Peiner Umformtechnik GmbHLiquidiert

31224 Peine, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 63011
Vorher
ZETA dreiundsechzigste VV GmbHOtto Kind Treuhand GmbHRheinort-Treuhand GmbH
Eingetragen
22.3.2010
Branche
Herstellung von Schrauben und NietenHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen Metallen
Gegenstand
Die Verarbeitung von Eisen und Stahl zur Herstellung von Befestigungsmitteln, insbesondere Schrauben, sowie von Teilen für die Automobilzulieferindustrie.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Björn Jansen
seit 27.9.2019
Prokura
Andreas Werner
seit 27.9.2019
Prokura
Torsten Steger
seit 27.9.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Wolf-Rüdiger von der FechtPeiner Treuhand GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Peiner Umformtechnik GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

BILANZ zum 31. Dezember 2021

Peiner Umformtechnik GmbH

AKTIVA

31.12.2021 31.12.2020
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 564.810,00 609.400,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.787.304,05 2.823.833,05
2. technische Anlagen und Maschinen 85.673,00 93.288,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 53.925,00 53.529,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 162.370,46 0,00
3.089.272,51 2.970.650,05
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.454.397,47 1.165.335,74
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.470.722,38 2.618.514,64
3. fertige Erzeugnisse und Waren 3.396.136,42 3.457.001,10
4. geleistete Anzahlungen 954.713,56 555.875,56
9.275.969,83 7.796.727,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.508.442,24 1.314.163,68
2. sonstige Vermögensgegenstände 783.844,80 733.949,86
2.292.287,04 2.048.113,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 134.952,37 140.420,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.390,00 111.710,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.944.471,33 3.181.313,15
18.305.153,08 16.858.333,94

PASSIVA

31.12.2021 31.12.2020
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Jahresüberschuss 236.841,82 2.623.408,94-
III. Vortrag auf neue Rechnung 3.206.313,15- 582.904,21-
nicht gedeckter Fehlbetrag 2.944.471,33 3.181.313,15
buchmäßiges Eigenkapital 0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 345.728,62 344.361,37
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.089.639,51 8.980.334,73
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 325.000,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.452.006,29 1.605.358,31
4. sonstige Verbindlichkeiten 5.417.778,66 5.603.279,53
17.959.424,46 16.513.972,57
18.305.153,08 16.858.333,94

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für den Zeitraum 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

Peiner Umformtechnik GmbH

01.01.2021 -31.12.2021 01.01.2020 -31.12.2020
Euro Euro
1. Rohergebnis 17.250.708,87 12.898.300,13
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.750.477,39 9.250.604,12
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.979.176,10 1.959.084,43
11.729.653,49 11.209.688,55
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 97.128,87 89.183,62
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.462.063,07 3.633.266,96
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 699.942,40 564.970,20
6. Ergebnis nach Steuern 261.921,04 2.598.809,20-
7. sonstige Steuern 25.079,22 24.599,74
8. Jahresüberschuss (+), Jahresfehlbetrag (-) 236.841,82 2.623.408,94-

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis 31.12.2021

Angaben gemäß § 264 Abs. 1a HGB

Firma: Peiner Umformtechnik GmbH
Sitz: Düsseldorf
Registergericht: Amtsgericht Düsseldorf
Handelsregister-Nr.: HRB 63011

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Für den Anhang zum Jahresabschluss werden die größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch genommen. Ebenso werden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften bei der Offenlegung des Jahresabschlusses im Ganzen in Anspruch genommen.

