Lamello GmbH Verbindungstechnik
Selbe AdresseHerstellung von Sägen und von Maschinenwerkzeugen für die Holzbearbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Hans Georg Fischer seit 22.5.2025 | Geschäftsführer |
Susanne Affolter-Steiner seit 19.2.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Lamello AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lamello Services GmbHGrenzach-WyhlenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Lamello Services GmbHI. Grundlagen 1) Geschäftsmodell und Überblick Die Lamello Services GmbH ist seit 2018 operativ tätig als 100% Tochtergesellschaft der Lamello AG, Bubendorf (Schweiz) und erbringt hierzu ausschließlich konzerninterne Logistik-Dienstleistungen. Hierbei werden Waren von Konzerngesellschaften erworben bzw. aufbewahrt und anschließend an Konzerngesellschaften veräußert, für Tochtergesellschaften der Lamello Gruppe. Dies betrifft alle Vertriebsniederlassungen der Lamello Gruppe (Deutschland, Österreich, Italien sowie Belgien). Der Standort in Grenzach-Wyhlen eignet sich aufgrund der geringen Distanz zum Stammhaus in Bubendorf und hat den Zweck, Lieferzeiten für Abnehmer in der EU aufgrund der Vorwegnahme aller Verzollungsformalitäten zu verkürzen. Daraus ergeben sich zudem Synergien in der logistischen Abwicklung zur Nutzung von internen Skaleneffekten. Die Lamello Services GmbH wird im Konsolidierungskreis der Lamello AG voll konsolidiert. 2) Ziele und Strategien Die Lamello Services GmbH übernimmt für Lamello Vertriebsgesellschaften sämtliche Logistikleistungen. Dabei werden Produkte aus dem Sortiment Lamello (im Wesentlichen Nutfräsmaschinen, Verbindungselemente aus dem P-System und dem Lamello Bohrsystem sowie Holzplättchen und zum gesamten Produktsortiment dazugehörige Ersatzteile) ausschließlich von der Muttergesellschaft Lamello AG beschafft und am Standort in Grenzach-Wyhlen gelagert. Die Vertriebsgesellschaften wiederum bestellen diese Waren für den Weiterversand an autorisierte Händler in den jeweiligen Ländern. Die Lamello Services GmbH versteht sich somit als interner Dienstleister und bündelt damit alle mit Logistik verbundenen Aktivitäten in einer gruppeneigenen Gesellschaft. 3) Steuerungssystem Die Gesellschaft ist im Berichtsjahr in das Steuerungssystem der Muttergesellschaft integriert. Die für die Steuerung der Gesellschaft relevanten Berichte und Kennzahlen werden über das IT-System der Muttergesellschaft bereitgestellt und sind Gegenstand der Regelkommunikation. Die Kennzahlen (Umsatzerlöse sowie Jahresüberschuss) werden durch die Geschäftsführung überwacht. Der regelmäßige Plan-Ist-Vergleich im Bericht an die Geschäftsführung dient der Steuerung der in der Prognose enthaltenen Zielgrößen. 4) Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten der Lamello AG stellen wichtige Wettbewerbsfaktoren des Unternehmens dar. Entsprechende Aufwendungen für Erforschung und Markteinführung neuer Modelle und Produkte sowie zur Verbesserung bestehender Modelle und Produkte können die Marktsituation der Lamello AG nachhaltig positiv beeinflussen und haben damit natürlich auch einen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der Lamello Services GmbH. Die Aktivitäten werden allerdings ausschließlich auf Ebene der Muttergesellschaft getätigt. II. Wirtschaftsbericht 1) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das wirtschaftliche Umfeld in den relevanten Märkten der Lamello war im Laufe des Geschäftsjahrs durch viele Unsicherheiten geprägt. Aufgrund geopolitischer Entwicklungen wie der anhaltende Ukraine-Krieg oder die angespannte Situation im südpazifischen Raum kommt es in der Folge zu einer Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Lage, sei es durch gestiegene Energiekosten und der damit verbundenen Inflationsentwicklung in verschiedenen Ländern, insbesondere jedoch in Deutschland. Ergänzt werden die Konjunkturrisiken durch weitere Faktoren, welche die wirtschaftliche Entwicklung beeinflussen. Zu nennen sind hier der zunehmende Fachkräftemangel, aber auch Faktoren wie Cyber- und Datensicherheit. Aufgrund der exklusiven Tätigkeit der Lamello Services GmbH als Logistik-Dienstleister innerhalb der Lamello Gruppe besteht keine erkennbare Wettbewerbssituation. 2) Geschäftsverlauf Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres wurde die verbleibende Vertriebsgesellschaft in Belgien von der bestehenden Direktlieferung aus der Muttergesellschaft gelöst und ebenfalls in das Logistikkonzept über die Lamello Services GmbH integriert. Dies führte zu organisatorischen Anpassungen (Erhöhung der personellen Kapazitäten aufgrund der gestiegenen Anzahl von Paketen und Palletten) aber auch Abklärungen von logistischen Fragestellungen (Verhandlungen mit den Transportunternehmen, paralleler Abbau des Lagerbestands in Belgien) Zudem wurden im Projektablauf steuerrechtliche Fragestellungen geklärt sowie zahlreiche Anpassungen im ERP-System vorgenommen. Somit konnten im März bereits erste Lieferungen für die Niederlassung in Belgien vorgenommen werden. Nachdem der Lagerbestand in Belgien zum Ende des dritten Quartals nicht mehr zur sinnvollen Belieferung von Händlern geeignet war und die Disposition somit diese Belieferung nicht mehr effizient möglich war, wurde der Restbestand bis zum Jahresende durch die Lamello Services übernommen. Das Service Level Agreement wurde im Mai 2023 zwischen allen Verkaufsniederlassungen und der Lamello Services abgeschlossen. Damit wird die operative Zusammenarbeit inkl. deren Verantwortlichkeiten für alle Kunden der Lamello Services einheitlich geregelt. Ergänzend regelt die Vereinbarung ebenso die Vorgehensweisen bei Reklamationsfällen, Warenrücknahmen und Transportschäden. 3) Ertragslage Die wirtschaftliche Entwicklung der Lamello Services GmbH stellt sich wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 5.476 auf TEUR 17.564 gestiegen. Dies liegt vorwiegend an der bereits erwähnten Integration der Vertriebsniederlassung in Belgien und den damit einhergehenden Umsätzen. Prognostiziert wurde ursprünglich ein Wachstum von etwa 68%. Allerdings hat sich die Übernahme bis zur Fertigstellung der technischen und rechtlichen Voraussetzungen verzögert, weshalb sich die ursprüngliche Wachstumsannahme nicht in diesem Umfang manifestiert hat. Korrespondierend zum Umsatzwachstum konnte das Rohergebnis gesteigert werden. Dies ist zusätzlich auf eine beschlossene Margenverbesserung im Jahr 2022 für die eingekauften Produkte bei der Muttergesellschaft zurückzuführen, die im Jahr 2023 ganzjährig zum Tragen gekommen ist. Das EBITDA liegt mit TEUR 1.389 deutlich über Vorjahresniveau. Ursächlich sind neben dem absoluten Wachstum zum einen die deutlich gesunkenen Energiekosten für das neue Betriebsgebäude, die im Berichtsjahr durch staatliche Maßnahmen entgegen der Umsatzentwicklung gesunken sind. Zum anderen sind die Personal- und übrigen sonstigen Aufwendungen aufgrund ihres teilweisen Fixkostencharakters nicht im Verhältnis der Ertragssteigerung gestiegen. Die Abschreibungen sind im Berichtsjahr mit TEUR 339 nahezu identisch geblieben. Das resultiert aus aktuell geringer Investitionstätigkeit und einem hohen wiederkehrenden Anteil aus der Gebäudeabschreibung. Somit erhöhte sich das EBIT um TEUR 894 auf TEUR 1.050 im Geschäftsjahr. Daneben hat sich die Zinsbelastung im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr marginal verringert, weshalb sich das EBT auf TEUR 956 beläuft. Der Jahresüberschuss beträgt nach Abzug der (gegenüber Vorjahr deutlich gestiegenen) Steuern noch TEUR 679. 4) Vermögenslage sowie Investitionen Die Bilanzsumme am 31. Dezember 2023 verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 252 auf TEUR 11.492 (Vorjahr TEUR 11.744). Auf der Aktivseite resultierte diese Entwicklung im Wesentlichen aus Abschreibungen des Anlagevermögens, während im Umlaufvermögen der Anstieg von Vorratsbestand und Forderungen durch den Rückgang des Liquiditätsbestandes ausgeglichen wurden. Auf der Passivseite wurde die Erhöhung des Eigenkapitals (Jahresergebnis) und der Rückstellungen durch den Abbau von Verbindlichkeiten überkompensiert. Das Anlagevermögen ist mit TEUR 8.227 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 301 geringer. Dabei stehen Investitionen in das Gebäude und Logistik sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung von TEUR 38 Abschreibungen von TEUR 339 gegenüber. Daneben ist auch der Vorratsbestand gegenüber dem Vorjahr um TEUR 144 auf TEUR 1.884 gestiegen. Ursächlich ist der bereits beschriebene zusätzliche Bedarf an Waren, um für eine weitere Vertriebsgesellschaft die Verfügbarkeit der Waren sicherzustellen. Ebenfalls hat sich der Bestand an Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen aufgrund einer höheren Umsatzsteuerforderung um TEUR 113 erhöht. Demgegenüber hat sich der Liquiditätsbestand um insgesamt TEUR 207 gegenüber dem Vorjahr reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich analog zum Vorjahr um TEUR 105 auf TEUR 1.518 reduziert. Die Entwicklung folgt einer geplanten Amortisation für ein Darlehen zur Finanzierung des Logistikcenters. Zudem haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft um TEUR 951 auf TEUR 1.198 vermindert. Diese Veränderung resultiert aus Verbindlichkeiten aus der Liefer- und Leistungsverpflichtung. 5) Finanzlage Zum Abschlussstichtag bestanden Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 348 (Vorjahr TEUR 555). Der Rückgang ist im Wesentlichen dem Lageraufbau sowie der Begleichung von Verbindlichkeiten geschuldet. Demgegenüber bestanden Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.518 (Vorjahr TEUR 1.623). Das Darlehen hat eine Laufzeit bis 31. Mai 2038 und wird mit einem festen Zinssatz von 1,5% verzinst. Der Rückgang zum Vorjahr entspricht der geplanten Amortisation. Zusätzlich bestehen mehrere Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 6.000 (Vorjahr TEUR 6.000). Die Darlehensverträge sind auf unbestimmte Zeit geschlossen und können von beiden Vertragsparteien jederzeit unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten gekündigt werden. Die Darlehen werden mit 1 % p.a. verzinst und wurden ursprünglich zur Finanzierung des Aufbaus des Logistikcenters gewährt. Weitere Kreditlinien bestehen aktuell nicht. Aufgrund der beschriebenen Konstellation besteht zum Abschlussstichtag eine Fremdkapitalquote von 79,7% (Vorjahr 85,9%). Da aber keine wesentlichen Investitionen geplant sind und durch die zusätzlichen Umsätze im Konzern bessere Renditen zu erwarten sind, ist mit einer stetigen Verbesserung der Kapitalstruktur durch sukzessive Rückführung der Verbindlichkeiten zu rechnen. Die Geschäftsführung beurteilt die wirtschaftliche Lage des Unternehmens insgesamt als positiv. III. Grundlagen 1) Geschäftsmodell und Überblick Die Lamello Services GmbH ist seit 2018 operativ tätig als 100% Tochtergesellschaft der Lamello AG, Bubendorf (Schweiz) und erbringt hierzu ausschließlich konzerninterne Logistik-Dienstleistungen. Hierbei werden Waren von Konzerngesellschaften erworben bzw. aufbewahrt und anschließend an Konzerngesellschaften veräußert, für Tochtergesellschaften der Lamello Gruppe. Dies betrifft alle Vertriebsniederlassungen der Lamello Gruppe (Deutschland, Österreich, Italien sowie Belgien). Der Standort in Grenzach-Wyhlen eignet sich aufgrund der geringen Distanz zum Stammhaus in Bubendorf und hat den Zweck, Lieferzeiten für Abnehmer in der EU aufgrund der Vorwegnahme aller Verzollungsformalitäten zu verkürzen. Daraus ergeben sich zudem Synergien in der logistischen Abwicklung zur Nutzung von internen Skaleneffekten. Die Lamello Services GmbH wird im Konsolidierungskreis der Lamello AG voll konsolidiert. 2) Ziele und Strategien Die Lamello Services GmbH übernimmt für Lamello Vertriebsgesellschaften sämtliche Logistikleistungen. Dabei werden Produkte aus dem Sortiment Lamello (im Wesentlichen Nutfräsmaschinen, Verbindungselemente aus dem P-System und dem Lamello Bohrsystem sowie Holzplättchen und zum gesamten Produktsortiment dazugehörige Ersatzteile) ausschließlich von der Muttergesellschaft Lamello AG beschafft und am Standort in Grenzach-Wyhlen gelagert. Die Vertriebsgesellschaften wiederum bestellen diese Waren für den Weiterversand an autorisierte Händler in den jeweiligen Ländern. Die Lamello Services GmbH versteht sich somit als interner Dienstleister und bündelt damit alle mit Logistik verbundenen Aktivitäten in einer gruppeneigenen Gesellschaft. 3) Steuerungssystem Die Gesellschaft ist im Berichtsjahr in das Steuerungssystem der Muttergesellschaft integriert. Die für die Steuerung der Gesellschaft relevanten Berichte und Kennzahlen werden über das IT-System der Muttergesellschaft bereitgestellt und sind Gegenstand der Regelkommunikation. Die Kennzahlen (Umsatzerlöse sowie Jahresüberschuss) werden durch die Geschäftsführung überwacht. Der regelmäßige Plan-Ist-Vergleich im Bericht an die Geschäftsführung dient der Steuerung der in der Prognose enthaltenen Zielgrößen. 4) Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten der Lamello AG stellen wichtige Wettbewerbsfaktoren des Unternehmens dar. Entsprechende Aufwendungen für Erforschung und Markteinführung neuer Modelle und Produkte sowie zur Verbesserung bestehender Modelle und Produkte können die Marktsituation der Lamello AG nachhaltig positiv beeinflussen und haben damit natürlich auch einen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der Lamello Services GmbH. Die Aktivitäten werden allerdings ausschließlich auf Ebene der Muttergesellschaft getätigt. IV. Wirtschaftsbericht 1) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das wirtschaftliche Umfeld in den relevanten Märkten der Lamello war im Laufe des Geschäftsjahrs durch viele Unsicherheiten geprägt. Aufgrund geopolitischer Entwicklungen wie der anhaltende Ukraine-Krieg oder die angespannte Situation im südpazifischen Raum kommt es in der Folge zu einer Beeinträchtigung der wirtschaftlichen Lage, sei es durch gestiegene Energiekosten und der damit verbundenen Inflationsentwicklung in verschiedenen Ländern, insbesondere jedoch in Deutschland. Ergänzt werden die Konjunkturrisiken durch weitere Faktoren, welche die wirtschaftliche Entwicklung beeinflussen. Zu nennen sind hier der zunehmende Fachkräftemangel, aber auch Faktoren wie Cyber- und Datensicherheit. Aufgrund der exklusiven Tätigkeit der Lamello Services GmbH als Logistik-Dienstleister innerhalb der Lamello Gruppe besteht keine erkennbare Wettbewerbssituation. 2) Geschäftsverlauf Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres wurde die verbleibende Vertriebsgesellschaft in Belgien von der bestehenden Direktlieferung aus der Muttergesellschaft gelöst und ebenfalls in das Logistikkonzept über die Lamello Services GmbH integriert. Dies führte zu organisatorischen Anpassungen (Erhöhung der personellen Kapazitäten aufgrund der gestiegenen Anzahl von Paketen und Palletten) aber auch Abklärungen von logistischen Fragestellungen (Verhandlungen mit den Transportunternehmen, paralleler Abbau des Lagerbestands in Belgien) Zudem wurden im Projektablauf steuerrechtliche Fragestellungen geklärt sowie zahlreiche Anpassungen im ERP-System vorgenommen. Somit konnten im März bereits erste Lieferungen für die Niederlassung in Belgien vorgenommen werden. Nachdem der Lagerbestand in Belgien zum Ende des dritten Quartals nicht mehr zur sinnvollen Belieferung von Händlern geeignet war und die Disposition somit diese Belieferung nicht mehr effizient möglich war, wurde der Restbestand bis zum Jahresende durch die Lamello Services übernommen. Das Service Level Agreement wurde im Mai 2023 zwischen allen Verkaufsniederlassungen und der Lamello Services abgeschlossen. Damit wird die operative Zusammenarbeit inkl. deren Verantwortlichkeiten für alle Kunden der Lamello Services einheitlich geregelt. Ergänzend regelt die Vereinbarung ebenso die Vorgehensweisen bei Reklamationsfällen, Warenrücknahmen und Transportschäden. 3) Ertragslage Die wirtschaftliche Entwicklung der Lamello Services GmbH stellt sich wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 5.476 auf TEUR 17.564 gestiegen. Dies liegt vorwiegend an der bereits erwähnten Integration der Vertriebsniederlassung in Belgien und den damit einhergehenden Umsätzen. Prognostiziert wurde ursprünglich ein Wachstum von etwa 68%. Allerdings hat sich die Übernahme bis zur Fertigstellung der technischen und rechtlichen Voraussetzungen verzögert, weshalb sich die ursprüngliche Wachstumsannahme nicht in diesem Umfang manifestiert hat. Korrespondierend zum Umsatzwachstum konnte das Rohergebnis gesteigert werden. Dies ist zusätzlich auf eine beschlossene Margenverbesserung im Jahr 2022 für die eingekauften Produkte bei der Muttergesellschaft zurückzuführen, die im Jahr 2023 ganzjährig zum Tragen gekommen ist. Das EBITDA liegt mit TEUR 1.389 deutlich über Vorjahresniveau. Ursächlich sind neben dem absoluten Wachstum zum einen die deutlich gesunkenen Energiekosten für das neue Betriebsgebäude, die im Berichtsjahr durch staatliche Maßnahmen entgegen der Umsatzentwicklung gesunken sind. Zum anderen sind die Personal- und übrigen sonstigen Aufwendungen aufgrund ihres teilweisen Fixkostencharakters nicht im Verhältnis der Ertragssteigerung gestiegen. Die Abschreibungen sind im Berichtsjahr mit TEUR 339 nahezu identisch geblieben. Das resultiert aus aktuell geringer Investitionstätigkeit und einem hohen wiederkehrenden Anteil aus der Gebäudeabschreibung. Somit erhöhte sich das EBIT um TEUR 894 auf TEUR 1.050 im Geschäftsjahr. Daneben hat sich die Zinsbelastung im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr marginal verringert, weshalb sich das EBT auf TEUR 956 beläuft. Der Jahresüberschuss beträgt nach Abzug der (gegenüber Vorjahr deutlich gestiegenen) Steuern noch TEUR 679. 4) Vermögenslage sowie Investitionen Die Bilanzsumme am 31. Dezember 2023 verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 252 auf TEUR 11.492 (Vorjahr TEUR 11.744). Auf der Aktivseite resultierte diese Entwicklung im Wesentlichen aus Abschreibungen des Anlagevermögens, während im Umlaufvermögen der Anstieg von Vorratsbestand und Forderungen durch den Rückgang des Liquiditätsbestandes ausgeglichen wurden. Auf der Passivseite wurde die Erhöhung des Eigenkapitals (Jahresergebnis) und der Rückstellungen durch den Abbau von Verbindlichkeiten überkompensiert. Das Anlagevermögen ist mit TEUR 8.227 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 301 geringer. Dabei stehen Investitionen in das Gebäude und Logistik sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung von TEUR 38 Abschreibungen von TEUR 339 gegenüber. Daneben ist auch der Vorratsbestand gegenüber dem Vorjahr um TEUR 144 auf TEUR 1.884 gestiegen. Ursächlich ist der bereits beschriebene zusätzliche Bedarf an Waren, um für eine weitere Vertriebsgesellschaft die Verfügbarkeit der Waren sicherzustellen. Ebenfalls hat sich der Bestand an Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen aufgrund einer höheren Umsatzsteuerforderung um TEUR 113 erhöht. Demgegenüber hat sich der Liquiditätsbestand um insgesamt TEUR 207 gegenüber dem Vorjahr reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich analog zum Vorjahr um TEUR 105 auf TEUR 1.518 reduziert. Die Entwicklung folgt einer geplanten Amortisation für ein Darlehen zur Finanzierung des Logistikcenters. Zudem haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft um TEUR 951 auf TEUR 1.198 vermindert. Diese Veränderung resultiert aus Verbindlichkeiten aus der Liefer- und Leistungsverpflichtung. 5) Finanzlage Zum Abschlussstichtag bestanden Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 348 (Vorjahr TEUR 555). Der Rückgang ist im Wesentlichen dem Lageraufbau sowie der Begleichung von Verbindlichkeiten geschuldet. Demgegenüber bestanden Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.518 (Vorjahr TEUR 1.623). Das Darlehen hat eine Laufzeit bis 31. Mai 2038 und wird mit einem festen Zinssatz von 1,5% verzinst. Der Rückgang zum Vorjahr entspricht der geplanten Amortisation. Zusätzlich bestehen mehrere Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 6.000 (Vorjahr TEUR 6.000). Die Darlehensverträge sind auf unbestimmte Zeit geschlossen und können von beiden Vertragsparteien jederzeit unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten gekündigt werden. Die Darlehen werden mit 1 % p.a. verzinst und wurden ursprünglich zur Finanzierung des Aufbaus des Logistikcenters gewährt. Weitere Kreditlinien bestehen aktuell nicht. Aufgrund der beschriebenen Konstellation besteht zum Abschlussstichtag eine Fremdkapitalquote von 79,7% (Vorjahr 85,9%). Da aber keine wesentlichen Investitionen geplant sind und durch die zusätzlichen Umsätze im Konzern bessere Renditen zu erwarten sind, ist mit einer stetigen Verbesserung der Kapitalstruktur durch sukzessive Rückführung der Verbindlichkeiten zu rechnen. Die Geschäftsführung beurteilt die wirtschaftliche Lage des Unternehmens insgesamt als positiv. V. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 1) Prognosebericht Die Geschäftsführung geht für 2024 von einem im Wesentlichen unveränderten gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Umfeld aus. Die Planung seitens der Geschäftsführung der Muttergesellschaft geht von einem weiteren Ausbau von Bestands- und Neukunden aus. Die bestehenden Produkte und geplanten Neuentwicklungen von Maschinen und Verbindern verspricht sowohl an den vorhandenen Standorten sowie in neuen Märkten zusätzliches Wachstum. Aufgrund der diversifizierten Marktstruktur kann von einem weiterhin profitablen Wachstum ausgegangen werden. Das Leistungsportfolio und die Aufgabenstruktur der Lamello Services GmbH ist eng mit den Marktaussichten der Lamello Gruppe verbunden, weshalb mittel- und langfristig keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft gesehen werden. Zudem führt die Anbindung der Lamello Vertriebsgesellschaft in Belgien an die Lamello Services GmbH zu einer weiteren Ausweitung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Zusammenfassend wird ausgehend von dieser erwarteten Entwicklung für das Geschäftsjahr 2024 von einem Umsatzanstieg auf ca. EUR 21 Mio. für die Lamello Services GmbH ausgegangen. Verbunden mit den damit notwendigen Anpassungen der Personalkapazitäten sowie den mengenmäßig variablen Aufwendungen für Material und Transport ist mit einem Jahresergebnisses in der Größenordnung des aktuellen Geschäftsjahres zu rechnen. 2) Risikobericht Bei der Beurteilung der Risiken der Lamello Services GmbH wird das von der Lamello AG etablierte System der Risikobeurteilung eingesetzt. Grundlage des Risikomanagementsystems ist eine jährlich wiederkehrende Risikoanalyse, in der alle als wesentlich eingestuften Risiken nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrem Gefährdungspotential gewichtet werden. Durch diesen Prozessablauf sollen mögliche Risiken beherrschbar gemacht und auch Chancen erkannt werden. Dabei bezieht sich das Risikomanagement nicht nur auf finanzielle Risiken, sondern auf Risiken aller Art im Unternehmen. Zielsetzung ist es, jederzeit sicher zu stellen, drohende Risiken frühzeitig zu erkennen und diesen mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen. Unter Risiken werden Ereignisse und mögliche Entwicklungen innerhalb und außerhalb der Gesellschaft verstanden, die sich negativ auf die Erreichung der gesetzten Unternehmensziele, die künftige Aufgabenerfüllung sowie die Qualität und Reputation der Gesellschaft auswirken können. Im Rahmen der Risikoinventur für das Geschäftsjahr 2023 wurden Risiken identifiziert, analysiert und bewertet. Dabei wurden lediglich operative Risiken, wie beispielsweise der Fachkräftemangel oder das Risiko von Auftragsverlusten identifiziert, die nicht als bestandsgefährdend eingestuft werden. Diesbezüglich ergaben sich auch keine wesentlichen Änderungen in der Einschätzung gegenüber dem Vorjahr. Die Inflation in den relevanten Märkten der Lamello Services sowie die Ukraine Krise und die damit verbundenen Lieferschwierigkeiten haben lediglich zu einer Stagnation geführt, nicht aber zu einer Entwicklung, die als bestandsgefährdend einzustufen ist. Hinsichtlich Preisgestaltung ist die Lamello Services GmbH eng in die Preispolitik der Lamello Gruppe eingebunden, wodurch auf der Ebene der Gesellschaft kein Marktrisiko besteht. Dies gilt ebenfalls für mögliche Ausfall- und Liquiditätsrisiken. Da die Lamello Services GmbH Logistikdienstleistungen für Konzerngesellschaften betreibt und dabei Waren von Konzerngesellschaften erwirbt und an Konzerngesellschaften weiter veräußert, ist man von den Entwicklungen der Unternehmensgruppe abhängig. Die Grundsätze des gesetzlich vorgeschriebenen Systems zur Früherkennung von bestandsgefährdenden Risiken wurden im Berichtsjahr analog zu den Vorjahren fortgeführt. Die Überprüfung der Risikolage für das Geschäftsjahr 2023 hat ergeben, dass bestandsgefährdende Risiken für die Gesellschaft nicht bestehen und weiterhin auch keine entwicklungsbeeinträchtigenden Sachverhalte gesehen werden. Die Risiken werden weiterhin als niedrig eingestuft. 3) Chancenbericht Bei den Chancen handelt es sich um interne und externe Entwicklungen, die sich positiv auf das Unternehmen auswirken können. Die Chancen werden dabei im Wesentlichen aus den Strategien und Zielen der Lamello Gruppe insgesamt abgeleitet, welche sich in der Planung der Gesellschaft niederschlagen. Die Verantwortung für das frühzeitige und regelmäßige Identifizieren, Analysieren und Nutzen obliegt dem Management. Wir kontrollieren und optimieren unsere Prozesse und Strategien kontinuierlich. Die Prozesse und Kommunikationswege verlaufen analog dem Risikomanagement. Unter Chancen verstehen wir analog zum Risikobegriff Ereignisse und mögliche Entwicklungen innerhalb und außerhalb der Lamello Services GmbH, die sich positiv auf die Erreichung der gesetzten Unternehmensziele, die künftige Aufgabenerfüllung sowie die Qualität und Reputation der Gesellschaft auswirken können. Die Gesellschaft wird die sich bietenden Chancen zur Realisierung von Wachstumspotenzialen innerhalb des Konzerns und zur Qualitätsverbesserung auch zukünftig nutzen. Konkrete Chancen für die Gesellschaft ergeben sich dabei vor allem in der konzernübergreifenden Know-how-Bündelung der Logistik Dienstleistungen. Daneben gilt es vor allem, die Marke Lamello weiter in den relevanten Märkten stark und bekannt zu machen. Dabei sollen durch digitales Marketing und die Marktbearbeitung der Vertriebsgesellschaften die Positionierung der Produkte am Markt eine weitere Intensivierung erfahren, um den Verkauf der Maschinen und der damit benötigten Verbinder-Produkte zu erhöhen. Begleitet wird das durch erwartete Produktinnovationen der Entwicklungsabteilung der Lamello AG, um das bestehende Sortiment laufend zu ergänzen und zu verbessern. Daraus ergeben sich in der Folge Chancen zur Optimierung der Kostenstruktur. HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangLamello Services GmbH, Grenzach-WyhlenJahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Lamello Services GmbH, Grenzach-Wyhlen (Amtsgericht Freiburg, HRB 717677), wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk grundsätzlich in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung gemacht. Aus Gründen der Übersichtlichkeit erfolgten die Angaben zu den Restlaufzeiten im Anhang. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276 sowie 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sind die Gründe für bestimmte, in der Vergangenheit vorgenommene Abschreibungen weggefallen, sind Zuschreibungen bis zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten vorzunehmen. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Nettoanschaffungskosten bis zu EUR 800,00 wurden gem. § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben. Die daraus resultierende Abschreibung beträgt im Berichtszeitraum EUR 7.953,17 (Vorjahr EUR 17.336,76). Die unter den Vorräten ausgewiesenen Handelswaren wurden zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag ausgewiesen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Gesellschaftsvertrag und dem Handelsregistereintrag. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven latenten Steuern wurden aufgrund von temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und ihren steuerlichen Wertansätzen gebildet. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte auf Basis eines kombinierten Ertragssteuersatzes von 29,47 %. Dieser Steuersatz umfasst die Körperschaftsteuer (15,00 %), den Solidaritätszuschlag (5,50 % der Körperschaftsteuer) und die Gewerbesteuer (13,65 %). Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. C. Erläuterung zur Bilanz Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von EUR 671.991,82 betreffen im Geschäftsjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr EUR 690.505,24) und haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind hauptsächlich Forderungen aus Gewerbesteuerüberzahlung i.H.v. EUR 24.083,75 (Vorjahr EUR 43.338,25) und Körperschaftssteuerüberzahlung i.H.v. EUR 28.995,60 (Vorjahr EUR 28.995,60) enthalten. Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 1.000.000,00 ist voll einbezahlt. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen für IHK-Beiträge und Betriebskosten in Höhe von EUR 9.830,00 (Vorjahr EUR 8.950,00), Rückstellungen für Personalkosten i.H.v. EUR 18.240,00 (Vorjahr EUR 21.800,00), Rückstellungen für Gewährleistung i.H.v. EUR 51.980,00 (Vorjahr EUR 47.540,00), Rückstellungen für Abschluss- und Prüfung i.H.v. EUR 41.120,00 (Vorjahr EUR 36.920,00) und Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht i.H.v. EUR 10.270,00 (Vorjahr EUR 10.270,00).
Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten i.H.v. EUR 1.517.540,00 (Vorjahr EUR 1.622.804,00) und resultieren aus einem Darlehen i.H.v. ursprünglich EUR 2.000.000,00. Die Darlehensverbindlichkeiten wurden durch Grundpfandrechte i.H.v. EUR 2.000.000,00 und Verpfändung von Guthaben i.H.v. EUR 2.000.000,00 besichert. Des Weiteren besteht ein Aval in Höhe von EUR 500.000,00 aus einem Finanzswap. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Gesellschafterin und Muttergesellschaft Lamello AG, Bubendorf, Schweiz, in Höhe von EUR 1.197.610,54 (Vorjahr EUR 2.149.143,01) sowie gegenüber der Lamello GmbH in Höhe von EUR 9.239,04 (Vorjahr € 53.390,25) und betreffen, wie im Vorjahr, in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Daneben bestehen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von EUR 6.000.000,00 (Vorjahr EUR 6.000.000,00) gegenüber verbundenen Unternehmen, davon € 4.000.000,00 gegenüber der Gesellschafterin. Die Darlehensverbindlichkeiten sind nicht besichert. Die passiven latenten Steuern betragen zum Bilanzstichtag EUR 26.735,00 (Vorjahr: EUR 26.925,00). Aktive latente Steuern liegen wie im Vorjahr nicht vor, sodass insoweit auch keine Saldierung erfolgte. D. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird in der Form des Gesamtkostenverfahrens dargestellt. In der Position Steuern vom Einkommen und Ertrag sind EUR 190,00 (Vorjahr EUR 9.234,00), aus der Veränderung latenter Steuern, enthalten. Die Abschreibung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. E. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt waren im Geschäftsjahr 8 Personen (Vorjahr 8 Personen) im Angestelltenverhältnis beschäftigt.
Geschäftsführung und Vertretung Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft vertreten durch zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer zusammen mit einem Prokuristen. Einzelvertretungsbefugnis und Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB kann erteilt werden. Im Berichtszeitraum waren zu Geschäftsführern bestellt: • Frau Susanne Affolter-Steiner, Alchenflüh (Schweiz) • Herr Andreas Joos, Strengelbach (Schweiz) Die Geschäftsführerin Susanne Affolter-Steiner ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und somit befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich in eigenen Namen oder als Vertreter eine Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Der Geschäftsführer Andreas Joos ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB nicht befreit. Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung werden aufgrund der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht offengelegt. Mutterunternehmen Der Jahresabschluss der Lamello Services GmbH, Grenzach-Wyhlen, wird in den Konzernabschluss der Lamello AG, Bubendorf, Schweiz, einbezogen. Eine Offenlegung des Konzernabschlusses der Lamello AG, Hauptstrasse 149, 4416 Bubendorf, Schweiz, ist nach Schweizer Recht nicht vorgesehen. Dieser wird auch nicht an anderer Stelle freiwillig veröffentlicht und kann nicht eingesehen werden. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 678.683,90 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 654.921,88 zu saldieren und in Höhe von EUR 1.333.605,78 auf neue Rechnung vorzutragen.
Grenzach-Wyhlen, den 28. März 2024 gez. Susanne Affolter-Steiner, Geschäftsführerin gez. Andreas Joos, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Lamello Services GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lamello Services GmbH, Grenzach-Wyhlen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lamello Services GmbH, Grenzach-Wyhlen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Müllheim, 28. März 2024 Regio
Audit GmbH
Lang, Wirtschaftsprüfer Schmelzle, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
4 nahegelegene Organisationen
Herstellung von Sägen und von Maschinenwerkzeugen für die Holzbearbeitung
Reparatur und Instandhaltung von Maschinen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Maschinen (ohne landwirtschaftliche Maschinen und Büromaschinen) und technischem Bedarf a. n. g.
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen