Stammdaten

Register
Amtsgericht Düren HRB 3499
Eingetragen
29.9.1969
Branche
Bergbau auf Uran- und ThoriumerzeBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Düngemitteln und Stickstoffverbindungen
Gegenstand
1) Die Gesellschaft hat folgendes Aufgabengebiet; a) Errichtung und Betrieb von Anlagen zur Isotopentrennung, insbesondere von Anlagen zur Uran-Isotopentrennung, b) Verwertung der hierbei gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen (Know-how) auf anderen Gebieten, c) Beteiligung an inländischen und ausländischen Gesellschaften, die Anlagen zur Isotopentrennung betreiben oder entwickeln oder das gewonnene Know-how anderweitig verwerten, d) Durchführung von mit dem Firmenzweck zusammenhängenden Forschungs-und Entwicklungsaufgaben, e) Vertrieb auf dem Tätigkeitsgebiet der Gesellschaft. 2) Die Gesellschaft darf nur friedlichen Zwecken dienen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mario Dr. Pohlmann
seit 14.11.2022
Geschäftsführer
Jens Liebermann
seit 12.2.2022
Prokura
Thomas Dr. Beermann
seit 23.1.2014
Geschäftsführer
Volker Dr. Dannert
seit 16.7.2012
Prokura
Ernst-Georg Albers
seit 22.11.2002
Prokura
Achim Schröder
seit 22.11.2002
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

URANIT GmbH

Jülich

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

L A G E B E R I C H T

Grundlagen der Gesellschaft

Die Uranit GmbH, Jülich (Uranit), ist als Besitz- und Verwaltungsgesellschaft ohne eigenes Personal tätig. Die Uranit hält mittelbar, über die Uranit-UK Ltd., Stoke Poges/Großbritannien (Uranit-UK), ein Drittel der Anteile an der Urenco Ltd., Stoke Poges/Großbritannien (Urenco Ltd.). Die Urenco-Gruppe ist insbesondere im Bereich der Urananreicherung sowie im Zentrifugenbau und Anlagenerrichtung (Technologiesparte) tätig.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt hat sich im Jahr 2023 im Vorjahresvergleich nach vorläufigen Berechnungen um 0,1% vermindert. Aktuell wirken sich die schwache Auslandsnachfrage in der Industrie, ein geringer privater Konsum und die Investitionen hemmenden hohen Finanzierungskosten auf das Wachstum aus.

Für das kommende Jahr erwartet die Deutsche Bundesbank einen Anstieg des realen Bruttoinlandsproduktes um 0,4%, auch in den Folgejahren wird mit einem weiteren Wachstum gerechnet.

Hinsichtlich der Preisentwicklung erwartet die Deutsche Bundesbank in 2024 eine Inflation von 2,7%. Die Kernrate der Inflation wird für 2024 mit 3,0%, perspektivisch in 2026 mit 2,3% projiziert. Diese Erwartungen decken sich mit den Einschätzungen der Europäischen Zentralbank, hier werden bei unverändertem Inflationsziel mittelfristig Inflationsraten zwischen 1,9% und 2,5% gesehen.

Wirtschaftsbericht

Die Ertragslage der Uranit ist aufgrund der Vermögensverwaltungstätigkeit ohne operatives Geschäft durch die teilweise phasenversetzt vereinnahmten Beteiligungserträge der Urenco Ltd. geprägt. Die Beteiligungserträge lagen auf dem Niveau der Planung. Die vereinnahmten Beteiligungserträge werden regelmäßig unter Berücksichtigung der Verwaltungskosten sowie steuerlicher Effekte an die Gesellschafter ausgeschüttet, so dass die Liquidität weitgehend konstant ist.

Die Vermögenslage zeigt auf der Aktivseite im Wesentlichen die Anteile an verbundenen Unternehmen in Form der Beteiligung an der Uranit-UK. Die Passivseite ist primär durch Eigenkapital gekennzeichnet.

Die Beteiligungserträge lagen auf dem Niveau der Planung. Dementsprechend wurden für die Uranit ein Beteiligungsertrag (100 Mio. €) und ein Jahresergebnis (98 Mio. €) auf dem Niveau der Planung realisiert.

Die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr entsprach somit den Erwartungen der Geschäftsführung.

Leistungsindikatoren

Wesentlicher finanzieller Leistungsindikator ist der Jahresüberschuss mit dem Ziel, den Jahresüberschuss weitgehend konstant zu halten.

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren, die zur Steuerung des Unternehmens dienen, liegen aufgrund der reinen Vermögensverwaltungstätigkeit nicht vor.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die künftige Entwicklung sowie die damit verbundenen Chancen der Uranit sind im Zusammenhang mit der Entwicklung der Urenco-Gruppe zu sehen. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Urenco-Gruppe beim Umsatz und den operativen Kennzahlen ebenso die Erwartungen erreichen. Auf Basis der guten operativen Kennzahlen hat die Urenco Ltd. in 2023 Dividendenzahlungen in Höhe von 300 Mio. € (Vorjahr: 300 Mio. €) ausgeschüttet, von denen Uranit ein Drittel zusteht. Für 2024 erwartet die Gesellschaft einen unveränderten Ertragsstrom und daraus resultierend einen Jahresüberschuss auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023.

