Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 19456
Vorher
gevko Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
5.7.2012
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für DritteErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Gegenstand
sind die Entwicklung und der Betrieb informationstechnischer Grundlagen für das Versorgungsmanagement gesetzlicher Krankenkassen sowie des Versorgungsvertragsgeschäftes zwischen Leistungserbringern und gesetzlichen Krankenkassen. Des Weiteren unterstützt die Gesellschaft gesetzliche Krankenkassen, deren Verbände sowie Einrichtungen und Personen mit einer gesetzlichen Aufgabenstellung innerhalb der Sozialversicherung bei der Entwicklung und dem Management von Versorgungsprodukten. Dabei handelt es sich insbesondere um folgende Leistungen: - Anforderungsmanagement: Schnittstellendefinition und Funktionsbeschreibungen, insbesondere Konzeption, Review, Veröffentlichung und Weiterentwicklung der Schnittstellen- und Funktionsspezifikation in Form von Modulen, Pilotierung von Modulen in konkreten Verträgen - Zertifizierung von Funktionen bzw. Modulen: Zertifizierung von Informationssystemen für die jeweiligen Schnittstellenmodule; Zertiftzierungsüberwachung - Vertragsspeziflsche Anforderungskataloge und Datenpakete: Übersetzung der Vertragsinhalte in Anforderungskataloge und Datenpakete, Qualitütssicherung, Veröffentlichung und Aktualisierung, Konformitätsprüfung und -überwachung - Datenübermittlung: Management des Datenrückflusses von den Informationssystemen der Leistungserbringer an die Kostenträger für Abrechnung, Qualitätssicherung und strukturierte Kommunikation zwischen Leistungserbiingern und Kostenträgern - Ergänzende Dienstleistungen: Controlling, Evaluation und Produkt(weiter) entwicklung für Versorgungsprodukte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Schäfer
seit 23.7.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert16.65% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
AOK Baden-Württemberg
5.55%
AOK Bayern – Die Gesundheitskasse
5.55%
5.55%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
AOK Beteiligungsgesellschaft mbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

gevko GmbH

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.023.715,21 56.224,19
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.009.850,18 44.855,43
II. Sachanlagen 13.865,03 11.368,76
B. Umlaufvermögen 3.638.969,33 4.653.805,99
I. Vorräte 105.834,24 771.332,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 879.831,03 1.250.247,89
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.653.304,06 2.632.225,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.542,10 17.487,83
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.675.226,64 4.727.518,01

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.206.460,11 4.206.460,11
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 100.222,91 100.222,91
III. Gewinnvortrag 3.606.237,20 3.606.237,20
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 406.345,76 323.112,76
C. Verbindlichkeiten 58.254,07 197.945,14
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 48.969,53 77.881,15
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.166,70 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.675.226,64 4.727.518,01

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der gevko GmbH, Bonn (Amtsgericht Bonn, HRB 19456) wurde nach den Vorschriften §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine "kleine Kapitalgesellschaft".

Mit Wirkung ab dem Geschäftsjahr 2022 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der gevko GmbH und der AOK Beteiligungsgesellschaft mbH als Gesellschafterin.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr in Bezug auf die Ausübung des Wahlrechts nach § 248 Abs. 2 HGB geändert. Im Übrigen wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten.

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden gem. § 255 Abs. 2a HGB i.V.m. § 255 Abs. 2 HGB mit den bei deren Entwicklung angefallenen Herstellungskosten bewertet. Die Gesellschaft hat vom Wahlrecht des § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB zur Aktivierung von Verwaltungsgemeinkosten Gebrauch gemacht. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Zum 31.12.2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt 984 T€ (Vorj.: 0 T€) (§ 268 Abs. 8 HGB), die in voller Höhe auf die Aktivierung von Entwicklungskosten für selbsterstellte Software entfallen. Da die Gesellschaft als Organgesellschaft in eine ertragssteuerliche Organschaft mit der AOK Beteiligungsgesellschaft mbH eingebunden ist, werden passive latente Steuern, die auf dieser Aktivierung beruhen, auf Ebene der Organgesellschaft gebildet.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert und - soweit abnutzbar - planmäßig abgeschrieben.

Planmäßige Abschreibungen werden linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Geringwertige bewegliche Anlagengüter, d.h. Anlagengüter mit Anschaffungskosten unter 800,00 €, werden in Anlehnung an die steuerliche Vereinfachungsregelung des § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und anschließend als Abgang behandelt.

Unfertige Leistungen wurden zu Herstellungskosten bewertet, die durch Kalkulation auf Basis der innerbetrieblichen Kostenrechnung der Gesellschaft ermittelt wurden. Dabei wurde beachtet, dass die kalkulierten Herstellungskosten nicht über den tatsächlichen Herstellungskosten liegen. Angemessene Gemeinkostenzuschläge wurden berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden mit dem Nennwert angesetzt.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel. Ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen gegen die Gesellschafterin (Vorjahr T€ 0).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen im Personalbereich 328 T€ (Vorjahr: 307 T€).

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 0 T€ (Vorjahr: 110 T€) enthalten.

IV. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es besteht ein Mietvertrag für die Büroräume mit einem jährlichen Aufwand von 49 T€. Die Verträge sind mit einer Frist von drei Monaten zum Quartalsende kündbar. Die weiteren finanziellen Verpflichtungen sind für die Beurteilung der Finanzlage des Unternehmens nicht notwendig.

Geschäftsführer

Die Geschäftsführung wurde im abgelaufenen Berichtsjahr durch Herrn Prof. Dr. Guido Noelle, Lohmar, Arzt, wahrgenommen.

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Mitarbeiterzahl

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 17 (Vorjahr: 18) angestellte Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt.

Konsolidierungskreis

Die gevko GmbH wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der AOK Beteiligungsgesellschaft mbH (Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg, HRB 118332 B), Berlin, einbezogen. Das Geschäftsjahr der AOK Beteiligungsgesellschaft mbH läuft vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. Der Konzernabschluss wird in deutscher Sprache erstellt und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Bonn, den 26. Februar 2024

gez. Prof. Dr. Guido Noelle

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 17.07.2024 festgestellt.

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