Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 78
Vorher
Uebigauer Elektro- und Schaltanlagenbau-UESA GmbH
Eingetragen
26.7.2005
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungenHerstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Elektro- und Schaltanlagenbau

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Heike Mohr
seit 6.10.2022
Prokura
Jörg Dr. Nagel
seit 28.11.2016
Geschäftsführer
Michael Hoffmann
seit 28.11.2016
Geschäftsführer
Uwe Hackel
seit 9.3.2010
Prokura
Gerhard Dickert
seit 31.5.2007
Prokura
Helmut Hoffmann
seit 26.7.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (15)

NameAnteil
28.46%
6.02%
K****** M****
6.02%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
uesa GmbHEigenbeteiligung
44.20%

Gesellschafter
Beta

5 von 16 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
uesa GmbH
Germany
44.20%
Helmut Hoffmann
04895 Falkenberg/Elster OT Schmerkendorf
28.46%
M***** G****
6.02%
K****** M****
6.02%
M****** H*******
3.28%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

uesa GmbH

Uebigau-Wahrenbrück

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Geschäftstätigkeit, allgemeine Wirtschaftslage, Branchen- und Marktentwicklung

Geschäftstätigkeit

Die uesa GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Uebigau-Wahrenbrück im Bundesland Brandenburg. Der Ursprung der Gesellschaft reicht bis ins Jahr 1959 zurück. Gegenstand des Unternehmens sind die Entwicklung, die Projektierung, die Fertigung und der Vertrieb von Elektro- und Schaltanlagen. Zu den Geschäftsbereichen der uesa GmbH gehören der Energieverteilerbau, die Fertigung von Niederspannungs- und Mittelspannungsschaltanlagen, der Elektroanlagenbau und die Montage von Hausanschlusskästen sowie die Herstellung spezieller Baugruppen.

Die uesa GmbH bietet ein breites Produktsortiment für Kunden an. Zum Produktangebot gehören unter anderem: Transformationenstationen, Außenverteiler, Niederspannungsverteilungen in offener und halboffener Bauweise, Energieverteilungsanlagen in geprüften Schranksystemen, Lasttrennschalter, luftisolierte Mittelspannungsschaltanlagen bis 24 kV und Hausanschlusskästen verschiedener Größen. Ein zusätzliches Produktangebot umfasst spezielle Einzelteile, die überwiegend aus Kupfer hergestellt werden, und Baugruppen für Mittelspannungsschaltgeräte. Des Weiteren erbringt die uesa GmbH Dienstleistungen für Energieversorger, beispielsweise im Bereich der Projektierung, Montage und Inbetriebnahme schlüsselfertiger Projekte in Verteilnetzen und im Bereich der Netzschutzprüfung. Darüber hinaus werden Investoren mit elektrotechnischen Lösungen begleitet.

Zu den bedeutenden Abnehmern der Erzeugnisse gehören Energieversorger und Industrieunternehmen im In- und Ausland.

Um das breite Spektrum an Produkten und Leistungen anbieten zu können, arbeitet die uesa GmbH eng mit langjährigen Verbundpartnern zusammen. Dabei handelt es sich überwiegend um Tochtergesellschaften. Zu nennen sind unter anderem die EFEN GmbH, uemet GmbH, die uesatrans GmbH, die uesa Polska Sp. z o. o., die metec GmbH und die Elektro-Haupt GmbH.

Allgemeine Wirtschaftslage

Die Auswirkungen geopolitischer Konflikte und Auseinandersetzungen beeinflussen die wirtschaftliche Entwicklung weltweit. Insgesamt wird trotzdem ein Wachstum des weltweiten realen Bruttoinlandsproduktes (BIP) gemäß der Auswertung World Bank Group von rund 3,0 % für das Jahr 2023 ausgewiesen. Im Jahr 2023 verlief das BIP-Wachstum im Euroraum verhalten. Laut den Prognosen von Eurostat und anderen Wirtschaftsanalysten betrug das Wirtschaftswachstum im Euroraum 0,5 % bis 0,8 % im Vergleich zum Vorjahr, wo die Wachstumsrat in der EU noch rund 3,5% betragen hat.

Für das Jahr 2024 wird das weltweite Wirtschaftswachstum laut Prognosen von Organisationen wie dem Internationalen Währungsfonds und der OECD moderat ausfallen. Das globale Wirtschaftswachstum wird dabei voraussichtlich um 3,0 bis 3,2 % betragen. Dies stellt eine leichte Verbesserung zu 2023 dar, jedoch bleibt das Wachstum hinter den langfristigen Durchschnittswerten. Die Entwicklung der Wirtschaftsleistung für Deutschland für 2024 wird nach der Veröffentlichung von statista entsprechend der Erhebung vom IWF mit 0,2 % Wachstum gegenüber dem Vorjahr prognostiziert. Damit wird die Wirtschaftsleistung vorsichtig optimistisch eingeschätzt, als wesentliche Indikatoren gilt die Inflationsrate, welche vom Vergleich zum Vorjahr zwar gesunken ist, aber das Ziel der EZB von 2 % noch nicht erreicht. Ferner wird von einem stabilen Arbeitsmarkt mit einer geringen Arbeitslosenquote ausgegangen.

