SAXUM Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mohammad Sadegh Hassanzadeh Ashrafi seit 27.9.2024 | Prokura |
Abdolah Sangtarash seit 3.3.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Europe Artis GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Passiva
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2022 bis 31.12.2022Europe Artis GmbHHamburg
ANHANG zum 31.12.2022Europe Artis GmbH, früher SPG Polymers GmbH, Handelsgesellschaft, HamburgAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Identifikation der Gesellschaft Amtsgericht Hamburg - HRB 84617 Finanzamt Hamburg Mitte - Steuer-Nr.: 48 / 760 / 03401 Die Vorjahreszahlen sind mit den Zahlen im Berichtsjahr vergleichbar Bilanzierungs-und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Übrige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt Die Vorräte wurden zu Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtig. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Die Bilanz und G+V der Niederlassung Teheran bis zur Liquidation wurde nicht dargestellt. Es fehlt die Bilanz zum Liquidationsstichtag, die zugleich die Übernahmebilanz für die iranische Tochtergesellschaft ist. Das Verrechnungskonto aus dem VJ wurde inzwischen zu ca. 75 % abgeschrieben. Es enthält jetzt die Gutschriften für die Lieferungen von Marjan aus dem VJ und an die NDL. Im Berichtsjahr ist keine Zahlung über Verrechnungskonto erfolgt. Bilanz und G+V wurden nach den Gliederungsvorschriften des HGB aufgestellt. Die G+V wurde nach den gesetzlichen Vorschriften (§ 275 HGB) aufgestellt. Dabei wurden die Bestandsveränderungen, die Aufwendungen für bezogene Leistungen gesondert ausgewiesen. Der Warenbestand wurde zu Einstandswerten bilanziert. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel, zu entnehmen. Die Sofortabschreibungen geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern (GF) beläuft sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Anlagenspiegel 2022
Restlaufzeiten der Forderungen zum 31.12.2022
Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum 31.12.2021
Abstimmung Bilanzsummen Hamburg 31.12.2022 Aktiva
Passiva
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung und außergewöhnlicher Bedeutung Das Jahresergebnis der Hauptniederlassung Hamburg beträgt im Berichtsjahr über T€ -1.655 und im Vorjahr über T€ +5.028. Das beruht im Wesentlichen auf dem Wegfall der EU-Kunden. Die Umsatzerlöse haben sich von T€ 296.706 um T€ 295.199 (99,5 %) auf T€ 1.507 verringert.
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer. Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: Arbeitnehmergruppen Zahl (Hamburg) Angestellte 3,00 leitende Angestellte 1,00 Die Gesamtzahl der durchschnittlich vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer in Hamburg beträgt damit 4,00. Namen der Geschäftsführer Die Geschäfte des Unternehmens wurden durch den Geschäftsführer Abdolah Sangtarash geleitet. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Geschäftsführer und Gesellschafter beläuft sich auf T€ 0 (Vorjahr: T€ 3). Vergütung der Geschäftsführer Die Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr Januar bis Dezember 2022 betrug T€ 160. Vorauszahlungen des Wirtschaftsprüfers für Prüfungsleistungen T€ 0 + MwSt. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Der Geschäftsführer und Gesellschafter beschließt die folgende Ergebnisverwendung für die NDL Hamburg: Der Jahresfehlbetrag beträgt € 1.655.820,27 und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Einschließlich des zu berücksichtigenden Verlustvortrags ergibt sich ohne die Niederlassung Iran für 2022 ein Bilanzgewinn von € 453.082.452,54 Die Rücklagen wurden nicht verändert. Eine Ausschüttung ist nicht vorgesehen. Der Jahresabschluss des Vorjahres (31.12.2021) wurde am 30. September 2022 genehmigt. Eine Gewinnausschüttung wurde nicht beschlossen. Unterschrift der Geschäftsführung
Hamburg, den LageberichtEurope Artis GmbH DE+IR Handelsgesellschaft, HamburgWirtschaftsbericht Darstellung des Geschäftsverlaufs im Wirtschaftsjahr Januar bis Dezember 2022 Verkauf Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit lag im Verkauf von petrochemischen Produkten. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet. Der Vertrieb wurde von einer anderen Firma abgeworben. Die Umsatzerlöse Hamburg sind von T€ 296.706 um T€ 295.199 = 99,5 % auf T€ 1.507 gesunken. Das Jahresergebnis Hamburg hat einen Verlust von T€ 1.210 ergeben, im VJ einen Gewinn von T€ 5.028. Die Ergebnisentwicklung beruht wesentlich auf Umsatzerlösen, sowie Währungsumrechnungen und Zinserträgen. Die Anzahlungsforderungen von Marjan über T€ 66.306 haben sich durch Zinsen über T€ 1.856 auf T€ 68.162 erhöht. Andere wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres über die zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet. Der Wareneinsatz mit Bestandsänderung T€ 868 lag im Verhältnis zum Umsatz von T€ 1.507 = 57,6 % (Vorjahr 289.001 zu 296.706 = 97,4 %). Unser Vorratsvermögen betrug zum 31.12.2022 T€ 188.851 VJ T€ 184.228.
