Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 76760
Vorher
Mainsee 383. V V GmbHSurvey Sampling Germany GmbH
Eingetragen
10.3.2006
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaftenErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist das Erbringen von unterstützenden Dienstleistungen für Marktforschung, Consulting und den Medienbereich.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tom Spaeth
seit 17.2.2026
Geschäftsführer
Prokura
Michel Guidi
seit 3.7.2020
Prokura
Beverley McPherson
seit 19.7.2018
Prokura
Richard L. Essex
seit 9.7.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Dynata Europe B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Dynata Europe B.V.
Netherlands
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dynata GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

Die Dynata GmbH ist Teil der Dynata Gruppe (Dynata ist ein registriertes Trademark und der nach außen auftretende Name. Die Konzernspitze bildet die New Insight Holding Inc, mit Sitz in Plano, USA), eine der weltweit führenden Plattformen für erhobene Daten von Primärerhebungen und Einsichten aus mitgliederbasierten Opt-In-Panels. Mit einer globalen Reichweite zu Verbrauchern und Professionals sowie einer umfangreichen Datenbank von individuellen, bei Umfragen erhobenen Profilmerkmalen, ist Dynata der Grundstein für präzise, vertrauenswürdige Qualitätsdaten.

Der Schwerpunkt der Tätigkeit der Dynata GmbH liegt in der Erbringung von Dienstleistungen im Marktforschungsbereich, wobei das Angebot vom Zugang zu den Dynata Panels bis hin zu innovativen Produkten wie automatisierte Marktforschung, der "Insight Platform", Werbeeffektivitätsmessung und Publikumsvalidierung reicht.

Dynata bietet außerdem Kunden aus verschiedenen Branchen Zugang zu Marktforschungsdienstleistungen mit einer Vielzahl von marktüblichen Leistungen, basierend auf einer Breite von Quellen und Rekrutierungsmethoden, sowie innovativen Prozessen und Technologien zum Verifizieren und Validieren der Daten.

Dynata GmbH wird in den Konzernabschluss der New Insight Holding Inc., Plano/USA, einbezogen und ist eine hundertprozentige Tochter der Dynata Europe B.V. mit Sitz in Rotterdam, Niederlande. Dynata GmbH ihrerseits ist die hundertprozentige Muttergesellschaft der Dynata Deutschland GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main.

Dynata GmbH bezieht eine Vielzahl seiner Leistungen von verbundenen Unternehmen der Dynata Gruppe. Die Forschung und Entwicklung von geistigen Eigentümern findet außerhalb der Dynata GmbH an anderen Standorten der Dynata Gruppe statt.

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2023 an ihren Standorten in Frankfurt am Main, Hamburg und München 54 Mitarbeiter (Vorjahr 57).

Zur Steuerung der Gesellschaft werden als finanzielle Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern herangezogen.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 sank die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Bereinigt man die Wirtschaftsleistung auch noch um den Kalendereinfluss, blieb das Bruttoinlandsprodukt preis- und kalenderbereinigt unverändert (Statista, Veränderung des realen BIP in Deutschland gegenüber dem Vorjahr von 1992 bis 2023).

Der Verbraucherpreisindex in Deutschland stieg im Jahr 2023 um 5,9%, die Arbeitslosenquote lag im Durchschnitt laut der Bundesagentur für Arbeit bei 5,7%, was einen Zuwachs von 0,4% gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Der Gesamtumsatz der 50 größten Marktforschungsinstitute in Deutschland belief sich in 2022 auf rund 1,738 Mrd. €, was einen Umsatzanstieg von ca. 4% gegenüber dem Jahr 2021 entspricht. Die Umsatzverteilung der Marktforschungsinstitute kommt im großen Teil von Unternehmen der Informationstechnologie mit 29%, der Konsumgüterindustrie mit 18% und der Medien und Verlage mit 13% (Stand: 2022). Die aktualisierten Statistiken der Marktforschungsbranche für das Jahr 2023 liegen zum Zeitpunkt der Erstellung noch nicht vor.

Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr insgesamt leicht um 0,1% gestiegen. Dies ist im Wesentlichen durch die herausfordernde wirtschaftliche Lage bedingt. Die CPI (Preise pro Interview) sind in 2023 leicht gesunken (-1%), und das Umsatzvolumen ebenfalls. Dennoch gelang es auch weiterhin, bestehende Geschäftsbeziehungen auszubauen und auch neue Kunden im gesamten Marktforschungskontinuum zu gewinnen.

Vergleich der Prognose aus Vorperiode mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung

Die Umsatzentwicklung für 2023 lag unter den Erwartungen (Prognose: +3%, Istwert: + 0,1%), dies im Wesentlichen durch die aktuelle wirtschaftliche Lage begründet.

Das Ergebnis vor Steuern ist leicht auf T€ 729 (VJ. T€ 680) gestiegen. Die Prognose eines gleichbleibenden Ergebnisses vor Steuern für das Jahr 2023 gegenüber dem Jahr 2022 wurde somit übertroffen.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Dynata GmbH stieg von €5,47m im Vorjahr auf €6,67m zum Bilanzstichtag, was hauptsächlich auf einen Anstieg der Intercompany Forderungen, aber auch der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen begründet ist.

Auf der Aktivseite haben sich besonders die Forderungen erhöht. Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen sind hier besonders hervorzuheben, die sich von T€19 auf €1,25m erhöht haben durch ein Darlehen an die Dynata LLC. Zudem gab es eine Erhöhung in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von €3,86m auf €4,45m.

Die Vorräte haben sich im Vergleich zum Vorjahr von T€213 auf T€88 verringert. Dies lag insbesondere an der geringeren Anzahl von Projekten, die zum Bilanzstichtag nicht komplett abgeschlossen werden konnten. Bei dem Anlagevermögen ist die Reduzierung von T€120 auf T€107 auf die normale Abschreibung zurückzuführen. Die Anlagenintensität beträgt 2,0% im Vergleich zum Vorjahr von 2,6%.

Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten von €2,34m auf €2,87m gestiegen. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf höhere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Verbindlichkeiten aus Steuern zurückzuführen.

Die Rückstellungen haben sich von T€565 auf T€737 erhöht. Die sonstigen Rückstellungen lagen zum Stichtag bei T€704 (Vorjahr: T€489), was auf ausstehende Bonus- und Provisionszahlungen sowie Rückstellungen auf erhaltene Leistungen zurückzuführen ist.

Das Eigenkapital lag im Vorjahr bei €2,54m und hat sich auf €3,03m zum Stichtag erhöht. Der Jahresüberschuss von T€493 erklärt diese Veränderung. Die Kapitalrücklage von €1,30m bleibt unverändert. Die Eigenkapitalquote liegt bei 45,6% (Vorjahr 46,5%).

Ertragslage

Die Dynata GmbH erzielte für das Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von €17,5m. Diese Umsätze verteilen sich auf 70% ad-hoc Studien und 30% Tracking Studien. Der Großteil der Umsätze wird mit deutschen Kunden generiert und dieser entspricht 78,1% des Gesamtumsatzes, die übrigen Umsätze werden zu 8,7% im EU-Ausland generiert und zu 13,2% mit Kunden aus Drittländern. Im Geschäftsjahr 2022 lag der Umsatz bei €17,5m, dies entspricht einem Umsatzanstieg von 0,1%.

Die Aufwendungen (ohne Steuern) im Jahr 2023 belaufen sich auf €16,84m (Vorjahr: €16,66m). Der Personalaufwand liegt bei €3,85m mit einer Reduzierung um 0,9% gegenüber dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 um 0,6% auf €T959 erhöht.

Der Jahresüberschuss der Gesellschaft beläuft sich auf T€ 493, was leicht über dem Vorjahresergebnis von T€ 465 liegt.

