Stammdaten

Register
Amtsgericht Kassel HRB 16045
Vorher
Arbeitskreis Gemeindenahe Gesundheitsversorgung -AKGG-GmbHArbeitskreis Gemeindenahe Gesundheitsversorgung -AKGG - GmbH
Eingetragen
8.1.1991
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungSonstige soziale Betreuung von Menschen mit BehinderungHeime und Wohngruppen für Kinder und Jugendliche, stationäre Hilfen zur Erziehung
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Aufklärung und Informationsvermittlung der Öffentlichkeit zu den Themen des Satzungszweckes; Durchführung bzw. Beteiligung von Projekten im Bereich der Jugend- und Altenhilfe, der Erziehung und Bildung sowie des bürgerschaftlichen Engagements; Konzeption und Durchführung von Vorträgen, Veranstaltungen, Tagungen und geeigneten Fort- und Ausbildungsmaßnahmen, die im Zusammenhang mit dem Satzungszweck stehen und diesen fördern; Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Körperschaften, Verbanden, Organisationen sowie öffentlich-rechtlichen Trägern auf den Gebieten des Satzungszwecks; ideelle, materielle und finanzielle Unterstützung von Vereinen und Institutionen, deren Satzungszweck den eigenen Zielen entspricht; Unterhaltung von Beratungsstellen, Schulen, Begegnungszentren für Menschen mit Behinderungen, Kindertagesstätten, Beratungsstützpunkten der Jugendhilfe, sowie den Betrieb und die Weiterentwicklung von Einrichtungen, die o.g. Zwecke dienen;

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Volkan Basel
seit 24.9.2024
Prokura
Prokura
Carsten Santos
seit 10.2.2023
Prokura
Marco Ferchland
seit 20.1.2021
Prokura
Sören Arne Link
seit 9.4.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
VIVA Stiftung
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
VIVA Stiftung
Germany
52.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VIVA Stiftung gGmbH (vormals: Arbeitskreis Gemeindenahe Gesundheitsversorgung -AKGG - GmbH)

Kassel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für Offenlegungszwecke

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die VIVA Stiftung gGmbH ist als freier Träger in den Bereichen Jugendhilfe, Bildung und Behindertenhilfe tätig. Regional ist er in der Stadt Kassel als auch in den umliegenden, nordhessischen Landkreisen verankert. Die Gesellschaft verfolgt das Ziel, körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden und damit Gesundheit zu fördern. Menschen werden in ihren unterschiedlichen und individuellen Lebenswelten angemessene Entwicklungsräume eröffnet, um ihnen ein weitestgehend selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen. Die VIVA Stiftung gGmbH ist insgesamt an 22 Standorten vertreten, sie erbringt ihre Dienstleistungen zudem direkt vor Ort bei ihren Kunden und Partnern.

II. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gemäß den Daten zur wirtschaftlichen Lage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie führte 2023 wieder zu einem leichten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts.

Die Marktsituation war in allen Bereichen der Angebote in den letzten Jahren stabil. Dies wird sich angesichts der aktuellen Entwicklungen im Bereich der (Energie)versorgung und der sich daraus ergebenden Inflationswerte mittelfristig nicht weiter halten lassen. Auch wenn die Leistungen, welche die Öffentliche Hand bei der Gesellschaft einkauft, tendenziell deutlich flexibleres Reagieren erfordert, bleibt das Auftragsvolumen maßgeblich stabil. Der Druck, welcher aus der Lage der öffentlichen Haushalte resultiert, ist auch für die Gesellschaft zu verspüren.

Gleichwohl wird aufgrund der Umfeldbedingungen mittelfristig auch bei uns auf die Zunahme von Fachkräftemangel zu reagieren sein.

III. Geschäftsverlauf

Im Berichtszeitraum bestimmte der Krieg in der Ukraine und die sich daraus entwickelnden Auswirkungen den Geschäftsablauf. Insbesondere der hohe Inflationsdruck machte sich bei vielen Mitarbeiter*innen bemerkbar. Das über die Tariflöhne zu erreichende Einkommen reichte oftmals nicht aus um die gestiegenen Verbraucherpreise auszugleichen. Wir haben mit entsprechenden Tarifanpassungen dagegengehalten, so dass alle Dienste ihre Arbeit sicherstellen konnten. Unsere stabile, moderne IT-Infrastruktur machten viele Arbeiten flexibler effizienter.

Für die kommenden Geschäftsjahre erwarten wir deutliche Veränderungen hinsichtlich der Nachfrage, im Volumen als auch in der Konfiguration, von Diensten und Leistungen. Einerseits erwarten wir eine steigende Nachfrage nach sozialen Unterstützungsbedarfen, gleichzeitig erwarten wir deutlichen Druck in den Öffentlichen Haushalten. Dies wird sich, zumindest mittelfristig, auch auf unser Geschäftsfeld auswirken.

Wir reagieren darauf, in dem wir unsere Angebote und Leistungen organisatorisch neu ordnen, um schneller und passgenauer auf die Veränderungen reagieren zu können. Auch haben wir unser Projetmanagement und das OKR-Zielesystem weiterentwickelt um die wichtigsten Unternehmensziele transparent und für jede*n Mitarbeiter*in nachvollziehbar zu machen und die Ausrichtung des Unternehmens auf die jeweils wirksamsten Ziele zu fokussieren.

Die Auswirkungen der Entwicklungen im sozialen Sektor sind zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht abschließend umfassend zu bewerten. Wie sich die weitere Entwicklung, durch das Jahr 2024, und darüber hinaus darstellt, ist aktuell schwer abzusehen.

IV. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a. Ertragslage

Die Lage des Unternehmens wurde im Jahr 2023 vom operativen Geschäft geprägt. Die wesentlichen Erlösquellen liegen im Bereich Kinder- und Jugendhilfeangebote sowie in der Behindertenhilfe. Diese machen rd. 76,5 % der gesamten Umsätze aus. Die Beschäftigungslage ist, mit der Ausnahme des Kurzarbeitszeitraums, als gut zu bezeichnen. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt ca. TEUR 40,4 nach TEUR 39. Es ergibt sich eine Umsatzrendite in Höhe von 2,30 % nach noch -1,27% im Vorjahr.

Die Gesellschaft konnte nach dem Verlust aus dem Vorjahr wieder ein positives Ergebnis in Höhe von TEUR 417,7 ausweisen.

Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr damit ihren Ergebniszielkorridor, welcher zwischen 100 und 200 TEURO lag erkennbar überschritten. Diese Überschreitung resultiert im Wesentlichen aus der Gewinnausschüttung der Tochtergesellschaft Treppen4 GmbH in Höhe von TEUR 350.

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung nutzt die Gesellschaft die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, die Umsatzrendite und den Cash-Flow. Bei den Mitarbeitern sind die Geschäftsführer*in mitgezählt. Die Umsatzrendite errechnet sich aus dem Verhältnis der Umsatzerlöse und der Summe des Jahresergebnisses. Die Umsatzrendite beträgt im Geschäftsjahr 2% (i.V. -1%). Die deutliche Verbesserung ist auf das stark gestiegene Jahresergebnis zurückzuführen. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt im aktuellen Geschäftsjahr EUR 40 (i.V. 39). Grund für die Steigerung sind die höheren Umsatzerlöse.

Die wirtschaftliche Situation kann unter den gegebenen Bedingungen sowie im Branchenumfeld als gut bezeichnet werden.

b. Finanzlage

Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Kapitalstruktur wurde in den letzten Jahren stetig verbessert. Wesentlichen Anteil daran hat die konsequente Konsolidierungspolitik, eine umsichtige Geschäftsausweitung und die anhaltend positive Ergebnisentwicklung. Der Gesellschafter hat im Berichtsjahr eine Gewinnausschüttung in Höhe von 300 TEURO vorgenommen. Die Gesellschaft ist langfristig solide finanziert und kann gegenwärtig über ihre Jahresergebnisse Zins- und Tilgungszahlungen leisten sowie zudem notwendige Investitionen sicherstellen. Die Flüssigen Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Ausschlaggebend dafür waren die gestiegenen Aufwendungen in Mitarbeitereinkommen und Sachaufwand. Alle Finanzkredite wurden vertragsgemäß getilgt, dadurch verringerten sich die zinstragenden Verbindlichkeiten (TEUR -373).

