Dornier MedTech Europe GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fenni Li seit 30.7.2025 | Geschäftsführer |
Andreas Dr. Lutz seit 23.4.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Advanced MedTech Holdings Pte. Ltd. | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dornier MedTech Systems GmbHWeßling, Ortsteil OberpfaffenhofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis 31. März 2023I. Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell des Unternehmens Die Dornier MedTech Systems GmbH ("DMTS" oder die "Gesellschaft") entwickelt und produziert wie bisher einen Teil des Produktsortiments, bestehend aus Lithotripsie-Geräten und urologische Patiententischen, für die DMT-Vertriebsgesellschaften in Amerika, Europa, Japan und Asien. Die Gesellschaft legte auch im Jahr 2023 den Schwerpunkt auf die Verbesserung der aktuellen Produkte. Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung nimmt unternehmensintern einen hohen Stellenwert ein. Es sind dort zum Jahresende 43 Mitarbeiter beschäftigt, die F&E-Quote beträgt 14,8% in Relation zum Umsatz. Die Gesellschaft setzt ihre Forschungen nach technischen Verbesserungen ihrer Produkte in den Geschäftsjahren 2023 und 2024 fort. Insbesondere im Bereich der Software und Digitalisierung werden Entwicklungstätigkeiten erbracht werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Produktpflege, wozu insbesondere der Ersatz abgekündigter Bauteile zählt, der häufig eine Designänderung mit nachfolgender Rezertifizierung der Produkte erfordert. II. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen In Deutschland wird laut der aktuellen Prognose der Europäischen Kommission das reale BIP im Jahr 2023 unverändert um rund 0,2 Prozent wachsen, nachdem es im Jahr 2022 um geschätzt rund 1,8 Prozent gewachsen ist. Für das kommende Jahr 2024 hebt die Europäische Kommission die Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland geringfügig auf rund 1,4 Prozent an, im Winter forecast sind es noch 1,3 Prozent gewesen. Wegen den Unwägbarkeiten in der Corona-Krise war es kaum möglich valide Prognosen zu stellen, wie auch mit Blick auf aktuelle Prognosen zur Entwicklung des BIP in ausgewählten Ländern, deutlich wird. Durch den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat sich die Prognosestellung im Jahr 2022 zunächst erneut deutlich erschwert. (Quelle: Statista) Die meisten Eingriffe zur Steinbehandlung werden bei Patienten über 45 Jahren durchgeführt, wobei sich die Zahl der Männer und Frauen nahezu die Waage hält. Diese Bevölkerungsgruppe wird stetig wachsen und den potenziellen Markt für Steinbehandlungsgeräte vergrößern. Die BPH ist bei Männern über 50 Jahren weit verbreitet. Da die ältere Bevölkerung aufgrund der alternden Babyboom-Bevölkerung weiter zunimmt, wird auch die Häufigkeit von BPH steigen. Einige der Geräte sind bereits seit vielen Jahren auf dem Markt. Da diese Märkte gesättigt sind, übt der Wettbewerb zwischen den Herstellern Druck auf die Preise aus, was den Gesamtmarktwert senkt. In vielen der Segmente handelt es sich bei den Verkäufen von Investitionsgütern um Ersatzgeräte. Sämtliche Verkäufe an Endkunden werden durch die regionalen Vertriebsgesellschaften abgewickelt. Das bestehende Portfolio ist fokussiert auf Produkte in der Lithotripsie, zudem mit dem Produkt Aries im Bereich Orthopädie und Schmerztherapie. Geschäftsverlauf a) Analyse der Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen um 39,4% auf TEUR 43.632 (2022: TEUR 31.300). Das Bruttoergebnis betrug TEUR 9.940 (2022: TEUR 8.512). Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres beläuft sich auf TEUR 1.747 (2022: TEUR 4.138). Der Jahresfehlbetrag leitet sich vor allem aus gestiegenen Personal- und Materialkosten und kosten für Pensionsrückstellungen ab. Der Umsatz mit der japanischen Vertriebsgesellschaft stieg im Vergleich zum Vorjahr um 148%. Die Nachfrage nach Geräten stieg über fast alle Produkte. Der Umsatz mit der amerikanischen Vertriebsgesellschaft sank im Vergleich zum Vorjahr um 1,8%. Während der Umsatz mit Ersatzteilen zugenommen hat, ist der Absatz von Geräten im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Umsätze mit der europäischen Vertriebsgesellschaft stiegen im Jahresvergleich um 116,8%. Der Absatz der Geräte konnte im Vergleich zum Vorjahr stark gesteigert werden. Der Umsatz mit Ersatzteilen hat ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Im Geschäftsjahr 2022/23 ist das Umsatzvolumen mit der asiatischen Vertriebsgesellschaft von TEUR 13.705 auf TEUR 12.337 leicht zurückgegangen. Verglichen mit dem Vorjahr konnte der Umsatz mit Ersatzteilen gesteigert werden. Der Absatz der Geräte ist geringer im Vergleich zum Vorjahr, diese liegt vor Allem an den Auswirkungen von COVID-19 in der Region. Die Bruttomarge sank im Geschäftsjahr 2023 auf 22,8% (2022: 27,2%). Die Vertriebskosten stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 403 auf TEUR 849 (2022: TEUR 446). Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sanken im Jahr 2023 auf einen Betrag von TEUR 4.099 (2022: TEUR 4.134). Darin enthalten ist die Umlage der unmittelbaren Muttergesellschaft, Dornier MedTech GmbH, i.H.v. TEUR 2.800 (2022: TEUR 2.700) für zentral erbrachte Leistungen für alle Tochtergesellschaften des Unternehmens. Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen sind in 2023 auf TEUR 6.475 (2022: TEUR 7.037) gesunken. Der Schwerpunkt bei den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten lag in erster Linie auf der Entwicklung von Neuprodukten sowie der Anpassung an regulatorische Anforderungen. Die Rückläufigen Entwicklungskosten sind mit Projekteverschiebungen zu neuen Produkten zu begründen. Der Fokus lag im Geschäftsjahr auf der Finalisierung der entwickelten Produkte. Die Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen beschäftigen zum Ende des Geschäftsjahres 43 (2022: 41) Mitarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf TEUR 1.186 (2022: TEUR 1.539) und setzten sich im Wesentlichen aus Erträgen aus den Intercompany Weiterbelastungen i.H.v. TEUR 1.050 zusammen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen TEUR 1.682 (2022: TEUR 2.112). Die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Veränderung der Pensionsrückstellungen und den Aufwendungen aus Währungsumrechnung. Die Erträge aus Beteiligungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 1.000 (2022: TEUR 0) und resultiert ausschließlich aus der Dividendenzahlung von Dornier MedTech Japan Co. Ltd.. Die Zinsaufwendungen, welche insbesondere die Abzinsungseffekte der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 302 (2022: TEUR 302) enthalten, beliefen sich auf TEUR 615 (2022: TEUR 460). b) Analyse der Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich von TEUR 62.932 zum 31. März 2022 auf TEUR 64.459 zum 31. März 2023. Die größte Veränderung resultiert aus den im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.938 gestiegenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Im Jahr 2023 wurden Sachanlagen mit Anschaffungs- und Herstellungskosten im Wert von TEUR 141 verschrottet oder verkauft (2022: TEUR 12). Ein Betrag in Höhe von TEUR 193 wurde in Sachanlagen investiert. Die Finanzanlagen in Höhe von TEUR 30.920 enthalten Beteiligungen an der Dornier MedTech Europe GmbH (DMTE) in Höhe von TEUR 5.624 (2022: TEUR 5.624), der Dornier MedTech Japan Co., Ltd. (DMTJ) in Höhe von TEUR 1.639 (2022: TEUR 1.639), Dornier MedTech America, Inc. (DMTA) in Höhe von TEUR 22.054 (2022: TEUR 22.054) und Dornier MedTech Asia Pte. Ltd (DMTAS) in Höhe von TEUR 1.603 (2022: TEUR 1.603). Die Vorräte sanken im Fiskaljahr um TEUR 495 auf TEUR 17.440 (2022: TEUR 17.935). Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe weisen einen Wert in Höhe von TEUR 13.922 auf (2022: TEUR 13.075). Die Bestände an fertigen Erzeugnissen und Waren gingen um TEUR 1.078 auf TEUR 1.833 zurück. Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen sank um TEUR 186 auf TEUR 1.514 (2022: TEUR 1.700). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhen sich zum Geschäftsjahresende 2023 um TEUR 1.810 auf TEUR 14.065. Die Bewegung resultiert im Wesentlichen aus einer Stichtagsbetrachtung der offenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen und ist zurück auf dem Niveau von 2021. Die Rückstellungen erhöhten sich insgesamt um TEUR 652 auf TEUR 34.334, wobei die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen auf TEUR 32.216 (2022: TEUR 31.084) anstiegen. Die sonstigen Rückstellungen gingen im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 2.598 auf TEUR 2.118 leicht zurück. Die Verbindlichkeiten stiegen um 12,8 % auf TEUR 23.173 (2022: TEUR 20.552). Die Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter resultieren im Wesentlichen aus Darlehensverbindlichkeiten und stiegen von TEUR 18.362 auf TEUR 19.984 an. Die Steigerung ist im Wesentlichen auf Kapitalbedarf für den Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betrugen am Ende des Geschäftsjahres 2023 TEUR 15 (2022: TEUR 196) und reduzierten sich somit um TEUR 181. c) Analyse der Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war mit TEUR 529 (2022: TEUR -6.680) positiv. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf TEUR -118 (2022: TEUR -842). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug TEUR 18 (2022: TEUR 5.577). Der Bestand an flüssigen Mitteln betrug zum Geschäftsjahresende 2023 TEUR 726 (2022: TEUR 296). Aufgrund revolvierender Intercompany Kreditlinien von der Dornier MedTech GmbH, die in Höhe von TEUR 14.500 und TUSD 1.000 in Anspruch genommen wurden, können alle wirtschaftlichen Verpflichtungen erfüllt werden. Der Jahresabschluss wird unter der Annahme aufgestellt, dass DMTS die Unternehmensfortführung gewährleisten kann. Trotz des niedrigen Ergebnisses von Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit kann die Gesellschaft problemlos auf die Finanzmittel in Form der revolvierenden Intercompany Kreditlinien zugreifen. Zudem sieht die Planung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit für die nächsten 24 Monaten einen weiterhin positiven Wert vor. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital geteilt durch Bilanzsumme) sank im Geschäftsjahr 2023 auf 11% (2022: 14%). Im Wesentlichen liegt das an der Inanspruchnahme der Intercompany Kreditlinien. III. PrognoseberichtDie generellen Kostensenkungsmaßnahmen nicht nur im Gesundheitsmarkt, sondern weltweit haben zu Verzögerungen bei Investitionen geführt, da die Budgets im Gesundheitswesen entweder gekürzt oder eingefroren wurden. Dies wird auch zu Unsicherheiten in 2024 führen. Die angespannte politische Lage in den Ländern des Mittleren Ostens nimmt weiterhin ebenfalls Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung. In Bezug auf die Markttrends wird erwartet, dass der globale Lithotripsie-Markt während der nächsten fünf Jahre stagniert. Demgegenüber steht ein erwartetes Wachstum im Bereich der urologischen Arbeitstische, entsprechend der Zunahme an endourologischen Eingriffen zur Steinbehandlung. Um unseren Marktanteil zu verteidigen und auszubauen, überprüfen wir fortlaufend die Produkteigenschaften unserer Lithotriptoren und urologischen Arbeitstische und passen sie den sich ändernden Kundenanforderungen an. Für die Erhaltung der Marktposition plant das Unternehmen für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 in die F&E-Aktivitäten weiter zu investieren. Das Ziel ist in den folgenden Jahren über angepasste Produkteigenschaften zu verfügen. Die DMTS ist kein kapitalintensives Unternehmen, das umfangreiche Neuinvestitionen in das Sachanlagevermögen erfordert. Investitionen in das Sachanlagevermögen beschränken sich auf Ersatzinvestitionen für bestehende Vermögensgegenstände, die sich dem Ende ihrer Nutzungsdauer nähern, und auf Investitionen im IT-Bereich. Dies wird sich in den nächsten zwei Jahren wahrscheinlich nicht verändern. Der für das Geschäftsjahr 2023 erreichte Umsatz in Höhe von TEUR 43.632 lag über dem geplanten Umsatz in Höhe von TEUR 40.662. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Gesellschaft einen Rückgang der Umsatzerlöse und eine Ergebnisverschlechterung. Die Fokussierung des Unternehmens auf die Sicherung der Qualität der vorhandenen Produkte führt zu einer Reduzierung der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. Es wird weiterhin mit Ausgaben für Produktinnovationen zur Sicherung zukünftiger Umsatzsteigerungen geplant. Diese Ausführung basiert auf dem derzeitigen Kenntnisstand. Zukünftige Entwicklungen könnten zu Abweichungen von dieser Erwartung führen. IV. Risiko- und ChancenberichtRisiken und Chancen Wesentliches Risiko und wesentliche Chance sind die Abhängigkeit vom Advanced MedTech Holdings Pte. Ltd. Konzern bzw. die Einbindung in diesen hinsichtlich Finanzierung und Zentralfunktionen. Die Gesellschaft ist weiterhin von der finanziellen Unterstützung des Gesellschafters, der Dornier MedTech GmbH ("DMT GmbH"), abhängig, da sie Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 19.984 ausweist. Risiken hinsichtlich der Werthaltigkeit von Beteiligungen wurden in ausreichendem Maße bilanziell berücksichtigt. Der deutsche Markt für das Kerngeschäft Lithotripsie ist gesättigt, insbesondere da es hier eine Verschiebung der präferierten Behandlungsmethode für die Nierensteintherapie von der extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie hin zur endoskopischen Laser-Lithotripsie gab. Umsätze werden daher überwiegend aus Ersatzbeschaffungen resultieren. Das Unternehmen sieht sich allgemeinen Geschäftsrisiken aufgrund von Veränderungen bei den Marktpreisen und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausgesetzt. Da das Unternehmen ausschließlich Umsätze mit Gruppenmitgliedern tätigt, kann jede Preisänderung infolge von Änderungen der Marktbedingungen über Veränderungen bei den Transferpreisen die Profitabilität des Unternehmens beeinflussen. Ein fortgesetzter Preisdruck im Markt könnte das Unternehmen zur Senkung der Transferpreise für die Vertriebsorganisationen innerhalb der DMT-Gruppe zwingen. Der Druck auf die Gewinnsituation könnte damit noch stärker zunehmen. Dem wirkt das Unternehmen mit gezielter Kostenkontrolle entgegen. Risiken für die DMTS ergeben sich insbesondere im Hinblick auf die Auswirkungen von COVID-19und des Ukraine Krieges den daraus resultierenden gestiegenen Energiepreise und eine rückläufige Materialverknappung. Dem steuern wir mit laufender Anpassung unserer Sicherheitsbestände entgegen. Darüber hinaus hängt das Geschäft mit medizinischen Geräten wesentlich von der wirtschaftlichen Prosperität der Kunden ab. Die Profitabilität der Gesellschaft könnte deshalb von einem gesamtwirtschaftlichen Abschwung negativ beeinflusst werden. In Anbetracht ihres Produktportfolios ist die Gesellschaft auch von der Qualität des von den Zulieferern bereitgestellten Produktionsmaterials und von der Erhaltung des in der Vergangenheit erworbenen Know-hows der Zulieferer abhängig. Dem wird durch regelmäßige Audits bei den Zulieferern entgegengewirkt. Die regulatorischen Anforderungen an Hersteller von Medizintechnik sind starken Veränderungen unterworfen. Weitere Investitionen könnten notwendig werden, um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen. Um die regulatorischen Anforderungen der Produktgestaltung zu erfüllen, werden regelmäßige Überprüfungen durch Zulassungsstellen und -behörden vorgenommen. Das Risikokontrollsystem des Unternehmens basiert auf Richtlinien sowie Verfahrensvorschriften und wird durch ein ERP-System unterstützt. In Verbindung mit der unternehmensinternen Regelung von Zeichnungsberechtigungen sind zusätzliche Sicherungsmaßnahmen umgesetzt, da für die Autorisierung von Ausgaben und Zahlungen grundsätzlich zwei Unterschriften erforderlich sind. Neu aufkommende Risikobereiche werden im Rahmen regelmäßiger Management Reviews identifiziert.
