Grundstücksgesellschaft Klein Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ricarda Klein seit 14.1.2022 | Geschäftsführer |
Werner Kringe seit 15.3.2005 | Prokura |
Tilmann Klein seit 15.10.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wilhelm Klein GmbHWilnsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
ANHANG zum 31.12.2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Unsere Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Wilhelm Klein GmbH, Gießener Straße 7, 57234 Wilnsdorf (Amtsgericht Siegen, HR B 2493) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, sind zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Der Abschreibungsplan verteilt die Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf die Geschäftsjahre der voraussichtlichen Nutzung. Der im Jahr 2019 erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird auf 10 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Umlaufvermögen Warenvorräte sowie Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Sofern die Marktpreise zum Abschlussstichtag unter den Anschaffungskosten lagen, wurde die Bewertung zu den niedrigeren Marktpreisen vorgenommen. Für Ladenhüter oder in der Verkaufsfähigkeit geminderte Ware wurden angemessene Bewertungsabschläge vorgenommen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nominalwert angesetzt. Dabei werden neben erforderlich erscheinenden Einzelwertberichtigungen pauschale Abschreibungen für Skonto- Inanspruchnahmen, Zinsverluste und Mahnkosten in Höhe von 2 % der Forderungen vorgenommen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten angesetzt. Das Wertpapiervermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens, bei denen sich am Abschlussstichtag ein niedrigerer beizulegender Wert ergab, wurden Abschreibungen vorgenommen. Angabe der Grundlagen für die Umrechnung in Euro: Die Bewertung der in Fremdwährungen valutierenden flüssigen Mittel, Forderungen und Verbindlichkeiten erfolgte zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Bewertung der Pensionsrückstellungen basiert auf der sogenannten projected unit credit method (puc). Im Rahmen der Bewertung wurde für die angenommene pauschale Restlaufzeit der Pensionsrückstellungen ein Zinssatz von 1,82% zugrunde gelegt. Eine Wertanpassung an den Rententrend ist nicht erfolgt, da die zugesagten Pensionsleistungen keiner Wertsteigerung unterliegen. Darüber hinaus wurden für die Bestimmung von Sterbe- und Invaliditätswahrscheinlichkeit die "Richttafeln von 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens nach der Brutto-Methode ist dem folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen. In diesem Anlagenspiegel sind die Vermögensgegenstände mit ihren Anschaffungs- und Herstellungskosten aufgeführt. Die Entwicklung der Abschreibung des Jahres 2023 ist ebenfalls aus dem Abschreibungsspiegel zu ersehen.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche hierunter ausgewiesene Forderungen sind bis auf einen Betrag von 11.950,00 EUR (Vorjahr: 10.950,00 EUR) innerhalb einer Restlaufzeit von einem Jahr fällig. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 61.108,41 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) 3. Eigenkapital Bilanzgewinn Der Posten setzt sich wie folgt zusammen:
4. Pensionsrückstellungen Der zum Abschlussstichtag ausgewiesene Wert errechnet sich wie folgt:
Der Aktivwert des Deckungskapitals per 31.12.2023 in Höhe von 318.938,00 EUR wurde zur Abdeckung des Versorgungsanspruchs an einen Versorgungsberechtigten verpfändet. Entsprechend dem Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 HGB wurde der Aktivwert mit der Pensionsrückstellung saldiert. Aufgrund der vorgenommenen Abzinsung der Rückstellung mit einem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre beträgt die Soll-Rückstellung zum 31.12.2023 903.868,00 EUR. Es ergibt sich ein Bewertungsunterschied gem. § 253 Abs. 6 HGB von 11.552,00 EUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. 5. Verbindlichkeiten
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Darüber hinaus sind keine Verbindlichkeiten durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 520.318,79 EUR) enthalten. 6. Latente Steuern
Die Bewertung der temporären Differenzen (im Wesentlichen beim Firmenwert 71.959,00 EUR, Wertpapieranlagen 205.710,01 EUR, Pensionsrückstellungen 362.700,00 EUR, Sonstige Rückstellungen 2.743,00 EUR und Verbindlichkeiten 504,60 EUR) erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer von 33,32 %. Die sich rechnerisch ergebende Steuerentlastung i. H. v. 214.204,00 EUR wurde nach dem Wahlrecht des § 274 HGB im Berichtsjahr nicht aktiviert. 7. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB. 8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Betriebsgrundstücke und -gebäude sind von der Muttergesellschaft gepachtet. Die Pachtverträge sind unbefristet. Im Geschäftsjahr 2023 betrug die Jahrespacht 760 TEUR. Des Weiteren wurde für Lagerzwecke noch ein nicht der Muttergesellschaft gehörendes Grundstück angepachtet, dessen Netto-Jahrespacht 82 TEUR betrug. Der Pachtvertrag ist unbefristet. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Form der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. VI. Sonstige Pflichtangaben Periodenfremde Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Vorsteuerkorrekturen für Vorjahre in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: 384 TEUR) enthalten. Angaben zur Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres 2023 wurden durchschnittlich folgende Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt.
