Catnic
GmbH
Sinsheim
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024
Lagebericht
1.
Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Allgemein
Die Catnic GmbH ist Teil der weltweit tätigen
Tata Steel AG, die Ihren europäischen Sitz in England
hat. Diese ist spezialisiert auf die Herstellung von
qualitativ hochwertigen Baukomponenten.
Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb und
Produktion von Produkten für den Innen- und
Außenputz, Trockenbau und Vollwärmeschutz. Die
Produktpalette umfasst insbesondere Innen- und
Außenputzprofile, Laibungsprofile, WDVS-Profile und
Dichtsysteme. Sitz und Standort der Gesellschaft ist
Sinsheim, wo sich auch die Verwaltung sowie die Lagerung
und Logistik befinden.
In Zusammenarbeit mit Catnic Wales und diversen
Lieferanten ist das Unternehmen zudem an
Produktentwicklungen beteiligt.
Gesamtwirtschaftliche- sowie branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Die gesamte Weltwirtschaft war in 2023 geprägt
von dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und dem
damit einhergehenden Anstieg der Inflation. Die dadurch
entstandene grundsätzliche Verunsicherung sowohl in
der Bevölkerung als auch im Unternehmensumfeld haben
nicht zu einer Steigerung der Wirtschaftsleistung
beigetragen.
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im
Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes
(Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr.
Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der
Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche
Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor
krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Trotz der
jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise
auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur.
Hinzu kommen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch
steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In-
und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen
Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht
weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der
Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher
(Statistisches Bundesamt).
Die deutsche Baubranche erlebte in 2023 aufgrund
einiger wirtschaftlichen und strukturellen
Herausforderungen einen Rückgang.
Die Auftragslage in der deutschen Baubranche war im
Jahr 2023 durch eine spürbare Schwäche
gekennzeichnet. Das Jahr begann mit einem deutlichen
Rückgang der Auftragseingänge
(
ingenieur.de
).
Über das gesamte Jahr gesehen sank der reale
Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um 4,4 Prozent. Nominal
stieg der Auftragseingang um 3,3 Prozent, was jedoch auf
die gestiegenen Baukosten zurückzuführen ist
(
BauLLinks
).
Die Preise für verschiedene Rohstoffe sind im
Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 aufgrund der
rückläufigen Industrienachfrage, insbesondere
aufgrund von Rezessionsängsten und einer globalen
Konjunkturabschwächung, gesunken
(finanzen.net).
Nach den pandemiebedingten Engpässen in 2022
stabilisierten sich die Lieferketten teilweise wieder. Dies
trug dazu bei, dass das Angebot an Rohstoffen die Nachfrage
besser decken konnte, was preissenkend wirkte
(Forum Verlag Herkert GmbH).
Auch die Preise für Energie-Rohstoffe wie
Erdöl und Erdgas haben sich beruhigt, was teilweise
auf eine erhöhte Produktion und eine moderatere
Nachfrage zurückzuführen ist. Dies wirkte sich
ebenfalls preissenkend auf andere verwandte Rohstoffe aus
(finanzen.net).
Insgesamt war das Jahr 2023 durch eine Entspannung
auf den Rohstoffmärkten gekennzeichnet, nachdem 2022
von erheblichen Preissteigerungen geprägt war.
Unternehmensumfeld und Geschäftsverlauf
Bereits Ende 2023 standen die Zeichen im Bereich Bau
nicht positive. Widererwartend begann das neue
Geschäftsjahr sehr ordentlich. Die Umsätze waren
trotz einiger Preiskorrektur nach unten noch stabil.
In der zweiten Hälfte des Geschäftsjahrs
hat sich die Situation negativ verändert. Die
Umsätze und Absätze brachen teilweise bis zu 18 %
ein.
Aufgrund der Tatsache, dass sich in diesem Zuge auch
die Einkaufspreise für Rohstoffe und Handelswaren
deutlich sanken und wir die Verkaufspreise stabil halten
konnten, konnte der Deckungsbeitrag und somit auch der
operative Betriebsergebnis gesteigert werden.
