DUATEC GmbHLiquidiert
Köhlerstraße 14, 01239 Dresden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Klemm seit 16.6.2008 | Prokura |
Carsten Uwe Klemm seit 6.1.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
MCE Gebäudetechnik Holding GmbH & Co.KG | 94.90% |
MCE AG | 5.10% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DUATEC GmbHSchmiedebergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Lagebericht zum 31.12.2008Allgemeine Angaben Entwicklung der Gesamtwirtschaft/Marktumfeld Die erwartete leichte Erholung der Gesamtwirtschaft trat in 2007 ein und setzte sich bis Mitte 2008 fort. Damit verbunden war bis in das III. Quartal hinein eine allgemeine Belebung der Investitionstätigkeit in den meisten privaten aber auch gesamtstaatlichen bzw. kommunalen Bereichen. Mit der Banken- und Immobilienkrise ab November in den USA und deren anhaltende Wirkung auf die Weltwirtschaft muss für 2009 jedoch bereits wieder mit erheblichen Einschränkungen der Investitionstätigkeit gerechnet werden. Marktumfeld Deutschland und Positionierung der DUATEC GmbH Die DUATEC GmbH profitierte im Jahr 2008 von der klaren Positionierung als technologie- und industrieorientierter Dienstleister der technischen Gebäudeausrüstung mit den Schwerpunkten für Elektro- und Schwachstromtechnik. Das allgemeine Marktwachstum und insbesondere eine deutliche Zunahme der technologischen Investitionen ermöglichten einen deutlich über der Planung liegenden Auftragseingang. Hierüber konnte sowohl eine hohe Auslastung in 2008 als auch ein HGB-Auftragsbestand von EUR 34,7 Mio. für 2009 gesichert werden. Die Einbindung der DUATEC in die caverion Gruppe als Gesamtdienstleister brachte die entsprechenden Marktzugänge und vor allem das Know-how bei der Umsetzung der dazugehörigen Aktivitäten. Die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter für Technik und Vertragswesen bilden hierfür eine wesentliche Grundlage. Durch die überdurchschnittlich hohe Auslastung wurden zusätzliche Montagekapazitäten erforderlich. Das deutlich gestiegene Preisniveau für Subunternehmer sowie Leiharbeitskräfte veranlasste die Geschäftsleitung entsprechende Alternativen zu schaffen. Im Mai 2008 wurde ein neuer Standort der DUATEC in Guben gegründet. Über einen Insolvenzverwalter wurde aus der ehemaligen EEG Guben eine "Rumpfmannschaft" mit 14 Mitarbeitern zu einer kleinen Niederlassung etabliert. Erfahrene Monteure und Projektleiter waren maßgebend für die sehr schnelle Integration in den DUATEC Verbund. Im süddeutschen Raum konnte die DUATEC, ebenfalls aufgrund der Insolvenz eines Unternehmens für Elektroinstallationen, einen zweiten Grundstein zur Erweiterung schaffen. Die Mannschaft mit 10 Monteuren, einem Konstrukteur und Projektleiter stellte zunächst ein bestehendes Projekt aus dem Insolvenzbestand fertig. Nach Abschluss des Bauvorhabens übernahm das neuhinzugewonnene Team Projekte aus dem Akquisebestand der DUATEC (vorwiegend Bauvorhaben im Bundesland Bayern). Sehr gute Entwicklungen sind im Bereich Wartung und Service sowie für den Geschäftsbereich Kommunikation zu verzeichnen. Seit 2007 wurde hier die Leistung nahezu verdoppelt. Dies sichert Kundennähe - vor allem schließt sich für den Kunden die Wertschöpfungskette von der Planung, Anlagenerstellung bis zum ressourcensparenden Betreiben der Anlagen. Der Ausblick auf das Jahr 2009 ist für DUATEC trotz der zu erwartenden allgemeinen Rezession unvermindert positiv. Der Auftragseingang für die ersten Wochen des Jahres 2009 ist stabil