Paket- und Expressdienste
Aerologic GmbH
Josef-von-Copertino-Straße 2, 04435 Schkeuditz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcus Niedermeyer seit 4.7.2024 | Geschäftsführer |
Josef Moser seit 3.5.2017 | Geschäftsführer |
Kaup Matthias seit 3.5.2017 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Aerologic GmbHSchkeuditzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Aerologic GmbH mit Sitz in Schkeuditz, eingetragen unter der Registernummer HRB 23498 beim Amtsgericht Leipzig, ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutsche Post Beteiligungen Holding GmbH und der Lufthansa Cargo AG. Mit einer eigenen Zulassung als Luftverkehrsgesellschaft betrieb die Aerologic GmbH zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 22 Boeing 777F, ausschließlich im Auftrag der beiden Eigentümer, im Rahmen eines Kostenaufschlagmodells. Das Geschäftsportfolio beschränkt sich auf den reinen Flugbetrieb und hierbei die planmäßigen Flugverbindungen zwischen Europa, Asien und Nordamerika sowie, in geringem Umfang, auch innerhalb Europas. Auf Anforderung der beiden Kunden ist die Aerologic GmbH in der Lage, im Rahmen von kurzfristigen Zusatzflügen tätig zu werden. 2. Steuerungssystem Das oberste Ziel der Aerologic GmbH ist die Darstellung eines sicheren Flugbetriebes. Darüber hinaus bestimmen, neben Umsatz und EBIT (Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit), die kundenspezifischen Kosten- und Pünktlichkeitsziele maßgeblich die Steuerung des Unternehmens. In der folgenden Darstellung werden die verwendeten finanziellen (CMO Kosten / ATK) und kundenspezifischen, nichtfinanziellen (Blockstunden, Abflugs- und Ankunftspünktlichkeit) Leistungsindikatoren erläutert:
II. Wirtschaftsbericht 1. Rahmenbedingungen Aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen mit ihren Kunden ergeben sich aus Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen keine, das eigentliche Geschäft direkt beeinflussenden, Veränderungen für die Aerologic GmbH. Eine weiterhin angespannte weltpolitische Lage führte auch während des Geschäftsjahres 2023 zu Sonderanforderungen wie Flugplananpassungen. Der Aerologic GmbH ist es wiederholt gelungen, trotz vorgenannter Umstände, einen stabilen Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. 2. Geschäftsverlauf
3. Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2023 wurden aus dem operativen Geschäft Umsatzerlöse in Höhe von 1.415,3 Mio. € (Vorjahr: 1.636,0 Mio. €) erzielt. Davon entfallen 1.078,4 Mio. € auf die DHL International GmbH. Weiterhin wurden mit dem Gesellschafter Lufthansa Cargo AG Umsatzerlöse in Höhe von 336,9 Mio. € realisiert. In den erzielten Umsatzerlösen des Berichtsjahres sind 44,2 Mio. € auf die Abrechnung von planmäßigen Großwartungsereignissen von Flugzeugen enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 10,0 Mio. €. Deren Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den Erträgen der Fremdwährungsbewertung bzw. Kursdifferenzen über 14,9 Mio. € (Vorjahr: 24,0 Mio. €) sowie aus dem verminderten Auflösungsbedarf von Rückstellungen in Höhe von 1,3 Mio. € (Vorjahr: 2,7 Mio. €). Die vorgenannten Veränderungen gegenüber dem Vorjahr resultierten aus den anschließend beschriebenen Entwicklungen, welche vertragsgemäß mit den beiden Kunden umsatzwirksam wurden. Ursächlich für die Verringerung des Materialaufwandes um 234,4 Mio. € sind insbesondere die Treibstoffkosten, welche sich vornehmlich aufgrund einer negativen Marktpreisentwicklung, vor allem im ersten