Euba Logistic GmbH Internationale Spedition
Puschkinallee 11A, 16278 Angermünde, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lars Dreßler seit 7.12.2023 | Prokura |
Kayth Kasel seit 9.10.2017 | Geschäftsführer |
Ronald Garkisch seit 22.9.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Euba Logistic GmbH Internationale SpeditionAngermündeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Die Euba Logistic GmbH ist ein Transportunternehmen, welches sich auf den Güterkraftverkehr und die speditionelle Abfertigung von Warentransporten im Papier- und Altpapiersektor, Holz, Lebensmittel und Stahltransporte, die Lagerhaltung, die Erarbeitung und die Durchführung von Logistikprojekten spezialisiert hat. Das Unternehmen betreibt eine Tankstelle für konventionelle Betriebsstoffe sowie Ladeinfrastruktur für Elektro-Lkw und Elektro-Pkw, eine Lagerhalle sowie eine Waschanlage. Die Gesellschaft führt Transporte im europäischen Wirtschaftsraum durch, insbesondere im Bundesgebiet und den angrenzenden Ländern. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 von den Folgen der globalen Krisen geprägt. Trotz der jüngsten Rückgänge blieben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen. Ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent. 2. Geschäftsverlauf Für die Euba Logistic GmbH kann der Geschäftsverlauf 2023 im Vergleich zum Vorjahr als positiv bezeichnet werden. Der Umsatz konnte deutlich gesteigert werden, was nebst höheren Volumen auch auf gestiegene Preise zurückzuführen war. Ein striktes Kostenmanagement führte zu einer Steigerung des handelsrechtlichen Jahresüberschusses. 3. Lage Wesentliche Wertschöpfer unseres Unternehmens sind die Umsatzerlöse mit unseren Hauptgeschäftspartnern. Deren Umsatzanteil beträgt 67,8 % an der Gesamtleistung des Unternehmens. Zusätzlich zu den negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und der immer noch hohen Inflation ergaben sich neue Herausforderungen durch die Erhöhung der Maut um fast 50 %, die Erhöhung der Co 2 -Steuer und dem Wegfall der Energiepreisbremse. Die Hausbank hat die bestehende Kontokorrentlinie bestätigt. Die Liquidität war jederzeit gesichert. a) Vermögenslage Die Vermögenslage wird auf der Aktivseite durch das Sachanlagevermögen und auf der Passivseite durch das Fremdkapital zur Finanzierung des Sachanlagevermögens geprägt. Unser Fremdkapital wird in kurzfristige und längerfristige Verbindlichkeiten gegliedert. Die mittel- und längerfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Finanzdienstleistern belaufen sich auf 43,8 % (Vorjahr 46,0 %) der Bilanzsumme. Es handelt sich im Wesentlichen um Fahrzeugfinanzierungen. Dem gegenüber stehen die aktivierten Fahrzeuge. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden termingerecht durch SEPA-Mandate bedient. Die durchschnittliche Laufzeit der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beträgt fünf Jahre. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und sonstigen Leistungen betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 1.438,3. Das entspricht einem Anteil in Höhe von 12,3 % an der Bilanzsumme. b) Ertragslage Insgesamt entwickelten sich die Umsätze und weitere Eckdaten im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:
4. Finanzielle und weitere Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren werden das Kunden-Umsatzverhältnis und die Entwicklung des Betriebsergebnisses definiert. Die Umsatzerlöse 2023 konnten durch eine moderate Erweiterung des Fuhrparks und kontinuierliche Preisverhandlungen um ca. 14% gesteigert werden. Ein wesentlicher externer Leistungsindikator ist der Ratingwert und neu der ESG-Score, der von Dienstleistungsunternehmen ermittelt wird. Im Geschäftsjahr 2023 konnte der Ratingwert gehalten werden. Zur Entwicklung der Liquidität und der Finanzkraft der Gesellschaft verweisen wir auf die nachfolgende Darstellung der Nettogeld-zu- und -abflüsse:
Neben den finanziellen Leistungsindikatoren ist ein moderner Fuhrpark die wesentliche Geschäftsgrundlage unseres Unternehmens. Im Jahr 2023 haben wir die Modernisierung des Fuhrparks fortgesetzt. Es wurden 12 Sattelzugmaschinen und 12 Sattelauflieger ausgetauscht. Nachhaltigkeit und Innovation stehen im Mittelpunkt unserer Unternehmensphilosophie. Wir engagieren uns aktiv für umweltfreundliche Praktiken und investieren in elektrifizierte, emissionsarme und modernste Transportmittel, um unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur in 2022 ermöglichte uns in 2023 den Einsatz von 6 Elektro-Lkw. Die Umstellung der Firmen-Pkw-Flotte auf Elektrofahrzeuge ist erfolgt. Auch der Werkstatt-Bus wurde durch einen Elektro-Bus ausgetauscht. In Zusammenarbeit mit der IHK Ostbrandenburg haben wir für unser Unternehmen eine Co 2 -Bilanz erstellt. Unsere kundenorientierte Unternehmensstruktur steht für flexibles, marktorientiertes Denken und Handeln, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Auf dieser Grundlage nahmen wir an zahlreichen Ausschreibungen teil und konnten entsprechende Vertragsabschlüsse tätigen. So wurde die Kundenbindung auf dem stark umworbenen Binnenmarkt weiter stabilisiert. Die Mitarbeiter des Unternehmens begleiten die Unternehmensentwicklung seit Jahren. Flexibilität, egelmäßige Qualitäts- und Serviceüberprüfungen sowie hiermit verbundene Anpassungen und gemeinsame Strategieentwicklungen sind ein bedeutender Teil der Unternehmensphilosophie. Im Jahresdurchschnitt wurden 151 (Vorjahr: 127) Arbeitnehmer - ohne Auszubildende - beschäftigt. Das Fahrpersonal sowie die Angestellten nehmen regelmäßig an Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen teil. Durch die Erweiterung des digitalen Mitarbeiterportals, unter Einhaltung der Datenschutzrichtlinien, erfüllen wir unsere Pflicht zum Arbeits- und Gesundheitsschutz und zu den regelmäßigen Belehrungen des Personals. Durch die Bereitstellung persönlicher Verbrauchsanalysen kann jeder Fahrer aktiv an Kosteneinsparungen mitwirken. III. Prognosebericht Für das Jahr 2024 sehen wir für unser Unternehmen optimistisch in die Zukunft. Ziel der Gesellschaft ist es, trotz des starken Wettbewerbs, den Umsatz und das Ergebnis aus dem Geschäftsjahr 2023 weiter zu steigern. Unter Berücksichtigung optimierter Betriebsabläufe, die wir im Zuge der Digitalisierung effizienter gestalten können und einem strikten Kostenmanagement gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einem positiven Ergebnis aus. Wir werden unsere auf Wachstum und Nachhaltigkeit ausgerichtete Strategie weiter entschlossen umsetzen. IV. Chancen und Risikobericht 1. Risikobericht a) Gesamtwirtschaftliche Risiken Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft wird von den aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen beeinflusst. Die betrifft insbesondere den Transformationsprozess gesamtwirtschaftlich als auch regional bedingt. Gleichzeitig beeinflussen uns diverse gewerkschaftliche Arbeitskämpfe, die zur Beeinträchtigung der nationalen und internationalen Infrastruktur (Sperrung von Grenzübergängen und Autobahnauffahrten) führen. Da unsere GmbH fast ausschließlich für Kunden in der EURO-Zone tätig ist, liegen keine Risiken aus Währungsschwankungen vor. b) Branchenspezifische Risiken Durch erhebliche Schwankungen im Bereich der Fuhrparkkosten, insbesondere der Erhöhung der CO 2 -Steuer und der Betriebsstoff- und Mautaufwendungen, könnten Wettbewerbsprobleme auftreten. Den enormen Dieselpreissteigerungen begegnen wir mit kurzfristigen Preisverhandlungen und der Vereinbarung von Diesel-Floatern. Daraus resultierend wird es in 2024 nur zu einer moderaten Ertragssteigerung kommen. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens wird im Wesentlichen durch die Auslastung und Entwicklung bestimmt. Durch die hohe Personal- und Kapitalintensität in der Logistikbranche existiert das permanente Risiko, dass Fixkosten aufgrund ungenügender Nachfrage und Auslastung das Ergebnis des Unternehmens belasten. Den allgemeinen Geschäftsrisiken begegnen wir zudem durch laufende Risikokommunikation und -überwachung. Insbesondere unterliegen Risiken aus Marktentwicklungen, operativen Risiken, Finanzrisiken und Risikopotentiale aus strategischen Entscheidungen, die bestandsgefährdend wirken können, der besonderen Beobachtung. Zum Umgang mit steuerlichen Risiken wird auf