Darstellung der Vermögenslage Die Vermögenslage ist bei reduzierten Umsätzen eingebrochen. Die Kapitalstruktur einschließlich Jahresergebnis ist im Berichtsjahr wie im VJ durch einen hohen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme gekennzeichnet. Das Eigenkapital Hamburg ohne NDL zum 31.12.2022 hat sich gegenüber dem 31.12.2021 um T€ 1.656 auf T€ 664.656 verringert. An der Bilanzsumme hat das Eigenkapital Hamburg +NDL zum 31.12.2022 einen Anteil von 97,8 % (31.12.2021: 96,6 %). Das Eigenkapital Hamburg zum Ende des Wirtschaftsjahres betrug T€ 655.101 = 96,8 % (Vorjahr T€ 666.311 = 95,6 %). Unsere Bilanzsumme Hamburg hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.210 erhöht bzw. 0,2 % verringert. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme Hamburg von 21,7 % (VJ 20,5 %) gekennzeichnet. 27,6 % (VJ 26,4 %) der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte nebst Anzahlungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 49,7 % (VJ 46,6 %). 2,2 % (VJ 3,4 %) der Bilanzsumme entfallen auf Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Wertpapiere und flüssige Mittel umfassen 1,0 % (VJ 5,5 %). der Bilanzsumme. Es bestehen keine Bedenken, dass das Unternehmen auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen kann. Finanzlage Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Ertragslage Gegenüber dem Vorjahr hat sich unser Jahresergebnis Hamburg nach Ertragsteuern von T€ +5.028 um T€ -6.683 auf T€ -1.655 verringert, davon Erträge aus Zinsen T€ 1.856 (VJ T€ 3.220) und aus Währungsumrechnung T€ 4 (VJ T€ 5). Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Die Geschäftsführung bemüht sich um Alternativen zur Ertrags und Umsatzkompensation. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Ausfall- und Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht erkennbar, können aber politisch bedingt eintreten. Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Aus der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren Lieferungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Somit ist das Unternehmen Wechselkursrisiken ausgesetzt. Dadurch sind im Vorjahr erhebliche Erträge entstanden. Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale: Vermögensverlagerung von Hamburg nach Iran. Unsicherheiten entstehen aus:
Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale Unsicherheiten entstehen aus:
Sonstige nicht bestandsgefährdende Risiken mit besonderen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Folgende Risiken können die künftige Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen:
Aus der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren Leistungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Somit ist das Unternehmen Wechselkursrisiken ausgesetzt. Nachtragsbericht Im Berichtsjahr 2022 hat sich die Ertragslage erheblich geändert. Das Unternehmen hat bisher vom Verkauf von Polymeren in EU und andere westliche Länder gelebt, die durch Abwerbung verloren gegangen sind. Die zu Hamburg gehörige Niederlassung im Iran wurde m Berichtsjahr aufgelöst. Eine Liquidationsbilanz oder Übernahmebilanz liegt nicht vor. Deren Reinvermögen ist von der Sepehr Mokran GmbH übernommen worden einschließlich der Verkaufsgeschäfte im Iran und in den nicht westlichen Ländern. Das Stammkapital der Sepehr Mokran GmbH wurde mit Beschluss vom 25.06.2022 von 500" IRR auf 37 Mrd. IRR aufgestockt. Das entspricht zum Umrechnungskurs von 1 Euro = 607.500 IRR
Der Lagebericht der Europe Artis GmbH hat sich erheblich geändert. Die Bankguthaben sind um rd. 31 Mio. auf 7 Mio. Euro zurückgegangen. Es sind aber noch erhebliche Steuerrückzahlungen zu erwarten, sodass die Liquidität der Europe Artis GmbH auf absehbare Zeit nicht gefährdet ist. Die Geschäftsführung ist um die Akquisition alternativer Geschäfte oder Umsätze für Hamburg bemüht, bisher aber ohne Erfolg. Unterschrift der Geschäftsführung
Hamburg, den 03.11.2023 Abdolah Sangtarash, Managing Director Anlagenspiegel zum 31.12.2022Europe Artis GmbH Herstellung und Verkauf petrochemischer Produkte, Hamburg
Handelsrecht VII. Bestätigungsvermerks des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Europe Artis GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.01. bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Europe Artis GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.01. bis zum 31.12.2022 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir im Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist mit Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmungen mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht dienen. Sonstige Informationen Der gesetzliche Vertreter ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen nicht die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sich in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dargestellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den auszuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt auf der Grundlage des Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Der Jahresabschluss ist vorläufig im Bezug der noch nicht vorliegenden Liquidationsbilanz der Niederlassung für die Übernahme durch die Sepehr Mokran Ltd., Teheran sowie die Feststellung der Bonität der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen; die bisher noch nicht reguliert worden sind. Der Bestätigungsvermerk ist vorläufig. Die Übereinstimmung des Jahresabschlusses mit dem Lagebericht können wir erst prüfen, sobald die Abwicklung der NDL vorliegt und die Bonität der Forderungen aus L+L gesichert ist.
Hamburg, 30. Oktober 2023 Confida
Aktiengesellschaft
Dr. H. Schmidt, Wirtschaftsprüfer |
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