Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 6606
Eingetragen
4.2.2010
Branche
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzAlle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
a) Die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten (Anlagevermittlung gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG); b) die Abgabe von persönlichen Empfehlungen an Kunden oder deren Vertreter, die sich auf Geschäfte mit bestimmten Finanzinstrumenten beziehen, wobei die jeweilige Empfehlung auf eine Prüfung der persönlichen Umstände des Anlegers gestützt oder als für ihn geeignet dargestellt wird und nicht ausschließlich über Informationsverbreitungskanäle oder für die Öffentlichkeit bekannt gegeben wird (Anlageberatung gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1a KWG); c) die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten im fremden Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 2 KWG); d) die Verwaltung einzelner in Finanzinstrumenten angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum (Finanzportfolioverwaltung gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 KWG); e) die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten für eigene Rechnung, ohne die Voraussetzungen für den Eigenhandel zu erfüllen (Eigengeschäft gemäß § 32 Abs. 1a KWG); sowie f) unter Beachtung einer organisatorischen und funktionalen Trennung von den Tätigkeiten gemäß Buchst. a) bis e) die Erbringung vermögensbezogener Dienstleistungen, sofern es sich dabei nicht um erlaubnispflichtige Tätigkeiten einschließlich der Finanzdienstleistungen gemäß Buchst. a) bis e) handelt. Die Gesellschaft betreibt keinen Eigenhandel. Die Gesellschaft ist bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen nicht befugt, sich Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nils Nawrot
seit 7.4.2026
Geschäftsführer
Martin Luley
seit 5.4.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Michael Stoschek
Ahorn
100.000 €
50.00%
Gabriele Volkmann
Bamberg
100.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Brose Trust GmbH

Bamberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

a) Geschäftsmodell / Ziele und Strategie

Die Brose Trust GmbH erbringt im Rahmen von Family-Office Dienstleistungen die Verwaltung fremden Vermögens. Das geschieht - soweit hierfür erforderlich - auf Grundlage der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erteilten Erlaubnis zum Erbringen von Wertpapierdienstleistungen nach §2 Abs. 2 WpIG (Finanzportfolioverwaltung, Anlageberatung und Anlage- und Abschlussvermittlung).

Die Family-Office-Dienstleistungen werden nur für die Gesellschafterfamilien der Brose-Unternehmensgruppe, sowie für wenige professionelle Kunden erbracht.

b) Organisatorische Struktur

Zur Erbringung der Family-Office-Dienstleistungen hat die Brose Trust GmbH ihre Geschäftstätigkeit in den aufsichtsrechtlich relevanten (Financial Services) und den aufsichtsrechtlich nicht relevanten Geschäftsbereich (Convenience) aufgeteilt und zur Gewährleistung dieser Trennung organisatorische Vorgaben geschaffen.

Alleiniger Geschäftsführer des Unternehmens ist Martin Luley. Zum 31.12.2023 waren bei der Brose Trust GmbH 8 Mitarbeiter beschäftigt.

c) Segmente, Produkte und Dienstleistungen

Die Brose Trust GmbH ist in folgenden Segmenten tätig:

Geschäftsfeld Financial Services

Im Geschäftsfeld Financial Services übt die Brose Trust aufsichtsrechtlich relevante Dienstleistungen im Rahmen der erteilten BaFin-Erlaubnis aus. In diesem Bereich ist die Brose Trust als Fondsberater sowie als Vermögensverwalter tätig.

Geschäftsfeld Convenience

Das Geschäftsfeld Convenience umfasst im Rahmen der Vermögensverwaltung alle Family-Office-Dienstleistungen, die nicht erlaubnispflichtig sind, wie z.B. das Vermögenscontrolling und das Immobilienmanagement.

Standorte

Die Brose Trust GmbH hat ihren Firmensitz in Bamberg, Niederlassungen bestehen weder im Inland noch im Ausland.

Forschung und Entwicklung

Die Brose Trust GmbH betreibt keine diesbezüglichen Aktivitäten.

2. Wirtschaftsbericht

Geschäftsverlauf

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen 1

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Anlageumfeld war auch 2023 turbulent. Die Finanzmärkte bewegten sich in einem Spannungsfeld von steigenden Leit- und Anleihezinsen, globalen Konflikten und schwachen Wachstumszahlen einerseits und der Erwartung einer erneuten Zinswende aufgrund sinkender Inflationserwartungen andererseits.