Risikobewertung und Chancen

Abhängigkeit vom Konzern: Die Dynata GmbH bezieht einen Großteil ihrer Leistungen von konzernverbundenen Unternehmen und ist daher von der Entwicklung neuer Produkte und von der Qualität der bezogenen Leistungen vom Konzern abhängig. Es besteht daher das Risiko, dass die Dynata GmbH durch Lieferengpässe negativ beeinflusst werden könnte.

Die Dynata Gruppe ermöglicht gleichzeitig der Dynata GmbH, von neuen Technologien und Produkten zu profitieren.

Krieg in der Ukraine: Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland Krieg mit der Ukraine. Auch in Deutschland hat dies Folgen und führt teilweise zu deutlichen Einschnitten in der Wirtschaft. Die Dynata GmbH hat kein Russlandgeschäft und ist daher aktuell von den Auswirkungen des Krieges nicht betroffen, auch nicht im Rahmen der Energieversorgung. Es können sich indirekte Auswirkungen bei den Kunden ergeben durch eine generelle Verschlechterung der makroökonomischen Umstände.

Ausfallrisiko: Als Ausfallrisiko wird das Risiko bewertet, dass finanzieller Verlust erlitten wird durch die Nichteinhaltung von Verpflichtungen einer Gegenpartei, insbesondere hinsichtlich erbrachter Leistungen für Kunden. Die Geschäftsführung bewertet das Risiko als moderat, da die Dynata GmbH eine Vielzahl von Kunden aus verschiedenen Industrien bedient, hierzu gehören eine Anzahl von namhaften Unternehmen. Um das Risiko zu minimieren, analysiert und beobachtet die Gesellschaft das Zahlungsverhalten der Kunden genau.

IT Risiko: Dynata GmbH ist stark von der Funktionalität der IT Systeme abhängig. Es besteht ein latentes Risiko eines IT-Systemausfalls für sämtliche Unternehmensbereiche. Die Mitigation dieses Risikos erfolgt durch ein globales IT-Sicherheitskonzept, in das die IT Systeme der Dynata GmbH im Konzern eingebunden sind.

Liquiditätsrisiko: Das Guthaben bei Kreditinstituten der Dynata GmbH beträgt zum Stichtag T€686 (Vorjahr € 1,18m). Ein Großteil der Forderungen und Verbindlichkeiten besteht gegenüber Kunden und Lieferanten sowie verbundenen Unternehmen. Mithilfe des Liquiditätsrisikomanagements überwacht und bewertet die Dynata GmbH wöchentlich die Liquidität des Unternehmens. Zahlungen an verbundene Unternehmen werden konzernweit abgestimmt und der Liquiditätssituation angepasst.

Währungsrisiko: Der Großteil der Dienstleistungen der Dynata GmbH wird in Euro abgewickelt. Ein erhöhtes Währungsrisiko besteht hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die hauptsächlich in USD und GBP abgerechnet werden. Dieses Risiko wurde im Geschäftsjahr weiter reduziert, so haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zwar von €1,23m auf €1,82m erhöht, dies aber aufgrund eines stärkeren Geschäfts zum Jahresende. Zur weiteren Mitigation des Währungsrisikos werden Verbindlichkeiten monatlich ausgeglichen. Die Gesellschaft nutzt keine Hedginginstrumente.

Kundenzufriedenheit und Umsatzrisiko: Ein Großteil des Umsatzes der Gesellschaft ist abhängig von den Marktforschungsbudgets der Kunden und könnte durch eine generelle Verschlechterung der makroökonomischen Umstände negativ beeinflusst werden. Die Gesellschaft beobachtet dieses Risiko und entgegnet diesem Risiko mit einer Erweiterung des Produktangebotes von Marktforschungsaktivitäten. Eine Chance, die Umsätze zu steigern, bietet sich durch Vertiefung der Kundenbeziehungen und die Ausweitung des Marktanteils. Hierzu führt die Gesellschaft Kundenzufriedenheitsbefragungen mit dem Ziel durch, Maßnahmen zu entwickeln, die die Kundenzufriedenheit steigern.

