Beteiligungsgesellschaften
PANA Foamtec GmbH
Bunsenweg 4, 82538 Geretsried, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simone Sylvia Kopperschmidt seit 23.11.2017 | Geschäftsführer |
Paul Reichhold seit 18.1.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Reichholding GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PANA Foamtec GmbHGeretsriedJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023PANA Foamtec GmbH, GeretsriedA. Darstellung des Geschäftsverlaufs Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland kam im Jahr 2023 ins Stocken. Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen haben die Konjunktur gedämpft. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen, durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Somit konnte die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem tiefen Einbruch im Coronajahr 2020 nicht fortgesetzt werden. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2024 um 0,2 % niedriger als im Vorjahr. Konjunkturelle und strukturelle Belastungen stehen im Jahr 2024 einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung im Wege. Dazu zählen zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft, hohe Energiekosten, ein nach wie vor hohes Zinsniveau und eine unsichere politische Lage. Nach der neuen IW-Konjunkturprognose wird sich die deutsche Wirtschaft auch im Jahr 2025 nicht erholen. Hohe Kosten, politische Unordnung und viele Unsicherheiten belasten die deutsche Wirtschaft. Entwicklung der Branche Die allgemeine Branchenentwicklung spiegelte sich auch in der Umsatzentwicklung unseres Unternehmens wider. Trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds zeigte sich die Branche insgesamt stabil. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war die hohe Flexibilität der eingesetzten Produkte und Dienstleistungen, die in verschiedenen Anwendungsbereichen branchenübergreifend zum Einsatz kommen. Diese breite Einsetzbarkeit sorgte für eine stabile Nachfrage und wirkte potenziellen konjunkturellen Schwankungen entgegen. Ein bedeutender Trend bleibt der steigende Bedarf an nachhaltigen, recyclingfähigen und emissionsarmen Schaumstoffen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an technische Eigenschaften wie Brandschutz, Dämpfung und Formbeständigkeit. Unternehmen der Branche stehen zunehmend unter Druck, ihre Produktionsprozesse ökologisch zu optimieren und Innovationen voranzutreiben. Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit Die Firma besteht seit dem 18.12.2009 und hat ihren Sitz in Geretsried. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt bei der Herstellung, Verarbeitung und dem Vertrieb von Schaumstofferzeugnissen, Klebebändern, Stanz- und Formteilen aus Schaumstofferzeugnissen. Beschäftigte waren am 31. Dezember 2023
Das Unternehmen ist im Handelsregister München unter der Nummer HRB 183630 eingetragen. Die Eintragung erfolgte am 20.01.2010. Das Stammkapital beträgt EUR 25.000,00 und wird von der SSA Europe Ges.m.b.H. mit Sitz in Österreich gehalten. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung der PANA Foamtec GmbH war zufriedenstellend. Der Auftragsstand gegenüber dem Vorjahr ist gesunken. Er betrug zum 31.12.2023 ca. EUR 1,2 Mio. (Vorjahr EUR 1,8 Mio.). Der Auftragsstand hat sich ab dem zweiten Halbjahr um ca. EUR 0,6 Mio. reduziert und blieb auf diesem Niveau. Im Geschäftsjahr 2023 wurde im Vergleich zum Vorjahr ein geringeres Jahresergebnis in Höhe von EUR 594.070,82 (Vorjahr: EUR 754.420,68) erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr wurden in 2023 wieder verstärkt Investitionen in Höhe von EUR 522.837,86 (Vorjahr: EUR 181.272,49) vorgenommen, die mit rund 90 % die technischen Anlagen und Maschinen und mit rund 10 % die sonstigen Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffen. Etwa die Hälfte der Investitionen in das Anlagevermögen wurde durch Bankdarlehen finanziert. Die restlichen Ausgaben wurden durch Eigenmittel finanziert. Die Investitionen stärken die zukünftige Ertragslage unseres Unternehmens. Der Bestand an Vorräten mit EUR 1.893.982,22 (Vorjahr: EUR 2.256.862,78) konnte reduziert werden. Die Beschaffungsmarktpreise sind auch im Jahr 2023 leicht gestiegen. Die Materialaufwandsquote stieg von 46 % auf 47 %. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der PANA Foamtec GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr unwesentlich verändert. Ertragslage Der Umsatz mit EUR 10.279.193,01 entwickelte sich positiv. Der Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr betrug 6 %. Die Personalkosten sind um 19 % auf EUR 3.129.136,67 (Vorjahr EUR 2.641.703,18) gestiegen. Somit liegt die Personalaufwandsquote mit 30,3 % über dem Niveau der letzten Jahre. Die Instandhaltungskosten/Mietleasing des Maschinenparks sind um EUR 55.823,21 auf EUR 165.763,80 (Vorjahr: EUR 109.940,29) gestiegen. Die Raumkosten haben sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 53.531,79 reduziert. Aufgrund des Lagerabbaus konnte ein Fremdlager gekündigt werden. Die Gaskosten haben sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert. Bei der Umsatzleistung, stark angestiegenen Personalaufwendungen, leicht gestiegener Materialaufwandsquote, Abschreibungen und leicht gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen hat sich das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr leicht verschlechtert. Finanzlage Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt nach wie vor über kurz- und mittelfristige Bankdarlehen. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Die durchschnittliche Laufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegt weiterhin auf dem erfreulich niedrigen Niveau der Vorjahre. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Vermögenslage Die Bilanzsumme der PANA Foamtec GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 7.693.189,24. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (EUR 7.438.256,45) leicht erhöht. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 54,1 % gekennzeichnet. 24,6 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um EUR 361.278,05 auf EUR 1.614.882,73 gestiegen. Die Investitionsmaßnahmen konnten teilweise mit eigenen Mitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens. Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von rund 51 % gekennzeichnet. C. Prognosebericht Unvorhergesehene Entwicklungen und Risiken, die nicht vom Unternehmen beeinflusst werden können, erschweren jede Prognose. Wir erwarteten für das Jahr 2023 einen Umsatzzuwachs von etwa 10 %. Nach Ablauf des Geschäftsjahres betrug dieser 6 %. Der Wareneinsatz ist um 1 % gestiegen. Diese Erhöhung entspricht der Prognose-Spanne von 1,5 %. Die Personalaufwandsquote liegt bei 30 %, wie erwartet. Für den Bereich der Verwaltungskosten erwarteten wir keine großen Veränderungen. Diese Kosten konnten um 4 % reduziert werden. Wie erwartet, lag das Ergebnis für das Jahr 2023 leicht unter dem des Jahres 2022. Wir erwarten einen Umsatzrückgang im Jahr 2024 von etwa 2 %. Der Rückgang des Auftragsbestandes zum 31.12.2023 hat sich auch zu Beginn des neuen Geschäftsjahres fortgesetzt. Wir rechnen mit einem Anstieg des Wareneinsatzes um etwa 2 Prozentpunkte aufgrund der Preissteigerungen. Durch die Eröffnung einer Niederlassung in Österreich werden Investitionen in Höhe von EUR 560.000 getätigt. Die Kosten belaufen sich auf EUR 500.000 für den Maschinenpark, EUR 50.000 für den Austausch der Stapler in elektrobetriebene Fahrzeuge, der Rest in EDV und BGA. Die Personalkosten werden sich um ungefähr 7 % erhöhen. Verwaltungskosten im Vergleich zu 2023 werden in etwa gleichbleiben. Die Personalkostensteigerung wird sich in den Verwaltungskosten widerspiegeln. Die Raumkosten verändern sich nicht wesentlich. Durch die Eröffnung der Betriebsstätte in Österreich können Außenlager hier in Geretsried reduziert werden. Die Umstellung auf Dynamics ist jetzt abgeschlossen. Die EDV-Kosten werden sich um ca. EUR 20.000 reduzieren. Die Vertriebskosten werden sich angepasst an dem Umsatz reduzieren. Die Instandhaltungskosten bleiben aufgrund planmäßiger Wartung auf dem Niveau des Vorjahres. Die Zinsaufwendungen steigen um ca. EUR 30.000 aufgrund der Investitionen. Das Jahresergebnis für 2024 wird voraussichtlich bei ca. EUR 70.000 liegen und damit deutlich unter dem Vorjahreswert. Für das Jahr 2025 erwarten wir einen gleichbleibenden Umsatz. Beim Wareneinsatz rechnen wir mit keiner weiteren Steigerung. Die Personalkosten werden sich am Umsatz angepasst verändern. Wir erwarten keine signifikanten Veränderungen für den Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Das Ergebnis wird ähnlich wie im Jahr 2024 ausfallen. Chancen Ø Die Expansion nach Österreich eröffnet neue Marktpotenziale und bietet langfristige Wachstumsperspektiven. Ø Die Investition in moderne und energieeffiziente Technik (z. B. Elektrostapler) stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Unternehmens. Ø Digitalisierung und Prozessoptimierung können mittelfristig zu Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen führen. D. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Die frühzeitige Erkennung, Bewertung und Steuerung von Risiken ist ein zentrales Element unserer Unternehmensführung. Ziel des unternehmensweiten Risikomanagementsystems ist es, Entwicklungen, die die Erreichung unserer strategischen und operativen Ziele gefährden oder den Fortbestand des Unternehmens beeinträchtigen könnten, frühzeitig zu identifizieren und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Das Unternehmen verfügt über ein systematisches Risikomanagementsystem, das fortlaufend überprüft und weiterentwickelt wird. Wesentliche Bestandteile sind: Ø ein internes Überwachungssystem zur Erfassung betriebswirtschaftlicher und operationeller Risiken, Ø ein Controlling- und Frühwarnsystem zur kontinuierlichen Überwachung und Analyse von Kennzahlen sowie Ø ein strukturierter Risikomanagementprozess, der Risikosteuerung, Risikocontrolling und Risikoreporting umfasst. Zusätzlich wird unser Qualitätsmanagement durch zertifizierte Managementsysteme nach ISO 9001 und IATF 16949 unterstützt, welche systematische Prozesse zur Risikoerfassung, -bewertung und -kontrolle integrieren. Zusätzlich werden wir uns im Jahr 2024 für die ISO 14001 zertifizieren lassen und setzen damit ein klares Zeichen für unser Engagement im Bereich nachhaltiges Umweltmanagement. Wesentliche Risiken Im Rahmen unserer regelmäßigen Risikoanalyse wurden folgende wesentliche Risikofelder identifiziert: Ø Konjunkturelle Schwächephasen: Ein allgemeiner wirtschaftlicher Abschwung oder branchenspezifische Nachfragerückgänge können sich negativ auf Umsatz und Ergebnis auswirken. Ø Preissteigerungen bei Material und Energie: Anhaltend hohe Rohstoff- und Energiekosten belasten die Margen und können zu einer signifikanten Ergebnisverschlechterung führen, insbesondere wenn Weitergaben an Kunden nur eingeschränkt möglich sind. Ø Fachkräftemangel und steigende Personalkosten: Der zunehmende Wettbewerb um qualifiziertes Personal führt zu höheren Lohnkosten und birgt das Risiko personeller Engpässe in kritischen Unternehmensbereichen. Risikosteuerung und -überwachung Zur Bewältigung dieser Risiken haben wir ein integriertes Steuerungs- und Kontrollsystem etabliert. Dieses umfasst: Ø Regelmäßige Risiko-Workshops und -bewertungen auf Bereichsebene Ø Risikoberichte an die Geschäftsführung zur laufenden Überwachung der Risikolage Ø Maßnahmenpläne zur Risikominderung in kritischen Bereichen Ø Planungsszenarien zur Bewertung potenzieller Auswirkungen und zur Ableitung von Handlungsoptionen Diese Instrumente ermöglichen eine frühzeitige Identifikation von Risikotrends und eine proaktive Risikosteuerung. Zusammenfassung Das Unternehmen sieht sich gegenwärtig keinen existenzbedrohenden Risiken ausgesetzt. Dennoch besteht ein erhöhtes Risiko durch externe Faktoren wie die wirtschaftliche Entwicklung, volatile Beschaffungspreise und Arbeitsmarktveränderungen. Durch ein umfassendes, etabliertes und zertifiziertes Risikomanagementsystem sehen wir uns jedoch in der Lage, Risiken angemessen zu begegnen und deren Auswirkungen zu begrenzen. Soweit möglich und unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sinnvoll, haben wir uns gegen eine Vielzahl von Risiken versichert. Diese Versicherungen umfassen unter anderem Haftpflicht-, Sach-, Betriebsunterbrechungs-, Transport- und Vermögensschadenrisiken sowie einen Rechtschutz. Hier wird mit einem externen Versicherungsmakler regelmäßig geprüft und angepasst. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. E. Forschung und Entwicklung Die Kundenstruktur und Kundenanforderungen fordern einen hohen, mitlaufenden Aufwand in spezifischer und allgemeiner Forschung und Entwicklung. Betroffen sind hier insbesondere die Qualitäten und Anwendbarkeit der Produkte, verfahrenstechnische Abläufe sowie im Rahmen der vorhandenen Produktionsanlagen mögliche Verringerungen von Abfall und Verschnitt.
Geretsried, im Mai 2025 gez. Paul Reichhold gez. Simone Kopperschmidt BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023PANA Foamtec GmbH, GeretsriedAllgemeine Angaben Die Firma der Gesellschaft lautet PANA Foamtec GmbH. Der Sitz befindet sich in Geretsried. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 183630 eingetragen. Der Jahresabschluss der PANA Foamtec GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den relevanten Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gem. § 267 Abs. 2 HGB a. F. auf. Von dem Wahlrecht, die neuen Schwellenwerte vorzeitig in Anspruch zu nehmen, wurde kein Gebrauch gemacht. Die Erleichterungsvorschriften für die Aufstellung des Jahresabschlusses gem. § 288 HGB wurden in Anspruch genommen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung erfolgte nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 - 256a HGB. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen beibehalten werden. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei Jahren), angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Anschaffungskosten und eventuell anfallende Anschaffungskostenminderungen sind berücksichtigt. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Der Rahmen der Nutzungsdauer beträgt für die einzelnen Anlagegruppen:
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: von 2 bis 15 Jahren. Die Sachanlagen enthalten auch geleistete Anzahlungen für die Anschaffung von Maschinen. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Für Rohstoffe und Waren werden die Anschaffungskosten nach einem zulässigen Verbrauchsfolgeverfahren ermittelt. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten angesetzt. Berücksichtigt sind hierbei die direkt zurechenbaren Kosten sowie die Materialgemeinkosten und auch die Fertigungsgemeinkosten. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden alle erkennbaren Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Nennwerten angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten betreffen die periodengerechten Abgrenzungen von anteiligen Aufwendungen/ Einnahmen, die auf den Zeitraum nach dem 31.12.2023 entfallen. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern werden unter Verrechnung angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des unter vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden jeweils zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von EUR 385.978,57 (Vorjahr: EUR 357.125,44) Forderungen gegen Gesellschafter enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 276.202,33 (Vorjahr: EUR 186.783,80) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von EUR 395.983,81 (Vorjahr: EUR 389.916,82) Darlehen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr betragen EUR 381.983,81 (Vorjahr: EUR 370.983,81) Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr betragen EUR 131.175,03 (Vorjahr: EUR 136.850,13). Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr:
Der Bilanzansatz der aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 2.921,04 ergibt sich aus der Verrechnung von aktiven Steuern in Höhe von EUR 9.608,06 mit passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 6.687,02. Die latente Steuer bezieht sich auf die Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen des Anlagevermögens sowie Rückstellungen. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 15 % für KSt, 5,5 % für SolZ und 13 % für GewSt herangezogen. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00. Im ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.916.253,39 ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.322.182,57 enthalten. Aus dem Jahresüberschuss wurden EUR 450.000,00 zum 08.09.2023 ausgeschüttet. Über die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten gibt nachfolgender Verbindlichkeitenspiegel Auskunft:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 2.303.572,00 durch Buchgrundschulden gesichert. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 124.716,11 (Vorjahr: EUR 113.299,62) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der zur Ausschüttung gesperrte Betrag im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB beläuft sich auf EUR 2.921,04 und betrifft die Aktivierung der aktiven latenten Steuern. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB bestehen nicht. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch die Geschäftsführer: - Paul Reichhold, Geretsried, Geschäftsführung Marketing, Vertrieb und Einkauf - Simone Kopperschmidt, Geretsried, Geschäftsführung Finanzen, Rechnungswesen, Controlling und Personal Die Geschäftsführer sind von der Beschränkung des § 181 BGB befreit. Im Jahresdurchschnitt waren 75 Mitarbeiter - davon 55 Arbeiter (Produktion), 18 Angestellte (Verwaltung) und 2 Azubis (Verwaltung) - sowie 2 Geschäftsführer beschäftigt. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von EUR 99.588,32. Im Zusammenhang mit einem Darlehen an die Gesellschafterin bestehen zum Bilanzstichtag mögliche Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 325. Davon wurde bis zum Zeitpunkt der Tilgung des Darlehens noch TEUR 50 angefordert. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 594.070,82 auf neue Rechnung vorzutragen.
Geretsried, den 26. Mai 2025 gez. Paul Reichhold gez. Simone Kopperschmidt Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.06.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PANA Foamtec GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PANA Foamtec GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PANA Foamtec GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
München, den 26. Mai 2025 BTR
Beratung Treuhand Revision GmbH
gez. Ralph-Peter Scholz, Wirtschaftsprüfer gez. Lothar Ponzer, Wirtschaftsprüfer |
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