Studio Alibi GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Büromöbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dragan Gužvica seit 4.5.2026 | Prokura |
Herman Weisner seit 29.4.2022 | Prokura |
Emile Weisner seit 8.11.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Allround Autovermietung GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Amtsgericht Berlin (Charlottenburg)HRB 98803 BLagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die Allround Autovermietung GmbH ist ein Familienunternehmen, das in zweiter Generation geführt wird. In Berlin gegründet, hat das Unternehmen inzwischen Filialen in den Städten Augsburg, Hannover und Leipzig. Demnächst eröffnet eine Filiale in Hamburg. Vermietet werden PKW, Transporter, Kleinbusse, LKW, Kühlfahrzeuge und Baufahrzeuge. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt auf der Vermietung von Nutzfahrzeugen an Geschäftskunden aus verschiedensten Branchen wie Logistik, Messe / Event oder Food. Das Geschäftsmodell wird ergänzt durch firmeneigene KFZ- Werkstätten in Berlin, Augsburg und Hannover, die der Allround ein hohes Maß an Flexibilität geben und Reparaturkosten einsparen. 1.2. Ziele und Strategien Unser Ziel ist es, unsere Marktposition an unseren Standorten in Berlin, Augsburg, Leipzig, Hannover und nunmehr Hamburg weiter auszubauen und das Geschäftsvolumen zu vergrößern. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass unsere Dienstleistung auch an neuen Standorten schnell angenommen wird und mit zielgerichtetem Vertrieb ein schnelles Umsatzwachstum erzielt werden kann. Dies liegt einerseits an der Breite unseres Vermietungsfuhrparks und andererseits an der Qualität unserer Dienstleistung. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchensituation Konjunkturelle Rahmenbedingungen Nachdem die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr um 1,9 % zulegte, schrumpfte das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 %. Negativ bemerkbar machte sich vor allem der sich rückläufige Wohnungsbau sowie die restriktive Notenbankpolitik. Auch Sonderfaktoren wie der besonders hohe Krankenstand und Streiks belasteten das Wirtschaftswachstum. Der deutsche Arbeitsmarkt zeigte sich ungeachtet aller Krisen im vergangenen Jahr stabil: Die Arbeitslosenquote lag bei durchschnittlich 5,7 %, nach 5,3 % im Vorjahr. Die Gebrauchtwagenmärkte, die seit der Corona-Pandemie sehr starke Preissteigerungen verzeichnet hatten, waren im Laufe des Jahres 2023 durch Preiskorrekturen geprägt. So sanken die Gebrauchtwagenpreise im europäischen Raum um durchschnittlich 6 % gegenüber Ende 2022. Insbesondere die Preisentwicklung im Bereich der Elektrofahrzeuge war in 2023 von Bedeutung. Preissenkungen seitens der Hersteller sowie geringe Nachfrage bei Privatkunden führen zu einem deutlicheren Preisverfall, der in einzelnen Märkten rund 20% überschritt. Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 038, Januar 2024 Entwicklung des Leitzinses Auch im Jahr 2023 setzte sich der Trend des steigenden Leitzinses der EZB fort, sodass dieser von 3,00 % im Februar nunmehr auf 4,50 % im September erhöht wurde. Erst im Juni 2024 wurde der Leitzins durch die EZB um 0,25 Prozentpunkte auf 4,25 % gesenkt. Quelle: Deutsche Bundesbank, tabellarische Übersicht der Notenbankzinssätze 2.2. Geschäftsverlauf und Lage Trotz der gesamtwirtschaftlich schwierigen Lage konnten wir im Jahr 2023 erneut ein Umsatzwachstum erzielen und somit den positiven Trend der Vorjahre fortsetzen. Der Gesamtumsatz der Gesellschaft ist auf TEUR 28.929 (Vorjahr TEUR 25.131) gestiegen. Dies entspricht einem Anstieg von 15 % gegenüber dem Vorjahr. Gründe für den Umsatzanstieg waren die weiterhin anhaltend hohe Nachfrage nach Mietfahrzeugen sowie der Ausbau der Geschäftsaktivitäten an den jeweiligen Standorten. Unser Kundenstamm, unsere Akquisitionsbemühungen und der Trend zum "Pay per Use" bilden eine solide Grundlage für ein nachhaltiges Wachstum. Aufgrund dieser Erfolgsfaktoren können wir insbesondere die Folgen des nachhaltig hohen Zinsniveaus und des angespannten Gebrauchtwagenmarktes abfedern. 2.3. Vermögens- und Finanz- und Ertragslage Die Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 9.285 resultiert nahezu ausschließlich aus der Erhöhung der Sachanlagenwerte (TEUR 10.015) im Vergleich zum Vorjahr. Die im Sachanlagevermögen enthaltene Betriebs- und Geschäftsausstattung ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um TEUR 8.725 gestiegen. Dies lässt sich insbesondere auf eine gestiegene Anzahl an Fahrzeugen zurückführen, die die Gesellschaft gekauft und somit aktiviert hat. Die erneute Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 682 ist im Wesentlichen im erhöhten und nachhaltig gestiegenen Geschäftsvolumen begründet. Die sonstigen Vermögensgegenstände verminderten sich auf TEUR 231 (Vorjahr TEUR 1.086); dies lässt sich auf ein gegenüber dem Vorjahr vermindertes Umsatzsteuerguthaben zurückführen. Die Eigenkapitalquote ist mit 9,70 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,33 Prozentpunkte gesunken (Vorjahr 10,03 %). Dies resultiert im Wesentlichen daraus, dass neue Fahrzeuge im Fuhrpark verstärkt gekauft anstatt geleast werden. Die sonstigen Rückstellungen umfassen überwiegend Rückstellungen aus dem Personalbereich. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 9.045 was in der Finanzierung des Fuhrparks durch Darlehen und Mietkäufe begründet ist. Die Verbindlichkeiten wurden im Berichtsjahr planmäßig getilgt. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von TEUR 28.929 (Vorjahr TEUR 25.131), welches einen Umsatzanstieg von 15 % darstellt. Die Personalaufwendungen sind im Berichtsjahr um TEUR 712 gestiegen. Zum einen lässt sich dies durch den Ausbau der Geschäftstätigkeit an den jeweiligen Standorten zurückführen. Des Weiteren sind die variablen Vergütungsbausteine gestiegen, da sich der Empfängerkreis und die Umsatzerlöse erweitert bzw. erhöht haben. Zum Stichtag hat die Gesellschaft 81 Mitarbeiter. Insbesondere durch im Geschäftsjahr und Vorjahr getätigten Investitionen in das Sachanlagevermögen, vornehmlich die Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge, haben sich ebenfalls die Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.269 erhöht. Im gleichen Zeitraum haben sich die Leasingaufwendungen um TEUR 675 verringert, wodurch die oben erwähnten Investitionen in den Eigenbestand an Fahrzeugen nochmals verdeutlicht wird. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 890 gestiegen. Erkennbar ist dies insbesondere an den Aufwendungen für den Fahrzeugbestand. Haupttreiber sind hier die fahrzeugnahen Kosten wie Kfz-Versicherungen (inkl. Schadenrückkäufe) mit TEUR 3.436 (Vorjahr TEUR 2.451), Mautkosten TEUR 1.642 (Vorjahr TEUR 1.645) und die Kosten für Reparaturen und Ersatzteile TEUR 3.377 (Vorjahr 2.704). Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 782 (Vorjahr TEUR 666). Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte wie in den Vorjahren aus dem operativen Cash- Flow sowie durch Fremdfinanzierung über Darlehen bei Kreditinstituten. Zum Stichtag belaufen sich die flüssigen Mittel auf TEUR 890. Der Gesellschaft stehen Kreditlinien in Höhe von TEUR 2.100 bei Kreditinstituten zur Verfügung. Diese wurden in 2023 lediglich in Höhe von TEUR 59 in Anspruch genommen. Die Gesellschaft ist ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachgekommen. Die im Vorjahr getroffene Prognose wurde nicht nur hinsichtlich des Umsatzes, sondern auch hinsichtlich des Jahresergebnisses übertroffen. 