Branchen- und Marktentwicklung

Die deutsche Elektroindustrie verzeichnete nach dem ZVEI - Zentralverband der Elektrotechnikund Elektronikindustrie e.V. im Jahr 2023 keinen Anstieg der realen Produktion und stagniert somit, die Branche bleibt aber die einzige große Industriebranche in Deutschland, deren Produktionstätigkeit wieder über dem Vor-Corona-Niveau liegt. Der Umsatz der deutschen Elektroindustrie erhöht sich jedoch im Vergleich zum Vorjahr um ca. 6,0 %. Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie geht für das aktuelle Jahr von einem Rückgang der realen Produktion von ca. 2,0 % aus, dabei ist diese Entwicklung unter Berücksichtigung des weiterhin anhaltenden Trends zur Elektrifizierung, Digitalisierung und Automatisierung eher auf das allgemeine konjunkturelle Wachstum zurückzuführen.

Die Umsätze und das Ergebnis vor Steuern der uesa GmbH haben sich im Vorjahresvergleich deutlich erhöht.

Die nachfolgende Tabelle stellt Kerngrößen der geschäftlichen Entwicklung der uesa GmbH im Jahresvergleich dar:

Bezeichnung Einheit 2023 2022
Umsatz TEUR 149.793 104.041
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Personen 529 490
(ohne Auszubildende)
Investitionen ins Anlagevermögen TEUR 5.132,5 5.312,9
(ohne Finanzanlagen)
Ergebnis vor Steuern TEUR 17.822,50 9.777,50

Mitarbeiter

Die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter hat sich im Jahr 2023 um ca. 8 % auf durchschnittlich 529 Beschäftigte erhöht. Das höhere Arbeitsvolumen und der sehr hohe Auftragsbestand führten zu Mitarbeitereinstellungen. Um Leistungsspitzen in der Produktion abzufedern und um eine schnelle Reaktion auf Bedarfe zu ermöglichen, wird weiterhin auf Leiharbeiter zurückgegriffen.

Einen traditionell hohen Stellenwert hat bei der uesa GmbH die Aus- und Weiterbildung junger Menschen. Eine gute Ausbildung bildet die Grundlage für qualifizierte und langjährig dem Unternehmen verbundene Mitarbeiter. Aktuell erhalten über 21 Auszubildende eine solide Vorbereitung für spätere berufliche Aufgaben.

Investitionen

Das Investitionsvolumen in Neu- und Ersatzsachanlagen sowie immaterielle Vermögensgegenstände betrug im Geschäftsjahr 5.132,5 TEUR (Vorjahr: 5.312,9TEUR). Die Investitionen im Geschäftsjahr betragen im Verhältnis zu den Abschreibungen 219,6 % (Vorjahr: 351,6 %). Das Investitionsvolumen in 2023 ist maßgeblich durch Gebäude-, Anlagen-, Maschinen und IT-Investitionen geprägt. Die für 2023 geplanten Investitionen von rd. 4.700 TEUR sind damit übertroffen worden. Für das Jahr 2024 wird ein Investitionsvolumen in Höhe von 3.534 TEUR geplant.

Ertragslage

Die Ertragslage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden.

Umsatzentwicklung

Der Umsatz gliedert sich in folgende Segmente auf:

Umsatz nach Einheit 2023 2022
Produktgruppen
(ohne Kundenskonti)
Umsatz gesamt TEUR 149.793 104.041
davon
Steuerungsanlagen TEUR 6.983 5.808
Elektro-Anlagenbau TEUR 7.558 5.965
Energieverteilungsanlagen TEUR 121.370 80.941
Übriges TEUR 13.882 11.327

Die Umsatzentwicklung im Jahr 2023 verlief deutlich stärker als ursprünglich geplant. Der geplante Umsatz für 2023 in Höhe von rund 119 Mio. Euro wurde durch den tatsächlichen Umsatz übertroffen.

Aufwandsentwicklung

Die Materialaufwandsquote beträgt 65,9 Prozentpunkte von der Gesamtleistung. Es liegt im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von 0,2 % vor. Der Personalkostenanteil an der Gesamtleistung hat sich um 3,0 Prozentpunkte zum Vorjahr vermindert und beträgt für das Jahr 2023 17,5 %.

Finanz- und Beteiligungsergebnis

Das Beteiligungsergebnis erhöht sich leicht aufgrund von erhöhten Ausschüttungen der Tochtergesellschaften gegenüber dem Vorjahr um 130 TEUR auf 4.133 TEUR.