und lässt eine weiterhin gute Auslastung erwarten. Gewinn- und Verlustrechnung Bei einer Betriebsleistung von TEUR 23.512 (i. V. TEUR 13.809) und betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 22.708 (i. V. TEUR 13.329) konnte ein Betriebsergebnis von TEUR 804 (i. V. TEUR 238) erzielt werden. Die Steigerung des Betriebsergebnisses ist auf eine Erhöhung der Umsatzerlöse um EUR 7,4 Mio. und einer Bestandserhöhung um EUR 2,5 Mio., bei einem gleichzeitigem unterproportionalen Anstieg der betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen. Der Umsatz in 2008 setzt sich wie folgt zusammen:
Das Betriebsergebnis wurde um einmalige bzw. neutrale Ergebniseffekte bereinigt. Den neutralen Erträgen in Höhe von TEUR 68 stehen neutrale Aufwendungen in Höhe von TEUR 10 gegenüber. Während die neutralen Erträge im Wesentlichen die Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil (TEUR 51) und die Auflösung von Rückstellungen (TEUR 14) beinhalten, setzen sich die neutralen Aufwendungen hauptsächlich aus den Positionen Zuführungen zu Einzel- und Pauschalwertberichtigungen (TEUR 8) und Verluste aus Anlageabgängen (TEUR 2) zusammen. Das sich ergebende positive Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 804 führte bei einem negativen Finanzergebnis von TEUR 103, einem neutralen Ergebnis von TEUR 58 und Ertragssteuern von TEUR 215 zu einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 544. Vermögenslage Die Sachanlagen in nahezu unveränderter Höhe von TEUR 416 setzen sich im Wesentlichen aus Technische Anlagen und Maschinen (TEUR 21), Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 139) und Mietereinbauten (TEUR 127) zusammen. Die Finanzanlagen stiegen von TEUR 55 auf TEUR 85 zum Jahresende. Das Umlaufvermögen nahm von TEUR 4.350 auf TEUR 7.330 zu. Hierbei stiegen die Vorräte von TEUR 1.549 auf TEUR 2.361. Als wesentlichster Posten ist hier der Anstieg der unfertigen Leistungen von TEUR 4.054 auf TEUR 8.335 zu nennen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Verhältnis zum Vorjahr mehr als verdoppelt (2007: TEUR 2.057; 2008: TEUR 4.476). Diese Entwicklung verläuft gleichlaufend zur Umsatzsteigerung der Monate November und Dezember. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen von TEUR 849 auf TEUR 2.067. Im Bereich Schecks, Kasse und Bankguthaben ist eine Abnahme des Bestandes im Verhältnis zum 31. Dezember 2007 um TEUR 236 zu verzeichnen. Die Eigenkapitalquote stieg auf Grund des guten Jahresergebnisses von 7,14 % auf 11,08 %. Die Rückstellungen nahmen von TEUR 350 auf TEUR 1.375 zu. Hierfür waren hauptsächlich die dem operativen Geschäft zuzuordnenden sonstigen Rückstellungen verantwortlich, die zum Jahresende auf TEUR 1.196 stiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen aufgrund des erhöhten Umsatz- und Auftragsvolumens um TEUR 1.813. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft im kurzfristigen Bereich erfolgte 2008 erstmalig ausschließlich aus dem operativen Cashflow. Mit einer Eigenkapitalbasis und flüssigen Mitteln in Höhe von EUR 1,34 Mio. zum 31. Dezember 2008 ist die Gesellschaft nur bedingt gut für ihr Geschäft ausgestattet. Durch die Verdoppelung des Umsatzes müssen die Finanzierungslinien nachgeführt werden. Die langjährige Finanzierungszusage der Muttergesellschaft caverion ist bis 2014 gewährleistet, so dass die Gesellschaft die eigenständige Refinanzierung langfristig vorbereiten kann. Hier wurden in 2008 bereits Gespräche mit diversen Banken geführt. Der Aufbau