Volo GP GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Miroslav Jakovljevic seit 11.1.2024 | Prokura |
Christian Schäfer seit 16.11.2023 | Prokura |
Antonio Cavotta seit 18.3.2021 | Geschäftsführer |
Michael Kunze seit 12.3.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SCIO Automation GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VESCON Automation GmbH (vormals: ATEC Gesellschaft für Automatisierungstechnologie mbH)Frankenthal (vormals: Eching)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Tätigkeit der VESCON Automation GmbH (kurz: VCA) (vormals ATEC Gesellschaft für Automatisierungstechnologie mbH, Eching), besteht im Wesentlichen aus der Planung, Projektierung, Programmierung und Inbetriebsetzung von Automatisierungslösungen zur Steuerung von Produktionsanlagen in der Automobilindustrie. Die Auslastung der Mitarbeiter blieb gegenüber dem Vorjahr auf konstant hohem Niveau. Bei der Leistungserbringung werden Beteiligungsgesellschaften und Dritte eingeschaltet. Der Schaltschrankbau und die Elektromontage der Hardwarekomponenten werden zum Teil durch die Firma VESCON Installation GmbH (vormals: AMIS Elektroanlagen GmbH) und durch die Firma GMN GmbH durchgeführt. Das elektrotechnische Engineering und die Inbetriebnahme wird - insbesondere bei den Projekten an den Standorten Bratislava und Györ - durch unsere slowakische Beteiligungsgesellschaft, die VESCON Automation s.r.o. (vormals: ATEC automatizačná technika s.r.o.), durchgeführt. Mit Verschmelzungsvertrag vom 25.10.2017 wurde die VESCON Automotive GmbH, Reiskirchen, auf die Gesellschaft ATEC Gesellschaft für Automatisierungstechnologie mbH mit Wirkung zum 01.09.2017 verschmolzen. Das verschmolzene Reinvermögen in Höhe von TEUR 321 wurde in die Kapitalrücklage eingestellt. Nachfolgend wurde die Gesellschaft umfirmiert in die VESCON Automation GmbH. Auf Grund dieser Verschmelzung ist die Vergleichbarkeit der aktuellen Geschäftszahlen mit den Vorjahreszahlen eingeschränkt. II. Wirtschtsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft verzeichnete 2017 ein moderates Wachstum bei anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen. Der Anstieg des weltweiten Bruttoinlandsprodukts, welches im Jahr 2016 mit 2,5 % die niedrigste Wachstumsrate seit der globalen Finanzkrise aufwies, belief sich im Jahr 2017 auf 3,2 %. Durch positive Impulse aus dem Ausland ergab sich auch für Deutschland ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 2,2 % (Vorjahr: 1,9 %). Der globale Aufschwung verlief regional wie auch strukturell betrachtet auf breiter Basis. Sowohl in den Schwellenländern als auch in den Industrienationen nahm die Konjunktur Fahrt auf. Strukturell betrachtet trugen alle BIP-Komponenten - privater Konsum, Investitionen, Nettoexporte und Staatsausgaben - zum Wachstum bei. Die weltweite Arbeitslosenquote verblieb währenddessen mit etwa 5,52 % nahezu auf Vorjahresniveau. Die Inflation lag weltweit bei etwa 3 % und damit über dem Niveau des Vorjahres. In den reifen Märkten konnte im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg der Inflationsrate auf rund 2 % verzeichnet werden. In den wachstumsmärkten zeigte sich hingegen ein deutlicher Rückgang der Inflationsrate gegenüber dem Vorjahresniveau auf rund 5 %. Die vorwiegend aus (geo)politischen Risiken herrührenden Unsicherheiten hatten nur geringe Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Die internationalen Spannungen in Zusammenhang mit Nordkorea und dem Iran verschärften sich, die Verhandlungen mit dem Vereinigten Königreich über den Austritt aus der Europäischen Union sind kompliziert, und die separatistischen Spannungen innerhalb Spaniens erhöhten die Unsicherheit. 2. Geschäftsverlauf und Lage 1. Vermögenslage Der vorliegende Jahresabschluss 2017 der VCA zeigt in jeder Hinsicht geordnete Vermögensverhältnisse auf sicherer finanzieller Grundlage. Die Bilanzsumme beträgt rund TEUR 10.497 und liegt damit um TEUR 2.547 unter dem Vorjahr. Das Eigenkapital ist durch den Jahresüberschuss und die Verschmelzung der VESCON Automotive um TEUR 3.816 gestiegen, die Eigenkapitalquote beträgt 49,6 %. Auf der Aktivseite sind stichtagsbedingt die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.157 zurückgegangen. Daneben wurden Wertpapiere des Umlaufvermögens um TEUR 919 zurückgeführt. Gegenläufig sind insbesondere die liquiden Mittel angestiegen (TEUR 633). Auf der Passivseite sind insbesondere die projektbezogenen Rückstellungen zurückgegangen. Dies wurde teilweise durch den Anstieg des Eigenkapitals kompensiert. 2. Finanzlage Mit 49,6 % liegt die Eigenkapitalquote auf einem sehr hohen Niveau. Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch das "Cash-Pooling" in der VESCON Gruppe gesichert. Daneben hat VCA mit Ihrer Hausbank eine Kreditlinie vereinbart. Diese Linie musste und muss zurzeit nicht in Anspruch genommen werden. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend, sämtliche Verbindlichkeiten konnten termingerecht bedient werden. Engpässe sind nicht zu erwarten. 3. Investitionen In der VCA wurden im abgeschlossenen Wirtschaftsjahr TEUR 141 in Software sowie TEUR 435 in Sachanlagen investiert. 4. Ertragslage Die Erträge im Bereich der Automatisierung wurden überwiegend mit inländischen Kunden im Bereich der Automobilindustrie erzielt. Das Rohergebnis der VCA betrug im Berichtsjahr TEUR 13.475 und lag damit um TEUR 4.952 über dem Vorjahreswert. Das Rohergebnis wurde insbesondere durch Projekte für Investitionen der OEM's im Automotive-Bereich erzielt (BMW, AUDI, VW). Der Anstieg des Jahresüberschusses um TEUR 1.500 ist auf höhere Projekt-Margen speziell beim Kunden AUDI zurückzuführen. Darüber hinaus sind die Personalkosten im Zuge der Verschmelzung und wegen eines gezielten Personalaufbaus um TEUR 1.420 gestiegen. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 1.280 gestiegen. Die Gründe hierfür sind wiederum die Verschmelzung, deutlich gestiegene Kosten zur Personalsuche sowie der Umzug des Unternehmens von München nach Eching im Mai 2017. Der Auftragseingang im vergangenen Geschäftsjahr belief sich auf rund EUR 15,0 Mio. (Vj. EUR 16,1 Mio.). 3. Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Gesamtleistung, der Rohmarge und dem Vorsteuerergebnis. In allen Bereichen konnten wir hier im Geschäftsjahr 2017 einen signifikanten Anstieg verzeichnen. Damit sind unsere Erwartungen zu Beginn des Geschäftsjahres deutlich übertroffen worden. Zum Bilanzstichtag beschäftigte die VCA 84 Mitarbeiter (Vorjahr 51 Mitarbeiter). Der starke Anstieg der Mitarbeiterzahlen ggü dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf die Verschmelzung zurückzuführen. Zur Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter hat die VCA im Geschäftsjahr rund TEUR 106 aufgewendet. Hierbei wurden die Mitarbeiter gezielt nach ihren Bedürfnissen und den Anforderungen des Projektgeschäfts in internen und externen Schulungs- und Seminareinrichtungen weitergebildet. 4. Gesamtaussage Die aktuelle Nachfrage nach Automatisierungslösungen vor allem von den Automobilherstellern lässt die Gesellschaft von einer stabilen Auftrags- und Geschäftsentwicklung ausgehen. Die Gesellschaft hat dazu im Berichtszeitraum umfangreiche Vorleistungen für diverse Großprojekte erbracht, die sich noch nicht in den Erträgen niedergeschlagen haben. Zudem haben die Hauptkunden der VCA auch für die kommenden Jahre ein vergleichbares Investitionsvolumen angekündigt. III. Risiko- und Chancenbericht Das Chancen- und Risikomanagement wird in der VESCON GmbH als zentrale Aufgabe der Geschäftsführung verstanden. Um unternehmerische Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und zu handhaben, werden wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt. Eine Verrechnung von Chancen und Risiken erfolgt nicht, beide Systeme werden stets getrennt voneinander betrachtet. Durch die zeitnahe technische und kaufmännische Projektsteuerung und durch Abrechnungen, die eine regelmäßige Einforderung von Kundenzahlungen ermöglichen, den Abschluss und die Abrechnung kleinerer Teilprojekte sowie die Beibehaltung eines festen Kundenkreises wirkt die Gesellschaft Umsatzausfall- und Ergebnisrisiken aktiv entgegen. Bei der Planung für das neue Geschäftsjahr 2018 geht die Geschäftsleitung auf der Basis des vorliegenden Auftragsbestands von vergleichbaren Umsätzen und Gewinnen gegenüber 2017 aus. Auf Basis des vorliegenden Jahresabschlusses und dem aktuellen Kenntnisstand der Geschäftsführung über die Ergebnisplanung, zum Auftragsbestand und über die Zahlungsfähigkeit der Kunden sind keine bestandsgefährdenden wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken erkennbar, die einen wesentlichen negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft haben könnten. IV. Prognosebericht Grundlage für die Prognose bilden die derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die operative Planung der VCA. Die Einschätzung zum künftigen Geschäftsverlauf orientiert sich an den unter dem Punkt "Chancen- und Risikobericht" dargestellten Rahmenbedingungen. Als Grundlage unserer Planung werden auch die Einschätzungen der Bundesregierung in ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2018 und die Prognosen der Branchenführer herangezogen. Unsere Erwartungen an den Geschäftsverlauf werden ständig analog der jüngsten Geschäftsbedingungen angepasst. Die Prognose basiert auf dem derzeitigen Kenntnisstand. Die Marktführer bewerten das Geschäftsjahr 2017 einheitlich als erfolgreich, weisen aber bei ihren Prognosen auf die Anfälligkeit der Weltwirtschaft auf externe Faktoren hin. Es wird für 2018 von der Mehrzahl der Wirtschaftsforschungsinstitute ein eher durchschnittliches Wachstum der Weltwirtschaft von 3,0% erwartet. Für das Geschäftsjahr 2018 wird mit einer konstanten Gesamtleistung gerechnet. Das Ergebnis vor Steuern für 2018 wird im Vergleich zu 2017 nach heutiger Einschätzung auf einem vergleichbaren Niveau liegen. Auch die ersten Monate des laufenden Geschäftsjahres 2018 sind vielversprechend angelaufen. Insgesamt ist die Auftragslage der VCA sehr zufriedenstellend und lastet die personellen Ressourcen rechnerisch für die nächsten 6 bis 9 Monate aus..
Frankenthal, 26. Juli 2018 VESCON Automation GmbH Bürger, Geschäftsführer Genzer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der VESCON Automation GmbH mit Sitz in Frankenthal (vormals ATEC Gesellschaft für Automatisierungstechnologie mbH, Eching), eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Ludwigshafen unter HRB 65765, wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf. Mit Verschmelzungsvertrag vom 25.10.2017 wurde die VESCON Automotive GmbH, Reiskirchen, auf die Gesellschaft mit Wirkung zum 01.09.2017 verschmolzen. Der Name der Firma wurde von ATEC Gesellschaft für Automatisierungstechnologie mbH in VESCON Automation GmbH geändert. Die Eintragung in das Handelsregister München unter HRB 79808 ist am 16.11.2017 erfolgt. Die Gesellschafterversammlung vom 12.02.2018 hat die Neufassung der Satzung beschlossen. Der Sitz der Gesellschaft wurde von München nach Frankenthal verlegt. Die Eintragung dieser Änderungen in das Handelsregister Ludwigshafen ist am 12.03.2018 erfolgt. Auf Grund der o.g. Verschmelzung ist die Vergleichbarkeit der aktuellen Geschäftszahlen mit den Vorjahreszahlen eingeschränkt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethodenund Erläuterungen Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Geringwertige Anlagegüter, deren Wert EUR 410,00 nicht übersteigt, werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen erfolgen nur bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten. In die Herstellungskosten sind neben den Einzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten, Abschreibungen auf Anlagevermögen sowie anteilige Verwaltungskosten einbezogen worden. In die Herstellungskosten sind keine Zinsen für Fremdkapital einbezogen worden. Wertminderungen und Bestandsrisiken wird durch angemessene Bewertungsabschläge Rechnung getragen. Im Vorjahr wurden (nahezu) fertiggestellte unfertige Leistungen zu Verkaufspreisen bewertet. Zum Bilanzstichtag 31.12.2017 wurden diese Projekte zu Herstellungskosten bewertet, der Abwertungsbedarf hierfür betrug TEUR 351. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden entsprechend dem Wahlrecht des § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. In Vorjahren wurden abgerechnete Teilleistungen nicht in den erhaltenen Anzahlungen erfasst, sondern als Umsatzerlöse ausgewiesen bei gleichzeitiger Verringerung des Bestands der unfertigen Leistungen (ergebnisneutral). Zum Bilanzstichtag 31.12.2017 betrifft dies erhaltene Anzahlungen in Höhe von EUR 9,4 Mio. Die Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel (Kassenbestand und Bankguthaben) sind zum Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Einzelwertberichtigungen, soweit erforderlich, und für das allgemeine Kreditrisiko eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen haben Forderungen über TEUR 446 (Vj. TEUR 458) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind zum Stichtag Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 2.848 (Vj. TEUR 2.944) ausgewiesen. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. zum niedrigen beizulegenden Wert bewertet. Die aktive Rechnungsabgrenzung enthält Ausgaben, die bereits für das Folgejahr bezahlt wurden (z. B. Kfz-Versicherungen, Mieten, Leasinggebühren). Der Posten aktive latente Steuern berücksichtigt die Steuerentlastung aus den bestehenden Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen. Es wurden bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen als versicherungsmathematische Parameter folgende Rechnungsgrundlagen verwendet: Kommutationswerte des Aktivenbestandes aus "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Ein steigender Gehaltstrend und eine Rentendynamik wurden nicht berücksichtigt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Verpflichtung beträgt 4,01 % (10-Jahres-Durchschnitt). Die ausgewiesene Verpflichtung ergibt sich nach Verrechnung mit einer Rückdeckungsversicherung in Höhe von EUR 72.719,98 gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB. Die Soll-Pensionsrückstellung beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 für den 10-Jahres-Durchschnittszinssatz EUR 224.906,00. Die Soll-Pensionsrückstellung für den 7-Jahres-Durchschnittszinssatz beträgt zum 31. Dezember 2017 EUR 254.076,00. Somit ergibt sich eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Absatz 6 HGB in Höhe von EUR 29.170,00. Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. In den sonstigen Rückstellungen enthalten projektbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.180 sowie personalbezogenen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.238. Im Vorjahr wurden projektbezogene Rückstellungen unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. In 2017 erfolgt der Ausweis unter den sonstigen Rückstellungen. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Umrechnung der Fremdwährungen erfolgte zum Devisenkassamittelkurs zum jeweiligen Stichtag bzw. Bilanzstichtag. Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Absatz 1 Satz 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt im Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Absatz 2 HGB. 4. Sonstige Angaben Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Schuldverhältnisse, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sein können:
Anzahl Mitarbeiter 2017 hat die Gesellschaft im Jahresdurchschnitt 84 Mitarbeiter (Vj. 51 Mitarbeiter) beschäftigt. Der Anstieg der Mitarbeiterzahlen resultieren im Wesentlichen aus der Verschmelzung. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind Herr Peter Bürger, Dipl. Ing., und Herr Michael Genzer, Dipl. Ing., bestellt. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 HGB befreit. Beim Ausweis der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nimmt die Gesellschaft § 286 Absatz 4 HGB in Anspruch. Beteiligungsliste Die Gesellschaft ist mit 75 %am Stammkapital der slowakischen Gesellschaft ATEC automatizačná technika s.r.o., Bratislava, beteiligt. Das Stammkapital dieser Gesellschaft mbH beträgt 400.000,00 Sk (Slowakisch Kronen). Dies entspricht rund EUR 13.300,00. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 105.956,00 (Vj. EUR 126.360,00). Das Eigenkapital dieser Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 EUR 1.614.876,00 (Vj. EUR 1.538.419,00). Die Gesellschaft ist mit 65 % am Stammkapital der VESCON Installation GmbH, Eching (vormals: AMIS Elektroanlagen GmbH), beteiligt. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.564,59. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Jahresfehlbetrag von EUR 198.609,56 (Vj. Jahresüberschuss EUR 206.274,42). Das Eigenkapital dieser Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2017 EUR 674.983,49 (Vj. EUR 873.593,05). ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2017 in Höhe von EUR 3.495.136,11 und den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.408.689,85 auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankenthal 26.07.2018 Peter Bürger, Geschäftsführer Michael Genzer, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.09.2018 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VESCON Automation GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt, den 26. Juli 2018 PKF
FASSELT SCHLAGE Partnerschaft mbB
S. Varughese, Wirtschaftsprüfer A. Kramer, Wirtschaftsprüfer |
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