Chancenbericht Ein Wachstumsschub kann nur durch höhere Marktanteile auf den anderen Märkten erreicht werden, in denen die Versorgungsbasis mit Lithotriptern noch nicht derart ausgeprägt ist, wie beispielsweise im asiatischen Raum, insbesondere in China und Indien, im Nahen Osten, Afrika, Osteuropa, den Staaten der früheren Sowjetunion und Lateinamerika. Allerdings besteht auch in diesen Märkten ein erheblicher Preisdruck durch die finanzielle Situation der dortigen Gesundheitssysteme. Die derzeitige Produktpalette ist Erweiterungen und Aktualisierungen unterzogen worden und entspricht dem aktuellen Stand der Technik. Wir erwarten infolgedessen unseren Marktanteil auch in hochgradig wettbewerbsintensiven Märkten zu verteidigen. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem nach wie vor schwierigen Wettbewerbsumfeld sowie der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und des Russland/Ukraine-Krieges. Es wurden Maßnahmen getroffen, um die entsprechenden Risiken zu reduzieren. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Nicht finanzbezogene AngabenDie Mitarbeiterfluktuation bei der Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr 2023 1,40 % (Mitarbeiteraustritte im Verhältnis zur durchschnittlichen Beschäftigtenzahl im jeweiligen Jahr) (2022: 1,26%). Die Gesellschaft betrachtet diese Fluktuationsrate als einen Indikator für ein gutes Arbeitsumfeld. Dornier wird von der Berufsgenossenschaft und dem Gewerbeaufsichtsamt überwacht. Die DMTS hat von diesen keinen Bescheid wegen Verstößen gegen einschlägige Bestimmungen erhalten. Für das Qualitätsmanagementsystem der DMTS gelten DIN EN ISO 13485:2016 sowie Richtlinie 93/42/EWG über Medizinprodukte (MDD), Anhang II ohne (4).
Weßling, den 27. März 2024 Dornier MedTech Systems GmbH Die Geschäftsführung Ang, Abel Boon Thong Wong, Yau Chung Bilanz zum 31. März 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2022 bis 31. März 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis 31. März 2023I. Allgemeine Angaben und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Dornier MedTech Systems GmbH ("DMTS" oder die "Gesellschaft") wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden die Forschungs- und Entwicklungskosten gesondert in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Der Jahresabschluss wird in EUR aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert. Materialaufwand und Personalaufwand werden separat im Anhang ausgewiesen, da das Umsatzkostenverfahren keinen gesonderten Ausweis dieser Angaben in der Gewinn- und Verlustrechnung erfordert. Die Gesellschaft hat ein vom Kalenderjahr abweichendes Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023. 2. Registerinformationen (vgl. § 264 Abs. 1a HGB) Die Gesellschaft ist unter der Firma Dornier MedTech Systems GmbH mit Sitz in Weßling, Ortsteil Oberpfaffenhofen, Landkreis Starnberg im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 2670 eingetragen. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung Die nachfolgend beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind zur Aufstellung des Jahresabschlusses herangezogen worden, die gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert geblieben sind. Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen zur Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB gegeben sind, da durch die eigene finanzielle Ausstattung des Unternehmens sowie Finanzierung von der Muttergesellschaft und der verbundenen Unternehmen keine bestandsgefährdenden Risiken bestehen. Immaterielle Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen auf Grundlage einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei Jahren, erfasst. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und bei einer begrenzten Nutzungsdauer um Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen basierend auf der voraussichtlichen Nutzungsdauer, die je nach Anlageklasse zwischen 3 und 20 Jahren liegt. Alle Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben. Darüber hinaus werden, sofern erforderlich, außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Finanzanlagen setzen sich aus Anteilen an verbundenen Unternehmen zusammen und werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu den Anschaffungskosten einschließlich aller Kostenbestandteile, die nach § 255 Abs. 1 HGB aktiviert werden müssen, bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Zum Zwecke einer Bewertung wird auf Grundlage von § 256 HGB davon ausgegangen, dass diese Gegenstände nach der FIFO-Methode verbraucht werden. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, die sämtliche Kostenbestandteile nach § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB umfassen. Es wurden keine Fremdkapitalzinsen gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB in die Herstellungskosten einbezogen. Die Gesellschaft macht vom Wahlrecht zur Aktivierung eines angemessenen Anteils der Verwaltungsgemeinkosten nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB Gebrauch. Die Wertberichtigung ist zudem auf das Alter der Bestände ausgerichtet und wird mit den folgenden Abwertungsparametern berechnet:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich Wertberichtigung angesetzt. Barguthaben sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert ausgewiesen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden, geleisteten Anzahlungen und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenen Steuerbe- und -entlastungen mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der "Projected Unit Credit Method (PUCM)" unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz von 1,78 % (2022: 1,79 %) bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2 % (2022: 2%) und erwartete Rentensteigerungen mit 2 % (2022: 1,75 %) berücksichtigt sowie alters- und geschlechtsspezifische Fluktuationsannahmen. Die Effekte aus Änderungen der Rechnungsannahmen (insbesondere Zinssatz) werden unter den Altersversorgungsaufwendungen unter dem Personalaufwand ausgewiesen. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag gleichmäßig über den Höchstzeitraum von 15 Jahren verteilt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in der Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sämtliche sonstige Rückstellungen besitzen eine Laufzeit unter einem Jahr. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 0,55 % p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2 % und Rentensteigerungen von jährlich 2 % zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,49% p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen wurde eine jährliche Einkommenssteigerung in Höhe von 2 % p.a. und jährliche Steigerung der SV-Beitragsbemessungsgrenzen in Höhe von 2,75 % unterstellt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr finden das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 HGB) sowie das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) Anwendung. II. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Anlagevermögen Eine Gliederung und Darstellung der Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Anlagevermögens zeigt der Anlagespiegel. Es wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen durchgeführt. 2. Finanzanlagen Die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB beziehen sich bei: a. deutschen Gesellschaften auf die entsprechenden, in Übereinstimmung mit den Vorschriften des HGB aufgestellten Jahresabschlüsse, und bei: b. ausländischen Gesellschaften auf die entsprechenden, in Übereinstimmung mit den landesspezifischen Vorschriften aufgestellten Jahresabschlüsse, modifiziert auf der Grundlage von einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für die Konzernberichterstattung (IFRS). An den folgenden Unternehmen hält die Gesellschaft zum 31. März 2023 entweder direkt oder indirekt einen Anteil von mindestens 20 %.