Halbjahr 2023, um 177,3 Mio. € auf 717,8 Mio. € reduzierten. Zusätzlich verminderten sich die Aufwendungen für die Flugzeuginstandhaltungen (inklusive Triebwerksüberholungen) im Geschäftsjahr auf 109,4 Mio. € und lagen damit 54,3 Mio. € unter dem Vorjahr. Die Leasingaufwendungen stiegen von 245,9 Mio. € auf 248,8 Mio. €. Der von 93,4 Mio. € auf 102,1 Mio. € erhöhte Personalaufwand resultiert vornehmlich aus dem weiteren Wachstum des Personalstammes. Die Abschreibungen in Höhe von 3,0 Mio. € liegen über dem Niveau des Vorjahres und ergeben sich größtenteils aus Flugzeugersatzteilen, vornehmlich von Ersatztriebwerken sowie weiterhin aus IT Hard- und Software. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um 5,5 Mio. € auf 60,2 Mio. €. Ursache hierfür sind hauptsächlich die verringerten Aufwendungen aus Fremdwährungsverlusten um 12,9 Mio. € auf 14,7 Mio. €. Diesem Rückgang wirkten unter anderem die erhöhten Aufwendungen für Reisekosten des Flug- und Bodenpersonals, welche im Wesentlichen aus dem Wachstum der Belegschaft resultieren, von 18,9 Mio. € auf 20,5 Mio. € entgegen. Es stiegen ebenfalls die Qualifizierungs- und Entwicklungskosten für Flug- und Bodenpersonal um 1,4 Mio. € sowie Aufwendungen für Versicherungen von 5,9 Mio. € auf 6,5 Mio. €. Die Aufwendungen für Mietzahlungen erhöhten sich um 1,0 Mio. € auf 1,8 Mio. €. Das Ergebnis vor Steuern entwickelte sich, unter Berücksichtigung eines positiven Zinsergebnisses, auf 23,2 Mio. €. Die Ertragsteuern beliefen sich auf 8,8 Mio. €. Die Aerologic GmbH erwirtschaftete im Jahr 2023 ein positives Ergebnis nach Steuern und schließt das Gesamtjahr entsprechend mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 14,4 Mio. € ab. 4. Vermögens- und Finanzlage
Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 haben sich keine Änderungen im gezeichneten Kapital und der Kapitalrücklage ergeben. Das Eigenkapital beläuft sich, unter Berücksichtigung des erzielten Jahresüberschusses sowie der getätigten Gewinnausschüttung, auf nunmehr 42,3 Mio. €. Die Bilanzsumme hat sich, maßgeblich infolge eines Sondereffektes aus 2022, gegenüber dem Vorjahr von 282,9 Mio. € auf 202,2 Mio. € verringert. Ursächlich hierfür ist ein auf der Passivseite gesunkener Bestand an Verbindlichkeiten. Auf der Aktivseite basiert die Abnahme der Bilanzsumme vornehmlich aus gesunkenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 87,1 Mio. €. Die Aktivseite besteht zu 80 % (Vorjahr: 88 %) aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (162,3 Mio. €) sowie zu 11 % (Vorjahr: 6 %) aus dem Anlagevermögen (23,2 Mio. €), welches sich im Wesentlichen aus Flugzeugbestand- sowie Ersatzteilen zusammensetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten (12,3 Mio. €), hauptsächlich bestehend aus bereits für das Folgejahr geleisteten Versicherungs- und Leasingzahlungen für Flugzeuge, bilden 6 % der Aktivseite. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten setzen sich hauptsächlich aus Lieferungen und Leistungen sowie erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen mit einer Laufzeit von unter einem Jahr zusammen. Rückstellungen wurden insbesondere für ausstehende Eingangsrechnungen (85,1 Mio. €) gebildet. Außerbilanzielle Verpflichtungen zum Bilanzstichtag bestehen in Form von Leasingverträgen für insgesamt 22 Flugzeuge sowie damit in Zusammenhang stehende künftige Wartungsereignisse. Die Aerologic GmbH verfügt über ein marktüblich verzinstes Guthaben aus Konzern-Clearing in Höhe von 45,4 Mio. €.
