M. Merz Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörn Siegbert Damaschke seit 17.1.2023 | Geschäftsführer |
Holger Merz seit 6.7.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Merz Verpackungsmaschinen GmbHLichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Kalenderjahr 2023Merz Verpackungsmaschinen GmbH, LichI. Wirtschaftsbericht1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Geschäfts- und Rahmenbedingen sind zum Vorjahr unverändert volatil und schwer abzuschätzen. Die Auftragslage ist sehr gut. Investitionen in Anlagevermögen erfolgten in Höhe von T€ 470. Diese betreffen im Wesentlichen den Bau des neue Firmengebäudes (T€ 273). Des Weiteren erfolgten Investitionen in einen Pkw, Stapler, und EDV (Server, Zeiterfassungssystem, Hardware). Der Personalstand hat sich im Vergleich zum Vorjahr von durchschnittlich 86 Mitarbeitern auf 92 erhöht. Die allgemeine wirtschaftliche Lage hat sich gegenüber dem Vorjahr auf Grund der Unsicherheiten der Märkte verschlechtert. 2. Ertragslage Die Gesamtleistung unserer Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr gegenüber dem Jahr 2022 gesteigert werden (+ 8,47 %). Absolut hat sich die Gesamtleistung um T€ 1.920 erhöht. Die Materialaufwandsquote hat sich vermindert. Insgesamt minderte sich die Materialaufwandsquote von 37,0 % in 2022 auf 28,7 % in 2023. Das Rohergebnis ist absolut um T€ 3.243 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Personalkostensteigerung (+ T€ 773) resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Anzahl der durchschnittlichen Mitarbeiter sowie Gehaltserhöhungen. Kostenerhöhungen waren bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen insbesondere bei den Werbe- und Reisekosten, Fahrzeugkosten, Gewährleistungskosten und Ausgangsfrachten zu verzeichnen. Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss von T€ 4.948 erzielt. 3. Finanzlage Die liquiden Mittel erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr stichtagsbezogen um T€ 4.322 auf T€ 12.778. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um T€ 2.584 auf T€ 13.106. Die Rückstellungen haben sich um T€ 1.098 erhöht. Die wichtigsten Leistungsindikatoren der Finanzen, wie Jahresergebnis und Cashflow haben sich wie folgt entwickelt: Jahresüberschuss T€ 4.948 (Vorjahr: T€ 3.751) Cashflow T€ 5.691 (Vorjahr: T€ 4.481) Das Eigenkapital finanziert das Anlagevermögen (langfristige Vermögen) vollständig. 4. Vermögenslage Die Vermögensstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr dergestalt verändert, dass der Anteil des längerfristigen Vermögens (Anlagevermögen) von 38,6 % im Vorjahr auf 36,7 % in 2023 gesunken ist. Das Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss von T€ 4.948 abzüglich einer Gewinnausschüttung von T€ 4.500 auf T€ 29.984 erhöht; die Eigenkapitalquote minderte sich bei gestiegenem Gesamtvermögen von 70,8 % auf 65,36 %. Das Gesamtvermögen (Bilanzsumme) hat sich um T€ 4.130 auf T€ 45.876 erhöht. Die Erhöhung des Gesamtvermögens resultiert insbesondere aus der Erhöhung der Vorräte (+ T€ 1.167), sonstige Wertpapiere des Umlaufvermögens (+ T€ 1.736) und liquiden Mitteln (+ T€ 4.322) kompensiert durch die Minderung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (- T€ 2.761). Im Geschäftsjahr wurden T€ 470 in langfristige Anlagegüter investiert, was einer Minderung gegenüber den Vorjahren um T€ 1.785 bedeutet. Die Investitionen im Geschäftsjahr konnten zu 100 % aus den Abschreibungen finanziert werden. Risiken in Bezug auf das Sachanlagevermögen sind nicht zu erkennen. II. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Wir sehen unsere Chancen insbesondere in der Neuentwicklung von Verpackungsmaschinen und besonderen Dosiersystemen im pharmazeutischen Bereich. Weiterentwicklungen am Grundkonzept der Maschine sollen dies unterstützen. Die Geschäftsleitung hat in Zusammenarbeit mit den leitenden Angestellten dazu einen kompakten Strategieplan entwickelt, der regelmäßig an den Marktgegebenheiten ausgerichtet wird. Der derzeitige Schwerpunkt liegt auf Endkunden und Lohnverpacker aus Pharma, Health Care und Snus in Europa und den USA. Auch weiterhin bietet unser bereits bestehendes Angebot an Verpackungsmaschinen gegenüber unseren Mitbewerbern Vorteile, die zum Kauf bewegen können. Die Flexibilität der Maschinen ist ein großer Vorteil gegenüber Verpackungsmaschinen der Mitbewerber, die dies aber aufzuholen suchen. Das Risiko des größer werdenden Wettbewerbs, vor allem aus dem asiatischen Raum, hat sich nicht verändert. Asiatische Firmen versuchen unsere Neuentwicklungen zu kopieren und kostengünstiger auf dem Markt anzubieten. Die sehr hohen Qualitätsanforderungen im Pharma Sektor sprechen aber auch weiterhin für Qualität Made in Germany, sodass wir uns optimistisch dem Wettbewerb stellen können. Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht zu erkennen und nicht zu erwarten. 2. Prognosebericht Eine sehr hohe Anzahl von Anfragen war in 2023 zu verzeichnen. Aus diesen entwickelten sich viele Aufträge, wobei einzelne Aufträge wie immer ein herausragendes Volumen aufweisen. Es ist in 2024 mit einem Ergebnis zu rechnen, welches über dem von 2023 liegt. Die Inflation wirkt sich nicht mehr auf den Geschäftsverlauf 2024 aus. Die Unsicherheit der Märkte über politische Verunsicherungen und weltpolitische Krisen hat Auswirkungen auf das Investitionsverhalten im Pharmabereich. Die Situation am Beschaffungsmarkt hat sich weiter entspannt. Die erhöhte Lagerleistung und die höheren Lohnkosten werden sich signifikant negativ im Ergebnis der nächsten zwei Jahre widerspiegeln. Durch unsere sonst stabile Auftragslage liegt die Herausforderung in der Bewältigung der Aufträge unter der Maßgabe des Mitarbeiterschutzes. Die zukünftige Auftragsnachfrage wird voraussichtlich weiter gut sein. III. Sonstige AngabenBesondere Vorgänge nach dem Bilanzstichtag waren nicht zu verzeichnen. Ebenso sind besondere Risiken, die wesentliche Auswirkung auf die künftige Entwicklung der Gesellschaft, d.h. die bestandsgefährdend sind und einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, nicht zu verzeichnen. Aus diesen Gründen wurde der Jahresabschluss unter der Prämisse des "Going Concern" aufgestellt. Einige der in diesem Lagebericht gemachten Angaben enthalten zukunftsbezogene Aussagen. Diese wurden auf derzeitigen Erkenntnissen sowie auf der Grundlage unserer Erwartungen und Einschätzungen über künftige, die Gesellschaft betreffende Ereignisse formuliert. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen naturgemäß Risiken und Ungewissheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse hiervon abweichen können.
Lich, den 31. März 2024 Holger Merz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Merz Verpackungsmaschinen GmbH, LichAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach den Formvorschriften des HGB vorgenommen. Der Ansatz und die Bewertung der Aktiva und Passiva erfolgte nach den für alle Kaufleute geltenden Grundsätzen der §§ 238 bis 263 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß den §§ 264 bis 278 HGB. Die einschlägigen Vorschriften des GmbHG wurden beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden wurden im Wesentlichen unverändert gegenüber den Vorjahren beibehalten. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind überwiegend im Anhang zu finden. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anlagegüter wurden nach der jeweils kürzesten steuerlich zulässigen Nutzungsdauer abgeschrieben. Selbständig nutzungsfähige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800 wurden im Anlagespiegel als Zugang erfasst und im Anschaffungsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Erkennbaren Risiken aufgrund überdurchschnittliche langer Lagerdauer wurden durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit ihren Herstellungskosten oder ggf. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bewertung der Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände, Wertpapiere und flüssige Mittel erfolgte zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs angesetzt. Diese weisen eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr aus. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 293.056,00. Die übrigen Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt; alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken wurden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz und GuV Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Der Anlagespiegel befindet sich auf der letzten Seite. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die "projected unit cedit method" angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen: Zinssatz 1,82 % erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 1,00% zugrunde gelegte Sterbetafel "Richttafeln von 2018 G" Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von T€ 4. Dem Geschäftsführer wurde eine Pensionszusage erteilt. Die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 851 wurde mit der Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 851 verrechnet. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub, Tantieme, Beiträge, ausstehende Rechnungen, Archivierungskosten (T€ 1.334) Rückstellung für Gewährleistungen (T€ 675) und Rückstellung für Jahresabschlusskosten (T€ 29). Verbindlichkeiten
Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:
Gewährte Bezüge für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen Die Pensionsverpflichtung gegenüber einem früheren Geschäftsführer ist vollständig durch Rückstellungen abgedeckt. Pensionen für das laufende Jahr wurden T€42 gezahlt. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 92 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren durchschnittlich 18 Teilzeitkräfte beschäftigt. Sonstige Angaben Die Gesellschaft hat einen unbefristeten Mietvertrag . Der jährliche Mietzins beträgt T€ 30. Die bestehenden Leasingverpflichtungen für Betriebs- und Geschäftsausstattung belaufen sich auf T€ 22 und für Kraftfahrzeuge auf T€ 170. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.948.429,35 soll zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 24.835.280,78 auf neue Rechnung vorgetragen werden. Unterschrift der Geschäftsleitung
Lich, den 17. Juni 2024 Holger Merz Jörn Siegbert Damaschke
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.10.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers"An die Merz Verpackungsmaschinen GmbH, Lich Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Merz Verpackungsmaschinen GmbH, Lich - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Merz Verpackungsmaschinen GmbH, Lich für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erster Halbsatz erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW-Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
35043 Marburg, den 30. September 2024 Ulrich Blanke, vereidigter Buchprüfer |
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