Die wirtschaftliche Neugründung zum 01.09.2019 als Peiner Umformtechnik GmbH (zuvor als Rheinort-Treuhand GmbH firmierend), Düsseldorf, ist Bestandteil eines Sanierungskonzepts der insolventen (und namensgleichen) Peiner Umformtechnik Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Peine. Die in diesem Sanierungskonzept gefassten Annahmen und Prognosen - insbesondere zur Fortführungsplanung- wurden überprüft und aktualisiert. Der Jahresabschluss wurde nach den Grundsätzen der Unternehmensfortführung aufgestellt, weil die Geschäftsführung in der Fortführungsplanung von einer Fortführung als Ergebnis des umzusetzenden Sanierungskonzeptes ausgeht. Sie stützt sich dabei insbesondere auf die Planungen für die Jahre 2022 bis 2023 und geht davon aus, dass das Eigenkapital wiederaufgebaut wird, nachhaltig positive Erträge erzielt und ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stehen werden. Die Fortführung hängt wesentlich von dem in 2019 begonnenen Restrukturierungsprozess ab, der sich in 2020 & 2021 auf die Verbesserung der Preisqualität konzentrierte und durch eine Verbesserung der operativen Leistungsfähigkeit in den nächsten Jahren konsequent fortgeführt wird. Insgesamt werden die Ergebnisse der Restrukturierung in 2021 durch eine steigende EBIT Marge erkennbar.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Geschäftsvorgänge in ausländischer Währung werden zum aktuellen Stichtagskurs in Euro umgerechnet.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Unter den Immateriellen Vermögensgegenständen wird ein entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert gemäß § 246 Abs. 1 Satz 4 HGB ausgewiesen, der zeitlich begrenzt nutzbar ist. Die Nutzungsdauer wird mit 15 Jahren angenommen. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über eine Nutzungsdauer von 7 bis 13 Jahren bei technischen Anlagen und Maschinen bzw. von 3 bis 16 Jahren bei Betriebs- und Geschäftsausstattung. Für die Gebäude wird eine Nutzungsdauer von 50 Jahren unterstellt. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten nicht mehr als 250,00 EUR betragen, werden im Zugangsjahr sofort als Aufwand behandelt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Empfangene Investitionszuschüsse werden direkt von den Anschaffungs- oder Herstellkosten abgesetzt und der verminderte Betrag planmäßig abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellkosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips am Bilanzstichtag angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellkosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten enthalten sind.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. bei der Bewertung wurde die Altersstruktur sowie ein ggfs. erwarteter Drohverlust berücksichtigt.

Handelswaren sind zu Standardpreisen oder zu niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird im Einzelfall durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Forderungen in fremder Währung werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Fremdwährungsforderungen erfolgt zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag.

Für die wesentlichen Kunden besteht eine Waren-Kreditversicherung. Die Zusammenarbeit mit einer Factoringgesellschaft sichert der Gesellschaft die laufende Versorgung mit Liquidität. Für eventuelle Zahlungsausfälle sind Ansprüche an die Waren-Kreditversicherung der Factoringgesellschaft abgetreten. Zum Bilanzstichtag sind rd. 2.285 TEUR Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die Factoringgesellschaft verkauft worden.

Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten ist für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen, gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, die das Vorratsvermögen betreffen, werden direkt von den Werten der Vorräte abgesetzt (verlustfreie Bewertung). Alle Rückstellungen haben eine Laufzeit von nicht mehr als einem Jahr, so dass eine Abzinsung nicht geboten ist.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Unter den Immateriellen Vermögensgegenständen ist ein entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Gemäß der gesetzlichen Fiktion von § 246 Abs. I Satz 4 HGB handelt es sich hierbei um den Unterschiedsbetrag, um den die für die Übernahme eines Unternehmens bewirkte Gegenleistung den Wert der einzelnen Vermögensgegenstände des Unternehmens abzüglich der Schulden im Zeitpunkt der Übernahme übersteigt. Die wirtschaftlich neu gegründete Peiner Umformtechnik GmbH, Düsseldorf, hat von der insolventen Peiner Umformtechnik Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Peine, mit notariellem Unternehmenskaufvertrag Vermögensgegenstände und Schulden übernommen. Zusätzlich ergibt sich daraus ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 668.853,37 EUR zum 01.09.2019. Die Nutzungsdauer wird nach einer von der Geschäftsführung vorgenommenen Markt/Technik/Kunden-Betrachtung mit 15 Jahren angenommen. Im Geschäftsjahr wurde eine planmäßige Abschreibung von 44.590,00 EUR (Vj. 44.590,00 EUR) vorgenommen.

Vorräte

31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.454 1.165
Unfertige Erzeugnisse 3.471 2.619
Fertige Erzeugnisse und Waren 3.396 3.457
Geleistete Anzahlungen 955 556
9.276 7.797

Es bestehen handelsübliche Eigentumsvorbehalte.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden die Ausgaben abgebildet, die Aufwand in der Folgeperiode darstellen.

Aktive latente Steuern

Sofern aktive latente Steuern anfallen, wird das Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 HGB dahingehend ausgeübt, dass sich insgesamt ergebende aktive latente Steuern nicht bilanziert werden.

Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital ist das Stammkapital in Höhe von TEUR 25.