Im Ukrainekrieg zeichnete sich das Szenario eines über mehrere Jahre andauernden Konfliktes immer stärker ab und im Nahen Osten brach mit dem Überfall der Hamas auf Israel ein neuer bewaffneter Konflikt aus, der die ganze Region destabilisieren könnte. Die großen Zentralbanken setzten derweil ihren Zinserhöhungszyklus fort, wenn auch mit zuletzt reduziertem Tempo. Das höhere Zinsniveau wirkte sich dämpfend auf das globale Wachstum aus. Gleichzeitig erscheint in den USA ein "Soft Landing", also die Vermeidung einer Rezession, weiterhin möglich oder sogar wahrscheinlich. Sinkende Inflationsraten und -erwartungen befeuerten dabei die Erwartung der Märkte, nämlich ein baldiges Ende des Zinserhöhungszyklus.

Branchenspezifische Rahmenbedingungen

In Summe zeigten sich die Aktienmärkte im Jahr 2023, unter der Führung weniger Technologietitel, sehr stark. Festzuhalten bleibt dabei die hohe Spreizung der Ergebnisse zwischen Branchen und Regionen. Der breite Weltaktienindex MSCI World legte in EUR rund 20% zu. Während die Börsen in Europa und den USA einen Wertzuwachs in dieser Größenordnung verzeichnen konnten, verloren beispielsweise chinesische Aktien rund 9% (CSI 300).

Trotz der weiter steigenden Leitzinsen konnte der REXP-Index das Jahr mit einem Plus von 3,5% beenden. Dies lag vor allem an der Entwicklung der Zinsstrukturkurve. Zu Jahresbeginn waren die Renditen für 1 und 10jährige Bundesanleihen noch in etwa auf demselben Niveau. Mitte des Jahres betrug die Differenz -130 Basispunkte. Dies spiegelt die Erwartung der Märkte an sinkende Zinsen wider.

Die Notierung des Euro gegenüber dem Dollar war geprägt von den Erwartungen an die zukünftigen Zentralbankentscheidungen, insbesondere hinsichtlich eines Kurswechsels in der Zinspolitik. So wertete der EUR rund 3,5% gegenüber dem US-Dollar auf .

1 Alle quantitativen Angaben zu den Rahmenbedingungen wurden dem Bloomberg-Kursinformationssystem entnommen.

b) Entwicklung der Geschäftsbereiche/Analyse und Beurteilung der wesentlichen Ertragsquellen

Geschäftsfeld Financial Services

Die Erträge sind abhängig von der Höhe der verwalteten Vermögen. Damit sind sie überwiegend von der Entwicklung der Finanzmärkte abhängig, da mit fallenden Märkten auch die Vergütung sinkt. Darüber hinaus sind die Erträge ebenso beeinflusst durch Zu- und Abführungen von Kundenvermögen.

In 2023 war die Brose Trust als Berater für vier Fonds tätig. Im Geschäftsjahr gingen die in den Fonds betreuten Volumina (Assets Under Management) im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von Entnahmen aus den Fonds und einem schwachem Kapitalmarktumfeld deutlich zurück.

Geschäftsfeld Convenience

Im Geschäftsfeld Convenience blieben die Erträge aus den betreuten Vermögen inkl. der betreuten Immobilien der Privatkunden in diesem Jahr nahezu unverändert bei 1.074 TEUR (2022: 1.077 TEUR).

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren:

Wesentlicher finanzieller Leistungsindikator ist die Entwicklung der beratenen und verwalteten Vermögen. Durch Zu- und Abflüsse an Kundengeldern sowie in den Vermögen erzielte Gewinne/Verluste verändert sich die Berechnungsbasis der durch die Brose Trust GmbH vereinnahmten Vermögensverwaltungsgebühren entsprechend.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind die geäußerte Kundenzufriedenheit, die Anzahl der Rechtsstreitigkeiten sowie die Mitarbeiterfluktuation.

