Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 725213
Vorher
Aeroflex GmbHAeroflex Europe GmbH
Eingetragen
21.6.2010
Branche
Einbau von IsolierungenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und Waren
Gegenstand
Handel mit und die Herstellung von Dämmstoffen sowie energie- und haustechnischen Produkten

Historie

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Management

NameRolle
Roland Baumann
seit 21.6.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

40.00% identifiziert60.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
40.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
60.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Baumann GmbH
Germany
60.00%
Roland Baumann
Blaustein
40.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Aeroflex Europe GmbH

Ulm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bilanz auf 31. Dezember 2016

der Firma Aeroflex GmbH, Ulm

AKTIVA

      Vorjahr
    EURO T-EURO
A) Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 234.247,00   516
II. Sachanlagen 173.996,00   1.581
    408.243,00  
B) Umlaufvermögen      
I. Vorräte   1.173.314,76 1.911
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   353.066,64 334
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   69.647,48 0
C) Rechnungsabgrenzungsposten   6.194,20 14
D) Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   6.522.853,55 4.769
    8.533.319,63 9.125

PASSIVA

     
      Vorjahr
  EURO EURO T-EURO
A) Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 2.500.000,00   2.500
II. Bilanzverlust -9.022.853,55   -7.269
  -6.522.853,55    
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.522.853,55 0,00 4.769
B) Einlagen stiller Gesellschafter   2.168.617,61 1.648
C) Rückstellungen   550.825,00 74
D) Verbindlichkeiten   5.813.877,02 7.403
    8.533.319,63 9.125

Anhand für das Geschäftsjahr 2016

I. Allgemeine Angaben

Die Aeroflex Europe GmbH hat ihren Sitz in Ulm und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Ulm eingetragen (HRB 725213).

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB in der Fassung des BilRUG unter Beachtung der Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend § 266 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt (§ 275 Abs. 2 HGB).

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

II. Bilanzierunqs- und Bewertungsgrundsätze

Wie im Vorjahr wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze nicht mehr unter der Prämisse der Unternehmensfortführung berücksichtigt, da der Produktionsbereich eingestellt werden soll.

Da die Geschäftsführung das Anlagevermögen sowie die Vorräte veräußert hat, kann nicht mehr unter der Annahme der Unternehmensfortführung bilanziert werden. Die Vermögensgegenstände werden daher zu Veräußerungswerten bewertet. Die Veräußerungswerte hat die Geschäftsführung aus dem Verkaufspreis abgeleitet.

Aus der Bewertung zu Veräußerungswerten ergeben sich folgende Aufwendungen:

1. außerplanmäßige Abschreibung immaterielle Vermögensgegenstände EURO 230.000,00
2. außerplanmäßige Abschreibung auf Sachanlagen EURO 0,00
3. Abschreibungen auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren EURO 0,00
  EURO 230.000,00

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Bezüglich des Firmenwerts und Kundenstamms schätzt die Gesellschaft eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren.

Bei der Schätzung wurde berücksichtigt, dass die Hauptabnehmer und Hauptlieferanten zum Gesellschafterkreis gehören. Ferner dass das von der Gesellschaft vertriebene Produkt langfristig lediglich geringfügigen Veränderungen unterliegt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EURO 150,00 bis EURO 1.000,00 (Sammelposten) welche ab dem Wirtschaftsjahr 2008 angeschafft wurden, werden gem. § 6 Abs. 2a EStG über 5 Jahre linear abgeschrieben.

Darüber hinaus wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf den zu erwartenden Veräußerungswert vorgenommen.

Umlaufvermögen

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt/ermittelt.

