

Bewertung Hinterbliebenenversorgung: Kollektive Hinterbliebenenversorgung
Rechnungsgrundlage: Heubeck RT2018G
Finanzierungsform: Arbeitgeberleistung
Ausscheideordnung: Aktivenbestand
Zahlungsweise: nachschüssig
Bewertungsverfahren: inkongruente Bewertung
Bewertungsmethode: PUC-Methode
Rechnungszins: gem. pauschaler Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren (1,82 %)

Der noch nicht erfasste Unterschiedsbetrag wird unter Annahme einer gleichmäßigen Verteilung über 15 Jahre (gem. Art. 67 Abs. 1 EGHGB) verteilt. Der noch nicht zum 31.12.2023 erfasste Unterschiedsbetrag beträgt 8.795,52 Euro.

Die Rückdeckungsversicherung wurde in 2022 aufgelöst und ausgezahlt.

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen zum Erfüllungsbetrag unter Einbeziehung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen zu bewerten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abzuzinsen wie er von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wurde.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

4. Erläuterungen zur Bilanz

AKTIVA

Anlagenspiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel ersichtlich.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit T€ 812 ausgewiesen. Aufgrund positiver Gewinnerwartungen bei der amerikanischen Tochtergesellschaft wurde unter Beachtung des Vorsichtsprinzips eine Zuschreibung bei dieser Beteiligung unterhalb der ursprünglichen Anschaffungskosten durchgeführt.

Entwicklung der latenten Steuern:

Aktive latente Steuern

Stand 01.01.2023 749.778,75
Auflösung 2023 8.303,26
Stand 31.12.2023 741.475,49

Steuersatz in Höhe von 30 % der Abweichung zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz wegen unterschiedlicher Wertansätze bei Firmenwert und sonstigen entgeltlich erworbenen Rechten (unterschiedliche Nutzungsdauer) sowie bei der Bewertung der Pensionsrückstellung.

PASSIVA

Eigenkapital

Mit notariellem Vertrag vom 28.12.2023 wurde der Geschäftsanteil Nr. 2 (eigene Anteile) im Nennbetrag von 553.000,00 € eingezogen. Der Geschäftsanteil Nr. 1 im Nennbetrag von 623.500,00 € wurde sodann um 553.000,00 € aufgestockt.

Andere Gewinnrücklagen werden nicht mehr ausgewiesen aufgrund der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln.

Die Bilanz wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Der Gewinnvortrag beläuft sich auf 19.956.839,43€.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten bestehen aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Verbindlichkeiten.

Als Sicherheiten für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden in Höhe von 3.999 T€ Maschinen und technische Anlagen und Warenlager sicherungsübereignet sowie Forderungen aus Einspeisevergütungen aus eigenen PV-Anlagen abgetreten.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

Die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Auszahlung von einmaligen Prämien an die Belegschaft.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen unter anderem für Personalkosten (Urlaub, Tantieme, Berufsgenossenschaft), Gewährleistungsansprüche, Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen und ausstehende Rechnungen.

passive latente Steuern

Stand 01.01.2023 175.608,60
Zuführung 2023 75.079,50
Stand 31.12.2023 250.688,10

Steuersatz in Höhe von 30 % der Abweichung zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz wegen unterschiedlicher Inanspruchnahme von Abschreibungsarten (linear Handelsrecht, degressiv Steuerrecht) bei den Zugängen ab 2020 im übrigen Anlagevermögen.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung

Sonstige betriebliche Erträge 280 T€
davon Erträge Zuschreibung Finanzanlagevermögen
Beteiligung verbundenes Unternehmen 150 T€
Personalaufwand 11.806 T€
davon einmalige Auszahlung Treueprämie
Löhne/Gehälter zzgl. Lohnnebenkosten 736 T€
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 119 T€
davon aus Kapitaleinkünften ggü. Kreditinstituten 102 T€
davon aus Forderungen ggü. Gesellschaftern 11 T€
davon aus Darlehensforderungen 6 T€

6. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Jährliche Verpflichtungen aus langfristigen Miet-/Leasingverträgen

fällig 2024 2.517 T€
fällig 2025 2.500 T€

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 3.100 T€ (Vorjahr 3.100 T€)

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2023 ausgeübt von:

Herrn Lothar Hümmerich, Kaufmann

- einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des §181BGB befreit.

Mit notariellem Vertrag vom 28.12.2023 wurde Herr Lothar Hümmerich mit Wirkung zum 31.12.2023 als Geschäftsführer der Gesellschaft abberufen.