Zusammenfassende Aussage

Im Jahr 2023 konnte ein Jahresüberschuss von 14.023,1 TEUR nach 8.389 TEUR im Vorjahr erwirtschaftet werden. Weiterhin wurde gegenüber dem Vorjahr ein etwa gleiches Beteiligungsergebnis erzielt. Die Geschäftsführung beurteilt die Entwicklung der Ertragslage und das erzielte Ergebnis der Gesellschaft daher als sehr gut.

Finanzlage und Vermögenslage

Finanzierung und Cash-Flow

Die uesa GmbH verfolgt das Ziel das Eigenkapital weiter zu erhöhen. Im Geschäftsjahr 2023 konnte das Eigenkapital um einen Betrag von 12.893,6 TEUR gesteigert werden. Durch die ergänzende Tilgung von Finanzdarlehen steigt die Eigenkapitalquote um 4,3 Prozentpunkte auf 49,0 %.

Es bestehen zudem Arbeitnehmer- und Gesellschafterkredite in Höhe von 3.883 TEUR (Vorjahr: 2.646 TEUR).

Die externen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sinken auf Grund von Tilgungen um 7.190 TEUR auf 20.454 TEUR.

Zahlungsfähigkeit

Die Finanzlage der uesa GmbH ist unverändert als stabil zu bezeichnen. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend finanzielle Mittel und kann auf offene Kreditlinien der Kreditinstitute zurückgreifen. Die Gesellschaft war und ist in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Vermögens- und Verbindlichkeitenstruktur

Das langfristig gebundene Vermögen hat sich gegenüber dem Vorjahresstichtag um 3.581 TEUR auf 60.763 TEUR erhöht. Die kurzfristig gebundenen Mittel sind um 13.527,6 TEUR auf 57.364,0 TEUR gestiegen. Im Wesentlichen ist dies durch die Erhöhung des Bestandes an Vorräten sowie die insgesamt positive Entwicklung des Geschäftsbetriebs und die sehr gute Auftragslage zurückzuführen.

Die langfristig verfügbaren Mittel haben sich um 10.779 TEUR auf 70.547 TEUR erhöht. Die Erhöhung der langfristig verfügbaren Mittel resultiert aus der Erhöhung des Eigenkapitals. Die sonstigen langfristigen verfügbaren Mittel entwickeln sich rückläufig. Die kurzfristig verfügbaren Mittel sind um 6.309,0 TEUR auf 47.580,2 TEUR angestiegen. Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Rückstellungen um 3.373,5 TEUR und der Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um 6.929,6 TEUR.

Forschung und Entwicklung

Im Berichtsjahr ist gemeinsam mit einem Partner am Projekt zur Entwicklung einer innovativen Lösung im Bereich E-Mobility weitergearbeitet worden.

Zertifizierung

Die uesa GmbH ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Die seit 1995 kontinuierlich bestehende Zertifizierung des Qualitätsmanagements wurde im Berichtsjahr erneut erfolgreich abgeschlossen. Die nächste Überprüfung des Qualitätsmanagementsystems der uesa GmbH durch den TÜV Rheinland ist für September 2024 geplant. Darüber hinaus wurde das Arbeitsschutzmanagement uesa GmbH durch BG ETEM (Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse) zu Beginn des Jahres 2023 zertifiziert und zusätzlich die Einhaltung der Anforderungen der DIN ISO 45001:2018 bestätigt. Die nächste Zertifizierung des Arbeitsschutzmanagements wird für das Jahr 2025 anvisiert. Das Energiemanagement der uesa GmbH wurde im Dezember 2023 einem Energieauditbericht nach DIN EN 16247 dokumentiert.

Risikobericht und Risikomanagement

Die uesa GmbH verfügt durch die bestehende Organisation über ein System zur Früherkennung, Kommunikation und Behandlung von Risiken. Grundlage der organisatorischen Einbindung des Risikomanagements in die betrieblichen Abläufe sind vor allem die Managementstruktur, das Planungssystem sowie die eingesetzten Berichts- und Informationssysteme. Mit Hilfe dieses Risikomanagementsystems führt die uesa GmbH eine permanente Risikobetrachtung durch und entwickelt Strategien zur Risikominimierung.

Es werden die Bereiche Umwelt- und Abfallrecht, Rohstoffbeschaffung, Währungsrisiko, IT-Prozesse, Forderungsausfall, konzerninterne Verrechnungen und Personalrisiken analysiert. Angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken werden bewusst getragen; dies gilt insbesondere, wenn sie in Zusammenhang mit dem Aufbau und der Nutzung von Erfolgspotentialen der Kernkompetenzen des Unternehmens stehen und die mit ihnen verbundenen Chancen eine angemessene Wertsteigerung erwarten lassen. Ist dies nicht der Fall, wird geprüft, ob diese Risiken auf Dritte übertragen werden können.

Darüber hinaus sind im Unternehmen Verhaltensregeln vorgegeben, die in Richtlinien und sonstigen Vorgaben niedergelegt sind und deren Einhaltung durch Schulungs- und Kontrollmaßnahmen unterstützt wird.