Die Uranit ist in die bestehenden Risikomanagementsysteme der PreussenElektra GmbH, Hannover (PEL) und des mittelbaren Gesellschafters RWE Power AG, Essen (RWE Power), eingebunden. Risiken aus der Geschäftstätigkeit, die sich auch auf die Vermögenslage auswirken könnten, ergeben sich in Bezug auf die fehlende Werthaltigkeit der Beteiligung an der Uranit-UK. Das Risiko wird aufgrund der bestehenden Ertragserwartungen der Urenco-Gruppe als unwesentlich eingeschätzt. Darüberhinaus gehende besondere Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Hannover, den 11. März 2024

Uranit GmbH

Die Geschäftsführung

Dr. Pohlmann

Dr. Beermann

J A H R E S A B S C H L U S S
31. Dezember 2023
Uranit GmbH, Jülich

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva



Anhang Stand
31.12.2023
Stand
31.12.2022


T€ T€
Anlagevermögen (4)

Finanzanlagen
72.257 72.257


72.257 72.257
Umlaufvermögen


Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (5) 1.673 2.449


1.673 2.449


73.930 74.706
Passiva



Anhang Stand
31.12.2023
Stand
31.12.2022


T€ T€
Eigenkapital (6)

Gezeichnetes Kapital
10.000 10.000
Kapitalrücklage
52.033 52.033
Bilanzgewinn
10.279 11.407


72.312 73.440
Rückstellungen (7) 1.601 1.243
Verbindlichkeiten (8) 17 23


73.930 74.706

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023


Anhang 2023 Vorjahr


T€ T€
Sonstige betriebliche Erträge (10) 65 1
Personalaufwand (11) 22 252
Sonstige betriebliche Aufwendungen (12) 167 170
Erträge aus Beteiligungen (13) 100.000 100.000
Zinsergebnis (14) 178 -48
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (15) 1.775 1.124
Ergebnis nach Steuern
98.279 98.407
Jahresüberschuss
98.279 98.407
Vorabausschüttung (16) 88.000 87.000
Bilanzgewinn (17) 10.279 11.407

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

ALGEMEINES
(1)
Allgemeine Vorbemerkungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Uranit GmbH mit Sitz in Jülich (Uranit) ist beim Amtsgericht Düren unter der Nummer HRB 3499 geführt.

Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für kleine Kapitalgesellschaften (§267 Abs. 1 iVm § 267a Abs. 3 Nr. 3 HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Um die Übersichtlichkeit und Klarheit der Darstellung zu verbessern, werden gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

(2) Konzernzugehörigkeit

Eine gesetzliche Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes für den Teilkonzern der Uranit besteht nicht, da die Größenkriterien des § 293 HGB nicht erfüllt sind.

(3) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen erfolgen nur bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 32,6 % zugrunde. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr ergab sich, vor allem aufgrund aktiver Steuerlatenzen aus den Pensionsrückstellungen, insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag erfasst. Die Kapitalrücklage wurde nach § 272 Abs. 2 Nr.4 HGB dotiert.

Pensionsrückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung wird der nach § 253 Abs. 2 HGB anzuwendende Rechnungszins auf Basis der letzten 10 Jahre zugrunde gelegt, welcher für 2023 1,82 % p.a. (Vorjahr 1,79 % p.a.) beträgt. Der auf Basis der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre ermittelte Diskontierungszinssatz beträgt 1,74 % p.a. für das Geschäftsjahr 2023 (Vorjahr 1,45 % p.a.). Der Differenzbetrag der Rückstellung aus den beiden unterschiedlichen Zinssätzen von T€ 5 ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB mit einer Ausschüttungssperre belegt, die jedoch wegen der vorhandenen Kapitalrücklage nicht zum Tragen kommt. Weiterhin sind Rentenanpassungen in Höhe von 2,00 % p.a. (Vorjahr 2,00 % p.a.) zugrunde gelegt.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschluss erkannten Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Soweit erforderlich, wird gemäß den gesetzlichen Anforderungen eine Diskontierung unter Berücksichtigung der Rückstellungsabzinsungsverordnung vorgenommen.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrages.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
(4)
Anlagevermögen

Entwicklung des Anlagevermögens


Anschaffungskosten
01.01.2023
Zugänge Abgänge Restbuchwert
31.12.2023
Restbuchwert
31.12.2022

T€ T€ T€ T€ T€
Finanzanlagen




Anteile an
verbundenen
Unternehmen


72.257


0


0


72.257


72.257

72.257 0 0 72.257 72.257


(5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten ausschließlich sonstige Vermögensgegenstände. Diese resultieren aus einem Verrechnungskonto mit der E.ON SE, Essen (E.ON), einem verbundenen Unternehmen, in Höhe von 1.673 T€.

