Breiteneicher GmbH
Bahnhofstraße 2, 84137 Vilsbiburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rosmarie Winkler seit 10.1.2019 | Prokura |
Michael Winkler seit 10.1.2019 | Geschäftsführer |
Franz Degenbeck seit 10.1.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Breiteneicher GmbHVilsbiburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Breiteneicher GmbH, Vilsbiburg1. WIRTSCHAFTSBERICHT - Gegenstand des Unternehmens - Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Baubranche 2023 - Geschäftsverlauf der Breiteneicher GmbH 2023 - Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Baubranche 2024 2. PROGNOSEBERICHT - Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenaussichten 2025 - Aussichten für die Breiteneicher GmbH 2025 3. CHANCEN- und RISIKOBERICHT 1. WIRTSCHAFTSBERICHT Gegenstand des Unternehmens Die Breiteneicher GmbH ist ein im Raum Nieder- und Oberbayern tätiges mittelständisches Bauunternehmen, dessen Leistungsspektrum nahezu alle wichtigen Bereiche der Bautätigkeit abdeckt: - Hochbau (Neubau): Wohnungsbau, Industrie- und Gewerbebau, öffentliche Bauten, Sanierung - Tiefbau: Kanalbau, Straßenbau, Wasserleitungs- und Rohrleitungsbau, Kläranlagenbau, Außenanlagen - Ingenieurbau: Brückenbau, Spezialtiefbau Dabei werden die Bauhauptgewerke überwiegend mit dem eigenen, umfassend qualifizierten Personal ausgeführt, in besonderen Fällen auch mit ausgesuchten Nachunternehmern. Der Schwerpunkt liegt im Hochbau beim Wohnungsbau, im Gewerbebau und im kommunalen Hochbau, im Tiefbau bei privaten und öffentlichen Erschließungsmaßnahmen; je nach Auftragslage schwanken allerdings die Anteile der genannten Bereiche an der Gesamtleistung. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Baubranche 2023 Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 begann die Trendwende in der bis dato florierenden deutschen Baukonjunktur. Den enormen Anstieg der Energiepreise, Sanktionen gegen Russland und Produktionsausfälle in der Ukraine hätte die deutsche Bauwirtschaft vielleicht - wie vorher die Coronakrise - meistern können; gleichzeitig sind jedoch die stabilen politischen Rahmenbedingungen weggefallen, die den Bauboom jahrelang gestützt haben: • Das sprunghafte Anziehen der Bauzinsen ab April 2022 von 1 % auf 4 %, • eine hohe Inflation und damit steigende Lebenshaltungskosten, die den Spielraum der Verbraucher und Bauherren deutlich einengen, • unaufhaltsam steigende Material- und Energiepreise, getriggert durch das politische Vorantreiben der Klimawende, • sich ständig ändernde Förderrichtlinien im Gebäudebereich, Stopps gerade erst neu aufgelegter Förder- mittel und der fast vollständige Wegfall der Neubauförderung sowie • die Unsicherheiten bei der Budgetierung der Haushaltsmittel, dies alles hat dem Hochbau, insbesondere dem Wohnungsbau, im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen weggezogen. Denn unsichere oder sich ständig ändernde politische Rahmenbedingungen verhindern Bauprojekte, weil im Bau die Projekte über Jahre geplant und umgesetzt und über Jahrzehnte finanziert werden. Die Bauwirtschaft startete mit einem Auftragsbestand von 68,3 Mrd. € in das Jahr 2023 (nominal +6 %, real -9 %). Wie von den Spitzenverbänden der Bauwirtschaft prognostiziert, hat die ungünstige Mischung bei den Rahmenbedingungen 2023 zu einem Nachfrageeinbruch nach Bauleistungen geführt: Der Umsatz ist real um 5,3 % gesunken. Verantwortlich für diesen Umsatzrückgang ist vor allem der Wohnungsbau, der 2023 real um 12 % eingebrochen ist. Der Wirtschaftsbau und der öffentliche Bau trugen jeweils "nur" mit real -1 % zu dieser krisenhaften Entwicklung bei. Der deutliche Nachfrageeinbruch im Wohnungsbau und die daraus resultierende Unterauslastung der Kapazitäten bleiben für die Beschäftigung nicht ohne Folgen: Nach einem Jahrzehnt des Beschäftigungsaufbaus von plus 220.000 Beschäftigten auf 926.700 (2022), konnten die Betriebe die Beschäftigtenzahl 2023 gerade einmal konstant halten (927.700); trotz der geringen Nachfrage bemühen sich die Unternehmen, ihr Personal zu halten. Die Einkaufspreise für Baumaterial verharren weiterhin auf historisch hohem Niveau: Vergleicht man die Jahresmittelwerte der Erzeugerpreisindizes von 2020 mit den laufenden Mittelwerten von 2023, so liegen beispielsweise die Indizes bei Mineralölerzeugnissen per September 2023 um ca. 60 % über dem Jahresdurchschnitt von 2020 und bei Bitumen um fast 75 %. Dämmstoffe aus Styrol liegen um gut 45 % über der Basis von 2020, Betonstahl ebenfalls. Zement, ein energieintensiv hergestellter Baustoff, hat um über 60 % zugelegt. Auch die Indizes für Holzprodukte liegen um gut ein Drittel über dem Niveau von 2020. Diese Entwicklung hält auch die Preise für Bauleistungen auf hohem Niveau. Betroffen sind alle Bausparten. Inzwischen hat die Preisdynamik für Bauleistungen allerdings erkennbar nachgelassen: Für 2023 lag die Preisentwicklung für Bauleistungen bei etwa +7 % (nach +16 % in 2022), der Umsatz betrug 162,5 Mrd. € (real -5,3 %; nominal +1,3 %). In den einzelnen Sparten zeichnete sich folgende Entwicklung ab: Im Wohnungsbau wurden 2023 für 260.000 Wohneinheiten Baugenehmigungen erteilt. Damit wurden etwa 100.000 Wohneinheiten weniger genehmigt als im Vorjahr (-27 %; Mehrfamilienhäuser etwa -48.000 Wohneinheiten, somit -25 %; Ein- und Zweifamilienhäuser -44.000 Wohneinheiten, somit -41 %). Die Auftragsbestände sind 2023 real um fast 20 % zurückgegangen; die Auftragspolster der Unternehmen damit weitgehend aufgebraucht. Die Bauverbände gehen davon aus, dass 2023 etwa 271.000 Wohneinheiten fertiggestellt worden sind (Vorjahr: 295.300 Wohneinheiten). Der Umsatz im Wohnungsbau betrug bei 58 Mrd. Euro (nominal -6 %, real -12 %). Im Wirtschaftsbau ist die Entwicklung zweigeteilt: Im Wirtschaftshochbau schlägt sich die konjunkturelle Stagnation in Deutschland erkennbar nieder. Zinsen und Energiepreise bremsen die Investitionsneigung der Unternehmen. Für Baumaßnahmen in und an Wirtschaftsbauten fehlen Genehmigungen über insgesamt ca. 3 Mrd. Euro (nominal -10 % gegenüber Vorjahr). Die Auftragseingänge lagen 2023 im Wirtschaftshochbau im Minus, die Auftragsbestände sind gegenüber dem Vorjahr geschmolzen. Anders der Wirtschaftstiefbau: Hier hat es im gesamten Jahr 2023 deutliche Investitionsimpulse gegeben. Projekte der Mobilitätswende und auch der Energiewende sind an den Markt gegangen, Großprojekte im Öffentlichen Nahverkehr, aber auch für den Stromtrassen Ausbau beauftragt worden. Und die Deutsche Bahn investiert weiter in ihr Schienennetz. Der Auftragseingang im Wirtschaftstiefbau legte 2023 nominal um 26 % zu. Für 2023 lag der Umsatz im Wirtschaftshochbau bei 32,4 Mrd. Euro (real -6 %), im Wirtschaftstiefbau bei 27,6 Mrd. Euro (real +5 %). Der Wirtschaftsbau insgesamt erreicht 2023 somit einen Umsatz von 60 Mrd. Euro (nominal +5,5 %, real -1,3 %). Auch der öffentliche Bau zeigte ein ambivalentes Bild: Insgesamt erreichte der Umsatz 2023 im öffentlichen Hochbau 9,4 Mrd. Euro (nominal +13 %, real fast +6 %). Im öffentlichen Tiefbau stiegen die Umsätze dagegen nur leicht auf 35 Mrd. Euro (nominal fast +4 %, real -3 %). Insgesamt hat der öffentliche Bau damit in 2023 gut 44 Mrd. Euro erreicht (nominal +6 %, real -1 %). Geschäftsverlauf der Breiteneicher GmbH 2023 Die Breiteneicher GmbH startete mit einer guten Auftragslage in das neue Jahr. Lieferschwierigkeiten gab es kaum noch. Die Materialpreise bewegten sich zwar auf hohem Niveau, schwankten aber nicht mehr so stark. Auf hohem Niveau stabil waren auch die Energiepreise, obwohl auf dem Energiemarkt bereits wieder zu geringeren Preisen gehandelt wurde. Insgesamt führte die Geschäftstätigkeit 2023 zu Umsatzerlösen von 17,2 Mio. € bei einer Bestandsveränderung von in Ausführung befindlichen Bauaufträgen von insgesamt 1,7 Mio. €. Der Jahresüberschuss konnte um 436 T€ gegenüber dem Vorjahr (nach Steuern) gesteigert werden. Die Vermögenslage der Breiteneicher GmbH ist 2023 durch ein Bilanzvolumen von 8,6 Mio. € gekennzeichnet. Als wesentliche Aktivposten sind das zum Bilanzstichtag bestehende Sachanlagevermögen mit 755 T€ (Vorjahr 643 T€) sowie die flüssigen Mittel mit 1,8 Mio. € (Vorjahr 1,5 Mio. €) zu nennen. Zweifelhafte Forderungen wurden wertberichtigt. Die ausgewiesenen Forderungen werden als werthaltig angesehen. Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. Die bestehenden Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen. Neue Kredite wurden nicht aufgenommen. Insgesamt ist die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens geordnet. Insgesamt bestätigt die derzeitige Marktlage eine gute Marktpositionierung der Breiteneicher GmbH durch das breite Leistungsspektrum mit Hochbau, Tiefbau und Ingenieurbau. Mit ihren drei Geschäftsfeldern ist die Breiteneicher GmbH gut aufgestellt und kann auf Marktentwicklungen flexibel reagieren: Wohnungsneubau-Projekte fallen aktuell wegen der hohen energetischen Standards und gleichzeitig fehlenden Fördermittel fast komplett weg. Dies gleichen wir durch mehr Angebote im Ingenieurbau aus. Außerdem bemühen wir uns um Gewerbeobjekte. (Geschäftsfeld/ Strategie) Im abgelaufenen Jahr tätigte die Breiteneicher GmbH notwendige Ersatzanschaffungen in Höhe von 233 T€. Die Investitionen wurden aus dem Cashflow finanziert. (Investitionen) Die Breiteneicher GmbH beschäftigte 2023 durchschnittlich 4 kaufmännische und 11 technische Angestellte sowie 53 gewerbliche Arbeitnehmer, außerdem einen gewerblichen Auszubildenden. Die Geschäftsleitung hat wiederholt festgestellt, dass die gute Wettbewerbsposition der Breiteneicher GmbH in erster Linie auf die hervorragend ausgebildeten und stets aktuell geschulten Mitarbeiter zurückzuführen ist. Den Schwerpunkt in der Fortbildung der Mitarbeiter bildete 2023 das Thema der Baustellensicherheit. Insgesamt sind wir mit der Entwicklung des Unternehmens im Jahr 2023 zufrieden. Unsere wirtschaftliche Lage ist nach wie vor gut. Durch unsere Investitionen der letzten Jahre in Strukturen, Prozessmanagement und IT sehen wir uns gut aufgestellt für das Jahr 2024. (Gesamtaussage 2023) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Baubranche 2024 Die konjunkturelle Entwicklung im Bauhauptgewerbe ist weiterhin gespalten: Während Wohnungs- und Wirtschaftshochbau mit einer verfestigten Nachfrageschwäche kämpfen, profitiert der Wirtschaftstiefbau von den Investitionen in die Energie- und Mobilitätswende: Die Auftragseingänge im Tiefbau stiegen 2024 um 5,7 %, während der Hochbau einen Rückgang um 4 % verzeichnete. Über alle Sparten gesehen sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe seit 2021 um 13 % (real) zurückgegangen. Viele Betriebe können ihre Kapazitäten nicht vollständig auslasten, was die Investitionsbereitschaft sowie die Einstellung neuer Mitarbeiter hemmt. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel, insbesondere im Tiefbau, eine zentrale Herausforderung. Das Jahr 2024 startete mit einem Auftragsbestand von 72,9 Mrd. € für das Bauhauptgewerbe (nominal +7 %, real +5 %). Doch am Ende des Jahres hat der Umsatz mit 163 Mrd. € knapp das Niveau des Vorjahres gehalten (nominal +0,5 %; rechnet man 1,7 % Preisentwicklung heraus: real -1,2 %). Ursache der seit 2022 stagnierenden Umsätze sind die massiven Unsicherheiten der letzten 3 Jahre: Hohe Bauzinsen, Inflation und Baukosten, hohe Energiepreise, unzuverlässige und unzureichende Förderpolitik sowie knappe öffentliche Bauetats haben dem Hochbau, insbesondere dem Wohnungsbau, im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen weggezogen. Bei nominal stagnierenden Umsätzen wurde real im gleichen Zeitraum um 11 % weniger gebaut. Denn unsichere politische Rahmenbedingungen verhindern Bauprojekte, weil im Bau die Projekte über Jahre geplant und umgesetzt und über Jahrzehnte finanziert werden. Während das BIP 2024 (nur) um 0,2 % zurückging, sanken die Bauinvestitionen überproportional um 3,5 %. Die Unterauslastung der Kapazitäten hat dazu geführt, dass nach einem Jahrzehnt des Beschäftigungsaufbaus auf 928.0000 Beschäftigte die Beschäftigtenzahl 2024 erstmals um 12.000 zurückgegangen ist. Zwischen den Bundesländern und auch regional innerhalb der Länder sind ausgeprägte Unterschiede zu verzeichnen. In den einzelnen Sparten zeichnete sich folgende Entwicklung ab: Im Wohnungsbau wirkt sich die unzureichende Neubauförderung aus: Von den jährlich angestrebten 400.000 Wohneinheiten (WE) bleibt Deutschland weit entfernt. Für 2024 erwarten die Spitzenverbände der Bauwirtschaft nur noch 250.000 bis 255.000 Fertigstellungen (Vorjahr: 294.400 WE). Die Rahmenbedingungen - stark gestiegene Bau- und Finanzierungskosten - bleiben ungünstig. Insgesamt sank der Umsatz im Wohnungsbau 2024 um knapp 6 % auf 54,5 Mrd. € (real -7,5 %). Und die Talsohle ist noch nicht durchschritten: Mit nur 216.000 genehmigten Wohnungen im Jahr 2024 wurden rund 150.000 WE weniger erreicht als jeweils in den Jahren 2020, 2021 und 2022. Dieser Rückgang bei den Genehmigungen wird sich auf die Auftragszahlen 2025 auswirken. Der Wirtschaftsbau erzielte mit knapp 62 Mrd. € zwar ein nominales Plus von ca. 2,4 % (real +0,6 %), das jedoch allein auf das Wachstum im Tiefbau zurückzuführen ist (nominal +7,5 %, real +5,7 %). Dort sorgen Projekte der Energie- und Mobilitätswende - vom Schienenausbau über Stromtrassen bis hin zum Breitbandausbau - für anhaltende Nachfrageimpulse. Die Auftragsbestände sind 2024 im Wirtschaftstiefbau um 20 % gestiegen. Im Gegensatz dazu verzeichnete der Wirtschaftshochbau ein Minus von 1,9 % (real -3,6 %). Zinsen und Energiepreise bremsen die verarbeitende Industrie und deren Neigung zu investieren. Die Auftragseingänge gingen demzufolge 2024 zurück. Der öffentliche Bau erzielte 2024 einen Umsatz von gut 47 Mrd. €, was einem Zuwachs von 6,2 % entspricht (real Mrd. € angestiegen (Stand: 2023). Durch unzureichende öffentliche Budgets wird der Investitionsstau weiter verschärft. 2. PROGNOSEBERICHT Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenaussichten 2025 Für 2025 sind die Geschäftserwartungen der Unternehmen verhalten. Vor allem wegen der geringen Nachfrage im Wohnungsbau dürfte 2025 das fünfte Jahr in Folge mit realen Umsatzverlusten sein: Bei einer Preisentwicklung von etwa 2,5 % prognostizieren die Spitzenverbände der Bauwirtschaft ein weiteres Absinken der Umsätze im Bauhauptgewerbe von real -2,3 % (nominal +0,2 %). Es zeichnet sich eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau ab - bei nach wie vor ungünstigen Rahmenbedingungen. Wegen nicht ausgelasteter Kapazitäten, vor allem im Wohnungsbau, wird die Zahl der Beschäftigten 2025 wohl zum zweiten Mal hintereinander zurückgehen, um etwa 7.000 Beschäftigte, schätzen die Bauverbände, dann auf eine Zahl von 909.000. Nur in den Ausbaubereichen und im Ingenieur- und Tiefbau werden weiterhin Fachkräfte gesucht. Nachdem die deutsche Wirtschaft 2024 um 0,2 % geschrumpft ist, erwartet die Bundesregierung für 2025 ein Wachstum des BIP von 1,1 %. In den einzelnen Bausparten sehen die Erwartungen folgendermaßen aus: Die Zahl der Baugenehmigungen ist 2024 im Wohnungsneubau noch einmal um knapp 20 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. So wurden 50.667 Ein- und Zweifamilienhäuser genehmigt; 2021 waren es noch 126.000. Im Mehrfamilienhausbau gab es 2024 immerhin 114.227 Baugenehmigungen. 2021 hatte die Zahl noch bei 193.600 gelegen. Die Spitzenverbände der Bauwirtschaft prognostizieren daher auch für 2025 einen Rückgang der Umsätze im Wohnungsbau von 4,5 % auf 52 Mrd. € (real -6,8 %). Bei den Fertigstellungen beläuft sich die Prognose auf 225.000 bis 230.000 Wohneinheiten. Im Wirtschaftsbau rechnen die Spitzenverbände 2025 mit einem Umsatz von ca. 63 Mrd. Euro (nominal +2,3 %, real -0,1 %). Die positive Entwicklung wird vom Tiefbau getragen, der fast 32 Mrd. Euro erreicht (nominal +7 %). Dort sorgt weiterhin die Energie- und Mobilitätswende für anhaltende Nachfrageimpulse im Infrastrukturbau. Im Wirtschaftshochbau werden gut 31 Mrd. Euro umgesetzt werden (nominal -2 %). Mit einem Anteil von 60 % an den öffentlichen Bauinvestitionen sind die Kommunen der größte Auftraggeber im öffentlichen Bau. Doch die unzureichenden Budgets verschärfen den Investitionsstau bei den Kommunen immer stärker. Für 2025 prognostizieren die Bauverbände stagnierende Umsätze im öffentlichen Bau (48,6 Mrd. €, nominal +2,7 %, real +0,2 %). Ein deutlicher Impuls könnte von dem im März 2025 im Rahmen der Koalitionsverhandlungen beschlossenen Sondervermögen über 500 Mrd. € für die Infrastruktur ausgehen, zumal davon ein Fünftel für Kommunen und Länder reserviert ist. Unklar ist aber, ob die Pläne so umgesetzt werden und ob der Impuls dann schon Auswirkungen auf das laufende Jahr 2025 haben wird; die Planungsphasen für Infrastrukturprojekte sind lang. Aussichten für die Breiteneicher GmbH 2025 Wettertechnisch war der Winter milde, wenn auch nass. Die Breiteneicher GmbH konnte daher ihren Auftragsbestand hintereinander abarbeiten. Wegen der hohen Zinsen und Baukosten werden momentan nur wenige Projekte ausgeschrieben. Trotz des Nachfrageeinbruchs wollen wir unser gut ausgebildetes Personal halten, um bei einer Erholung wieder schnell durchstarten zu können. Das Unternehmen ist personell, finanziell und technisch solide aufgestellt. Durch die erfolgreiche Abwicklung mehrerer mittelgroßer Aufträge ist das Ergebnis 2024 besser ausgefallen als erwartet. Die aktuellen Auftragsverhandlungen und die Projektentwicklung bei unseren Stammkunden veranlassen uns daher, trotz schwacher Konjunkturaussichten auch für 2025 von einer moderat positiven Geschäftsentwicklung auszugehen. (Gesamtaussage Prognose) 3. CHANCEN- und RISIKOBERICHT Die Breiteneicher GmbH seit mehreren Jahren personelle und organisatorische Vorkehrungen getroffen für ein Risikomanagement, welches sie in die Lage versetzt, eventuell auftretende Risiken rechtzeitig erkennen zu können. Bauverträge werden im Vorfeld regelmäßig überprüft, die Bonität der Auftraggeber während der Bauzeit von einer Wirtschaftsauskunftei überwacht. Für das Geschäftsjahr hat die Breiteneicher GmbH einen Liquiditätsplan und einen Rentabilitätsplan aufgestellt, deren Einhaltung anhand quartalsweise erstellter Soll-Ist-Vergleiche kontrolliert wurde. Mit Hilfe monatlicher Leistungsmeldungen und Projektabrechnungen sowie wöchentlicher Baubesprechungen, in denen auch der Zahlungsstand der Projekte systematisch überprüft wird, werden die Bauvorhaben gesteuert und kontrolliert. Die Qualität von Lieferanten und Nachunternehmern unterliegt einer regelmäßigen Bewertung durch Bauleiter und Poliere. Die wichtigsten Risiken, wie Kalkulationsfehler, Verzug bei der Fertigstellung, Kostenüberschreitungen, Mängel sowie ausbleibende Zahlungseingänge, sind durch Ablauforganisatorische Regelungen, Richtlinien und Anweisungen (wie z.B. das "Vieraugenprinzip" bei der Prüfung der Kalkulation) beherrschbar. (Planung/Controlling) Der starke Wettbewerb erfordert aktuell eine äußerst sorgfältige Kalkulation der Projekte, um bei Ausschreibungen erfolgreich zu sein. Das Vieraugenprinzip und gründliche Abstimmung rund um die Verhandlungstermine sichern die Auskömmlichkeit der Vertragsabschlüsse. Durch die Digitalisierung zahlreicher betrieblicher Prozesse haben wir deutliche Effizienzvorteile erzielt, die uns helfen, die Qualität zu verbessern, Abstimmungsdefizite zu vermeiden und gleichzeitig Zeit und Kosten zu sparen. Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit unserem IT-Dienstleister und jährlichen Schulungen sehen wir die IT-Sicherheit bei der Breiteneicher GmbH momentan als gewährleistet an. Die Fachkräftesicherung bleibt ein Risiko für die Geschäftsentwicklung. Wir werden daher trotz schwacher Konjunktur keine Entlassungen vornehmen, sondern das Instrument der Kurzarbeit zum Ausgleich nutzen. Die hier im Lagebericht dargestellten Risiken haben derzeit weder einzeln noch kumuliert bestandsgefährdenden Charakter.
Vilsbiburg im März 2025 gez. Michael Winkler, Geschäftsführer gez. Franz Degenbeck, Geschäftsführer - 000300011 - BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Breiteneicher GmbH, VilsbiburgAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Breiteneicher GmbH mit Sitz in Vilsbiburg ist im Registergericht Amtsgericht Landshut unter HRB 2018 eingetragen. Der Jahresabschluss der Breiteneicher GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk überwiegend in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße GmbH. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sind ausgehend von den Einzelkosten zuzüglich angemessener Zuschläge für Gemeinkosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bewertet. Allen erkennbaren Einzelrisiken wurde durch Wertberichtigungen, dem allgemeinen Kreditrisiko durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Dieser wird am Ende des Anhangs dargestellt. Forderungen und Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr: 103.637,11 Euro) enthalten. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) angewendet. Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 1.534 Euro. Dieser unterliegt gem. § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Als Zeitwert wurde der Rückkaufswert zugrunde gelegt. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:
Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeit und Sicherungsrechte
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 57 (Vorjahr 61) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen für die kommenden Jahre sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverhältnissen in Höhe von ca. TEUR 375. Geschäftsführerorgan Herr Michael Winkler, Diplom-Ingenieur Herr Franz Degenbeck, Diplom-Ingenieur Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe der Vergütungen unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. ErgebnisverwendungsvorschlagIm Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag des Vorjahres i.H.v. TEUR 2.531 enthalten. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des laufenden Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Vilsbiburg, 26. November 2024 gez. Michael Winkler, Geschäftsführer gez. Franz Degenbeck, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Vilsbiburg, 2. August 2024 gez. Michael Winkler, Geschäftsführer gez. Franz Degenbeck, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 10.04.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir am 10. April 2025 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Breiteneicher GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Breiteneicher GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Breiteneicher GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
München, den 10. April 2025 BTR
Beratung Treuhand Revision GmbH
gez. Ralph-Peter Scholz, Wirtschaftsprüfer gez. Lothar Ponzer, Wirtschaftsprüfer |
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