Verwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
alpha connect capital GmbH
Kohlstattstraße 49, 83607 Holzkirchen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Holler seit 28.4.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
alpha connect capital GmbHHolzkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023alpha connect capital GmbH Anlagevermittlung an Institutionelle, HolzkirchenAKTIVA
PASSIVA
Handelsrecht GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023alpha connect capital GmbH Anlagevermittlung an Institutionelle, Holzkirchen
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die alpha connect capital GmbH hat ihren Sitz in Holzkirchen und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Handelsregisternummer HRB 284185. Der Sitz der Gesellschaft wurde mit Beschluss vom 28.03.2023 von Neu-Anspach nach Holzkirchen verlegt. Mit Wirkung vom 23. November 2009 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) der Gesellschaft die Erlaubnis gemäß § 32 Abs.1 Satz 1 und Abs. 2 KWG erteilt, Finanz- bzw. Wertpapierdienstleistungen zu erbringen. Seit dem 26. Juni 2021 ist das Institut nach § 15 Abs. 1 WplG berechtigt, die folgenden Finanz- bzw. Wertpapierdienstleistungen zu erbringen:
Die Gesellschaft darf sich bei der Erbringung der oben genannten Finanzdienstleistungen nicht Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden verschaffen sowie Finanzinstrumente auf eigene Rechnung weder anschaffen noch veräußern. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH- Gesetzes und der Verordnung über Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) beachtet. Als Finanzdienstleistungsinstitut ist der Jahresabschluss gemäß § 340 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 340a Abs. 1 HGB nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften zu erstellen. Dazu gehört auch die Aufstellung eines Lageberichts. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Form des Jahresabschlusses wurde gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 1.000 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen die nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge für ungewisse Verbindlichkeiten. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Der Jahresabschluss enthält keine auf fremde Währung lautende Sachverhalte. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Bruttoanlagenspiegel Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Abschreibungen sind in dem "Anlagengitter für das Geschäftsjahr 2023" dargestellt. 2. Forderungen Die Restlaufzeiten der Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden betragen nicht mehr als ein Jahr. 3. Eigenkapital
4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
In 2023 wurden Steuerrückstellungen in Höhe von 3 T€ gebildet. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen. 2. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. 3. Angaben der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl Im Jahresdurchschnitt waren neben den beiden Geschäftsführern keine weiteren Personen beschäftigt. 4. Geschäftsführung Zu gemeinschaftlich vertretungsberechtigten Geschäftsführern sind bestellt:
Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Derivative Finanzinstrumente Es bestehen keine derivativen Finanzinstrumente. 6. Abschlussprüferhonorare Für die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 wurden € 7.140,00 zurückgestellt. 7. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Neu-Anspach, den 05. März 2024 gez. Jürgen Holler Dieser Jahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung festgestellt am 13. Mai 2024 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeines Mit Wirkung vom 23. November 2009 hat die BaFin der Gesellschaft die Erlaubnis gemäß § 32 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 KWG erteilt, Finanz- bzw. Wertpapierdienstleistungen zu erbringen. Seit dem 26. Juni 2021 ist das Institut nach § 15 Abs. 1 WpIG berechtigt, die folgenden Finanz- bzw. Wertpapierdienstleistungen zu erbringen:
