Quehenberger Logistics DE GmbH

Gutenbergstraße 19, 64331 Weiterstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 96827
Vorher
LKW Augustin GmbHAUGUSTIN NETWORK DE GmbH
Eingetragen
12.4.1994
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung im Straßenverkehr
Gegenstand
Durchführung von Speditionsgeschäften und Gütertransporten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Robert Hartmann
seit 4.7.2018
Prokura
Prokura
Klaus Hrazdira
seit 1.8.2017
Geschäftsführer
Sabine Harner
seit 1.8.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Quehenberger Freight GmbH
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Quehenberger Freight GmbH
Germany
25000
50.00%
Germany
25000
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Quehenberger Logistics DE GmbH

Weiterstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Die Quehenberger Logistics DE GmbH ist eine 100 %ige Tochter der Quehenberger Freight GmbH, Österreich, und gehört zur Geis-Gruppe in Bad Neustadt an der Saale, Deutschland.

Die Geis-Gruppe ist ein familiengeführtes Logistikunternehmen, das standardisierte und kundenspezifische Transportlösungen sowie die ganze Bandbreite logistischer Dienstleistungen anbietet. Aktuell beschäftigt die Geis-Gruppe rund 10.000 Mitarbeiter/innen an circa 200 Standorten.

Die Quehenberger Logistics DE GmbH erbringt Kontrakt- und Speziallogistikleistungen für Mittel- und Osteuropa mit 107 Mitarbeitern/innen an den Standorten in Weiterstadt, Hamburg, Dormagen, Breuberg und Berlin, überwiegend für größere Handelshäuser in der Textil- und Lebensmittelbranche in Deutschland und Westeuropa. Vom Standort Weiterstadt werden Spezialtransporte betreut.

Der Speditions- und Transportmarkt ist in Mitteleuropa weiter hart umkämpft. Die Geis-Gruppe steht in Konkurrenz mit verschiedenen größeren Anbietern aus Mittel- und Osteuropa.

Das weltwirtschaftliche Wachstum entwickelte sich im Geschäftsjahr 2024 in moderatem Tempo. Die Industrie wird besonders durch die Verteuerung der Personal- und Energiekosten belastet. Trotz erster Zinssenkungen mehrerer Zentralbanken, darunter der Europäischen Zentralbank, blieb die globale Geldpolitik insgesamt restriktiv. Dämpfend auf die Kaufkraft wirken nach wie vor die Entwicklungen bei den Inflationen. Die deutsche Wirtschaft stagnierte aufgrund verhaltenem Konsumverhalten und zurückhaltenden Investitionen.

Der Logistikmarkt konnte sich im ersten Halbjahr 2024 wieder leicht erholen. Insgesamt bleibt die Wirtschaft jedoch eingetrübt. Lieferengpässe haben sich entschärft. Die Preissteigerungen belasten zunehmend die Produktion und die Exporte. Die Nachfrage nach Logistikflächen ist unverändert hoch. Ausgehend vom historisch hohen Niveau der Frachtraten in den letzten beiden Jahren, insbesondere im Seefrachtbereich, ist im Verlauf des Geschäftsjahres 2024 ein weiterer Rückgang bei den Frachtraten eingetreten.

Die für die Quehenberger Logistics DE GmbH relevanten Logistikmärkte wurden im Berichtszeitraum durch die Beeinträchtigungen der wirtschaftlichen Aktivitäten in der Ukraine und in Russland, insbesondere im Bereich der Spezialtransporte, weiterhin deutlich beeinflusst.

Aufgrund diverser Optimierungen in der Routenplanung bzw. im Ausbau des Bestands- und Neukundengeschäftes und im Frachteinkauf konnte die Quehenberger Logistics DE GmbH die Herausforderungen im Geschäftsjahr 2024 gut bewältigen.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2024 konnte ein Rohergebnis von 11,2 Mio. EUR (Vorjahr: 13,0 Mio. EUR) erzielt werden. Die Reduzierung ist dem geringeren Konsumverhalten zuzurechnen. Die geringere Nachfrage bzw. das Auftragsvolumen wirkten sich unmittelbar auf das Ergebnis nach Steuern aus. Das Ergebnis nach Steuern reduzierte sich von EUR 3,0 Mio. auf EUR 1,5 Mio.

Der Materialaufwand reduzierte sich in Folge des fortgesetzten Verfalls der Frachtraten, speziell im Bereich der Seefracht, überproportional zum Umsatzrückgang. In der Folge konnte die Rohertragsmarge im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Die Steigerung im Bereich der Personalkosten ist auf die allgemeinen Personalkostensteigerungen zurückzuführen.

Die im Vorjahreslagebericht getroffene Prognose für das Geschäftsjahr 2024 ging seinerzeit bei Rohergebnis und Jahresüberschuss von einem leichten Rückgang aus. Hinsichtlich des Rohergebnisses konnte die Prognose nicht gehalten werden, was letztendlich auch in einem gegenüber dem Vorjahr deutlichen Ergebnisrückgang resultierte. Hierbei wirkte sich die bereits angeführte Reduktion bei den Frachtraten deutlich positiver aus als erwartet, somit konnte das Geschäftsjahr 2024 im Ergebnis noch positiv abgeschlossen werden. Die Vorjahresprognose stand zudem unter den gegebenen Unsicherheiten hinsichtlich des Krieges in der Ukraine.

Vermögens- und Finanzlage

Zum 31. Dezember 2024 weist die Bilanz eine Summe von TEUR 9.248 (Vorjahr: TEUR 12.579) aus. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus reduzierten Forderungen und Verbindlichkeiten im Verbundbereich. In Folge der Ertragssituation ist das Eigenkapital wieder positiv und beträgt zum 31. Dezember 2024 TEUR 1.056.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich aufgrund einer Ausweitung von Zahlungszielen bei einzelnen Kunden erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich in Folge des rückläufigen Leistungsvolumens.

Die Finanzierung erfolgt durch den operativen Cashflow.

Insgesamt ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gut zu bezeichnen. Auch für das Geschäftsjahr 2025 wird wieder ein positives Ergebnis erwartet.

3. Investitionen

Erforderliche Investitionen in die übrige Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgten im notwendigen Umfang.

4. Niederlassung

Es bestehen Niederlassungen in Berlin, Breuberg, Dormagen und Hamburg.

5. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2024 waren durchschnittlich 109 (Vorjahr: 106) Mitarbeiter/innen beschäftigt.

6. Risiken und voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen

Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 haben sich die Risiken aufgrund der weltweiten politischen Unruhen für die Quehenberger Logistics DE GmbH nicht wesentlich verändert. Erhöhte Risiken bestehen im Bereich der Energiekosten, der Kostensteigerungen und im Bereich der Forderungsausfälle.

Das Ausfallrisiko aus Forderungen gegen Kunden wird von der entsprechenden Geschäftseinheit basierend auf den Richtlinien, Verfahren und Kontrollen des Konzerns für das Ausfallrisikomanagement bei Kunden gesteuert. Zur Überwachung des Risikos steht im Konzern eine Debitoren-Management-Richtlinie zur Verfügung. Kreditgrenzen werden für sämtliche Kunden basierend auf internen Risikoeinstufungsmerkmalen festgelegt. Die Bonität des Kunden wird mit Hilfe einer umfassenden Score Card der Krediteinstufung bewertet. Ausstehende Forderungen gegenüber Kunden werden regelmäßig überwacht.

Zur weiteren Risikominimierung wurde im Geschäftsjahr 2024 die bestehende Warenkreditversicherung vorzeitig bis Ende 2026 verlängert.

Wir sind uns der Risiken im Bereich der Informationstechnologie bewusst und haben dagegen umfassende Sicherheitskonzepte implementiert. Wir setzen zeitgemäße technische Abwehrmaßnahmen ein, um unberechtigten Zugriffen wirksam entgegenzutreten. Aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage, wie beispielsweise dem Ukraine-Krieg, muss mit höherem Risikopotential im Bereich der Cyber-Sicherheit gerechnet werden.

Für erkennbare Risiken wurden Rückstellungen gebildet. Die Gesellschaft hat die branchenüblichen Versicherungen, insbesondere für Transportschäden, abgeschlossen.

Es bestehen keine wesentlichen Währungsrisiken, da überwiegend in EURO fakturiert wird.

Chancen werden im weiteren Ausbau der Beziehungen zu unseren bestehenden Kunden und dem Ausbau des Neukundengeschäftes gesehen.

Aufgrund der Unsicherheiten über die weiteren geopolitischen Entwicklungen und deren wirtschaftlichen Folgen kann eine negative Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht ausgeschlossen werden.

Das Marktumfeld wird auch im Jahr 2025 herausfordernd bleiben. Der Konzern erwartet speziell im ersten Halbjahr 2025 rückläufige Umsatzerlöse. Insgesamt blicken wir jedoch positiv in die Zukunft. Wir gehen von einem leicht positiven konjunkturellen Umfeld aus.

Für 2025 gehen wir bei der Quehenberger Logistics DE GmbH von einem leichten Rückgang sowohl bei beim Rohergebnis als auch beim Jahresüberschuss im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 aus.

Die Finanzierung und die Liquidität sind unter Berücksichtigung der Planung 2025 und die Einbindung in die AUGUSTIN QUEHENBERGER GROUP gesichert.

 

Weiterstadt, den 3. Februar 2025

Klaus Hrazdira

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.542,50 15
II. Sachanlagen 417.775,73 469
423.318,23 484
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.846.649,18 9.446
Davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (3.118)
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.925.080,33 2.232
8.771.729,51 11.678
C. Rechnungsabgrenzungsposten 53.199,48 15
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 402
9.248.247,22 12.579

Passiva

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25
II. Kapitalrücklage 4.457.816,00 4.458
III. Verlustvortrag -4.884.977,07 -7.873
IV. Jahresüberschuss 1.457.202,18 2.988
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag; vgl. Posten D. der Aktivseite 0,00 402
1.055.605,70 0
B. Rückstellungen 326.586,59 599
C. Verbindlichkeiten 7.865.084,93 11.975
Davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 7.865.084,93 (11.175)
Davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (800)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 970,00 5
9.248.247,22 12.579

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

2024 2023
EUR EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 11.197.479,54 12.977
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.318.656,07 -3.994
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -794.082,14 -733
Davon für Altersversorgung: EUR -4.598,59 (-18)
-5.112.738,21 -4.727
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -130.589,30 -190
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.420.683,29 -4.744
Davon aus Währungsumrechnung: EUR - 123,41 (-1)
-9.664.010,80 -9.661
1.533.468,74 3.316
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.180,02 12
Davon aus verbundenen Unternehmen EUR 9.288,43 (4)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -23.045,48 -50
Davon an verbundene Unternehmen EUR -13.536,62 (-37)
6.134,54 -38
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -78.672,48 -288
8. Ergebnis nach Steuern 1.460.930,80 2.990
9. Sonstige Steuern -3.728,62 -2
10. Jahresüberschuss 1.457.202,18 2.988

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Darmstadt unter HR B 96827 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Weiterstadt.

Die Quehenberger Logistics DE GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Sie nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des HGB für die Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten aktiviert und werden planmäßig unter Annahme einer Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben.

2. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach der linearen Methode bemessen. Die Nutzungsdauer richtet sich grundsätzlich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauern betragen für Gebäude 50 Jahre, PKW 5 - 6 Jahre und Büroeinrichtung und -maschinen 3 - 10 Jahre.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und in der Entwicklung des Anlagevermögens als Zu- und Abgang des Berichtsjahrs ausgewiesen.

3. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind mit dem Nennbetrag bilanziert. Den in den Forderungen enthaltenen Risiken wurde durch Bildung von angemessenen Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

4. Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten kurzfristige Abgrenzungen.

5. Für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen in dem Umfang gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und unter Berücksichtigung der kaufmännischen Vorsicht notwendig ist. Die Bewertung erfolgt zum notwendigen Erfüllungsbetrag.

6. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens erfolgt gemäß § 284 Abs. 3 HGB nach der sogenannten Bruttomethode und ist aus der Anlage zum Anhang ersichtlich.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 3.088), davon keine gegen die Gesellschafterin (Vorjahr: TEUR 3.088).

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt DM 50.000,00.

4. Verbindlichkeiten

EUR 584,94 (Vorjahr: EUR 160,79) der Verbindlichkeiten bestehen gegenüber Kreditinstituten. TEUR 2.237 (Vorjahr: TEUR 5.894) der Verbindlichkeiten bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen, davon TEUR 800 (Vorjahr: TEUR 4.900) gegenüber der Gesellschafterin.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen.

TEUR
2025 1.075
2026 - 2029 644
1.719

Zusätzlich resultierten aus Dienstleistungsverträgen in 2024 Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.361, die in den nächsten Jahren in vergleichbarer Höhe anfallen werden.

IV. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter/-innen betrug im Jahresdurchschnitt:

2024 2023
Angestellte 46 47
Arbeiter 63 59
109 106

2. Geschäftsführung

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2024 Herr Klaus Hrazdira, COO, Salzburg/ Österreich.

Die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

3. Mutterunternehmen

Mutterunternehmen i.S.d. § 285 Nr. 14 HGB für den größten Kreis von Unternehmen ist die Geis Holding GmbH & Co. KG, Bad Neustadt a. d. Saale (HR A 8399 beim Amtsgericht Schweinfurt). Deren Konzernabschluss ist beim Betreiber des Unternehmensregisters einzureichen und nach der Einreichung im Unternehmensregister bekanntmachen zu lassen. Mutterunternehmen für den kleinsten Kreis von Unternehmen ist die Quehenberger Freight GmbH, Straßwalchen/Österreich.

 

Weiterstadt, den 3. Februar 2025

Klaus Hrazdira

Brutto-Anlagengitter

Anschaffungs-/ Herstellungskosten
1.1.2024 Zugänge Abgänge 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten) 647.002,33 0,00 0,00 647.002,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 577.137,13 0,00 0,00 577.137,13
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.076.006,85 69.983,57 10.285,52 1.135.704,90
1.653.143,98 69.983,57 10.285,52 1.712.842,03
Insgesamt 2.300.146,31 69.983,57 10.285,52 2.359.844,36
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2024 Zugänge Abgänge 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten) 632.519,10 8.940,73 0,00 641.459,83
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 454.823,06 0,00 0,00 454.823,06
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 728.880,19 121.648,57 10.285,52 840.243,24
1.183.703,25 121.648,57 10.285,52 1.295.066,30
Insgesamt 1.816.222,35 130.589,30 10.285,52 1.936.526,13
Buchwert
31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten) 5.542,50 14.483,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 122.314,07 122.314,07
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 295.461,66 347.126,66
417.775,73 469.440,73
Insgesamt 423.318,23 483.923,96

Bescheinigung zum offenzulegenden Jahresabschluss und Lagebericht

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

„BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Quehenberger Logistics DE GmbH, Weiterstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Quehenberger Logistics DE GmbH, Weiterstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Quehenberger Logistics DE GmbH, Weiterstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dillenburg, den 3. Februar 2025

WESTTREU GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Wolf, Wirtschaftsprüfer

Selzer, Wirtschaftsprüfer“

Eine Verwendung oder Weitergabe der obigen Bescheinigung zum offenzulegenden Jahresabschluss und Lagebericht bedarf, außer in den gesetzlich vorgesehenen Fällen, unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bescheinigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unsere Bescheinigung zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird insbesondere verwiesen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 24. Februar 2025 festgestellt.

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