Die von den Kreditinstituten eingeräumten Kreditlinien sind aufgrund der anhaltend stabilen Entwicklung der Gesellschaft während des Geschäftsjahres erneut nicht in Anspruch genommen werden.

c. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich ebenfalls deutlich verbessert und weiter stabilisiert. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten hat die Gesellschaft stabil gehalten.

Die Bilanzsumme beläuft sich in 2023 auf TEUR 15.242 nach TEUR 15.507 in 2022. Die Eigenkapitalquote entwickelte sich leicht positiv auf 41,2 % (Vorjahr 39,6%). Das Eigenkapital ist in den kommenden Perioden weiter zu stärken, um nicht zuletzt die notwendigen Investitionen in die Gebäudesubstanz der Gesellschaft sicherstellen zu können.

d. Beteiligungsbericht

Die Ende 2019 erworbene Beteiligung an der Treppen4 GmbH, Würzburg, welche Eigentümerin der Immobilie am Sitz der Gesellschaft ist, entwickelte sich erwartungsgemäß positiv.

Ende 2021 erwarb die Gesellschaft 55 % der Geschäftsanteile an der Wohngestein inklusiv wohnen gGmbH. Ende 2023 erwarb die Gesellschaft 5,88% der Gemeinnützigen Kinderförderungsgesellschaft in Nidda. Durch dieses Engagement eröffnen sich Chancen für ein zukünftiges Geschäftsfeld.

V. Prognosebericht

Die Gesellschaft hat im ersten Quartal 2024 ihren Entwicklungskurs fortgesetzt. Aufbauend auf den Entwicklungen der Vorjahre sind zum einen weitere Maßnahmen zur Hebung von Effizienzpotentialen identifiziert. Zusammen mit der Gesellschafterin, der VIVA Stiftung arbeitet die Gesellschaft an der weiteren Entwicklung der Marke, um zukünftig mit einer noch leichter zugänglichen Erkennbarkeit in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr das vorhandene Risikomanagement erweitert. Dadurch können zukünftig notwendige Handlungsschritte zur Reduktion des Risikos sowie zur Aufwandsvermeidung frühzeitig abgeleitet werden.

Gleichzeitig hat die Gesellschaft im Jahr 2023 die erforderlichen Instandhaltungen an den Gebäuden vorgenommen und wird diese weiter fortsetzen. Weiterhin steht als wichtiges Vorhaben die weitere Digitalisierung der Steuerungsprozesse auf der Agenda. Die im vergangenen Jahr schon eingeleiteten Vorbereitungen sind vorangeschritten und werden in 2024/2025 weiter umgesetzt.

Eine große Herausforderung wird allerdings weiterhin die Umsetzung von adäquaten Lohnerhöhungen sein. Die aktuelle Wirtschaftsplanung für 2024 ist wieder von erheblichen Lohnerhöhungen geprägt. Diese werden zum überwiegenden Teil durch Preiserhöhungen bei den Leistungen und Dienst aufgefangen. Zum 1.1.2024 wurden die Entgelte der Mitarbeiter*innen zwischen 2% und 8% angehoben. Diese übertarifliche Steigerung ist ein weiterer Baustein um die Entgeltentwicklung an die gestiegenen Anforderungen in diesen Berufsgruppe anzupassen. Im Juni steht eine weitere Tariferhöhung von 5% an. Weitere solche Schritte sind für die nächsten Jahre geplant. Mit dieser Maßnahme liegen unsere Entgeltsteigerungen aktuell über dem Tarifabschluss des Öffentlichen Dienstes.

Trotz der vorgenannten Unwägbarkeiten erwartet die Gesellschaft für 2024, dass sich das operative Geschäft innerhalb einer vertretbaren Schwankungsbreite aufgrund der Unsicherheiten zukünftiger Entwicklungen, im Rahmen der Ergebnisse der Planungsrechnungen, welche durch ein rollierendes Planungs- und Controllingsystems erfasst und überwacht werden, bewegen wird.

