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Danzer Services Europe GmbHReutlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010BILANZ
ANHANGI. Allgemeine Angaben und Konzernbeziehungen Der Jahresabschluss der Danzer Services Europe GmbH wurde für das Geschäftsjahr 2010 nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB unter Anwendung der Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften i.S. von § 267, Abs. 1 HGB sowie unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 274a und 288 Abs. 1 HGB in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss 2010 wurde erstmalig nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) aufgestellt. Die Vorjahreswerte wurden aufgrund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 S.2 EGHGB nicht angepasst. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Für die Offenlegung der Bilanz wurden die Erleichterungen des § 326 HGB in Anspruch genommen. Der Kreis der verbundenen Unternehmen der Danzer Services Europe GmbH, Reutlingen, im Sinne des § 271 HGB umfasst das oberste Mutterunternehmen, die Danzer AG, Baar/Schweiz, und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterunternehmens. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden 1. Allgemeine Angaben Bilanzierung und Bewertung werden auf der Basis der positiven Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Auf den Jahresabschluss 2010 wurden die handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften in der Fassung des BilMoG angewandt. Die angewandten handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden berücksichtigen auch die steuerrechtlichen Bestimmungen. Ungewöhnliche Bewertungswahlrechte wurden im Berichtsjahr nicht ausgeübt. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Das Umlaufvermögen, das Eigenkapital und die Schulden sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. Die Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden jeweils bei den Erläuterungen zu den Bilanzpositionen im Einzelnen dargestellt. 2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag unter Berücksichtigung der Werthaltigkeit angesetzt. Die Ansprüche aus nicht verpfändeten Rückdeckungsversicherungen sind mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zum Bilanzstichtag bilanziert. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.
Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Bewertung erfolgt nach der projected unit-credit-Methode (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die Heubeck "Richttafeln 2005-G" verwendet. Im Berichtsjahr wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 5,15% bei der Bewertung zugrunde gelegt. Die sonstigen Rückstellungen sind grundsätzlich in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt; alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbare Risiken sind berücksichtigt. Soweit handelsrechtlich zulässig, wurden im Einklang mit den steuerlichen Vorschriften stehende Bewertungsverfahren verwendet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Fremdwährungsforderungen werden mit dem monatlichen Durchschnittskurs umgerechnet. Bis zum Bilanzstichtag eingetretene Kursverluste werden berücksichtigt. Bankguthaben in Fremdwährung werden zum Wechselkurs am Entstehungstag bzw. zum Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Latente Steuern Wegen eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht, so dass ein Ansatz latenter Steuern in der Bilanz unterbleibt. Die aktiven latenten Steuern ergeben sich aus Differenzen zwischen handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB innerhalb der Pensionsrückstellungen. III. Erläuterungen zu Bilanzposten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Leistungen In Höhe von TEuro 1.385 sowie aus Zinsen in Höhe von TEUR 111. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind nicht verpfändete Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEuro 13 enthalten, die zur Abdeckung des Pensionsrisikos abgeschlossen in wurden. Diese haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Ansonsten sind alle Forderungen innerhalb eines Jahres fällig. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von Euro 500.000 wird unverändert zum Vorjahr von der alleinigen Gesellschafterin Danzer Anlagen und Beteiligungen GmbH gehalten. Kapitalrücklage Der Unterschiedsbetrag zwischen dem von der Danzer Furnierwerke GmbH übertragenen Aktiv- und Passivvermögens und des Nennbetrags des dafür gewährten Geschäftsanteils wird in der Kapitalrücklage ausgewiesen. Rückstellungen Zum 01.01.2010 ergibt sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG eine Unterdotierung in Höhe von 31 TEuro. Der sich hieraus ergebende Aufwand wird in den außerordentlichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Nach § 246 Abs. 2 HGB ergibt sich folgender Ausweis:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
IV. Sonstige Angaben Geschäftsführung Marc Roland Dietrich, Chief Financial Officer der Danzer Gruppe Geschäftsführerbezüge Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernabschluss/Mutterunternehmen Das oberste Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Danzer AG, Baar/Schweiz, die einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmern aufstellt, in welchen die Gesellschaft einbezogen wird. Reutlingen, den 17. August 2011 gez. Marc Roland Dietrich (Geschäftsführer)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 11.10.2011 |
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