Die Gesellschaft wurde 2009 gegründet. Das Geschäftsjahr 2023 ist das vierzehnte volle Geschäftsjahr. Die Gesellschaft hat die Aufbauphase abgeschlossen und ist dabei, auf der Grundlage der zwischen den Geschäftsführern und potenziellen Investoren bestehenden Kontakte das Vermittlungsgeschäft weiter auszubauen. II. Geschäftsverlauf Auf das schwierige Jahr 2022 mit negativen Returns für die meisten wesentlichen Assetklassen folgte ein weiteres ereignisreiches Jahr, welches die Nerven der Investoren strapazierte. Die internationalen Aktienmärkte - mit der großen Ausnahme China - konnten die Verluste aus dem Jahr 2022 aufholen und schlossen zum Teil mit neuen historischen Höchstständen zum Jahresende 2023. Die Bekämpfung der Inflation und damit verbunden die Zentralbankenentscheidungen standen im Fokus der Marktteilnehmer. Zu Beginn des Jahres wurden die Erholungsfantasien zunächst durch unerwartet hohe Inflationszahlen und Zinserhöhungen der US-Notenbank und der EZB ausgebremst. Dies lag insbesondere auch in den seit dem Krieg in der Ukraine deutlich gestiegenen Energiepreisen begründet. Belastend wirkten auch die Turbulenzen im Bankensektor in der Schweiz (Credit Suisse) und in den USA (u.a. Silicon Valley Bank) sowie die Immobilienkrise in China und die im Oktober 2023 begonnene kriegerische Auseinandersetzung zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen. Bis in das vierte Quartal hinein dominierten Unsicherheitsfaktoren um die veröffentlichten Unternehmenszahlen, Rezessionsängste, Sorgen um weitere Zinssteigerungen durch die Zentralbanken, zwischenzeitlich deutlich gestiegene Ölpreise das Marktgeschehen. Ab November des Jahres machten sich jedoch angesichts sinkender Energiepreise und geringerem Inflationsdruck sowie entsprechender Aussagen des Fed-Chefs Hoffnungen breit, dass die Zentralbanken einen Kurswechsel hin zu Zinssenkungen einleiten könnten. Erwähnenswert ist hier die Inflationsrate in der Eurozone im Monat November, die mit 2,4% nach einem Vorjahreswert von 10,1% den Zielwert der EZB von 2,0% annähernd erreicht hatte. An den Börsen stieg die Zuversicht auf eine "sanfte Landung" und das Abwenden einer Rezession in den USA. Im November setzte eine Jahresendrallye ein, die an fast allen Börsen zu deutlichen Kursanstiegen führte. Besonders profitierten die großen Tech-Giganten von dieser Rallye. Die "Magnificient Seven" Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft, NVDIA und Tesla legten im Jahr 2023 um etwa 70% zu, während die übrigen S&P 500-Unternehmen nur ca. 12% gewannen. Im Jahr 2023 konnte der DAX um 20,3% zulegen (Vorjahr -12,2%), der S&P 500 war sogar 24,2% im Plus (Vorjahr: -19,4%). Die wesentlichen Anleihemärkte hatten ein sehr volatiles Jahr 2023 zu verzeichnen. So stieg beispielsweise die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen zunächst auf über 3%, um zum Jahresende dann wieder auf ein Niveau von 2,0% zu sinken (Vorjahr: 2,5%). Die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen verzeichneten per Jahresende eine Rendite von etwa 3,9% (Vorjahr: 3,9%). Insbesondere institutionelle Investoren mit langem Anlagehorizont deckten sich angesichts der auskömmlichen Renditen im Anleihenmarkt mit liquiden festverzinslichen Wertpapieren ein. Dieser Trend begann bereits im Jahr 2022 und setzte sich mit nochmals höheren Umsätzen im Jahr 2023 fort. Diese Allokationen gingen zu Lasten von komplexeren, illiquiden Investitionen im Fixed Income/Credit-Bereich. In diesem Umfeld ist es der Gesellschaft gelungen, zwei neue Rahmenverträge zur Vermittlung von Fondsanteilen mit der Donner&Reuschel Bank, Hamburg sowie der Nordic Credit Partners AB, Stockholm abzuschließen. Zum Berichtsstichtag bestanden damit vier strategische Rahmenverträge zur Vermittlung von Fondsanteilen an institutionelle Kunden. Die Gesellschaft sieht in der Anzahl der betreuten Kunden (im Sinne der Rahmenverträge mit Asset Management-Gesellschaften), dem Volumen der vermittelten Assets under Management (Bestand) sowie der Kundenzufriedenheit die wesentlichen finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren. Diese haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:
III. Lage der Gesellschaft Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr (T€ 141) um T€ 89 auf T€ 230 gestiegen. Die Barreserven und Forderungen an Kreditinstitute betragen 79,0 % (Vorjahr 79,7 %) der Bilanzsumme, die Forderungen an Kunden 20,5 % (Vorjahr 19,8 %) der Bilanzsumme. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Jahresabschluss- und Prüfungskosten. Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr (T€ 124) um T€ 90 auf T€ 214 erhöht. Die Erhöhung resultiert aus dem Jahresüberschuss 2023 (T€ 90). Die Eigenkapitalquote liegt bei 93,4 % (Vorjahr: 88,1 %). Ertragslage Im Geschäftsjahr erzielte die Gesellschaft Provisionserträge in Höhe von T€ 170 (Vorjahr T€ 129). Diesen standen Provisionsaufwendungen von T€ 0 (Vorjahr T€ 21) sowie Personalaufwendungen von T€ 51 (Vorjahr T€ 60) gegenüber. Die sonstigen Verwaltungsaufwendungen betragen T€ 26 (Vorjahr T€ 27) und betreffen im Wesentlichen Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie Beiträge und Gebühren. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 90 (Vorjahr T€ 20). Finanzlage Der Brutto Cash-Flow beträgt T€ 90 (Vorjahr T€ 20). Die Veränderung des Netto-Umlaufvermögens beträgt plus T€ 21 (Vorjahr minus T€ 18), so dass ein Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von plus T€ 69 (Vorjahr plus Cash-Flow T€ 2) erzielt wurde. Investitionen wurden im Geschäftsjahr kaum getätigt, Dividendenausschüttungen an die Gesellschafter gab es 2023 keine. Insgesamt hat sich der Zahlungsmittelbestand um T€ 69 erhöht und beträgt zum Ende des Geschäftsjahres T€ 181 (Vorjahr T€ 112). Insgesamt ist die Lage der Gesellschaft als zufriedenstellend zusammenzufassen. IV. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die alpha connect capital GmbH betreibt ausschließlich die Anlagevermittlung und -beratung. Chancen können in der Zusammenarbeit mit neuen Produktpartnern liegen. Risiken bestehen ausschließlich im operativen Bereich, denen durch die Organisation der internen Abläufe begegnet wird. Es sind keine besonderen Risikosteuerungsinstrumente implementiert, da dies auf Grund von Art und Umfang der Geschäftstätigkeit nicht notwendig erscheint. Die Gesellschaft betreut institutionelle Investoren (vorwiegend in Deutschland) und hat damit verbunden ein überschaubares potentielles Kundenuniversum. Etwaige Provisionsumsätze ergeben sich dementsprechend aus relativ wenigen Kundenbeziehungen. Die Kündigung einer von der alpha connect capital GmbH vermittelten Anlage kann zu spürbaren Ertragseinbußen führen. Ein weiteres, nicht steuerbares Risiko liegt in der Entwicklung der Märkte und der angebotenen Produkte. Diese haben direkten Einfluss auf die Provisionserträge, denen wir durch eine Ausweitung der angebotenen Produkte sowie weiteren Distributionsmaßnahmen zu begegnen versuchen. Ein Risiko könnte in der Zwangsmitgliedschaft der Gesellschaft in der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) liegen. Hier ist eine Haftung für Fehlleistungen Dritter möglich, die die Gesellschaft nicht beeinflussen kann. Somit ist auch das Risiko für die Gesellschaft nicht beeinflussbar. Neben den genannten Risiken bestehen insbesondere keine bestandsgefährdenden oder entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken. V. Prognose Für das Jahr 2024 prognostiziert die Gesellschaft die Fortsetzung des positiven Trends und erwartet auch höhere Neuabschlüsse im Vergleich zu den Vorjahren. Dies ist im Wesentlichen in den neuen Vertriebsvereinbarungen sowie dem höheren Investoreninteresse für die von der Gesellschaft vertriebenen Produkte zu begründen. Das Unternehmen wies für das Jahr 2023 einen Überschuss aus. Für das Jahr 2024 erwarten wir ebenfalls ein positives Ergebnis.
Holzkirchen, den 11.03.2024 gez. Jürgen Holler BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die alpha connect capital GmbH, Holzkirchen: Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der alpha connect capital GmbH, Holzkirchen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grunds- ätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Schmitten, den 7. Mai 2024 BRAUS
BERATUNG+REVISION GmbH
gez. Braus, Wirtschaftsprüfer |
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