Produkt- und Umweltschutzrisiken begegnet die Gesellschaft durch entsprechende Maßnahmen der Qualitätssicherung.

Für Haftungsrisiken und Schadensfälle hat die Gesellschaft insofern möglich und sinvoll Versicherungen abgeschlossen.

Risiken werden insbesondere im Bereich der Beschaffung gesehen. Die Herstellung der uesa-Produkte bedarf unterschiedlicher Rohstoffe und Materialien. Die Einstandspreise dieser Rohstoffe und Materialien unterliegen Schwankungsrisiken, so dass daraus Kostenbelastungen für die Gesellschaft resultieren können. Dieses Risiko versucht die Gesellschaft durch Kooperationen mit Lieferanten zu minimieren.

Daneben bestehen allgemeine Kredit- und Liquiditätsrisiken. Kundenforderungen sind grundsätzlich mit Ausfallrisiken behaftet. Zur Minimierung dieses Risikos verfolgt die Gesellschaft ein strenges Forderungsmanagement.

Im Zusammenhang mit den kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine sowie der Entwicklungen im Nahen Osten intensiviert die uesa GmbH das Supply Chain Management und richtet sich streng nach den behördlichen und staatlichen Vorgaben.

Ausblick

Die Material- und Rohstoffpreise sind nicht mehr so volatil wie in 2023, trotzdem ist die Entwicklung weiterhin zu beobachten. Preisschwankungen können teilweise durch langfristige Abnahmevereinbarung kalkuliert werden.

Für das laufende Geschäftsjahr strebt die uesa GmbH eine leichte Steigerung des Jahresumsatzes auf ca. 150 Mio. EUR an. Ergänzend zur Steigerung des Umsatzes wird auch eine Steigerung des Betriebsergebnisses vor Ertragssteuern im mittleren Bereich erwartet. Die Vorjahresprognosen sind übertroffen worden.

Im Exportbereich erwarten wir durch die anhaltenden Auseinandersetzungen in der Ukraine und die kritische Situation im Nahen Osten eine sehr schwierige Marktsituation mit Blick auf einen für uns attraktiven osteuropäischen Markt. Exportaktivitäten in die EU erfolgen weiterhin auf einem stabilen Niveau, auch hier erwartet die uesa GmbH eine geringfügig höhere Aktivität. Es wird auch für das laufende Geschäftsjahr mit leicht steigenden Auftragseingängen gerechnet. Der Bedarf an Zulieferungen aus der Elektro- und Schaltanlagenbranche ist weiterhin groß.

Investitionen sind für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von 3,5 Mio. EUR budgetiert. Als wesentliche Investitionsobjekte sind der Ausbau von Montagehallen in Lönnewitz, ein Anbau zu den Sozialräumen, PV-Dachanlagen sowie der Kauf eines neuen Grundstücks in Lönnewitz zu nennen. Es wird zudem weiter in neue Maschinen, Formen, Werkzeuge und Ausrüstungen sowie in neue IT-Technik investiert.

Die Zusammenarbeit mit Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Unternehmensberatern und wissenschaftlichen Einrichtungen wird fortgesetzt. Ziel bleibt es, Risiken rechtzeitig zu erkennen und Reserven des Betriebes auszuschöpfen.

Chancen sehen wir in unserem umfangreichen Produktangebot sowie in der Entwicklung neuer Produkte. Wir beliefern langfristig bereits viele Kunden im In- und Ausland und erwarten auch hier einen weiteren Zuwachs.

Auf den Gebieten Qualifizierung, Qualitätssicherung und Nachwuchsgewinnung sind weitere Maßnahmen vorgesehen. Zu nennen sind hier unter anderem die Unterstützung von Kollegen bei der Meisterausbildung und beim berufsbegleitenden Studium sowie die familienbezogene Unterstützung von betriebsangehörigen Eltern mit Zuschüssen zum Kindergartenbeitrag.

Wir sehen der Zukunft somit insgesamt positiv entgegen.

 

Uebigau, den 29. August 2024

H. Hoffmann, Geschäftsführer

M. Hoffmann, Geschäftsführer

Dr. J. Nagel, Geschäftsführer

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 60.763.318,02 57.182.490,96
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 440.256,61 1.063.224,01
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 345.685,61 933.187,01
2. Geschäfts- oder Firmenwert 94.571,00 130.037,00
II. Sachanlagen 19.990.388,71 16.737.081,76
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.636.467,61 13.070.521,44
2. technische Anlagen und Maschinen 2.216.537,71 1.558.722,71
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.137.383,39 2.107.837,61
III. Finanzanlagen 40.332.672,70 39.382.185,19
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 34.189.197,70 33.944.710,19
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6.130.200,00 5.424.200,00
3. Beteiligungen 13.275,00 13.275,00
B. Umlaufvermögen 57.313.801,66 43.821.940,64
I. Vorräte 37.149.820,62 27.210.366,67
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 19.643.072,99 14.442.147,22
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 10.363.561,73 9.965.256,40
3. fertige Erzeugnisse und Waren 6.846.367,80 2.616.130,05
4. geleistete Anzahlungen 296.818,10 186.833,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 17.214.308,05 16.245.234,69
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.741.189,08 13.689.071,52
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.096.468,36 1.224.091,39
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 139.246,00 119.246,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.237.404,61 1.212.825,78
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.949.672,99 366.339,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 50.206,19 14.487,68
Aktiva 118.127.325,87 101.018.919,28

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 57.934.331,17 45.040.713,59
I. ausgegebenes Kapital 907.844,00 918.989,00
1. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
2. eigene Anteile -592.156,00 -581.011,00
II. Kapitalrücklage 2,48 2,48
III. Gewinnrücklagen 7.754.823,92 2.073.143,00
1. andere Gewinnrücklagen 7.754.823,92 2.073.143,00
IV. Bilanzgewinn 49.271.660,77 42.048.579,11
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 157.625,67 165.496,67
C. Rückstellungen 8.999.532,71 5.665.728,91
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 955.928,00 995.649,00
2. Steuerrückstellungen 2.244.138,67 527.036,67
3. sonstige Rückstellungen 5.799.466,04 4.143.043,24
D. Verbindlichkeiten 50.610.880,47 49.754.691,26
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20.454.272,37 27.644.647,15
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 13.711.311,10 6.781.751,87
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.091.109,56 3.725.766,08
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.935.462,67 5.995.611,21
5. sonstige Verbindlichkeiten 7.418.724,77 5.606.914,95
E. Rechnungsabgrenzungsposten 78.049,85 87.805,85
F. Passive latente Steuern 346.906,00 304.483,00
Passiva 118.127.325,87 101.018.919,28

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 149.792.569,02 104.041.200,97
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 4.628.327,67 2.957.211,32
3. andere aktivierte Eigenleistungen 805.995,41 462.657,39
4. sonstige betriebliche Erträge 343.764,15 514.576,31
5. Materialaufwand 102.376.287,16 71.155.416,82
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 98.816.096,06 68.248.583,07
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.560.191,10 2.906.833,75
6. Personalaufwand 27.148.905,99 22.045.466,71
a) Löhne und Gehälter 22.739.567,11 18.296.086,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.409.338,88 3.749.380,32
davon für Altersversorgung -30.844,71 16.718,33
7. Abschreibungen 2.336.901,08 1.510.882,39
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.336.901,08 1.510.882,39
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.842.492,67 6.856.505,93
9. Erträge aus Beteiligungen 4.132.758,77 4.002.343,18
davon aus verbundenen Unternehmen 4.132.758,77 4.002.343,18
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 196.064,34 123.954,43
davon aus verbundenen Unternehmen 186.899,70 117.226,61
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.113.595,72 708.782,77
davon an verbundene Unternehmen 45.162,09 18.805,43
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 17.723,00 18.383,00
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.010.255,88 1.388.623,69
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 42.423,00 19.171,00
13. Ergebnis nach Steuern 14.071.040,86 8.436.265,29
14. sonstige Steuern 47.959,20 47.338,20
15. Jahresüberschuss 14.023.081,66 8.388.927,09
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 41.248.579,11 33.659.652,02
17. Einstellungen in Gewinnrücklagen 6.000.000,00
a) in andere Gewinnrücklagen 6.000.000,00
18. Bilanzgewinn 49.271.660,77 42.048.579,11

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Firmenname laut Registergericht: uesa GmbH
Ort des Firmensitzes: Uebigau-Wahrenbrück
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Cottbus
Register-Nr. HRB 78

Der Jahresabschluss der uesa GmbH, Uebigau-Wahrenbrück/OT Uebigau, wird auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrags zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 4 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Angabe und Erläuterung angepasster Vorjahreszahlen

Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind.

Um dennoch einen Zeitvergleich beim betreffenden Posten durchführen zu können, wurde der Vorjahreswert angepasst.

Die Anpassung bestand aus folgenden Maßnahmen:

Um dem Saldierungsverbot des HGB Rechnung zu tragen, ist eine Umgliederung zwischen den Positionen sonstige betriebliche Erträge und dem sonstigen betrieblichen Aufwand erfolgt. Dies hat zur Folge, dass sich in den Vorjahreszahlen der sonstige betriebliche Ertrag und der sonstig betriebliche Aufwand um rd. 52 TEUR erhöhen.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 250,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Aufwand behandelt. Anlagegegenstände mit einem Wert von über 250,00 EUR bis einschließlich 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. In Vorjahren sind Anlagegegenstände mit einem Wert von über 150,00 EUR bis einschließlich 1.000,00 EUR im Jahr des Zugangs in einen Sammelposten gefasst und linear über fünf Jahre abgeschrieben worden.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

• Beteiligungen zu Anschaffungskosten

• Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

• Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Bei Eigenerzeugnissen sind die handelsrechtlich mindestens anzusetzenden Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Teile der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens angesetzt. Fertigerzeugnisse werden retrograd ausgehend vom Verkaufspreis bewertet. Abwertungen nach dem Niederstwertprinzip erfolgen für nur noch eingeschränkt bzw. nicht mehr nutzbare Vorräte sowie bei Minderungen der Anschaffungskosten zum Bilanzstichtag. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Bei den grundsätzlich mit ihren Nennwerten angesetzten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird speziellen Risiken durch Einzelwertberichtigungen und dem allgemeinen Ausfallrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sowie die Kassenbestände werden zum Nennwert bewertet.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt.

Gemäß § 272 Abs. 1a HGB sind die eigenen Anteile auf der Passivseite der Bilanz aus- zuweisen. Aufgrund der Pflicht zur offenen Absetzung auf der Passivseite wird das gezeichnete Kapital um den Nennbetrag der eigenen Anteile reduziert.

Zuschüsse Dritter für Investitionen in aktivierte Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind auf der Passivseite der Bilanz als Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen zur Finanzierung des Anlagevermögens ausgewiesen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Ab dem 1. Januar 2010 erfolgt die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens. Für die Bewertung werden zum 31. Dezember 2023 die folgenden Berechnungsgrundlagen verwendet:

• Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck

• Rechnungszinssatz: 1,82%

• Einkommenssteigerungen: 0,50%

• Rentensteigerungssatz: 2,00%

Unter Berücksichtigung des verbindlich vorgeschriebenen Diskontsatzes für die bestandstypische Duration resultiert zum 31. Dezember 2023 ein Verpflichtungsbarwert in Höhe von 955,9 TEUR. Aus der Änderung des Rechnungszinssatzes (Vorjahr 1,78 %), hat sich ein Ertrag aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 57,4 TEUR ergeben, der in der Gewinn- und Verlustrechnung, unter dem Personalaufwand ausgewiesen wird. Daneben wird unter Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ein Aufwand aus der Aufzinsung in Höhe von 17,7 TEUR ausgewiesen. Eine Saldierung hat aufgrund von fehlendem Planvermögen nicht stattgefunden.

Die Pensionsrückstellungen sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren abgezinst worden. Bei Bewertung der Pensionsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren würde sich ein um 6.528,00 EUR niedrigeres Ergebnis ergeben. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt der Ausschüttungssperre. Die erfolgswirksame Änderung des Diskontierungszinssatzes wird im Personalaufwand ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr sowie Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sofern erforderlich, sind im Rahmen der Bewertung Kostensteigerungen berücksichtigt und bei Laufzeiten von mehr als einem Jahr Diskontierungen mit fristadäquaten Zinssätzen der Deutschen Bundesbank vorgenommen worden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für Zahlungen, die Ertrag in Folgejahren darstellen, wird ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 19.381.278,80 EUR.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 21.660.418,08 EUR

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.058.207,08 94.975,27 0,00 2.153.182,35
2. Geschäfts-oder Firmenwert 354.655,00 0,00 0,00 354.655,00
2.412.862,08 94.975,27 0,00 2.507.837,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20.095.549,60 3.009.401,23 0,00 23.104.950,83
2. technische Anlagen und Maschinen 5.107.386,40 972.624,18 26.566,39 6.053.444,19
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.548.287,49 1.055.521,95 196.477,41 10.407.332,03
Summe Sachanlagen 34.751.223,49 5.037.547,36 223.043,80 39.565.727,05
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 33.962.209,19 244.487,51 0,00 34.206.696,70
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 5.424.200,00 2.016.000,00 1.310.000,00 6.130.200,00
3. Beteiligungen 13.275,00 0,00 0,00 13.275,00
39.399.684,19 2.260.487,51 1.310.000,00 40.350.171,70
Summe Anlagevermögen 76.563.769,76 7.393.010,14 1.533.043,80 82.423.736,10
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.125.020,07 682.476,67 0,00 1.807.496,74 345.685,61 933.187,01
2. Geschäfts-oder Firmenwert 224.618,00 35.466,00 0,00 260.084,00 94.571,00 130.037,00
1.349.638,07 717.942,67 0,00 2.067.580,74 440.256,61 1.063.224,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.025.028,16 443.455,06 0,00 7.468.483,22 15.636.467,61 13.070.521,44
2. technische Anlagen und Maschinen 3.548.663,69 314.806,18 26.563,39 3.836.906,48 2.216.537,71 1.558.722,71
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.440.449,88 860.697,17 31.198,41 8.269.948,64 2.137.383,39 2.107.837,61
Summe Sachanlagen 18.014.141,73 1.618.958,41 57.761,80 19.575.338,34 19.990.388,71 16.737.081,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 17.499,00 0,00 0,00 17.499,00 34.189.197,70 33.944.710,19
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 6.130.200,00 5.424.200,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 13.275,00 13.275,00
17.499,00 0,00 0,00 17.499,00 40.332.672,70 39.382.185,19
Summe Anlagevermögen 19.381.278,80 2.336.901,08 57.761,80 21.660.418,08 60.763.318,02 57.182.490,96