Prognose

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung ein Umsatzwachstum von ungefähr 2% im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023, bedingt durch eine weitere Erholung der Gesamtwirtschaft und dem Umsatzbeitrag neuer Produkte. Gleichzeitig wird ebenfalls ein leicht höheres Ergebnis vor Steuern für das Jahr 2024 gegenüber 2023 erwartet.

 

Frankfurt am Main, 26. Juli 2024

Die Geschäftsführung

Jeremy Summerfield

Steven James Macri

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 131.578,73 144.637,32
I. Sachanlagen 106.578,73 119.637,32
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 106.578,73 119.637,32
II. Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
B. Umlaufvermögen 6.531.188,63 5.313.551,14
I. Vorräte 88.306,44 213.151,77
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 88.306,44 213.151,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.756.483,24 3.924.876,36
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.454.759,20 3.861.226,17
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.251.041,07 18.950,19
3. sonstige Vermögensgegenstände 50.682,97 44.700,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 686.398,95 1.175.523,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.191,18 7.247,06
Aktiva 6.666.958,54 5.465.435,52

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.035.375,28 2.542.191,08
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 1.302.934,65 1.302.934,65
III. Bilanzgewinn 1.707.440,63 1.214.256,43
davon Gewinnvortrag 1.214.256,43 749.175,52
B. Rückstellungen 736.746,68 565.019,92
1. Steuerrückstellungen 32.841,95 76.555,46
2. sonstige Rückstellungen 703.904,73 488.464,46
C. Verbindlichkeiten 2.872.260,53 2.338.025,98
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 17.450,00 14.655,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 562.484,59 684.473,93
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.816.082,54 1.233.358,80
4. sonstige Verbindlichkeiten 476.243,40 405.538,25
davon aus Steuern 447.872,27 356.198,14
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 3.558,75 0,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 22.576,05 20.198,54
Passiva 6.666.958,54 5.465.435,52

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 17.512.104,87 17.488.273,25
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 124.845,33 272.987,78
3. sonstige betriebliche Erträge 130.912,75 115.973,35
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 91.127,79 59.849,44
4. Materialaufwand 12.006.288,99 11.791.374,99
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 12.006.288,99 11.791.374,99
5. Personalaufwand 3.850.076,05 3.884.766,40
a) Löhne und Gehälter 3.169.245,67 3.189.137,59
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 680.830,38 695.628,81
davon für Altersversorgung 93.009,57 95.818,08
6. Abschreibungen 28.287,26 29.204,40
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 28.287,26 29.204,40
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 959.180,42 953.545,40
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 215.585,42 230.276,71
8. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 6.937,39 4.984,47
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 48.160,63 2.319,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 880,00 0,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 233.296,56 214.590,19
12. Ergebnis nach Steuern 495.261,03 465.080,91
13. sonstige Steuern 2.076,83 0,00
14. Jahresüberschuss 493.184,20 465.080,91
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.214.256,43 749.175,52
16. Bilanzgewinn 1.707.440,63 1.214.256,43

Anhang

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH - Gesetz aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten im Anhang gemacht. Angaben, welche wahlweise in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder dem Anhang zu machen sind, wurden teilweise im Anhang vorgenommen. Die Gesellschaft hat von größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Dynata GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main im Handelsregister des Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 76760 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer beträgt für die folgenden Vermögensgegenstände: Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 13

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung zu ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei einer nicht dauernden Wertminderung werden keine Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist, wenn vorhanden, durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst, solche liegen im Geschäftsjahr aber nicht vor.

Der Kassenbestand, sowie die Guthaben bei Kreditinstituten lauten auf Euro und sind zu Nennwerten angesetzt. Kassenbestand gibt es im Jahresabschluss nicht.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Erhaltene Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit diese einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Tageskurs im Zeitpunkt ihres Entstehens erfasst und zum Abschlussstichtag grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zu Währungsumrechnung enthalten nahezu ausschließlich realisierte Währungskursdifferenzen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang).