externes Fachwissen zurückgegriffen und bei Bedarf rechtliche Beratung und Expertenwissen eingeholt. c) Unternehmensspezifische Risiken Unsere Gesellschaft verfügt über ein effizientes Risikomanagement, das der Ausrichtung unseres Unternehmens gerecht wird und direkt der Geschäftsführung unterstellt ist. Unsere Kontrollsysteme sichern die frühzeitige Erkennung, die Bewertung und den konsequenten Umgang mit erkennbaren Risiken. Im Rahmen des unterjährigen Controllings werden die finanz- und personalwirtschaftlichen Daten regelmäßig analysiert und erforderliche Anpassungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken im Forderungsbereich verfügen wir über ein adäquates Mahnwesen und Debitorenmanagement. Im Zuge der weiteren Digitalisierung werden wir auf eine Cloud-Lösung umstellen und somit die Arbeitsbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verbessern. d) Ertragsorientierte Risiken Ferner ist das Unternehmen dem allgemeinen Risiko steigender Beschaffungspreise ausgesetzt. Preissteigerungen auf den internationalen Rohölmärkten, Mautgebühren, Mindestlohnerhöhungen oder fiskalische Mehrbelastungen (Erhöhung der CO 2 -Steuer) können die wirtschaftliche Situation beeinträchtigen. Personalrisiken bestehen aufgrund unseres kontinuierlichen Bedarfs an qualifizierten Fachkräften. Wir begrenzen diese Risiken durch eine moderne Unternehmenskultur, Mitarbeiterbefragungen, Ausbildung und Personalentwicklung sowie Stellvertreterregelungen. Einer hohen Krankenquote begegnen wir insbesondere durch eine vorbeugende betriebliche Gesundheitsvorsorge. Sonstige Risiken, die die Unternehmensentwicklung nachhaltig negativ beeinträchtigen können, sind derzeit nicht zu identifizieren. Zahlungsunfähigkeit, eine Überschuldung oder sonstige, den Bestand gefährdende Risiken, liegen nicht vor. e) Finanzwirtschaftliche Risiken Zu unseren Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Soweit doch bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar werden, erfolgen durch uns entsprechende Wertberichtigungen. 2. Chancenbericht Die Entwicklung der Gesellschaft ist im Wesentlichen durch stabile Kunden- und Lieferantenbeziehungen gekennzeichnet. Wir sehen unsere Marktposition durch unsere Leistungen und den Resonanzen unserer Geschäftspartner als gefestigt an. V. Gesamtaussage Auf Grundlage der obigen Ausführungen sehen wir weiterhin gute Geschäftschancen für eine Ausweitung unserer Tätigkeiten am Markt. 16278
Angermünde, 28. März 2024 Dipl.-Ing. Ronald Garkisch, Geschäftsführer Speditionskaufmann Kayth Kasel, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die EUBA Logistic GmbH Internationale Spedition hat ihren Sitz in Angermünde. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Neuruppin unter HRB 10030 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 weist die Größenmerkmale einer mittleren Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB auf und wird gemäß den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt, wobei die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren erfolgt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittlere Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs.1 Satz 2, 266 ff. HGB). 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Im Sachanlagevermögen werden die Güterverkehrskonzessionen linear über 10 Jahre und die EDV-Software wird linear über drei Jahre abgeschrieben. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern bei Lastkraftwagen betragen sechs Jahre, die der Auflieger sechs Jahre, die der Personenkraftwagen zwei bis fünf Jahre, bei EDV-Anlagen vier Jahre und bei der Geschäftsausstattung zwei bis zehn Jahre. Bei Gebäuden wurde eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 33 Jahren zugrunde gelegt. Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 wurden in einen Pool eingestellt und über fünf Jahre abgeschrieben. Die Genossenschaftsanteile wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich einer Pauschalwertberichtigung von 0,35 Prozent bewertet, die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Posten größeren Umfangs enthalten, die rechtlich erst nachdem Bilanzstichtag entstehen. Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält vorausbezahlte Aufwendungen für das folgende Geschäftsjahr sowie abgegrenzte Finanzierungskosten (T€ 568,8; Vorjahr: T€ 427,4). Die Sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 4. Erläuterungen zur Bilanz Das Anlagevermögen wird in dem ausgewiesenen Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023 mit den einzelnen Posten gesondert aufgegliedert und entwickelt (§ 284 Abs. 3 HGB). Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 342.620,00. Es ist vollständig eingezahlt. In Vorjahren wurden EUR 325.000,00 in die nicht gebundene Kapitalrücklage (§ 272 Abs. 1 Nr. 4 HGB) eingestellt. Der Gewinnvortrag hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die voraussichtlichen Kosten für Personalverpflichtungen (T€ 20,1), Ausgleichsabgabe für Schwerbehinderte (T€ 31,8), ausstehende Rechnungen (T€ 20,0) und für interne und externe Jahresabschluss- und Prüfungskosten (T€ 24,00). Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten werden aus Gründen der Aufstellung eines klaren und übersichtlichen Jahresabschlusses neben den Fahrzeugfinanzierungen bei Kreditinstituten auch die Finanzierungen bei anderen Finanzdienstleistern ausgewiesen (Mietkauf). Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die passiven latenten Steuern betreffen die Wertansätze im Anlagevermögen, die aktiven latenten Steuern beruhen auf steuerlichen Verlustvorträgen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Die passiven latenten Steuern (§ 285 Nr. 30 HGB) entwickeln sich wie folgt:
Anlagespiegel
Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 und 2 HGB) Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 3.987.250,58 € (Vj. 3.704.651,79 €). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren betragen 4.673.157,04 € (Vj. 4.642.311.59 €). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen 452.941,28 € (Vj. 516.447,13 €). Vom Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten sind 7.227.286,67 € (Vj. 7.264.620,34 €) besichert. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten wie im Vorjahr periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 82,8 (Vorjahr T€ 10,8). 6. Sonstige Pflichtangaben Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 a HGB) Wesentliche finanzielle Verpflichtungen, die nicht aus dem Jahresabschluss ersichtlich sind, sind für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung und bestehen in Form von Miet- und Leasingverträgen für Fahrzeuge. Darüber hinaus besteht zum Bilanzstichtag ein Bestellobligo für den Zeitraum bis 2024 für die Beschaffung von 2 Klein-Bussen, 12 neuen Diesel-Sattelzugmaschinen und 7 Aufliegern in einem Gesamtvolumen von T€ 2.000,0. Angaben zu den beschäftigten Arbeitnehmern (§ 285 Nr. 7 HGB) Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 151 (Vorjahr: 127) und setzt sich wie folgt zusammen:
Angaben zu den Organen (§ 285 Nr. 10 HGB) Im Geschäftsjahr waren Herr Dipl.-Ing. Ronald Garkisch, Schwedt OT Passow, und Herr Speditions-Kaufmann Kayth Kasel, Angermünde, zu Geschäftsführern bestellt. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die gewährten Gesamtbezüge i.S.d. (§ 285 Nr. 9 a HGB) Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2023 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ergebnisverwendungsvorschlag (§ 285 Nr. 34 HGB)Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
16278 Angermünde, den 28. März 2024 gez. Dipl.-Ing. Ronald Garkisch, Geschäftsführer gez. Speditionskaufmann Kayth Kasel, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.04.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die EUBA Logistic GmbH Internationale Spedition Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EUBA Logistic GmbH Internationale Spedition - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EUBA Logistic GmbH Internationale Spedition für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 05. April 2024 FTSP
Frisia Treuhand GmbH
gez. Dipl.-Kfm. M. Schmädeke, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Kfm. Christeleit, Wirtschaftsprüfer |
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