Das Jahresergebnis beträgt rund TEUR 236,8 und der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag rund TEUR -2.944,5. Die wirtschaftliche Neugründung zum 01.09.2019 als Peiner Umformtechnik GmbH (zuvor als Rheinort-Treuhand GmbH firmierend), Düsseldorf, ist Bestandteil eines Sanierungskonzepts der insolventen (und namensgleichen) Peiner Umformtechnik Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Peine. Die in diesem Sanierungskonzept gefassten Annahmen und Prognosen -insbesondere zur Fortführungsplanung- wurden überprüft und aktualisiert. Der Jahresabschluss wurde nach den Grundsätzen der Unternehmensfortführung aufgestellt, weil die Geschäftsführung in der Fortführungsplanung von einer Fortführung als Ergebnis des umzusetzenden Sanierungskonzeptes ausgeht. Sie stützt sich dabei insbesondere auf die aktualisierten Planungen für die Jahre 2022 bis 2023 und geht davon aus, dass das Eigenkapital wiederaufgebaut wird, nachhaltig positive Erträge erzielt und ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stehen werden. Die Fortführung hängt wesentlich von dem in 2019 begonnenen Restrukturierungsprozess ab, der sich in 2020 & 2021 auf die Verbesserung der Preisqualität konzentrierte und durch eine Verbesserung der operativen Leistungsfähigkeit in den nächsten Jahren konsequent fortgeführt wird. Insgesamt werden die Ergebnisse der Restrukturierung in 2021 durch eine steigende EBIT Marge erkennbar.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und Sozialträgern (rd. 87%), vor allem aus Urlaub und Zeitguthaben, sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (rd. 13 %). Insgesamt haben die sonstigen Rückstellungen keinen nicht unerheblichen Umfang.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:

Restlaufzeit Gesamt
Art der Verbindlichkeiten Bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre 31.12.2021 01.01.2021 Gesichert mit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.089.640 4.500.000 1.500.000 9.089.640 9.089.640
(Vorjahr) (4.980.335) (2.000.000) (2.000.000) (8.980.335) (8.980.335) (8.980.335)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0 0 0
(Vorjahr) (325.000) (0) (0) (325.000) (325.000) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.011.685 183.550 0 3.195.235 0
(Vorjahr) (1.564.608) (40.750) (0) (1.605.358) (1.605.358) (0)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 958.975 3.723.815 734.989 5.417.779 0 0
(Vorjahr) (495.458) (4.097.717) (1.010.105) (5.603.280) (5.603.280) (0)
- davon aus Steuern 119.729 0 0 119.729 0 0
(Vorjahr) (120.703) (0) (0) (120.703) (120.703) (0)

Der Gesamtbetrag der durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten beträgt 9.089.640 EUR. Als Sicherungsarten wurden Grundschulden bei Immobilien eingetragen und Sicherungsabtretungen vorgenommen. Die Sicherheiten wurden in Form von Globalzessionen, Raumsicherungen und Grundbucheintragungen gegeben, sowie durch Bürgschaft des Landes Niedersachsen abgesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

In folgender Höhe bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen:

TEUR
für 2022 832
für 2023 555
für 2024 431
für 2025 214
für 2026 153
Gesamt 2.185

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

31.12.2021 31.12.2020
TEUR % TEUR %
- nach Sparten
Normteile/Schrauben 35.081 75,4 24.622 74,3
Autoteile 11.423 24,6 8.500 25,6
sonstige Erlöse 17 0,0 32 0,1
46.521 100,0 33.154 100,0
- nach Regionen
Inland 33.990 73,1 23.067 69,6
Ausland 12.531 26,9 10.087 30,4
46.521 100.0 33.154 100,0

Sonstige Angaben

Honorar für Abschlussprüfungsleistungen

Die Angabe des Honorars gem. § 285 Nr. 17 HGB wird gem. § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB nicht an dieser Stelle berichtet.

Geschäftsführung 2021

Im Geschäftsjahr war als Geschäftsführer bestellt:

Christoph Brünner, Hamburg. Ausgeübter Beruf: CEO Mechanical Engineering.

Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Beirat 2021

Mitglieder des Beirats waren im Geschäftsjahr:

Dr. Wolf-Rüdiger von der Fecht, Kaarst. Vorsitzender des Beirats. Ausgeübter Beruf: Rechtsanwalt und Unternehmensberater.

Uwe Simon, Ilsede. Stellvertretender Vorsitzender des Beirats. Ausgeübter Beruf: freigestellter Betriebsrat.

Michael A. Thomas, Neuss. Ausgeübter Beruf: Kaufmann

Norbert Geyer, Butjadingen. Ausgeübter Beruf: Selbständiger Unternehmensberater.

Frank Raabe-Lindemann, Peine. Ausgeübter Beruf: Gewerkschaftssekretär.

Für die Tätigkeiten des Beirats wurden im Geschäftsjahr insgesamt 94.000,00 EUR Gesamtbezüge gewährt.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter.

2021
Gewerbliche Arbeitnehmer 154
Angestellte 53
207

Nachtragsbericht

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung gemäß § 285 Nr. 33 HGB vor, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Peine, den 17.02.2022

gez. Christoph Brünner, Geschäftsführer

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2021

Peiner Umformtechnik GmbH

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2021 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2021
Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 0,00 0,00 2,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 668.853,37 0,00 0,00 668.853,37
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 668.855,37 0,00 0,00 668.855,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.872.536,64 0,00 0,00 2.872.536,64
2. technische Anlagen und Maschinen 99.002,00 0,00 0,00 99.002,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 56.039,62 12.423,87 11.361,52 57.101,97
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 162.370,46 0,00 162.370,46
Summe Sachanlagen 3.027.578,26 174.794,33 11.361,52 3.191.011,07
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.696.433,63 174.794,33 11.361,52 3.859.866,44
Abschreibungen
Stand 01.01.2021 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2021
Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 0,00 0,00 2,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 59.453,37 44.590,00 0,00 104.043,37
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 59.455,37 44.590,00 0,00 104.045,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 48.703,59 36.529,00 0,00 85.232,59
2. technische Anlagen und Maschinen 5.714,00 7.615,00 0,00 13.329,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.510,62 8.394,87 7.728,52 3.176,97
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 56.928,21 52.538,87 7.728,52 101.738,56
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 116.383,58 97.128,87 7.728,52 205.783,93
Buchwerte
Stand 31.12.2021 Stand 31.12.2020
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 564.810,00 609.400,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 564.810,00 609.400,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.787.304,05 2.823.833,05
2. technische Anlagen und Maschinen 85.673,00 93.288,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 53.925,00 53.529,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 162.370,46 0,00
Summe Sachanlagen 3.089.272,51 2.970.650,05
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.654.082,51 3.580.050,05

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis 31.12.2021

1. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die wirtschaftliche Neugründung zum 01.09.2019 als Peiner Umformtechnik GmbH (zuvor als Rheinort-Treuhand GmbH firmierend), mit Sitz in Düsseldorf und Geschäftsanschrift in Peine, (im Folgenden auch Peiner genannt) ist Bestandteil eines Sanierungskonzepts der insolventen (und namensgleichen) Peiner Umformtechnik Gesellschaft mit beschränkter Haftung, mit Sitz in Peine, (im Folgenden auch Vorgängergesellschaft genannt), die seit 1921 im Bereich der Verarbeitung von Eisen und Stahl zur Herstellung von Befestigungsmitteln, insbesondere Schrauben sowie von Teilen für die Automobilzuliefererindustrie tätig ist.

Produktprogramme und Abnehmerbranchen

Die Gesellschaft gliedert ihre Kunden in die Segmente Automotive und Non-Automotive. Das Segment Non-Automotive hat mit rund 75% den größten Anteil am Umsatz.

Im Bereich Automotive liefert die Gesellschaft hochfeste Verbindungselemente und anspruchsvolle Umformteile. Die Produkte finden in unterschiedlichsten Einsatzbereichen in Nutz- und Personenfahrzeugen Verwendung.

Die Kunden im Non-Automotive Bereich werden unter anderem für die Versorgung des Stahlbaus weltweit, mit Schwerpunkten in Deutschland und Europa, mit hochfesten HV-Garnituren nach DIN EN 14399-4 und DIN EN 14399-6 und HV-Passschraubengarnituren nach DIN EN 14399-8 beliefert. Das Fabrikat PEINER ist in der Branche ein Inbegriff für hohe Produktqualität.

Dies hat sich auch auf Windenergieanlagenhersteller übertragen, bei denen gleiche und artverwandte Produkte eingesetzt werden.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

In den vergangenen Monaten haben sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die deutsche Stahlindustrie im Vergleich zu den beiden Vorjahren weiter verbessert. In 2021 ist erstmals seit 3 Jahren die Rohstahlproduktion in Deutschland wieder angestiegen. Mit einem Zuwachs von 12 Prozent auf 40,1 Millionen Tonnen wurde die Grenze von 40 Millionen Tonnen knapp überschritten. Insgesamt lag die Erzeugung noch 7% unter dem Niveau von 2017 und konnte die Verluste der Jahre 2018-2020 nicht vollständig kompensieren (Wirtschaftsvereinigung Stahl). Die sehr positive konjunkturelle Erholung in Deutschland kam bereits zu Jahresbeginn 2021 wieder ins Stocken. So verminderte sich die Produktion des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) im ersten Quartal 2021 trotz voller Auftragsbücher im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,6 Prozent. Im zweiten Quartal stieg die Produktion aufgrund des Basiseffektes mit plus 19,4 Prozent im Vorjahresvergleich kräftig an. Sie lag damit aber immer noch um 3,8 Prozent unter dem Vorkrisenniveau (viertes Quartal 2019). Im dritten Quartal verminderte sich das Wachstum auf 2,6 Prozent. Damit stieg die Industrieproduktion in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,1 Prozent. Für das gesamte Produzierende Gewerbe, also unter Einbeziehung des Baugewerbes, betrug das Produktionsplus fünf Prozent (BDI).

Der Ausblick auf 2022 in den für Peiner relevanten Industriebereichen ist durchgehend leicht positiv und liegt über dem Vorjahr 2021.

Bauindustrie: In das Jahr 2022 gehen die Unternehmen des Bauhauptgewerbes verhalten optimistisch, die Geschäftserwartungen haben zuletzt angezogen. Werden die Probleme bei der Materialversorgung auslaufen liegt ein reales Produktionsplus im Bereich des Möglichen.

Maschinenbau: Für das kommende Jahr sind die Chancen auf weiteres Wachstum groß. Der Ordereingang beläuft sich in den ersten neun Monaten des Jahres auf 36 Prozent plus. Die Inlandsnachfrage stieg um 19 Prozent, die Bestellungen aus dem Ausland legten sogar um 45 Prozent zu. Der Unterschied kann zum Teil durch einen deutlich höheren Anteil an Großanlagengeschäft bei den Auslandsauftragseingängen erklärt werden.

Windindustrie: Ende 2020 wurden weltweit rund 93.000 MW durch Windenergie neu installiert. Im Jahr 2022 wird erwartet, dass erstmals die Marke von 100.000 MW neu installierte Leistung überschritten wird (Bundesverband Windenergie). Der Ausbau on- und off-shore wird weiter stetig steigen, da ihr Ausbau eine zentrale Säule der Energiewende sein wird.

Peiner geht von einer positiven Entwicklung in den für das Unternehmen wichtigen Branchen Automobil, Bau und Windenergie aus.

Sowohl im Euroraum als auch in der EU dürfte die gesamtwirtschaftliche Produktion 2022 weiter wachsen. Die Weltwirtschaft dürfte dieses Jahr mit gut vier Prozent zulegen und bleibt auf dem Kurs aufholenden Wachstums. Die Beeinträchtigungen durch die Pandemie setzen sich fort, wenn auch etwas schwächer als zuvor. Der Welthandel sollte etwas kräftiger mit fünf Prozent wachsen. Das Wachstum in den Vereinigten Staaten und dem Euroraum dürfte bei moderaten 3 3/4 Prozent liegen, sofern die derzeitige Welle ohne massive wirtschaftliche Störungen bewältigt werden kann. In China wird die Konsolidierung wieder der Expansion weichen; Chinas Wirtschaftsleistung dürfte real mit 5 1/4 Prozent zulegen (BDI Research). Wenn diese Entwicklung so eintrifft, wird dies die Industrieproduktion in den für Peiner wichtigen Branchen nachhaltig positiv beeinflussen.

Das bestimmende Thema wird in 2022 die weitere Entwicklung der Rohmaterial- und Energiepreise sein. Die im vergangenen Jahr begonnene Professionalisierung der Preisbildung bei Peiner und die angepassten Verträge mit Kunden ermöglichen es Peiner in 2022 auf weitere Preissteigerungen flexibel zu reagieren. Die Steigerung der Energiepreise wird dabei auch über die Lieferanten von Rohmaterial an uns weitergegeben.