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert ist aktiviert worden. Als betriebsgewöhnliche Nut zungsdauer sind 10 Jahre festgelegt worden. Es handelt sich nach Einschätzung der Geschäftsleitung um erworbene Werte, die langfristig von der uesa GmbH (Übernehmerin) genutzt werden.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

Am 31. Dezember 2023 werden folgende Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen gehalten:

Anteil
in %
Eigenkapital letztes Jahresergebnis
Verbundene Unternehmen:
EFEN GmbH, Uebigau-Wahrenbrück 100,0 TEUR 23.692,5 TEUR 3.507,7
uesa Solar II GmbH, Uebigau-Wahrenbrück 100,0 TEUR 27,6 TEUR 30,3
uesa management energy GmbH, Uebigau-Wahrenbrück 100,0 TEUR 21,6 TEUR -1,0
uesa Mitarbeitergesellschaft mbH, Uebigau-Wahrenbrück 100,0 TEUR 64,1 TEUR 10,4
Solaranlagen JUS GmbH "Lönnewitz II" i.L., Uebigau-Wahrenbrück ** 100,0 TEUR - TEUR -
uesa Polska Sp. z o.o., Lubsko/ Polen 95,0 TEUR 4.179,9 TEUR 751,3
uemet GmbH, Uebigau-Wahrenbrück 94,9 TEUR 3.196,1 TEUR 830,7
uesatrans GmbH, Merzdorf 93,5 TEUR 2.474,4 TEUR 657,8
uesa Ladesysteme GmbH, Ue- bigau-Wahrenbrück 85,0 TEUR 166,6 TEUR 6,6
Elektro-Haupt GmbH, Mockrehna 80,0 TEUR 398,4 TEUR 60,5
uesa Solar I GmbH, Uebigau-Wahrenbrück 76,0 TEUR 1.794,6 TEUR 433,7
IBET Dr. Kammerath & Löwe GmbH, Uebigau-Wahrenbrück 75,0 TEUR 106,1 TEUR 48,5
K & P Kramer & Placek Bauunternehmen GmbH, Mühlberg (Elbe) 74,0 TEUR 104,5 TEUR 351,8
metec GmbH, Uebigau-Wahrenbrück 64,1 TEUR 886,6 TEUR 249,8
Beteiligungen
Solarpark Lönnewitz Infrastruktur Verwaltungsgesellschaft mbH, Schorfheide * 45,0 TEUR 27,9 TEUR -0,3
S Quadrat Infrastrukturgesellschaft Lönnewitz GmbH & Co. KG, Schorfheide * 45,0 TEUR 35,7 TEUR 4,0

* = Daten entstammen dem Jahresabschluss zum 31. Oktober 2023

** = Die Gesellschaft ist aufgelöst, eine Liquidation ist zum Prüfungszeitpunkt nochnicht erfolgt

Angaben zu Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023
EUR
2022
EUR
Verbindlichkeiten 2.403.000,00 1.663.000,00

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 6.528,00 EUR und betrifft den Unterschiedsbetrag aus der Berechnung zur Pensionsrückstellung.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

- Verpflichtungen aus dem Personal - und Sozialbereich (3.914,9 TEUR) (Vorjahr: 2.919,6 TEUR)

- Gewährleistungsverpflichtungen (979,4 TEUR) (Vorjahr: 871,4 TEUR)

- Nachlaufende Kosten (395,5 TEUR) (Vorjahr: 175,1 TEUR)

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 261,7 TEUR (Vorjahr: 1.799,9 TEUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 13.673 TEUR (Vorjahr: 16.726,5 TEUR).

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

- Grundpfandrechte

- Sicherungsübereignungen von Anlagegegenständen

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag Vorjahr
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr Vorjahr
EUR
Restlaufzeit 1 - 5 Jahre Vorjahr
EUR
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre Vorjahr
EUR
gegenüber Kreditinstituten 20.454.272,37 8.955.080,73 11.237.499,94 261.691,71
27.644.647,15 14.098.835,10 11.745.943,60 3.621.233,53
erhaltene Anzahlungen 13.711.311,10 13.711.311,10 0,00 0,00
6.781.751,87 6.781.751,87 0,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 3.091.109,56 3.091.109,56 0,00 0,00
3.725.766,08 3.725.766,08 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 5.935.462,67 5.935.462,67 0,00 0,00
5.995.611,21 5.995.611,21 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 7.418.724,77 7.418.724,77 0,00 0,00
5.606.914,95 5.606.914,95 0,00 0,00
50.610.880,47 39.111.688,83 11.237.499,94 261.691,71
49.754.691,26 36.208.879,21 11.745.943,60 3.621.233,53

Latente Steuern

Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:

- steuerliche Rücklage nach § 6b EStG

- unterschiedliche Nutzungsdauern des Geschäfts- und Firmenwertes

- unterschiedlicher Beteiligungsansatz

- Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen

- Pensionsrückstellung

- ERP-Lizenzen

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 27 %.