Der Cash Flow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit entspricht einem Mittelzufluss in Höhe von 10,3 Mio. € und resultiert vornehmlich aus dem Jahresergebnis vor Abschreibungen (17,4 Mio. €), verringert um den Saldo der Bestandsveränderungen der übrigen Aktiva und der übrigen Passiva in Höhe von 6,3 Mio. €. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit im Berichtsjahr beträgt - 8,0 Mio. € (Vorjahr: - 2,0 Mio. €) und betrifft Investitionen in Flugzeugbestand- sowie Ersatzteile, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie IT Hard- und Software. Der negative Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit resultiert aus der im Geschäftsjahr 2023 getätigten Gewinnausschüttung in Höhe von 13,9 Mio. €. Der Finanzmittelfonds setzt sich aus dem Guthaben auf dem Inhouse-Bankkonto bei der Deutsche Post AG und dem Kassenbestand zusammen. 5. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Die Geschäftsführung bewertet die Vermögens- und Finanzlage, vor dem Hintergrund der bei der Deutsche Post AG bestehenden Guthaben, der durch die Gesellschafter zur Verfügung gestellten Mittel sowie des weiterhin positiven Cash Flows aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, als geregelt und stabil. Insgesamt werden die wirtschaftliche Lage sowie die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft als gut bewertet. III. Prognose, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Unsere folgenden Aussagen beruhen im Wesentlichen darauf, dass die Kapazitäten für das Geschäftsjahr 2024 bereits fest durch die Kunden kontrahiert sind. Unsere Einschätzungen sind auf der Grundlage der uns vorliegenden Informationen getroffen worden, die wir derzeit als realistisch betrachten. Sie sind jedoch mit Unsicherheit behaftet und bergen ein unvermeidbares Risiko, dass die prognostizierten Entwicklungen weder in ihrer Tendenz noch ihrem Ausmaß nach tatsächlich eintreten. Auf Basis des von den Kunden beauftragten Winterflugplanes sowie eines vollumfänglichen und ganzjährigen Einsatzes der vergrößerten Flotte wird in 2024 von einem gegenüber dem Vorjahr weiterhin leicht gesteigerten Blockstundenabsatz ausgegangen. Darüber hinaus erwarten wir ebenfalls steigende Umsatzerlöse sowie eine entsprechende EBIT-Zunahme. Bei der Pünktlichkeit wird - ohne die Berücksichtigung externer Umstände - mindestens eine Erreichung auf dem Niveau des Vorjahres angestrebt. Bei den CMO Kosten pro ATK wird von einem weiteren Anstieg ausgegangen. Die zukünftige Geschäftsentwicklung lässt sich zusammenfassend als stabil bewerten. 2. Chancenbericht Die beiden Gesellschafter haben am 30. November 2020 die Zukunft des Gemeinschaftsunternehmens Aerologic GmbH vertraglich langfristig geregelt. Grundsätzlich agiert die Gesellschaft im Kostenaufschlagmodell, was dazu führt, dass sich Chancen und Risiken nur bedingt im Unternehmensergebnis widerspiegeln. Nichtsdestotrotz resultiert aus den verlängerten Unternehmensverträgen eine stabile und positive Perspektive mit flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten für weiteres Flottenwachstum. Mit einer Vergrößerung der Flotte bestehen Chancen auf die Realisierung weiterer Kostenvorteile. Diese resultieren aus Größeneffekten wie z. B. verbesserten Beschaffungskonditionen sowie Effizienzgewinnen im operativen Betrieb. Zudem bestehen Chancen, dass