Ertragslage

Die im Geschäftsjahr 2021 erzielten Umsätze liegen insgesamt 7,6 % über Plan. Die erreichte Umsatzsteigerung konnte die Preissteigerungen im Materialeinsatz nicht vollständig kompensieren, sodass sich die Materialeinsatzquote mit 65,1 % im Vergleich zur Planung (56,0%) verschlechtert hat. Die Personalaufwandsquote liegt mit 25,2 % geringfügig unter dem erwarteten Wert (26,6%).

Das Jahresergebnis in Höhe von 236,8 T€ für das Geschäftsjahr war deutlich geringer als das im Vorjahr als Prognose für 2021 berichtete EBT von 1.026 T€. Hauptursächlich waren hierfür Preiserhöhungen im Zukauf von Material und Fremdleistungen, die kurzfristig nicht in voller Höhe an die Kunden weitergegeben werden konnten.

Vermögens- und Finanzlage

Das Anlagevermögen der Gesellschaft beträgt 3,654 Mio. €. Die Liquidität der Gesellschaft wurde durch ein Factoring unterstützt. Die Zusammenarbeit mit der A.B.S. Global Factoring AG, Wiesbaden, startete mit dem Erstankauf am 11.09.2019.

Die Gesellschaft hat wesentliche Teile des notwendigen Anlagevermögens durch Übernahme und Fortführung eines sale & lease back-Vertrages von der insolventen Vorgängergesellschaft übernommen.

Sofort zu Beginn der Corona-Krise wurden als Teil des Risikomanagements Gespräche über eine erweiterte Kreditlinie geführt, um in einem wirtschaftlich stark unsicheren Umfeld weiterhin handlungsfähig zu bleiben. Durch eine Bürgschaft des Landes Niedersachsen wurde eine um 2,5 Mio. € erweiterte Kreditlinie genehmigt, die dem Unternehmen seit Juli 2020 zur Verfügung steht.

Inklusive des Jahresergebnisses (rund 236,8 T€) ergibt sich ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von rund -2.944,5 T€. Die in dem Sanierungskonzept gefassten Annahmen und Prognosen -insbesondere zur Fortführungsplanung- wurden weitestgehend übernommen und in den Planungen weiter aktualisiert. Der Jahresabschluss wurde nach den Grundsätzen der Unternehmensfortführung aufgestellt, weil die Geschäftsführung in der Fortführungsplanung von einer Fortführung als Ergebnis des umzusetzenden Sanierungskonzeptes ausgeht. Sie stützt sich dabei insbesondere auf die Planungen für die Jahre 2019 bis 2022 sowie erweiterte Planungen für die Jahre 2023 bis 2025 und geht davon aus, dass das Eigenkapital wiederaufgebaut wird, nachhaltig positive Erträge erzielt und ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stehen werden. Die Fortführung hängt wesentlich von dem in 2019 begonnenen Restrukturierungsprozess ab. Nachdem in 2019 die wichtigsten Maßnahmen zur Reduktion der Personalaufwendungen abgeschlossen wurden, liegt der Schwerpunkt in 2021 und 2022 in der Restrukturierung der wichtigsten leistungswirtschaftlichen Prozesse sowie einer verstärkten Vertriebstätigkeit zur Umsatz- und Margensteigerung.

Gesamtaussage

Durch den erweiterten Betriebsmittelkredit, das Anpassen der Bestände an die aktuelle Auftragslage und strenge Ausgabenkontrolle war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit abgesichert. Verbindlichkeiten werden im Rahmen der vereinbarten Fristen und Tilgungspläne bedient.

Der Jahresabschluss wurde nach den Grundsätzen der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Geschäftsführung stützt sich in der Planung 2019-2025 auf das Sanierungskonzept. Sie geht in ihren Planungen davon aus, dass das Eigenkapital wiederaufgebaut wird, nachhaltig positive Erträge erzielt und ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stehen werden. Die Fortführung hängt im Wesentlichen von dem in 2019 initiierten Restrukturierungsprozess ab, der sich in 2021 auf die Verbesserung der Preisqualität konzentrierte und durch eine Verbesserung der operativen Leistungsfähigkeit in den nächsten Jahren konsequent fortgeführt wird. Insgesamt werden die Ergebnisse der Restrukturierung in 2022 durch eine steigende EBIT Marge erkennbar werden.

