REL Gefahrstoff Entsorgung GmbH
Selbe AdresseSammlung gefährlicher Abfälle
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Boris Feller seit 10.1.2022 | Geschäftsführer |
Philipp Ulrich Klett seit 18.12.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Graf GmbHHeddesheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Allgemeine Angaben Die in Heddesheim ansässige und beim Registergericht Mannheim unter HRB 430922 eingetragene Graf GmbH beschäftigt sich seit 1966 mit der mechanischen und thermischen Metallverarbeitung zur Herstellung von maschinentechnisch hergestellten Formen, Ausrüstungen und Ersatzteilen für die Industrie und deren Vertrieb, insbesondere die Herstellung von Matrizen und der Vertrieb von Kollern für Pelletierpressen jedweder Art und Verwendung. Produktion und Verwaltung befinden sich in eigenen Räumlichkeiten im Gewerbegebiet in Heddesheim. Die Graf GmbH ist in Europa einer der führenden Hersteller von Matrizen mit Sitz in Heddesheim/Baden-Württemberg. Etwa 90 % unserer Produkte werden weltweit exportiert. Der Vertrieb erfolgt im Wesentlichen über Eigenhändler sowie selbständige Vertreter. Mittlerweile werden etliche Kunden auch direkt beliefert. Die Kunden teilen sich in zwei große Bereiche auf, die Futtermittelpelletierung sowie die Holzpelletierung. II. Darstellung des Geschäftsverlaufes 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenentwicklung Die Graf GmbH beliefert fast alle weltweit relevanten Märkte. Sie steht im Wettbewerb mit einer kleinen Anzahl von Herstellern aus Europa, USA und Asien. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass die Entwicklung bei der Graf GmbH aufgrund ihres Produktportfolios im Wesentlichen unabhängig von allgemeinen Wirtschaftsschwankungen ist. Insofern ist die Graf GmbH kaum von den Wachstumssorgen anderer Branchen getroffen. 2. Angaben zum Geschäftsverlauf Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr erneut deutlich von TEUR 16.770 auf TEUR 17.455 ausgeweitet werden. Ursache hierfür war diesmal der etwas erhöhte Absatz von Matrizen für die Pelletierung von Futtermittel. Der Auftragseingang liegt etwas über dem Vorjahresniveau. Das Ergebnis vor Steuern (vom Einkommen und Ertrag) beträgt TEUR 2.954 und liegt damit um TEUR 630 über dem Vorjahresergebnis. Dies ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Umsatzerlöse zurück zu führen. Insgesamt ist die Geschäftsleitung mit dem Geschäftsverlauf des Wirtschaftsjahres 2023 sehr zufrieden. 3. Darstellung der Lage der Gesellschaft a) Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 14.944 und liegt damit um TEUR 1.654 oder ca. 12,45% über dem Vorjahreswert von TEUR 13.290. Die Vorräte belaufen sich auf TEUR 3.038 sodass sich eine Vorratsintensität (Vorratsvermögen/Betriebsvermögen x100) von 20,33% ergibt, diese liegt geringfügig in um rund 2,76% unter dem Vorjahresniveau (23,09%). Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.151 hat die Eigenkapitalquote trotz Ausschüttung erhöht. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Betriebskapital x100) beträgt zum Bilanzstichtag 77,63% und liegt damit um 2,71% über dem Vorjahreswert. Das gesamte Fremdkapital beläuft sich zum 31.12.2023 auf TEUR 3.343 so dass sich eine Fremdkapitalquote (Fremdkapital/Betriebskapitalx100) von 22,37% ergibt, diese liegt um 2,73% unter dem Vorjahreswert (25,08%) b) Finanzlage Der Cash Flow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen zzgl. Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen) der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 TEUR 2.556 und liegt damit um TEUR 434 über dem Vorjahresniveau (TEUR 2.122) Die Graf GmbH war jederzeit in der Lage alle Zahlungsverpflichtungen vollumfänglich zu erfüllen. Sofern möglich, wurde ein Skontoabzug vorgenommen. c) Ertragslage Aufgrund der weiterhin hohen Nachfrage nach Matrizen für den Bereich der Biomassepelletierung und ein etwas gesteigerter Verkauf von Futtermittelmatrizen konnten die prognostizierten Erwartungen hinsichtlich des Jahresergebnisses übertroffen werden. Der Rohertrag übertrifft die Erwartungen und ist sehr zufriedenstellend. Das Rohergebnis beträgt im Wirtschaftsjahr TEUR 8.404 und hat sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 7.648) um TEUR 756 erneut deutlich verbessert. Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 102 auf TEUR 9.293 unterproportional zu den Umsatzerlösen gestiegen. Die Materialaufwandquote (Materialaufwand/Gesamtleistungx100) liegt bei 52,51% und damit um 3,4% etwas unter dem Vorjahreswert (54,58%). Dies ist im Wesentlichen auf bessere Stahlpreiskonditionen zurückzuführen, die mit den Lieferanten ausgehandelt werden konnten. Des Weiteren haben sich die Kosten für Importfrachten verdoppelt. Der Grund hierfür liegt darin begründet, dass die im Jemen lebenden Huthis die Container-Schiffe unter Einsatz schwerer Waffen beschießen. Um sich diesen Angriffen zu entziehen muss ein Umweg über Südafrika in Kauf genommen werden. Diese längeren Fahrzeiten und die dadurch entstandene temporäre Containerknappheit, hat die Frachtpreis erhöht. Die Personalintensität (Personalaufwand/Gesamtleistungx100) beläuft sich auf 14,77% und ist quasi unverändert zum Vorjahreswert (14,74%). Zum Jahresende 2023 waren 36 Arbeitnehmer beschäftigt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Berichtsjahr TEUR 2.2544. Dies ist eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 75, dies resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Raumkosten (Energie +TEUR109), Fahrzeugkosten (+TEUR 31) und Kosten der Währungsumrechnung (+TEUR 52). Im Gegenzug sind die Reparaturkosten um TEUR 68, die Kosten der Warenabgabe um TEUR 36 und die Beratungskosten um TEUR 56 gesunken. Die Abschreibungen auf Sachanlagen lagen im Geschäftsjahr bei TEUR 426. Dies ist ein Rückgang in Höhe von TEUR 22 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 448). Das Jahresergebnis (TEUR 2.151) liegt erneut um TEUR 459 deutlich über dem Vorjahresniveau (TEUR 1.692). 4. Gesamtaussage Die Geschäftsleitung schätzt die Vermögens-, Finanz-und Ertragslage als sehr gut ein. Die Umsatz-und Vermögensentwicklung entspricht nach wie vor den Erwartungen. Das Finanzmanagement der Graf GmbH ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und einen möglichen Skontoabzug in Anspruch zu nehmen. Bei Forderungen achtet das Forderungsmanagement darauf, dass die Zahlungseingänge innerhalb der Zahlungsziele liegen. Bei kritischen Kunden/Märkten sowie bei Neukunden erfolgt die Lieferung nur nach Vorkasse. 5. Prognosebericht Der Preisdruck ist aufgrund der europäischen und außereuropäischen Wettbewerber in allen Märkten nach wie vor hoch. Aufgrund der von der Graf GmbH gelieferten Qualität und dem guten Verhältnis zu den Kunden kann sich die Graf GmbH in vielen Märkten gut behaupten. Aufgrund der Polykrisen, denen sich die Welt in politischer und damit zwangläufig auch wirtschaftlicher Hinsicht gegenübersteht, erwarten wir in 2024 einen rückläufigen Umsatz und damit auch ein entsprechend niedrigereres Ergebnis Der insolvenzbedingte Wegfall eines Wettbewerbers zu Beginn des Jahres 2023 führt bereits zu einer Verlagerung von Umsatzvolumina hin zu Graf GmbH und wir gehen davon aus, dass dies auch in 2024 einen positiven Effekt hat. Durch einen eigenen Außendienstmitarbeiter wird hier zudem versucht verstärkt Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu gewinnen. Insgesamt stagniert der Kraftfuttermarkt in den westeuropäischen Märkten aufgrund der Bevölkerungsentwicklung und der veränderten Ernährungsgewohnheiten in einigen Ländern seit Jahren. Steigerungspotentiale in diesem Bereich, die nicht quantifiziert werden können, sieht die Geschäftsleitung nach wie vor weiterhin insbesondere in Afrika und Nord- und Südamerika. Die Bedeutung von Holzpellets nimmt auch aufgrund der Umweltproblematik weltweit zu. Aufgrund der Gaskrise bedingt durch den Einmarsch Russlands in die Ukraine ist davon auszugehen, dass der Anteil von Pelletsheizungen weiter steigen wird. Glücklicherweise hat sich das Gebäude-Energie-Gesetz so entwickelt, dass Pelletsheizung davon nicht betroffen sind. Weiterhin liegt das Augenmerk auf Effizienzsteigerungen in allen Bereichen der Firma (ERP, Produktion) um auch zukünftig attraktive Preise anbieten zu können. 6. Chancen und Risiken Derzeit ist die Graf GmbH im Personalbereich gut aufgestellt. Freie Stellen - auch Schlüsselpositionen - konnten problemlos und angemessen besetzt werden. Des Weiteren steht die Weiterentwicklung des Maschinenparks nach wie vor im Fokus der Bemühungen. Die Entwicklung des Matrizenmarktes ist momentan nicht realistisch einzuschätzen. Was aber keine Überraschung sein sollte ist, dass die weltpolitische und weltwirtschaftliche Lage (Ukraine-Konflikt, Trump, schwächelndes Wachstum China, staatlichen Subvention der Überkapazitäten in China) und die ausufernde Bürokratie, unser Geschäft nicht gerade einfacher machen. Da die Graf GmbH ein energieintensives Unternehmen ist, hoffen wir, dass die Regierung, wer auch immer das am Ende sein wird, sich auf eine Lösung einigt, welche die Strompreise auf ein konkurrenzfähiges Niveau senkt. Ob die nächsten Tarif-Erhöhungen mit umgesetzt werden können, hängt von der wirtschaftlichen weiteren Entwicklung der nächsten Monate ab. Insgesamt sehen wir die Risiken, sind aber sicher, dass wir in allen Bereichen soweit gut aufgestellt sind, um auch schwierigere Zeiten gut meistern zu können.
