Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Auto-Centrum Hoffmann GmbH
Weidenäckerstraße 1, 07381 Pößneck, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Hoffmann seit 5.11.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Christian Hoffmann | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Auto-Centrum Hoffmann GmbHPößneckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023Auto-Centrum Hoffmann GmbHPößneckAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Auto-Centrum Hoffmann GmbHPößneck
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023Auto-Centrum Hoffmann GmbHPößneckA. Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses 1. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des §§ 242 ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH-Gesetz) erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. 2. Gliederungsgrundsätze Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht im Vergleich zum Vorjahr. Eine Mitzugehörigkeit von Vermögensgegenständen und Schulden zu anderen Posten der Bilanz bestand nicht. Eine Mitzugehörigkeit von Vermögensgegenständen und Schulden zu anderen Posten der Bilanz bestand nicht. 3. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts Anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB bestehen nicht. Die Bilanzierungsmethoden wurden stetig zum Vorjahr ausgeübt. 4. Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die Bewertungsmethoden wurden stetig zum Vorjahr ausgeübt. B. Auf Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden: 1. Immaterielles Anlagevermögen und Sachanlagen Entgeltlich erworbenes immaterielles Anlagevermögen und Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger, nutzungsbedingter Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibung erfolgte linear. Die Zugänge werden linear pro rata temporis auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. 2. Vorräte Das Vorratsvermögen wurde wie folgt bewertet: Die Bewertung der Neu- und Gebrauchtfahrzeuge erfolgte zu den Einstandspreisen zuzüglich der Lohn- und Materialleistungen der eigenen Werkstatt, soweit die Leistungen vor dem Bilanzstichtag erbracht worden sind. Wertabschläge im Rahmen einer verlustfreien Bewertung sind vorgenommen worden. Entstandene Verluste beim Verkauf von Gebrauchtwagen in 2024 sind bei der Bewertung der jeweiligen Fahrzeuge berücksichtigt worden. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu den letztgültigen Einstandspreisen oder den jeweils niedrigeren Marktpreisen zum Bilanzstichtag bewertet. Abschläge für technisch veraltete Waren waren nicht vorzunehmen. Sicherungsrechte Dritter liegen in der handelsüblichen Art vor. Soweit das Vorratsvermögen frei von solchen Sicherungsrechten ist, bestehen Sicherungsübereignungsverträge zur Sicherung gegebener Bankkredite. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Uneinbringliche Forderungen werden als Forderungsverluste ausgewiesen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. 4. Rückstellungen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht zu verzeichnen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren und ungewissen Verpflichtungen. Garantieansprüche von Kunden bilden mit Rückdeckungsansprüchen von dem Hersteller und mit einer Rückversicherung für Gebrauchtwagen eine Besteuerungseinheit, so dass eine Rückstellung nicht zu bilden war. Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagte Körperschaft- und Gewerbesteuer des Jahres 2023. 5. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind im "Bruttoanlagespiegel" dargestellt. Dieser liegt als Anlage dem Anhang bei. 2. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt entsprechend des Gesellschaftsvertrages der Auto Centrum Hoffmann GmbH € 125.000 ,- und ist voll eingezahlt. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Aufwendungen für die Jahresabschlusskosten, die durchzuführende gesetzlich vorgeschriebene Jahresabschlussprüfung, Rückstellungen für noch ausstehenden Urlaub der Mitarbeiter und die Aufwendungen für die Aufbewahrung der Unterlagen. Die Wertermittlung erfolgte im Wege einer sachgerechten Schätzung. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Durch die Anwendung des BilRuG und der geänderten Umsatzerlösdefinition nach § 277 Abs. 1 HGB werden die sonstigen betrieblichen Erträge - Mieterträge - in dem Posten Umsatzerlöse ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen € 51.820,26 (Vorjahr € 39.866,51). Außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Nr. 5 und 6 HGB wurden nicht vorgenommen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 14.530,62. Unter den Erträgen und Aufwendungen finden sich keine von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung. E. Sonstige Angaben 1. Latente Steuern Auf den Ansatz aktiver latenter Steuern wurde verzichtet. 2. Zusammensetzung der Organe und deren Gesamtbezüge Geschäftsführung und Vertretung obliegen Herrn Christian Hoffmann, Betriebswirt des Handwerks. Er hat Einzelvertretungsbefugnis und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft macht Gebrauch von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB zu den Angaben über die Gesamtbezüge der in § 285 Nr. 9 HGB genannten Personen. Prokuren wurden keine erteilt. 3. Personalbestand
4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, und Leasing- oder Wartungsverträgen bestehen nur im üblichen Umfange und sind von untergeordneter Bedeutung. Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen für das Geschäftsjahr für die Körperschaft- und Gewerbesteuer insgesamt € 57.452,40. 5. Ergebnisverwendung Die Bilanz weist einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 88.440,53 aus. Die Bilanzsumme beläuft sich auf EUR 10.479.774,76. Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres sowie den Gewinnvortrag in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und sich auf die Darstellung der Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage der Gesellschaft auswirken, waren nicht bekannt.
Pößneck, den 07. August 2024 Christian Hoffmann ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023Auto-Centrum Hoffmann GmbHPößneck
LAGEBERICHT zum 31.12.2023Auto-Centrum Hoffmann GmbHPößneckI. Grundlagen des Unternehmens a) Geschäftsmodell des Unternehmens Die Geschäftstätigkeit der Auto-Centrum Hoffmann GmbH erstreckt sich auf den Verkauf von Neufahrzeugen (PKW, Nutzfahrzeugen und Wohnmobilen), den Verkauf von Neu-, Vorführ- und Gebrauchtwagen sowie den Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör der Marken Volkswagen PKW, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Seat, Skoda und Sunlight. Ferner wurden Reparaturleistungen als autorisierter Servicepartner für diese Marken erbracht. Zu unseren Kunden zählen Firmen und Privatpersonen. Mit den Herstellerfirmen VW, SEAT, Skoda und Sunlight sind folgende Verträge geschlossen:
Unser Unternehmen hält diese Verträge an den Standorten in Pößneck und Saalfeld. Aktuell sind 56 Mitarbeiter beschäftigt. b) Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung ist unser Unternehmen nicht aktiv. II. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Mit einem nahezu "Null" Wirtschaftswachstum war die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2023 weiterhin geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine, der zunehmenden Eskalation im Nahen Osten und der angespannten Situation zwischen China und USA. Trotz einer wirtschaftlich angespannten Lage konnte die Automobilindustrie ihren Umsatz aus der Inlandsproduktion im Jahr 2023 um 10 Prozent auf knapp 558,1 Milliarden Euro steigern. Ein Teil des Umsatzplus dürfte dabei auch der immer noch erhöhten Inflation geschuldet sein. Das Umsatzplus verteilte sich dabei etwa proportional auf das Inlands- (+11 Prozent) und Auslandsgeschäft (+10 Prozent). Knapp 70 Prozent des Gesamtumsatzes ging dabei auf das Auslandsgeschäft zurück, etwa 30 Prozent davon entfielen wiederum auf Geschäfte mit Ländern innerhalb der Eurozone. Der Umsatz aus dem Geschäft mit Kunden innerhalb der Eurozone stieg dabei um 21 Prozent und damit deutlich stärker als der Umsatz mit Kunden außerhalb der Eurozone (+6 Prozent). b) Geschäftsverlauf Umsatz- und Absatzmengenentwicklung Wir können auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 konnte gegenüber dem Vorjahr um rund 6,77 % gesteigert werden. Der größte Zuwachs wurde in den Bereich Gebrauchtwagen und im After Sales erzielt. Die Wohnmobilvermietung entwickelte sich weiterhin positiv. Der Neuwagenumsatz ging gegenüber dem Vorjahr etwas zurück, betrachtet man durchschnittlich die Jahre zuvor, wurde der Neuwagenumsatz etwa 5 % gesteigert. Der Gebrauchtwagenumsatz verzeichnete insgesamt eine Steigerung von 14,04 % gegenüber dem sehr starken Vorjahr. Die Teile- und Serviceumsätze entwickelten sich weiter positiv um knapp 10%. Die abgesetzten Stückzahlen entwickelten sich bei Gebrauchtwagen sehr positiv um 16 %, wiederum die Neuwagen verzeichneten einen Rückgang um 4 %. c) VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. Ertragslage Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen die Bereiche Verkauf Neu- und Gebrauchtwagen dar. Unsere Umsätze hängen hier stark von der Sortimentspolitik der Autohersteller ab. Der Jahresüberschuss 2023 beläuft sich auf TEUR 89 gegenüber dem Vorjahr von TEUR 426. Das Jahresergebnis ist maßgeblich von den stark gestiegenen Zinsen sowie den steigenden Personalkosten unter Druck geraten. Lagerwagenoptimierung, schnellerer Lagerumschlag und stringentes Forderungsmanagement sind die wichtigsten Schwerpunkte in naher Zukunft. Unsere Beschäftigungslage ist als sehr gut zu bezeichnen. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Eigenkapitalquote entwickelt sich weiterhin positiv auf 13,48 % (12,7% ggü. Vorjahr). Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist gut. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil. d) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cashflow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Unter Cashflow wird die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds ausgewiesen. Im Berichtsjahr erzielten wir eine Umsatzrendite von 0,43 % und der Cashflow beziffert sich auf 511.648,37 €. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. e) Gesamtaussage. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist unter Berücksichtigung der branchenweiten angespannten Marktlage zufriedenstellend. III. Prognosebericht Die Gesellschaft hat keine wesentlichen Änderungen geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. In unserer Planung für 2024 gehen wir von einer gleichbleibenden Umsatz- und Gewinnentwicklung aus. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht Risikobericht Die Risikosituation für unser Unternehmen ist nach Abschluss des Wirtschaftsjahres im Jahr 2023 durch die allgemeine weltweite Verunsicherung aufgrund des Krieges in der Ukraine, des größer werdenden Konfliktes zwischen den USA und China sowie der Eskalation im Nahen Osten, steigender Inflation und der Rezessionsgefahr in Deutschland sowie dem gro- ßen Fachkräftemangel belastet. Mit diesen erschwerten Bedingungen stehen nicht nur wir, sondern auch unsere Kundschaft vor neuen Herausforderungen. Es zeichnet sich in unserem regionalen Umfeld eine sich abschwächende Auftragssituation unserer Käuferschaft im Bereich Bauwesen ab. Die Auftragsbücher der im Handwerk tätigen Abnehmerkreise sind noch gut gefüllt. Die finanziellen Belastungen der Privatkundschaft und der Unternehmen aufgrund der Energiepreisentwicklung und der Inflation nehmen zu. Der Fokus der Geschäftsführung liegt deshalb weiter darauf, die Kernprozesse im Unternehmen stabil zu halten, die Zahlungsflüsse zu optimieren, um somit die kurz- und langfristige Handlungsfähigkeit unseres Unternehmens sicherzustellen sowie Forderungsausfälle zu vermeiden. Zur Risikoreduktion findet eine permanente Überprüfung der Portfolio- und Volumenplanung, sowie der Liquidität statt. Durch eine realistische und zielorientierte Planung der Ressourcen unseres Betriebes und einem daraus folgenden permanenten Soll-Ist- Abgleich überwachen wir alle wichtigen Kennzahlen und erkennen frühzeitig intern oder extern verursachte Abweichungen. Durch dieses Vorgehen können wir frühzeitig auf diese Entwicklungen Einfluss nehmen. Chancenbericht Unser Ziel ist es durch weiteres Wachstum unseres Kerngeschäfts im schwierigeren Umfeld zu konsolidieren. Ein strategischer Schwerpunkt wird dabei sein, den After-Sales-Bereich als starke tragende Säule des Unternehmens weiter auszubauen. Denn durch die steigende Qualität der Fahrzeuge und der damit verbundenen Verlängerung der Wartungsintervalle bei sinkenden Gewährleistungsfälle, ein sich verändertes Kaufverhalten der Kunden oder die Verlängerung der Haltedauern von Fahrzeugen ist es zunehmend von Bedeutung anspruchsvolle Serviceleistungen langfristiger zu erbringen und ein hohes Niveau in der Kundenbetreuung sowie Kundenzufriedenheit als Voraussetzung dafür zu sichern und auszubauen. Ein wichtiger Schwerpunkt wird der Ausbau der Wohnmobilsparte im Bereich Vermietung, Handel und Instandhaltung sein. Ab dem Sommer 2024 werden wir die Reisemobilmarke Weinsberg als Händler vertreten. Die Mitarbeiter unseres Unternehmens sind das wichtigste Kapital für unseren betrieblichen Erfolg. Die Aus- und Weiterbildung, aber auch vor allem die Spezialisierung unserer Mitarbeiter, als eines der wichtigsten Themen überhaupt, wird uns auch im Geschäftsjahr 2024 signifikant begleiten. Unterstützt werden unsere Mitarbeiter durch eine sehr gut ausgebildete Führungsebene. Eine ausreichende Quantität und eine sehr gute Qualität des Bestandes an Facharbeitern und Auszubildenden wird eine entscheidende Rolle für die Erhaltung des hohen Qualitätsstandards unseres Hauses spielen. Was auf der anderen Seite auch zu höheren Kosten in der Aus- und Weiterbildung führt und die Fragen nach einer noch leistungsgerechten Vergütung unserer Mechatroniker aufwirft. Dies ist aus Sicht der Gesellschaft nicht ohne entsprechende Investition in das Personal zu erreichen. Weitere Chancen ergeben sich aus der zunehmenden Digitalisierung, in die weiterhin stark investiert werden muss, durch die effizienteren Prozesse ermöglicht werden und dem Kunden mehr Service rund um dessen individuelle Mobilität geboten werden kann. Wir möchten weiterhin als einer der attraktivsten Arbeitgeber in unserer Region gelten, wobei die Familienfreundlichkeit, gutes Arbeitsklima und Integration der Mitarbeiter in die Arbeitsabläufe mit an oberster Stelle stehen. Wichtig ist uns dabei auch, wie unsere Mitarbeiter die familiären Belange mit den notwendigen betrieblichen Aufgaben gerade in Zeiten der Energiekrise und steigender Inflation in Einklang bringen können. Nur durch eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit ist eine hohe Kundenzufriedenheit zu erreichen. Gesamtaussage Die Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, dem Rückgang im Service und Teilemarkt bedingt durch den Fortschritt bei der Elektromobilität und den Aktivitäten der freien Werkstätten. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind aktuell nicht erkennbar. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Dieser konnte im Berichtszeitraum solide ausgebaut werden. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten, teilweise Factoring und über Gesellschafterdarlehen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Pößneck, 07. August 2024 Christian Hoffmann Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Auto-Centrum Hoffmann GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Auto-Centrum Hoffmann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto-Centrum Hoffmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaft geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lagebericht getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellten.
Jena, 07. August 2024 Brammertz
& Lau GmbH
Astrid Brammertz, Wirtschaftsprüferin |
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