Die Berechnung erfolgte nach § 267 (5) HGB. Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres 2023 wurde die Geschäftsführung durch
wahrgenommen. Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung sowie Bezüge der früheren Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen Die in § 285 Satz 1 Nr. 9a und 9b HGB geforderten Angaben konnten gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Nach Buchungsschluss und Erstellung der Bilanz sind keine Vorgänge eingetreten, die die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage maßgeblich beeinflusst haben. Zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs verweisen wir auf den Lagebericht - "Spezieller Risikobericht". Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns Für das Geschäftsjahr ergibt sich einschließlich des Gewinnvortrags ein Bilanzgewinn in Höhe von 17.811.044,54 EUR. Wir schlagen vor, hiervon eine Gewinnausschüttung in Höhe von 1.000.000,00 EUR vorzunehmen und den Rest auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Wilnsdorf, den 02.12.2024 Wilhelm Klein GmbH Geschäftsführung Tilmann Klein Ricarda Klein Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 Wir unterhalten in Wilnsdorf, Kreis Siegen, in modern eingerichteten Lagergebäuden ein Großhandelsunternehmen für Wasch- und Reinigungsmittel sowie für Hygieneartikel. Umsatzträger sind die Sortimentsgruppe Inkontinenzprodukte einschließlich dazugehöriger Pflegeartikel, die Sortimentsgruppe Putz- und Reinigungsmittel sowie die Sortimentsgruppe Hygiene-Papierwaren. Wir beliefern Krankenhäuser, Altenheime, Gebäudereiniger, Apotheken, Industrieunternehmen aller Branchen sowie Städte und Gemeinden aufgrund verstärkter Anfragen in Form von Ausschreibungen. Neben unserem Hauptabsatzgebiet Nordrhein-Westfalen liefern wir in den nördlichen Teil von Rheinland-Pfalz sowie in den nord- und mittelhessischen Raum, sowie Teilen von Bayern. Unsere Betriebsgebäude, deren Lagerflächen ca. 9.200 m 2 umfassen, sind von unserer Muttergesellschaft, der Grundstücksgesellschaft Klein GmbH & Co. KG, gepachtet. Aufgrund der allgemeinen angespannten wirtschaftlichen Marktlage, besonders im Gesundheitswesen, konnten wir den Absatz unserer Produkte bei den Stammkunden weiterhin einigermaßen konstant halten. Durch überregionale Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Produktionsfirmen und unseren GVS- Partnerbetrieben können wir solide, konkurrenzfähige, hochwertige Produkte anbieten. Langfristig sind Qualitätsprodukte zu fairen Preisen durch prompte Lieferung realisierbar. Unsere Positionierung im Markt und unsere Produktinnovationen bestätigen unsere Geschäftspolitik. Unsere Umsatzerlöse setzen sich aus dem Verkauf von einem aus über 70.000 Artikeln bestehenden GVS-Vollsortiment zusammen. Davon werden ca. 12.000 ständig auf Lager gehalten. Durch den Wegfall von größeren Ausschreibungskunden verringerte sich der Umsatz in 2023 gegenüber dem Vorjahr um 771 T€. Die geplante Umsatzsteigung, durch den Ausbau der Bestandskunden und durch die Neukundengewinnung, konnte in 2023 nicht realisiert werden. Der Materialaufwand hat sich durch die starken Preiserhöhungen unserer Lieferanten um 694 T€ erhöht. Das Rohergebnis reduzierte sich gegenüber 2022 um 1.223 T€ auf 18.350 T€. Das Jahresergebnis verringerte sich um 931 T€ auf 1.939 T€, bedingt durch eine Umsatzminderung und durch eine Steigerung der Kosten im Bereich Material und Personal. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Wirtschaftsjahr 2023 waren gekennzeichnet durch extreme Herausforderungen. Hier wirkten sich besonders die Folgen von Lieferengpässen und massiven Preissteigerungen aus. Die Personalgewinnung und Besetzung von offenen Stellen haben uns auch in 2023 vor besondere Herausforderungen gestellt. So konnten in dem Bereich der Logistik, und Vertrieb nicht alle vakanten Stellen zeitnah besetzt werden. Verstärkt werben unsere eigenen Mitarbeiter neue Kollegen. Die Rahmenbedingungen für die jeweilige Arbeitsstelle werden arbeitsvertraglich individuell geregelt. Es bestehen mit den Mitarbeitern besondere Vergütungsregelungen. Das Thema "Ausbildung" genießt bei der Wilhelm Klein GmbH einen sehr hohen Stellenwert. Durch die Präsenz auf Ausbildungsmessen, Angebot von Praktika und Betriebsbesichtigungen decken wir den Bedarf an Auszubildenden ab. Unser hoher Anspruch an die Weiterbildung und die Qualifikation unserer Mitarbeiter wurde durch zahlreiche Weiterbildungstage in allen Unternehmensbereichen dokumentiert. Die Ausgaben für Weiterbildung belaufen sich im Wirtschaftsjahr 2023 auf 48 T€. Für 2024 ist es geplant, durch verstärkte Inhouse-Schulungen allen Mitarbeiter ein Angebot zur Verfügung zu stellen. Durch die Nürnberger Versicherungsgruppe bieten wir allen unseren Mitarbeitern eine betriebliche Altersversorgung an. Dieses Angebot wird zahlreich von der Belegschaft angenommen. In 2023 erlangte der Betrieb erfolgreich eine Re-Zertifizierung nach DIN EN ISO: 9001 und 14001. Außerdem berichten wir anhand der 20 Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) zu unseren Nachhaltigkeitsleistungen. II. Lage des Unternehmens Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt verändert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. Die Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert aus dem Umsatzrückgang im Monat Dezember 2023 in Höhe von 643 T€. Die sonstigen Vermögensgegenstände vermehrten sich durch die Gewährung eines Darlehens an die GVS Service GmbH. Durch das positive Ergebnis in 2023 und der im Wesentlichen erfolgten Gewinnthesaurierung erhöhte sich das Guthaben bei Kreditinstituten leicht um 9 T€ auf 4.751 T€. Aufgrund von gestiegenen Investitionen in Sachanlagen, im Vergleich zum Vorjahr, kam es zur keiner wesentlichen Erhöhung der flüssigen Mittel. Der Warenbestand verringerte sich stark gegenüber dem Vorjahr um 1.647 T€ aufgrund des Absatzrückganges und der angepassten Vorratshaltung. Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen im Rahmen der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Aufgrund des starken Warenrückganges verringerten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in 2023 zum Jahresende um 566 T€. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 81,51 % und liegt somit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Unsere Gesellschaft hat keinen Bedarf an kurzfristigen Bankkrediten, da ausreichend Eigenmittel vorhanden sind. Die laufenden Ersatz- und Neuinvestitionen werden aus den liquiden Mitteln finanziert. Für immaterielle Vermögensgegenstände wurden 40 T€ investiert. Für die Aufrechterhaltung und die Modernisierung des Sachanlagevermögens wurden 1.561 T€ für Ersatz - und Neuinvestitionen getätigt. Im Wesentlichen handelt es sich um Investitionen in Kraftfahrzeuge in Höhe von 989 T€, in die IT-Ausstattung in Höhe von 316 T€ und in die Büro- und Geschäftsausstattung in Höhe von 256 T€. Wir planen für 2024 Investitionen in Höhe von 803 T€. Schwerpunktmäßig konzentrieren sich diese in dem Bereich Fuhrpark mit einer Höhe von 595 T€, in die IT-Ausstattung in Höhe von 50 T€ und in die Betriebsausstattung in Höhe von 80 T€. Die Steuerrückstellungen verringerten sich aufgrund der Reduzierung des Jahresergebnisses um 263 T€. Im Wesentlichen betreffen die Minderungen bei den sonstigen Rückstellungen die Personalkosten. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Abschlussstichtag 8,41 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden in 2023 in voller Höhe (520 T€) ausgeglichen. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich von 485 T€ im Vorjahr um 38 T€ auf 523 T€ im Wesentlichen aufgrund von Provisionsverpflichtungen (23 T€) und der abzuführenden Lohn- und Kirchensteuer (23 T€), sonstigen Verbindlichkeiten (18 T€), Beitrag Berufsgenossenschaft (- 11 T€) und kreditorische Debitoren (-13 T€). Die Pensionsrückstellungen betragen 2,59 % der Bilanzsumme. Es besteht eine Verpflichtung gegenüber der Witwe eines technischen Rentners, sowie eine Anwartschaft, welche erst im Jahre 2032 fällig wird. Unsere Ertragslage ist durch Fokussierung auf marktgerechte Qualitätsprodukte und Eigenmarken gekennzeichnet. Trotz unserer kundenorientierten und bundesweit abgestimmte Verkaufspolitik reduzierten sich die Umsätze im Gesundheitswesen um 1,26%. Durch die gestiegenen Beschaffungspreise hat sich der Wareneinsatz um 1,65 % erhöht. Die Kostenseite hat sich, gegenüber 2022, überwiegend überproportional zum Umsatz erhöht. Die größten Kostenzuwächse lagen in dem Bereich der Personalkosten (573 T€) durch Gehaltsanpassungen und Zahlung einer Personalprämie, IT-Kosten (226 T€) und durch Messekosten (53 T€). Unsere Werbe- und Reisekosten sind gegenüber 2022 gestiegen (88 T€). In den Folgejahren rechnen wir mit einem Anstieg der Fahrzeug- und Transportkosten, sowie zusätzlichen gesetzlichen Mauterhöhungen. Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Die Mitarbeiter werden permanent in internen und externen Schulungen weitergebildet. Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten erhöhte sich im Berichtsjahr von 185 auf 196. Der Personalaufwand erhöhte sich, aufgrund einer gestiegenen Mitarbeiterzahl, den Gehaltsanpassungen und der gewährten Personalprämie gegenüber 2022 um 6,55 %. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir nach über 40-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Die Gesellschaft hat keine bzw. nur geringfügige Währungsrisiken. Vor allem führt der zunehmende Wettbewerb am Markt zu einem hohen Preisdruck. Diese Entwicklung stellen wir besonders im Bereich der Inkontinenzprodukte fest. Mit dem bereits bestehenden Kundenstamm, an deren Ausbau in Zukunft weiterhin gearbeitet wird, und mit der Realisierung von größeren Ausschreibungen, ist mit einem positiven Ergebnis auch für 2024 zu rechnen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste europäische Markenhersteller zurück, mit denen langfristige Geschäftsbeziehungen bestehen. Zur Risikominimierung akquirieren wir permanent neue Lieferanten in diesem Segment, die unseren hohen Qualitätsstandards entsprechen. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, bestehen nicht. 2. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Inkassobüro. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Der Bedarf an Bankkrediten besteht nicht, da sich die Gesellschaft aus Eigenmitteln finanziert. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der stetigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen. Die Coronapandemie hat keine negativen Auswirkungen mehr. Aufgrund der Krise in der Ukraine bestehen aktuell keine Herausforderungen bzgl. Lieferengpässe. Weitere Risiken sind nicht erkennbar. III. Prognosebericht Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für die nächsten beiden Geschäftsjahre weiterhin als positiv, aber marktbedingt zunehmend herausfordernder. Für 2024 wird durch ein leichtes Wachstum am Markt mit einem Umsatz von ca. 60,5 Mio. € gerechnet. Es wird erwartet, dass sich ein Jahresüberschuss von 0,8 Mio. € realisieren lässt, da mit Kostensteigerungen insbesondere in den Bereichen Material- und Personalkosten gerechnet wird. Für das Geschäftsjahr 2025 planen wir mit einer Steigerung der Umsatz- und Ertragslage gegenüber 2024. Unsere Verkaufs- und Produktinnovationspolitik trifft auf erfreuliche Resonanz bei unseren Kunden. Diese Strategie werden wir konsequent weiterverfolgen und optimieren. Die Bereitschaft über eine kundenspezifische Bestellplattform zu bestellen, wird von unseren Kunden verstärkt angenommen. Durch diese Entwicklung findet eine Optimierung des Vertriebs, unter Berücksichtigung von Umweltaspekten, statt. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht. C. Forschungs- und Entwicklungsbericht - entfällt -. D. Zweigniederlassungsbericht - entfällt -
Wilnsdorf, 03. Dezember 2024 Wilhelm Klein GmbH Geschäftsführer Tilmann Klein Ricarda Klein In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Wilhelm Klein GmbH, Wilnsdorf Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Wilhelm Klein GmbH, Wilnsdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Wilhelm Klein GmbH, Wilnsdorf, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Siegen, den 05. Dezember 2024 Volker Werthebach, Wirtschaftsprüfer Sonstige BerichtsbestandteileFeststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 20. Dezember 2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. |
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