Marktentwicklungen zu einer Verbesserung der Einkaufskonditionen z. B. für Treibstoff, Material oder Dienstleistungen führen, welche ebenfalls zu sinkenden Produktionskosten führen. Chancen auf Effizienzgewinne bestehen weiterhin im Zuge der Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen. 3. Risikobericht Die Handhabung von unternehmensspezifischen Risiken ist eine wesentliche Aufgabe der Geschäftsführung. Zur Kontrolle und Überwachung der Risiken stehen hinreichende Kontrollsysteme zur Verfügung. Neben einem unternehmensweiten und alle Geschäftsbereiche umfassenden Risikomanagementsystem ist das Kernstück des finanzwirtschaftlichen Risikomanagements ein internes Berichtswesen, das ein Controlling ausgewählter wirtschaftlich relevanter Eckdaten ermöglicht. Hierbei werden im Wesentlichen die Ergebnissituation, die Umsatzerlöse, die Kostenpositionen, die Investitionen sowie die Entwicklung der Verbindlichkeiten und Rückstellungen monatlich analysiert und überwacht. Das Berichts- und Kontrollsystem stellt eine zeitnahe und sachgerechte Information der Entscheidungsträger sicher. Darüber hinaus besteht ein tagesaktuelles Berichtswesen, welches die Steuerung und Entwicklung der wesentlichen operationellen Parameter wie Pünktlichkeit, Blockstunden, Tonnenkilometer Produktion oder technische Zuverlässigkeit ermöglicht. Die Risiken werden anhand von zwei Ausprägungen (Höhe und Wahrscheinlichkeit) in jeweils fünf Dimensionen gemessen und hierauf basierend in sechs Risikoklassen (vernachlässigbar, minimal, gering, mittel, hoch und stark) eingeteilt. Die Risiken sind jeweils einer von insgesamt 15 Kategorien zugeordnet. Es gibt derzeit keine Risiken, die als hoch oder gar stark eingeschätzt werden. Die aktuell bedeutsamen als mittel eingestuften Risiken betreffen die Bereiche Naturkatastrophen, operativer Betrieb, IT sowie Rechts- und Haftungsthemen. Operationelle Risiken für das Unternehmen bestehen insbesondere im Flugbetrieb, der in einem speziellen von den Luftfahrtbehörden überwachten Risikomanagementsystem der Gesellschaft kontrolliert und gesteuert wird. Die einzelnen operationellen Risiken werden mit gering bis mittel eingestuft. Aktuelle Risiken bestehen weiterhin infolge von Naturkatastrophen sowie in Form von möglichen Pandemien. Weiterhin werden marktbedingte Risiken bei der Beschaffung von notwendigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, vornehmlich aufgrund von Störungen globaler Lieferketten, gesehen. Diese Risiken werden aktuell als mittel eingestuft. Darüber hinaus bestehen IT-Risiken in Form von Fehlfunktionen oder Störungen der Datenverarbeitungssysteme, denen durch angewandte Verfahren sowie stabile Systeme begegnet wird. Die einzelnen IT-Risiken werden mit minimal bis mittel eingestuft. Unter Beachtung aller bekannter Tatsachen und Umstände liegen, wie im Vorjahr, derzeit und für das Folgejahr keine Risiken vor, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. IV. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f HGB Die Ziele im Sinne von § 289f HGB wurden mit 0 % für die Geschäftsführung, 16,6 % für die erste Führungsebene und 20 % für die zweite Führungsebene festgelegt. Als Frist für die Zielerreichung wurde der 31.12.2026 gesetzt. Die Festlegung wurde vor dem Hintergrund getroffen, dass die Geschäftsführung ausschließlich aus zwei Personen besteht.