Die geäußerte Kundenzufriedenheit ist hoch, es gab im Jahr 2023 keine Kundenbeschwerden. Der Mitarbeiterstamm ist stabil bei 8 Mitarbeitern, es gibt keine ungeplante Fluktuation. Die Gesellschaft musste keine Rechtsstreitigkeiten führen.

c) Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Brose Trust GmbH

Ertragslage

Die Werte der von der Brose Trust GmbH beratenen Fonds und verwalteten Portfolien verringerten sich im Laufe des Geschäftsjahres 2023 durch Entnahmen und Kursverluste. In der Folge verringerten sich auch die Provisionserträge von 2.727 TEUR (2022) auf 2.585 TEUR (2023).

Die Provisionsaufwendungen stiegen im Laufe des Jahres leicht von 403 TEUR (2022) auf 411 TEUR (2023).

Die sonstigen betrieblichen Erträge fielen erheblich geringer aus, weil weniger Beratungsrechnungen an die Privatkunden verauslagt wurden und weiterverrechnet werden mussten. In Summe fielen die sonstigen betrieblichen Erträge von 401 TEUR (2022) auf 197 TEUR (2023).

Die Gesellschafter gaben für das Geschäftsjahr 2023 keinen Jahresbonus an die Mitarbeiter aus. Gehalts- und Gehaltsnebenaufwendungen und der Aufwand für die betriebliche Altersvorsorge für die Mitarbeiter fielen von 1.898 TEUR (2022) auf 1.519 TEUR (2023).

Die anderen Verwaltungsaufwendungen für den Betrieb der Gesellschaft nahmen leicht von 670 TEUR (2022) auf 547 TEUR (2023) ab.

Vor allem in Folge des gesunkenen Personalaufwandes stieg das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von 78 TEUR (2022) auf 304 TEUR (2023). Die angestrebte Ergebnisverbesserung von 5% wurde erreicht.

Der Steueraufwand für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 liegt bei diesen Geschäftszahlen bei 131 TEUR (2022: 169 TEUR).

Die Gesellschaft verzeichnet für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von 173 TEUR (Vorjahr Jahresfehlbetrag 91 TEUR).

Finanzlage

Investitionen im nennenswerten Umfang wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht getätigt.

Mit einer Eigenkapitalquote von 73,8% ist die Brose Trust ausreichend mit haftenden Eigenmitteln zur Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen ausgestattet.

Liquidität:

Die Liquiditätssituation der Gesellschaft ist komfortabel. Über drei Viertel der Bilanzsumme sind liquide, die bestehenden Verbindlichkeiten sind jederzeit gedeckt.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nach-zukommen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt 10.490 TEUR (2022: 10.403 TEUR).

Die Vermögensverhältnisse und die Finanzlage der Gesellschaft können weiterhin als gut bezeichnet werden.

Aufgrund der positiven Ertragslage, der gegebenen Liquiditätssituation und der komfortablen Eigenkapitalausstattung ist die Lage der Gesellschaft insgesamt als gut zu bezeichnen. Vor dem Hintergrund der Finanzierungs- und Liquiditätsstruktur sowie der Unternehmensplanung ist die Fortführung der Unternehmenstätigkeit auch künftig gewährleistet.

3. Prognose-Chance-Risikobericht (1-Jahres-Prognose)

a) Risikomanagement und -bericht

Angesichts der Art der Geschäftstätigkeit, der begrenzten Größe von Gesellschaft und Kundenkreis und des übersichtlichen Geschäftsumfangs sind die bestehenden Risiken überschaubar. Soweit die Brose Trust GmbH die Risiken steuern kann, dienen dazu die Unternehmens- und Liquiditätsplanung, monatliche Erfolgsrechnungen, die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Bilanz und die Risikotragfähigkeitsberechnung unter Einbeziehung von Szenario-Betrachtungen.

Nachhaltigkeitsrisiken

Unter Nachhaltigkeitsrisiken versteht die Brose Trust Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung (sog. ESG-Risiken - Environmental, Social and Governance), deren Eintreten tatsächlich oder potenziell negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation eines Unternehmens haben könnte.

Die Gesellschaft hat die Auswirkungen von Nachhaltigkeitsrisiken innerhalb der vorstehend genannten Risikoarten analysiert und in das Risikomanagementsystem einbezogen.

Die Brose Trust hat drei Kategorien (innere Risiken, äußere Risiken und Strategierisiken) von Nachhaltigkeitsrisiken identifiziert. Innere Risiken können direkt in dem Institut auftreten und sich auswirken, sie sind für die Gesellschaft überschaubar und werden durch das Risikomanagement zum Beispiel mit vorausschauender Kostenminimierung und Controlling-Maßnahmen direkt gesteuert. Unter äußeren Risiken versteht die Gesellschaft Risiken, die bei anderen auftreten und sich auf die Gesellschaft auswirken können. Sie führen damit zu Wertminderungen von Vermögenswerten und in Folge zu Ertragseinbußen für die Gesellschaft. Eine Steuerung über das Risikomanagement der Brose Trust erfolgt durch Analyse von relevanten Nachhaltigkeitsrisken vor der Investition in Finanzinstrumente. Strategierisiken können aus den Geschäfts- und Anlagestrategien der Brose Trust entstehen, wenn diese nicht dem Erfordernis nach Nachhaltigkeit und den Kundenbedürfnissen entsprechen. Diesen Risiken begegnet die Gesellschaft vor allem durch regelmäßige Überprüfung, ob die Strategien der Nachfrage am Markt bzw. den Kundenpräferenzen gerecht werden und ob sie für die Erreichung der Unternehmensziele geeignet sind.

Marktpreisrisiken

Marktrisiken als negative Kursentwicklungen an den Finanzmärkten können sich auf die Wertpapierbestände der Brose Trust auswirken. Die Marktrisiken und deren Auswirkungen auf die Ertragslage und Eigenmittel der Gesellschaft werden monatlich analysiert. Die Eigenmittel der Gesellschaft sind in von der Gesellschaft beratenen, breit diversifizierten Publikumsfonds angelegt. Aufgrund der hohen Überdeckung hinsichtlich der erforderlichen Eigenmittel und des moderaten Investmentrisikos bei der Anlage der Eigenmittel ist eine Unterschreitung der erforderlichen Eigenmittel nach WpIG mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschließen.

Liquiditätsrisiken

Eigenmittel, die der Gesellschaft langfristig zur Verfügung stehen, werden zur Sicherstellung der Liquiditätsausstattung auf dem Kontokorrent gehalten oder in konservativen Fonds und Inhaberanteilen angelegt.

Adressenausfallrisiken

Die Honorarforderungen sind durch kurze Laufzeiten und ausreichende Bonität gekennzeichnet. Wichtige Instrumente zur Steuerung des Forderungsausfallrisikos sind eine zeitnahe Überwachung der Zahlungseingänge und der enge Kontakt zu den Kunden.

Operationale Risiken

Hinsichtlich der operationalen Risiken tragen der fachlich qualifizierte Personalstamm und die Kompetenzregelung zur Risikominderung bei.

Haftungsrisiko

Haftungsrisiken könnten sich aus Beratungsfehlern ergeben. Als zugelassener Wertpapierdienstleister ist die Brose Trust GmbH verpflichtet, gemeinsam mit ihren Kunden das Risikoprofil, die strategischen Investitionsziele und die Anlagestrategie abzustimmen. Im Rahmen der Festlegung der strategischen und taktischen Asset Allokation wird die Brose Trust GmbH durch einen Anlagebeirat unterstützt, der aus maximal drei Mitgliedern besteht. Die Mitglieder sind ausgewiesene Experten und verfügen über eine jahrzehntelange Erfahrung an den Geld- und Kapitalmärkten.

Allgemeines Geschäftsrisiko

Ein allgemeines Geschäftsrisiko kann aufgrund veränderter Rahmenbedingungen entstehen; dazu gehören beispielsweise das Marktumfeld, das Kundenverhalten, der technische Fortschritt sowie die aufsichtsrechtliche Regulierung.

Aus den im Risikobericht beschriebenen Risiken können insbesondere größere exogene Schocks, die zu einer Verlangsamung bzw. Stagnation der wirtschaftlichen Erholung führen, den zukünftigen Geschäftsverlauf negativ beeinflussen.

Zur Deckung von Risiken verfügt die Brose Trust GmbH zum Bilanzstichtag über haftendes Eigenkapital in Höhe von 7.573 TEUR.

b) Chancen- und Prognosebericht

Chancenbericht

Die Aktienmärkte starteten deutlich positiv in das neue Jahr. Wir erwarten auf Basis der Kapitalmarktsituation stabile bzw. steigende Erträge für das Jahr 2024. Die zu erwartende Belastung aufgrund einer substanziellen, privat zu tragenden Steuerzahlung wird das verwaltete Vermögen jedoch in absehbarer Zeit signifikant sinken lassen.

Prognosebericht

Die Kapitalmärkte preisen sehr aggressiv erste Zinssenkungen ein. Die weitere Entwicklung wird daher stark davon abhängen, ob die Prognosen hinsichtlich des Zeitpunktes und des Umfanges der Zinssenkungen eintreten. Die wirtschaftliche Entwicklung sollte sich im Falle sinkender Zinsen erholen.

Die aktuelle Anlagestruktur der Vermögen ist damit zwischen neutral und leicht vorsichtig zu beschreiben und orientiert sich an den langfristigen Anlagezielen. Je nach Teilvermögen lauten diese auf Werterhalt einerseits, aber auch moderater Nutzung von Chancen andererseits. Neben den Faktoren, die die Gesellschaft im Rahmen ihres Auftrages durch die Investoren selbst gestalten kann, werden weiterhin äußere Faktoren und natürlich die Verwendung der Mittel durch die Vermögensträger selbst eine Rolle spielen. In diesem Spannungsfeld erwarten wir auch in den nächsten Jahren eine gleichbleibende Ertragslage.

Im Gegensatz zu den Vorjahren liefert die Rentenseite inzwischen wieder positive Wertbeiträge durch höhere Renditen. Dies sollte die Portfolioergebnisse stabilisieren. Wir rechnen daher mit stabilen betreuten Kundenvermögen, die aber unter Berücksichtigung der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen verstärkt unter dem Einfluss ungeplanter Zu- und Abflüsse stehen.

In den ersten Monaten des Jahres 2024 wurde ein in Summe positives Ergebnis ausgewiesen. In der Folge werden auch für das Gesamtjahr 2024 sowie die folgenden Jahre stabile Ergebnisse auf Vorjahresniveau erwartet.

Die Liquiditätslage ist gut, es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft ist weiterhin keinem Währungsrisiko ausgesetzt.

Ceteris paribus plant die Geschäftsführung der Brose Trust GmbH in den kommenden Jahren die Erträge aus Provisionen weiterhin mindestens stabil zu halten und bei gleichbleibend hoher Qualität der Dienstleistung mit positiven Jahresergebnissen abzuschließen.

 

Bamberg, den 15.05.2024

Martin Luley

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
EURO EURO
1. Barreserve
Kassenbestand 3.392,50 724,66
2. Forderungen an Kreditinstitute
täglich fällig 39.276,88 119.740,19
3. Forderungen an Kunden 1.495.022,64 1.569.973,47
4. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 8.849.187,93 8.433.620,40
5. Immaterielle Anlagewerte 3,00 3,00
6. Sachanlagen 7.080,00 10.745,00
7. Sonstige Vermögensgegenstände 70.398,72 216.279,74
8. Rechnungsabgrenzungsposten 25.943,59 52.375,69
10.490.305,26 10.403.462,15

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
EURO EURO
1. Sonstige Verbindlichkeiten 409.185,40 540.383,15
2. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.188.847,00 1.989.454,00
b) Steuerrückstellungen 34.947,22 0,00
c) andere Rückstellungen 111.560,00 301.046,15
2.335.354,22 2.290.500,15
3. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
b) Kapitalrücklage 4.504.133,09 4.504.133,09
c) Gewinnrücklagen andere Gewinnrücklagen 10.000,00 10.000,00
d) Bilanzgewinn 3.031.632,55 2.858.445,76
7.745.765,64 7.572.578,85
10.490.305,26 10.403.462,15