Der Saldo der passiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 346.906,00 EUR.

Die Entwicklung der passiven latenten Steuern für das Geschäftsjahr sieht wie folgt aus:

Entwicklung der passiven latenten Steuern

EUR
Stand zum 1. Januar 2023 304.483,00 EUR
Aufstockung 42.423,00 EUR
Stand zum 31. Dezember 2023 346.906,00 EUR

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Es bestehen folgende Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen:

Die Gesellschaft hat eine betragsmäßige Bürgschaft über 150,0 TEUR (Vorjahr: 150,0 TEUR) für Kontokorrentverbindlichkeiten eines Tochterunternehmens abgegeben.

Die Gesellschaft hat sich gegenüber einem Tochterunternehmen verpflichtet, dieses zum Zwecke der Liquidierung und zur Vermeidung einer insolvenzrechtlichen Überschuldung bis zu einem Höchstbetrag von 25,0 TEUR (Vorjahr: 25,0 TEUR) finanziellen Verpflichtungen freizuhalten.

Darüber hinaus steht die Gesellschaft in gesamtschuldnerischer Haftung für Darlehen in Höhe von 1.656,7 TEUR (Vorjahr: 2.474,9 TEUR), die ein Kreditinstitut einem Tochterunternehmen zur Verfügung gestellt hat.

Ferner bestehen gesamtschuldnerische Mithaftung für die Leasingsvereinbarung von Tochtergesellschaft. Die Leasingverpflichtung belaufen sich in Summe auf 2.506,1 TEUR.

Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert:

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus laufenden Leasingverträgen sind von untergeordneter Bedeutung für die Finanzlage und werden deshalb an dieser Stelle nicht weiter erläutert.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich Umsatz
EUR
Energieverteilungsanlagen 121.369.985,96
Weitere Erlöse der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 13.494.607,97
E-Montagen 7.557.914,34
Steuerungsanlagen 6.982.808,55
Sonstige Erlöse 1.387.121,13
Skonto, Boni und Rabatte -999.868,93
149.792.569,02

Sonderposten

Im Berichtsjahr werden Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens in Höhe von 7,9 TEUR ausgewiesen (Vorjahr: 7,9 TEUR).

Personalaufwand

Der "Davon-Posten" bezüglich der Altersversorgung enthält die erfolgswirksame Änderung aus den Anpassungen des Diskontierungszinssatzes der Pensionsrückstellungen.

5. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Gewerbliche Mitarbeiter 367
Kaufmännische Mitarbeiter 162
Auszubildende 21
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit (inkl. 3 Geschäftsführer) 550

Abschlussprüferhonorar

Für die Prüfungstätigkeiten sind folgende Honorare berechnet worden:

TEUR
Prüfung Jahresabschluss/Konzernabschluss 47,6
Steuerberatungsleistung 6,3
Sonstiges 1
54,9

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Dipl.-Ing. Helmut Hoffmann, Schmerkendorf ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Dipl.-Ing. Michael Hoffmann, Falkenberg/Elster ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Dr. Jörg Nagel, Cottbus ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Die Angaben gemäß § 285 Nr. 9 HGB entfallen mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Der Beirat setzt sich im Berichtsjahr aus folgenden Personen zusammen:

Herr Gerhard Dickert (Vorsitzender) Wohnort: Doberlug-Kirchhain
Herr Jens Hoffmann Wohnort: Schmerkendorf
Herr Olaf Lehmann Wohnort: Uebigau-Wahrenbrück
Herr Ekkehard Kohl Wohnort: Uebigau-Wahrenbrück
Herr Wolfgang Große Wohnort: Schmerkendorf

Konzernzugehörigkeit

bei der uesa GmbH, Uebigau-Wahrenbrück, handelt es sich um ein zur Konzernrechnungslegung verpflichtetes Mutterunternehmen im Sinne von § 290 HGB. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Uebigau, 29. August 2024

gez. Dipl.-ing. Helmut Hoffmann, Geschäftsführer

gez. Dipl.-Ing. Michael Hoffmann, Geschäftsführer

gez. Dr. Jörg Nagel, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.05.2024 festgestellt.

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die uesa GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der uesa GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der uesa GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung / unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung / unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen/dolosen Handlungen oder Unrichtigkeiten/Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lagebe richts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."

 

Bremen, 29. August 2024

SIEMER + PARTNER Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Dipl.-Kfm. Siemer, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Oec. Buhlrich, Wirtschaftsprüfer

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