Schkeuditz, den 22. Februar 2024 Josef Moser, Managing Director & Accountable Manager Katharina Prost, Managing Director & Chief Financial Officer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben 1. Gesetzliche Grundlagen Der Jahresabschluss der Aerologic GmbH mit Sitz in Schkeuditz, eingetragen unter der Registernummer HRB 23498 beim Amtsgericht Leipzig, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend hierzu waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Sinne des § 267 HGB ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Davon-Vermerke ebenso wie die Davon-Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. 2. Form des Jahresabschlusses Aus Gründen der klaren und übersichtlichen Darstellung wurde die Gliederung für die Bilanz, unter Beachtung von § 265 Abs. 5 HGB, über das gesetzliche Schema hinaus um die Positionen Mietereinbauten, Flugzeugbestand- sowie Ersatzteile und weiterhin um Übrige Technische Anlagen und Maschinen angepasst bzw. ergänzt und für die Gewinn- und Verlustrechnung um das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit sowie das Ergebnis vor Steuern erweitert. B. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden Für die Bilanz und die nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellte Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Gliederungsvorschriften der §§ 266, 275 Abs. 2 HGB beachtet. Bei der Aufstellung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert angewandt: Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um entgeltlich erworbene Softwarelizenzen und Software. Diese sind zu den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über drei bis fünf Jahre angesetzt. Die hierzu geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert bilanziert. Das Sachanlagevermögen ist zu den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen sind entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode ermittelt. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 € und 1.000,00 € werden als Sammelposten geführt und über fünf Jahre abgeschrieben. Flugzeugbestand- sowie Ersatzteile werden über einen Zeitraum von zehn bis 20 Jahren linear abgeschrieben. Bandbreiten der Abschreibungssätze
Vorräte (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des gewogenen Durchschnittswertes sowie unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Der Kassenbestand ist zum Nennwert am Bilanzstichtag bewertet. Der Ansatz der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt in Höhe der bis zum Bilanzstichtag erfolgten Ausgaben, soweit sie Aufwand für künftige Perioden darstellen. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf den temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen und den Wertansätzen der Steuerbilanz, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Von einer saldierten Darstellung der aktiven und passiven latenten Steuern wird abgesehen. Die Bewertung erfolgte mit einem kombinierten Steuersatz von rund 29,5 % für Gewerbe- und Körperschaftssteuer sowie Solidaritätszuschlag. Aktive latente Steuern entfallen auf unterschiedliche Wertansätze in Handels- und Steuerbilanz vornehmlich aus der Fremdwährungsbewertung sowie dem Anlagevermögen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken sowie ungewisse Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages bemessen. Nicht aktivierbare Erstattungsansprüche wurden bei der Bewertung von Verbindlichkeitsrückstellungen berücksichtigt, wenn sie in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der drohenden Inanspruchnahme stehen, in rechtlich verbindlicher Weise der Entstehung nachfolgen und vollwertig sind. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen basiert auf einem versicherungsmathematischen Gutachten. Diese Rückstellung wurde für, bis zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene, Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthält aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft sowie zusätzliche Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung. Die Bewertung erfolgte nach den Regelungen der IDW-Stellungnahme IDW RS HFA 3 vom 19.06.2013 zum Barwert. Die Heubeck-Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck wurden angewendet. Der zugrunde gelegte Rechnungszinssatz beträgt 0,95 % p. a. Die Ansprüche sind mit einer Rückdeckungsversicherung abgesichert. Entsprechend § 246 Abs. 2 HGB erfolgte zum 31. Dezember 2023 die Saldierung von Deckungsvermögen, das zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurde sowie dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dient, mit den entsprechenden Rückstellungen. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag und erhaltene Anzahlungen zum Nennwert bilanziert. Passive latente Steuern entfallen auf unterschiedliche Wertansätze in Handels- und Steuerbilanz vornehmlich aus der Fremdwährungsbewertung. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten einschließlich der Kassenbestände in Fremdwährung werden zum monatlichen Umrechnungskurs ihrer Entstehung gebucht. Die Umrechnung der kurzfristigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten erfolgt zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag. Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden zum Entstehungs- bzw. Einbuchungskurs von der Deutsche Post AG garantiert. C. Bilanzerläuterungen 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens wird im Anlagespiegel (siehe Anlage zum Anhang, Seite 10) gesondert dargestellt. 2. Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen über 81,2 Mio. € (Vorjahr: 155,6 Mio. €) enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen die DHL International GmbH aus erbrachten Flugleistungen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht bzw. Gesellschafter betreffen Forderungen aus Flugleistungen gegen den Gesellschafter Lufthansa Cargo AG in Höhe von 29,5 Mio. € (Vorjahr: 28,9 Mio. €). Die sonstigen Vermögensgegenstände über 51,6 Mio. € (Vorjahr: 64,9 Mio. €) betreffen im Wesentlichen marktüblich verzinsliche Guthaben der Aerologic GmbH auf dem Inhouse-Bankkonto bei der Deutsche Post AG mit 45,4 Mio. € (Vorjahr: 56,9 Mio. €). Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben analog zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Die Position aktive Rechnungsabgrenzungsposten beläuft sich auf 12,3 Mio. € (Vorjahr: 11,6 Mio. €) und besteht überwiegend aus Ausgaben von Flugzeugleasingraten über 6,8 Mio. € (Vorjahr: 5,7 Mio. €), die den Monat Januar 2024 betreffen sowie im Voraus gezahlten Versicherungsbeiträgen in Höhe von 4,8 Mio. € (Vorjahr: 5,1 Mio. €). 4. Aktive latente Steuern Der ausschüttungsgesperrte aktive Saldo der latenten Steuern gemäß § 268 Abs. 8 S. 2 HGB beträgt 46 T€ und liegt somit unter dem Niveau des Vorjahres (0,8 Mio. €). Die aktiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Ansätzen der Handels- und Steuerbilanz sowie deren abweichende Behandlung von Sachverhalten für Mietereinbauten sowie Fremdwährungsbewertungen und Rückstellungen. 5. Eigenkapital Das Eigenkapital beläuft sich unter Berücksichtigung des unveränderten Gewinnvortrages in Höhe von 7,8 Mio. € auf 42,3 Mio. € (Vorjahr: 41,8 Mio. €). Die frei verfügbaren Rücklagen einschließlich des Jahresergebnisses unterliegen in Höhe des aktiven Saldos der latenten Steuern von 46 T€ (Vorjahr: 0,8 Mio. €) der Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betragen 91,2 Mio. € (Vorjahr: 90,9 Mio. €) und betreffen im Wesentlichen die Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen über 85,1 Mio. € (Vorjahr: 83,7 Mio. €), welche in erster Linie auf den operativen Flugbetrieb zurückzuführen sind. Diese beziehen sich hauptsächlich auf ausstehende Rechnungen für Kerosin, Überflug-, Lande- und Parkgebühren sowie Bodenabfertigungs- und Wartungsleistungen. Auf der Basis konkreter Schadstoffminderungsziele werden der Aerologic GmbH Emissionsberechtigungen für die jeweilige Zuteilungsperiode unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Diese werden mit ihren Anschaffungskosten (Euro 0, Erinnerungswert) bewertet. Getätigte Emissionen werden durch die Bildung einer Rückstellung zum Buchwert der gehaltenen Emissionsrechte berücksichtigt. Ein zusätzlicher Erwerb von Emissionsrechten ist im Geschäftsjahr nach derzeitiger Erkenntnis notwendig, hierfür wurde eine Rückstellung in Höhe von 1,7 Mio. € gebildet. Der Zeitwert des Anspruches der zum Erinnerungswert bilanzierten Emissionsberechtigungen beläuft sich auf 1,0 Mio. €, von denen Emissionsberechtigungen in gleicher Höhe zum 30. April 2024 zurückgegeben werden müssen. Der beizulegende Zeitwert, respektive die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände in Form eines Versicherungsguthabens zum 31. Dezember 2023 belief sich auf 98 T€, der Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen auf 155 T€. 7. Verbindlichkeiten
Die gesamten Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 haben analog zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 8. Passive latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergeben sich passive latente Steuern in Höhe von 0,3 Mio. € (Vorjahr: 0,8 Mio. €). Sie resultieren vornehmlich aus der Fremdwährungsbewertung von Verbindlichkeiten und erhaltenen Anzahlungen.