Heddesheim, den 05. Dezember 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Firma Graf GmbH, Raiffeisenstr. 6, 68542 HeddesheimInhaltsverzeichnis 1. Registerinformationen, allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 3. Sonstige Angaben - Anzahl der Arbeitnehmer - Sonstige finanzielle Verpflichtungen - Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane 1. Registerinformationen, allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Graf GmbH mit Sitz in Heddesheim im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Registernummer HRB 430922 eingetragen. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Firma Graf GmbH, wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften, §§ 264 ff. HGB, aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB. Zur Klarheit der Darstellung werden die -davon-Vermerke- nicht in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen, sondern im Anhang vorgenommen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich: Immaterielle Vermögensgegenstände, soweit entgeltlich erworben, werden zu Anschaffungskosten bilanziert und ihrer Nutzungsdauer entsprechend um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen und erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Für die Bemessung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer wird die amtliche steuerliche Afa-Tabelle zugrunde gelegt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis € 250,00 (ohne Umsatzsteuer), wurden im Zugangsjahr als Aufwand verbucht. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen € 251,00 und € 800,00 (ohne Umsatzsteuer) werden sofort abgeschrieben und ihr Abgang im Folgejahr unterstellt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie beim Heizöl zu Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten incl. Gemeinkosten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das allgemeine Ausfallrisiko sowie mögliche Beitreibungskosten wurden bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% (im Vorjahr 1%) berücksichtigt. Forderungen in Fremdwährung (sofern vorhanden), deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Kassen- und Bankguthaben wurden zum Nennwert angesetzt. Bankguthaben in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag angesetzt. Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag eingestellt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Abschlussstichtag darstellen. Rückstellungen für Pensionen wurden mit dem Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs. 1 HGB i.V. mit § 253 Abs 2 Satz 2 HGB nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet. Für die Berechnung wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Abzinsungsfaktor wurde, der von der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet. Der neue Abzinsungssatz betrug zum Bilanzstichtag 1,82 %. Gehalts- und Rentensteigerungen lagen keine vor. Eine Fluktuation wurde nicht berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In den Ansatz-, Bewertungs- und Abschreibungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen eingetreten; den Anforderungen der §§ 246 Abs.3 und 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurde somit entsprochen. 2. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung In der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 265 Abs. 2 HGB zu jedem Posten der entsprechende Betrag des vorhergehenden Geschäftsjahres anzugeben. Bilanz Zur Darstellung des Anlagevermögens wird auf den als Anlage beigefügten Anlagespiegel vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 hingewiesen. Die Vorräte betreffen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und unfertige Erzeugnisse. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr belaufen sich auf € 12.250,00 (i.Vj. € 6.650,00). Die anderen Gewinnrücklagen betreffen ausschließlich freie Rücklagen. Rückstellungen für Pensionen Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahren ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von € 1.935,00. In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und der Zinsaufwand im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Der Zinsaufwand in Höhe von € 5.491,00 ist in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 3.687,59 (im Vorjahr € 7.618,83) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Steuerverbindlichkeiten in Höhe von € 72.647,25 enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 47.900,00 sind durch Sicherungsübereignung einer Maschine und die Bestellung einer Grundschuld gesichert. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Definition des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von € 15.766,94 (im Vorjahr € 44.431,72) enthalten. Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 11.913,00 (im Vorjahr € 11.949,00) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von € 56.122,07 (im Vorjahr € 4.652,62) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen für Pensionen in Höhe von € 5.491,00 (im Vorjahr € 9.476,00) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten im Wesentlichen den Steueraufwand des laufenden Jahres. 3. Sonstige Angaben Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer beträgt im Berichtsjahr 36 (im Vorjahr 36). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen am Bilanzstichtag nicht. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer: Herr Philipp Klett, B. Eng. Herr Boris Feller, Kaufmann Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer i. S. v. § 285 Nr. 9 a) HGB unterbleibt gem. § 286 Nr. 4 HGB.
Heddesheim, den 05.12.2024 Graf GmbH, Heddesheim gezeichnet: Herr Philipp Klett, Geschäftsführer gezeichnet: Boris Feller, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Graf GmbH, Heddesheim Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Graf GmbH, Heddesheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Graf GmbH, Heddesheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögenschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlange ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Mannheim, den 5. Dezember 2024 gez. Dr. Michael Göbel, Wirtschaftsprüfer |
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