Zu neuen Geschäftsführern sind mit Wirkung ab dem 01.01.2024 bestellt:

Herr Christian Alfred Hümmerich, Kaufmann,

Herr Jonas Henrick Hümmerich, gepr. Industriemeister

- jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Durchschnittliche Beschäftigtenzahl

2023 2022
Anzahl Anzahl
Angestellte 39 40
Arbeiter 146 140
Heimarbeiter 1 1
186 181

Inanspruchnahme von Erleichterungen

Die Gesellschaft nimmt die Erleichterungen nach§ 286 Abs. 2, 3 und Abs. 4 HGB in Anspruch.

Nachtragsbericht

Der noch immer anhaltende "Ukraine-Krieg" sowie der im Oktober 2023 begonnenen Nahostkonflikt in Israel und im Gazastreifen haben Auswirkungen auf die Weltpolitik. Die Verunsicherung an den Rohstoff- und Energiemärkten ist spürbar. Weitere Details werden im Lagebericht dargestellt.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern folgende Ergebnisverwendung vor:

Das Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Harschbach, im August 2024

gez. Christian Alfred Hümmerich

gez. Jonas Henrick Hümmerich

Zu 4. Erläuterungen zur Bilanz

Brutto- 4.1 Anlagenspiegel

Bruttoanlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände 996.569,72 € 320.414,00 € 0,00 € 0,00 € 1.316.983,72 €
Sachanlagen 30.105.133,95 € 2.555.572,46 € 206.208,18 € 0,00 € 32.454.498,23 €
Finanzanlagen 1.540.619,75 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 1.540.619,75 €
Summen 32.642.323,42 € 2.875.986,46 € 206.208,18 € 0,00 € 35.312.101,70 €
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände 925.344,22 € 61.817,00 € 0,00 € 987.161,22 €
Sachanlagen 18.914.432,38 € 1.597.653,32 € 199.963,18 € 20.312.122,52 €
Finanzanlagen 850.000,00 € 0,00 € 0,00 € 850.000,00 €
Summen 20.689.776,60 € 1.659.470,32 € 199.963,18 € 22.149.283,74 €
Zuschreibungen Buchwerte
2023 Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 € 329.822,50 € 71.225,50 €
Sachanlagen 5.480,00 € 12.147.855,71 € 11.190.701,57 €
Finanzanlagen 150.000,00 € 840.619,75 € 690.619,75 €
Summen 155.480,00 € 13.318.297,96 € 11.952.546,82 €

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftsmodell der Mank GmbH

Die Mank GmbH ist ein inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in 56307 Dernbach und Betriebsstätten in 56307 Harschbach, 56269 Dierdorf und 56218 Mülheim-Kärlich. Der Geschäftsbetrieb unterteilt sich in die zwei Bereiche "Mank Design Paper Products" und "Mank Converting Service".

"Mank Design Paper Products" steht für brillant bedruckte Servietten und Tischdecken, Läufer und Sets, Coaster und Caps, Bogenwaren oder Rollen. Hochwertige Materialien aus textilähnlichem Airlaid oder ansprechenden mehrlagigen Tissuequalitäten oder Cromokartons verbunden mit einer hochkarätigen Designvielfalt schaffen eine gehobene Tischkultur der Extra-Klasse.

Ergänzt wird die Produktpalette durch noble Extras, wie zum Beispiel Eierwärmer oder Teller- und Kännchenanfasser.

Die Produkte der "Mank Design Paper Products" finden ihren Einsatz in der Hotellerie und Gastronomie, Getränkeindustrie, Travelling, Catering and Care sowie im Bereich Promotion and Events.

"Mank Converting Service" steht für Stanz- und Zuschneideleistungen sowie vielfältige Veredelungen von weichen Materialien aus Zell-, Vlies- und Schaumstoffen, Papier und Textilgeweben.

Die Produkte der "Mank Converting Service" finden ihren Einsatz in den Bereichen Beauty and Wellness, Medizin und Hygiene, Reinigung und Pflege, Industrie und Technik sowie Verpacken und Schützen.

Die Gesellschaft wurde bis einschließlich 31.12.2023 durch den geschäftsführenden Gesellschafter Lothar Hümmerich geführt. Ab 01.01.2024 wurde die Geschäftsführung von Christian Alfred Hümmerich und Jonas Henrick Hümmerich übernommen. Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Festlegung und Kontrolle der Unternehmensziele sowie für den Führungs-, Steuerungs- und Controlling-Prozess. Diese umfasst auch das Risikomanagement und die Verteilung der Ressourcen.

Forschung und Entwicklung

Die Mank GmbH entwickelt ständig neue Designs und neue Produkte, um ihre Marktposition weiter auszubauen.

Eigene Forschungstätigkeiten betreibt die Mank GmbH nicht.

Gesamtwirtschaft

Das Jahr 2023 war von einer Vielzahl globaler Herausforderungen und Chancen geprägt, die die wirtschaftliche Entwicklung weltweit beeinflussten.

Die Weltwirtschaft verzeichnete 2023 ein leicht verbessertes Wachstum gegenüber 2022, das sich jedoch je nach Region und Sektor unterschiedlich entwickelte. Schwellenländer wie Indien und Brasilien konnten höhere Wachstumsraten verzeichnen, während einige westliche Industrieländer unter einer Stagnation oder sogar einem leichten Rückgang litten. Das globale BIP-Wachstum lag im Jahr 2023 bei etwa 4,22 % (Quelle: Statista GmbH, Hamburg) nach 4, 12 % im Vorjahr (Quelle: Statista GmbH, Hamburg).

Die Inflation blieb in vielen Teilen der Welt ein zentrales Problem. Besonders in Europa und den USA lagen die Inflationsraten trotz der Maßnahmen der Zentralbanken weiterhin auf erhöhtem Niveau. Die hohen Energiepreise und gestiegenen Lebensmittelkosten trieben die Inflation zusätzlich an.

Viele Zentralbanken setzten ihre straffe Geldpolitik fort, um die Inflation unter Kontrolle zu halten. Die US-amerikanische Federal Reserve und die Europäische Zentralbank erhöhten ihre Leitzinsen, um den Preisanstieg zu dämpfen, was jedoch das Wirtschaftswachstum bremste.

In Europa stand die Wirtschaft auch 2023 unter dem Einfluss der Energiekrise, die durch den Krieg in der Ukraine und die geopolitischen Spannungen verstärkt wurde. Die EU-Länder versuchten, ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren, was in einigen Ländern zu starken Preissteigerungen führte.

Die Energiepreise blieben hoch, obwohl die Märkte sich allmählich stabilisierten. Viele europäische Länder erhöhten ihre Investitionen in erneuerbare Energien, doch der Übergang war mit hohen Kosten verbunden, die an die Verbraucher weitergegeben wurden.

Die Kaufkraft der europäischen Bevölkerung wurde durch die hohe Inflation stark beeinträchtigt, was zu einer Zurückhaltung bei Konsum und Investitionen führte.

Deutschland, die größte Volkswirtschaft Europas, kämpfte weiterhin mit den Folgen der Energiekrise und einer hohen Inflation. Die Inflationsrate lag 2023 im Durchschnitt bei etwa 5,9 % (Quelle: Statistisches Bundesamt Wiesbaden). Die deutsche Wirtschaft wurde durch steigende Energiekosten und Schwierigkeiten in der Automobil- und Maschinenbauindustrie stark belastet.

Der deutsche Arbeitsmarkt blieb stabil, aber die reale Lohnentwicklung war aufgrund der Inflation negativ. Die Gewerkschaften forderten daher höhere Löhne, um den Lebensstandard der Arbeitnehmer zu sichern.

Der Ausblick auf 2024 ist vorsichtig optimistisch. Die Inflation wird voraussichtlich weiter sinken, jedoch bleibt das Risiko geopolitischer Spannungen und Energieengpässe bestehen. Der Übergang zu erneuerbaren Energien und eine stabile Nachfrage aus Schwellenländern könnten jedoch das globale Wachstum unterstützen.

Branchensituation

"Mank Design Paper Products"

Die Branche für Einmaltischwäsche hat im Jahr 2023 eine dynamische Entwicklung durchlaufen, angetrieben von Veränderungen in der Gastronomie, im Veranstaltungswesen und durch neue Umweltauflagen. Als Einmaltischwäsche gelten primär Servietten, Tischdecken, Tischläufer, Untersetzer und Platzsets, die für den einmaligen Gebrauch konzipiert sind. Während sie besonders im Event- und Cateringsektor sowie in der Gastronomie beliebt sind, sieht sich die Branche aufgrund von zunehmenden Nachhaltigkeitsanforderungen und steigenden Rohstoffpreisen mit Herausforderungen konfrontiert.

Der Markt für Einmaltischwäsche ist 2023 stabil, jedoch leicht rückläufig in gesättigten Märkten wie Europa und Nordamerika. In Regionen mit stark wachsender Event- und Tourismusbranche, insbesondere in Asien und Lateinamerika, ist die Nachfrage jedoch weiter gestiegen. Hier gelten Einmaltischwäscheprodukte oft als hygienische und kosteneffiziente Lösung für Massenveranstaltungen und große Gastronomiebetriebe.

Gleichzeitig wächst stetig die Präferenz für Produkte, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch umweltfreundlich gestaltet sind.

Die wichtigsten Trends betreffen zunehmend nachhaltige Materialien und die Verringerung des ökologischen Fußabdrucks. Viele Unternehmen gehen daher seit Jahren den Weg, biologisch abbaubare und recycelte oder mehrfach verwendbare Einwegmaterialien aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kompostierbare Materialien einzusetzen. Neben dem Trägermaterial werden auch die Druckfarben dem Nachhaltigkeitsaspekt unterworfen. Kooperationen mit Recyclingunternehmen, die darauf abzielen, die Wiederverwertung zu fördern - Stichwort "Cradle to Cradle", sind gestiegen.

Mit Fortschritten in der Produktionstechnologie haben sich die Herstellungsprozesse von Einmaltischwäsche effizienter gestaltet. Dennoch sieht sich die Branche mit steigenden Kosten für Rohstoffe konfrontiert, die durch globale Lieferkettenprobleme und Preisschwankungen beeinflusst werden. Auch die Transportkosten sind nach wie vor hoch, was die Hersteller vor die Herausforderung stellt, ihre Kostenstruktur zu optimieren.

Die Mank GmbH stellt sich diesen Herausforderungen seit vielen Jahren erfolgreich. Sie betrachtet die Einmaltischwäsche als dekoratives Element, welches sich gleichzeitig nachhaltig, umweltfreundlich und hygienisch darstellt, ohne die Qualität der Produkte zu beeinträchtigen.

Als Beleg zur Bewältigung dieser Herausforderungen wird den Anforderungen aus unterschiedlichen Zertifizierungen wie zum Beispiel ,Forest Stewardship Council" (FSC), "Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes" (PEFC), "EcoVadis" und "Deutsches Institut für Nachhaltigkeit und Ökonomie" in täglichen Prozessen Rechnung getragen.

Die Mank GmbH hat es sich zur Pflicht gemacht, ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden, das heißt: heute und auch zukünftig unternehmerisch verantwortungsvoll und zukunftsorientiert zu handeln, von der nachhaltigen Rohstoffgewinnung und -verarbeitung bis hin zur Weiterentwicklung nachhaltiger Lösungen.

"Mank Converting Service"

Die Stanz- und Zuschneidebranche, spezialisiert auf Zellstoffe, Vliesstoffe, Schaumstoffe, Papier und Textilgewebe, verzeichnete im Jahr 2023 ein stabiles Wachstum.

Insbesondere der Bedarf an präzisen und individuell zugeschnittenen nachhaltigen Produkten stieg kontinuierlich, angetrieben durch die steigende Nachfrage in verschiedenen Branchen wie Automobil, Medizintechnik, Bauwesen und Verpackungen.

Unternehmen in dieser Branche setzten zunehmend auf energieeffiziente Technologien und nachhaltige Materialien, um sowohl ökologische als auch ökonomische Ziele zu erreichen.

Der Markt für Zellstoffe und Papier profitierte von einer verstärkten Nachfrage nach ökologischen Verpackungsmaterialien und Alternativen zu Plastik. Speziell beschichtete Papiere und Zellstoffprodukte wurden entwickelt, die wasser- und fettdicht sind und sich für verschiedene Industriezwecke eignen. Der Trend zur biologisch abbaubaren Verpackung hat die Innovation in diesem Bereich gefördert.

In der Automobil- und Medizinbranche setzte sich der Trend zu Vliesstoffen fort, die antibakterielle und antiallergische Eigenschaften besitzen. Diese Materialien wurden vermehrt in Luftfiltern, Schutzmasken und medizinischen Textilien verwendet. Die Entwicklung von Vliesstoffen mit thermischen und akustischen Isoliereigenschaften führte zu einer breiteren Anwendung, insbesondere im Bauwesen.

Die Nachfrage nach speziellen Schaumstoffen wuchs weiter. Besonders in der Verpackungsindustrie sowie in Sport- und Freizeitprodukten stiegen die Anforderungen an individuelle Schaumstoffzuschnitte. Ein zusätzlicher Schwerpunkt lag auf der Entwicklung von recyclingfähigen und langlebigen Schaumstoffmaterialien.

Der Markt für Stanz- und Zuschneideleistungen mit Zellstoffen, Vliesstoffen, Schaumstoffen, Papier und Textilgeweben wird voraussichtlich auch in den kommenden Jahren wachsen, angetrieben durch die steigende Nachfrage nach individuell angepassten und nachhaltigen Materialien.

Die Mank GmbH wird diesen Marktanforderungen gerecht, indem sie Materialien mit geringem ökologischem Fußabdruck verwendet, den Abfall minimiert und weitgehend auf erneuerbare Energien umstellt. Dies passiert durch Investitionen in umweltfreundliche Maschinen und Prozesse sowie die Umsetzung der Anforderungen aus den oben genannten Zertifizierungen.

Die Mank GmbH sieht sich auch in diesem Geschäftszweig in der Pflicht, unternehmerisch verantwortungsvoll und zukunftsorientiert zu handeln.

Wirtschafts- und Ertragsbericht der Mank GmbH

Die beiden Geschäftsbereiche der Mank GmbH entwickelten sich im Geschäftsjahr 2023 unterschiedlich. Der Umsatzanstieg im Bereich "Mank Converting Service" fiel stärker aus als im Bereich "Mank Design Paper Products".

Insgesamt verzeichnete die Mank GmbH im Geschäftsjahr 2023 ein Umsatzplus von 5,76%. Der Anteil des nationalen Umsatzes am Gesamtumsatz lag 2023 bei 49,00% und der Exportanteil bei 51,00%.

Der Umsatzzuwachs wurde durch die Erhöhung des Produktionsvolumens erreicht. Umsatzmindernd waren weitergegebene Preisnachlässe aus der Rohstoffbeschaffung, insbesondere im Bereich "Mank Design Paper Products".

Der Umsatz verteilt sich auf 24 Produktgruppen.

Bedingt durch den Umsatzanstieg ist der absolute Rohertrag (ohne sonstige betriebliche Erträge) in 2023 um 3.514 T€ gegenüber dem Vorjahr auf 26.515 T€ angestiegen.

Im Verhältnis zur Gesamtleistung konnte der Rohertrag um 5, 13 %-Punkte zunehmen. Dies hängt mit dem technischen Fortschritt des Maschinenparks, der Optimierung vorhandener Produktionsabläufe, des effizienteren Einsatzes der eingesetzten Rohstoffe und des Verbrauchs von Lagerbeständen aus deutlich günstigeren Beschaffungszeiten zusammen.

Die Anzahl der durchschnittlich Vollbeschäftigten der Mank GmbH erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 um 1,81 % auf 185,3 Mitarbeitende.

Die Personalkosten sind im Geschäftsjahr 2023 um 19,9 % gestiegen und damit deutlich überproportional zum Beschäftigtenzuwachs. 12,6 %-Punkte entfielen auf notwendige Lohn- und Gehaltsanpassungen aufgrund anhaltender Inflation sowie des Fachkräftemangels, der höhere Löhne notwendig machte, um offene Stellen besetzen und qualifizierte Mitarbeitende halten zu können.

Die restlichen 7,3 %-Punkte des Personalkostenanstiegs stehen im Zusammenhang mit der Abberufung der langjährigen Vorgängergeschäftsführung, welche zum Jahresende 2023 eine einmalige Treueprämie an alle Mitarbeitenden ausgezahlt hat.

Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind um 120 T€ gegenüber dem Vorjahr auf 1.659 T€ gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 um 5,26 % bzw. absolut um 339 T€ erhöht. Dies steht im Verhältnis zur Umsatzsteigerung.

Überproportionale Kostensteigerungen sind in den Bereichen Mieten, kommunale Abgaben, Versicherungen, Reisekosten, Fahrzeuge und BGA-Reparaturen entstanden.

Über den Durchschnitt hinausgehende Kosteneinsparungen konnten in den Bereichen Wärme, Gebäudereparaturen, Fremdleistungen und sonstiger Betriebsbedarf erzielt werden.

Der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen an der Gesamtleistung beträgt nach 12,29 % im Vorjahr im Geschäftsjahr 2023 12,53 % und ist um 0,24 %-Punkte gestiegen.

Der Jahresüberschuss lag mit 4.558 T€ um 92 T€ unter dem Vorjahreswert.

Die gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr um 354 T€ reduzierten "sonstigen betrieblichen Erträge" haben das aktuelle Ergebnis geringer ausfallen lassen.

Der Vergleich der Position ",Steuern vom Einkommen und Ertrag" ist gegenüber Vorjahr mit 920 T€ bzw. 95,2 % deutlich erhöht. Dies ist begründet mit der massiven Zuführung Aktiver latenter Steuern im Geschäftsjahr 2022.

Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 beliefen sich auf 2.876 T€. Diese verteilen sich größtenteils auf den Erwerb von Maschinen und technischen Anlagen zur Rationalisierung der Produktionsabläufe und der Kapazitätsvergrößerung, auf Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie auf den Ausbau erneuerbarer Energien.

Der im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete Liquiditätsüberschuss wurde zur Finanzierung der Investitionen, zum Abbau von Fremdkapital und zum Aufbau von Liquidität verwandt.

Die Ertragslage der Mank GmbH stellt sich im Geschäftsjahr 2023 als gut dar. Im Vergleich zum Vorjahr konnten sowohl der Umsatz als auch der operative Gewinn gesteigert werden, was auf eine positive Entwicklung in den Kernbereichen des Unternehmens zurückzuführen ist.

Das positive Jahresergebnis spiegelt die robuste Finanzlage des Unternehmens wider und bildet eine solide Grundlage für geplante Investitionen in ein zukünftiges Wachstum.

Zudem wurde das Eigenkapital weiter gestärkt und besitzt per 31. Dezember 2023 eine Quote von 67, 13 % nach 64,53 % im Vorjahr. Die finanzielle Stabilität und Flexibilität des Unternehmens sind somit weiterhin gewährleistet.

Die Bilanzsumme hat sich um 1.945 T€ auf 34.859 T€ erhöht.

Auf der Aktivseite erhöhte sich das Anlagevermögen um 1.366 T€ und das Umlaufvermögen um 574 T€. Hier waren die größten Einzelveränderungen bei den Sachanlagen (+957 T€), den Vorräten (-2.655 T€) und liquiden Mitteln (+3.266 T€).

Die Vorräte wurden erheblich reduziert, was zum Aktivtausch hin zu den liquiden Mitteln führte. Gleichzeitig wurden stille Reserven, bedingt durch den Einkauf in preisgünstigeren Beschaffungszeiten, aufgedeckt.

Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital um 2.158 T€ und die Verbindlichkeiten um 400 T€, während die Rückstellungen um 680 T€ abnahmen.

Der Onlinehandel hat bei der Mank GmbH in den letzten Jahren eine zunehmend stärkere Position eingenommen. Der Onlinehandel ermöglicht es, ein globales Publikum zu erreichen und Informationen 24/7 bereitzustellen. Kunden schätzen die Möglichkeit, Produkte jederzeit und von überall aus kaufen zu können.

Die Mank GmbH ist in dem Bereich Onlinehandel bereits heute gut aufgestellt und wird dessen Ausbau weiterverfolgen, um den zukünftigen Kundenanforderungen gerecht werden zu können.

Der Umsatz der Tochtergesellschaft ",Alfred Mank Inc." konnte im Geschäftsjahr 2023 leicht gesteigert werden. Hier konnte von der Beibehaltung der Verkaufspreise profitiert werden.

Die Gesamtkosten konnten durch effizientes Kostenmanagement und gezielte Einsparungsmaßnahmen stabil gehalten werden, wodurch die operative Marge gesteigert werden konnte. Dies zeigt, dass die Maßnahmen zur Optimierung der Prozesse und Kostenstrukturen ihre Wirkung zeigen und das US-amerikanische Tochterunternehmen in die Lage versetzen, auch bei zukünftigen Herausforderungen wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die Eigenkapitalquote der Alfred Mank Inc. liegt per 31.12.2023 bei 93,9 %.

Die dänische Tochtergesellschaft "Baekkelund by Mank AIS" verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 ebenfalls ein Umsatzplus, welches bei 4,0 % liegt.

Ein aufgrund gestiegener Löhne erhöhter Personalaufwand und erhöhte Abschreibungen haben das Ergebnis belastet. Im Vergleich zum Vorjahr konnte durch die Fortführung der restriktiven Kostenpolitik wiederholt ein positives Ergebnis erreicht werden, welches jedoch 2,3 % unter dem des Vorjahres liegt.

Die Eigenkapitalquote der Baekkelund by Mank AIS liegt per 31.12.2023 bei 57,83 %.

Risiko-, Chancen und Prognosebericht der Mank GmbH

Das Risikomanagementsystem der Mank GmbH fördert das Risikobewusstsein auf allen Managementebenen. Das System ist Bestandteil der Managementprozesse und hilft Risiken möglichst zu vermeiden, zumindest aber frühzeitig zu erkennen und daraus resultierende Gefahren für das Unternehmen abzuwenden.

Wesentliche Bestandteile dieses Systems sind ein strategisches Planungswesen, verbunden mit einer zeitnahen Berichterstattung sowie einem Frühwarn- und Überwachungssystem. Hierdurch wird die Geschäftsführung zeitnah über die aktuelle wirtschaftliche Lage informiert. Die Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsysteme werden regelmäßig ergänzt und weiterentwickelt. Ebenfalls regelmäßig erfolgt eine Überprüfung des Versicherungsschutzes des Unternehmens.

Offenstehende Forderungen werden einer laufenden Kontrolle unterzogen und zeitnah angemahnt und beigetrieben.

Als Marktrisiko wird in erster Linie die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland betrachtet, im zweiten Schritt die im süd- und westeuropäischen Raum, gefolgt von der Entwicklung in ganz Europa und letztendlich in der Weltwirtschaft. Ökonomische Veränderungen werden regelmäßig dahingehend untersucht, wie sich diese Veränderungen auf die der Mank GmbH angehörige Branche auswirkt und ob sich die Wettbewerbsfähigkeit der Mank GmbH weiterhin auf einem hohen Niveau bewegt.

Alle Projekte ab einer bestimmten Größenordnung oder Risikostufe werden in einem strukturierten Prozess geprüft. Dabei werden vertragliche Risikoaspekte betrachtet. Verträge und Vereinbarungen werden vor Abschluss einer sorgfältigen, technischen, kaufmännischen und rechtlichen Prüfung unterzogen, um bereits frühzeitig möglichen Risiken entgegenzuwirken.

Beschaffungsrisiken werden durch Partnerschaften mit langjährigen und leistungsfähigen Lieferanten minimiert. Kapazitäten, Qualitäten und Preise werden so früh wie möglich verhandelt und fixiert.

Währungsrisiken auf der Einkaufsseite bestehen nicht. Währungsrisiken auf der Verkaufsseite beschränken sich auf eine Währung (USD) mit einem zu vernachlässigenden Umsatzanteil. Dem Risiko wird durch entsprechende Sicherheitsaufschläge innerhalb der Verkaufspreiskalkulationen oder durch Währungskonten Rechnung getragen.

Die Finanzierung des Anlage- und Umlaufvermögens ist langfristig gesichert.

Liquiditätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen begegnet die Mank GmbH mit einer Mindestliquiditätsbevorratung und Rahmenkreditvereinbarungen.

Personalrisiken wird durch eine zukunfts- und strategieorientierte Personalplanung begegnet. Hieraus werden die Anzahl und das Qualifikationsprofil der Mitarbeitenden auf den gegenwärtigen und künftigen Bedarf der Mank GmbH abgestimmt. Im Anschluss werden Programme zur Erreichung dieser Ziele festgelegt und umgesetzt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens Mank GmbH hätten gefährden können. Es sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Bestand des Unternehmens gefährden können.

Durch die zurückliegende Entwicklung im Rahmen der Corona-Pandemie wird das Risiko "Pandemie" in den Geschäftsfeldern neu bewertet und in seiner Auswirkung stärker berücksichtigt. Die Entstehung und Ausbreitung von Pandemien können starke wirtschaftliche Auswirkungen auf die Entwicklung des Unternehmens haben.

Die von der Pandemie betroffenen Länder verhängen zur Eindämmung der Pandemie eine Vielzahl von Maßnahmen und Restriktionen, die je nach Situationseinschätzung der jeweiligen Regierung in ihrer Intensität unterschiedlich ausfallen. Diese Differenzen können dazu führen, dass die Auswirkungen der Risiken der Pandemie durch die Einheiten in den Ländern unterschiedlich bewertet werden. In der Touristik und damit einhergehend auch für die Hotellerie und Gastronomie können regionale Reisebeschränkungen und Reisewarnungen die Reise- und Urlaubstätigkeiten zum Erliegen bringen und somit die Ertragslage des Unternehmens wesentlich verschlechtern.

Aufgrund der bereits Ende 2022 größtenteils ausgelaufenen Corona-Schutzmaßnahmen, ist die hohe Unsicherheit über die Intensität und Länge zukünftiger Einschränkungen und die damit einhergehenden Ertragsverluste aktuell weggefallen.

Die durch den Ukraine-Krieg in 2022 ausgelöste Energiekrise und bis heute anhaltenden hohen und schwankenden Energiepreise, haben ebenfalls zu einer Neubewertung des Risikos "Energieversorgung und -kosten" geführt. Hinzu kommen politische und regulatorische Unsicherheiten besonders im Zusammenhang mit der Transformation der Energieversorgung.

Die Abhängigkeit von Energieimporten aus politisch instabilen Regionen und das wetterabhängige und daher schwankende Stromangebot aus erneuerbaren Energien können die Versorgungssicherheit gefährden und die Preise volatil gestalten. Eine unsichere Gesetzgebung und ständig neue Umweltvorschriften können die Investitionen in neue Technologien sowie Planungen und Umsetzungen in Systemumstellungen hemmen, was die Ertragslage und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens belasten.

Durch ständige Beobachtung der aktuellen Entwicklung, Einhaltung und Weiterentwicklung der vorgegebenen Maßnahmen sowie ein gutes Krisenmanagement können die Auswirkungen gemildert, aber nicht verhindert werden. Intensive Analysen und Bewertungen der aktuellen Lage helfen der Mank GmbH bei zukünftigen Simulationen, die Auswirkungen besser bewerten und Entscheidungen schneller und mit höherer Qualität treffen zu können. Auf Basis von effizienten und flexiblen Prozessen und Strukturen kann die Mank GmbH besser auf Veränderungen reagieren und somit den Auswirkungen des Ertragsverlustes entgegenwirken.

Unter dem Leitspruch "Nur mit zufriedenen Kunden sind wir erfolgreich", wird die bewährte strategische Ausrichtung der Mank GmbH für das kommende Geschäftsjahr 2024 weiterverfolgt. Der Kunde steht klar im Mittelpunkt und erhält ein Angebot an innovativen und nachhaltigen Designprodukten und Servicedienstleistungen.

Verbunden mit einer starken Gemeinschaftsleistung, bestehend aus dem hohen Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie dem hohen Standard der Qualitätssicherung und einem guten Kundenservice wird sich die Mank GmbH auch in der Zukunft vom Wettbewerb hervorheben.

Durch eine ständige Qualitätssteigerung der Produkte und des Service ist für das Geschäftsjahr 2024 geplant, der Vergleichbarkeit der Produkte am Weltmarkt weiterhin entgegenzutreten. Der in den vergangenen Jahren begonnene Aufbau von eigenen Marken und die Umstellung unserer Table-Top-Produkte auf Kompostierbarkeit und Nachhaltigkeit werden konsequent fortgeführt. Die Stammkundschaft soll durch diese Weiterentwicklung langfristig an das Unternehmen Mank GmbH gebunden werden.

Die Mank GmbH ist ein Nischenspezialist. Der Erfolg in solchen Nischenmärkten wird durch eine starke Innovationskraft gesichert. Produktpaletten werden daher ständig verbessert, modernisiert und teilweise durch Marken-/Gebrauchsmuster geschützt sowie mit entsprechenden Produktionskapazitäten ausgestattet.

Zur Erreichung dieser Ziele sind für das Geschäftsjahr 2024 Investitionen im Maschinenpark, EDV-Bereich, Büro- und Lagervergrößerung sowie in die Qualifizierung des Personals und Aufstockung der Stammmannschaft geplant.

Schwerpunkte bilden die Kapazitätserweiterung, die Produktivitätserhöhung, die Ressourcenschonung und die Wiederverwertbarkeit von Materialien im Table-Top- und im Hygiene-Bereich. Darüber hinaus sind Investitionen zur Reduzierung des Energiebedarfs und des CO2-Ausstoßes sowie zur eigenen Stromerzeugung vorgesehen.

Diese Investitionen werden gestützt durch langfristige Finanzierungs- und Kreditmittelzusagen, so dass einem weiteren Wachstum ausreichende Liquidität zur Verfügung steht. Geplant ist, die Investitionen größtenteils aus dem vorhandenen Liquiditätsüberschuss sowie dem Erhalt von Fördergeldern zu finanzieren.

Wachstumschancen sind aufgrund der gesteigerten Produktionskapazitäten, der durch ein dem Markt angepassten Verkaufsprogramms erweiterten Angebotspalette, insbesondere im Bereich der Bioprodukte, und der Innovationskraft, verbunden mit einer großen Flexibilität im modernen Maschinenpark, zu sehen.

Durch den weiteren Ausbau des Maschinenparks und der Optimierung der Abläufe soll die Ertragslage für 2024, trotz eines schwierigen Marktumfeldes, auf einem gleichbleibenden Niveau wie in den beiden Vorjahren beibehalten werden. So schafft die Mank GmbH die Basis auch in den kommenden Jahren notwendige Investitionen realisieren zu können.

Für das Jahr 2024 ist ein dynamisches und herausforderndes geopolitisches und wirtschaftliches Umfeld zu erwarten. Die Energiekrise, die Rohstoffversorgung und die Konflikte in der Ukraine und Israel, kombiniert mit den Änderungen in der deutschen Energie- und Umweltgesetzgebung sowie die anhaltende Inflation werden eine zentrale Rolle für die politische und wirtschaftliche Lage in Deutschland und Europa spielen.

Diese Auswirkungen belasten auch Teile des Produktportfolios und des Kundenkreises der Mank GmbH. Die Auswirkungen auf die folgenden Jahresergebnisse sind aktuell nicht konkret abzuschätzen.

Aufgrund bestehender Versorgungsverträge und guter Auftragslage sowie bereits durchgeführter Optimierungsmaßnahmen erwartet die Mank GmbH, trotz großer Herausforderungen und Unsicherheiten, eine Seitwärtsbewegung beim Geschäftsergebnis für das Jahr 2024, was die positive Entwicklung der letzten Jahre bestärkt.

Sollten die Herausforderungen und Konflikte über das kommende Geschäftsjahr 2024 hinaus andauern, ist von einer Verschärfung der aktuellen Situation auszugehen. Die Mank GmbH hat bereits heute Entscheidungen festgelegt, die diesem Szenario entgegenwirken soll.

 

Dernbach, Im August 2024

gez. Christian Alfred Hümmerich

gez. Jonas Henrick Hümmerich

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang) handelt es sich um die nach §§ 327, 276, 288 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Mank GmbH, Harschbach:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mank GmbH, Harschbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mank GmbH, Harschbach, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher-beabsichtigter oder unbeabsichtigter -falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, den 27. Januar 2025

WTS Seil, Sauer & Kollegen GmbH
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