Sämtliche sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

(6) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zu je 50 % von der PreussenElektra GmbH, Hannover, und der KMG Kernbrennstoff-Management GmbH, Essen (KMG), gehalten.

Der Bilanzgewinn des Vorjahres wurde in 2023 in voller Höhe an die Gesellschafter ausgeschüttet.

(7) Rückstellungen


2023 Vorjahr

T€ T€
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 905 1.044
Steuerrückstellungen 685 181
Sonstige Rückstellungen 11 18

1.601 1.243


Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betreffen ehemalige Mitarbeiter und Geschäftsführer.

(8) Verbindlichkeiten


2023 Vorjahr

T€ T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15 14
Sonstige Verbindlichkeiten 2 9
(davon aus Steuern) (2) (2)

17 23


Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen die Geschäftsbesorgungsleistung gegenüber dem verbundenen Unternehmen RWE Power AG.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind ungesichert und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

(9) Haftungsverhältnisse

Uranit war bis 31.Dezember 2023 neben der Betreiberin Urenco Deutschland GmbH, Jülich (Urenco D), Mitinhaberin der atomrechtlichen Genehmigung für die Urananreicherungsanlage Gronau (UAG). Auf Antrag vom 12. Oktober 2022 hat das zuständige Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen mit Bescheid vom 20. Dezember 2023 festgestellt, dass Uranit mit Wirkung zum 1. Januar 2024 nicht mehr Mitinhaberin der atomrechtlichen Genehmigung für die UAG ist. Alleinige Genehmigungsinhaberin der UAG ist Urenco Deutschland GmbH.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN-UND VERLUST-RECHNUNG
(10) Sonstige betriebliche Erträge


Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren aus der Auflösung von Vorsorgen für Pensionsverpflichtungen.

(11) Personalaufwand


2023 Vorjahr

T€ T€
Gehälter 21 21
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1 231
(davon für Altersversorgung) (0) (231)

22 252


(12) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden im Wesentlichen Kosten für die Geschäftsbesorgung, Handelskammerbeiträge sowie Jahresabschlusskosten ausgewiesen. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beläuft sich auf 17 T€.

(13) Erträge aus Beteiligungen

Es handelt sich um die Dividendenausschüttung für 2022 sowie eine Vorabausschüttung für 2023 der Urenco Ltd. über die Uranit-UK Ltd.

(14) Zinsergebnis


2023 Vorjahr

T€ T€
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 195 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -17 -48
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen) (17) (19)

178 - 48


(15) Steuern

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren im Wesentlichen aus Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer für das Berichtsjahr in Höhe von 1.611 T€.

(16) Vorabausschüttung

Aufgrund der schriftlichen Gesellschafterbeschlüsse vom 17. März 2023 und vom 16. Oktober 2023 wurden aus dem Jahresergebnis 2023 € 88,0 Mio. abzüglich anfallender Steuern an die KMG und die PEL vorab ausgeschüttet.

(17) Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn von 10.279 T€ an die Gesellschafter auszuschütten.

ERGÄNZENDE ANGABEN

Wesentliche Beteiligungen

Unternehmen, an denen mindestens der fünfte Teil der Anteile gehalten wird:

Name und Sitz Höhe des Anteils
am Kapital
Eigenkapital des
Unternehmens
Ergebnis des
Geschäftsjahres

%

Uranit-UK Ltd., Stoke Poges/
Großbritannien
100 106.191.000 € 1 99.967.000 € 1
Urenco Ltd., Stoke Poges/
Großbritannien*
33 2.973.300.000€ 2 1.173.200.000€ 2

* mittelbar über Uranit-UK Ltd., Konzernwerte
1 Geschäftsjahr 2022
2 Geschäftsjahr 2022

Sonstige Angaben

Im Jahr 2023 waren keine Mitarbeiter bei Uranit beschäftigt.

Für die Tätigkeiten im Geschäftsjahr erhalten die Geschäftsführer insgesamt 12 T€ als Vergütung. Für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebene sind Pensionsverpflichtungen von 417 T€ passiviert.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 nicht ergeben.

Hannover, den 11. März 2024

Uranit GmbH

Die Geschäftsführung

Dr. Pohlmann

Dr. Beermann

Anlage 1 zum Anhang

GESCHÄFTSFÜHRUNG

Dr. Mario Pohlmann
Essen
Director Nuclear Coordination der E.ON SE

Dr. Thomas Beermann
Essen
Leiter Accounting der RWE Power AG
  

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Uranit GmbH, Jülich

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Uranit GmbH, Jülich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Uranit GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Hannover, den 21. März 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Janz, Wirtschaftsprüfer

Bienert, Wirtschaftsprüferin

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 5. Juni 2024 festgestellt.

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