Die Geschäftsführung geht von einer für 2024 weiterhin stabilen Erlösentwicklung aus und rechnet mit gleichbleibenden Erlösen in Höhe von Euro 18 Mio. Gleichzeitig drücken die Tariferhöhungen und die Inflation auf die Aufwendungen. Deshalb erwartet die Geschäftsführung aufgrund der Unwägbarkeiten ein positives Jahresergebnis zwischen TEUR 100 und TEUR 200. Aufgrund einer erfolgreich durchgeführten Konsolidierung der vergangenen Jahre, mit maßvollen Tarifentwicklungen, kann die Gesellschaft künftig selbst jedoch moderate Jahresfehlbeträge verkraften, ohne dass die Entwicklung der Gesellschaft hierdurch sogleich wesentlich beeinträchtigt würde.

Die Gesellschaft wird aufgrund stabiler Liquidität und vorgehaltener Kreditlinien auch weiterhin allen vertraglich vereinbarten Tilgungen nachkommen und damit ihren im Berichtsjahr akquisitionsbedingt gestiegenen Verschuldungsgrad wieder reduzieren.

VI. Risikoberichterstattung - Risiken und Chancen

Die Gesellschaft hat ein Risikomanagement eingerichtet und in die Strukturen der Gesellschaft integriert.

Vor allem aufgrund der gemeinnützigen Ausrichtung ist die Gesellschaft bestrebt Risiken zu vermeiden. Für geschäftsübliche Risiken wurden Versicherungen abgeschlossen, um wirtschaftlichen Schaden von der Gesellschaft abzuwenden.

Risiken ergeben sich allein aus dem Tätigkeitsfeld der Gesellschaft. Aufgrund der steten Mittelknappheit der öffentlichen Hand werden Kostensteigerungen in den Entgeltveränderungsraten nicht immer hinreichend abgebildet. Dies erschwert die Überwälzung von Kostensteigerungen und erfordert ein hohes Maß an Ergebnisorientierung.

Chancen ergeben sich für die VIVA Stiftung gGmbH aus dem selbst gesetzten Anspruch an die Qualität der erbrachten Leistungen und die Stärkung der positiven Außenwahrnehmung des Leistungsportfolios sowie den Fähigkeiten der Gesellschaft schnell und unbürokratisch neue passgenaue Angebote zu entwickeln. Dadurch eröffnet sich der Gesellschaft stets Raum für weiteres Leistungswachstum.

Die Gesamtaussage zur Risikoberichterstattung ist, dass derzeit keine unmittelbaren bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaften durch die Geschäftsführung gesehen werden. Die aktuellen Entwicklungen können sich allerdings mittelfristig ergebnismindernd auswirken. Dies kann unter Umständen mittelbar das Wachstum und die Gesamtleistung der Gesellschaft begrenzen.

VII. Gesamtaussage

Zum einen gilt es unverändert die Leistungsbezieher durch hohe Qualität und Betreuungserfolge von unserem Leistungsspektrum zu überzeugen, zu binden und so die Auslastung der Gesellschaft sicher zu stellen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist gegenwärtig geordnet und stabil. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Abschlusses kann ein positives Fazit bezüglich der in den letzten Jahren sowie im abgelaufenen Geschäftsjahr erreichten Entwicklung der Gesellschaft gezogen werden.

 

Kassel, den 17. Juli 2024

gez. Søren Link

gez. Claudia Baer

Geschäftsführer*in

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26.933,84 11.335,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.170.026,10 3.242.176,70
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 581.747,44 412.736,21
Summe Sachanlagen 3.751.773,54 3.654.912,91
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.664.072,29 7.664.072,29
Summe Finanzanlagen 7.664.072,29 7.664.072,29
Summe Anlagevermögen 11.442.779,67 11.330.320,31
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.896.408,01 1.312.439,60
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.907.853,62 2.864.645,43
Summe Umlaufvermögen 3.804.261,63 4.177.085,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.881,74 0,00
D. Bilanzsumme Aktiva 15.249.923,04 15.507.405,34

