Energetische Verwertung von Abfällen
TK-Service GmbH
Max-Planck-Straße 6, 59423 Unna, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Hadasch seit 5.4.2004 | Geschäftsführer |
Gabriele Maria Reher seit 5.4.2004 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TK-Service GmbHUnnaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen der Gesellschaft Wirtschaftliche Grundlage der TK-Service GmbH - im Folgenden auch Gesellschaft oder TEKA - ist der Groß- und Einzelhandel mit Eiskrem und Tiefkühlprodukten. Hierzu unterhält die Gesellschaft Lager-, Verkaufs- und Verwaltungsgebäude auf eigenen und gemieteten Grundstücken in: • Appelhülsen; • Bergkamen; • Bestwig; • Datteln; • Dortmund-Aplerbeck; • Dortmund-Wickede; • Hamm; • Iserlohn; • Menden; • Münster; • Nottuln; • Plettenberg; • Schwerte; • Unna; • Werl. In den vorstehenden Filialen vertreibt die TK-Service GmbH ein vielfältiges Tiefkühl-Sortiment, bestehend unter anderem aus Gemüse, Kräutern, Früchten, Fleisch, Kartoffelprodukte, Geflügel, Fisch, Backwaren, Kuchen, Torten, Eiskrem, Pizzen und Fertiggerichten. B. Wirtschaftsbericht I. Wirtschaftliches Umfeld und Märkte - Konjunktur Das preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat sich im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % vermindert. Die deutsche Wirtschaft ist damit im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 1. Quartal 2024 gegenüber dem 4. Quartal 2023 um 0,2 % gestiegen, nachdem es zum Jahresende 2023 zurückgegangen war. Im Vorjahresvergleich war das BIP im 1. Quartal 2023 preisbereinigt- und kalenderbereinigt gegenüber dem 1. Quartal 2022 unverändert (Quelle: Statistisches Bundesamt). II. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Der Gesamtmarkt für Tiefkühlkost im Lebensmittelhandel inklusive Heimdienste und Außer-Haus-Markt hat sich im Kalenderjahr 2023 in Bezug auf den Absatz um 3,4 % auf 4 Mio. Tonnen und im Bereich des Umsatzes um 18,7 % auf € 22 Mrd. erhöht. Der Tiefkühlkost-Pro-Kopf-Verbrauch ist im Jahr 2023 mit 49,4 kg um 1,7 kg leicht gestiegen (Quelle: Deutsches Tiefkühlinstitut e.V.). C. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 standen viele Unternehmen, wie auch die TK-Service GmbH, vor andauernden Herausforderungen von hohen Energiepreisen, der steigenden Inflation und dem Fachkräftemangel. Dennoch konnte sich die Gesellschaft mit einem Wachstum von Umsatz und Ergebnis behaupten. Der Umsatz und das Jahresergebnis sind gegenüber den Vorjahren gestiegen. Ursächlich hierfür ist der hohe Qualitäts-Standard und die Vielfalt der angebotenen Produkte der TK-Service GmbH. Unterstützend wirkt sich hier die Firmenphilosophie aus, jeden Kunden einzeln entsprechend seinen Bedürfnissen zufrieden zu stellen, so dass er gern wieder in einer TEKA-Filiale kauft. Im Geschäftsjahr 2023 gab es keine relevante Entspannung bei den Einkaufskonditionen, da Vergünstigungen bei einigen Nahrungsmittelgruppen Verteuerungen bei anderen Gruppen gegenüberstanden. Dennoch ist für das operative Geschäft ein Anstieg bei Umsatz und Ertrag zu verzeichnen. 1. Umsatzentwicklung Der Umsatz des Jahres 2023 beträgt 16.818 T€ und liegt somit um 25,1 % oberhalb des Vorjahresumsatzes von 13.445 T€. Ursächlich für den Anstieg des Umsatzes des Geschäftsjahres 2023 ist im Wesentlichen das gestiegene Handelsvolumen in den Filialen im Geschäftsjahr 2023. 2. Entwicklung des Geschäftsergebnisses Analog zum zuvor erläuterten Anstieg des Umsatzes von 3.372 T€ (25,1 %) stieg auch der Material- / Wareneinsatz im Verhältnis zum Umsatz um 2.119 T€ (26,5 %). Die Zunahme des Materialeinsatzes im Verhältnis zu den gestiegenen Umsätzen ist preis- und mengeninduziert. Ursächlich sind im Wesentlichen die Zunahme des Mengenumsatz sowie die gestiegenen Beschaffungskosten. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken um 25 T€ auf 89 T€ (Vorjahr: 115 T€). Ursächlich für die Minderung sind im Wesentlichen die um 23 T€ gesunkenen Erträge aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Geschäftsjahr 2023 um 149 T€ auf 1.978 T€ (Vorjahr: 1.829 T€). Ursächlich für den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen die in Höhe von 182 T€ gestiegenen Leasingaufwendungen für Tiefkühltruhen, die in Höhe von 37 T€ gestiegenen Instandhaltungsaufwendungen und die um 30 T€ gestiegenen Fahrzeugkosten bei gleichzeitig um 190 T€ gesunkenen Energiekosten. Der gesamte betriebliche Aufwand, saldiert mit den sonstigen betrieblichen Erträgen, stieg um 795 T€ auf 5.264 T€ (Vorjahr: 4.469 T€), so dass sich das Betriebsergebnis, bedingt durch den oben beschriebenen Anstieg des Rohertrags in Höhe von 1.253 T€, um 458 T€ auf 1.443 T€ (Vorjahr: 985 T€) erhöhte. Im Geschäftsjahr 2023 konnten Zinserträge und Erträge aus den Wertpapieren des Anlagevermögens in Höhe von insgesamt 43 T€ erzielt werden. Dem standen Zinsen und ähnliche Aufwendungen von 2 T€ gegenüber, so dass für das Geschäftsjahres 2023 ein Finanzergebnis in Höhe von 41 T€ auszuweisen ist. Nach Abzug der für das Geschäftsjahr 2023 zu zahlenden Ertragssteuern erzielte die TK-Service GmbH einen Jahresüberschuss in Höhe von 994 T€ (Vorjahr: 678 T€). 3. Beschaffung Die Beschaffung unserer angebotenen Waren erfolgt überwiegend direkt bei den jeweiligen Herstellern. Die inflationsbedingt deutlich gestiegenen Einkaufspreise können, wenn überhaupt, nur mit einer großen zeitlichen Verzögerung an die Kunden weitergegeben werden. 4. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 haben wir 164 T€ in das Sachanlagevermögen und 174 T€ in das Finanzanlagevermögen investiert. Die Investitionen betrafen in Höhe von 76 T€ einen gebrauchten LKW und in Höhe von 34 T€ Investitionen in Tiefkühlzellen und die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Weitere 39 T€ wurden in Anzahlungen auf technische Anlagen investiert. Hierbei handelt sich um die Anzahlung auf den Umbau einer Kühlzelle und Kälteanlage. 5. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Ursächlich für die um 939 T€ gestiegene Bilanzsumme ist im Wesentlichen der Anstieg der liquiden Mittel in Höhe von insgesamt 577 T€, die Investition in Finanzanlagen von 174 T€ und die Zunahme der sonstigen Vermögensgegenstände von 160 T€, bei gleichzeitiger Reduzierung Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe 30 T€. Bedingt durch den um 316 T€ gestiegenen Jahresüberschuss und der anteiligen Thesaurierung des Vorjahresergebnisses von 678 T€, bei einer gleichzeitig um 939 T€ gestiegenen Bilanzsumme, stieg der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital von 70,0 % auf 74,1 %. 6. Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter entwickelte sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt:
Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr 2023 von 2.544 T€ um 24,6 % auf 3.169 T€ gestiegen. Ursächlich für die Zunahme des Personalaufwands ist im Wesentlichen die Einstellung neuer Mitarbeiter zu höheren Konditionen aufgrund von Mitarbeiterfluktuation. Weiterhin wirkte sich auch die unterschiedlichen Gehaltserhöhungen im Laufe des Geschäftsjahres 2023 aus. III. Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 994 T€ liegt um 316 T€ über dem des Vorjahres (678 T€). Somit hat sich das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) um 492 T€ auf 1.479 T€ verbessert. Der Umsatz stieg um 3.373 T€ auf 16.818 T€. Der prozentuale Anteil des Wareneinsatzes am Umsatz hat sich von 59,4 % auf 60,1 % erhöht, so dass sich der Rohertrag um 1.253 T€ auf 6.707 T€ (Vorjahr: 5.454 T€) verbesserte. Aufgrund der zuvor beschriebenen Entwicklung stieg die Umsatzrentabilität von 5,0 % auf 5,9 %. 2. Vermögenslage Das Anlagevermögen - langfristig gebundenes Vermögen - hat sich im Geschäftsjahr 2023 unter Berücksichtigung der Zugänge saldiert mit den Abschreibungen um 129 T€ erhöht. Den Zugängen von 338 T€ stehen Abschreibungen von 206 T€ gegenüber. Das Gesamtvermögen hat sich um 939 T€ erhöht. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen die Zunahme der liquiden Mittel und der sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von zusammen 736 T€, bei gleichzeitiger Minderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 30 T€. 3. Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 ist das kurzfristig gebundene Vermögen um 810 T€ und das langfristig gebundene Vermögen um 129 T€ gestiegen. Dadurch hat sich der Anteil des kurzfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen von 55,6 % im Vorjahr auf 59,9 % erhöht. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 1.015 T€ und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 54 T€. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen der gestiegene Jahresüberschuss und der Abbau des Vorratsvermögens, saldiert mit der Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug -274 T€. Die Auszahlungen für Investitionen in das Sach- und Finanzanlagevermögen überkompensierten die Einzahlungen aus der Veräußerung von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens, so dass ein negativer Cashflow aus der Investitionstätigkeit erzielt wurde. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit finanzierte sich somit aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Im Wesentlichen aufgrund der Auszahlungen für die Tilgung von Krediten in Höhe von 92 T€ und der Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter der TK-Service GmbH von 70 T€ ergibt sich für das laufenden Geschäftsjahr ein Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -164 T€. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit wurde somit ebenfalls aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert. Insgesamt hat sich der Finanzmittelfonds um 577 T€ auf 2.082 T€ erhöht. C. Nachtragsbericht Ab Februar 2022 kam es in der Ukraine zu einem Angriffskrieg seitens Russland. Derzeit ist nicht absehbar, wann dieser Zustand enden wird. Dies führt zu einer nicht abschätzbaren Beeinträchtigung von Liefer- und Absatzprozessen bei nahezu allen Unternehmen. Da die Gesellschaft durch die Kühlung und den Transport ihrer Lebensmittel unmittelbar von den Energiekosten abhängig ist, haben auch die exorbitant steigenden Energiekosten unmittelbaren Einfluss auf die Geschäftsentwicklung. Insbesondere den steigenden Energiekosten kann nur durch den Einsatz energieeffizienterer Kühlzellen und zeitversetzt mit moderaten Preiserhöhungen entgegengewirkt werden. D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht I. Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland hat sich merklich eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex sank im Juli auf 87,0 Punkte, nach 88,6 Punkten im Juni. Die Unternehmen waren weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Mit Blick auf die kommenden Monate hat die Skepsis merklich zugenommen. Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise fest. Auch im Handel hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Die Unternehmen waren mit den laufenden Geschäften weniger zufrieden. Dies gilt insbesondere für den Einzelhandel. Auch bei den Erwartungen zeigten sich größere Zweifel (Quelle: ifo-Institut). Dennoch gehen wir für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 von einem leicht steigenden Umsatz und Rohergebnis aus. Allerdings ist zu befürchten, dass die steigenden Energie- und Lebenshaltungspreise konjunkturdämpfend wirken werden und die Preisentwicklungen zu Einbrüchen in der Wirtschaft führen können. Die noch zu Beginn der Ukrainekrise boomende Wirtschaft wird sich im Laufe des Jahres 2024 abkühlen und im Laufe des Jahres 2025 stagnieren und somit die immens gestiegenen Einkaufs- und Energiepreise weiter belasten. Die TK-Service GmbH ist ausschließlich in Deutschland tätig und daher wird die Geschäftsentwicklung ausschließlich durch die Inlandsnachfrage und die Binnenkonjunktur beeinflusst. Ein besonderes Risiko ist die sich androhende massive Preissteigerung im Bereich der Energie. Auch dieses wird nicht nur unser Unternehmen, sondern auch die gesamte Wirtschaft sowie die privaten Haushalte treffen. Ein weiteres Risiko sehen wir im Anstieg der Einkaufspreise unserer Artikel, welche wir nur zeitversetzt und moderat in unsere Preiskalkulation einfließen lassen können. Die Liquidität der TK-Service GmbH ist im Rahmen unserer Finanzierungsfazilitäten gesichert.
Unna, 19. Mai 2025 TK-Service GmbH gez. Joachim Hadasch, Geschäftführer gez. Gabriele Reher, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023TK-Service GmbH, UnnaI. Allgemeine Angaben Die TK-Service GmbH hat ihren Sitz in Unna und ist beim Amtsgericht Hamm unter der Registernummer HR B 4041 erfasst. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Die Bilanz ist nach § 266 Absatz 2 und 3 HGB gegliedert. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Absatz 2 HGB. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden gemäß § 253 Absatz 3 HGB zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauern linear oder degressiv vorgenommen. Finanzanlagen (Wertpapiere des Anlagevermögens) werden gem. § 253 Absatz 3 HGB mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Börsen- oder Kurswert bewertet. Erträge aus Zuschreibungen gem. § 253 Absatz 5 HGB werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Abschreibungen auf den niedrigeren Kurswert gemäß § 253 Absatz 4 HGB werden unter Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens ausgewiesen. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Vorräte werden einzeln mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der anteiligen Beschaffungskosten (Frachten, Einkaufsprovisionen) oder gemäß § 253 Absatz 4 HGB mit dem niedrigeren Tageswert zum Bilanzstichtag bewertet. Den im Vorratsvermögen erkennbaren Risiken, die sich aus einer überdurchschnittlich langen Lagerdauer und geminderter Verwendbarkeit ergeben, wird durch Bewertungsabschläge Rechnung getragen. Forderungen sowie sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nominalwert bilanziert. Zweifelhafte Forderungen werden mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt. Liquide Mittel, Rechnungsabgrenzungsposten und die Posten des Eigenkapitals werden mit dem Nominalbetrag bilanziert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen und sind mit dem in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, der Sachanlagen und der Finanzanlagen - Anlagespiegel gemäß § 284 Absatz 3 HGB - wird auf Seite 7 des Anhangs dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
5. sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB in Höhe von insgesamt 4.167 T€, wovon 849 T€ innerhalb eines Jahres fällig sind. Sie setzen sich ausschließlich aus finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen zusammen. Die zum 31. Dezember 2023 bestehenden Leasingverhältnisse haben eine Restlaufzeit bis maximal 2030. Der Zweck und der Vorteil der Leasingverträge besteht in der Verbesserung der Liquidität der Gesellschaft. Das Risiko der Leasingverträge besteht in der zukünftigen Belastung der Liquidität der Gesellschaft durch die Zahlungsverpflichtungen aus den Leasingverträgen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von 16.818 T€ (Vorjahr: 13.445 T€) wurden ausschließlich im Inland erzielt. 2. sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträge sind unregelmäßige und periodenfremd Erträge in Höhe von 2 T€ (Vorjahr: 3 T€) enthalten. 3. sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten unregelmäßige und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 1 T€ (Vorjahr: 1 T€). 4. Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Steueraufwand in Höhe von 484 T€ betrifft im Wesentlichen das Geschäftsjahr 2023. V. sonstige Angaben 1. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beträgt 84 Arbeitnehmer (Vorjahr: 74 Arbeitnehmer) und teilt sich wie folgt auf:
2. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 sind: • Herr Kaufmann Joachim Hadasch, Dortmund, und • Frau Kauffrau Gabriele Reher, Münster. Von der Schutzklausel gemäß § 286 Absatz 4 HGB wird Gebrauch gemacht. 3. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft beeinflussen, eingetreten. 4. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von 924 T€ - bestehend aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 994 T€ abzüglich der Vorabausschüttung von 70 T€ - in die Gewinnrücklagen einzustellen.
Unna, 19. Mai 2025 TK-Service GmbH gez. Joachim Hadasch, Geschäftsführer gez. Gabriele Reher, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.05.2025 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die TK-Service GmbH, Unna Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TK-Service GmbH, Unna, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TK-Service GmbH, Unna, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Werl, 19. Mai 2025 Tillmann
& Weich GmbH
gez. Joachim Twardy, Wirtschaftsprüfer |
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