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

2023 2022
EURO EURO
1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 5.675,15 0,00
2. Zinsaufwendungen (20.522,00) (72.303,00)
3. Laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 15.630,56 0,00
4. Provisionserträge 2.585.319,11 2.727.127,69
5. Provisionsaufwendungen (411.205,43) (403.029,62)
6. Sonstige betriebliche Erträge 196.925,13 401.052,08
7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter (1.164.104,98) (1.347.278,01)
bb) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (355.265,48) (550.774,39)
davon für Altersversorgung EURO 207.057,24 (im Vorjahr: EURO 405.129,45 )
b) andere Verwaltungsaufwendungen (547.162,68) (669.626,25)
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen (4.071,59) (5.523,00)
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen (451,40) (735,35)
10. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere (1.268,00) (855,00)
11. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 4.320,42 0,00
12. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 303.818,81 78.055,15
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (128.225,02) (137.449,47)
14. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 8 ausgewiesen (2.407,00) (31.834,27)
15. Jahresüberschuss / (-fehlbetrag) 173.186,79 (91.228,59)
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.858.445,76 2.949.674,35
17. Bilanzgewinn 3.031.632,55 2.858.445,76

ANHANG ZUM 31. DEZEMBER 2023

(§ 284 ff. HGB)

A. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Unternehmen führt die Firma "Brose Trust GmbH" und hat seinen Sitz in Bamberg. Die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Bamberg unter der Nummer HRB 6606 eingetragen.

Der Jahresabschluss ist unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes und der ergänzenden Regelungen der Satzung sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) erstellt worden.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt unter Anwendung des § 2 der RechKredV (Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute).

Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich in der Staffelform (§ 2 RechKredV).

Die Aufstellung der Bilanz erfolgte unter Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses.

Vom Wahlrecht des § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

1. Barreserve

Die Barreserve ist mit dem Nennwert ausgewiesen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen waren nicht zu bilden.

3. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

Die Wertpapiere sind mit den Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren Kurswert am Bilanzstichtag bewertet.

4. Immaterielle Anlagewerte

Die immateriellen Anlagewerte sind mit Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen sind entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände bemessen.

Es kommt ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode zum Ansatz.

Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben.

5. Sachanlagen

Das Anlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, einschließlich Nebenkosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen sind entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände bemessen.

Es kommt die lineare Abschreibungsmethode zum Ansatz.

Zugänge von beweglichen Wirtschaftsgütern werden pro rata temporis abgeschrieben.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EURO 800,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst.

6. Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgaben vor dem Bilanzstichtag werden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, aktivisch als Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

8. Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten nach der Projected-Unit-Credit-Methode gem. IAS 19 ermittelt. Es werden grundsätzlich, entsprechend den handelsrechtlichen Bestimmungen, folgende Berechnungsgrundlagen angewendet:

Durchschnittlicher Marktzinssatz (10-Jahresdurchschnitt) für eine Laufzeit von 15 Jahren von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV); dieser beträgt zum Bilanzstichtag 1,82%.

Es wird ein Rententrend zwischen 1,0% bzw. 2,2% und 2,4% p.a. angenommen

Die Fluktuation wird mit 2,5% berücksichtigt

Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Bei den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EURO 38.576,00 der gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt ist.

Die anderen Rückstellungen sind mit einem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie sind der Höhe nach so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung tragen.

II. Angaben zur Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Aufgliederung und Fristigkeit stellen sich folgendermaßen dar:

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EURO EURO
Forderungen an Kunden; täglich fällig 1.495.022,64 1.569.973,47
Sonstige Vermögensgegenstände; täglich fällig 70.398,72 216.279,74

In den Forderungen an Kunden sind Forderungen gegen die Gesellschafter in Höhe von EURO 328.386,73 (im Vorjahr EURO 968.685,99) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen die Gesellschafter in Höhe von EURO 12.318,65 (im Vorjahr EURO 4.660,56) enthalten.

Die sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EURO EURO
Körperschaftsteuer 0,00 68.929,47
Gewerbesteuer 0,00 59.459,00
Vorsteuer im Folgejahr abziehbar 23.614,28 23.264,88
Verauslagte Kosten 43.083,00 62.278,99
Übrige 3.701,44 2.347,40
70.398,72 216.279,74

2. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

Es handelt sich bei den ausgewiesenen Wertpapieren in Höhe von EURO 8.653.345,93 (im Vorjahr EURO 7.697.922,90) um Investmentfondsanteile und mit EURO 195.842,00 (im Vorjahr EURO 735.697,50) um Floating Rate Notes. Die Wertpapiere sind börsenfähig und börsennotiert (§ 35 Abs. 1 Nr. 1 RechKredV). Alle Wertpapiere sind dem Anlagenbestand zugeordnet.

Die sonstigen Wertpapiere sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung waren zum Abschlussstichtag nicht erforderlich.

3. Anlagevermögen

Als Anschaffungs- und Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagespiegel ersichtlich.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS UND DER ABSCHREIBUNGEN IN DER ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge Stand am 31. Dez. 2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Anlagewerte
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 34.838,95 0,00 0,00 34.838,95
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 121.877,60 0,00 0,00 121.877,60
Geringwertige Wirtschaftsgüter 19.747,59 406,59 406,59 19.747,59
141.625,19 406,59 406,59 141.625,19
III. Finanzanlagen
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 8.433.620,40 1.196.761,03 781.193,50 8.849.187,93
8.610.084,54 1.197.167,62 781.600,09 9.025.652,07
Abschreibungen
Stand am 1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge Stand am 31. Dez. 2023
EURO EURO EURO EURO
I. Immaterielle Anlagewerte
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 34.835,95 0,00 0,00 34.835,95
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 111.134,60 3.665,00 0,00 114.799,60
Geringwertige Wirtschaftsgüter 19.745,59 406,59 406,59 19.745,59
130.880,19 4.071,59 406,59 134.545,19
III. Finanzanlagen
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 0,00
165.716,14 4.071,59 406,59 169.381,14
Restbuchwert
Stand am 31. Dez. 2023 Stand am 31. Dez. 2022
EURO EURO
I. Immaterielle Anlagewerte
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 3,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.078,00 10.743,00
Geringwertige Wirtschaftsgüter 2,00 2,00
7.080,00 10.745,00
III. Finanzanlagen
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 8.849.187,93 8.433.620,40
8.856.270,93 8.444.368,40

4. Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft mit TEUR 22 im Wesentlichen Nutzungsgebühren.

5. Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EURO EURO
Beratungshonorare, bezogene Reportingdienstleistungen und Vergütungen Anlagebeirat 154.862,72 283.103,19
Umsatzsteuer 217.189,66 212.423,08
Verbindlichkeiten Steuern und Abgaben 0,00 6.834,00
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 4.263,40 4.070,61
Lohn- und Kirchensteuer 28.568,17 28.468,26
Übrige 4.301,45 5.484,01
409.185,40 540.383,15

Die sonstigen Verbindlichkeiten weisen allesamt eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf.

6. Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen stellen sich wie folgt dar:

Stand am 1. Jan. 2023 Verbrauch Zuführung Stand am 31. Dez. 2023
EURO EURO EURO EURO
Pensionszusage Mitarbeiter 1.975.855,00 0,00 212.992,00 2.188.847,00
Altersteilzeit 13.599,00 13.634,00 35,00 0,00
1.989.454,00 13.634,00 213.027,00 2.188.847,00

Bei den bilanzierten Pensionsrückstellungen handelt es sich zum einen um eine teilweise Verpflichtungsübernahme aus 2014 aufgrund Arbeitnehmerwechsels und zum anderen um Pensionszusagen der Brose Trust GmbH aus früheren Jahren. Der Ansatz der Pensionsrückstellungen erfolgte erstmals nach Bekanntwerden der Pensionsverpflichtungen im Jahresabschluss zum 31.12.2017 und wird seitdem entsprechend bilanziert.

Die anderen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EURO EURO
Abschluss- und Prüfungskosten 44.060,00 44.400,00
Boni und BAV 0,00 179.500,00
Urlaub 67.500,00 65.500,00
Anlagebeirat 0,00 8.300,00
Ausstehende Rechnungen 0,00 3.346,15
111.560,00 301.046,15

7. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EURO 200.000,00.

8. Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EURO EURO
Stand am 1. Januar 2.858.445,76 2.949.674,35
Jahresüberschuss / (-fehlbetrag) 173.186,79 (91.228,59)
Stand am 31. Dezember 3.031.632,55 2.858.445,76

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Zinsaufwand

Die Zinsaufwendungen betreffen in Höhe von EURO 21.040,00 (im Vorjahr EURO 63.807,00) die Abzinsung der Pensionsrückstellungen.