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. 4. Latente Steuern Latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus Unterschieden in den Wertansätzen von Pensionsrückstellungen, sonstigen Rückstellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen sowie im Vorratsvermögen. Vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 26 % zugrunde gelegt. 5. Eigenkapital Der Verlustvortrag in Höhe von TEUR 21.914 (2022: TEUR 17.776) entwickelte sich wie folgt:
6. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Erfüllungsbetrag der Pensionszusagen beträgt zum 31. März 2023 gemäß § 253 Abs. 1 HGB TEUR 32.216. Der Betrag der nicht in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen gemäß Artikel 67 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 606 (2022: TEUR 909). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren gegenüber den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt nach § 253 Abs. 6 HGB TEUR 2.190. 7. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen hauptsächlich ausstehende Rechnungen, personalbezogene Rückstellungen, Gewährleistungsrückstellungen, Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie Jubiläumsrückstellungen. 8. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr ausschließlich Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen ausschließlich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 4.552 (2022: TEUR 2.948) und größer einem Jahr in Höhe von TEUR 15.432 (2022: TEUR 15.414). Die Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter resultieren aus einer Darlehensverbindlichkeit. 9. Umsatzerlöse
10. Materialaufwand
11. Personalaufwand / Mitarbeiter
12. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen umfassen Positionen, die nicht direkt einer der im Umsatzkostenverfahren genannten Funktionsbereiche zuordenbar sind. Dies schließt insbesondere die Intercompany-Weiterbelastungen, Währungskursgewinne in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr_ TEUR 8) und Währungskursverluste in Höhe von TEUR 73 (Vorjahr TEUR 113) sowie periodenfremde Erträge und Aufwendungen ein. Aus der Anwendung von Artikel 66 und Artikel 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) resultieren außerordentliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 303 (2022: TEUR 303) aufgrund der Anpassung der Pensionsrückstellung zum Jahresabschluss 2010, zu dem die Teilwertmethode angewandt wurde, hin zur neuen Berechnung gemäß den Vorschriften des BilMoG. 13. Periodenfremdes Ergebnis
14. Beteiligungsergebnis Das Beteiligungsergebnis beträgt TEUR 1.000 (2022: TEUR 0) und beinhaltet ausschließlich die von der Dornier MedTech Japan Co. Ltd. erhaltene Dividende. II. Andere Angaben1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die ausgewiesenen Verpflichtungen beziehen sich hauptsächlich auf Mietverhältnisse mit verbundenen Unternehmen zur Anmietung von Räumlichkeiten. Diese dienen dem Unternehmen zur Ausübung des Unternehmenszweckes. Da der Vermieter in der Unternehmensgruppe eingebunden ist besteht kein Risiko einer außergewöhnlichen Erhöhung oder Einschränkung der Nutzungsmöglichkeit. 2. Zusammensetzung und Bezüge der Vertretungsorgane Geschäftsführung: Ang, Abel Boon Thong, CEO der DMT Gruppe, Singapur Wong, Yau Chung, Chief Operating Officer, Singapur Die Geschäftsführer erhielten von der Gesellschaft keine Vergütung. Frühere Geschäftsführer der Gesellschaft haben im Geschäftsjahr 2023 Bezüge in Höhe von TEUR 27 erhalten. Für ihre Pensionsansprüche hat die Gesellschaft eine Rückstellung in Höhe von TEUR 287 zum Ende des Geschäftsjahres 2023 gebildet. 3. Mutterunternehmen und Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Advanced MedTech Holding Limited, Singapur, der übergeordneten Muttergesellschaft, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird nach Singapur-Rechnungslegungsstandards, was im Wesentlichen IFRS entspricht, aufgestellt und ist im Unternehmensregister unter der DMT MedTech GmbH, Weßling, verfügbar. Für die Gesellschaft besteht aufgrund der befreienden Wirkung nach § 292 HGB keine Verpflichtung, einen Konzernabschluss gemäß § 290 HGB aufzustellen. 4. Prüfungskosten Das bisher berechnete Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr belief sich auf TEUR 52, noch ausstehend ist ein kalkuliertes Honorar von TEUR 2. 5. Ergebnisverwendung Der Gewinn wird auf Rechnung vorgetragen. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung Es ist beabsichtigt eine zeitnahe Verschmelzung der Gesellschaft mit der Dornier MedTech Laser GmbH, Weßling vorzunehmen.
Weßling, den 27. März 2024 Dornier MedTech Systems GmbH Die Geschäftsführung Ang, Abel Boon Thong Wong, Yau Chung Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage zur Bilanz) im Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis 31. März 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Dornier MedTech Systems GmbH, Weßling Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dornier MedTech Systems GmbH, Weßling, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dornier MedTech Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 27. März 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Hedwig Schürmeyer, Wirtschaftsprüferin ppa. Matthias Linke, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.03.2023 wurde am 24.04.2024 festgestellt. |
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