Ebenso haben wir Kosten eingespart, in dem wir
Leiharbeiter übernommen haben und die Quote der
Leiharbeiter reduzieren konnten.
Es zeigt sich, dass eine internationale
Marktpräsenz und Diversifizierung über
verschiedene Vertriebskanäle und Regionen entscheidend
sind, um Umsatzverluste effektiv zu kompensieren. Dies
erreichen wir innehrhalb unserer drei Kundengruppen, dem
Baustoffhandel in Deutschland, den Baumärkten im
Inland und dem europäischen Ausland.
Durch unsere flächendeckende Service- und
Lieferverfügbarkeit in ganz Deutschland, aber auch
infolge der bestehenden Reputation der Catnic-Gruppe in den
west- und osteuropäischen Nachbarländern, waren
wir auch im Berichtsjahr in der Lage, am Gesamtwettbewerb
erfolgreich teil zu nehmen. Unsere hohen
Qualitätsansprüche setzen wir durch interne
Ablauf- und Qualitätskontrollen durch.
2.
Ertragslage
Die Gesamtleistung des Unternehmens verringerte sich
im Berichtsjahr deutlich von TEUR 27.541 um TEUR 3.580 auf
TEUR 23.961. Dies entspricht einem Rückgang um 13,0 %
(im Vorjahr: Anstieg um 2,6 %). Auch der
Materialaufwand sank deutlich von TEUR 19.766 um TEUR 5.758
auf TEUR 14.007. Dies entspricht einem Rückgang um
29,1 % (im Vorjahr: Anstieg um 71,6 %). Der Materialeinsatz
sank entsprechend deutlich von 72,6 % im Vorjahr auf 58,0 %
im Berichtsjahr.
Dadurch konnten wir den Rohertrag von TEUR 7.776 um
TEUR 2.179 auf TEUR 9.955 erhöhen. Dies entspricht
einem Anstieg vom 28,0 %.
Die Personalaufwendungen stiegen im Berichtsjahr um
TEUR 139 Dies entspricht einer Erhöhung von 6,1 %,
welche der unterjährigen Gehaltserhöhung
zuzurechnen ist.
Der erhöhte Rohertrag überwiegte die
Kostenerhöhung inkl. Steuern von Einkommen und Ertrag
im Berichtsjahr und führte zu einem deutlich
erhöhtem Jahresüberschuss von TEUR 2.098 (Vj.
TEUR 579).
3.
Vermögens- und Finanzlage
Die Gesellschaft verfügte im Geschäftsjahr
über ausreichend Liquidität.
Liquiditätsrisiken bestehen derzeit nicht. Die
Vorratsbestände verringerten sich zum Bilanzstichtag
um TEUR 156.
Die Eigenkapitalquote hat sich von 68,9 % im Vorjahr
auf 75,0 % erhöht und liegt mit diesem höchst
konservativen Wert weit über allen Markt- oder
Branchenvergleichszahlen.
Auf Grund der sehr guten Liquiditätssituation
wurden die Verbindlichkeiten sehr zeitnah unter
Inanspruchnahme der Skonti-Vereinbarungen beglichen. So
betrugen zum Abschlussstichtag die Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen lediglich TEUR 572 (Vj. TEUR
770).
Gesamtaussage
Trotz der wirtschaftlichen Lage können wir auf
ein erfolgreiches Jahr 2023/24 zurückblicken. Wir
konnten unseren Rohertrag weiter um 28,0 % steigern. Die
Erhöhung des Jahresergebnisses wurde im
Geschäftsjahr durch einen geringeren Materialeinsatz
und die Anpassung der Rückstellungen für
Kundenboni positiv beeinflusst. Unsere Profit-Prognose
wurde weit übertroffen.
4.
Prognosebericht
Hohe Baupreise und verschlechterte
Finanzierungsbedingungen belasten die Baukonjunktur -
insbesondere den so dringend benötigten
Wohnungsneubau. Lediglich der Tiefbau federt den Einbruch
beim Bauvolumen ab. Beim Wohnungsbau wird sich die Lage im
Jahr 2024 sogar noch verschlechtern. Insgesamt werden im
Jahr 2024 die nominalen Ausgaben für Bauleistungen -
auch wegen sinkender Baupreise - erstmals seit der
Finanzkrise abnehmen. Prognostiziert wird ein Minus von 3,5
Prozent, im Wohnungsbau sogar von 5,4 Prozent. Erst im Jahr
2025 dürfte sich die Lage stabilisieren (DIW).
Leicht besser als der Neubau werden sich wohl die
Bestandsmaßnahmen im Wohnungsbau entwickeln. Um die
Bauwirtschaft wieder in Schwung zu bringen, muss die
Politik die Verunsicherung über die
Förderprogramme schnellstmöglich beseitigen. Dazu
zählen insbesondere die Förderprogramme in der
energieeffizienten Gebäudesanierung, aber eben auch im
Wohnungsneubau.
Die unterschiedlichen Wachstumsaussichten erfordern
auf Seiten der Bauunternehmen Anpassungen und
Umstrukturierungen. Insbesondere sollten freiwerdende
Kapazitäten im Wohnungsneubau in der energetischen
Sanierung von privaten und öffentlichen Gebäuden
genutzt werden. Die Politik sollte die Umstrukturierung
aktiv mit Kurzarbeitergeld und Ausbildungsförderung
unterstützen, um die schwierigen Zeiten für die
Unternehmen zu überbrücken. Gleichzeitig gilt es,
das Ziel, neue Wohnungen zu bauen, nicht aus den Augen zu
verlieren.
5.
Risikobericht
Branchenspezifische Risiken:
Durch fehlende Fördermaßnahmen durch den
Staat und eine weiterhin hohe Verunsicherung von Investoren
und der privaten Wirtschaft könnte sich die momentane
Situation zu einer ausgewachsenen Krise entwickeln. Ebenso
ist zu befürchten, dass der fehlende
Fachkräftemangel bei einer kurzfristigen Erholung
negativ auf die Fertigstellung der Wohngebäude
auswirken kann.
Ertragsorientierte Risiken:
Eine anhaltende Krise einhegend mit einer geringen
Nachfrage könnte das Preisniveau deutlich nach unten
ziehen. Da unserer Rohmaterialien (Stahl/Alu) sehr stark
von den Energiepreisen beeinflusst werden, könnte die
Situation entstehen, dass die Verkaufspreise sinken und die
Einkaufspreise für Rohmaterial und Handelswaren
steigen, was einen negativen Einfluss auf unseren Ertrag
hätte.
Finanzwirtschaftliche Risiken:
Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und
Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind
Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die
Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über
Eigenkapital.
Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend;
es sind keine Engpässe zu erwarten
Sinsheim, den 12. Juni
2024
Die Geschäftsführung
gez.
Udo Berg
gez.
David Anthony Hanson
Handelsbilanz
Aktiva
|
|
31.3.2024
EUR |
31.3.2023
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
383.143,00 |
227.629,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
29,00 |
29,00 |
| II.
Sachanlagen |
383.114,00 |
227.600,00 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
4.885,00 |
5.830,00 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
95.134,00 |
135.786,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
283.095,00 |
85.984,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
14.278.463,99 |
12.660.393,04 |
| I.
Vorräte |
2.410.307,38 |
2.525.971,22 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
9.797.016,50 |
8.974.201,75 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
2.071.140,11 |
1.160.220,07 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
73.380,09 |
118.108,80 |
| Aktiva |
14.734.987,08 |
13.006.130,84 |
Passiva
|
|
31.3.2024
EUR |
31.3.2023
EUR |
| A.
Eigenkapital |
11.055.462,36 |
8.957.661,29 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.564,59 |
25.564,59 |
| II.
Gewinnvortrag |
8.932.096,70 |
8.353.274,67 |
| III.
Jahresüberschuss |
2.097.801,07 |
578.822,03 |
| B.
Rückstellungen |
2.401.727,00 |
2.638.972,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.277.797,72 |
1.409.497,55 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.277.797,72 |
1.409.497,55 |
| Passiva |
14.734.987,08 |
13.006.130,84 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.4.2023 - 31.3.2024
EUR |
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
9.946.646,19 |
7.832.519,67 |
| 2.
Personalaufwand |
2.407.515,95 |
2.268.650,96 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.990.338,28 |
1.730.365,60 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
417.177,67 |
538.285,36 |
| davon
für Altersversorgung |
20.627,81 |
18.233,32 |
| 3.
Abschreibungen |
106.015,00 |
99.953,47 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
106.015,00 |
99.953,47 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
4.631.707,70 |
4.695.809,93 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
248.337,19 |
120.203,39 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
248.337,19 |
119.975,39 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
14.547,67 |
18.926,34 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
932.099,09 |
283.608,24 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
2.103.097,97 |
585.774,12 |
| 9.
sonstige Steuern |
5.296,90 |
6.952,09 |
| 10.
Jahresüberschuss |
2.097.801,07 |
578.822,03 |
Anhang
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der Catnic GmbH wurde auf der
Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und
Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen
des GmbH-Gesetzes beachtet.
Die Catnic GmbH weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer mittelgroßen
Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB
auf. Der Jahresabschluss umfasst neben der Bilanz und der
Gewinn- und Verlustrechnung auch den nach § 264 Abs. 1
HGB zu erstellendem Anhang. Gemäß § 264
Abs. 1 HGB ist die Catnic GmbH, aufgrund der
Größenmerkmale, verpflichtet, einen Lagebericht
zu erstellen.
Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach
den Gliederungsvorschriften der § 266 ff. HGB.
II.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und
Erläuterungen zur Bilanz
AKTIVA
A.
Anlagevermögen
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Immaterielle Wirtschaftsgüter des
Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt
und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die
Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Die
Nutzungsdauer beträgt jeweils 5 Jahre.
2. Sachanlagen
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage
der planmäßigen Abschreibung war die
voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen
Vermögensgegenstandes. Die Nutzungsdauer beträgt
zwischen 2 und 14 Jahren.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs-
Herstellungskosten bis Euro 800,00 wurden im Erwerbsjahr
2023/2024 voll abgeschrieben.
Der Anlagespiegel ist auf der letzten Seite dieses
Anhangs dargestellt.
B.
Umlaufvermögen
1.
Vorräte
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten bewertet. Waren die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger, wurden diese entsprechend
niedriger angesetzt.
2. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Sämtliche in der Bilanz ausgewiesenen
Forderungen haben, entsprechend dem Vorjahresabschluss,
eine Laufzeit von unter einem Jahr.
Die Bewertung erfolgte grundsätzlich zum
Nennwert. Erkennbaren Ausfallrisiken wurde durch
Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf die anderen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine
Pauschalwertberichtigung wegen des allgemeinen
Kreditrisikos mit 1% vom Nennwert nach Abzug der
Umsatzsteuer gebildet.
Zum 31. März wurde die Einzelwertberichtigung
mit TEUR 0,0 (Vorjahr: TEUR 0,0) bewertet.
Darüber hinaus wurde zur besseren Abbildung der
Kreditrisiken eine Pauschalwertberichtigung in Höhe
von 1 % des Nennwerts abzüglich Umsatzsteuer in
Höhe von TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 52) gebildet.
Cash-Pool-Guthaben bei anderen Konzernunternehmen
betragen zum 31. März TEUR 4.250 (Vorjahr: TEUR
2.720).
3. Guthaben bei Kreditinstituten
Die Guthaben bei Kreditinstituten sind jederzeit
verfügbar.
PASSIVA
A. Eigenkapital
Das Stammkapital in Höhe von EUR 25.564,59 ist
vollständig eingezahlt. Gesellschafter zu 100% ist die
Tata Steel UK Limited, London.
B. Rückstellungen
Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr wurden grundsätzlich mit dem ihrer
Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins
abgezinst.
In den sonstigen Rückstellungen sind
Rückstellungen für Bonus i.H.v. TEUR 900
(Vorjahr: TEUR 1.820), für Personalkosten i.H.v. TEUR
73 (Vorjahr: TEUR 75), die Rückstellung für
Tantieme in Höhe von TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 100), die
Vertriebsrückstellung i.H.v. TEUR 34 (Vorjahr: TEUR
41) und für Rückstellung für ausstehende
Rechnungen i.H.v. TEUR 140 (Vorjahr TEUR 150) beinhaltet.
Die Steuerrückstellungen setzen sich aus
voraussichtlichen und noch nicht veranlagten
Körperschaftsteuerverpflichtungen in Höhe von
TEUR 445 (Vorjahr: TEUR 101) und
Gewerbesteuerverpflichtungen in Höhe von TEUR 366
(Vorjahr: TEUR 83) zusammen.
C. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten wurden zu Ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte
über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden
die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.
Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen
Beträge zu Grunde liegen, die auf fremde Währung
lauten oder ursprünglich auf fremde Währung
lauteten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am
Abschlussstichtag in Euro umgerechnet.
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung
sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in
Höhe von TEUR 310 (Vorjahr: TEUR 466), enthalten.
Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr
als 5 Jahren betragen insgesamt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR
0,00).
Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von
unter einem Jahr betragen insgesamt TEUR 1.278 (Vorjahr:
TEUR 1.409).
Für die im Jahresabschluss ausgewiesenen
Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten gegeben.
III. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß
Gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach der
Gesamtkostenrechnung aufgebaut.
Der Materialaufwand i.H.v. TEUR 14.007 (Vorjahr: TEUR
19.766) beinhaltet Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe i.H.v. TEUR 760 (Vorjahr: TEUR 1.144),
für bezogene Waren i.H.v. TEUR 13.048 (Vorjahr: TEUR
18.384) und für Eingangsfrachten und Zollleistungen
i.H.v. TEUR 199 (Vorjahr TEUR 238).
IV. Ergänzende Angaben
1. Angaben über die Mitglieder der
Unternehmensorgane
Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte der
Gesellschaft von Geschäftsführern Herren Udo
Berg, geb. am 16. Januar 1968 und David Anthony Hanson,
geb. am 04. März 1969, geführt. Außer
dem Geschäftsführer waren im Berichtsjahr keine
weiteren Organe bestellt.
2. Gesamtbezüge der Geschäftsführung
Auf die Angabe der Organbezüge wird
gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
3. Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung,
Auszubildende und geringfügig Beschäftigte)
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug
36. Hiervon sind 18 Angestellte und 18 weitere Mitarbeiter
(Vorjahr: 38, hiervon 17 Angestellte und 21 weitere
Mitarbeiter).
4. Finanzielle Verpflichtungen, die für die
Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind
Aus Betriebsgrundstückspachtverträgen hatte
die Gesellschaft im Geschäftsjahr Pachtaufwendungen
von TEUR 574 (Vorjahr: TEUR 484). In künftigen Jahren
werden jeweils jährliche Verpflichtungen in dieser
Höhe anfallen.
Die Gesellschaft hat darüber hinaus im Rahmen
der üblichen Geschäftstätigkeit
Leasingverträge für verschiedene
Vermögensgegenstände abgeschlossen, woraus sich
für das Berichtsjahr Aufwendungen von TEUR 161
(Vorjahr: TEUR 127) ergaben. In künftigen Jahren
werden, auch aufgrund von Ersatzbeschaffungen, jeweils
jährliche Verpflichtungen in dieser Höhe
anfallen.
Die Sparkasse Kraichgau, hat für die
Gesellschaft eine Mietkautionsbürgschaft zum 31.
