Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 48
Vorher
Alueda Markt Ingolstadt Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
29.4.1969
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und WohnungenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Erwerb oder Pachten von Grundstücken; Errichtung, Pachten, Mieten von Ladengeschäften und deren Betrieb; Weitervermietung, Verpachtung oder Veräußerung sowie Geschäftsbesorgung, Verwaltung und Erbringung von Dienstleistungen für Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel, insbesondere Archivierung von Belegen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Claus Hollinger
seit 1.7.2024
Geschäftsführer
Michael Losert
seit 1.7.2024
Geschäftsführer
Thomas Schulte
seit 1.7.2024
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
40.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Alueda Südbayern GmbH

Ingolstadt

Jahresabschluss 2023

JAHRESABSCHLUSS ZUM 31. Dezember 2023

AKTIVA

Anhang EUR Vorjahr
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.949,00 14.601,00
II. Sachanlagen 133.470.075,82 111.757.867,60
III. Finanzanlagen 10.998.726,32 10.893.726,32
(C 1) 144.475.751,14 122.666.194,92
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.194.787,19 100.042,01
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 467.500,00 7.500,00
3. Forderungen gegen Gesellschafter 659.831,63 82.165,36
4. Sonstige Vermögensgegenstände 5.210.419,07 640.592,40
(C 2) 8.532.537,89 830.299,77
II. Guthaben bei Kreditinstituten 254.037,81 9.641,35
254.037,81 9.641,35
8.786.575,70 839.941,12
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 7.494,96 4.160,58
153.269.821,80 123.510.296,62

PASSIVA

Anhang EUR Vorjahr
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 20.000.000,00 20.000.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen (C 3) 23.300.000,00 21.800.000,00
43.300.000,00 41.800.000,00
B. SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGEANTEIL
Sonderposten nach § 281 Abs. 1 HGB a. F. i.V.m. Art. 67 Abs. 4 EGHGB (C 4) 3.942.811,85 4.078.447,85
3.942.811,85 4.078.447,85
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.644,00 2.825,00
2. Sonstige Rückstellungen 999.960,06 516.873,40
(C 5) 1.002.604,06 519.698,40
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19.777.755,76 33.173.366,07
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.450.093,15 2.458.466,77
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 588.706,25 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 79.207.850,73 41.480.317,53
- davon aus Steuern: 93.317,33 (93.274,36)
(C 6) 105.024.405,89 77.112.150,37
153.269.821,80 123.510.296,62

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Anhang EUR Vorjahr
EUR
1. Umsatzerlöse (C 7) 15.203.803,96 15.148.712,35
2. Sonstige betriebliche Erträge (C 8) 499.445,77 3.327.789,31
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.157.360,46 2.714.108,47
4. ROHERGEBNIS 13.545.889,27 15.762.393,19
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.739.763,01 5.468.931,19
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.088.235,13 1.053.706,38
- davon für Altersversorgung: 9.347,33 (8.984,09)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.891.505,99 3.934.104,11
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 929.984,49 1.482.465,92
8. BETRIEBSERGEBNIS 1.896.400,65 3.823.185,59
9. Erträge aus Beteiligungen 1.815.400,00 550,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.533,50 2.116,13
- davon aus Abzinsung: 1.803,00 (80,00)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.556.159,02 1.127.851,62
- davon aus Aufzinsung: 40,00 (111,00)
12. ERGEBNIS VOR STEUERN 2.170.175,13 2.698.000,10
13. Steuerumlage (Aufwand; Vorjahr: Ertrag) 269.463,00 -7.473,00
14. ERGEBNIS NACH STEUERN 1.900.712,13 2.705.473,10
15. Sonstige Steuern 379.855,53 365.976,03
16. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn 20.856,60 39.497,07
17. JAHRESÜBERSCHUSS 1.500.000,00 2.300.000,00
18. EINSTELLUNG IN ANDERE GEWINNRÜCKLAGEN 1.500.000,00 2.300.000,00
19. BILANZGEWINN 0,00 0,00

Anhang

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Alueda Südbayern GmbH hat ihren Sitz in Ingolstadt und ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Ingolstadt unter der Nr. HRB 48 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

Die nach den gesetzlichen Vorschriften - ausgenommen die Vermerke nach §§ 266, 275 HGB - bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, werden mit Ausnahme gegenüber Gesellschaftern bestehender Forderungen und Verbindlichkeiten im Anhang gemacht. Soweit einzelne Posten in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst wurden, erfolgt eine Aufgliederung im Anhang.

Der Jahresabschluss wurde gemäß § 268 Abs. 1 HGB nach Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Alueda Südbayern GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen mit einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 Jahren angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wird zu historischen Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Zugänge im Sachanlagevermögen wurden mit Beginn des Geschäftsjahres 2011 ausschließlich linear abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken von 9 bis 33 Jahren, für Betriebs- und Geschäftsausstattung von 1 bis 13 Jahren und für andere Anlagen und Einbauten in fremde Grundstücke von 20 bis 33 Jahren vorgenommen.

Abschreibungen auf den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Zeitwert werden bei Bedarf vorgenommen.

Selbstständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungskosten bis EUR 250,00 im Zugangsjahr in den sonstigen betrieblichen Aufwand gebucht. Gegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden im gleichen Jahr voll abgeschrieben und der Abgang im Anlagenspiegel im Folgejahr unterstellt.

Die gemäß § 6b EStG übertragenen Buchgewinne aus Anlagenabgängen werden im Interesse der besseren Einsicht in die Vermögenslage nach der Bestimmung des § 281 Abs. 1 HGB a. F. über einen "Sonderposten mit Rücklageanteil" abgewickelt, der, soweit es sich um abnutzbare Gebäudeteile handelt, entsprechend deren Abschreibung aufgelöst wird.

Zum 01.01.2010 wurde das nach Art. 67 Abs. 4 EGHGB bestehende Wahlrecht zur Beibehaltung dieses Sonderpostens ausgeübt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Erforderliche Einzelwertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert (zu Anschaffungskosten) bilanziert.

Anteilige Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, werden im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der Methode der laufenden Einmalprämien (Projected Unit Credit Method) unter der Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (§ 253 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB) abgezinst. Es wurde ein Rententrend von 2,0 % zugrunde gelegt. Der Aufwand aus der Änderung des Rechnungszinses ist im Zinsergebnis ausgewiesen. Es wird unterstellt, dass die Änderung des Abzinsungssatzes zum Geschäftsjahresende eintritt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind entsprechend § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Es wird unterstellt, dass die Änderung des Abzinsungssatzes zum Geschäftsjahresende eintritt.

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen zum 31. Dezember 2023 erfolgte gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 und 4 HGB. Es liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten mit den geltenden Wertansätzen zum 31. Dezember 2023 vor. Die Fluktuation wurde in Höhe von 5,0 % p.a. berücksichtigt. Für die biometrischen Grundwerte wurden die Richttafeln 2018 von Prof. Dr. Heubeck angewendet. Der Ertrag aus der Änderung des Rechnungszinses ist im Zinsergebnis ausgewiesen.

Zur Bewertung der Sterbegeldverpflichtung wurde die Projizierte Einmalbeitragsmethode angewandt. Für die Bewertung wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck zu Grunde gelegt. Der Fluktuation wurde durch einen Durchschnitt von 5,0 % Rechnung getragen, des Weiteren wurden Gehaltssteigerungen von 2,0 % angewandt. Der Rententrend sowie die Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung wurden jeweils mit 0,0 % angenommen. Der Aufwand aus der Änderung des Rechnungszinses ist im Zinsergebnis ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Im Finanzierungsbereich abgeschlossene Grundgeschäfte und Sicherungsinstrumente werden bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 254 HGB zu Bewertungseinheiten zusammengefasst und nach der sogenannten Einfrierungsmethode abgebildet.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachstehenden Anlagenspiegel:

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge (U) = Umbuchung
EUR
Abgänge (U) = Umbuchung
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 156.631,57 0,00 0,00 156.631,57
Immaterielle Vermögensgegenstände 156.631,57 0,00 0,00 156.631,57
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten (U) 8.281.081,96
auf fremden Grundstücken 164.793.774,90 18.041.551,03 1.877.333,37 189.239.074,52
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.837.906,99 318.549,33 76.080,07 2.080.376,25
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.932.831,06 7.247.847,85 (U) 8.281.081,96 14.899.596,95
(U) 8.281.081,96 (U) 8.281.081,96
Sachanlagen 182.564.512,95 25.607.948,21 1.953.413,44 206.219.047,72
Anteile an verbundenen Unternehmen 10.891.169,86 105.000,00 0,00 10.996.169,86
Beteiligungen 2.556,46 0,00 0,00 2.556,46
Finanzanlagen 10.893.726,32 105.000,00 0,00 10.998.726,32
(U) 8.281.081,96 (U) 8.281.081,96
Anlagevermögen 193.614.870,84 25.712.948,21 1.953.413,44 217.374.405,61
Abschreibungen Buchwerte
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Buchwerte am 31.12.2023
EUR
Buchwerte am 31.12.2022
EUR
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 142.030,57 7.652,00 0,00 149.682,57 6.949,00 14.601,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 142.030,57 7.652,00 0,00 149.682,57 6.949,00 14.601,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 69.799.280,46 3.592.076,56 1.877.333,37 71.514.023,65 117.725.050,87 94.994.494,44
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.007.364,89 291.777,43 64.194,07 1.234.948,25 845.428,00 830.542,10
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 14.899.596,95 15.932.831,06
Sachanlagen 70.806.645,35 3.883.853,99 1.941.527,44 72.748.971,90 133.470.075,82 111.757.867,60
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 10.996.169,86 10.891.169,86
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 2.556,46 2.556,46
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 10.998.726,32 10.893.726,32
Anlagevermögen 70.948.675,92 3.891.505,99 1.941.527,44 72.898.654,47 144.475.751,14 122.666.194,92

Nach § 285 Nr. 11 HGB sind wir an den folgenden Unternehmen, die gleichzeitig verbundene Unternehmen sind, mit mehr als 20 % beteiligt.

Anteil am Kapital
%
Eigenkapital
TEUR
Jahresergebnis
TEUR
Geschäftsjahr
CIVILIS Grundstücksvermietungsgesellschaft mbH, Gaimersheim 82,50 55.014 5.963 2023
Küblböck und Partner Beteiligungs-GmbH & Co. Geschäftshaus Oberaudorf KG, Gaimersheim 100,00 27 76 2023
Alueda Oberaudorf GmbH, Gaimersheim 100,00 23 -2 2023

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Andere Gewinnrücklagen

Die Entwicklung der anderen Gewinnrücklagen wird im Folgenden dargestellt:

TEUR
Stand 01.01.2023 21.800
Einstellung aus Jahresergebnis 1.500
Stand 31.12.2023 23.300

Die Geschäftsführung stellt in Abstimmung mit dem Gesellschafter aus dem Jahresergebnis 2023 TEUR 1.500 in die anderen Gewinnrücklagen ein.

4. Sonderposten mit Rücklageanteil

Der nach § 281 Abs. 1 HGB a. F. (vor BilMoG) i.V.m. Art. 67 Abs. 4 EGHGB auszuweisende Sonderposten mit Rücklageanteil, der in Verbindung mit § 6b EStG gebildet wurde, zeigt nachfolgende Entwicklung:

2023
TEUR
2022
TEUR
Stand 01. Januar 4.079 4.218
Auflösung -136 -139
Stand 31. Dezember 3.943 4.079

Die Ertragsteuerbelastung bei der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil beträgt zukünftig ca. 30 %.

5. Rückstellungen

Der Rechnungszinssatz für Pensionsrückstellungen beträgt zum 31. Dezember 2023 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %).

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt EUR 4.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem ungewisse Verbindlichkeiten aus dem Personalbereich (TEUR 577) und wurden größtenteils für Urlaub und Überstunden gebildet.

Für Jubiläumsrückstellungen wurde ein Rechnungszins von 1,76 % (Vorjahr: 1,44 %) zugrunde gelegt.

Für Sterbegeldverpflichtungen wurde ein Rechnungszins von 1,76 % (Vorjahr: 1,44 %) zugrunde gelegt.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gliedern sich inhaltlich und unterteilt nach Restlaufzeiten wie folgt:

Restlaufzeiten von
Gesamt
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
mehr als 1 Jahr
EUR
davon 1 - 5 Jahren
EUR
davon mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19.777.755,76 5.674.232,19 14.103.523,57 9.788.377,81 4.315.145,76
(Vorjahr) (33.173.366,07) (16.211.908,79) (16.961.457,28) (10.177.430,28) (6.784.027,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.450.093,15 5.450.093,15
(Vorjahr) (2.458.466,77) (2.458.466,77)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 588.706,25 588.706,25
(Vorjahr) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 79.207.850,73 749.850,73 78.458.000,00 15.568.000,00 62.890.000,00
(Vorjahr) (41.480.317,53) (564.317,53) (40.916.000,00) (15.736.000,00) (25.180.000,00)
Gesamt 105.024.405,89 12.462.882,32 92.561.523,57 25.356.377,81 67.205.145,76
(Vorjahr) (77.112.150,37) (19.234.693,09) (57.877.457,28) (25.913.430,28) (31.964.027,00)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Buchgrundschulden und Immobiliarverpflichtungen TEUR 16.961 (Vorjahr: TEUR 20.361) gesichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Gewinn- und Verlustrechnung

7. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Mieterträge aus der Weitervermietung von Grundbesitz an den Unternehmensverbund der EDEKA Südbayern in Höhe von TEUR 10.389 (Vorjahr: TEUR 10.848) und Kostenerstattungen.

8. Sonstige betriebliche Erträge

Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil werden leicht vermindert zum Vorjahr (TEUR 139) in Höhe von TEUR 136 ausgewiesen.

D. SONSTIGE ANGABEN

1. Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführerin der Gesellschaft ist seit dem 01. Juli 2015 Frau Betriebswirtin (VWA) Anna Maria Schalk, Pondorf.

2. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden insgesamt 96 Arbeitnehmer beschäftigt:

2022 2023
Kaufmännische Arbeitnehmer 94 95
Gewerbliche Arbeitnehmer 1 1
Gesamt 95 96

3. Haftungsverhältnisse

Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen

Gesamtschuldnerische Haftung mit weiteren Unternehmen des EDEKA-Verbundes Südbayern für Rahmenkreditlinien von TEUR 48.250 (Vorjahr: TEUR 48.250). Zum 31.12.2023 waren die Kreditlinien mit TEUR 20.000 (Vorjahr: TEUR 14.000) beansprucht (davon von verbundenen Unternehmen: TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0).

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen, da der EDEKA-Verbund Südbayern über ausreichend liquide Mittel verfügt, um die Kreditkonditionen einzuhalten.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für langfristig angemietete Objekte besteht ein nicht abgezinstes Gesamtmietobligo in Höhe von TEUR 8.697, wovon TEUR 190 gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen.

Für bereits eingegangene Verpflichtungen besteht ein Gesamtbestellobligo in Höhe von TEUR 19.808.

5. Nahestehende Personen und Unternehmen

Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen betreffen hauptsächlich die Vermietung von Immobilien, die Inanspruchnahme von Finanzdienstleistungen sowie die Erbringung von sonstigen Dienstleistungen.

Geschäfte mit nahestehenden Mietverträge Finanzierung sonst. Dienstleistungen
Unternehmen der Unternehmensgruppe der EDEKA Südbayern
(TEUR)
Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag
0 10.389 912 0 111 4.327

6. Bewertungseinheiten

Risiko Grundgeschäft Sicherungsinstrument Art der Bewertungseinheit
Variable Art Art Betrag Risiko Betrag
Zins kontrahierter Zahlungsstrom variabel verzinstes Darlehen T€ 125 Swap T€ 125 Micro Hedge
Risiko prospektive Effektivität
Variable
Zins Laufzeit- und Volumenkongruenz

Die Zinsswapgeschäfte haben eine Laufzeit bis zum 28. März 2024. Die Höhe des abgesicherten Risikos beläuft sich auf geschätzt EUR 1.000,00.

 

Ingolstadt, den 07. Februar 2024

Anna Maria Schalk, Geschäftsführerin

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft ist auf dem Immobiliensektor tätig und zeichnet im Unternehmensverbund der EDEKA Südbayern verantwortlich für die Belange der Standortsicherung und der Standortentwicklung. Der Aufgabenbereich reicht von der Akquisition neuer Objekte, insbesondere im Lebensmitteleinzelhandel durch vertragliche Anmietung, bis zum Erwerb unbebauter Grundstücke und deren Bebauung mit Ladenobjekten im Lebensmitteleinzel- und Lebensmittelabholgroßhandel und mit Produktionsstätten für ein Fleischwerk und eine Großbäckerei.

Die errichteten Märkte, C&C-Läger und Produktionsstätten werden in der Regel von der EDEKA Südbayern Handels Stiftung & Co. KG, Gaimersheim angemietet und dort weitervermietet. Üblicherweise erfolgt eine Untervermietung der Objekte im Konzernkreis an wirtschaftlich tätige Tochtergesellschaften bzw. an angeschlossene selbstständige EDEKA-Kaufleute im Rahmen des Förderauftrages der Muttergenossenschaft. Die Standortpolitik dient damit auch der Sicherung der Absatzbasis des Großhandelsbetriebes.

Des Weiteren ist die Gesellschaft im Unternehmensverbund der EDEKA Südbayern verantwortlich für die Verwaltung und Erbringung von Dienstleistungen für Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel. Insbesondere betrifft dies die Archivierung und Bereitstellung von Belegen entsprechend den jeweils gültigen handels- und steuerrechtlichen Vorschriften innerhalb der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken.

Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief allerdings recht unterschiedlich. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten.

Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten.

Die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Inland sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 1,1 % gegenüber dem Vorjahr und lagen damit weiter unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-2,1 %). Das gilt insbesondere für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren, für die im Jahr 2023 preisbereinigt deutlich weniger ausgegeben wurde als im Vorjahr (-4,5 %).

Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt 2023 bei 5,9 % und damit unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022 (+6,9 %).

Mit +12,4 % erhöhten sich in 2023 erneut die Preise für Nahrungsmittel deutlich spürbar. Bereits 2022 hatte die Preiserhöhung bei Nahrungsmitteln mit +13,4 % klar über der Gesamtteuerung gelegen. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren fast alle Nahrungsmittelgruppen von Preiserhöhungen betroffen. Besonders stark verteuerten sich beispielsweise Brot und Getreideerzeugnisse (+16,4 %), Molkereiprodukte und Eier sowie Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (jeweils +15,7 %).

Im Lebensmitteleinzelhandel wuchs der Umsatz mit Fast Moving Consumer Goods um 13,7 Mrd. Euro (7,5 Prozent) auf 197,6 Mrd. Euro. Zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher von GfK-Consumer Panel Services in ihrer Jahresbetrachtung. Dem stand eine Preissteigerung von 9,4 % gegenüber - real betrachtet also ein Mengenminus von 1,9 % gegenüber dem Vorjahr.

Im Vergleich der Vertriebsschienen des Lebensmitteleinzelhandels überzeugten 2023 vor allem die Discounter mit 10,3 % Umsatzwachstum. Aber auch die Vollsortimenter entwickelten sich mit 6,2 % positiv. Die Drogeriemärkte erholten sich mit einem starken Plus von 11,5 %. SB-Warenhäuser wiesen ein Umsatzwachstum von 6,6 % auf. Der stationäre Fachhandel (inklusive Bio-Supermärkte und Hofläden) entwickelte in 2023 hingegen nur ein schwaches Wachstum von 0,3 %.

Deutlich nüchterner fällt die Bewertung aus, wenn die dazugehörigen Preissteigerungen im jeweiligen Handelssegment beziehungsweise die jeweilige Differenz zur Umsatzentwicklung in den Blick rücken: Bei den Discountern betrug die Teuerung 10,7 %, bei den Vollsortimentern waren es 8,9 %. Im Drogeriemarktsegment schlug 2023 eine Preissteigerung von 7,9 % zu Buche. Die SB-Warenhäuser erhöhten die Preise im vergangenen Jahr um 9,0 %, der Fachhandel kam auf 7,2 %.

Im Baugewerbe machten sich 2023 neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die Bauinvestitionen nahmen preisbereinigt um 2,1 % ab.

Nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes stieg die jahresdurchschnittliche Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 333 000 Personen (+0,7 %). Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte damit einen neuen historischen Höchststand, nachdem bereits im Jahr 2022 der vormalige Höchstwert aus dem Jahr 2019 (45,3 Millionen Personen) um 320 000 oder 0,7 % überschritten worden war.

Ursächlich für die Beschäftigungszunahme war die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte sowie eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung.

Das Finanzierungsdefizit des staatlichen Haushalts belief sich zum Ende des Jahres 2023 auf 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger ist als in den drei Jahren davor.

Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen unter anderem für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Für das Jahr 2024 erwartet die Bundesregierung im Rahmen ihrer Herbstprojektion eine Erholung der Wirtschaft. Demnach rechnet die Regierung 2024 mit einem Wachstum von 1,3 % und 2025 von 1,5 %. Begünstigend für diesen Aufschwung sei dabei der weitere Rückgang der Inflation: Erwartet wird ein deutlicher Rückgang des Anstiegs der Verbraucherpreise auf 2,6 % im Jahr 2024 und 2,0 % im Jahr 2025. Der Arbeitsmarkt bleibe robust.

2.2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 entsprach den Erwartungen.

2.2.1 Ergebnisentwicklung

Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung und Rücklagenbildung beträgt für das abgeschlossene Wirtschaftsjahr TEUR 1.521 und liegt damit um TEUR 819 unter dem des Vorjahres.

Die Vorjahresprognose eines deutlich niedrigeren positiven Ergebnisses wurde eingehalten. Der Ergebnisrückgang ist dabei vor allem auf den im Vorjahresergebnis enthaltenen Buchgewinn aus dem Verkauf des Objektes Kressbronn zurückzuführen.

Zu dem positiven Ergebnis des Wirtschaftsjahres 2023 haben bei leicht gesunkenen Mieterlösen und gestiegenem Zinsaufwand der niedrigere Material- und sonstige betriebliche Aufwand, die niedrigeren Abschreibungen sowie das positive Beteiligungsergebnis aus der Ausschüttung der Civilis Grundstücksvermietungsgesellschaft mbH an die Alueda Südbayern GmbH beigetragen.

Der Jahresüberschuss und die Rücklagen entwickeln sich im Zeitablauf wie folgt:

2019
EUR
2020
EUR
2021
EUR
2022
EUR
2023
EUR
Jahresüberschuss vor Gewinnabführung 928.299 2.019.584 12.999.437 2.339.497 1.520.857
Gewinnabführung 28.299 219.584 699.437 39.497 20.857
Rücklagenbildung 900.000 1.800.000 12.300.000 2.300.000 1.500.000

2.2.2 Investitionen

Die Investitionen in das Anlagevermögen des Geschäftsjahres belaufen sich auf TEUR 25.713 und liegen somit um TEUR 39.950 unterhalb der Vorjahresprognose von TEUR 65.663.

Die Abweichungen ergeben sich aus den verschobenen Baumaßnahmen beim Neubau eines Backzentrums in Erding, beim Neubau eines Verbrauchermarktes in Schweitenkirchen sowie nicht durchgeführten Anschaffungen bzw. Sanierungen.

Die Investitionen wurden im Wesentlichen in den Neubau eigener Objekte und den Umbau von bestehenden Objekten getätigt.

Die Finanzierung der Investitionen erfolgte im Geschäftsjahr 2023 überwiegend aus der Aufnahme von Finanzmitteln des Unternehmensverbunds EDEKA Südbayern sowie aus dem laufenden Cash-Flow.

Die Investitionen im Verhältnis zum Anlagevermögen stellen sich wie folgt dar:

2019 2020 2021 2022 2023
Anlagevermögen in TEUR 134.834 124.948 119.158 122.666 144.476
Investitionen in TEUR 7.877 4.886 9.207 11.468 25.713
Investitionsquote in % 5,84 3,91 7,73 9,35 17,80

2.2.3 Entwicklung der Mieterlöse

Die Erträge aus der Vermietung und Verpachtung eigener Objekte sind entsprechend der Vorjahresprognose um TEUR 459 bzw. 4,23 % auf TEUR 10.848 leicht zurückgegangen.

Die Abnahme ist hauptsächlich auf die fehlenden Mieterlöse während der Kernsanierung des C+C-Marktes in Ingolstadt und der laufenden Neubaumaßnahme des Einzelhandelsobjektes in Gaimersheim sowie auf den Verkauf des Objektes Kressbronn im Jahr 2022 zurückzuführen. Die Mieterlöse entwickeln sich im Zeitablauf wie folgt:

2019
TEUR
2020
TEUR
2021
TEUR
2022
TEUR
2023
TEUR
Mieterlöse 12.592 12.419 11.623 10.848 10.389

2.3 Lage der Gesellschaft

2.3.1 Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

2019
TEUR
2020
TEUR
2021
TEUR
2022
TEUR
2023
TEUR
Umsatzerlöse 16.209 32.848 15.881 15.149 15.204
Sonstige Erträge 899 1.146 12.666 3.328 499
Abschreibungen 5.012 4.296 4.145 3.934 3.892
Aufwendungen 8.027 24.655 8.667 10.719 9.915
Zins- und Beteiligungsergebnis -2.581 -2.260 -2.115 -1.125 274
Steuerumlage und sonstige Steuern 560 762 621 359 649
Jahresüberschuss vor Gewinnabführung 928 2.020 12.999 2.339 1.521

Der leichte Anstieg bei den Umsatzerlösen in Höhe von insgesamt TEUR 55 im Vergleich zum Vorjahr resultiert bei leicht gesunkenen Mieterlösen im Wesentlichen aus den gestiegenen Kostenweiterberechnungen an andere Unternehmen aus dem Verbund der EDEKA Südbayern. Daneben haben geringere Erträge aus den Verkäufen von Anlagevermögen zu einer Abnahme bei den sonstigen betrieblichen Erträgen i.H.v. TEUR 2.829 geführt.

Aufwandsseitig haben sich die Abschreibungen durch die abgelaufene Nutzungsdauer einzelner Anlagegüter von TEUR 3.934 auf TEUR 3.892 leicht reduziert.

Während vor allem geringere Instandhaltungsmaßnahmen für vermietete Objekte zu einem Rückgang bei den Materialaufwendungen i.H.v. TEUR 557 geführt haben und auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zu 2022 um TEUR 552 deutlich zurückgegangen sind, haben höhere Lohnkosten einen Anstieg der Personalaufwendungen um TEUR 305 zur Folge gehabt.

Die Ausschüttung i.H.v. TEUR 1.815 aus dem Jahresergebnis 2022 der Civilis Grundstücksvermietungsgesellschaft mbH an die Alueda Südbayern GmbH hat trotz gestiegener Zinsaufwendungen für weitere Aufnahmen von Finanzmitteln aus dem Verbund der EDEKA Südbayern zu einem positiven Zins- und Beteiligungsergebnis geführt.

Die sonstigen Steuern erhöhten sich von TEUR 366 auf TEUR 380, die Steuerumlage erhöhte sich von TEUR -7 auf TEUR 269.

Zusammenfassend verbleibt ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung und Rücklagenbildung für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 1.521.

2.3.2 Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

2019 2020 2021 2022 2023
Anlagevermögen in TEUR 134.834 124.948 119.158 122.666 144.476
Eigenkapital in TEUR 25.400 27.200 39.500 41.800 43.300
Eigenkapitalquote in % 18,77 21,63 32,89 33,84 28,25
Verbindlichkeiten in TEUR 104.830 93.692 75.909 77.112 105.024
Bilanzsumme in TEUR 135.306 125.735 120.096 123.510 153.270

Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöht sich zum 31. Dezember 2023 um TEUR 29.760 auf TEUR 153.270 und führt bei gleichzeitiger Einstellung von TEUR 1.500 in die anderen Gewinnrücklagen zu einer im Vergleich zu 2022 niedrigeren Eigenkapitalquote von 28,25 % (Vorjahr 33,84 %).

Ursächlich für die Zunahme der Bilanzsumme auf der Aktivseite ist das um TEUR 21.810 gestiegene Anlagevermögen sowie das um TEUR 7.947 gestiegene Umlaufvermögen.

Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten wie folgt entwickelt:

31.12.2022
TEUR
31.12.2023
TEUR
Kurzfristige Verbindlichkeiten 19.235 12.463
Mittelfristige Verbindlichkeiten 25.913 25.356
Langfristige Verbindlichkeiten 31.964 67.205

Vor allem die Tilgung eines Geldmarktkredits i.H.v. TEUR 10.000 hat zu einem Rückgang bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten geführt.

Die Veränderungen bei den mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten sind durch die Zunahme der Finanzmittel bei Unternehmen des Unternehmensverbundes EDEKA Südbayern und die Restlaufzeiten der Darlehen bei Kreditinstituten bedingt.

2.4. Grundstücksbevorratung

Die Alueda Südbayern GmbH verfügt derzeit über einen Bestand von vier unbebauten bzw. im Bau befindlichen Grundstücken. Soweit ein Kaufinteresse besteht oder eine Bebauung nicht mehr in Frage kommt, werden die Grundstücke wieder auf dem Immobilienmarkt angeboten.

2.5. Personal- und Sozialbereich

Im Unternehmen wurden im Jahresdurchschnitt 96 Mitarbeiter (Vorjahr: 94,5) beschäftigt.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Risiken der künftigen Entwicklung

Die Entwicklung der Gesellschaft ist im Wesentlichen abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmensverbundes EDEKA Südbayern.

Es lassen sich keine Bestandsgefährdungen bzw. Risiken mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erkennen. Bestehende Zinsänderungsrisiken im Rahmen der langfristigen Finanzierung sind durch weitgehend langfristige Zinsbindungen bzw. bei variabel verzinsten Darlehen durch Zinsswaps abgesichert.

Die zur Absicherung der Zinsänderungsrisiken der variabel verzinsten Darlehen abgeschlossenen Zinsswapgeschäfte sind vollumfänglich Bestandteil von Bewertungseinheiten im Rahmen von Micro-Hedge Sicherungszusammenhängen.

Darüber hinaus verfügt die Geschäftsführung der Gesellschaft über ein umfangreiches betriebswirtschaftliches Management-Informations-System, welches neben jährlichen Planungen in den Schwerpunktbereichen Investition, Finanzierung sowie Aufwand und Ertrag regelmäßige unterjährige Berichtspflichten zur Entwicklung in den genannten Bereichen vorsieht.

Durch den Einsatz und die ständig verbesserte Ausnutzung SAP-geführter IT-Systeme in den Bereichen Finanzen und Controlling ist die Informationssicherheit gegeben.

Eine Veränderung der Einschätzung der Risiken hat sich zum Vorjahr nicht ergeben.

3.2. Chancen der künftigen Entwicklung

Als wesentliche Chancen für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft werden Umsatzsteigerungen aufgrund der im Konzern betriebenen Standortsicherung und Expansion sowie Wertsteigerungen des Immobilienbestandes gesehen.

3.3. Voraussichtliche Entwicklung

Die Jahresplanung sieht für Bauten und Grundstücke ein Investitions-Volumen von TEUR 69.753 vor. Die größte Investition mit einem geplanten Investitions-Volumen von ca. TEUR 31.310 in den beiden kommenden Jahren stellt der Neubau des Backzentrums in Erding sowie der Kauf des dazugehörigen Grundstücks dar.

Die mit dem Grundstückserwerb Erding sowie weiteren laufenden Baumaßnahmen einhergehende Liquiditätsbelastung wird im kommenden Jahr zu einem leichten Ergebnisrückgang führen. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass die für Ende 2026 geplante Fertigstellung des Backzentrums zu einem Anstieg der Mieterlöse und der Abschreibungen ab dem Geschäftsjahr 2027 und in diesem Zuge wieder zu einer Entlastung des Ergebnisses führen wird.

Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2024 bei einem deutlichen Anstieg der Mieterlöse ein mit dem aktuellen Geschäftsjahr vergleichbares positives Ergebnis.

 

Ingolstadt, den 07. Februar 2024

Anna Maria Schalk, Geschäftsführerin

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Alueda Südbayern GmbH, Ingolstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Alueda Südbayern GmbH, Ingolstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Alueda Südbayern GmbH, Ingolstadt, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 28. März 2024

UNIVERSA Prüfungs- und
Treuhandgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hübotter, Wirtschaftsprüfer

ppa. Lipka, Wirtschaftsprüfer

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