2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft verwendet zur internen Steuerung finanzielle Leistungsindikatoren, die regelmäßig im Kreis der Geschäftsleitung sowie gegenüber den Gesellschaftern kommuniziert werden und deren Entwicklung analysiert wird. Zentrales Steuerungselement sind die Umsatzerlöse insgesamt sowie das Jahresergebnis. 2.5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Trotz des Fachkräftemangels und der schwierigen Gegebenheiten auf dem Arbeitsmarkt konnten wir unsere Stammbelegschaft halten, um weiteres qualifiziertes Personal ergänzen und damit den Umsatzanstieg bewältigen. Um die Fluktuationsrate weiterhin sehr gering zu halten, legen wir ausgesprochen großen Wert auf die Ausbildung und kontinuierliche Fortbildung unserer Mitarbeiter. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1. Risikomanagementziele und -methoden Die Gesellschaft versucht, durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung die Wahrscheinlichkeit von Risiken zu reduzieren und durch ein gezieltes Schadensmanagement die Kosten für unvermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken (z. B. Liquidität) anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert. Zur Beobachtung der Marktentwicklung und zur Festlegung von Verkaufszielen werden im Wesentlichen die Auftragseingänge, Konjunkturdaten in den Zielmärkten, Marktstudien und die Einschätzung der Vertriebsmitarbeiter herangezogen. Die Gesellschaft verfolgt beim Finanz- und Risikomanagement das Ziel den Unternehmenserfolg gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern. Hinsichtlich des Managements der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Politik. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Zur Überwälzung von Risiken wird jährlich der Versicherungsschutz der Gesellschaft überprüft und entsprechend angepasst. 3.2 Wesentliche Chancen und Risiken Das Wirtschaftsjahr 2023 wird von der hohen Inflation und der mehrfachen Anhebung des Leitzinses durch die EZB bestimmt. Der Leitzins ist im Verlauf des Jahres 2023 von 2,5 % auf 4,5 % angehoben worden. Der Höchststand wurde im September 2023 erreicht. Dieses Zinsniveau wurde bis weit ins Jahr 2024 beibehalten. Die EZB hat diese Maßnahme ergriffen, um die Inflation einzubremsen. Als kapitalintensives Unternehmen haben wir die Auswirkungen der Zinsanhebungen unmittelbar zu spüren bekommen. Da wir unterjährig mehrfach Kredite für neu angeschaffte Fahrzeuge aufnehmen, konnten wir den kontinuierlichen Zinsanstieg verfolgen. Diese gestiegenen Finanzierungskosten beeinflussen das Geschäftsergebnis 2023 negativ und werden auch in den Folgejahren zu deutlich höheren Zinskosten führen. Die Inflation, die Ressourcenunsicherheit und weitere mögliche Auswirkungen des Krieges treffen sowohl den europäischen als auch den deutschen Markt. Die damit verbundenen hohen Preise für Energieträger und Lieferengpässe treiben u.a. die Preise für Fahrzeuge und Ersatzteile weiter in die Höhe; vermehrt werden Fahrzeugpreise von den Herstellern lediglich unter Vorbehalt mitgeteilt und nach Bestellung erhöht. Durch die Lieferengpässe verursacht, deckt die Jahresproduktion der Nutzfahrzeughersteller und nachgelagerter Gewerke (Aufbauhersteller) nicht den vorhandenen Bedarf. Dieser Zustand verlangsamt sich im 3. Quartal 2023. Mit Beginn des 4. Quartals stellt sich eine Verkürzung der Lieferzeiten -zumindest bei den Fahrzeugherstellern- auf das Vor-Corona-Maß ein. Das Nadelöhr bei der Nutzfahrzeugproduktion bleiben die Aufbauhersteller. Einhergehend mit der Verkürzung der Lieferzeiten stagniert auch der Anstieg der Fahrzeugpreise. Hier erkennen wir das Potenzial bei den nächsten Fahrzeuganschaffungen wieder günstigere Preise erzielen zu können. Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Auftragslage der Fahrzeughersteller für 2024 rückläufig ist. Die steigenden Ersatzteilpreise erhöhen sowohl im Unternehmen als auch im Gesamtmarkt die Kosten für die Fahrzeuginstandsetzung. Die Folge sind steigende Kosten bei den Versicherern, welche durch steigende Prämien an die Verbraucher und Flottenkunden weitergegeben werden. Für das Jahr 2024 sind entsprechende Prämienanhebungen angekündigt. Den Auswirkungen der Inflation begegnen wir u.a., indem wir die Listenpreise auch bei Stammkunden durchsetzen und in einem weiteren Schritt die Mietpreise über alle Raten und Fahrzeuggruppen hinweg erhöhen. Trotz der frühzeitigen Planung und Beschaffung neuer Fahrzeuge für die Vermietungssaison 2023 besteht das Risiko, dass die Liefertermine der Fahrzeug- und / oder Aufbauhersteller nicht eingehalten werden können. Da wir auch für 2023 mit Lieferverspätungen rechnen, haben wir an unserer Strategie festgehalten und Leasingverträge zurückgekauft und die Fahrzeuge mit Hilfe von Darlehen oder Mietkaufverträgen weiterfinanziert. Die langersehnte Lieferung der Neufahrzeuge führt in 2023 zu höheren Verkaufserlösen der Gebrauchtwagen, da bei den älteren Fahrzeugen keine Rücknahmeverträge mehr mit Herstellern bestehen. Dieser Effekt wird in den Folgejahren noch stärker sein, sodass der Gebrauchtwagenverkauf ein wichtiges Standbein wird. Hierzu wurden im 1. Quartal 2023 neue Verkaufsprozesse und eine Vollzeitstelle eines Gebrauchtwagenverkäufers geschaffen. Bei der Fuhrparkgröße von ca. 1.740 Fahrzeugen (Stand Dezember 2023) und einem jährlichen Zufluss von 400 bis 500 Fahrzeugen, gehen wir von 350 bis 400 Gebrauchtwagenverkäufen pro Jahr aus. Das Wirtschaftsjahr 2023 ist für uns gekennzeichnet durch die hohe Inflation (s. Grafik unten), steigende Leitzinsen und damit einhergehend steigende Kreditzinsen sinken Kaufkraft und Nachfrage. Dadurch wird die Produktion gedrosselt, weshalb die für uns wichtige Logistikbranche weniger Waren transportiert, also auch weniger Fahrzeuge benötigt. Spürbar wurde diese Entwicklung ab Jahresmitte 2023.
Durch den Nachfragerückgang haben wir wieder Miet-Fahrzeuge frei, die wir aktiv anbieten können. In der Folge haben wir den Fokus wieder verstärkt auf Akquisetätigkeiten gelegt. Diese Bemühungen bei der Reaktivierung von Alt-Kunden und der Gewinnung neuer Kunden, führt in der zur Erschließung neuer Branchen und erweitert den Kundenstamm des Unternehmens. Die nun freigewordenen Mietkapazitäten eröffnen den Raum, Projekte wieder aufzugreifen. Wir haben in den letzten Jahren an einem Langezeitmietkonzept gearbeitet. Dieses Produkt wird Anfang 2024 an den Start gehen und TruckAbo.de heißen. Hierzu haben wir eine eigene Website erstellt, auf der ein Interessent den Monatspreis einer Langzeitmiete für einen oder mehrere Nutzfahrzeuge per Tarifrechner einfach und schnell selber ermitteln kann. Der Interessent wählt das gewünschte Modell, die monatlichen Laufleistung und die Mietdauer aus und erhält unverzüglich den Monatspreis der Miete. Mit dieser Preistransparenz sind wir einmalig am Markt. Bei den Langzeitvermietern (CharterWay, KLV, TIP etc.) gibt es dieses Tool nicht. Hier muss der Interessent eine Anfrage stellen und erhält dann per E-Mail sein Angebot. Eine Preisliste ist bei den Wettbewerbern nicht ersichtlich. Mit TruckAbo schaffen wir einen weiteren Vertriebsweg, der uns neue Kundengruppen erschließt und durch die Online-Vermarktung eine bundesweite Bekanntheit und Erreichbarkeit schafft. Gleichzeitig bringen wir mit diesem Produkt Transparenz als Alleinstellungsmerkmal in den Markt der Langzeitvermieter. TruckAbo wird uns dabei unterstützen die Auslastung weiterhin hoch zu halten, was vor dem Hintergrund einer drohenden Rezession und sinkender Transportquoten in der Logistikbranche, ein weiterer Baustein zum wirtschaftlichen Erfolg darstellt. Die mit dem mittelfristig geplanten