9. Angaben nach § 285 Nr. 3, 3a und Nr. 21 HGB (nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte, sonstige finanzielle Verpflichtungen sowie Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen) Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte / sonstige finanzielle Verpflichtungen Zu Geschäftsjahresbeginn bestanden finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen für insgesamt 21 Boeing 777 Frachtflugzeuge. Im Laufe des Jahres 2023 hat die Aerologic GmbH einen weiteren Leasingvertrag für eine Boeing 777F abgeschlossen, mit einer Laufzeit bis ins Jahr 2035. Die sich aus den vorgenannten Leasingverträgen ergebenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf 1.971,0 Mio. €, davon werden insgesamt in 2024 ca. 255,8 Mio. € fällig. Für zukünftige Flugzeug- und Triebwerkswartungen ergibt sich im Rahmen der vorgenannten Leasingverträge auf der Grundlage von aktuellen Planwerten eine Verpflichtung für die Jahre 2024 bis 2035 in Höhe von 1.563,1 Mio. €, davon werden in 2024 rund 146,9 Mio. € fällig. Aus den im Jahr 2023 geschlossenen langfristigen Mietverträgen für Geschäftsräume am Firmensitz, resultieren für die Jahre 2024 bis 2043 Verpflichtungen in Höhe von 19,4 Mio. €. Im Jahr 2024 werden davon Nettomietzinszahlungen in Höhe von 1,0 Mio. € fällig. Aufgrund der Abrechnungsvereinbarung können die vorstehenden Verpflichtungen an die Kunden weiterbelastet werden und führen zu einem entsprechenden Liquiditätszufluss mindestens in gleicher Höhe. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Mit nahestehenden Unternehmen wurden Umsatzerlöse in Höhe von 1.415,3 Mio. € (Gesellschafter: 336,9 Mio. €, verbundenes Unternehmen eines Gesellschafters: 1.078,4 Mio. €) erzielt. Im Materialaufwand und im sonstigen betrieblichen Aufwand sind Aufwendungen auf Basis von Verträgen mit nahestehenden Unternehmen (ausschließlich verbundene Unternehmen von Gesellschaftern) bezüglich Flugzeugleasing (207,6 Mio. €), Kerosinlieferungen (207,2 Mio. €), Lande-, Park- und Abfertigungsgebühren (38,5 Mio. €), Flugzeugwartung (36,5 Mio. €), Qualifizierungskosten für Flugpersonal (3,3 Mio. €) sowie des Ankaufs von Emissionszertifikaten (2,5 Mio. €) enthalten. Gegen nahestehende Unternehmen bestehen Forderungen in Höhe von 110,8 Mio. € (Gesellschafter: 29,5 Mio. €, verbundene Unternehmen von Gesellschaftern: 81,2 Mio. €) sowie erhaltene Anzahlungen über 22,4 Mio. € (Gesellschafter: 6,6 Mio. €, verbundene Unternehmen von Gesellschaftern: 15,8 Mio. €). Weiterhin führt die Aerologic GmbH ein marktüblich verzinstes Inhouse-Bankkonto bei der Deutsche Post AG. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von 1.415,3 Mio. € (Vorjahr: 1.636,0 Mio. €) enthalten die an die beiden Kunden abgerechneten Leistungen im Rahmen des Kostenaufschlagmodells. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge über 19,2 Mio. € (Vorjahr: 29,1 Mio. €) ergeben sich im Wesentlichen aus den Erträgen der Fremdwährungsbewertung bzw. realisierten Kursdifferenzen über 14,9 Mio. € (Vorjahr: 24,0 Mio. €) und den übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 2,9 Mio. € (Vorjahr: 2,3 Mio. €). 3. Materialaufwendungen Der Materialaufwand in Höhe von 1.247,1 Mio. € (Vorjahr: 1.481,5 Mio. €) besteht maßgeblich aus den Aufwendungen für Flugzeugtreibstoff (717,8 Mio. €; Vorjahr: 895,1 Mio. €), Flugzeugleasing (248,8 Mio. €; Vorjahr: 245,9 Mio. €), Überflug-, Lande- und Parkgebühren inklusive weiteren Flughafenentgelten (169,0 Mio. €; Vorjahr: 170,8 Mio. €) sowie Instandhaltung von Flugzeugen (109,4 Mio. €; Vorjahr: 163,7 Mio. €). 4. Personalaufwendungen Der Personalaufwand belief sich auf 102,1 Mio. € (Vorjahr: 93,4 Mio. €). Davon entfielen 91,2 Mio. € (Vorjahr: 83,8 Mio. €) auf Löhne und Gehälter sowie 10,9 Mio. € (Vorjahr: 9,6 Mio. €) auf soziale Abgaben. Für Altersversorgung wurden 1,8 Mio. € (Vorjahr: 10 T€) aufgewandt. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 60,2 Mio. € (Vorjahr: 65,7 Mio. €) enthalten im Wesentlichen Reisekosten für Flug- und Bodenpersonal (20,5 Mio. €; Vorjahr: 18,9 Mio. €), Aufwendungen aus der Fremdwährungsbewertung bzw. Kursdifferenzen (14,7 Mio. €; Vorjahr: 27,6 Mio. €), Versicherungen (6,5 Mio. €; Vorjahr: 5,9 Mio. €), Qualifizierungs- und Entwicklungskosten für Flug- und Bodenpersonal (5,4 Mio. €; Vorjahr: 4,0 Mio. €) sowie Aufwendungen für Informationstechnologie (3,9 Mio. €; Vorjahr: 3,3 Mio. €). 6. Zinsergebnis Das Zinsergebnis in Höhe von 1,0 Mio. € (Vorjahr: 0,2 Mio. €) resultiert im Wesentlichen aus dem marktüblich verzinslich geführten Inhouse-Bankkonto bei der Deutsche Post AG. Es ergibt sich aus den Zinserträgen in Höhe von 1,6 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €) sowie den Zinsaufwendungen in Höhe von 0,6 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €). Resultierend aus der Bewertung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitregelungen wurden 1,5 T€ aufgewandt. 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beliefen sich auf 8,8 Mio. € (Vorjahr: 8,5 Mio. €). Davon resultieren 724 T€ (Vorjahr: 253 T€) aus latenten Steuern (Ertrag). E. Weitere Angaben 1. Jahresergebnis und Gewinnverwendungsvorschlag, Mitarbeiteranzahl und Honorar des AbschlussprüfersDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 14.417.133,97 € in voller Höhe auszuschütten. Im Geschäftsjahr 2023 waren bei der Gesellschaft durchschnittlich 804 Arbeitnehmer (637 Crewmitglieder, 167 Bodenpersonal), im Vorjahr 730 Arbeitnehmer (587 Crewmitglieder, 143 Bodenpersonal) beschäftigt. Für Abschlussprüfungsleistungen wurden im Berichtsjahr einschließlich Auslagenersatz 33 T€ und für Steuerberatungsleistungen 253 T€ aufgewandt. Danach ergibt sich ein Gesamthonorar von 286 T€ für das Geschäftsjahr 2023. 2. Nachtragsbericht Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Aerologic GmbH hätten, haben nicht stattgefunden. 3. Mitglieder der Gesellschaftsorgane Geschäftsführer:
Gesellschafterausschuss:
Die Mitglieder des Gesellschafterausschusses haben im Berichtsjahr keine Bezüge von der Aerologic GmbH erhalten. 4. Bezüge der Geschäftsführung Von der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.
Schkeuditz, den 22. Februar 2024 Josef Moser, Managing Director & Accountable Manager Katharina Prost, Managing Director & Chief Financial Officer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Aerologic GmbH, Schkeuditz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Aerologic GmbH, Schkeuditz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aerologic GmbH, Schkeuditz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt "IV. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f HGB" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die in Abschnitt "IV. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f HGB" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 22. Februar 2024 Deloitte
GmbH
Dr. Hendrik Nardmann, Wirtschaftsprüfer Philipp Reus, Wirtschaftsprüfer GewinnverwendungsbeschlussFür das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 wird eine Gewinnausschüttung an die Gesellschafter in Höhe von insgesamt 14.417.133,97 EUR brutto (Dt. Post Beteiligungen Holding GmbH = 10.959.828,87 EUR brutto // LCAG = 3.457.305,10 EUR brutto) gezahlt. Die Auszahlung ist am 30.04.2024 fällig. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 04./14.04.2024 von den Gesellschaftern festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
5 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen