SAT Sächsische Autotransport und Service GmbH
Selbe AdresseReparatur und Instandhaltung von sonstigen zivilen Beförderungsmitteln a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Alexander Spannbauer seit 18.1.2024 | Geschäftsführer |
Thomas Alexander Zimmermann seit 18.1.2024 | Geschäftsführer |
René Ahnert seit 4.1.2013 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ATC Autotechnik-Center GmbHGlauchauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015LageberichtATC Autotechnik-Center GmbHA Darstellung des Geschäftsverlaufes und der Lage der Gesellschaft für das Jahr 2015 1. Gesamtentwicklung Die Gesellschaft ATC Autotechnik-Center GmbH als 100 %ige Tochter der SAT Sächsischen Autotransport und Service GmbH erbringt sämtliche technischen Dienstleistungen aus den Verträgen dieser Gesellschaft. Von 2010 bis 2013 gingen die Pkw-Zulassungszahlen in Westeuropa ständig zurück. Im Jahr 2014 sind die Pkw-Neuzulassungen erstmals wieder gestiegen. Dieser Trend setzte sich auch im Jahr 2015 fort. Laut ACEA (European Automobile Manufactures Association) wurden 13,2 Mio. PKW zugelassen, das entspricht einem Anstieg um 9,1 %. In Deutschland entwickelten sich die Zahlen zum Vorjahr wie folgt:
Dies entspricht einem Anstieg von 1,06 %. Es zeigt sich, dass die positive Entwicklung des Jahres 2014 im Jahr 2015 ihre Fortsetzung fand, wenn auch auf niedrigerem Niveau. Auch für das Mutterunternehmen SAT Sächsische Autotransport und Service GmbH und seine Tochtergesellschaft ATC Autotechnik-Center GmbH war die Gesamtentwicklung bestimmend für alle wirtschaftlichen Ergebnisse. Insgesamt sind durch die Gesellschaften folgende Stückzahlen an Fahrzeugen gehandelt worden:
Von 2014 zu 2015 ergibt sich eine Veränderung von + 12,5 %. Die ATC tritt überwiegend als Dienstleister im Kfz.-Gewerbe für die Muttergesellschaft SAT auf. Ausgeführt werden alle Arbeiten des Kfz.-Handwerkes, dazu gehören: - Mechanik- und Karosseriearbeiten - Lackierarbeiten - Finish-Arbeiten - Schützung und Entschützung - Gebrauchtwagenaufbereitung - umfassender Service bei der Ein- und Aussteuerung der Fahrzeuge für die Vermieter - Lagerstockpflege - Betreiben von Tankstellen - Betankung von Neufahrzeugen Nicht unerheblich wurde das Ergebnis durch die unterschiedliche Entwicklung der Kosten in den einzelnen Bereichen beeinflusst. Trotz gestiegener Aufwendungen für - Bewachung - Reinigung - Versicherungen - Leiharbeiter konnte durch eine Reduzierung in anderen Bereichen, wie z. B. Energie, ein besseres Ergebnis als im Vorjahr erwirtschaftet werden. Die höheren Personalkosten resultieren aus der Übernahme von Leiharbeitskräften in das Stammpersonal. Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich damit von 2014 zu 2015 von 83 auf 93. Die Vielzahl an langjährigen (teilweise über 20 Jahre Betriebszugehörigkeit) und gut ausgebildeten Mitarbeitern trug ebenso zu dieser guten Entwicklung bei. Wie bisher werden in den Firmen folgende Instrumente und Mittel (nach ihrer Rang- und Reihenfolge) zur Personalsteuerung eingesetzt: - Arbeitszeitkonten - standortbezogener, flexibler Einsatz des Personals - leistungsgerechte Vergütung - Einsatz von Leiharbeitern (stabile Beziehungen mit Leiharbeiterfirmen) Damit war es möglich, auf die Schwankungen des Marktes entsprechend einzugehen. Die Gesellschaft verfügt gegenwärtig über einen gesicherten Auftragsbestand. Die bisher erzielten Ergebnisse und die aktuelle Gesamtsituation lassen die Einschätzung zu, dass die Gesellschaft in der Lage ist, auf die aktuellen Entwicklungen am Markt angemessen und zeitnah zu reagieren. 2. Umsatzentwicklung und Auftragslage Der Umsatz ist im Berichtsjahr um 1,7 % gesunken. Dies ist insbesondere dem starken Rückgang der Umsätze bei den Transportschäden geschuldet. Aus den Aufträgen der Muttergesellschaft lässt sich aktuell jedoch eine stabile Auslastung der vorhandenen Kapazitäten bei der ATC ableiten. Die "Abgasproblematik" von Volkswagen hat sich bisher auf die Auftragssituation noch nicht ausgewirkt, die weitere Entwicklung bleibt jedoch abzuwarten. 3. Investitions- und Finanzmaßnahmen Im Berichtsjahr 2015 wurden insgesamt nur 186,8 T€ investiert, davon
Der vergleichsweise geringe Mitteleinsatz nach Jahren starker Investitionen in 2010 bis 2012 zeigt, dass sich die bisherige Geschäftspolitik bewährt hat. Es war möglich, die Firmen mit ihren getätigten Investitionen der vergangenen Jahre zu stabilisieren. Die realisierten Investitionen waren bedingt durch die veränderten Dienstleistungen und die notwendige technische Aktualisierung erforderlich. Die Finanzierung konnte wie in den Vorjahren allein aus Eigenmitteln erfolgen. 4. Vertragslage Im Jahr 2014 ist ein erheblicher Teil der bei der SAT bestehenden Verträge ausgeschrieben worden. Fast alle Verträge konnten über Laufzeiten zwischen 1 - 3 Jahre wieder verlängert werden; als variabel gelten dabei nur die endgültigen Stückzahlen. Mit diesen Verträgen ist die Grundauslastung an allen 3 Standorten (Glauchau, Gößnitz und Rackwitz) weiterhin gesichert. Es ist davon auszugehen, dass sich in Zukunft die Hauptaktivitäten auf die regionale Autoindustrie sowie Importe aus Osteuropa konzentrieren werden. 5. Vermögens- und Finanzlage Die auch in 2015 eingetretene, weitere Vermögensminderung von 369,9 T€ ist primär auf die abnutzungsbedingten Abschreibungen in Höhe von 457,7 T€ und den Rückgang der Liefer- und Leistungsforderungen um 35,4 T€ sowie der Vorräte um 42,2 T€ zurückzuführen. Die liquiden Mittel stiegen dagegen um 2,3 T€ leicht an. Durch die planmäßige Tilgung von Krediten und die Auflösung von Sonderposten hat sich das Fremdkapital demzufolge erneut reduziert. Zwischen der ATC und SAT besteht seit Jahren ein Organschafts- und Ergebnisabführungsvertrag. Beide Gesellschaften verfügen über ausreichend liquide Mittel; zusätzliche Maßnahmen zur Liquiditätsgewährleistung sind: - Umsatz- und Kostenoptimierung - regelmäßige Kontrolle der offenen Forderungen - Mahnverfahren Auf dieser Basis sind auch im Jahre 2015 keine finanziellen Engpässe und keine Forderungsausfälle entstanden. 6. Ertragslage Trotz leichtem Umsatzrückgang konnte durch gleichzeitige Reduzierung des Materialaufwandes das Rohergebnis des Vorjahres erneut gesteigert werden. Durch Dienstleistungen mit hoher Wertschöpfung hat sich das Betriebsergebnis gegenüber 2014 nochmals verbessert. Demzufolge konnte die ATC ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1.109,6 T€ realisieren. 7. Allgemeines Obwohl die ATC seit Jahren diverse technischen Anlagen, wie Tankstellen, Waschanlagen, Lackiererei an den Standorten Glauchau, Gößnitz und Rackwitz in Betrieb hat, sind wie in der Vergangenheit auch keine Schwierigkeiten bei der Einhaltung der Auflagen des Umweltschutzes aufgetreten. Auch werden die bisher nach internen Vorgaben eingerichteten, monatlichen Kontrollen an allen Standorten regelmäßig durchgeführt. Die entsprechenden Kontrollberichte zu den notwendigen Auflagen bzw. Maßnahmen liegen vor, während die turnusmäßigen Prüfungen weiterhin durch eine externe Fachfirma erfolgen. Im Bereich Soziales und Arbeitsschutz wurden wiederum Lohnänderungen nach dem Leistungsprinzip vorgenommen. Die Mitarbeiter wurden entsprechend ihrem Aufgabengebiet mit der benötigten Arbeitskleidung ausgestattet. Weiterhin finden jährlich Veranstaltungen innerhalb der Bereiche (z. B. Weihnachtsfeiern) wie gewohnt statt. Auch 2015 wurde - wie in den Vorjahren - Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie eine Erfolgsprämie zum Jahresende an alle Mitarbeiter gezahlt. B Hinweis auf Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung 1. Zukünftige Entwicklung Im Oktober 2015 wurde für 2016 und mittelfristig bis 2018 die Planung erarbeitet und alle bis zu diesem Zeitpunkt bekannten Einflüsse berücksichtigt. Die Beratung erfolgte anlässlich der Gesellschafterversammlung am 23. 11. 2015. Anschließend wurden die gegebenen Hinweise in den Budgetplan mit Datum vom 27. 11. 2015 eingearbeitet. Diese Fassung stellt die derzeitige Arbeitsgrundlage dar. Der VDA (Verband der Automobilindustrie) geht von einem Zuwachs von 2% auf dem PKW-Weltmarkt aus, was insbesondere durch das erwartete Wachstum am chinesischen Markt von rd. 6% hervorgerufen wird. Für den deutschen Markt wird angesichts der weiterhin guten Rahmenbedingungen auch von einer leichten Zunahme ausgegangen. Zusätzlich wurden alle eingetretenen und bekannten Veränderungen hinsichtlich Stückzahlen, Preise, Fristen und Nebenbedingungen aus den Verträgen in die Planung 2016 - 2018 eingearbeitet. Insgesamt ist jedoch in allen Bereichen weiterhin mit Kostensteigerungen zu rechnen, so dass für 2016 ein rückläufiges, aber nach wie vor deutlich positives Ergebnis erwartet wird. Unabhängig von der vertraglichen Situation erfolgte eine Anpassung des Planansatzes für 2016 an die zu erwartende Marktentwicklung, besonders im Hinblick auf die eventuellen Auswirkungen der "Abgasproblematik" bei Volkswagen. 2. Risiko- und Chancenstruktur Um möglichst umgehend auf Veränderungen am Markt unter Berücksichtigung der Kundenanforderungen regieren zu können, hat die ATC mit den im Unternehmen eingesetzten Instrumenten die Voraussetzungen für eine auftragsgerechte Realisierung bei einer anhaltend hohen Qualität geschaffen. Dabei sichern die bisherigen Investitionen dem Unternehmen auch in Zukunft eine gute Entwicklung. Die technische Ausstattung wird dabei permanent auf dem neuesten Stand der Technik gehalten. Wie bisher erfolgt die Kapazitätsauslastung sowohl über die Automobilindustrie und verschiedene Großkunden als auch über Händler und Privatkunden. Dabei ist ein möglicher Einfluss der "Abgasproblematik" bei Volkswagen auf die Auftragslage derzeit schwer abschätzbar und wäre somit reine Spekulation. Insgesamt können sich aus eventuellen Stückzahl- wie auch Auftragsänderungen der Kunden unter Berücksichtigung der einzuhaltenden Qualitäts- und Terminvorgaben und Preistargets für die ATC sowohl Chancen gegenüber den Mitbewerbern als auch Risiken resultieren. Die ATC ist über die SAT seit Jahren in die Risiko-Management-Systeme der Horst Mosolf GmbH & Co. KG sowie der Schnellecke Logistics AG & Co. KG integriert. Zum Standardprogramm dieser Systeme gehören Routineprogramme, wie Investcontrolling, Ergebnisanalysen und Abwicklungskontrollen. Dabei werden verschiedene Instrumente eingesetzt, wie z. B. - kurz- und mittelfristige Planung - internes Controlling - ständige Auswertung der Kostenentwicklung nach Kostenstellen - regelmäßige Abstimmung mit den Kunden, um rechtzeitig auf Stückzahlschwankungen zu reagieren Dies sind nur Beispiele für die fortlaufende Einschätzung der Risikofaktoren. Die monatlichen Analysen durch die Buchhaltung und durch das Controlling zeigen zeitnah die jeweils aktuelle Entwicklung im Unternehmen. Damit wird der Geschäftsleitung die Möglichkeit gegeben, unmittelbar auf die Bedingungen am Markt zu reagieren. Die bereits bewährten Personalmodelle und Arbeitszeitkonten sowie der Einsatz von Leiharbeitern und der Abschluss befristeter Arbeitsverträge werden künftig weiter zum Einsatz kommen. Eine permanente Liquiditätskontrolle ist ein weiteres Mittel für die Erhaltung einer stabilen Finanzsituation des Unternehmens neben einer relativen Planungssicherheit aus den teilweise mehrjährigen Verträgen. Die aufgeführten Instrumente zur Risikoerkennung und -steuerung erhöhen die Sicherheit der Gesellschaft. Aus heutiger Sicht ergibt sich, dass die Gesellschaft weder finanziell noch materiell gefährdet erscheint. C Sonstige Angaben Das Rechtsbehelfs- bzw. Klageverfahren aus der Betriebsprüfung für die Jahre 2001 bis 2005 ist noch offen. Während der Erstellung des Jahresabschlusses wurden keine neuen, nennenswerten Vorgänge bekannt.
Glauchau, den 16. 02. 2016 gez. M. Leichsenring, Geschäftsführer gez. Dr. P. Brose, Geschäftsführer gez. W. Göbel, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2015ATC Autotechnik-Center GmbH, GlauchauI. Allgemeine Angaben Die ATC Autotechnik-Center GmbH, Glauchau, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Für die Offenlegung wird von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Anlagegüter werden nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer entsprechend dem Werteverzehr der Anlagegüter linear bzw. degressiv abgeschrieben. Die Abschreibungen werden auf alle Zugänge des Anlagevermögens pro rata temporis bei monatsgenauer Ermittlung vorgenommen. Abnutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die selbständig nutzungsfähig sind, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten 410,00 EUR nicht übersteigen. In Vorjahren wurden steuerliche Sonderabschreibungen nach § 4 Fördergebietsgesetz sowie § 7g Einkommensteuergesetz vorgenommen und in den Sonderposten mit Rücklageanteil gemäß § 281 Abs. 1 HGB a. F. eingestellt. Unter Anwendung des Wahlrechts nach BilMoG werden die Sonderposten fortgeführt. Die Auflösung des Postens erfolgt ertragswirksam entsprechend dem Abschreibungsverlauf der begünstigten Anlagegüter sowie bei Abgängen mit Restbuchwerten, soweit Sonderabschreibungen vorgenommen wurden. Investitionszuschüsse werden passivisch als Wertberichtigungen zum Anlagevermögen unter dem Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen ausgewiesen. Die Auflösung des Postens erfolgt ertragswirksam entsprechend dem Abschreibungsverlauf der betreffenden Anlagegüter sowie bei Abgängen, sofern Restbuchwerte noch vorhanden sind. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens auf Dauer über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Ein so ermittelter niedrigerer Wertansatz wird nicht beibehalten, wenn die Gründe dafür nicht mehr bestehen (Wertaufholungsgebot). Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen werden die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Kreditrisiken wird durch eine Pauschalwertberichtigung (1 %) Rechnung getragen. Die liquiden Mittel sind zu Nominalwerten bilanziert. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, der erforderlich ist, um am Bilanzstichtag erkennbare Verluste und ungewisse Verbindlichkeiten abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern hinreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert; liegt der Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit über dem Auszahlungsbetrag, wird der Mehrbetrag (Zinsabgrenzung) unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und planmäßig getilgt. Latente Steuern werden für wesentliche zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird eine latente Steuer nicht aktiviert. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält Zinsabgrenzungen mit 0,2 TEUR für einen Mietkaufvertrag, die planmäßig aufgelöst werden. Gezeichnetes Kapital Das Gezeichnete Kapital (Stammkapital) wird von der SAT Sächsische Autotransport und Service GmbH, Glauchau, gehalten. Das Stammkapital ist zum Bilanzstichtag voll eingezahlt. Sonderposten mit Rücklageanteil Der Posten wurde in Vorjahren gemäß § 273 Satz 2 HGB a. F. gebildet und unter Ausübung des Wahlrechts nach BilMoG beibehalten und fortgeführt. Der Posten enthält Sonderabschreibungen gemäß § 7g Abs. 1 EStG a. F. bzw. § 7g Abs. 5 EStG n. F. mit 34,2 TEUR; des Weiteren einen Sonderposten gemäß § 7g Abs. 2 EStG n. F. (Investitionsabzugsbetrag) mit 37,4 TEUR. Die Auflösung wird gemäß § 281 Abs. 1 HGB a. F. entsprechend dem handelsrechtlichen Abschreibungsverlauf in Höhe von gesamt 16,8 TEUR vorgenommen. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Der Sonderposten wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB gebildet. Er wird entsprechend dem handelsrechtlichen Abschreibungsverlauf in Höhe von 54,2 TEUR aufgelöst. Verbindlichkeiten Fristigkeit und Besicherung der Verbindlichkeiten sind in der nachstehenden Übersicht gezeigt:
Die Verbindlichkeiten enthalten Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 4.801,5 TEUR. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr entfallen auf folgende Posten:
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag dienen von der ATC ausgegebene Grundschulden in Höhe von 1.600,0 TEUR, eingetragen im Grundbuch Eilenburg Blatt 642 (Rackwitz) der Absicherung eines Darlehns der Gesellschafterin. Das Darlehn valutiert zum 31. Dezember 2015 in Höhe von 280,0 TEUR. Die zugrunde liegende Verpflichtung kann von der Gesellschafterin nach unseren Erkenntnissen erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestehen aus Grundstücksmietverträgen in Höhe von 958,3 TEUR. Davon entfallen 46,7 TEUR auf die Gesellschafterin. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Rohergebnis Im Rohergebnis sind periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt 32,7 TEUR enthalten. Sie betreffen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (16,3 TEUR), Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (7,4 TEUR) sowie sonstige periodenfremde Erträge mit 9,0 TEUR. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Bei dem ausgewiesenen Steueraufwand handelt es sich um die Gewerbesteuerumlage (142,7 TEUR), die von der SAT Sächsische Autotransport und Service GmbH, Glauchau, erhoben wird. V. Sonstige Angaben Zahl der beschäftigten Mitarbeiter Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr 2015 stellt sich wie folgt dar:
Geschäftsführung Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind Herr Dipl.-Kfm. Dr. Bernd-Peter Brose, Braunschweig, Herr Dipl.-Ing. Mike Leichsenring, Zschocken, Herr Dipl.-Betriebswirt (FH) Wolfgang Göbel, Dettingen unter Teck bestellt. Die Geschäftsführer haben für ihre Tätigkeit in 2015 keine Bezüge erhalten. Unternehmensverbindungen Unmittelbares Mutterunternehmen ist die SAT Sächsische Autotransport und Service GmbH, Glauchau. Konzernzugehörigkeit Das Unternehmen ist als Gemeinschaftsunternehmen quotal gemäß § 310 HGB in den Konzernabschluss der Schnellecke Group AG & Co. KG, Wolfsburg, und at equity gemäß §§ 311, 312 HGB in den Konzernabschluss der Horst Mosolf GmbH & Co. KG Internationale Spedition, Kirchheim unter Teck, einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.
Glauchau, den 16. Februar 2016 gez. Dr. B.-P. Brose gez. M. Leichsenring gez. W. Göbel Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung)
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.05.2016 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ATC Autotechnik-Center GmbH, Glauchau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gifhorn, den 19. Februar 2016 GK
REVISION UND TREUHAND GMBH
gez. Kreikenbohm, Wirtschaftsprüfer gez. Kulack, Wirtschaftsprüferin Die ATC Autotechnik-Center GmbH, Glauchau, weist darauf hin, dass sich der o. a. Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss 2015 bezieht. Da die ATC Autotechnik-Center GmbH, Glauchau, eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 (2) HGB ist, kann sie bei einer Offenlegung Erleichterungen gemäß §§ 325 und 327 HGB in Anspruch nehmen. |
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