neuer Linien soll maßgeblich auf eigenes Risiko der Banken gestellt werden. Verbindlichkeiten aus Barlinien bestanden gegenüber Kreditinstituten zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 7. Geschäftsfelder, Beteiligungen und Organisationsstruktur Die DUALIS Hungária Kft. hatte durch einen deutlichen Auslastungseinbruch nur in der 2. Hälfte des Jahres ein gutes Geschäft. Dennoch wird das Jahr mit einem Überschuss von TEUR 2 geschlossen. Auf Grund fehlender und geeigneter Führungspersonen zum Ausbau der Geschäftsfelder wird die Gesellschaft ihre Tätigkeit mit Abschluss der aktuellen Projekte einstellen. Die DUALIS Polska Sp. z o.o. konnte ihren Umsatz auf rund 12,5 MioPLN (ca. EUR 3,5 Mio.) steigern. Mit der Schaffung eines neuen Betriebssitzes in Wroclaw und der weiteren Festigung der polnischen Leitungsebene, stabilisierten sich belastungsfähige Strukturen. Perspektivisch wird sich das Geschäft auf die Stammkundschaft bzw. westeuropäischen Kunden konzentrieren. Die Betriebsstätte DUATEC Tschechien, s.r.o. verzeichnet in 2008 weiterhin eine steigende Geschäftstätigkeit. Hier soll in 2009 ein erneuter Anlauf zum Aufbau einer soliden Struktur erfolgen. Der Markt gibt ein Engagement verlässlich her. Investitionen Die Investitionen im Jahr 2008 in Höhe von TEUR 388 setzen sich aus
zusammen. Personal Die Mitarbeiterzahl der Gesellschaft stieg zum Jahresende (mit Auszubildenden und Aushilfen) auf ca. 154 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Mitarbeiterzahl der DUATEC-Gruppe liegt bei ca. 199 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Fluktuation ist als gering einzustufen und wurde durch die Einstellung von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausgeglichen. Da qualifizierte Personalressourcen schwer am Markt verfügbar sind, legen wir einen großen Schwerpunkt auf die Ausbildung. Wir bieten ca. 3 jungen Menschen pro Jahr die Möglichkeit, einen zukunftsweisenden Beruf zu erlernen und im Unternehmen tätig zu werden. Risikomanagement/Versicherungswesen Das Risikomanagement wurde in 2008 konsequent weiter geführt und ist eng mit den Mechanismen des Projektcontrollings und des Versicherungswesens verzahnt. Ausstehende Forderungen werden regelmäßig überprüft. Bei den Gesprächen mit der Finanzwirtschaft (Banken, Kreditversicherer, Leasinggesellschaften) wurde unser System als für die Branche wegweisend bestätigt und war sicherlich ein Grund dafür, dass unsere langjährigen Partner auch in Zeiten der Finanzkrise Ihre Engagements bei uns bestätigt haben und ausbauen werden. Wesentliche Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Aus Sicht der Geschäftsführung resultieren die wesentlichen Risiken für die zukünftige Unternehmensentwicklung in einer erneut abschwächenden Wirtschaftsentwicklung und damit verbundenen Projekt- und ggf. Zahlungsausfällen. Der gute Auftragsbestand wird es jedoch ermöglichen, einer möglichen Rezession entgegen zu wirken und vermeidet, nicht kostendeckende Aufträge aus Kapazitätsgründen anzunehmen. Die weitere Steigerung des Servicegeschäftes sichert mögliche Auftragseinbrüche im Inlandsgeschäft gleichermaßen ab. Über ein konsequentes Risikomanagement und verbessertes Prozessmanagement gilt es weiterhin die Anzahl und die Auswirkungen von Negativprojekten zu verringern und Fehlern aus einer möglichen Kapazitätsüberlastung rechtzeitig entgegenzutreten. Die Gesellschaft und ihre Tochterunternehmen erwirtschaften den wesentlichen Teil ihres Umsatzes im anlagenbauspezifischen