Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 16167
Eingetragen
17.5.2010
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Arbeits- und BerufsbekleidungHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Berufsund Schutzkleidung aller Art, insbesondere unter dem registrierten Warenzeichen S-GARD. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die zur Erreichung des Gesellschaftszweckes notwendig oder nützlich erscheinen, auch zur Beteiligung an anderen Unternehmen oder zum Erwerb anderer Unternehmen. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hubert Schmitz
seit 17.5.2010
Geschäftsführer
Bruno Schmitz
seit 17.5.2010
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hubert Schmitz GmbH

Heinsberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31.12.2023

Grundlagen des Unternehmens

Die Hubert Schmitz GmbH ist ein international tätiger Hersteller von Feuerwehrschutzkleidung und Schutzkleidung für spezielle Bereiche. Unter dem Warenzeichen S-GARD fertigt das Unternehmen hochwertige Produkte und vertreibt diese weltweit. In Heinsberg sind die Bereiche Forschung/Entwicklung, Musterkonfektion, Reparaturservice, Produktionssteuerung, Qualitätskontrolle, Logistik, Vertrieb und Verwaltung angesiedelt. Die Konfektion der Schutzkleidung erfolgt in Tunesien über ein verbundenes Unternehmen und in Polen. Seit 2016 ist unser Unternehmen Mitglied bei der Fair Wear Foundation. Mit ihren Mitgliedern setzt sich die unabhängige, gemeinnützige Organisation weltweit dafür ein, die Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie zu verbessern.

In den DACH-Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz zählt die Hubert Schmitz GmbH zu den Marktführern im Premiumbereich, der sich durch die Verarbeitung hochwertiger Materialien auszeichnet. Darüber hinaus wurden im Jahr 2023 in 25 weiteren europäischen und außereuropäischen Ländern Umsätze mit Handelspartnern getätigt.

Neben der eigenen Entwicklungsabteilung beteiligt sich unser Unternehmen seit 2008 an nationalen und europäischen Forschungsvorhaben im Rahmen der zivilen Sicherheit. Ebenfalls sind wir in drei verschiedenen Gremien beim Deutschen Institut für Normung (DIN) tätigt. Unser Unternehmen ist Inhaber von 2 Gebrauchsmustern und 15 Patenten bzw. Patenanmeldungen.

Wirtschaftsbericht

Unsere Branche verzeichnet besonders in den DACH Ländern und in anderen Ländern Europas eine höhere Nachfrage, da in die zivile Sicherheit mehr investiert wird und auf Grund der vorangegangen Corona Periode weniger beschafft werden konnte.

Auf Grund der aktuellen Ukraine Krise und den zunehmenden klimabedingten Großeinsätzen der Einsatzkräfte, wie Waldbrände und Flutkatastrophen verzeichnen wir ein erhöhtes Sicherheitsdenken in unserer Gesellschaft. Ebenfalls hat sich der Hygieneanspruch bei den Feuerwehren weiterhin verstärkt, was sich positiv auf unser Geschäft auswirkt.

Vor diesem Hintergrund ist die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um 26,15% gestiegen. Der Auftragsbestand Ende 2023 entsprach einer Kapazitätsauslastung von 6,5 Monaten. Die Position unseres Unternehmens im Gesamtmarkt konnte somit weiter gefestigt und ausgebaut werden.

Der starke Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr ist begründet durch mehrere Faktoren, wie Gewinnung größerer Ausschreibungen und ein allgemein gut gelaufenes Tagesgeschäft. Die Preissteigerungen haben sich im Berichtsjahr im Einkauf als auch im Verkauf wieder stabilisiert.

Der Umsatzanstieg führte zu Erweiterungen in der Produktion, im Vertrieb und in der Verwaltung.

Lage des Unternehmens

Vermögenslage

Die Vermögenslage ist wie auch in den Vorjahren geprägt durch eine sehr hohe Eigenkapitalquote. Die Eigenkapitalquote beträgt 71%.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden planmäßige Investitionen an unserem Standort in Heinsberg in den Bereichen EDV und Maschinen vorgenommen, um die Bearbeitung und Abwicklung des gestiegenen Auftragsvolumens zu gewährleisten.

Auf der Aktivseite bilden die Vorräte mit 57 % der Bilanzsumme den größten Bilanzposten. Der Anstieg der Vorräte um 15,2% im Vergleich zum Vorjahr, ist auf die Lieferschwierigkeiten unserer Materiallieferanten in den letzten Jahren zurückzuführen.

Die in dem letzten Jahr begonnene Problematik der Materialbeschaffung hat sich im Jahr 2023, auch durch den Ukraine-Krieg, weiter verschärft. Die Lieferzeiten der Materialien haben sich stark verlängert. Auf Grund des sehr hohen Auftragsvolumens und dem Zustand, dass unsere Zulieferer nicht mehr in der Lage sind, Just-in-Time zu liefern, sind wir gezwungen, uns von der Beschaffungsseite her entsprechend abzusichern, was zu einem hohen Warenbestand führt.

Die Gesellschaft arbeitet ohne Bankdarlehn. Kurzfristige Rückstellungen sowie Verbindlichkeiten resultieren aus dem laufenden Geschäft.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 sind die Umsatzerlöse und Gesamtleistung gestiegen. Das Rohergebnis konnte um ca. 17% gesteigert werden.

Trotz gestiegener Personalaufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurde ein höheres Ergebnis vor Steuern erzielt.

Finanzlage

Die Liquiden Mittel sind auf Grund der notwendigen höheren Materialbestände gesunken. Unser Unternehmen verfügt mit ca. 2,6 Mio€ an liquiden Mitteln über eine ausreichende Liquidität für den laufenden Prozess. Investitionen in das Anlagevermögen wurden aus dem Cash-Flow finanziert.

Chancen

Wie jedes Unternehmen ist auch die Hubert Schmitz GmbH in seinem unternehmerischen Handeln mit unterschiedlichen Risiken konfrontiert. Eine Risiko- und Prozessbewertung für die relevanten Bereiche erfolgt einmal jährlich im Rahmen unseres Managementsystems. In Verbindung mit einer permanenten Marktbeobachtung können Chancen und strategische Risiken frühzeitig erkannt werden.

Zur nachhaltigen Absicherung unseres Wachstums verfolgen wir neben der Erschließung neuer Märkte eine konsequente Produktentwicklung. Im Rahmen unserer Teilnahme an Forschungsvorhaben und der Zusammenarbeit mit Unternehmen aus anderen Branchen, wie Elektronikfirmen, großen Forschungsinstituten und Hochschulen, arbeiten wir interdisziplinär und erhalten wichtige Impulse für zukünftige Produkte.

Unser Produktionsstandort in Tunesien als verbundenes Unternehmen und die externe Konfektion in Polen sichern uns gute Produktionsmöglichkeiten. Die weiterhin stabile infrastrukturelle Anbindung und die damit verbundenen Transportmöglichkeiten ermöglichen uns flexible Produktionszeiten.

Risiken

Das Geschäft mit Feuerwehren und öffentlichen Auftraggebern hängt wesentlich von den konjunkturellen Entwicklungen in den einzelnen Ländern ab. Erfahrungsgemäß reagieren diese Auftraggeber haushaltsbedingt darauf mehrere Monate später. Inwieweit und in welchem Maße die weltwirtschaftlichen Spannungen zwischen China und den USA, Auswirkungen auf unser Geschäft haben werden, ist nicht verlässlich zu schätzen oder zu quantifizieren. Ebenfalls sind zum Zeitpunkt der Lageberichtserstellung die Auswirkungen des Ukrainekrieges, der Konfliktsituation in Israel und der Energiekrise weiterhin schwer abzuschätzen. Wir gehen von angespannten Haushaltslagen bei der öffentlichen Hand ab dem Jahr 2024 aus.

Gegen eines unserer Patente und gegen eines unserer Gebrauchsmuster wurden durch einen Wettbewerber Einsprüche eingereicht. Die Erfolgsaussichten unseres Wettbewerbers erachten wir aber als gering.

Gegen Zahlungsausfälle unterhält unser Unternehmen eine Kreditversicherung. Eine restriktive Bonitätsbewertung, konsequentes Debitorenmanagement und eine hohe Eigenkapitalquote sichern die Liquidität unseres Unternehmens.

Wir gehen davon aus, dass die Inflation auch weiterhin Auswirkungen auf unsere Kosten, insbesondere auf die Lohnkosten haben wird. Diese Entwicklung ist für die nächsten Jahre schwer abzuschätzen.

Prognosebericht

Deutschland und Europa investieren weiterhin in Sicherheitstechnik und in den Katastrophenschutz, wovon auch unsere Branche profitieren wird. Das Thema Feuerwehr-Einsatzhygiene wird in den nächsten Jahren verstärkt an Bedeutung gewinnen, woraus sich die notwendige Zahl an Bekleidungsteilen erhöhen und daraus eine entsprechend gesteigerte Nachfrage entwickeln wird.

Aufgrund unserer Vertriebsaktivtäten, verbunden mit unserem deutschen Standort, werden wir unsere Position in den DACH-Ländern weiter stärken und den Export darüber hinaus weiter forcieren. Dazu werden wir die Kapazitäten in unseren Konfektionsbetrieben erhöhen.

In 2022 wurde mit dem Bau eines neuen Bürogebäudes an unserem Standort in Dremmen begonnen. Dessen Fertigstellung und Mietbeginn erfolgte im Mai 2024.

Aufgrund der noch vorhandenen Liquidität bei den öffentlichen Haushalten gehen für das Jahr 2024 von einer stabilen Umsatz-/Ergebnisentwicklung unseres Unternehmens aus. Eine Prognose über den Zeitpunkt 31.12.2024 ist nicht möglich.

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

2023 2022
A. Anlagevermögen 1.022.570,88 694.007,88
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.035,00 24.359,00
II. Sachanlagen 821.935,88 476.048,88
III. Finanzanlagen 193.600,00 193.600,00
B. Umlaufvermögen 14.480.361,59 11.792.719,87
I. Vorräte 8.888.997,69 7.717.071,82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.981.865,55 1.858.080,17
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.609.498,35 2.217.567,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.849,16 11.439,65
SUMME AKTIVA 15.514.781,63 12.498.167,40

PASSIVA

2023 2022
A. Eigenkapital 10.996.869,06 9.117.158,06
I. Gezeichnetes Kapital 410.000,00 410.000,00
II. Kapitalrücklage 43.445,85 43.445,85
III. Bilanzgewinn 10.543.423,21 8.663.712,21
B. Rückstellungen 2.334.378,78 1.557.906,18
C. Verbindlichkeiten 2.183.533,79 1.823.103,16
SUMME PASSIVA 15.514.781,63 12.498.167,40

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2023

2023 2022
1. Rohergebnis 13.832.378,24 11.859.796,66
2. Personalaufwand 5.221.224,23 4.548.344,31
a) Löhne und Gehälter 4.611.899,46 3.929.343,07
b) Soziale Abgaben und Aufw. f. Altersversorgung und f. Unterstützung 609.324,77 619.001,24
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 138.375,32 173.079,62
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.144.661,08 2.799.725,69
5. Zinsen und ähnliche Erträge 8.427,20 5.960,02
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.336.544,81 3.155,09
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.651.106,00 1.343.654,38
8. Ergebnis nach Steuern 3.685.438,81 2.997.806,59
9. Sonstige Steuern 5.728,04 5.000,00
10. Jahresüberschuss 3.679.710,77 2.992.806,59

Anhang zum 31.12.2023

1. Allgemeine Angaben

Sitz der Hubert Schmitz GmbH ist Heinsberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter HR B 16167 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und gem. § 316 HGB prüfungspflichtig.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Aufstellung des Jahresabschlusses 2023 ist unter der Annahme der Unternehmensfortführung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB erfolgt.

Aktiva

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Eigene Leistungen sind, falls erforderlich, entsprechend der Aktivierungspflicht in den Wertansatz einbezogen. Die Sachanlagen werden grundsätzlich unter Anwendung der steuerlich anerkannten Nutzungsdauern planmäßig abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG) mit Anschaffungskosten bis € 800,00 sofort und in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist.

Das Vorratsvermögen ist zu Anschaffungswerten oder unter Beachtung des Niederstwertprinzips zum niedrigeren Stichtagswert bewertet. In den Vorräten sind halbfertige Arbeiten erfasst, die mit den Material- und Lohneinzelkosten sowie angemessenen Gemeinkostenzuschlägen erfasst wurden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten nach Abzug erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert.

Passiva

Bei den Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen berücksichtigt und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

In Bezug auf die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurde von dem Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 S. 2 HGB Gebrauch gemacht und die erhaltenen Anzahlungen von den Vorräten abgesetzt.

3. Angaben zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Die Buchwerte setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.035,00 24.359,00 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 50.065,88 € 54.030,88 €
2. technische Anlagen und Maschi- 236.100,00 € 229.881,00 €
nen
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 429.927,00 € 192.137,00 €
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 105.843,00 € 0,00 €
821.935,88 € 476.048,88 €
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 193.600,00 € 193.600,00 €
1.022.570,88 € 694.007,88 €

Die Finanzanlagen wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren beizulegenden Wert (Kurswert) bilanziert.

Vorräte

Das Vorratsvermögen setzt sich zu T€ 2.946 (Vorjahr T€ 3.970) aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, zu T€ 4.181 (Vorjahr T€ 3.413) aus unfertigen Erzeugnissen und zu T€ 2.019 (Vorjahr T€ 1.364) aus Waren zusammen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen waren in Höhe von T€ 258 (Vorjahr T€ 1.030) von Vorräten abzusetzen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt T€ 2.875 (Vorjahr T€ 1.796). Die sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 107) enthalten im Wesentlichen Mitarbeiterdarlehen (T€ 72).

Eigenkapital

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von T€ 6.864.

Rückstellungen

Die Rückstellungen enthalten Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 558 und sonstige Rückstellungen in Höhe von T€ 1.776. Diese betreffen im Wesentlichen Personalkosten (T€ 1.393) sowie Rückstellungen für Gewährleistungen und Muster (T€ 353).

Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten als größten Einzelposten Steuerverbindlichkeiten von T€ 622 (Vorjahr T€ 333). Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestanden in Höhe von T€ 17 (Vorjahr T€ 49).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten liegen unter einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Abs. 3 HGB bestehen zum Stichtag in Höhe von T€ 216 für diverse Leasingverhältnisse.

4. Sonstige Pflichtangaben

4.1 Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Zu Geschäftsführern waren im Berichtsjahr 2023 Herr Dipl.-Ing. Hubert Schmitz und Herr Dipl.-Kfm. Bruno Schmitz bestellt.

4.2 Bezüge

Für die Geschäftsführergehälter wurde die Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

4.3 Gesamthonorar des Abschlussprüfers

In Bezug auf das Honorar des Abschlussprüfers wird vom Wahlrecht nach § 288 Abs. 2. S. 3 HGB Gebrauch gemacht.

4.4 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 zum Abschlussstichtag 67 Arbeitnehmer (Vorjahr 61).

4.5 Gewinnverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von € 3.679.710,77 auf neue Rechnung vorzutragen.

4.6 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet

 

Heinsberg, 01.Oktober 2024

Die Geschäftsführung

Hubert Schmitz

Bruno Schmitz

Anlage zum Anhang

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 342.024,50 10.258,00 0,00 352.282,50
II. Sachanlagen 1.663.531,60 456.680,32 8.763,55 2.111.448,37
III. Finanzanlagen 200.080,00 0,00 0,00 200.080,00
Summe 2.205.636,10 466.938,32 8.763,55 2.663.810,87
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 317.665,50 27.582,00 0,00 345.247,50
II. Sachanlagen 1.187.482,72 110.793,32 8.763,55 1.289.512,49
III. Finanzanlagen 6.480,00 0,00 0,00 6.480,00
Summe 1.511.628,22 138.375,32 8.763,55 1.641.239,99
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.035,00 24.359,00
II. Sachanlagen 821.935,88 476.048,88
III. Finanzanlagen 193.600,00 193.600,00
Summe 1.022.570,88 694.007,88

Bestätigungsvermerk zum 31.12.2023

An die Hubert Schmitz GmbH, Heinsberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hubert Schmitz GmbH, Heinsberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hubert Schmitz GmbH, Heinsberg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung als Aufsichtsorgan für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Gesellschafterversammlung als Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heinsberg, 21. Oktober 2024

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