Bedeutende nicht finanzielle Leistungsindikatoren des Unternehmens

Die Gesellschaft stellt sich allerhöchsten Qualitätsansprüchen an die von ihr ausgelieferten Produkte. Die Produktionsprozesse und die Produktqualität werden anhand der Zertifizierung des Unternehmens laufend überwacht; an der nachhaltigen Verbesserung des erreichten Niveaus wird ständig gearbeitet. Es bestehen Zertifizierungen des Qualitätsmanagements nach DIN ISO 9001 sowie ISO/TS 16949, Umweltmanagement nach ISO 14001 und Arbeitssicherheitsmanagement nach OHSAS 18000.

Das hauseigene Prüflabor, welches auch externe Produkte analysiert, ist akkreditiert nach DIN EN ISO 17025.

Produktion

Die Gesellschaft setzt auf dem Gebiet der Formgebung in der Kaltumformung automatisierte Mehrstufenpressen ein; für die Warmumformung stehen neben Mehrstufenpressen für mutternähnliche Teile auch manuell bediente sowie automatisierte Spindelpressen für die Herstellung von Schrauben oder schraubenähnlichen Teilen bereit. Der Schwerpunkt der Produkte liegt in einem Größenbereich von M12 bis M64. In dem Bereich der Kaltumformung sind erhebliche organisatorische Anpassungen getätigt worden, um die Produktivität der Anlagen zu erhöhen und die Ausfallzeiten zu minimieren. Auf modernen Gewinderollmaschinen und Flachbackenwalzen werden die Gewinde gefertigt. In der mechanischen Bearbeitung stehen u. a. computergesteuerte Zerspanungszentren bereit.

Die Vergütung der Produkte erfolgt in prozesssicheren Anlagen unter Einsatz moderner Wärmebehandlungstechnologien. Neben internen Oberflächenbeschichtungen zum Schutz vor Korrosion wird das Know-how und die Anlagentechnik von Spezialfirmen als Dienstleister genutzt.

Personal

Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt des Berichtsjahres 207 Mitarbeiter. Zum Bilanzstichtag beläuft sich die Zahl der Mitarbeiter auf 209.

Beschaffung

Die Beschaffung und die Kosten von Rohmaterial und Halbfertigwaren haben aufgrund des hohen Anteils an der Betriebsleistung von rund 41 % eine wesentliche Bedeutung für den Unternehmenserfolg.

3. Prognose-, Chancen-, Risikobericht

Das Jahr 2022 steht ganz unter der Maßgabe, nach der wirtschaftlichen Neugründung im September 2019 und dem ersten Geschäftsjahr 2021 mit positivem Ertrag, die positive Entwicklung fortzuführen, die Ziele der Geschäftsplanung für das Jahr 2022 zu erreichen und damit die wiedererlangte Leistungs- und Marktfähigkeit unter Beweis zu stellen. Darüber hinaus schaffen wir in 2022 durch weitere intensive Vertriebsarbeit die Voraussetzungen für eine weiter positive Entwicklung in Wachstumsmärkten. Daran arbeiten wir mit Unterstützung unserer Kunden, unserer Lieferanten und natürlich unseren Mitarbeitern.

Die Geschäftsplanung sieht für das Jahr 2022 und darüber hinaus bis 2025 eine nachhaltig positive Ertragskraft des Unternehmens vor, die zu einem kontinuierlichen Aufbau von Eigenkapital führen wird. In diesem Prozess werden durch eine Kreditlinie i.H.v. 5,5 Mio. € ausreichend liquide Mittel zur Verfügung stehen.

Die Umsetzung der organisatorischen Maßnahmen seit 2020 zielen im Wesentlichen auf einen wachsenden Markterfolg der Peiner Umformtechnik GmbH. Die Steigerung der Produktivität dient der Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere bei Standardprodukten, während wir für einzelne Branchen und Anwendungen Produkte entwickeln, deren Vorteile wir gezielt vermarkten werden. Das seit 2019 aufgebaute KPI-System wird weiterentwickelt und dient der Steuerung der wichtigsten finanziellen und technischen Leistungsdaten des Unternehmens. Die Abläufe in der Produktion werden verbessert mit dem Ziel die Produktivität zu erhöhen und die Durchlaufet zu verringern. All diese Maßnahmen dienen dazu, nachhaltige Ertragskraft herzustellen und wir gehen davon aus, dass die Maßnahmen dazu führen, in 2022 und darüber hinaus die Ziele der Geschäftsplanung zu erreichen.

Für die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren wird folgende Prognose abgegeben:

Prognose 2022 2023
Umsatz T€ 53.648 55.533
EBT T€ 974 1.195

Risiken, den prognostizierten Umsatz und damit das geplante Ergebnis nicht zu erreichen, sind:

Corona-bedingter nochmaliger Rückgang der Nachfrage und damit des Absatzes

Jahreskontrakte der NON-Automotive-Kunden werden nicht verlängert

Staatliche Investitionen, z.B. Bauprojekte könnten verschoben werden, starke Investitionszurückhaltung bei Unternehmen

Die Prognosen könnten daher auch geringer ausfallen (JJJJmin):

Prognose 2022 min 2023 min
Umsatz T€ 47.210 48.869
EBT T€ -600 -781

Chancen, den prognostizierten Umsatz und damit das Ergebnis zu übertreffen, sind:

Neue Produkte können am schneller im Markt platziert werden

Eventuelle Übernahme von Konkurrenzaufträgen durch den Brexit

Investitionsförderung durch staatliche Programme, z.B. erneuerbare Energien

Kunden könnten sich nach der Corona-Krise eventuell wieder inländisch orientieren und insbesondere eine Verkürzung der Lieferketten aus Asien einleiten.

Einführung von Europäischen Anti-Dumping Regelungen für Stahl und Verbindungselemente aus China

Quoten der Jahreskontrakte der NON-Automotiv-Kunden könnten erhöht werden

Die Prognosen könnten daher auch besser ausfallen (JJJJmax):

Prognose 2022 max 2023 max
Umsatz T€ 59.012 61.087
EBT T€ 2.338 2.792

Allgemeine Risiken bestehen immer im Zins-, Währungs- und Kundenausfallrisiko. Ebenso besteht grundsätzlich immer das Risiko des Preisdrucks. Dieser entsteht in 2022 besonders durch die Preisinflation bei Rohmaterial und Energiepreisen. Während wir die Preise für Energie in 2022 vertraglich fest vereinbart haben, besteht die Möglichkeit flexibel die eigenen Preise an das Marktgeschehen anzupassen. Allgemeine, politische, rechtliche Risiken und Marktrisiken, denen unsere Auftraggeber - insbesondere die Lieferschwierigkeiten in der Automobilindustrie - durch die derzeit öffentliche Diskussion gegenüberstehen, führen nach unserer Einschätzung zu keiner Beeinträchtigung unseres Geschäftsmodells.

Die Peiner Umformtechnik beherrscht die Marktrisiken durch die Konzentration auf Wachstumssegmente, insbesondere die Windenergieindustrie und Industrien zur Erneuerung der Infrastruktur. Dadurch wird gleichzeitig die Abhängigkeit von Aufträgen der Automobilindustrie merklich reduziert, ebenso das Risiko von der Lieferkrise der Automobilindustrie betroffen zu werden. Aufträge bei Windenergiekunden und beim Stahlbau/Handel sind nur in geringem Maß Schwankungen unterworfen und werden mittelfristig kontinuierlich wachsen.

Wir haben uns auf diese Krise eingestellt. Während die Lieferkette durch unsere Zwei-Lieferanten-Strategie jederzeit funktioniert hat und keine Störungen absehbar sind, haben wir ab April 2020 Kurzarbeit im gesamten Unternehmen eingeführt, bestehende Aufträge - wenn möglich durch den Abbau von Lagerbeständen - bedient und so die Produktionskapazitäten an die neue Situation angepasst. Diese Instrumente stehen uns auch in 2022 zur Verfügung.

Mit Ausbruch der Pandemie wurde ein Hygiene- und Sicherheitskonzept eigenführt, das die Gesundheit aller Mitarbeiter sicherstellte und eine ununterbrochene Produktion ermöglichte.

Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit war in der Krise zu keiner Zeit gefährdet, die erarbeiteten Maßnahmen ermöglichen uns auch in 2022 auf verschiedene Pandemie Szenarien zu reagieren.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht)

Derartige Vorgänge sind nicht eingetreten oder bekannt.

 

Peine, im Februar 2022

Die Geschäftsführung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Peiner Umformtechnik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Peiner Umformtechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Peiner Umformtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 8. März 2022

fitas audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sebastian Brandt, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2021:

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 wurde in der Gesellschafterversammlung am 15.03.2022 festgestellt. Das Ergebnis wird vollständig auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

2 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.