Projektgeschäft. Hierdurch ist das Unternehmen Kalkulationsrisiken ausgesetzt, die Einfluss auf das Ergebnis haben können. Als Restrisiko bleiben auch 2009 die Preis- und Kapazitätsentwicklung bei den Lieferanten und Nachunternehmern. Mit der Vermeidung unkalkulierbarer Festpreise und entsprechend zu vereinbarenden Preisgleitklauseln müssen entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Erhalt, Akquisition und Weiterbildung des Humankapitals sind ein erfolgskritischer Faktor für die weitere Entwicklung des Unternehmens. Die für den Unternehmenserfolg entscheidenden Leistungsträger sind zunehmend sehr rar und werden stark gesucht. Deutschland hat bereits heute einen ausgewiesenen Mangel an Ingenieuren der Elektrotechnik, eine Folge von 12 Jahren ununterbrochener Rezession am Bau und fehlender Ausbildungsquoten. Die erfolgreiche Personalpolitik der letzten Jahre, ein zentraler Baustein, um die Attraktivität des Unternehmens für Mitarbeiter weiter zu steigern, wird somit weiter an Bedeutung gewinnen. Der Weiterqualifizierung eigener Mitarbeiter und der Ausbildung von Lehrlingen aus allen Berufsgruppen wird künftig die zentrale Aufgabenstellung der Unternehmensentwicklung zukommen. Rechtsstreitigkeiten mit Kunden oder Lieferanten sind momentan von einer untergeordneten Bedeutung. Für die Zukunft können derartige Risiken jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Mit dem Know-how in allen Bereichen der technischen Elektro- und Kommunikationstechnik besitzt DUATEC alle Voraussetzungen auskömmliche, margenstarke Aufträge zu akquirieren und erfolgreich abzuarbeiten. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2008 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. Ausblick Das Jahr 2009 hat die positive Einschätzung der DUATEC GmbH zu Jahresbeginn, sich in einem hochdiffizilen Umfeld besser als der Markt zu entwickeln, bestätigt. Die deutliche Verbesserung der Projektdeckungsbeiträge, infolge eines reduzierten Wettbewerbsumfeldes, wird seine Erfolge in den Ergebnissen 2009 und 2010 zeigen. So wie der Aufschwung erst mit einer Verzögerung von 12 bis 18 Monaten den Anlagenbau der TGA erreicht, kommt auch der Abschwung mit dieser Verzögerung. Einem erwarteten Abkühlen der Marktlage ab dem 2. Quartal, in Verbindung mit der Einschätzung einer Insolvenzwelle bei Vorlage der Bilanzen in April und Mai wird sich in der Konsequenz auch die DUATEC GmbH nicht entziehen können. Wir begegnen dieser Entwicklung mit einem soliden Auftragsbestand und werthaltigen Großaufträgen mit langer Laufzeit und tiefer eigener Wertschöpfung. Zudem setzen wir weiter auf eine restriktive Personalpolitik, die das interne Verlagern von Kapazitäten in margenstärkere Bereiche jeder Neueinstellung vorzieht. Die Gesellschaft hat mit ca. EUR 35,0 Mio. einen soliden Auftragsbestand, der die Kapazität bis weit ins 3. Quartal 2009 auslastet. Die ersten Monate zeigen darüber hinaus keinen wesentlichen Rückgang des guten Auftragseingangs. Hier wird wohl erst die Entwicklung des ersten Halbjahres weitere, verlässlichere Indikatoren aufzeigen. Für 2009 wird vor diesem Hintergrund ein deutlich positives Betriebsergebnis angestrebt, das weiter in die Stärkung des Eigenkapitals fließen wird. Mit einer starken Marktposition im lokalen sächsischen Markt und der breiten Aufstellung in allen wichtigen Wirtschaftregionen von Deutschland durch das Niederlassungsnetz der DUATEC, erwartet die Geschäftsführung in 2009 und den Folgejahren nachhaltig profitabel zu sein.
Schmiedeberg, 19. Februar 2009 DUATEC GmbH Die Geschäftsführung Carsten Klemm Bilanz zum 31.12.2008der Firma DUATEC GmbHAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2008
Anlagespiegel zum 31.12.2008
Anhang zum 31.12.2008der Firma DUATEC GmbHA. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Gliederung und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen mit Ausnahme der vorgenommenen Bewertungsänderung im Anlagevermögen. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstel-lungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Im Berichtsjahr wurden erstmals abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 gemäß § 6 Abs. 2 a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Abweichend hiervon wurden in den Vorjahren geringwertige Anlagegüter gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Auswirkung der Bewertungsänderung hat einen kleinen Einfluss auf die Darstellung der VFE-Lage und wurde im Hinblick auf eine einheitliche Bilanzierung in Handels- und Steuerbilanz sowie ein verbessertes Bild der VFE-Lage vorgenommen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Die unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten werden die den einzelnen Aufträgen unmittelbar zuordenbaren Lohn- und Materialkosten sowie die direkten Kosten für Fremdleistungen einbezogen. Die Material- und Fertigungsgemeinkosten werden durch einen angemessenen Zuschlag berücksichtigt. Der Ansatz erfolgt jedoch höchstens zu den voraussichtlichen Veräußerungserlösen abzüglich noch anfallender Kosten. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Die erhaltenen Anzahlungen sind nach Abzug der enthaltenen Umsatzsteuer netto ausgewiesen. Sie wurden in Anwendung des § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB von den Vorräten offen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 0,5 % gebildet. Das in den Rechnungsabgrenzungsposten enthaltene Disagio wird linear über den Zeitraum der Zinsbindung des entsprechenden Darlehens abgeschrieben. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes erfolgt planmäßig anhand der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 15 Jahren. 2. Vorräte Unter den erhaltenen Anzahlungen betrifft ein Betrag von TEUR 1.871 (i. V. TEUR 343) Gesellschafter. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist ein Betrag von EUR 367.199,98 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.261.887,75 (i. V. TEUR 473) enthalten und betreffen mit EUR 500.329,58 (i. V. TEUR 473) Gesellschafter. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von EUR 16.315,51 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. 4. Flüssige Mittel Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 5. Rechnungsabgrenzungsposten In dem Posten ist ein Disagio in Höhe von EUR 7.124,90 (i. V. TEUR 10) enthalten. 6. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital wurde im Berichtsjahr von DEM auf Euro umgestellt. Gleichzeitig erfolgte eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln. 7. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
8. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 221), Nachlaufkosten (TEUR 729) und Gewährleistungen (TEUR 134). 9. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 1.093.313,05 (i. V. TEUR 1.022) gegenüber Gesellschaftern. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 33.301,09 (i. V. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 3) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 14 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Weiterhin sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil in Höhe von TEUR 51 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 2 enthalten. Es handelt sich um Buchverluste aus der Veräußerung von Sachanlagen. 2. Aufwendungen für Altersversorgung In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 17.917,38 (i. V. EUR 0,00) enthalten. 3. Verbundene Unternehmen Die Zinsen und ähnliche Erträge betreffen mit EUR 16.397,15 (i. V. TEUR 15) verbundene Unternehmen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit EUR 68.541,82 (i. V. TEUR 25) verbundene Unternehmen. C. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt:
*) Geschäftsjahr 2007 2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 857. 4. Organ der Gesellschaft
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer verzichtet. 5. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der caverion GmbH, Stuttgart, einbezogen. Der Konzernabschluss der caverion GmbH, Stuttgart, wird beim elektronischen Bundesanzeiger hinterlegt. D. Ergebnisverwendung Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 726.361,94 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Schmiedeberg, 19. Februar 2009 DUATEC GmbH Geschäftsführung Carsten Klemm Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers zum Jahresabschluss zum 31.12.2008Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DUATEC GmbH, Schmiedeberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Leipzig, 20. Februar 2009 Ebner
Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG
Dr. Wolfgang Russ, Wirtschaftsprüfer Christoph Lehmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 24.04.2009 festgestellt worden. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen