AS STAHL GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Moritz Scheibe seit 19.12.2025 | Geschäftsführer |
Arndt Scheibe seit 22.7.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BERGSTAHL GmbHHerneJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023A. Darstellung des Geschäftsverlaufs A1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken. In den ersten drei Quartalen stagnierte das BIP noch weitestgehend, begleitet von anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Für das gesamte Jahr 2023 haben die neuesten Berechnungen den Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 % zum Vorjahr (kalenderbereinigt -0,1 %) bestätigt. Nach dem starken Rückgang der privaten Konsumausgaben im Winterhalbjahr 2022/2023 erholten sich diese im Laufe des Jahres 2023 etwas. Gleichzeitig sank die Inflationsrate. Im 4. Quartal 2023 stiegen die privaten Konsumausgaben leicht um 0,2 % (preis-, saison- und kalenderbereinigt) gegenüber dem Vorquartal. Positive Impulse gingen dabei von der gestiegenen Nachfrage nach Dienstleistungen aus. Auch die Konsumausgaben des Staates nahmen mit +0,3 % leicht gegenüber dem Vorquartal zu. Die Investitionen gingen im Vorquartalsvergleich dagegen deutlich zurück: So nahmen die Bauinvestitionen preis-, saison- und kalenderbereinigt um 1,7 % ab, nachdem sie bereits in den beiden vorangegangenen Quartalen rückläufig waren. Die Investitionen in Ausrüstungen - also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - gingen zum Jahresende mit -3,5 % sogar noch deutlicher zurück. Im 4. Quartal 2023 wurden preis-, saison- und kalenderbereinigt insgesamt 1,6 % weniger Waren und Dienstleistungen exportiert als im 3. Quartal 2023. Die Importe sanken mit -1,7 % noch etwas stärker. Eine verhaltene Auslandsnachfrage, anhaltende geopolitische Spannungen und hohe Energiepreise machten sich besonders im schwächeren Warenhandel bemerkbar. Im 4. Quartal 2023 ging die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung um 0,4 % im Vorquartalsvergleich zurück, nachdem sie in den beiden Quartalen zuvor stagniert hatte. Die stärksten Rückgänge waren im Baugewerbe (-2,6 %) und im Verarbeitenden Gewerbe (-1,4 %) zu verzeichnen. Während die Produktion von Kraftwagen und Kraftwagenteilen zunahm, hatten viele andere Branchen wie der Maschinenbau, die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen sowie von Metallerzeugnissen und die chemische Industrie Einbußen zu verzeichnen. Die Bruttowertschöpfung in der Energieversorgung konnte im Vorquartalsvergleich dagegen kräftig zulegen. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe sowie bei den sonstigen Dienstleistern kam es preis-, saison- und kalenderbereinigt zu einem Rückgang der Bruttowertschöpfung um jeweils 0,9 %, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Bereichen im 2. und 3. Quartal 2023 noch Zuwächse verzeichnet hatte. Leichte Anstiege verzeichneten im 4. Quartal 2023 die Unternehmensdienstleister und der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit. Im Vorjahresvergleich war das BIP im 4. Quartal 2023 preisbereinigt 0,4 % niedriger als im 4. Quartal 2022. Preis- und kalenderbereinigt war der Rückgang mit -0,2 % niedriger, da ein Arbeitstag weniger zur Verfügung stand als ein Jahr zuvor. Der Handel mit dem Ausland nahm im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich ab. Die Exporte sanken um 4,0 %, da die Ausfuhr von Waren deutlich zurückging (-5,1 %). Ursächlich waren Rückgänge in den Bereichen chemische Erzeugnisse, pharmazeutische und ähnliche Erzeugnisse sowie Datenverarbeitungsgeräte. Die Importe insgesamt nahmen im selben Zeitraum mit preisbereinigt -5,6 % noch stärker ab als die Exporte. Vor allem die Einfuhr von Waren zeigte mit -8,9 % eine stark negative Entwicklung, bedingt durch Rückgänge vor allem bei Metallen, Datenverarbeitungsgeräten sowie elektrischen Ausrüstungen. Die Dienstleistungsimporte wiesen hingegen ein deutliches Plus von 5,2 % auf, dank eines deutlichen Anstiegs der unternehmensbezogenen Dienstleistungen. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung ging im 4. Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahresquartal insgesamt um 0,3 % zurück. Dabei verlief die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich insgesamt sehr unterschiedlich. Während die Dienstleistungsbereiche insgesamt einen leichten Zuwachs verzeichnen konnten, sank die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe mit -2,2 % deutlich. Innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes ging dies vor allem auf die gesunkene Wertschöpfung bei der Herstellung von Metallerzeugnissen sowie von elektrischen Ausrüstungen und im Maschinenbau zurück. Innerhalb der Dienstleistungsbereiche konnten im 4. Quartal 2023 fast alle Branchen ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahresquartal ausweiten. Neben dem Grundstücks- und Wohnungswesen (+1,3 %) verzeichneten auch die Unternehmensdienstleister im 4. Quartal 2023 einen Zuwachs der Wirtschaftsleistung (+0,5 %). Während die sonstigen Unternehmensdienstleister - trotz eines Rückgangs im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung - ihre Wirtschaftsleistung ausweiten konnten, kam es bei den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistern zu einem leichten Rückgang der preisbereinigten Bruttowertschöpfung. Auch der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit konnte mit +0,4 % leicht zum Vorjahr zulegen. Demgegenüber verzeichnete der zusammengefasste Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe einen Rückgang um 1,1 %. Den Einbußen im Groß- und im Einzelhandel stand dabei ein Zuwachs im Verkehrsbereich gegenüber. Die Wirtschaftsleistung wurde im 4. Quartal 2023 von rund 46,2 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 216 000 Personen oder 0,5 % mehr als ein Jahr zuvor. Damit wurde ein neuer Höchststand erreicht. Im Durchschnitt wurden je Erwerbstätigen 0,5 % weniger Arbeitsstunden geleistet als im 4. Quartal 2022. Das ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass ein Arbeitstag weniger zur Verfügung stand als vor einem Jahr. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen - also die Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden aller Erwerbstätigen - blieb im gleichen Zeitraum unverändert. Das ergaben vorläufige Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit. Die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität - gemessen als preisbereinigtes BIP je Erwerbstätigenstunde - nahm gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,4 % ab. Je Erwerbstätigen gerechnet war sie sogar um 0,9 % niedriger als vor einem Jahr. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Entwicklung hat den Wirtschaftszweig der Metallerzeugung und -bearbeitung im Jahr 2023 erheblich belastet. Der Krieg in der Ukraine und die daraus resultierenden Energiekrisen haben die Weltwirtschaft beeinträchtigt. Besonders in Deutschland, das stark von russischem Gas abhängig ist und eine hohe Exportquote aufweist, sind deutliche Spuren sichtbar. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 um 0,3% gesunken, was auf eine rezessive Entwicklung hindeutet. Die Prognosen für 2024 variieren, aber eine Erholung wird nur langsam erwartet. Politische und rechtliche Rahmenbedingungen Zur Abmilderung der Auswirkungen der Energiekrise wurde ein 200-Milliarden-Euro-Abwehrschirm eingeführt, der Unternehmen und Haushalte durch Einmalzahlungen und Preisobergrenzen unterstützte. Für energieintensive Großbetriebe wurde der Spitzenausgleich für die Energie- und Stromsteuer bis Ende 2023 verlängert, was rund 9.000 Unternehmen zugutekam. Mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2023 wurden die Ziele neu definiert, um eine nachhaltige und treibhausgasneutrale Stromversorgung zu erreichen. Bis 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch 80% betragen. Diese Maßnahmen sind Teil des Entlastungspakets der Bundesregierung, um die Folgen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine zu mindern. Soziale Rahmenbedingungen Die demografische Entwicklung beeinflusst den Wirtschaftszweig erheblich. Faktoren wie Bevölkerungswachstum, Industrialisierung und Urbanisierung versprechen eine höhere Nachfrage nach Metallen und Stählen. Der chinesische Markt verliert jedoch an Bedeutung, da die Bevölkerung dort rückläufig ist. Dagegen wächst der Bedarf in Indien, das China 2023 als bevölkerungsreichstes Land abgelöst hat. In Deutschland ist insbesondere die Bauindustrie von der demografischen Entwicklung abhängig. Der Bedarf an Stählen für den Wohnungsbau dürfte weiter steigen, obwohl die Nachfrage aufgrund gestiegener Zinsen und Baupreise seit Mitte 2022 gedämpft ist. Der Fachkräftemangel in Deutschland verschärft sich durch die sinkende Zahl der Schulabgänger und die zunehmende Zahl der Renteneintritte der Boomer-Generation. Dies führt zu Schwierigkeiten bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen in Metallberufen, was langfristig den Wirtschaftszweig belastet. Technologische Rahmenbedingungen Die Digitalisierung spielt in der Metallerzeugung und -bearbeitung eine zentrale Rolle. Der Einsatz digitaler Technologien ermöglicht die Automatisierung von Prozessen und reduziert manuelle Arbeitsabläufe, was dem Fachkräftemangel entgegenwirkt. CAD/CAM-Software verbessert die Präzision und verringert die Fehleranfälligkeit in der Herstellung. Künstliche Intelligenz (KI) optimiert Energieeffizienz, Materialverbrauch und Produktqualität durch die Verarbeitung großer Datenmengen. Automatisierte Produktionsroboter und selbstständig agierende KI-Systeme, die Materialqualität überprüfen und Bestellungen auslösen, werden zunehmend eingesetzt. Grenzen der Digitalisierung bestehen jedoch bei älteren Anlagen und Maschinen, die nicht umgestellt werden können. Dennoch dürfte der Strukturwandel im Zuge der Dekarbonisierung in den kommenden Jahren den Digitalisierungsgrad weiter erhöhen. Innovationsdruck und Transformation Die Branche steht unter erheblichem Innovationsdruck aufgrund von Gesetzen, Normen, Rohstoffverfügbarkeit, Nachhaltigkeitskriterien und Kundenanforderungen. Diese Faktoren verkürzen den Produktinnovationszyklus und treiben die Digitalisierung und Automatisierung voran. Die Corona-Krise hat diesen Prozess bereits beschleunigt und weitere starke Impulse durch Digitalisierung und KI werden erwartet. Schlussfolgerung Insgesamt steht die Metallerzeugung und -bearbeitung vor großen Herausforderungen, die durch die wirtschaftlichen, politischen, rechtlichen, sozialen und technologischen Rahmenbedingungen bedingt sind. Der Transformationsprozess zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2050 erfordert erhebliche Investitionen und Fördermaßnahmen. Trotz dieser Belastungen bieten sich durch die Dekarbonisierung und Digitalisierung auch Chancen, die genutzt werden müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. A2. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 Das Jahresergebnis erhöhte sich um 225,5 % auf 1.165,8 T€ (VJ: 358,2 T€). A3. Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Investitionen getätigt. A4. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Im Wirtschaftsjahr 2023 wurde die Finanzierung durch die vorhandenen Eigenmittel sichergestellt. Eine Aufnahme von Bankdarlehen oder Ausnutzung von Kreditlinien war nicht erforderlich. A5. Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Jahresdurchschnitt zwei Mitarbeiter beschäftigt. B. Darstellung der Lage B1. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nur in den folgenden Positionen wesentlich verändert: • Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbezogen um 82,9 T€ auf 14.405,9 T€. • Die sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich auf 1.269,2 T€. • Die liquiden Mittel erhöhten sich um 4.077,6 T€ auf 4.459,5 T€. • Die Rückstellungen erhöhten sich auf 534,7 T€. • Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagbezogen auf 7.318,4 T€. • Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich von 29,0 T€ auf 32,2 T€. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens ist grundsätzlich als stabil zu bezeichnen. Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr strukturell grundsätzlich nicht verändert. Die Strukturen unseres langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten sind stabil. B2. Finanzlage Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen; die Eigenkapitalquote beträgt stichtagsbezogen 61,0 % (Vorjahr: 64,1 %). Das nominale Eigenkapital erhöhte sich in 2023 von 11.132,1 T€ auf 12.298,0 T€. Durch eine bisher nicht ausgeschöpfte Kreditlinie besteht die Möglichkeit auch kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Unsere Sonstigen Verbindlichkeiten und anderen Rückstellungen betragen zum Stichtag 0,9 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Zurzeit stehen keine größeren Investitionsvorhaben zur Finanzierung an. Per Jahresultimo verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel i.H.v. 4.459,5 T€, die zur freien Verfügung der Gesellschaft stehen. B3. Ertragslage Die Kostenstruktur ist gegenüber dem Vorjahr strukturell unverändert. Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 99,2 % auf 105.817,6 T€. Analog dazu erhöhte sich der Materialaufwand um 98,0 % auf 102.792,3 T€. Der Personalaufwand erhöhte sich um 33,8 % gegenüber dem Vorjahr. Die wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Prognosebericht Stahlerzeuger und Verbraucher werden in 2024 gegenüber 2023 mit weniger Tonnage rechnen müssen. Von dieser Entwicklung werden auch wir betroffen sein, so dass wir die Entwicklung am Markt abwarten müssen. Trotzdem rechnen wir - auch bei reduzierter Tonnage - mit einem positiven Ergebnis. Es wird keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geben. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. 2. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist befriedigend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem sind wesentliche Risiken aus Forderungsausfällen durch eine Hermes Kreditversicherung abgedeckt. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Etwaigen sich aus unterschiedlichen Zahlungsbedingungen auf Lieferanten- und Kundenseite ergebenden Liquiditätsengpässen wird durch den Einsatz von entsprechenden Eigenmitteln sowie Kreditzusagen der Bankpartner begegnet. 3. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir weiterhin auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurückgreifen. Die Lieferbereitschaft ist jeweils vorhanden. Dem Wettbewerb am Markt müssen wir uns auch in diesen Zeiten stellen. Wir blicken positiv in die Zukunft, da unsere angestammten Kunden unsere Erfahrung, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität zu schätzen wissen. 4. Gesamtaussage Speziell im Offshore Bereich ist in der nächsten Zeit mit größeren Projekten zu rechnen. Wir sind sicher, dass wir an dem Bedarf zumindest mit einem entsprechenden Anteil - bei besseren Margen - weiterhin partizipieren können. Risiken sind 2024 nicht erkennbar. D. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Herne, den 09. Juli 2024 A. Scheibe BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2023Bergstahl GmbH, Friedrich-der-Große 8a, 44628 HerneAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Bergstahl GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesellschaftsvertrages und GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft wurde am 08.10.1991 gegründet. Der Sitz der Gesellschaft ist in Herne. Das Unternehmen ist eingetragen beim Amtsgericht Bochum unter der Nr. HRB 10456. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel und die Lagerung mit und von Stahlprodukten und artverwandten Erzeugnissen. Die Einzelpositionen des veröffentlichten Jahresabschlusses sind auf volle € auf- bzw. abgerundet. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem geringen Wert wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und planmäßig voll abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Angabe zu Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit kleiner einem Jahr beträgt T€ 15.675,0 (Vorjahr: T€ 16.939,1).
Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden im Wesentlichen Steuerrückforderungen erfasst. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Rückstellungen für Tantieme und Urlaubsverpflichtungen 118,2 T€ Rückstellung Abschluss- und Prüfungskosten 15,0 T€ Latente Steuern Als Aktiva oder Passiva anzusetzende latente Steuer sind nicht gegeben. Es lagen keine steuerlichen Verlustvorträge vor. Angabe zu Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt € 7.350.649,40(Vorjahr: € 6.207.285,02).
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 0,00). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S.v. § 285 Nr. 3 HGB lagen zum Abschlussstichtag nicht vor. Steuern vom Einkommen und Ertrag Der ausgewiesene Steueraufwand betrifft ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des laufenden Geschäftsjahres. Gewinnvortrag Der Jahresabschluss wurde vor Gewinnverwendung aufgestellt. In die Bilanz 2023 wurde ein Gewinnvortrag von € 11.106.550,11 einbezogen. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss i.H.v. € 1.165.819,99 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Forderungen aus Vorschüssen und Krediten gegenüber Organmitgliedern bestanden am Bilanzstichtag nicht. Auf die Angabe der Organbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Laufe des Geschäftsjahres führte das Unternehmen die folgenden Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen durch: Zwischen der AS Stahl GmbH, der Bergstahl GmbH und der Scheibe Stahl Service GmbH & Co. KG werden kurzfristige (monatsweise) Darlehen gewährt. Diese werden ab einer Laufzeit > 90 Tage verzinst. Die Bergstahl GmbH mietet bei der AS Stahl GmbH Büroräume für einen monatlichen Preis von T€ 0,5. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Aufwendungen für Abschlussprüfer Im Geschäftsjahr 2023 wurde für Aufwendungen an den Abschlussprüfer ein Betrag in Höhe von T€ 4,0 verbucht. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, lagen nicht vor. Unterschrift der Geschäftsleitung
Herne, 09. Juli 2024 A. Scheibe AnlagespiegelAnhang
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bergstahl GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bergstahl GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bergstahl GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Düsseldorf, 09. Juli 2024 DWP
Aktiengesellschaft
Wagner, Wirtschaftsprüfer |
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