Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 96644
Vorher
JS Recycling GmbHGEORGI Abfalllogistik GmbH
Eingetragen
31.10.2007
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenBeteiligungsgesellschaftenBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Gegenstand
die sach- und fachgerechte Abholung und der Abfalltransport von Haus- und Gewerbemüll zu Entsorgungsstationen unter Verwendung von Spezialtransportern und Containern sowie die Gestellung von Flachcontainern und Pressbehältern; des Weiteren die im Zuge der Logistik erforderliche (Vor-)Behandlung von Abfällen sowie alle artverwandten Geschäfte. Sämtliche Tätigkeiten der Gesellschaft müssen einen Bezug zur Stadt Köln, ihren Beteiligungsunternehmen und mittelbaren Beteiligungsunternehmen, den Beteiligungsunternehmen der AVG oder dem Gebiet aufweisen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andre Lotz
seit 8.4.2025
Geschäftsführer
Peter Andreas Lindlar
seit 21.12.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Stadt Köln
50.10%
49.90%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
AVG Abfallentsorgungs- und Verwertungsgesellschaft Köln mbH GmbH
Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GEORGI Abfalllogistik GmbH

Köln

Verkürzter Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

  31.12.2019 31.12.2018
 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.311,00 7.081,00
II. Sachanlagen 1.308.024,00 0,00
III. Finanzanlagen 0,00 2.264.708,64
  1.313.335,00 2.271.789,64
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.135.687,39 1.510.238,58
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 997,28 0,00
  1.136.684,67 1.510.238,58
C. Aktive latente Steuern 385.806,83 0,00
  2.835.826,50 3.782.028,22

Passiva

  31.12.2019 31.12.2018
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 3.207.371,19 3.207.371,19
III. Verlustvortrag -541.566,10 -883.668,14
IV. Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss -1.570.345,80 342.102,04
  1.121.459,29 2.691.805,09
B. Rückstellungen 418.408,89 17.912,00
C. Verbindlichkeiten 1.295.958,32 1.026.206,07
D. Passive latente Steuern 0,00 46.105,06
  2.835.826,50 3.782.028,22

Anhang
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

GEORGI Abfalllogistik GmbH, Köln
Registergericht Köln
Handelsregister - Nummer HRB 96644

I. GRUNDLAGEN

Die GEORGI Abfalllogistik GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 und 4 HGB.

Mit Schreiben vom 01.01.2019 an das Amtsgericht Köln ist die persönlich haftende Gesellschafterin, die im Handelsregister des Amtsgerichts Köln HRB 57766 eingetragene GA Verwaltungs GmbH, Köln, aus der Georgi Abfalltechnik GmbH & Co. KG ausgeschieden. Die Gesellschaft Georgi Abfalltechnik GmbH & Co. KG ist aufgrund des Austritts der Komplementärgesellschaft GA Verwaltungs GmbH zum 1. Januar 2019 gem. §§ 2 Nr.1 und 54 Abs. 1 Nr. 1 UmwG auf die Gesellschaft GEORGI Abfalllogistik GmbH angewachsen. Die Bücher und Papiere dieser befinden sich in der Verwahrung der GEORGI Abfalllogistik GmbH und werden in diese mit Buchwerten aufgenommen. Aus diesem Vorgang resultiert ein Verschmelzungsverlust in Höhe von 2.188.114,64 €.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien aufgestellt.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEISMETHODEN

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandt.

Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses werden für das Berichtsjahr 2019die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 264 Abs. 1 Satz 4, 274a und 288 Abs. 1 HGB wurden in weiten Teilen in Anspruch genommen .

Die Gliederungsschemata gemäß §§ 266 und 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen erweitert:

In der Bilanz:

gesonderter Ausweis des Fuhrparks innerhalb der Sachanlagen;

gesonderter Ausweis der Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

In der Gewinn- und Verlustrechnung:

Zwischensummen eingefügt: Gesamtleistung, Rohergebnis, Ergebnis vor Steuern;

Wegfall des Ausweises der sonstigen Steuern.

Die sonstigen Steuern werden zwecks Anpassung an international übliche Darstellungsmethoden nicht als eigenständige Position nach den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Diese sind in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind ansonsten jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben.

Aktiva:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Der Firmenwert wird über 15 Jahre abgeschrieben, im Zugangsjahr zeitanteilig. Die Entwicklung der Entsorgungsbranche steht in Abhängigkeit zu der auf sie Einfluss nehmenden Gesetzgebung durch EU, Bund und Länder. Die Nutzungsdauer der Geschäfts- oder Firmenwerte orientiert sich im Wesentlichen an der Art und voraussichtlichen Bestandsdauer, sowie am zu erwartenden Verhalten potentieller Wettbewerber des erworbenen Unternehmens.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet.

Bei Anlagegütern erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung.

Lediglich im Bereich der Fahrzeuge wird weiterhin degressiv abgeschrieben, da dies dem tatsächlichen Entwertungsverlauf entspricht. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:

Gebäude 33 Jahre
Maschinen, maschinelle Anlagen 6-15 Jahre
Fahrzeuge 6 Jahre

Zugänge zuSachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zum vorsichtig geschätzten Zeitwert bewertet, in Einzelfällen mit dauerhafter Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt, sofern sie sich in einem Zeitraum von 5 Jahren voraussichtlich realisieren. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes . Eine sich insgesamt ergebende passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latenten Steuern.

Passiva:

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Bei der Bildung der Steuer - und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist.

Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen:

Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGBist dem Anhang beigefügt.

Die Gesellschaft Georgi Abfalltechnik GmbH & Co. KG ist aufgrund des Austritts der Komplementärgesellschaft GA Verwaltungs GmbH zum 1. Januar 2019 gem. §§ 2 Nr.1 und 54 Abs. 1 Nr. 1 UmwG auf die Gesellschaft GEORGI Abfalllogistik GmbH angewachsen.

Zur Herstellung einer besseren Vergleichbarkeit ist das durch diesen Vorgang hinzugekommene Anlagevermögen im Anlagenspiegel gesondert aufgeführt. Hierbei werden die historischen Anschaffungskosten und kumulierten Abschreibungen des Rechtsvorgängers fortgeführt.

Eine Übersicht über die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen entfällt. Durch die Verschmelzung der Georgi Abfalltechnik GmbH & Co. KG auf die GEORGI Abfalllogistik GmbH bestehen keine weiteren Anteile an verbundenen Unternehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Cashpooling in Höhe von 642.311,49 € (Vorjahr: 127.077,82 €), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 239.935,64 € (Vorjahr 0,00 €), Darlehensforderungen in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 300.000,00 €) und sonstige Forderungen in Höhe von 51,99 € (Vorjahr: 1.077.931,36 €).

Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten in Höhe von 36.232,29 € (Vorjahr: 0,00 €) ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital:

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 26.000,00 €.

Im Eigenkapital ist ein Betrag von 385.806,83 € aus der Aktivierung latenter Steuern zur Ausschüttung gesperrt.

Verbindlichkeiten:

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 1.295.958,32 € (Vorjahr: 326.206,07 €) und die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 0,00 € (Vorjahr: 700.000,00 €). Der Rangrücktritt über 700.000,00 € wurde zum 01.12.2019 aufgehoben.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 79.533,51 € (Vorjahr: 0,00 €).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten Verbindlichkeiten aus Darlehen in Höhe von 1.000.000,00 € (Vorjahr: 1.000.000,00 €), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 36.871,79 € (Vorjahr: 0 €) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 16.089,14 € (Vorjahr: 15.389,18 €).

Weitere Angaben zur Bilanz:

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.570.345,80 € soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden.

IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Sonstige betriebliche Aufwendungen:

Weiterhin sind unter dieser Position auch die sonstigen Steuern von 19.787,32 € (Vorjahr: 10.968,19 €) erfasst.

Außergewöhnliche Aufwendungen:

In den Positionen sonstige betriebliche Aufwendungen der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende außergewöhnliche Aufwendungen enthalten:

Verschmelzungsverlust 2.188.114,64 €

V. ERGÄNZENDE ANGABEN

Arbeitnehmerzahlen :

Im Berichtsjahr 2019 waren durchschnittlich 19 (Vorjahr: 0) Arbeitnehmer in der Gesellschaft beschäftigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Als sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:

  Restlaufzeiten
  Gesamt   > 1 Jahr > 5 Jahre
 
aus Miet-, Pacht- und        
Leasingverträgen 59.868,89 59.868,89 0,00 0,00
davon mit verbundenen oder 59.400,00 59.400,00    
  59.868,89 59.868,89 0,00 0,00

Gesamthonorar des Wirtschaftsprüfers:

Diese Angabe erfolgt analog zu § 285 Nr. 17 HGB. Das berechnete Gesamthonorar des Wirtschaftsprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf:

Honorar für
andere Bestätigungsleistungen 3.365,00
Steuerberatungsleistungen 3.000,00
sonstige Leistungen 2.533,75
davon aus Vorjahren 2.533,75
Summe 8 . 898 , 75

VI. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMEN

Mitgliedschaft im Konzern:

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der REMONDIS SE & Co. KG mit Sitz in Lünen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen.

 

Köln, den 25.02.2020

GEORGI Abfalllogistik GmbH

(Die Geschäftsführung der GEORGI Abfalllogistik GmbH, Köln)

Michael Lindner

Peter Lindlar

Der Jahresabschluss zum 31.12.2019 wurde am 21.08.2020 festgestellt.

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