Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 341153
Vorher
Corus Catnic GmbH
Eingetragen
30.6.1994
Branche
Herstellung von Gipserzeugnissen für den BauTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Produktion von und Handel mit Baustoffen aller Art und alle damit zusammenhangenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
David Anthony Hanson
seit 23.10.2023
Geschäftsführer
Udo Klaus Berg
seit 18.3.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Tata Steel UK Limited
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Tata Steel UK Limited
United Kingdom
50.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Catnic GmbH

Sinsheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Allgemein

Die Catnic GmbH ist Teil der weltweit tätigen Tata Steel AG, die Ihren europäischen Sitz in England hat. Diese ist spezialisiert auf die Herstellung von qualitativ hochwertigen Baukomponenten.

Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb und Produktion von Produkten für den Innen- und Außenputz, Trockenbau und Vollwärmeschutz. Die Produktpalette umfasst insbesondere Innen- und Außenputzprofile, Laibungsprofile, WDVS-Profile und Dichtsysteme. Sitz und Standort der Gesellschaft ist Sinsheim, wo sich auch die Verwaltung sowie die Lagerung und Logistik befinden.

In Zusammenarbeit mit Catnic Wales und diversen Lieferanten ist das Unternehmen zudem an Produktentwicklungen beteiligt.

Gesamtwirtschaftliche- sowie branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamte Weltwirtschaft war in 2023 geprägt von dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und dem damit einhergehenden Anstieg der Inflation. Die dadurch entstandene grundsätzliche Verunsicherung sowohl in der Bevölkerung als auch im Unternehmensumfeld haben nicht zu einer Steigerung der Wirtschaftsleistung beigetragen.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kommen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher (Statistisches Bundesamt).

Die deutsche Baubranche erlebte in 2023 aufgrund einiger wirtschaftlichen und strukturellen Herausforderungen einen Rückgang.

Die Auftragslage in der deutschen Baubranche war im Jahr 2023 durch eine spürbare Schwäche gekennzeichnet. Das Jahr begann mit einem deutlichen Rückgang der Auftragseingänge ( ingenieur.de ).

Über das gesamte Jahr gesehen sank der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe um 4,4 Prozent. Nominal stieg der Auftragseingang um 3,3 Prozent, was jedoch auf die gestiegenen Baukosten zurückzuführen ist ( BauLLinks ).

Die Preise für verschiedene Rohstoffe sind im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 aufgrund der rückläufigen Industrienachfrage, insbesondere aufgrund von Rezessionsängsten und einer globalen Konjunkturabschwächung, gesunken (finanzen.net).

Nach den pandemiebedingten Engpässen in 2022 stabilisierten sich die Lieferketten teilweise wieder. Dies trug dazu bei, dass das Angebot an Rohstoffen die Nachfrage besser decken konnte, was preissenkend wirkte (Forum Verlag Herkert GmbH).

Auch die Preise für Energie-Rohstoffe wie Erdöl und Erdgas haben sich beruhigt, was teilweise auf eine erhöhte Produktion und eine moderatere Nachfrage zurückzuführen ist. Dies wirkte sich ebenfalls preissenkend auf andere verwandte Rohstoffe aus (finanzen.net).

Insgesamt war das Jahr 2023 durch eine Entspannung auf den Rohstoffmärkten gekennzeichnet, nachdem 2022 von erheblichen Preissteigerungen geprägt war.

Unternehmensumfeld und Geschäftsverlauf

Bereits Ende 2023 standen die Zeichen im Bereich Bau nicht positive. Widererwartend begann das neue Geschäftsjahr sehr ordentlich. Die Umsätze waren trotz einiger Preiskorrektur nach unten noch stabil.

In der zweiten Hälfte des Geschäftsjahrs hat sich die Situation negativ verändert. Die Umsätze und Absätze brachen teilweise bis zu 18 % ein.

Aufgrund der Tatsache, dass sich in diesem Zuge auch die Einkaufspreise für Rohstoffe und Handelswaren deutlich sanken und wir die Verkaufspreise stabil halten konnten, konnte der Deckungsbeitrag und somit auch der operative Betriebsergebnis gesteigert werden.

Ebenso haben wir Kosten eingespart, in dem wir Leiharbeiter übernommen haben und die Quote der Leiharbeiter reduzieren konnten.

Es zeigt sich, dass eine internationale Marktpräsenz und Diversifizierung über verschiedene Vertriebskanäle und Regionen entscheidend sind, um Umsatzverluste effektiv zu kompensieren. Dies erreichen wir innehrhalb unserer drei Kundengruppen, dem Baustoffhandel in Deutschland, den Baumärkten im Inland und dem europäischen Ausland.

Durch unsere flächendeckende Service- und Lieferverfügbarkeit in ganz Deutschland, aber auch infolge der bestehenden Reputation der Catnic-Gruppe in den west- und osteuropäischen Nachbarländern, waren wir auch im Berichtsjahr in der Lage, am Gesamtwettbewerb erfolgreich teil zu nehmen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch.

2. Ertragslage

Die Gesamtleistung des Unternehmens verringerte sich im Berichtsjahr deutlich von TEUR 27.541 um TEUR 3.580 auf TEUR 23.961. Dies entspricht einem Rückgang um 13,0 % (im Vorjahr: Anstieg um 2,6 %). Auch der Materialaufwand sank deutlich von TEUR 19.766 um TEUR 5.758 auf TEUR 14.007. Dies entspricht einem Rückgang um 29,1 % (im Vorjahr: Anstieg um 71,6 %). Der Materialeinsatz sank entsprechend deutlich von 72,6 % im Vorjahr auf 58,0 % im Berichtsjahr.

Dadurch konnten wir den Rohertrag von TEUR 7.776 um TEUR 2.179 auf TEUR 9.955 erhöhen. Dies entspricht einem Anstieg vom 28,0 %.

Die Personalaufwendungen stiegen im Berichtsjahr um TEUR 139 Dies entspricht einer Erhöhung von 6,1 %, welche der unterjährigen Gehaltserhöhung zuzurechnen ist.

Der erhöhte Rohertrag überwiegte die Kostenerhöhung inkl. Steuern von Einkommen und Ertrag im Berichtsjahr und führte zu einem deutlich erhöhtem Jahresüberschuss von TEUR 2.098 (Vj. TEUR 579).
3. Vermögens- und Finanzlage

Die Gesellschaft verfügte im Geschäftsjahr über ausreichend Liquidität. Liquiditätsrisiken bestehen derzeit nicht. Die Vorratsbestände verringerten sich zum Bilanzstichtag um TEUR 156.

Die Eigenkapitalquote hat sich von 68,9 % im Vorjahr auf 75,0 % erhöht und liegt mit diesem höchst konservativen Wert weit über allen Markt- oder Branchenvergleichszahlen.

Auf Grund der sehr guten Liquiditätssituation wurden die Verbindlichkeiten sehr zeitnah unter Inanspruchnahme der Skonti-Vereinbarungen beglichen. So betrugen zum Abschlussstichtag die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lediglich TEUR 572 (Vj. TEUR 770).

Gesamtaussage

Trotz der wirtschaftlichen Lage können wir auf ein erfolgreiches Jahr 2023/24 zurückblicken. Wir konnten unseren Rohertrag weiter um 28,0 % steigern. Die Erhöhung des Jahresergebnisses wurde im Geschäftsjahr durch einen geringeren Materialeinsatz und die Anpassung der Rückstellungen für Kundenboni positiv beeinflusst. Unsere Profit-Prognose wurde weit übertroffen.