Umsatzwachstum einhergehende Notwendigkeit zum weiteren Aufbau von qualifiziertem Personal birgt bei der derzeit bestehenden Arbeitsmarktsituation, die durch Fachkräftemangel geprägt ist, gewisse Risiken. Dem wirken wir durch die Ausbildung von Facharbeitern sowie professionellem und modernem Personalmanagement entgegen. Im Oktober 2023 unterzeichneten wir einen langfristigen Mietvertrag für ein Grundstück in Hamburg. Hier eröffnen wir im März 2024 eine neue Filiale. Wir hatten bereits vor der Eröffnung viele Kunden aus Hamburg, die in unseren Stationen in Berlin und Hannover gemietet haben. Nach ausführlicher Markt- und Konkurrenzanalyse haben wir festgestellt, dass Hamburg der perfekte Standort ist um unsere Wachstumsstrategie fortzuführen. Aus heutiger Sicht bestehen für die Gesellschaft deutlich mehr Chancen als Risiken aus der aktuellen Marktlage und Unternehmenssituation. 4. Prognosebericht Der Internationale Währungsfonds IWF hat für Deutschland im April 2024 ein Wirtschaftswachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 0,2 % prognostiziert. Als Gründe werden die ansteigenden Preise im Energiesegment, die allgemein hohe Inflation und die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche genannt. Auch für 2025 prognostiziert der IWF ein verhaltenes Wachstum von 1,3 %. Trotz der wenig erfreulichen gesamtwirtschaftlichen Prognose für 2024, erwarten wir für unser Unternehmen eine Umsatzsteigerung gegenüber 2023 auf TEUR 33.000 und ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 1.500. Gründe hierfür sind unsere intensiven Akquisetätigkeiten zur Gewinnung neuer Kunden; unsere sehr starke Marktpositionierung in den Regionen Berlin, Leipzig, Hannover und Augsburg; die Eröffnung unserer Filiale in Hamburg im März 2024; der erfolgreiche Abverkauf von 350 bis 400 Gebrauchtwagen; die Einführung des Langzeitmiet-Produkts TruckAbo.de und der damit verbundenen Erschließung neuer Kundengruppen und Regionen; das Messe- und Eventstarke Jahr 2024 mit dem Highlight "Fußball EM" in Deutschland sowie die Ausweitung der LKW-Maut auf Fahrzeuge größer 3,5 t bis 7,5 t.
"Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort" so Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamts. Die Bundesregierung hat im Februar 2024 eine Prognose für das Jahr 2024 veröffentlicht, bei der von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr ausgegangen wird. Als Gründe werden die ansteigenden Preise im Energiesegment, die allgemein hohe Inflation und die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche genannt. Auch für 2025 hat die Bunderegierung die Erwartungen um 1,1 % nach unten korrigiert. Für 2023 haben wir einen Umsatz von TEUR 29.000 prognostiziert. Die vorläufige BWA 12 / 2023 weist einen Umsatz von TEUR 28.868 aus. Damit sind wir im Zielkorridor unseres geplanten Umsatzes. Detailliertere Daten können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht nennen, da wir noch mitten in den Arbeiten zum Jahresabschluss und der Vorbereitung der Bilanz 2023 stecken. Trotz der wenig erfreulichen gesamtwirtschaftlichen Prognose für 2024, erwarten wir für unser Unternehmen eine Umsatzsteigerung gegenüber 2023 auf TEUR 33.000 und ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 1.500. Gründe hierfür sind: unsere intensiven Akquisetätigkeiten zur Gewinnung neuer Kunden; Zielvorgaben für die Regionen Berlin, Leipzig, Hannover und Augsburg; die Eröffnung unserer Filiale in Hamburg im März 2024; der erfolgreiche Abverkauf von 350 bis 400 Gebrauchtwagen; die Einführung des Langzeitmiet-Produkts TruckAbo und der damit verbundenen Erschließung neuer Kundengruppen und Regionen; das Messe- und Eventstarke Jahr 2024 mit dem Highlight "Fußball EM" in Deutschland sowie die Ausweitung der LKW-Maut auf Fahrzeuge größer 3,5 t bis 7,5 t.