2. Provisionserträge

Die Provisionserträge resultieren mit TEUR 1.511 (im Vorjahr TEUR 1.650) aus der Anlageberatung gegenüber einer österreichischen und einer deutschen Kapitalverwaltungsgesellschaft sowie mit TEUR 288 (im Vorjahr TEUR 279) aus der Vermögensverwaltung und mit TEUR 786 (im Vorjahr TEUR 798) aus sonstigen Beratungsleistungen für die Mitglieder der Gesellschafterfamilien der Brose- Firmengruppe, davon im Vorjahr TEUR 143 für Vorjahre.

Die geographische Gliederung stellt sich wie folgt dar:

2023 2022
EURO EURO
Inland 1.831.201,56 1.786.776,41
Ausland 754.117,55 940.351,28
2.585.319,11 2.727.127,69

3. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge stellen sich wie folgt dar:

2023 2022
EURO EURO
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 10.221,00 97.990,00
Erträge Sachbezüge 91.600,29 92.573,06
Erträge aus Weiterverrechnungen 70.730,92 171.587,81
Erträge aus Weiterverrechnungen 2017-2019 (aus BP) 0,00 12.044,54
Erstattungen AufwendungsausgleichsG 6.669,18 8.989,69
Übrige 17.703,74 17.866,98
196.925,13 401.052,08

4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

Die anderen Verwaltungsaufwendungen stellen sich wie folgt dar:

2023 2022
EURO EURO
Miete 59.769,82 52.940,88
Beiträge, Gebühren und sonstige Abgaben 102.991,80 105.999,59
Fuhrparkkosten inkl. Leasinggebühren 130.452,43 119.412,71
Rechts- und Beratungskosten 92.280,28 215.223,26
Anlagebeirat 50.554,26 59.672,87
Übrige 111.114,09 116.376,94
547.162,68 669.626,25

5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag gliedern sich wie folgt:

2023 2022
EURO EURO
Körperschaftsteuer 59.931,00 37.010,00
Körperschaftsteuer Vorjahre 0,00 32.944,00
Solidaritätszuschlag 3.296,68 2.035,55
Solidaritätszuschlag Vorjahre 0,00 1.811,92
Gewerbesteuer 59.378,00 33.673,00
Gewerbesteuer Vorjahre 0,00 29.975,00
Kapitalertragsteuer 5.326,43 0,00
Solidaritätszuschlag auf Kapitalertragsteuer 292,91 0,00
128.225,02 137.449,47

6. Sonstige Steuern

In den Sonstigen Steuern sind im Vorjahr Umsatzsteuern für Vorjahre in Höhe von EURO 29.458,55 enthalten.

B. SONSTIGE ANGABEN

1. Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzt sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:

 

Herr Martin Luley (Wirtschaftsinformatiker)

Da es sich nur um einen Geschäftsführer handelt, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf die Angaben der Bezüge verzichtet.

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:

31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EURO EURO
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 140.836,67 84.109,97
Mietverpflichtungen 61.481,28 61.481,28
202.317,95 145.591,25

Weitere im Anhang oder unter der Bilanz zu vermerkende Haftungsverhältnisse oder sonstige finanzielle Verpflichtungen lagen zum Bilanzstichtag nicht vor.

3. Abschlussprüferhonorar

Das Honorar für den Jahresabschlussprüfer betrug für die Durchführung der Prüfung des Jahresabschlusses EURO 19.500,00.

4. Arbeitnehmerzahlen

Im Berichtsjahr 2023 waren im Durchschnitt 8 (Vj.: 8) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 4 weiblich und 4 männlich.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Bilanzgewinn in Höhe von EURO 3.031.632,55 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Bamberg, den 15. Mai 2024

Martin Luley, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Zu dem vollständigen Jahresabschluss, der in der Gesellschafterversammlung am 23. Juni 2024 festgestellt wurde, und dem Lagebericht wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Brose Trust GmbH, Bamberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Brose Trust GmbH, Bamberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Brose Trust GmbH, Bamberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Schwalbach am Taunus, den 31. Mai 2024

WPG Müller GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stephan Müller, Wirtschaftsprüfer"

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