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 4.666.151,10 5.180.769,44
III. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 417.732,50 -214.618,34
Summe Eigenkapital 5.135.883,60 5.018.151,10
B. Sonderposten für Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens 1.142.429,39 1.121.425,98
C. Rückstellungen 1.031.060,32 954.432,41
D. Verbindlichkeiten
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 597.924,43 (Vj: 700.476,01)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 7.342.625,30 (Vj: 7.711.006,84)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.710.826,31 8.083.584,71
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 368.201,01 (Vj: 372.577,87)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 7.342.625,30 (Vj: 7.711.006,84)
Summe Verbindlichkeiten 7.940.549,73 8.411.482,85
E. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.913,00
F. Bilanzsumme Passiva 15.249.923,04 15.507.405,34

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 18.612.474,23 17.356.913,42
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -11.870.081,34 -11.003.040,01
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.877.324,22 -2.769.673,70
- davon für Altersversorgung: -436.173,84 (Vj: -436.593,71)
Summe Personalaufwand -14.747.405,56 -13.772.713,71
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -298.433,65 -291.236,63
Summe Abschreibungen -298.433,65 -291.236,63
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.327.881,28 -3.331.818,39
5. Ordentliches Betriebsergebnis 238.753,74 -38.855,31
6. Erträge aus Beteiligungen 350.000,00 0,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: 350.000,00 (Vj: 0,00)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4,69 10,61
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -151.480,39 -160.837,48
9. Finanzergebnis 198.524,30 -160.826,87
10. Ergebnis vor Steuern 437.278,04 -199.682,18
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -16.994,54 -12.471,16
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern: 0,00 (Vj: 4.518,06)
12. Ergebnis nach Steuern 420.283,50 -212.153,34
13. Sonstige Steuern -2.551,00 -2.465,00
14. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 417.732,50 -214.618,34

Anhang für Offenlegungszwecke

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die VIVA Stiftung gGmbH hat ihren Sitz in Kassel. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kassel unter HRB 16045 eingetragen.

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeine Angaben

Die VIVA Stiftung gGmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren zugrunde gelegt.

Wertangaben erfolgen, soweit nicht anders angegeben, in Euro. Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Prämisse - Fortführung der Unternehmenstätigkeit - beachtet.

Die Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften erfolgte stetig.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Sofern sich Anzeichen für eine über den Buchwert hinausgehende voraussichtlich dauernde Wertminderung ergeben, werden diese mit dem am Bilanzstichtag jeweils beizulegenden niedrigeren Wert bewertet und auf diesen beizulegenden Wert außerplanmäßig abgeschrieben. Der Kundenstamm wird über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungspreis unter EUR 800,00 lag, wurden sofort im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Anlagegüter, deren Anschaffungspreis unter EUR 250,00 liegen, werden direkt im Aufwand erfasst.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. ihrem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigen Wert angesetzt. Bei dauernder Wertminderung werden Gegenstände des Finanzanlagevermögens mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Sofern der Grund für die Wertminderung entfällt, erfolgt eine Zuschreibung, maximal bis zu den ursprünglichen Anschaffungskosten. Die Finanzanlagen beinhalten unmittelbar gehaltene Anteile an verbundenen Unternehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt; erkennbare Risiken sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet.

Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum eingezahlten Nennwert angesetzt.

In den Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens werden die passivierten Zuschüsse zur Finanzierung der geförderten Anlagegüter ausgewiesen. Die Entwicklung verläuft durch die vorgenommenen Zugänge und Auflösungen parallel zu den entsprechenden Teilen des Anlagevermögens.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten zu erfüllen. Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Zinssatz abgezinst. Aufzinsungen werden, sofern erforderlich, im Zinsaufwand ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert.

Als Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 sind in dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen sind von nachstehenden Ausnahmen abgesehen, innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen aus hinterlegten Mietkautionen in Höhe von TEUR 28,9 (i. V. TEUR 14,1). Diese sind an Mietverträge gekoppelt und im Allgemeinen nicht innerhalb eines Jahres fällig.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 52.

Das Eigenkapital beträgt TEUR 5.135,9 und enthält neben dem gezeichneten Kapital einen Gewinnvortrag von TEUR 4.666,2 und einen Jahresüberschuss von TEUR 417,7.

Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen

Der Sonderposten wird entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Anlagegüter pro rata temporis aufgelöst.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem Rückstellungen für Urlaub und Überstunden (TEUR 641,2), Rückstellungen für interne und externe Jahresabschluss- und Prüfungskosten (TEUR 16,0), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 72), Rückstellungen für vertragliche Instandhaltungsverpflichtungen (TEUR 30,0). Zudem sind Rückstellungen für Zuschuss- und Zuwendungsrisiken und für Aufbewahrungspflichten enthalten.

Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.
EUR
bis zu 1 J.
EUR
über ein Jahr
EUR
davon größer 5 J.
EUR
gegenüber Kreditinstituten 7.710.826,31 368.201,01 7.342.625,30 5.910.778,02
i. V. (8.083.584,71) (372.577,57) (7.711.006,84) (6.518.620,27)
Übrige Verbindlichkeiten 221.345,06 221.345,06 0,00 0,00
i. V. (327.561,72) (327.561,72) (0,00) (0,00)
Summe 7.932.171,37 589.546,07 7.342.625,30 5.910.778,02
i. V. 8.411.146,43 700.139,29 7.711.006,84 6.518.620,27

Haftungsverhältnisse - Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zur Sicherstellung der Finanzierung der VIVA gGmbH bestehen mehrere Darlehnsverträge sowie Sonderposten, für die folgende Sicherheiten gegeben wurden:

Grundschulden - insgesamt TEUR 4.440 auf Grundstücke und Bauten; u. a. Erbbaurechte; zudem werden Grundschulden in Höhe von EUR 7,5 Mio. von der Tochtergesellschaft gestellt, welche nach dem Bilanzstichtag zu Gunsten eines Kreditinstitutes eingetragen wurden.

Globalzession für Forderungen (zum Stichtag 31. Dezember: TEUR 576,1 ; i. V. TEUR 1.264)

Die bilanzierten Passiva, welche mittels Grundschulden gesichert sind, betragen zum Stichtag 31. Dezember 2023: TEUR 7.701,8. Die bilanzierten Restbuchwerte der Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken betragen zum Stichtag 31. Dezember 2023: TEUR 3.117,0. Sie sind zudem durch verschiedene beschränkte persönliche Dienstbarkeiten sowie verschiedene Grunddienstbarkeit belastet und unterliegen zudem einer Zweckbindung.

Es bestehen für die folgenden Jahre die folgenden wesentlichen, langfristigen, finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

Gebäudemieten TEUR 554,0 p. a.

Mobilienmieten TEUR 4,4 p. a.

Die Gesellschaft ist im Berichtsjahr ihren Zahlungsverpflichtungen entsprechend ihren Verpflichtungen nachgekommen. Aufgrund der vorhandenen Liquidität, einer mittelfristigen Ergebnis- und Finanzplanung, ist basierend auf zum Aufstellungszeitpunkt gegebenen Rahmenbedingungen, nicht zu erwarten, dass die Gesellschaft aus den Haftungsverhältnissen in Anspruch genommen wird.

Personalbezogene Verpflichtungen:

Mittelbare Versorgungsverpflichtungen gemäß Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB bestehen im Rahmen der Altersversorgung durch die die Kommunale Versorgungskassen Kurhessen Waldeck (KVK), Kassel, und wurden nicht passiviert. Zum Bilanzstichtag lässt sich kein Dotierungsbetrag ermitteln.

Zur Gewährung einer zusätzlichen Alters-, Berufsunfähigkeits-, Erwerbsunfähigkeits- und Hinterbliebenenversorgung der Arbeitnehmer besteht für einen geringen Teil der Beschäftigten die Mitgliedschaft bei der KVK Zusatzversorgungskasse der Gemeinden und Gemeindeverbände des Regierungsbezirks Kassel, Anstalt des öffentlichen Rechts, Kassel (KVK); Sonderkasse der Beamtenversorgungskasse Kurhessen-Waldeck, Kassel (KVK).

Der Umlagesatz beträgt 6,5 %, davon sind 0,65 % als Nettolohnabzug vom Arbeitnehmer zu tragen und 5,85 % vom Arbeitgeber. Zudem wird ein Sanierungsgeld durch einen jährlichen Beitragsbescheid der KVK festgelegt. Das Sanierungsgeld ist dazu bestimmt, den zusätzlichen Finanzierungsaufwand aus den im früheren Gesamtversorgungssystem erworbenen Leistungsanwartschaften und -ansprüchen zu decken. Der jährlich von der KVK zu erhebende Gesamtbetrag wird auf die Mitglieder anteilig umgelegt.

Die Summe der umlagepflichtigen Löhne und Gehälter waren im Jahr 2023 gering, die gezahlte Umlage ebenso, da nur ein begrenzter übernommener Beschäftigtenkreis zeitanteilig unter diese arbeitsvertraglichen Regelungen fällt. Ein Sanierungsgeld war im Jahr 2023 nicht durch die Gesellschaft zu zahlen.

Übertragung von Immobilienvermögen an die VIVA Stiftung, Kassel:

Der Gesellschafter hat per Stiftungsgeschäft vom 18. April 2019 hinsichtlich der Errichtung der VIVA Stiftung Kassel verbindlich zugesichert Grund und Boden sowie aufstehende Gebäude der Gesellschaft zu Gunsten der VIVA Stiftung zu übertragen. Nach Abstimmung mit der Stiftungsaufsicht ist das Stiftungsgeschäft durch die Übertragung von 100% der Geschäftsanteile der Gesellschaft auf die VIVA Stiftung ist das Stiftungsgeschäft voll umfänglich vollzogen, weil die Stiftung dadurch indirekte Eigentümerin von Grundstücken und Gebäuden wurde.

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gesellschaft ist im Wesentlichen in der Region Nordhessen tätig und erzielt ihren Umsatz weitgehend in dieser Region.

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 207 (i. V. TEUR 103).

Sonstige Angaben

Geschäftsführer

Link, Søren, Kassel (Kaufmann)

Baer, Claudia, Kassel (Dipl. Soz. Päd.)

Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers und anderer Organmitglieder verzichtet.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 durchschnittlich 448 Arbeitnehmer*innen (Vorjahr 433). Aufgrund der Tätigkeitsfelder der Gesellschaft arbeiten 208 (i. V. 188) der Beschäftigten in Teilzeit. Die Vollzeitäquivalente belaufen sich auf 240 (i. V. 245).

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführer*in schlagen vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kassel, den 17. Juli 2024

gez. Søren Link, Geschäftsführer

gez. Claudia Baer, Geschäftsführerin

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 188.698,92 35.413,45 224.112,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.761.393,46 0,00 3.761.393,46
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.544.815,81 375.479,56 1.920.295,37
Summe Sachanlagen 5.306.209,27 375.479,56 5.681.688,83
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.664.072,29 0,00 7.664.072,29
Summe Finanzanlagen 7.664.072,29 0,00 7.664.072,29
Summe Anlagevermögen 13.158.980,48 410.893,01 13.569.873,49
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 177.363,81 19.814,72 197.178,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 519.216,76 72.150,60 591.367,36
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.132.079,60 206.468,33 1.338.547,93
Summe Sachanlagen 1.651.296,36 278.618,93 1.929.915,29
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.828.660,17 298.433,65 2.127.093,82
Buchwerte
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26.933,84 11.335,11
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.170.026,10 3.242.176,70
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 581.747,44 412.736,21
Summe Sachanlagen 3.751.773,54 3.654.912,91
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.664.072,29 7.664.072,29
Summe Finanzanlagen 7.664.072,29 7.664.072,29
Summe Anlagevermögen 11.442.779,67 11.330.320,31

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

An die VIVA Stiftung gGmbH , Kassel

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der VIVA Stiftung gGmbH Kassel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VIVA Stiftung gGmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kassel, den 17. Juli 2024

Strecker Berger + Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte

Torben Teichmann, Wirtschaftsprüfer

Marco Schumacher, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss

Der im Jahresabschluss 2023 mit einer Bilanzsumme von 15.249.923,04 Euro ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von 417.732,50 Euro wird mit dem Gewinnvortrag der Vorjahre verrechnet.

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der VIVA Stiftung GmbH, Kassel, wurde am 28.08.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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