4. Prognosebericht

Hohe Baupreise und verschlechterte Finanzierungsbedingungen belasten die Baukonjunktur - insbesondere den so dringend benötigten Wohnungsneubau. Lediglich der Tiefbau federt den Einbruch beim Bauvolumen ab. Beim Wohnungsbau wird sich die Lage im Jahr 2024 sogar noch verschlechtern. Insgesamt werden im Jahr 2024 die nominalen Ausgaben für Bauleistungen - auch wegen sinkender Baupreise - erstmals seit der Finanzkrise abnehmen. Prognostiziert wird ein Minus von 3,5 Prozent, im Wohnungsbau sogar von 5,4 Prozent. Erst im Jahr 2025 dürfte sich die Lage stabilisieren (DIW).
Leicht besser als der Neubau werden sich wohl die Bestandsmaßnahmen im Wohnungsbau entwickeln. Um die Bauwirtschaft wieder in Schwung zu bringen, muss die Politik die Verunsicherung über die Förderprogramme schnellstmöglich beseitigen. Dazu zählen insbesondere die Förderprogramme in der energieeffizienten Gebäudesanierung, aber eben auch im Wohnungsneubau.
Die unterschiedlichen Wachstumsaussichten erfordern auf Seiten der Bauunternehmen Anpassungen und Umstrukturierungen. Insbesondere sollten freiwerdende Kapazitäten im Wohnungsneubau in der energetischen Sanierung von privaten und öffentlichen Gebäuden genutzt werden. Die Politik sollte die Umstrukturierung aktiv mit Kurzarbeitergeld und Ausbildungsförderung unterstützen, um die schwierigen Zeiten für die Unternehmen zu überbrücken. Gleichzeitig gilt es, das Ziel, neue Wohnungen zu bauen, nicht aus den Augen zu verlieren.
5. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Durch fehlende Fördermaßnahmen durch den Staat und eine weiterhin hohe Verunsicherung von Investoren und der privaten Wirtschaft könnte sich die momentane Situation zu einer ausgewachsenen Krise entwickeln. Ebenso ist zu befürchten, dass der fehlende Fachkräftemangel bei einer kurzfristigen Erholung negativ auf die Fertigstellung der Wohngebäude auswirken kann.

Ertragsorientierte Risiken:

Eine anhaltende Krise einhegend mit einer geringen Nachfrage könnte das Preisniveau deutlich nach unten ziehen. Da unserer Rohmaterialien (Stahl/Alu) sehr stark von den Energiepreisen beeinflusst werden, könnte die Situation entstehen, dass die Verkaufspreise sinken und die Einkaufspreise für Rohmaterial und Handelswaren steigen, was einen negativen Einfluss auf unseren Ertrag hätte.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über Eigenkapital.

Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten

 

Sinsheim, den 12. Juni 2024


Die Geschäftsführung

gez. Udo Berg

gez. David Anthony Hanson

Handelsbilanz

Aktiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Anlagevermögen 383.143,00 227.629,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 29,00 29,00
II. Sachanlagen 383.114,00 227.600,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.885,00 5.830,00
2. technische Anlagen und Maschinen 95.134,00 135.786,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 283.095,00 85.984,00
B. Umlaufvermögen 14.278.463,99 12.660.393,04
I. Vorräte 2.410.307,38 2.525.971,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.797.016,50 8.974.201,75
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.071.140,11 1.160.220,07
C. Rechnungsabgrenzungsposten 73.380,09 118.108,80
Aktiva 14.734.987,08 13.006.130,84

Passiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Eigenkapital 11.055.462,36 8.957.661,29
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 8.932.096,70 8.353.274,67
III. Jahresüberschuss 2.097.801,07 578.822,03
B. Rückstellungen 2.401.727,00 2.638.972,00
C. Verbindlichkeiten 1.277.797,72 1.409.497,55
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.277.797,72 1.409.497,55
Passiva 14.734.987,08 13.006.130,84

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1. Rohergebnis 9.946.646,19 7.832.519,67
2. Personalaufwand 2.407.515,95 2.268.650,96
a) Löhne und Gehälter 1.990.338,28 1.730.365,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 417.177,67 538.285,36
davon für Altersversorgung 20.627,81 18.233,32
3. Abschreibungen 106.015,00 99.953,47
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 106.015,00 99.953,47
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.631.707,70 4.695.809,93
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 248.337,19 120.203,39
davon aus verbundenen Unternehmen 248.337,19 119.975,39
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.547,67 18.926,34
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 932.099,09 283.608,24
8. Ergebnis nach Steuern 2.103.097,97 585.774,12
9. sonstige Steuern 5.296,90 6.952,09
10. Jahresüberschuss 2.097.801,07 578.822,03

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Catnic GmbH wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Catnic GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss umfasst neben der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung auch den nach § 264 Abs. 1 HGB zu erstellendem Anhang. Gemäß § 264 Abs. 1 HGB ist die Catnic GmbH, aufgrund der Größenmerkmale, verpflichtet, einen Lagebericht zu erstellen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Gliederungsvorschriften der § 266 ff. HGB.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Erläuterungen zur Bilanz

AKTIVA

A. Anlagevermögen
1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Immaterielle Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Die Nutzungsdauer beträgt jeweils 5 Jahre.

2. Sachanlagen
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 2 und 14 Jahren.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- Herstellungskosten bis Euro 800,00 wurden im Erwerbsjahr 2023/2024 voll abgeschrieben.
Der Anlagespiegel ist auf der letzten Seite dieses Anhangs dargestellt.

B. Umlaufvermögen
 1. Vorräte
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Waren die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger, wurden diese entsprechend niedriger angesetzt.

 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben, entsprechend dem Vorjahresabschluss, eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Die Bewertung erfolgte grundsätzlich zum Nennwert. Erkennbaren Ausfallrisiken wurde durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf die anderen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung wegen des allgemeinen Kreditrisikos mit 1% vom Nennwert nach Abzug der Umsatzsteuer gebildet.

Zum 31. März wurde die Einzelwertberichtigung mit TEUR 0,0  (Vorjahr: TEUR 0,0) bewertet. Darüber hinaus wurde zur besseren Abbildung der Kreditrisiken eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Nennwerts abzüglich Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 52) gebildet.

Cash-Pool-Guthaben bei anderen Konzernunternehmen betragen zum 31. März TEUR 4.250 (Vorjahr: TEUR 2.720).

 3. Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind jederzeit verfügbar.

PASSIVA

A. Eigenkapital

Das Stammkapital in Höhe von EUR 25.564,59 ist vollständig eingezahlt. Gesellschafter zu 100% ist die Tata Steel UK Limited, London.

B. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins abgezinst.

In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Bonus i.H.v. TEUR 900 (Vorjahr: TEUR 1.820), für Personalkosten i.H.v. TEUR 73 (Vorjahr: TEUR 75), die Rückstellung für Tantieme in Höhe von TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 100), die Vertriebsrückstellung i.H.v. TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 41) und für Rückstellung für ausstehende Rechnungen i.H.v. TEUR 140 (Vorjahr TEUR 150) beinhaltet.

Die Steuerrückstellungen setzen sich aus voraussichtlichen und noch nicht veranlagten Körperschaftsteuerverpflichtungen in Höhe von TEUR 445 (Vorjahr: TEUR 101) und Gewerbesteuerverpflichtungen in Höhe von TEUR 366 (Vorjahr: TEUR 83) zusammen.
C. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden zu Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zu Grunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet.

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 310 (Vorjahr: TEUR 466), enthalten.

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen insgesamt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr betragen insgesamt TEUR 1.278 (Vorjahr: TEUR 1.409).

Für die im Jahresabschluss ausgewiesenen Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten gegeben.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß Gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach der Gesamtkostenrechnung aufgebaut.

Der Materialaufwand i.H.v. TEUR 14.007 (Vorjahr: TEUR 19.766) beinhaltet Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe i.H.v. TEUR 760 (Vorjahr: TEUR 1.144), für bezogene Waren i.H.v. TEUR 13.048 (Vorjahr: TEUR 18.384) und für Eingangsfrachten und Zollleistungen i.H.v. TEUR 199 (Vorjahr TEUR 238).

IV. Ergänzende Angaben

1. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane
Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte der Gesellschaft von Geschäftsführern Herren Udo Berg, geb. am 16. Januar 1968 und David Anthony Hanson, geb. am 04. März 1969,  geführt. Außer dem Geschäftsführer waren im Berichtsjahr keine weiteren Organe bestellt.

2. Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Organbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung, Auszubildende und geringfügig Beschäftigte)

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 36. Hiervon sind 18 Angestellte und 18 weitere Mitarbeiter (Vorjahr: 38, hiervon 17 Angestellte und 21 weitere Mitarbeiter).

4. Finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind
Aus Betriebsgrundstückspachtverträgen hatte die Gesellschaft im Geschäftsjahr Pachtaufwendungen von TEUR 574 (Vorjahr: TEUR 484). In künftigen Jahren werden jeweils jährliche Verpflichtungen in dieser Höhe anfallen.

Die Gesellschaft hat darüber hinaus im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit Leasingverträge für verschiedene Vermögensgegenstände abgeschlossen, woraus sich für das Berichtsjahr Aufwendungen von TEUR 161 (Vorjahr: TEUR 127) ergaben. In künftigen Jahren werden, auch aufgrund von Ersatzbeschaffungen, jeweils jährliche Verpflichtungen in dieser Höhe anfallen.

Die Sparkasse Kraichgau, hat für die Gesellschaft eine Mietkautionsbürgschaft zum 31. März in Höhe von TEUR 53 (Vorjahr: TEUR 53) ausgestellt.

5. Konzernzugehörigkeit
Die Gesellschaft ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Tata Steel UK Limited, London. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen wird von der Tata Steel, Mumbai erstellt.

6. Ergebnisverwendung
Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.097.801,07 zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Nachtragsbericht
Seit dem Ende des Geschäftsjahres sind keine wesentlichen Entwicklungen zu verzeichnen.

Anschaffungs- und   Herstellungskosten





Stand zum 31.03.2023
Zugänge
Abgänge
Stand zum 31.03.2024

EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle   Vermögensgegenstände




1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche   Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
268.008,87
0,00
0,00
268.008,87
Immaterielle   Vermögensgegenstände
268.008,87
0,00
0,00
268.008,87
II. Sachanlagen




1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
29.352,00
0,00
0,00
29.352,00
    und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken


2. technische Anlagen und   Maschinen
385.614,62
0,00
0,00
385.614,62
3. andere Anlagen, Betriebs- und
545.320,34
261.529,00
0,00
806.849,34
    Geschäftsausstattung


0,00

Sachanlagen
960.286,96
261.529,00
0,00
1.221.815,96

1.228.295,83
261.529,00
0,00
1.489.824,83
Kumulierte Abschreibungen





Stand zum 31.03.2023
Abschreibungen des  Geschäftsjahres
Abgänge (kumulierte Abschreibungen auf Abgänge)
Stand zum 31.03.2024

EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle   Vermögensgegenstände




1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche   Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
267.979,87
0,00
0,00
267.979,87
Immaterielle   Vermögensgegenstände
267.979,87
0,00
0,00
267.979,87
II. Sachanlagen




1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
23.522,00
945,00
0,00
24.467,00
    und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

0,00
2. technische Anlagen und   Maschinen
249.828,62
40.652,00
0,00
290.480,62
3. andere Anlagen, Betriebs- und
459.336,34
64.418,00
0,00
523.754,34
    Geschäftsausstattung


0,00
0,00
Sachanlagen
732.686,96
106.015,00
0,00
838.701,96

1.000.666,83
106.015,00
0,00
1.106.681,83
Buchwert



Stand zum 31.03.2023
Stand zum 31.03.2024

EUR
EUR
I. Immaterielle   Vermögensgegenstände


1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche   Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
29,00
29,00
Immaterielle   Vermögensgegenstände
29,00
29,00
II. Sachanlagen


1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
5.830,00
4.885,00
    und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2. technische Anlagen und   Maschinen
135.786,00
95.134,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und
85.984,00
283.095,00
    Geschäftsausstattung


Sachanlagen
227.600,00
383.114,00

227.629,00
383.143,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

Sinsheim, 12. Juni 2024


Die Geschäftsführung

gez. Udo Berg

gez. David Anthony Hanson

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die Catnic GmbH, Sinsheim
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Catnic GmbH, Sinsheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Catnic GmbH, Sinsheim, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner  sind  die  gesetzlichen  Vertreter  verantwortlich  für  die  Vorkehrungen  und  Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftig- erweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Landau, den 12. Juni 2024


HWS INTEGRAL - TREUHAND AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Marcus Spanrunft, Wirtschaftsprüfer

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