Liste des Anteilsbesitzes

Am Bilanzstichtag lagen bei Unternehmen, an denen die Gesellschaft direkt beteiligt ist, folgende Verhältnisse vor:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital
%
Eigenkapital
TEUR
Ergebnis
TEUR
Dynata Deutschland GmbH Frankfurt am Main 100 25 7 *

* vor Ergebnisabführung

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1 .251 (Vorjahr: TEUR 19) stellen mit TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 5) eine Forderung aus Ergebnisabführung sowie mit TEUR 1 .244 Forderungen aus einem Darlehen dar. Forderungen gegen die Gesellschafterin bestehen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0).

Von den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr: TEUR 45) haben TEUR 48 (Vorjahr TEUR 45) eine Restlaufzeit über 1 Jahr und davon über 5 Jahre TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0). Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 25. Die Anteile werden von der Dynata Europe B.V., Rotterdam, Niederlande, gehalten.

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 493 wurde mit dem Gewinnvortrag i.H.v. TEUR 1.214 verrechnet, so dass der Bilanzgewinn somit TEUR 1.707 ausweist.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 326 (Vorjahr: TEUR 151), Mitarbeiter Boni in Höhe von TEUR 273 (Vorjahr: TEUR 223), gewährte Rabatte in Höhe von TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 67) sowie Rückstellungen für ausstehenden Urlaub in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 49).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.816 (Vorjahr: TEUR 1.233) stellen vollständig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

Die Verbindlichkeiten haben unverändert zum Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für die Währungsumrechnung TEUR 216 (Vorjahr: TEUR 230), Kosten für die Büromiete TEUR 208 (Vorjahr: TEUR 192), Prüfungs- und Beratungskosten TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 82), Reisekosten TEUR 96 (Vorjahr TEUR 109) sowie Kosten für das Marketing von TEUR 26 (Vorjahr TEUR 52).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 256.

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Aus Miet- und Leasingverträgen

Fälligkeit Total
TEUR
Davon gegenüber verbundenen Unternehmen
Fällig 2024 141 0
Fällig nach 2024 115 0
Summe 256 0

Geschäftsführung

• Jeremy Summerfield, CFO, AMER and EMEA, London, England

• Steven James Macri, CFO, Southport, Vereinigte Staaten

Gesamtbezüge der Geschäftsführer

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023 2022
Festangestellte 52 55
Auszubildende 2 2
Summe 54 57

Steueraufwand aus dem MinStG

Der tatsächliche Steueraufwand der Dynata GmbH aus dem MinStG für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf 0 Euro.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der New Insight Holdings Inc., 5800 Tennyson PKWY #600, Plano, Vereinigte Staaten, einbezogen.

Die New Insight Holdings Inc., 5800 Tennyson PKWY #600, Plano, Vereinigte Staaten, erstellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen. Der Konzernabschluss wird nach US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften (US-GAAP) aufgestellt und kann bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) unter der Commission File Nummer 021-334089 eingesehen werden.

Dynata GmbH fällt unter die Befreiungsvorschrift des § 293 HGB und ist als Muttergesellschaft von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und -lageberichts entsprechend § 293 (1) Nr. 1 HGB befreit.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 1.707 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Frankfurt am Main, 26. Juli 2024

Die Geschäftsführung

Steven James Macri

Jeremy Summerfield

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 321.632,30 15.228,67 0,00 336.860,97
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
346.632,30 15.228,67 0,00 361.860,97
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 201.994,98 28.287,26 0,00 230.282,24
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
201.994,98 28.287,26 0,00 230.282,24
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 106.578,73 119.637,32
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
131.578,73 144.637,32

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Dynata GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dynata GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dynata GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 6. September 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Niklas Wilke, Wirtschaftsprüfer

ppa. Charlotte Meky, Wirtschaftsprüfer

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