Berlin, den 16. Juli 2024 Allround Autovermietung GmbH Geschäftsführung Emile Weisner Bilanz zum 31.12.2023Allround Autovermietung GmbHBerlinAKTIVA
PASSIVA
Handelsrecht
Berlin, den 16. Juli 2024 Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Allround Autovermietung GmbHBerlin
Berlin, den 16. Juli 2024 Handelsrecht Amtsgericht Berlin (Charlottenburg)HRB 98803 BAnhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.23A. Allgemeine AngabenDie Allround Autovermietung GmbH hat ihren Sitz in 12109 Berlin und ist in das Handelsregister beim Registergericht Berlin (Charlottenburg) unter der Registernummer HRB 98803 B eingetragen. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB), den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG). Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz ist gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die dem Vorjahresabschluss zu Grunde liegenden Ansatz-, Bewertungs- und Ausweismethoden werden unverändert fortgeführt. Die Angaben im Anhang beruhen auf der postenbezogenen Reihenfolge gem. § 284 Abs. 1 Satz 1 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) wurde Gebrauch gemacht. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei Aufstellung der Bilanz wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: I. Anlagevermögen 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten, die durch planmäßige Abschreibungen gemindert wurden. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bzw. 5 Jahren vorgenommen. Der Geschäfts- bzw. Firmenwert wird gem. § 253 Abs. 3 S.4 HGB über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben. 2. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen wurde von der voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der betrieblichen Nutzungsverhältnisse ausgegangen. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen. Der Fuhrpark wird nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 5 Jahren für neuzugelassene PKWs und 7 Jahre für Neufahrzeuge > 3,5t abgeschrieben. Hinsichtlich des erworbenen und überwiegend gebrauchten Fuhrparks der mit Wirkung zum 1. Dezember 2021 übernommenen Autovermietung in Hannover (Asset Deal) wurden entsprechend kürzere Nutzungsdauern (2 bis 5 Jahre) zu Grunde gelegt. Es wurde ausschließlich von der linearen Abschreibungsmethode Gebrauch gemacht. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Für die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens verweisen wir auf die Anlage zum Anhang. II. Umlaufvermögen 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum jeweiligen Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet worden. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wiesen - mit Ausnahme von Kautionen (TEUR 120; Vorjahr TEUR 72) - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr aus. 2. Guthaben bei Kreditinstituten Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. III. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Abgrenzungsbeträge für Mieten sowie für die Kfz-Steuer. C. Erläuterungen zur BilanzI. Eigenkapital Das gezeichnete Eigenkapital der Gesellschaft in Höhe von 100.000,00 Euro ist am Bilanzstichtag in voller Höhe eingezahlt. II. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) bewertet. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 398 (Vorjahr TEUR 212) enthalten unter anderem Rückstellungen für Personalkosten und Resturlaubsansprüche in Höhe von TEUR 346 (Vorjahr TEUR 169). III. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.
Der Landesbank Berlin werden bezüglich der Finanzierung des Grundstücks Ullsteinstraße 53, 12109 Berlin ein eingetragenes Grundpfandrecht in Höhe von TEUR 1.110 als Sicherheiten bestellt. Der Volkswagen Bank werden bezüglich der Finanzierung des Grundstücks Gusindeweg 6, 30163 Hannover ein eingetragenes Grundpfandrecht in Höhe von TEUR 1.390 als Sicherheiten bestellt. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern mit TEUR 161 (Vorjahr TEUR 176) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit mit TEUR 3 (Vorjahr TEUR 1 Euro) enthalten. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten unter anderem Erträge aus Anlagenabgängen (TEUR 2.542; Vorjahr TEUR 419). In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgungen in Höhe von TEUR 36 (Vorjahr TEUR 34) enthalten. Darin enthalten sind Beitragszahlungen an eine rückgedeckte Versorgungskasse (TEUR 16; Vorjahr TEUR 16), die für den geschäftsführenden Gesellschafter vorgenommen wurden. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unter anderem Leasingkosten KFZ (TEUR 1.584; Vorjahr TEUR 2.259), KFZ-Versicherungen (TEUR 3.031; Vorjahr TEUR 2.451), Mautgebühren (TEUR 1.642; Vorjahr TEUR 1.645) sowie Reparatur- und Ersatzteile (TEUR 3.377; Vorjahr TEUR 2.704) enthalten. Ferner beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Raumkosten zzgl. Nebenkosten (TEUR 560; Vorjahr TEUR 482), Forderungsverluste (TEUR 1.048; Vorjahr TEUR 867) sowie Mindererlöse aus Anlageabgängen (TEUR 88; Vorjahr TEUR 122). Die Steuern von Einkommen und Ertrag beinhalten neben den laufenden Ertragsteuern Aufwendungen im Zusammenhang mit passiven latenten Steuern (TEUR 1; Vorjahr TEUR 2). E. Latente SteuernLatente Steuern werden nach dem sogenannten temporary-Konzept für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet. Zum Bilanzstichtag liegen abziehbare temporäre Differenzen aus Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz vor. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 30,18 % (Vorjahr 30,18 %). Entsprechend der Regelung in § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB wird eine insgesamt ergebende Steuerbelastung in der Bilanz unter dem Posten "Passive latente Steuern" angesetzt. Die passiven Steuerlatenzen in Höhe von ca. 76 TEUR beruhen auf der abweichenden handelsrechtlichen Abschreibung des im Geschäftsjahr 2021 entgeltlich erworbenen Firmenwertes (Aktive latente Steuer), des steuerlich geringeren Wertansatzes des im Geschäftsjahr 2021 erworbenen Grundstücks und Gebäudes (Passive latente Steuer), sowie des steuerlich geringeren Wertansatzes digitaler Wirtschaftsgüter (Passive latente Steuern). Auf das erworbene Grundstück und Gebäude wurde die in der Steuerbilanz in 2019 gebildete § 6 b-Rücklage in 2021 übertragen. F. Sonstige AngabenI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.982 (davon aus Mietverträgen TEUR 291; Vorjahr TEUR 375 sowie Leasingverträgen TEUR 1.692; Vorjahr TEUR 3.556). II. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 79 (Vorjahr 96) Arbeitnehmer i.S.d. §§ 267, 267a HGB. III. Factoring Seit dem Geschäftsjahr 2006 besteht zwischen der Gesellschaft und der Crefo-Factoring Berlin-Brandenburg GmbH ein Factoring-Vertrag über den Verkauf von Forderungen aus Lieferung und Leistung. Der Vertrag wurde mit Nachtrag vom 27. August 2018 hinsichtlich der Konditionen neu gefasst. Bei diesem Vertrag handelt es sich um echtes und offenes Factoring, bei dem das Ausfallrisiko auf den Käufer übergeht. Der Factoring-Vertrag wurde zum 31.07.2023 gekündigt. Das Forderungsmanagement wird seither eigenbetrieblich abgewickelt. IV. Gesamthonorar Abschlussprüfer Das Honorar des Abschlussprüfers wird der Wirtschaftsprüferkammer auf schriftliche Anfrage mitgeteilt (§ 285 Nr. 17 HGB). V. Geschäfte mit nahestehenden Personen Im Geschäftsjahr wurden keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Personen durchgeführt (§ 285 Nr. 21 HGB). VI. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Abschlussstichtag nicht eingetreten. VII. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 781.522,15 Euro ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 - bestehend aus Gewinnvortrag 3.499.824,49 Euro und Jahresüberschuss 781.522,15 Euro - in Höhe von 4.281.346,64 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. VIII. Geschäftsführungsorgane Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte der Gesellschaft von Herrn Emile Weisner, Kaufmann geführt. Auf die Darstellung der für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Unterzeichnung gemäß § 245 HGB Die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit des Jahresabschlusses, wie er sich aus diesem Bericht ergibt, wird hiermit versichert.
Berlin, den 18.07.2024 Allround Autovermietung GmbH gez. Emile Weisner, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Allround Autovermietung GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Allround Autovermietung GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Allround Autovermietung GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 15. August 2024 SMART
GmbH
Torsten Frank, Wirtschaftsprüfer |
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