Services4-IT GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Verena Franziska Amann seit 14.1.2026 | Geschäftsführer |
Christian Günther Böing seit 1.10.2025 | Geschäftsführer |
Georg Heinz Emil Willig seit 13.6.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 4.78% | |
| 4.78% | |
| 4.78% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
accompio GmbHMünchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023Inhaltsverzeichnis 1. Grundlagen des Konzerns 1.1. Struktur und Geschäftsmodell des Konzerns 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.2. Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns 3. Prognosebericht 4. Risiko- und Chancenbericht 4.1. Risiken 4.2. Chancen 4.3. internes Kontroll- und Risikomanagementsystem 5. Forschungs- und Entwicklungsbericht 6. Gesamtaussage und Ausblick 7. Anlage Unternehmensstruktur 1. GRUNDLAGEN DES KONZERNS 1.1. Struktur und Geschäftsmodell des Konzerns Die accompio GmbH (vormals: IT Solutions Holding GmbH), deren Unternehmensgegenstand der Erwerb sowie das längerfristige Halten und Verwalten von Beteiligungen ist, fungiert als Holding für derzeit fünf vollkonsolidierte Tochtergesellschaften, welche langfristig am Markt aktiv sind: - mod IT Services GmbH, Einbeck - Proficom GmbH, Dresden - Schmitz RZ Consult GmbH, Pulheim - Services 4-IT Kft., Budapest - be-solutions GmbH, Grasbrunn b. München Die Anteile an der Services 4-IT Kft. und die be-solutions GmbH wurden im Berichtsjahr erworben. Schwerpunkt der bisherigen als auch der neuen Tochterunternehmen sind IT-Dienstleistungen und IT-Beratung, insbesondere in den Bereichen Digital Workplace Management, Infrastructure & Cloud Computing, DevOPS und IT-Security. 2. WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der IT-Branche im Jahr 2023 waren insgesamt positiv. Es gab ein kontinuierliches Wachstum in den Bereichen künstliche Intelligenz, Cloud Computing und Cybersecurity. Unternehmen und Einrichtungen haben verstärkt in digitale Transformation und Innovation investiert. Allerdings gab es auch Herausforderungen wie den Fachkräftemangel und die steigende Bedrohung durch Cyberangriffe. Insgesamt war die IT-Branche jedoch weiterhin eine treibende Kraft für die Wirtschaftsentwicklung. Das Umsatzwachstum in der Informationstechnik-Branche betrug in Deutschland rund 2,2% [1]. Die Zahl der Erwerbstätigen im Bereich der IT-Services und Software stieg von 2022 zu 2023 um rund 3%, das ist 1% weniger Wachstum als im Vorjahresvergleich. Die Prognose für das weitere Wachstum geht weiterhin von 3% für das Geschäftsjahr 2024 aus auf 1.184,5 Tsd. [2]. Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich seit Beginn des Jahres 2024 deutlich verbessert. Lag der ifo Geschäftsklimaindex Deutschland im Dezember 2023 noch bei 86,4, so ist er im April 2024 den 3. Monat infolge wieder gestiegen und liegt nun bei 89,4 Punkten [3]. Auch die Digital-Branche sieht erstmals seit Mitte 2023 wieder optimistischer in die Zukunft (Bitkom-ifo-Digitalindex) [4]. 2.2. Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns Auch das Geschäftsjahr 2023 konnte an den Erfolg der Vorjahre anknüpfen. Die Buy and Build-Strategie der Gruppe wurde mit dem Kauf der Services 4-IT Kft. und der be-solutions GmbH im Juni 2023 konsequent weiterverfolgt. Die Unternehmen verstärken die Gruppe in den Bereichen DevOps, IT Security und Modern Workplace und damit in stark wachsenden Märkten. Auf Grund der unterjährig erfolgten Zukäufe sind die Services4-IT Kft. und die be-solutions anteilig mit 7 Monaten im vorliegenden Konzernabschluss enthalten. Dieser und der Umstand, dass die Zukäufe im Geschäftsjahr 2022 (proficom GmbH und Schmitz RZ Consult GmbH) ebenfalls unterjährig erfolgten, führen dazu, dass eine Vergleichbarkeit der Konzernabschlüsse 2022 und 2023 nicht gegeben ist. Im Zusammenhang mit den Unternehmenserwerben erfolgte eine Erhöhung des Stammkapitals um 3 TEUR und der Kapitalrücklage um 1.994 TEUR. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag 1.130 TEUR entsteht ausschließlich durch die planmäßigen Abschreibungen des Geschäfts- und Firmenwertes 4.407 TEUR im abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Erhöhung der Bankverbindlichkeiten und der Verbindlichkeiten ggü. Dritten, welche zum Stichtag 46.700 TEUR (VJ 36.683 TEUR) betragen, resultieren aus der weiteren langfristigen Finanzierung der Zukäufe. Zur Absicherung der variabel verzinsten Bankkredite wurden im Februar 2023 Zins-Caps (223 TEUR) für die Hälfte der zu diesem Zeitpunkt bestehenden Bankverbindlichkeiten erworben. Die Investitionen in das Anlagevermögen betragen insgesamt 13.404 TEUR (VJ 11.375 TEUR) und sind in erster Linie durch die erfolgten Zukäufe geprägt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 6.926 TEUR (VJ 6.455 TEUR). Der leichte Rückgang des Finanzmittelbestandes 3.347 TEUR (VJ 3.920 TEUR) resultiert aus der anteiligen Finanzierung der M&A Transaktionen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 2.184 TEUR (VJ 2.229 TEUR). Das gute Jahresergebnis spiegelt sich im Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wider. Die Finanzlage war auch im abgelaufenen Geschäftsjahr von den Zukäufen der beiden neuen Unternehmen und deren langfristen Finanzierung geprägt. Anteilig erfolgte die Finanzierung auch aus Mitteln des operativen Cashs, worin auch der Finanzmittelabfluss in Höhe von -573 TEUR begründet liegt. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf 43.170 TEUR wovon 6,8 Mio. EUR die Zugänge zum Konsolidierungskreis betreffen (enthalten sind 7 Monate sowohl der Services 4-IT Kft. als auch der be-solutions GmbH). Das organische Umsatzwachstum des vorherigen Konsolidierungskreises beläuft sich auf 14% und entspricht damit nahezu den Planannahmen für 2023. Die Materialaufwandsquote ist um 1,7% gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen, der Grund hierfür sind deutlich über dem Vorjahr liegende Handelswarenumsätze. Die Personalaufwandsquote hat sich mit einer Erhöhung von 0,4% kaum zum Vorjahr verändert. Das konsolidierte EBITDA beläuft sich in 2023 auf 5.157 TEUR. Der Konzern erwirtschaftete somit eine Rendite von rund 12%, die um einmalige Sondereffekte des Geschäftsjahres 2023 bereinigte EBITDA-Rendite liegt bei 15%. Das Plan-EBITDA für 2023 konnte um 1,4% im IST übertroffen werden und zeigt somit die Leistungsfähigkeit der Gruppe auch im organischen Wachstum. Die Gruppe verfügt weiterhin über einen sehr soliden Auftragsbestand 35.144 TEUR an langfristigen Verträgen mit einer Laufzeit zwischen einem bis fünf Jahren. Insgesamt verlief das Geschäftsjahr zur Zufriedenheit der Geschäftsführung. 3. PROGNOSEBERICHT Auch im Jahr 2024 liegt der Fokus auf weiterem anorganischem Wachstum durch gezielte M&A-Aktivitäten, um sich als führender Managed Service Provider (MSP) in der DACH-Region zu etablieren. Die gut gefüllte M&A-Pipeline lässt ein signifikantes Umsatzwachstum im oberen einstelligen Millionenbereich erwarten. Personalkosten werden in Anlehnung an die sich abschwächende Inflation moderat steigen, während eine stetige Steigerung des EBITDA prognostiziert wird. Ein gezielter Zukauf in das Operation Model soll dazu beitragen, unser kundenorientiertes Portfolio in der Core-IT zu erweitern. Die in 2023 erfolgten Akquisitionen von Services-4IT und be-solutions stärken unsere Position weiter und bieten umfassende Synergien. 