Es wurden Rückstellungen für alle Verpflichtungen gebildet, die der zu erwartenden Einstellung der Unternehmenstätigkeit zwangsläufig folgen, auch wenn diese Verpflichtungen am Bilanzstichtag rechtlich noch nicht entstanden sind.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III. Erläuterungen zum Jahresabschluss

Angaben zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Zusammensetzung und Restlaufzeit:

    Stand 31.12.2016 davon mit einer Restlaufzeit  
  bis zu 1 Jahr über 1 Jahr
  EURO EURO EURO
a) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 292.361,17 292.361,17 0,00
b) Sonstige Vermögensgegenstände 60.705,47 60.705,47 0,00
  353.066.64 353.066.64 0.00

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital ist mit 2.500.000,00 ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen

Unter dem Posten "Sonstige Rückstellungen" sind die Rückstellungen für Abschlusskosten und Urlaubsrückstellungen sowie Schadenersatz- und Prozesskosten ausgewiesen.

Die Rückstellung für Schadenersatz war nach dem handelsrechtlichen Vorsichtsprinzip geboten, da in einem Passivprozess bereits im 2. Rechtsgang entschieden wurde, dass die Gesellschaft dem Grund nach zum Schadenersatz verpflichtet ist. Die Höhe des Schadenersatzanspruchs ist noch strittig. Die Höhe der Rückstellung basiert daher auf einer Schätzung der Geschäftsführung.

Die Gesellschaft hat in einem Aktivprozess vor dem Landgericht Ulm beantragt, von den vorgenannten Schadenersatzansprüchen freigestellt zu werden. In diesem Aktivprozess hatte das Gericht bereits einen Vergleichsvorschlag zu Gunsten der Gesellschaft in Höhe von TEUR 800 vorgeschlagen. Dieser Vergleichsvorschlag wurde von der Gegenseite abgelehnt. Die Geschäftsführung geht nach dem Vorsichtsprinzip davon aus, aus diesem Aktivprozess mindestens TEUR 500 zu erhalten. Aufgrund des Realisierungsprinzips darf in der Handelsbilanz jedoch noch keine Forderung ausgewiesen werden. Gleichwohl ist dieser Vermögensstand im Rahmen der Überprüfung einer buchmäßigen Überschuldung zu berücksichtigten.

Verbindlichkeiten

- siehe Seite 6 -

    mit einer Restlaufzeit von   davon  
Verbindlichkeiten Stand 31.12.2016 bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr mehr als 5 Jahre gesicherte Beträge Art der Sicherheit
  EURO EURO EURO EURO EURO  
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00  
2. erhaltene Anzahlungen 1.214.000,00 1.214.000,00 0,00 0,00 0,00  
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 417.324,80 417.324,80 0,00 0,00 417.324,80 Eigentumsvorbehalt
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.001.921,32 1.001.921,32 0,00 0,00 0,00  
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.916.582,48 829.047,78 2.087.534,70 0,00 0,00  
6. Sonstige Verbindlichkeiten 264.048,42 52.965,45 211.082,97 0,00 0,00  
  5.813.877,02 3.515.259,35 2.298.617,67 0,00 417.324,80  

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288, 2 HGB unterlassen.

V. Sonstige Angaben

Alleiniger Geschäftsführer war im Berichtsjahr Herr Roland Baumann. Die Angabe der Vergütung unterbleibt gem. § 286 (4) HGB.

Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden im Berichtsjahr durchschnittlich beschäftigt:

Angestellte 12

Aushilfen 1

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen EURO 2.916.582,48.

Zur Beseitigung der buchmäßigen Überschuldung wurden folgende Vereinbarungen getroffen:

1. Rangrücktrittserklärungen Baumann GmbH EURO 2.503.000,00
2. Rangrücktrittserklärungen Eastern Polytech Co. Ltd. EURO 1.553.817,37
3. Einlagen stiller Gesellschafter EURO 2.168.617,61
4. handelsrechtlich nicht aktivierte Forderung aus dem Aktivprozess beim Landgericht Ulm EURO 500.000,00
  EURO 6.725.434,98

 

Ulm, den 19.3.2018

Roland Baumann

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am: 04.04.2018

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