MAMORA GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lutz Heese seit 18.10.2004 | Geschäftsführer |
Andrew Jones seit 18.10.2004 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Aukett + Heese GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Aukett + Heese GmbH ist ein deutsch-internationales Architekturbüro mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen wurde 1992 von der ABH-Architekturbüro Heese GmbH, München und der Aukett plc, London (jetzt Aukett Swanke) gegründet. Geschäftsführender Gesellschafter ist Dipl.-Ing. Lutz Heese, Architekt und Stadtplaner VFA, Bürodirektor mit Einzelprokura ist Dipl. Arch. Andrew Jones, Architekt. Das Unternehmen ist in den Bereichen Architektur, Innenarchitektur, Städtebau und Generalplanung tätig. Zu den klassischen Arbeitsfeldern der Planung gehören auch die Projektsteuerung und -koordination, die Bauplanung und -leitung und die Betreuung des Bauobjektes nach der Bauphase. Markt- und Absatzentwicklung Nach Ansicht einer Trendstudie der Ernst & Young Real Estate GmbH "Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt 2024", Stand Januar 2024, wird Deutschland nur noch von 58 % (im Vorjahr 64 %) der Befragten als attraktiver oder sehr attraktiver Standort für Immobilieninvestments angesehen. Ungefähr die Hälfte der Befragten schätzen jedoch Immobilieninvestments in Deutschland weiterhin als attraktiv ein (51 % versus 53 % im Vorjahr). Die sich weiter verstärkte Unsicherheit und Zurückhaltung der Investoren durch Krieg, veränderte Finanzierungsbedingungen sowie eine bisher unterbliebene Schaffung langfristig verlässlicher Rahmenbedingungen spiegelt sich in dem bereits im zweiten Jahr in Folge stark gesunkenen realisierten Transaktionsvolumen 2023 in Höhe von ca. EUR 29,3 Mrd. wider. Ein derartig geringes Transaktionsvolumen wurde zuletzt vor 12 Jahren, im Jahr 2011 unterschritten. Im Vergleich zum Jahr 2022 mit einem Transaktionsvolumen in Höhe von ca. EUR 67,0 Mrd. bedeutet dies ein Rückgang von ca. EUR 37,7 Mrd. Dieser Rückgang betrifft mit ca. EUR 31,4 Mrd. vor allem den Gewerbebereich. Der Bulwiengesa-Immobilienindex konnte erstmals seit 18 Jahren keine Steigerung mehr registrieren und stagniert bei 0 % Wachstum. Im Jahr 2022 konnte der Bulwiengesa-Immobilienindex trotz Krieg, Inflation und Zinsentwicklung noch nominal um 4,6 % ansteigen. Der Spread zwischen nominalem Wachstum des Immobilienindex und der Inflationsrate liegt bei -5,9 % (im Vorjahr -2,3 %). Ein Blick auf die Entwicklung der Teilindizes Wohnen (1,0 %, 2022 5,3 %) und Gewerbe (-2,4 %, 2022 3,0 %) zeigt signifikant rückläufige Wachstumsraten und im Teilindex Gewerbe sogar eine negative Wachstumsrate. Während die Einzelhandelsmieten vor allem in 1a-Lagen wieder einen Rückgang analog zu den Vorjahren zu verzeichnen hatten, stiegen die Büromieten an. Die Preise für Gewerbegrundstücke sind im Jahr 2023 mit 5,9 % deutlich gesunken, da einerseits die Bau- und Finanzierungskosten gestiegen und andererseits die erwarteten Verkaufserlöse der Gebäude stark gesunken sind. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im vergangenen Jahr um 0,3 %. Die wirtschaftliche Entwicklung war im Jahr 2023, ebenso wie im Jahr 2022, wesentlich geprägt durch die Auswirkungen der durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ausgelösten Energiepreiskrise in Verbindung mit einer ausgeprägten weltwirtschaftlichen Schwäche sowie durch die Auswirkungen einer restriktiveren Geldpolitik. Hinzu kamen Kaufkraftverluste durch eine hohe Inflation. Die Inflationsrate betrug im Jahr 2023 5,9 % und lag damit zumindest unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022 von 6,9 %. Für das laufende Jahr rechnet die Bundesregierung gemäß Jahreswirtschaftsbericht 2024 mit einem leichten Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 0,2 % sowie mit einer Inflationsrate von 2,8 %. Nach zwei Jahren mit für deutsche Verhältnisse sehr hohen Inflationsraten scheint eine Rückkehr zum Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2 % langsam heranzunahen. Laut einer Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsinstitute in Deutschland (Stand 27.03.2024) wird die Inflationsrate im Jahr 2024 ca. 2,3 % betragen und im Jahr 2025 die 2 % unterschreiten. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Gesamtleistung gemäß internem Berichtswesen betrug im Geschäftsjahr 2022/2023 TEUR 18.929 (im Vorjahr TEUR 14.363). Dies bedeutet gegen- über dem Vorjahr ein Anstieg in Höhe von 31,8 % und bestätigt damit die im Vorjahres-Lagebericht prognostizierte erheblich gestiegene Umsatzerwartung. Das Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2022/2023 konnte das Jahresergebnis des Vorjahres, entgegen der im Vorjahres-Lagebericht getroffenen Prognose einer deutlichen Steigerung, aufgrund des erhöhten Fachplanereinsatzes nur leicht übertreffen. Der Auftragseingang lag geringfügig unter dem Vorjahresniveau. Investitionen Die Investitionen umfassten Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen sowie Anschaffungen im Bereich der geringwertigen Anlagegüter. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Investitionen in weitere Hardware, um allen Mitarbeitern flexibles Arbeiten zu ermöglich sowie in die IT- Sicherheit zum Schutz vor der wachsenden Bedrohung durch die Digitalisierung. Personal Im Geschäftsjahr 2022/2023 waren in der Gesellschaft durchschnittlich 141 Mitarbeiter (im Vorjahr 126) beschäftigt. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Realisierung der Umsatzerlöse für Werkleistungsprojekte erfolgt nach dem HGB erst zum Zeitpunkt der Projektabnahme. Entsprechend werden in der Bilanz die zum Stichtag unfertigen, in Arbeit befindlichen Projekte unter den Vorräten ausgewiesen und um die erhaltenen Anzahlungen gekürzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden hingegen nur bei vollständig erbrachten und abgenommenen Projekten ausgewiesen. Vermögens- und Finanzlage
Die Vorräte resultieren aus unfertigen Leistungen in Arbeit befindlicher Projekte und werden zu Herstellungskosten bewertet. Bei den bilanzierten in Arbeit befindlichen Projekten handelt es sich um Arbeiten für noch nicht fertiggestellte Bauvorhaben. Die in Arbeit befindlichen Aufträge in Höhe von TEUR 22.138 sind vollständig durch erhaltene Anzahlungen in Höhe von TEUR 22.971 finanziert. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 491 ist insbesondere auf zum Ende des Geschäftsjahres gestellte Schlussrechnungen für abgenommene Projekte zurückzuführen. Die übrigen Aktiva sind im Wesentlichen durch die Vergabe weiterer Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 200 angestiegen. Die Gesellschaft weist zum Stichtag ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 242 (im Vorjahr TEUR 465) und eine Eigenkapitalquote in Höhe von 5,1 % bei einer um TEUR 958 gestiegenen Bilanzsumme aus. Der Rückgang des Eigenkapitals resultiert aus dem handelsrechtlichen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 980 bei erfolgten Gewinnausschüttungen in Höhe von TEUR 1.203. Der Anstieg der Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.047 ist im Wesentlichen auf einen Anstieg der Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 440, der Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 362 sowie der Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 236 zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in Höhe von TEUR 294 insbesondere aufgrund von neuen Projekten mit hohem Fachplanereinsatz angestiegen. In dem nachfolgenden Liquiditätsstatus zu Buchwerten werden die Veränderungen des Netto-Geldvermögens bzw. des Netto-Umlaufvermögens und deren Komponenten während des Geschäftsjahres gezeigt.
Das Netto-Geldvermögen ist unverändert positiv und liegt mit TEUR 754 trotz erfolgter Gewinnausschüttungen in Höhe von TEUR 1.203 (im Vj. TEUR 625) nur in Höhe von TEUR 398 unterhalb des Vorjahresniveaus. Das Netto-Umlaufvermögen ist jedoch aufgrund der erfolgten Gewinnausschüttungen mit TEUR -79 leicht negativ. Ertragslage Im internen Berichtswesen erfolgt entgegen der handelsrechtlichen Bilanzierung der Werkleistungsprojekte (Umsatzrealisierung zum Zeitpunkt der Projektabnahme) eine Umsatzrealisierung laufend nach Projektfortschritt. Wesentliche Kennzahlen stellen sich im internen Berichtswesen im Vorjahresvergleich danach wie folgt dar:
Die Aukett + Heese GmbH weist im Geschäftsjahr 2022/2023 im internen Berichtswesen ein EBT (Earnings before Taxes) in Höhe von TEUR 1.982 aus. Trotz des erheblich, im Vergleich zum Vorjahr um 32,2 % gestiegenen Umsatzes konnte das EBT aufgrund des signifikant um TEUR 2.755 gestiegenen Materialaufwands (bezogene Leistungen) und des um TEUR 1.634 gestiegenen Personalaufwands nur leicht, um TEUR 64, gesteigert werden. Der Anstieg des Materialaufwands in Höhe von TEUR 2.755 sowie der Anstieg der Materialeinsatzquote um 8,8 % auf 32,6 % ist insbesondere auf eine veränderte Projektstruktur, neue und bestehende große langjährige Generalplaner-Projekte mit deutlich höherem Fachplanereinsatz als in den Vorjahren, zurückzuführen. Der Personalaufwand ist um TEUR 1.634 auf TEUR 9.040 gestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Personalaufstockung von durchschnittlich 101 Mitarbeitern auf Vollzeitäquivalentbasis im Geschäftsjahr 2021/2022 auf 115 Mitarbeiter auf Vollzeitäquivalentbasis im Geschäftsjahr 2022/2023, erfolgte Gehaltserhöhungen verstärken diesen Effekt. Insgesamt ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Aukett + Heese GmbH zum Bilanzstichtag und zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses geordnet. 3. Risikomanagementziele und -methoden Durch intensive Prüfungsprozesse bei Vertragsabschlüssen wie auch während der Umsetzung der einzelnen Projekte, durch eine intensive Kostenkontrolle sowie durch eine stetige Beobachtung der Märkte und der politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen werden mögliche Risiken frühzeitig erfasst und gesteuert. Dies geschieht auf allen Managementebenen und durch intensiven Informationsaustausch. Es finden wöchentlich sog. WQM-Meetings mit den Projektverantwortlichen, dem Controlling sowie dem Bürodirektor statt, bei denen die Planung, Soll-Ist-Vergleiche, mögliche Risiken (z. B. zeitliche Verschiebungen) und Steuerungsmaßnahmen besprochen und analysiert werden. Wichtige Finanzinstrumente sind Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Ein effizientes Mahnverfahren sichert weitgehend eine frühzeitige Erkennung von Ausfallrisiken. Soweit bei Forderungen Ausfallrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Eine Absicherung gegen finanzielle Risiken bzw. eine Begrenzung von Liquiditätsrisiken erfolgt durch eine langfristige Liquiditätsplanung (12 Monate) und monatliche Forecast-Prognosen. Management und Gesellschafter diskutieren in regelmäßigen Board Meetings die Ergebnisse der Risikomanagement-Aktivitäten. Hierbei werden unter anderem Marketing-Aktivitäten, der Auftragseingang, der Leistungsstand bzw. -fortschritt der einzelnen Projekte als auch Soll-Ist-Vergleiche für Umsatz, Rohertrag und Betriebsergebnis beleuchtet. Ein Währungsrisiko besteht aufgrund der ausschließlichen Tätigkeit im eigenen Währungsraum nicht. 4. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Chancen- und Risikobericht) sowie Ausblick (Prognosebericht) In den vergangenen Geschäftsjahren hat die Aukett + Heese GmbH ihre Wettbewerbs- und Marktposition weiter etabliert und gestärkt und aufgrund sehr guter Reputationen ein Netzwerk aufgebaut. Dieses Netzwerk ermöglicht frühzeitig von neuen Projekten zu erfahren und erhöht die Chancen, Umsatz und Ertrag in den kommenden Jahren zu steigern. Für das laufende Jahr rechnet die Bundesregierung gemäß Jahreswirtschaftsbericht 2024 mit einem leichten Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 0,2 % sowie mit einer Inflationsrate von 2,8 %. Trotz erwarteter Lohnsteigerungen und geringerer Inflation geht die Bundesregierung davon aus, dass diese Erholung durch internationale Krisen und hohe Zinsen ausgebremst wird. Nach zwei Jahren mit für deutsche Verhältnisse sehr hohen Inflationsraten scheint eine Rückkehr zum Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2 % langsam heranzunahen. Laut einer Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsinstitute in Deutschland (Stand 27.03.2024) wird die Inflationsrate im Jahr 2024 ca. 2,3 % betragen und im Jahr 2025 die 2 % unterschreiten. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie wie auch die Geschäftsführung sehen insbesondere in der gesamtwirtschaftlichen Abschwächung, in geopolitischen und regulatorischen Unsicherheiten sowie in erschwerten Finanzierungsbedingungen aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus Risiken für die deutsche Baukonjunktur. Auch der Verlauf des Ukraine-Krieges und seine weiteren Auswirkungen bleiben ungewiss. Etwas Entspannung gibt es hingegen bei den Baumaterialpreisen, viele Preise gingen zum Teil deutlich zurück. Die Abwicklung von Projekten als Generalplaner birgt ein erhöhtes Haftungsrisiko, insbesondere bei zeitlichen Verzögerungen in der Planung und Genehmigung sowie in der Bauausführung, welches entsprechend bei der Kalkulation des Generalplanerzuschlags berücksichtigt werden muss. Trotz der Abschwächung der Baukonjunktur hält der Fachkräftemangel bei Architekten auf dem deutschen Arbeitsmarkt an und stellt nach wie vor ein Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung dar, wenn auch mit abnehmender Tendenz. Neue Maßnahmen, um qualifiziertes Personal zu gewinnen, sind daher nach wie vor erforderlich. Während der Wohnungsbau vor allem in "Corona-Jahren" Stützpfeiler der Baukonjunktur war, bleibt er nun nach wie vor aufgrund rückläufiger Bauaufträge insbesondere wegen der Zinsentwicklung auf dem Kapitalmarkt ein Sorgenkind. Abzuwarten bleiben geplante Maßnahmen/Förderungen der Bundesregierung, wie z. B. die Programme "Klimafreundlicher Neubau", "Jung kauft Alt", Sonderabschreibungen oder die Förderung der energetischen Sanierung. Eine wichtige Maßnahme zum Ankurbeln von Neubauaktivitäten ist die Schaffung verlässlicher Rahmenbedingungen. Nach Ansicht einer Trendstudie der Ernst & Young Real Estate GmbH "Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt 2024", Stand Januar 2024, werden Preiskorrekturen vor allem bei Büroimmobilien sowie im Einzelhandel (Shopping-Center und Fachmärkte) erwartet. Chancen hingegen bietet der Markt für restrukturierungs- und sanierungsbedürftige Immobilien. Berlin und München bleiben favorisierte Märkte. Mixed-Use Immobilien wie auch nachhaltige und flexible Konzepte, die kurzfristige Nutzungsänderungen zulassen, bieten nach wie vor Wachstumschancen. Insbesondere nachhaltige Konzepte, die Aspekte wie die Reduktion des Ressourceneinsatzes, die Etablierung von Wiederverwendung in der Breite sowie die Reduktion des Flächenverbrauchs und des Energieaufwandes während der Lebensdauer berücksichtigen, sind im Bausektor, als größtem Ressourcenverbraucher, von wesentlicher Bedeutung. Zusätzlich wird die Energieeffizienz durch steigende Energiepreise forciert. Insbesondere der Holzbau hat durch Nachhaltigkeit, Ressourceneinsatz, Vorfertigungsmöglichkeiten und Gestaltungsflexibilität an Bedeutung gewonnen. In der durch die Corona-Pandemie angestoßenen Digitalisierung (Videokonferenzen, der digitale Austausch von Arbeitsständen sowie die Nutzung von Cloud-Technologien und Plattformen) sehen wir nach wie vor Chancen für kürzere Planungs- und Bauzeiten durch effizientere Arbeitsabläufe. Building Information Modeling (BIM) ermöglicht die virtuelle Abbildung sämtlicher Prozesse eines Bauvorhabens wie der Planungs- und Bauprozesse. Mit dem Einsatz von BIM sehen wir die Möglichkeiten, die Arbeitsschritte der einzelnen Gewerke sowohl für den Auftraggeber als auch für uns zeiteffizienter zu planen, Leerlaufzeiten zu reduzieren, Ressourcen effizienter einzusetzen und zu minimieren sowie Kostensteigerungen entgegenzuwirken. Konsequente, zukunftsfähige Nachhaltigkeit braucht die Digitalisierung der Wertschöpfungskette "Bau" zur effizienten Planung und Realisierung von Projekten. Insgesamt rechnet die Geschäftsführung im Ergebnis der Abwägung aller Chancen und Risiken im Geschäftsjahr 2023/2024 nach der im internen Berichtswesen erstellten Planung bei einer leicht gestiegenen Umsatzerwartung, aber auch einem leicht gestiegenen Einsatz im Bereich des eigenen Personals mit einem positiven, ähnlich dem Vorjahresniveau liegenden EBT (Earnings before Taxes).
Berlin, den 28. März 2024 gez. Dipl.-Ing. Lutz Heese, Geschäftsführer Handelsbilanz zum 30. September 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.10.2022 bis 30.09.2023Aukett + Heese GmbHBerlin
Handelsrecht Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023A. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Aukett + Heese GmbH, Berlin, (Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 47434 B), die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHG zu beachten. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses werden teilweise in Anspruch genommen. B. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen sind mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer (3 bis 15 Jahre) um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear und pro rata temporis unter Zugrundelegung der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Soweit der ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. 2. Umlaufvermögen Die unter den Vorräten ausgewiesenen in Arbeit befindlichen Aufträge werden zu Herstellungskosten bewertet, die die Fertigungseinzel- und -gemeinkosten sowie angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten umfassen. Die erhaltenen Anzahlungen auf diese Aufträge werden offen von den Vorräten auf der Aktivseite abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von EUR 0,00 (im Vj. EUR 43.551,67) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 402.108,33 € (Vorjahr 200.108,33 €). Flüssige Mittel enthalten den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten und werden zum Nennwert ausgewiesen. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt DM 120.000,00. Der Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von EUR 403.467,03 wurde im Berichtsjahr vollständig an die Gesellschafter ausgeschüttet. Zudem wurden Vorabgewinnausschüttungen in Höhe von EUR 800.000,00 vorgenommen. 4. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Fremdleistungen von Subunternehmern (TEUR 654, im Vj. TEUR 213), Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 574, im Vj. TEUR 338) sowie Rückstellungen für Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten (TEUR 37, im Vj. TEUR 33). 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Der Betrag der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 1.141 (im Vj. TEUR 938). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen und bestanden auch im Vorjahr nicht. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Verbindlichkeiten haben bzw. hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten nicht leitenden Arbeitnehmer - ausschließlich Angestellte - beträgt 140 (im Vj. 125). Daneben wurde jeweils ein leitender Mitarbeiter, der Einzelprokura hat, beschäftigt. D. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen bestehen im Rahmen der üblichen Miet- und Leasingverträge (TEUR 1.317) sowie aus sonstigen Service- und Wartungsverträgen (TEUR 158). Die Verträge enden zwischen dem 30. November 2023 und dem 14. September 2026. 2. Organe der Gesellschaft Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer im Berichtsjahr war Herr Dipl.- Ing. Lutz Heese, Architekt VFA, München. 3. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 180.172,63 auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, 28. März 2024 gez. Lutz Heese Dipl.-Ing. Lutz Heese, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens der Aukett + Heese GmbH, Berlin, im Geschäftsjahr 2022/2023
Zum vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Aukett + Heese GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Aukett + Heese GmbH, Berlin, bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aukett + Heese GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 3. Mai 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Karina Frille, Wirtschaftsprüferin Thorsten Sommerfeld, Wirtschaftsprüfer Auszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 15. Mai 2024: Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns 2022/2023: Gemäß dem vorliegenden Jahresabschluss beträgt der Bilanzgewinn 180.172,63 €, der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Angaben zur Feststellung: Der ungekürzte Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde am 15. Mai 2024 festgestellt. |
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