4. RISIKO- UND CHANCENBERICHT 4.1. Risiken Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung hat einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die IT-Branche. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten hingegen könnten Unternehmen ihre IT-Budgets kürzen und Investitionen zurückstellen, was zu einem Rückgang der Nachfrage in der IT-Branche führen kann. Auch die Unsicherheit und Volatilität der Märkte könnte dazu führen, dass Unternehmen vorsichtiger mit ihren Ausgaben sind und weniger in neue Technologien investieren. Zu den wesentlichen Risiken zählt die Möglichkeit globaler Krisen und weiterer Handelseinschränkungen, die sich negativ auf unsere Geschäftsaktivitäten auswirken könnten. Die Personalkostenentwicklung im IT-Bereich und eine potenziell nachlassende Qualität der Ausbildung von Schülern und Auszubildenden könnten ebenfalls Herausforderungen darstellen. Auch der Wettbewerb in der Branche ist sehr hoch, was zu einem Preisdruck und geringeren Margen führen könnte. Zudem könnten Sicherheitsrisiken wie Datenlecks oder Cyberangriffe erhebliche finanzielle Schäden verursachen. Eine Gefahr, die auch 2024 weiterhin eine wichtige Rolle spielen wird, ist das große Sicherheitsrisiko durch die Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Diesen Risiken stellen wir uns durch frühzeitige Identifizierung, flexiblen Umgang und entsprechenden Maßnahmen zur Risikominimierung entgegen. Hierzu zählen unter anderem die stetige Erhöhung der Recurring-Umsätze und anderer Langfristverträge. Nach wie vor stellt auch der Mangel an qualifizierten IT-Fachkräften eine Herausforderung dar. Der Wettbewerb um erfahrene und talentierte Mitarbeiter kann zu steigenden Personalkosten und Kapazitätsengpässen führen, welche sich negativ auf die zu erzielenden Margen auswirken könnten. Um dem entgegenzuwirken ist der Ausbau der HR-Abteilungen und -Aktivitäten ein zentraler Punkt. Aus Sicht der Geschäftsführung sind alle beschriebenen Risiken im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert und beherrschbar. Aktuell sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. 4.2. Chancen Die ständige Weiterentwicklung und Digitalisierung in allen Bereichen der Wirtschaft und nicht zuletzt der Fachkräftemangel schafft eine hohe Nachfrage nach IT-Dienstleistungen und -Lösungen, insbesondere im Bereich Managed Services, welches für uns die strukturelle Grundlage für beschleunigtes und signifikantes Wachstum bietet. Die IT-Branche ist bekannt für ihre Innovationskraft und ständige Weiterentwicklung neuer Technologien. Wir haben die Chance, innovative Lösungen zu entwickeln und uns so am Markt zu differenzieren. Die rasant zunehmende Nutzung von Cloud Computing eröffnet uns neue Geschäftsmöglichkeiten. Wir können unsere Dienstleistungen im Bereich Cloud-basierter Lösungen erweitern und unseren Kunden flexible und skalierbare IT-Infrastrukturen bieten. Die Notwendigkeit für Unternehmen digitale Resilienz aufzubauen ist größer denn je. Cybersicherheit und der Schutz sensibler Daten haben mittlerweile in fast allen Unternehmen eine hohe Priorität. Als IT-Dienstleister bietet uns dies Möglichkeit, unsere Sicherheitsdienstleistungen auszubauen und unseren Kunden umfassende Lösungen zur Abwehr von Cyberbedrohungen anzubieten. Durch die Globalisierung können wir unsere Produkte und Dienstleistungen weltweit anbieten und so neue Märkte erschließen. Unser anorganisches Wachstum erfolgt durch eine spezifische Auswahl von passgenauen Unternehmen für unser Portfolio, wodurch wir unsere Marktpräsenz und -durchdringung zielgerichtet erweitern. Die erworbenen Unternehmen ermöglichen uns, etablierte Kundenbeziehungen, Vertriebskanäle oder geografische Präsenz zu nutzen. Ein weiterer wichtiger Punkt im Rahmen der Erweiterung der Gruppe ist die Weiterentwicklung unseres spezifischen Know-hows und die Ergänzung von Zukunfts-Technologien im Bereich von künstlicher Intelligenz und Big Data. Der Ausbau unseres Leistungsportfolios, welches wir unseren Kunden anbieten können, spielt hierbei ebenfalls eine zentrale Rolle. 4.3. internes Kontroll- und Risikomanagementsystem Im Rahmen der Corporate Governance rücken das interne Kontrollsystem und das Risikomanagementsystem immer mehr in den Fokus. Gerade in unserer Buy and Build-Strategie ist es wichtig Prozesse zu strukturieren und zu vereinheitlichen. Hierzu wurde im Geschäftsjahr 2023 eine einheitliche Konsolidierungs- und Planungssoftware implementiert und PMI-Prozesse festgelegt. Es wurden strategische Management-Arbeitsgruppen zu spezifischen Themen gebildet, um kontinuierlich unsere Risikomanagement- und Innovationsstrategien zu überprüfen, anzupassen und mögliche Risiken zu minimieren und Chancen bestmöglich zu nutzen. Der Konzern betreibt aktiv ein kennzahlengestütztes Management, wodurch regelmäßig in erforderlich verdichteter Tiefe vergangenheitsbasierte und zukunftsgerichtete Kennzahlen ermittelt und ausgewertet werden. Die wichtigsten Steuerungsgrößen sind: - Umsatz - EBITDA - EBITDA Rendite In unserem aktiv betriebenen Chancen-/Risiko-Management werden monatlich aktuelle Unternehmensentwicklungen identifiziert, um so frühzeitig darauf zu reagieren zu können. Die Prozesse werden in ERP-Systemen abgebildet. Durch die Investition in softwaregestützte Planungs- und Auswertungssysteme, die Wahrnehmung von Verantwortungen nach dem 4-Augen-Prinzip und die systemgestützte Plausibilisierung gewährleisten eine vollständige und korrekte Abbildung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage. 5. FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSBERICHT Im Geschäftsjahr 2023 wurden 335 TEUR (VJ 214 TEUR) in die Aus- und Weiterbildung sowie interne Entwicklungsprojekte investiert. Für das Geschäftsjahr 2024 steht konzernübergreifend ein Budget von 460 TEUR zur Verfügung. Dabei liegt der Fokus speziell in der Weiterentwicklung von Lösungen der Unternehmensbereiche Cloud-Computing, Security (Kritis) und DevOps. Ebenso werden auch Zukunftsthemen im Bereich OT und AI/ML vorangetrieben. 6. GESAMTAUSSAGE UND AUSBLICK Das Wachstum der IT-Services in Deutschland wird für 2024 auf 4,8 % und für Software auf 6,1%[5] geschätzt, welches somit die Grundlage für ein beschleunigtes und signifikantes Wachstum der accompio-Gruppe bietet. In der aktuellen Gruppenstruktur streben wir für 2024 ein weiteres Wachstum im Umsatz und EBITDA von rund 10% an, die EBITDA-Rendite soll stabil auf Vorjahresniveau gehalten werden. Die stringente Verfolgung unserer M&A-Aktivitäten und die konsequente Nutzung von Synergien innerhalb der bestehenden Gruppe werden 2024 im Fokus stehen. Mit der Umfirmierung der IT Solutions Holding GmbH in accompio GmbH im Juni 2023 haben wir begonnen die Sichtbarkeit unserer Gruppe zu erhöhen, welche wir auch weiterhin durch gezielte Marketingmaßnahmen und Veranstaltungen unterstützen. Die Implementierung von AI-gestützten Analysetools wird es uns ermöglichen, unseren Kunden präzisere und individuell angepasste IT-Lösungen anzubieten. Wir sehen die accompio-Gruppe stabil und zukunftsfähig aufgestellt.
28. Mai 2024 accompio GmbH, München gez. Torsten Otto gez. Markus Mönckemeyer gez. Simon Berger gez. Felix Zöbisch [1] Bitkom, IDC Januar 2024 [2] Bitkom, BA, BNetzA, StBA Januar 2024 [3] Ifo-Institut Pressemitteilung v. 24.04.24 [4] Bitcom-ifo-Digitalindex März 2024 [5] Bitcom ITK-Marktzahlen Stand Januar 2024 Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Der vorliegende Konzernjahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches (§§ 290 ff. HGB) aufgestellt. Die Konzernbilanz ist gemäß § 266 HGB und die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Absatz 2 HGB erstellt worden. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Gemäß bzw. analog zu § 265 Abs. 5 und Abs. 6 HGB wurden zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses Postenbezeichnungen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung an ihren tatsächlichen Inhalt angepasst bzw. Posten hinzugefügt. Die accompio GmbH (vormals IT Solutions Holding GmbH), München, wird beim Amtsgericht München unter der Registernummer HRB 264960 geführt. Die Umfirmierung wurde am 01. Juni 2023 ins Handelsregister eingetragen. Der Gegenstand dieses Konzernabschlusses sind die accompio GmbH, München, mit ihren 100%-igen Tochtergesellschaften mod IT Services GmbH, Einbeck, proficom GmbH, Dresden, Schmitz RZ Consult GmbH, Pulheim, Services 4-IT Kft., Budapest und be-solutions GmbH, Grasbrunn b. München. Die accompio GmbH hat am 31. Mai 2023 die Services 4-IT Kft., Budapest inklusive deren 100%-ige Tochtergesellschaft die Services 4-IT GmbH, Einbeck (HRB 207195 Amtsgericht Göttingen) und am 06. Juni 2023 die be-solutions GmbH, Grasbrunn b. München (HRB 160941 Amtsgericht München) erworben. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2023 beinhaltet in der Gewinn- und Verlustrechnung, sowohl die Services 4-IT Kft. als auch die be-solutions GmbH anteilig mit 7 Monaten auf Grund der unterjährigen Zukäufe und ist somit nur eingeschränkt zum Konzernabschluss des Vorjahres vergleichbar. Auf die Einbeziehung der deutschen Tochtergesellschaft Services 4-IT GmbH der Services 4-IT Kft. wurde gemäß § 296 (2) HGB wegen untergeordneter Bedeutung verzichtet, da es sich um eine reine Verwaltungs-GmbH handelt deren Ergebnis zu 100% an die Services 4-IT Kft. abgerechnet wird. Die Wesentlichsten Unterschiede auf Grund der Erweiterung des Konsolidierungskreises sind in den betreffenden Positionen erläutert. Die mod IT Services GmbH, Einbeck, die proficom GmbH, Dresden, die be-solutions GmbH, München, und die Schmitz RZ Consult GmbH, Pulheim machen als Tochterunternehmen von den Erleichterungen gemäß §264 Abs. 3 HGB Gebrauch. Konzernanteilsbesitz
B. Konsolidierung Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt, der mit den Abschlüssen der einbezogenen Tochterunternehmen identisch ist. Die Kapitalerstkonsolidierung aller Tochtergesellschaften erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode. Dabei wurde der Wertansatz, der dem Mutterunternehmen gehöhrenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaft verrechnet. Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 303 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gem. § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen. Eine Zwischenergebniseliminierung war nicht erforderlich. Die Jahresabschlüsse sind in der funktionalen Währung der jeweiligen Gesellschaft erstellt. Diese stimmt bei den einbezogenen Tochterunternehmen, mit Ausnahme der Services 4-IT Kft. (Ungarische Forint, HUF), mit der Landeswährung EUR überein. Die Umrechnung des Jahresabschlusses der Services 4-IT Kft. erfolgte für die Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde der Durchschnittskurs des Geschäftsjahres 2023 herangezogen und das Eigenkapital wurde zum historischen Kurs umgerechnet. C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Jahresabschlüsse der in den Konzern einbezogenen Gesellschaften werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen auf Abgänge erfolgen anteilig für den Zeitraum der betrieblichen Nutzung bis zum Abgangszeitpunkt. Für die Anschaffungskosten der geringwertigen Wirtschaftsgüter des laufenden Geschäftsjahres ist, wie in den Vorjahren, vom Wahlrecht der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht worden. Sowohl die in Vorjahren erworbenen Geschäfts- und Firmenwerte als auch die aus der Erstkonsolidierung der im Jahr 2023 erworbenen Unternehmen und der aus der Verschmelzung der profi.com products GmbH auf deren Muttergesellschaft der proficom GmbH resultierenden Geschäfts- oder Firmenwerte werden gem. § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB über die Dauer von 10 Jahren linear abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die unter den Vorräten ausgewiesenen Waren werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet, sofern nicht ein niedrigerer Marktpreis am Bilanzstichtag maßgebend ist. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von einem halben bis einem Prozent berücksichtigt. Einzelwertberichtigungen wurden nach dem Grundsatz der kaufmännischen Vorsicht vorgenommen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Aufwendungen zukünftiger Perioden betreffen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung aller Umstände im Einzelfall gebildet und sichern erkennbare Risiken in ausreichender Höhe ab. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Rückstellungen werden mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Verbindlichkeiten sind in der Bilanz mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten, betrifft abgegrenzte Vorauszahlungen von Kunden für Supportverträge. D. Erläuterungen und Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen ist im nachstehenden Anlagenspiegel dargestellt. Als Anschaffungs- oder Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt. Die Bewertung der im Februar 2023 erworbenen Zins-Caps erfolgte zum 31.12.23 auf Basis der von der Bank zur Verfügung gestellten Positions- und Bewertungsliste. Auf Grund der sich verringernden Laufzeit ist auch der Wert der Zins-Caps gesunken. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Zunahme der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände im Geschäftsjahr resultiert in Höhe von TEUR 1.201 aus Zugängen zum Konsolidierungskreis. Es besteht eine Globalzession über Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Aktive Rechnungsabgrenzung Die Abnahme des Aktiven Rechnungsabgrenzungspostens resultiert in erster Linie aus dem aktiv gemanagten rückläufigen Einkauf von Supportverträgen , welche Leistungszeiträume nach dem Stichtag betreffen. 4. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2023 dargestellt. Das gezeichnete Kapital von TEUR 43 ist voll eingezahlt. Der in den Bilanzverlust einbezogene Verlustvortrag beträgt TEUR 2.632. 5. Rückstellungen 5.1 Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen auf Grund der bestehenden Ergebnisabführungsverträge fast ausschließlich Steuern vom Einkommen und Ertrag der accompio GmbH als Muttergesellschaft. 5.2 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen im Personalbereich, wie Urlaubsansprüche TEUR 140 (davon aus Zugang zum Konsolidierungskreis TEUR 25, VJ TEUR 156), Tantieme TEUR 267 (VJ TEUR 665) sowie für sonstige Personalrückstellungen TEUR 1.358 (davon aus Zugang zum Konsolidierungskreis TEUR 1.030, VJ TEUR 276), ausstehende Rechnungen TEUR 305 (davon aus Zugang zum Konsolidierungskreis TEUR 195, VJ TEUR 145), Jahresabschlusskosten TEUR 145 (davon aus Zugang zum Konsolidierungskreis TEUR 21, VJ TEUR 106) und Gewährleistungen TEUR 94 (davon aus Zugang zum Konsolidierungskreis TEUR 0, VJ TEUR 123). 6. Verbindlichkeiten Zusammensetzung und Laufzeit ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeiten-Spiegel.
Wesentliche Veränderungen auf Grund der Zugänge zum Konsolidierungskreis betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber Dritten, TEUR 2.706 und die Sonstigen Verbindlichkeiten, TEUR 577. Zur Absicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Globalzessionen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Versicherungsleistungen. Im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit bestehen im Wesentlichen finanzielle Verpflichtungen aus folgenden Dauerschuldverhältnissen:
Beiden Leasingverträgen handelt es sich in erster Linie um KfZ-Leasing. 7. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten blieben zum Vorjahr nahezu unverändert und betreffen im Wesentlichen die Abgrenzung von Supportverträgen für Leistungszeiträume nach dem Stichtag. E. Erläuterungen und Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden in erster Linie im Inland erzielt. Davon betreffen TEUR 6.750 Umsätze aus den Zugängen zum Konsolidierungskreis. Die wesentlichen sonstigen betrieblichen Erträge entfallen auf verrechnete Sachbezüge. Die Personalaufwendungen aus Zugängen zum Konsolidierungskreis belaufen sich auf TEUR 4.351. Die im Personalaufwand ausgewiesenen sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung enthalten in Höhe von TEUR 79 Aufwendungen für Altersversorgung. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen belaufen sich saldiert mit den Erträgen daraus auf TEUR 71. Die Abschreibungen bewegen sich im Rahmen der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. In den Abschreibungen sind in Höhe von TEUR 4.407 (VJ TEUR 3.232) solche auf Geschäfts- oder Firmenwerte enthalten. Abschreibungen im Hinblick auf zukünftige Wertschwankungen sind beim Umlaufvermögen nicht erforderlich. F. Geschäftsführung des Mutterunternehmens Die Geschäftsführung erfolgte bis 17. Oktober 2023 durch die von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Geschäftsführer der Gesellschaft, Herrn Torsten Otto, Krebeck, zusammen mit Herrn Markus Mönckemeyer, Eimen-Vorwohle. Mit Gesellschafterbeschluss vom 18. Oktober 2023 wurden Herr Simon Berger, München und Herr Felix Zöbisch, Forstinning zu weiteren Geschäftsführern bestellt und ebenfalls von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Alle Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft entsprechend den Bestimmungen der gültigen Satzung. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betragen für das Geschäftsjahr 2023 TEUR 424. G. Sonstige Angaben Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und zeitgleich größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die accompio GmbH mit Sitz in München und der Geschäftsleitung in Einbeck. Im abgelaufenen Geschäftsjahr setzte sich der durchschnittliche Personalbestand aus 358 gewerblichen und angestellten Arbeitnehmern (davon 102 aus Zugang zum Konsolidierungskreis) und aus 36 Auszubildenden/BA Studenten zusammen. Das Abschlussprüfergesamthonorar in Höhe von TEUR 52 entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen.
28. Mai 2024 accompio GmbH, München gez. Torsten Otto gez. Markus Mönckemeyer gez. Simon Berger gez. Felix Zöbisch Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Konzernkapitalflussrechnung zum 31. Dezember 2023
Eigenkapitalspiegel für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die accompio GmbH, München, Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der accompio GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der accompio GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse: - entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehe. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus: - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. - holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. - beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 28. Mai 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Dirk Luther, Wirtschaftsprüfer Tobias Adler, Wirtschaftsprüfer Angabe gemäß § 328 Abs. 1a S. 1 HGBDer Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 30. Mai 2024 gebilligt. |
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