Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 284185
Eingetragen
2.12.2009
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Vermittlung von KreditenSonstige mit Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Die Erbringung von Finanzdienstleistungen im Sinne § 1 Abs. 1a des Gesetzes über das Kreditwesen (KWG). Diese Dienstleistungen umfassen die Anlagevermittlung, die Anlageberatung, das Platzierungsgeschäft sowie die Abschlussvermittlung. Die Gesellschaft ist jedoch nicht befugt, sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen oder auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten zu handeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Holler
seit 28.4.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Jürgen Holler
Holzkirchen
75.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

alpha connect capital GmbH

Holzkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

alpha connect capital GmbH Anlagevermittlung an Institutionelle, Holzkirchen

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 0,00 320,80
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 181.363,23 112.150,37
3. Forderungen an Kunden 47.191,20 27.978,68
4. Sonstige Vermögensgegenstände 140,57 0,00
5. Rechnungsabgrenzungsposten 978,89 707,79
229.673,89 141.157,64

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten 60,23 2.398,71
2. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 2.909,69 0,00
b) sonstige Rückstellungen 12.200,00 15.109,69 14.390,00
3. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
b) Kapitalrücklage 6.000,00 6.000,00
c) Bilanzgewinn 133.503,97 43.368,93
229.673,89 141.157,64

Handelsrecht

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

alpha connect capital GmbH Anlagevermittlung an Institutionelle, Holzkirchen

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Provisionserträge 169.963,56 128.730,31
2. Provisionsaufwendungen 0,00 169.963,56 20.632,72
3. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 51.000,00 60.000,00
b) andere Verwaltungsaufwendungen 25.518,84 27.285,71
76.518,84 87.285,71
4. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen 399,99 0,00
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 0,00 1.000,00
6. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 93.044,73 19.811,88
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.909,69 0,00
8. Jahresüberschuss 90.135,04 19.811,88
9. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 43.368,93 23.557,05
10. Bilanzgewinn 133.503,97 43.368,93

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die alpha connect capital GmbH hat ihren Sitz in Holzkirchen und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Handelsregisternummer HRB 284185.

Der Sitz der Gesellschaft wurde mit Beschluss vom 28.03.2023 von Neu-Anspach nach Holzkirchen verlegt.

Mit Wirkung vom 23. November 2009 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) der Gesellschaft die Erlaubnis gemäß § 32 Abs.1 Satz 1 und Abs. 2 KWG erteilt, Finanz- bzw. Wertpapierdienstleistungen zu erbringen.

Seit dem 26. Juni 2021 ist das Institut nach § 15 Abs. 1 WplG berechtigt, die folgenden Finanz- bzw. Wertpapierdienstleistungen zu erbringen:

a) Anlagevermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 3 WpIG)
b) Anlageberatung (§ 2 Abs. 2 Nr. 4 WplG)
c) Abschlussvermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 5 WplG)

Die Gesellschaft darf sich bei der Erbringung der oben genannten Finanzdienstleistungen nicht Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden verschaffen sowie Finanzinstrumente auf eigene Rechnung weder anschaffen noch veräußern.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH- Gesetzes und der Verordnung über Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) beachtet.

Als Finanzdienstleistungsinstitut ist der Jahresabschluss gemäß § 340 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 340a Abs. 1 HGB nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften zu erstellen. Dazu gehört auch die Aufstellung eines Lageberichts.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Form des Jahresabschlusses wurde gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 1.000 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen die nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge für ungewisse Verbindlichkeiten. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält keine auf fremde Währung lautende Sachverhalte.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Bruttoanlagenspiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Abschreibungen sind in dem "Anlagengitter für das Geschäftsjahr 2023" dargestellt.

2. Forderungen

Die Restlaufzeiten der Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden betragen nicht mehr als ein Jahr.

3. Eigenkapital

Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt: EUR
Bilanzgewinn zum 31.12.2022 43.368,93
Jahresüberschuss 2023 90.135,04
Bilanzgewinn zum 31.12.2023 133.503,97

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
Jahresabschluss- und Prüfungskosten 10 12
Sonstige Rückstellungen 1 1
Aktenaufbewahrung 1 1
12 14

In 2023 wurden Steuerrückstellungen in Höhe von 3 T€ gebildet.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

2. Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB.

3. Angaben der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl

Im Jahresdurchschnitt waren neben den beiden Geschäftsführern keine weiteren Personen beschäftigt.

4. Geschäftsführung

Zu gemeinschaftlich vertretungsberechtigten Geschäftsführern sind bestellt:

Axel Gengenbach, Industriekaufmann, Neu-Anspach

Mit Beschluss vom 28.03.2023 wurde Herr Gegenbach mit Wirkung zum 31.03.2023 als Geschäftsführer abberufen.

Jürgen Holler, Diplom-Volkswirt, Holzkirchen

Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5. Derivative Finanzinstrumente

Es bestehen keine derivativen Finanzinstrumente.

6. Abschlussprüferhonorare

Für die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 wurden € 7.140,00 zurückgestellt.

7. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Neu-Anspach, den 05. März 2024

gez. Jürgen Holler

Dieser Jahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung festgestellt am 13. Mai 2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeines

Mit Wirkung vom 23. November 2009 hat die BaFin der Gesellschaft die Erlaubnis gemäß § 32 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 KWG erteilt, Finanz- bzw. Wertpapierdienstleistungen zu erbringen.

Seit dem 26. Juni 2021 ist das Institut nach § 15 Abs. 1 WpIG berechtigt, die folgenden Finanz- bzw. Wertpapierdienstleistungen zu erbringen:

Anlagevermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 3 WpIG),

Anlageberatung (§ 2 Abs. 2 Nr. 4 WplG),

Abschlussvermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 5 WpIG)

Die Gesellschaft wurde 2009 gegründet. Das Geschäftsjahr 2023 ist das vierzehnte volle Geschäftsjahr.

Die Gesellschaft hat die Aufbauphase abgeschlossen und ist dabei, auf der Grundlage der zwischen den Geschäftsführern und potenziellen Investoren bestehenden Kontakte das Vermittlungsgeschäft weiter auszubauen.

II. Geschäftsverlauf

Auf das schwierige Jahr 2022 mit negativen Returns für die meisten wesentlichen Assetklassen folgte ein weiteres ereignisreiches Jahr, welches die Nerven der Investoren strapazierte.

Die internationalen Aktienmärkte - mit der großen Ausnahme China - konnten die Verluste aus dem Jahr 2022 aufholen und schlossen zum Teil mit neuen historischen Höchstständen zum Jahresende 2023.

Die Bekämpfung der Inflation und damit verbunden die Zentralbankenentscheidungen standen im Fokus der Marktteilnehmer. Zu Beginn des Jahres wurden die Erholungsfantasien zunächst durch unerwartet hohe Inflationszahlen und Zinserhöhungen der US-Notenbank und der EZB ausgebremst. Dies lag insbesondere auch in den seit dem Krieg in der Ukraine deutlich gestiegenen Energiepreisen begründet. Belastend wirkten auch die Turbulenzen im Bankensektor in der Schweiz (Credit Suisse) und in den USA (u.a. Silicon Valley Bank) sowie die Immobilienkrise in China und die im Oktober 2023 begonnene kriegerische Auseinandersetzung zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen.

Bis in das vierte Quartal hinein dominierten Unsicherheitsfaktoren um die veröffentlichten Unternehmenszahlen, Rezessionsängste, Sorgen um weitere Zinssteigerungen durch die Zentralbanken, zwischenzeitlich deutlich gestiegene Ölpreise das Marktgeschehen. Ab November des Jahres machten sich jedoch angesichts sinkender Energiepreise und geringerem Inflationsdruck sowie entsprechender Aussagen des Fed-Chefs Hoffnungen breit, dass die Zentralbanken einen Kurswechsel hin zu Zinssenkungen einleiten könnten. Erwähnenswert ist hier die Inflationsrate in der Eurozone im Monat November, die mit 2,4% nach einem Vorjahreswert von 10,1% den Zielwert der EZB von 2,0% annähernd erreicht hatte.

An den Börsen stieg die Zuversicht auf eine "sanfte Landung" und das Abwenden einer Rezession in den USA. Im November setzte eine Jahresendrallye ein, die an fast allen Börsen zu deutlichen Kursanstiegen führte. Besonders profitierten die großen Tech-Giganten von dieser Rallye. Die "Magnificient Seven" Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft, NVDIA und Tesla legten im Jahr 2023 um etwa 70% zu, während die übrigen S&P 500-Unternehmen nur ca. 12% gewannen.

Im Jahr 2023 konnte der DAX um 20,3% zulegen (Vorjahr -12,2%), der S&P 500 war sogar 24,2% im Plus (Vorjahr: -19,4%). Die wesentlichen Anleihemärkte hatten ein sehr volatiles Jahr 2023 zu verzeichnen. So stieg beispielsweise die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen zunächst auf über 3%, um zum Jahresende dann wieder auf ein Niveau von 2,0% zu sinken (Vorjahr: 2,5%). Die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen verzeichneten per Jahresende eine Rendite von etwa 3,9% (Vorjahr: 3,9%).

Insbesondere institutionelle Investoren mit langem Anlagehorizont deckten sich angesichts der auskömmlichen Renditen im Anleihenmarkt mit liquiden festverzinslichen Wertpapieren ein. Dieser Trend begann bereits im Jahr 2022 und setzte sich mit nochmals höheren Umsätzen im Jahr 2023 fort. Diese Allokationen gingen zu Lasten von komplexeren, illiquiden Investitionen im Fixed Income/Credit-Bereich.

In diesem Umfeld ist es der Gesellschaft gelungen, zwei neue Rahmenverträge zur Vermittlung von Fondsanteilen mit der Donner&Reuschel Bank, Hamburg sowie der Nordic Credit Partners AB, Stockholm abzuschließen. Zum Berichtsstichtag bestanden damit vier strategische Rahmenverträge zur Vermittlung von Fondsanteilen an institutionelle Kunden.

Die Gesellschaft sieht in der Anzahl der betreuten Kunden (im Sinne der Rahmenverträge mit Asset Management-Gesellschaften), dem Volumen der vermittelten Assets under Management (Bestand) sowie der Kundenzufriedenheit die wesentlichen finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren. Diese haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:

Anzahl der strategischen Rahmenverträge mit Kunden: Vier

Volumen der vermittelten Assets under Management: EUR 37 Mio.

Anzahl der Kundenbeschwerden: Keine

III. Lage der Gesellschaft

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr (T€ 141) um T€ 89 auf T€ 230 gestiegen.

Die Barreserven und Forderungen an Kreditinstitute betragen 79,0 % (Vorjahr 79,7 %) der Bilanzsumme, die Forderungen an Kunden 20,5 % (Vorjahr 19,8 %) der Bilanzsumme.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Jahresabschluss- und Prüfungskosten.

Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr (T€ 124) um T€ 90 auf T€ 214 erhöht. Die Erhöhung resultiert aus dem Jahresüberschuss 2023 (T€ 90). Die Eigenkapitalquote liegt bei 93,4 % (Vorjahr: 88,1 %).

Ertragslage

Im Geschäftsjahr erzielte die Gesellschaft Provisionserträge in Höhe von T€ 170 (Vorjahr T€ 129). Diesen standen Provisionsaufwendungen von T€ 0 (Vorjahr T€ 21) sowie Personalaufwendungen von T€ 51 (Vorjahr T€ 60) gegenüber. Die sonstigen Verwaltungsaufwendungen betragen T€ 26 (Vorjahr T€ 27) und betreffen im Wesentlichen Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie Beiträge und Gebühren.

Der Jahresüberschuss beträgt T€ 90 (Vorjahr T€ 20).

Finanzlage

Der Brutto Cash-Flow beträgt T€ 90 (Vorjahr T€ 20). Die Veränderung des Netto-Umlaufvermögens beträgt plus T€ 21 (Vorjahr minus T€ 18), so dass ein Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von plus T€ 69 (Vorjahr plus Cash-Flow T€ 2) erzielt wurde. Investitionen wurden im Geschäftsjahr kaum getätigt, Dividendenausschüttungen an die Gesellschafter gab es 2023 keine. Insgesamt hat sich der Zahlungsmittelbestand um T€ 69 erhöht und beträgt zum Ende des Geschäftsjahres T€ 181 (Vorjahr T€ 112).

Insgesamt ist die Lage der Gesellschaft als zufriedenstellend zusammenzufassen.

IV. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die alpha connect capital GmbH betreibt ausschließlich die Anlagevermittlung und -beratung. Chancen können in der Zusammenarbeit mit neuen Produktpartnern liegen. Risiken bestehen ausschließlich im operativen Bereich, denen durch die Organisation der internen Abläufe begegnet wird.

Es sind keine besonderen Risikosteuerungsinstrumente implementiert, da dies auf Grund von Art und Umfang der Geschäftstätigkeit nicht notwendig erscheint.

Die Gesellschaft betreut institutionelle Investoren (vorwiegend in Deutschland) und hat damit verbunden ein überschaubares potentielles Kundenuniversum. Etwaige Provisionsumsätze ergeben sich dementsprechend aus relativ wenigen Kundenbeziehungen. Die Kündigung einer von der alpha connect capital GmbH vermittelten Anlage kann zu spürbaren Ertragseinbußen führen.

Ein weiteres, nicht steuerbares Risiko liegt in der Entwicklung der Märkte und der angebotenen Produkte. Diese haben direkten Einfluss auf die Provisionserträge, denen wir durch eine Ausweitung der angebotenen Produkte sowie weiteren Distributionsmaßnahmen zu begegnen versuchen.

Ein Risiko könnte in der Zwangsmitgliedschaft der Gesellschaft in der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) liegen. Hier ist eine Haftung für Fehlleistungen Dritter möglich, die die Gesellschaft nicht beeinflussen kann. Somit ist auch das Risiko für die Gesellschaft nicht beeinflussbar.

Neben den genannten Risiken bestehen insbesondere keine bestandsgefährdenden oder entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken.

V. Prognose

Für das Jahr 2024 prognostiziert die Gesellschaft die Fortsetzung des positiven Trends und erwartet auch höhere Neuabschlüsse im Vergleich zu den Vorjahren. Dies ist im Wesentlichen in den neuen Vertriebsvereinbarungen sowie dem höheren Investoreninteresse für die von der Gesellschaft vertriebenen Produkte zu begründen.

Das Unternehmen wies für das Jahr 2023 einen Überschuss aus. Für das Jahr 2024 erwarten wir ebenfalls ein positives Ergebnis.

 

Holzkirchen, den 11.03.2024

gez. Jürgen Holler

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die alpha connect capital GmbH, Holzkirchen:

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der alpha connect capital GmbH, Holzkirchen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grunds- ätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Schmitten, den 7. Mai 2024

BRAUS BERATUNG+REVISION GmbH
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