März in Höhe von TEUR 53 (Vorjahr: TEUR 53)
ausgestellt.
5. Konzernzugehörigkeit
Die Gesellschaft ist ein 100%iges Tochterunternehmen
der Tata Steel UK Limited, London. Der Konzernabschluss
für den größten Kreis von Unternehmen wird
von der Tata Steel, Mumbai erstellt.
6. Ergebnisverwendung
Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in
Höhe von EUR 2.097.801,07 zusammen mit dem
Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
7. Nachtragsbericht
Seit dem Ende des Geschäftsjahres sind keine
wesentlichen Entwicklungen zu verzeichnen.
Anschaffungs- und
Herstellungskosten
|
|
|
|
|
|
Stand zum 31.03.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Stand zum 31.03.2024
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen
an solchen Rechten und Werten
|
268.008,87
|
0,00
|
0,00
|
268.008,87
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
268.008,87
|
0,00
|
0,00
|
268.008,87
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte
|
29.352,00
|
0,00
|
0,00
|
29.352,00
|
und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grundstücken
|
|
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
385.614,62
|
0,00
|
0,00
|
385.614,62
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und
|
545.320,34
|
261.529,00
|
0,00
|
806.849,34
|
Geschäftsausstattung
|
|
|
0,00
|
|
Sachanlagen
|
960.286,96
|
261.529,00
|
0,00
|
1.221.815,96
|
|
1.228.295,83
|
261.529,00
|
0,00
|
1.489.824,83
|
Kumulierte
Abschreibungen
|
|
|
|
|
|
Stand zum 31.03.2023
|
Abschreibungen des Geschäftsjahres
|
Abgänge (kumulierte
Abschreibungen auf Abgänge)
|
Stand zum 31.03.2024
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen
an solchen Rechten und Werten
|
267.979,87
|
0,00
|
0,00
|
267.979,87
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
267.979,87
|
0,00
|
0,00
|
267.979,87
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte
|
23.522,00
|
945,00
|
0,00
|
24.467,00
|
und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grundstücken
|
|
0,00
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
249.828,62
|
40.652,00
|
0,00
|
290.480,62
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und
|
459.336,34
|
64.418,00
|
0,00
|
523.754,34
|
Geschäftsausstattung
|
|
|
0,00
|
0,00
|
Sachanlagen
|
732.686,96
|
106.015,00
|
0,00
|
838.701,96
|
|
1.000.666,83
|
106.015,00
|
0,00
|
1.106.681,83
|
Buchwert
|
|
|
|
Stand zum 31.03.2023
|
Stand zum 31.03.2024
|
|
EUR
|
EUR
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I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
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1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen
an solchen Rechten und Werten
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29,00
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29,00
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Immaterielle
Vermögensgegenstände
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29,00
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29,00
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II. Sachanlagen
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1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte
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5.830,00
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4.885,00
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und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grundstücken
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2. technische Anlagen
und Maschinen
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135.786,00
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95.134,00
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3. andere Anlagen,
Betriebs- und
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85.984,00
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283.095,00
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Geschäftsausstattung
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Sachanlagen
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227.600,00
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383.114,00
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227.629,00
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383.143,00
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sonstige Berichtsbestandteile
Sinsheim, 12. Juni 2024
Die Geschäftsführung
gez.
Udo Berg
gez.
David Anthony Hanson
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.06.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Catnic GmbH, Sinsheim
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Catnic GmbH,
Sinsheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024
und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März
2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Catnic
GmbH, Sinsheim, für das Geschäftsjahr vom 1.
April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für
das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31.
März 2024 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum
Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben
genannten Erklärung zur Unternehmensführung.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich
für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftig- erweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer
(IDW) enthält unter
https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie
eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des
Abschlussprüfers für die Prüfung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung
ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Landau, den 12. Juni
2024
HWS INTEGRAL - TREUHAND AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Marcus Spanrunft, Wirtschaftsprüfer
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