NTW Härte Punkt GmbH
Selbe AdresseWärmebehandlung von Metallen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Grünler seit 8.4.2021 | Geschäftsführer |
Anja Peplinski seit 8.4.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 45.00% | |
| 45.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
F & G Normteile Dresden GmbH | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Feindreh GmbHArnsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Wirtschaftsbericht Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Produktion fiel im Jahr 2023 angesichts sinkender Aufträge zurück, nur die Teuerungen verhinderten einen Umsatzrückgang. Dieses wird sich auch im Jahr 2024 bedingt durch die schlechte Ausgangslage nicht mehr verhindern lassen. Zwar stabilisieren sich Aufträge bereits zum Jahresende 2023 wieder, ein leichter Aufschwung im Verlauf des Jahres 2024 dürfte allerdings angesichts der erwarteten Rezession in den USA nur temporär sein. Erst mittelfristig sind wieder etwas stärkere Zuwächse absehbar, wenn die lange aufgeschobenen Investitionen in eine energetische Transformation der Wirtschaft zumindest in Teilen wirksam werden. Traditionell fällt es der kleinteilig strukturierten Branche schwer, Preisforderungen gegenüber den zumeist deutlich größeren Abnehmern durchzusetzen. So stützten zwar in den letzten Jahren Teuerungen den Umsatz, diese reichten aber nur bedingt zur Sicherung der Rendite. (Quelle: FERI Branchen Rating Deutschland "Bohren, Drehen, Fräsen u.a. von metallischen Werkstücken - WZ 2008 Nr.: 25.62, 04.04.2024"). Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage Feindreh GmbH ist Hersteller von Drehteilen nach internationalen Standards oder Kundenzeichnung, spezialisiert auf den Durchmesserbereich 0,3 bis 16 mm und fertigt mit 80 kurven- und CNC-gesteuerten Drehmaschinen mittlere Serien aus allen zerspanbaren Metallen. Darüber hinaus werden die Fertigungstechnologien Kerben und Schleifen angeboten. Der breit aufgestellte Maschinenpark ermöglicht eine kostengünstige Fertigungsstruktur bei hoher Lieferbereitschaft. Der hohe Qualitätsanspruch des Unternehmens wird durch Zertifizierungen nach DIN EN ISO 9001 und der IATF 16949 untermauert. Das Umweltmanagementsystem von Feindreh ist gemäß ISO 14.001 zertifiziert. Im August 2023 wurde die Gesellschaft von F & G Normteile Dresden GmbH in Feindreh GmbH umfirmiert. Die Umfirmierung unterstützt die Repositionierung der Außendarstellung, welche neben dem Normteile-Segment insbesondere die Fertigungskompetenz von Präzisionsdrehteilen in den Vordergrund stellt. Im Jahr 2023 wurden 4.000 Aufträge (vgl. 2022: 5.100) und 3.400 verschiedene Artikel (vgl. 2022: 4.200) gefertigt. Insgesamt wurden 170 Mio. Stück Drehteile hergestellt (vgl. 2022: 190 Mio. Stück). Diese Entwicklung entspricht der strategisch geplanten Ausrichtung: es wurden weniger Aufträge und geringere Stückzahlen als im Vorjahr gefertigt, dafür jedoch Drehteile mit höherer Komplexität und Fertigungstiefe. Der Geschäftsverlauf entwickelte sich weniger positiv als im Vorjahr. Die Gesamtleistung verringerte sich um TEuro 494 (-5 % ggü. Vorjahr) von TEuro 10.966 in 2022 auf TEuro 10.471 in 2023. Dies führte zu einem niedrigeren Rohergebnis von TEuro 7.524 (vgl. 2022: TEuro 7.709, -2 %). Die Materialeinsatzquote sank auf 28 % (vgl. 2022: 30%), die Personaleinsatzquote stieg auf 42 % in 2023 (vgl. 2022: 38 %). Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit TEuro 1.822 unter Vorjahresniveau (vgl. 2022: TEuro 1.961, -7 %), aufgrund gestiegener Abschreibungen sank das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuer (EBIT) um TEuro 282 (-22 % ggü. Vorjahr) von TEuro 1.270 in 2022 auf TEuro 988 in 2023. Die Eigenkapitalrendite lag in 2023 bei 12 % (vgl. 2022: 18 %). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag damit deutlich unter Vorjahr. Hintergrund der rückläufigen Entwicklung waren zurückgegangene Kundenbedarfe im zweiten Halbjahr 2023, in dem die Produktionskapazitäten nicht voll ausgelastet werden konnten. Zusätzlich führten gestiegene Energie- und Personalkosten zu einer Verschlechterung der Rentabilität ggü. dem Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich die Bilanzsumme des Unternehmens um TEuro 1.240 auf TEuro 10.229 (vgl. 2022: TEuro 8.989). Hauptursache für den Anstieg auf der Aktivseite war die Erhöhung des Anlagevermögens um TEuro 1.209 von TEuro 5.586 auf TEuro 6.794 (davon immaterielle Vermögensgegenstände + TEuro 28 und Sachanlagen + TEuro 1.181). Auf der Passivseite kam es zu einer Erhöhung des Eigenkapitals um TEuro 634 von TEuro 4.744 auf TEuro 5.378, die Eigenkapitalquote betrug damit zum Bilanzstichtag 2023 erneut 53 % (vgl. 2022: 53 %). Die Verbindlichkeiten stiegen um TEuro 729 auf TEuro 4.456 (vgl. 2022: TEuro 3.727, + 20 %). Investitionen wurden im Jahr 2023 in Höhe von TEuro 2.079 getätigt. Davon fielen TEuro 16 für Umbauten der Hallen und des Bürogebäudes, TEuro 1.872 für neue Techn. Anlagen und TEuro 191 für Sonstige BGA an. Personalsituation Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 im Jahresdurchschnitt 100 Mitarbeiter und 5 Auszubildende. Der Personalaufwand des Unternehmens einschließlich der Sozialkosten stieg um 4% auf TEuro 4.374 (vgl. 2022: TEuro 4.193). In 2023 hat die Gesellschaft in Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter investiert. Der Personalmangel im Bereich der Facharbeiter wird durch verschiedenste Maßnahmen aktiv angegangen. Die Gesellschaft besetzt pro Ausbildungsjahr zwei Ausbildungsstellen zum Zerspanungsmechaniker für Drehsysteme (m/w/d) sowie aller 3 Jahre eine Ausbildungsstelle zum Industriekaufmann (m/w/d). Im Berichtsjahr 2023 konnten die zwei Ausbildungsstellen zum Zerspanungsmechaniker im 1. Ausbildungsjahr nicht besetzt werden. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus im Unternehmen auf:
Die Leistungsindikatoren Eigenkapitalrendite, Materialeinsatzquote und Vorratsquote liegen für das Geschäftsjahr 2023 auf PLAN. Die Personaleinsatzquote liegt aufgrund der rückläufigen Auftragslage im zweiten Halbjahr 2023 2% über PLAN. Die freien Kapazitäten der Mitarbeiter wurden für Optimierungsmaßnahmen der Fertigungsprozesse und für Umstrukturierungsmaßnahmen im Hallenlayout genutzt sowie für Weiterbildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Repositionierung des Unternehmens (Präzisionsdrehteile vs. Normteile). II. Chancen- und Risikobericht Die Gesellschaft ist als Hersteller von Drehteilen im üblichen Maße abhängig von der konjunkturellen Entwicklung in den Zielmärkten. Die auf den kleinen Durchmesserbereich spezialisierte Fertigungskompetenz und der breit aufgestellte Maschinenpark sind geeignet, auch kurzfristige Kundenbedarfe flexibel zu bedienen. Der breite Kundenstamm aus verschiedenen Branchen und die Fertigung von vorwiegend mittleren Serien verringern die Abhängigkeit von einzelnen Kunden oder Märkten. Die Qualität wird durch externe Zertifizierungen und interne Audits ständig einer Prüfung unterzogen. Daneben finden regelmäßige Audits von Kunden statt, die den hohen Qualitätsstandard bestätigen. Aufgrund des andauernden Ukrainekriegs bestehen grundsächlich Preis- und Lieferrisiken. Durch die im Geschäftsmodell begründeten überschaubaren Vorlaufzeiten von 6 bis 12 Wochen können Preisschwankungen angemessen an die Abnehmer weitergegeben werden. Der allgemeine Fachkräftemangel im Arbeitsmarkt stellt eine besondere Herausforderung dar. Freiwerdende oder zusätzliche Stellen können nur mit hohem Recruitingaufwand besetzt werden. Der Standort am östlichen Rand von Dresden ist dabei vorteilhaft zu bewerten, da viele Mitarbeiter*innen aus dem ländlichen Umfeld an einer langjährigen Beschäftigung in einem familiengeführten Betrieb interessiert sind. III. Prognosebericht Für die kommenden fünf Jahre wird ein jährliches Branchenwachstum zw. 3 % und 4 % erwartet, mit Ausnahme des Jahres 2024, wo ein Rückgang von 3 % prognostiziert wird (Quelle: FERI Branchen Rating Deutschland "Bohren, Drehen, Fräsen u.a. von metallischen Werkstücken - WZ 2008 Nr.: 25.62, 04.04.2024"). Kurzfristig ist mit weiter steigenden Beschaffungskosten für Personal, Energie, Rohmaterial und Kooperationsdienstleistungen wie Galvanik und Wärmebehandlung zu rechnen. Da diese Teuerungen nur begrenzt an die Kunden weitergegeben werden können, stehen neben einer Kapazitätserweiterung immer auch Prozessoptimierung und Automatisierung im Mittelpunkt der Investitionsplanung. Mittelfristig besteht die Herausforderung darin, neue Regulierungen im Rahmen der Verwendung chemischer Hilfsmittel und des Einsatzes von Rohmaterialien "ohne Blei" (schlechtere Zerspanbarkeit) zu meistern als auch im Zuge einer nachhaltigen Klimapolitik den Energie- und Materialeinsatz zu optimieren. Aufgrund des Transformationsprozesses in der Automobilindustrie im Zusammenhang mit der E-Mobilität wird mittelfristig von einem Nachfragerückgang der im Antriebsstrang verbauten Normteile ausgegangen. Dementgegen steht eine weiter steigende Nachfrage nach Präzisionsdrehteilen für Elektronik-Komponenten und Steckverbinder. Daher investiert die Gesellschaft kontinuierlich in den Ausbau der Fertigungskapazitäten für komplexe Drehteile und verstärkt den Aufbau von Fertigungskompetenzen im Mikro-Drehteile-Segment. Darüber hinaus erfordern die gestiegenen Anforderungen der Kunden im Rahmen der künftigen Nachhaltigkeitsberichterstattung (Corporate Sustainability Reporting Directive, CSRD) Investitionen im Bereich Umweltmanagement und Controlling (Co2-Reporting). Vor diesem Hintergrund plant die Geschäftsführung in 2024 weitere Investitionen in den Maschinenpark in Höhe von TEuro 1.500 zu tätigen. Die Geschäftsführung steuert das Unternehmen in 2024ff. anhand folgender geplanter finanzieller Leistungsindikatoren: Eigenkapitalrendite (PLAN >9%), Materialeinsatzquote (PLAN <30%), Personaleinsatzquote (PLAN <40%) und Vorratsquote (PLAN <15%).
Arnsdorf, den 06.08.2024 Anja Peplinski, Geschäftsführerin Michael Grünler, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 der Feindreh GmbH mit Sitz in Arnsdorf, eingetragen beim AG Dresden HRB 10510, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Es wurden sowohl die allgemeinen Vorschriften der §§ 242 bis 256 HGB für alle Kaufleute, als auch die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 bis 288 HGB beachtet. Von den Möglichkeiten des Unterlassens von Angaben (§ 286 HGB) und den möglichen größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bei der Bilanzierung und Bewertung sind wir von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Es wurde somit das Going-Concern-Prinzip nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB angewendet. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. III. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemeine Angaben Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten bilanziert. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten jeweils 250,00 Euro, aber nicht 1.000,00 Euro übersteigen, wurde analog der steuerlichen Regelungen (§ 6 Abs. 2a EStG) in den vorangegangenen Geschäftsjahren ein Sammelposten gebildet, der im laufenden Geschäftsjahr mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wurde. Für die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter wurde von der Bewertungsfreiheit gemäß § 6 Abs. 2 EStG auch im handelsrechtlichen Jahresabschluss Gebrauch gemacht. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden entsprechend dem Grundsatz der Einzelbewertung zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Gängigkeitsabschläge wurden nicht vorgenommen. Die unfertigen Erzeugnisse und in Arbeit befindlichen Aufträge wurden retrograd bewertet. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgte ebenfalls retrograd. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden entsprechend dem Grundsatz der Einzelbewertung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Darüber hinaus wurde dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Nachweislich nicht werthaltige Forderungen wurden entsprechend abgewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Nachweislich nicht werthaltige Forderungen wurden entsprechend abgewertet. Die Rückstellungen sind nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem erwartenden notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als ein Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden, abgezinst. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel Die Entwicklung des Anlagevermögens zeigt der nachfolgende Anlagenspiegel.
Rückstellungsspiegel Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
Verbindlichkeitenspiegel
1 = Globalzession 2 = Sicherungsabtretung 3 = Eigentumsvorbehalt Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, belaufen sich auf TEuro 4.314,4 (Vorjahr TEuro 3.538,3), davon betreffen TEuro 841,7 (Vorjahr TEuro 1.097,2) Grundschulden, TEuro 2.768,3 (TEuro 2.096,7) Sicherungsabtretungen sowie TEuro 704,4 (Vorjahr TEuro 344,4) Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEuro 3.610,0 (TEuro 3.193,9) betreffen Bankdarlehen über insgesamt TEuro 841,7 (TEuro 1.097,2) sowie Maschinenfinanzierungen über insgesamt TEuro 2.768,3 (TEuro 2.096,7). Die Verbindlichkeiten aus den Hausbankdarlehen sind in voller Höhe wie folgt besichert: - eingetragene Buchgrundschuld im Grundbuch von Arnsdorf - Verpfändung von Guthabenkonten Als Sicherheiten für die Maschinenfinanzierungen dienen die Sicherungsabtretungen der Maschinen über die Dauer der Finanzierungen. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Arbeitnehmerzahl Während des abgelaufenen Geschäftsjahres beschäftigte die Gesellschaft im Jahresdurchschnitt (gem. § 267 Abs. 5 HGB) folgende Arbeitnehmer:
Außerdem befanden sich im Durchschnitt 5 (VJ: 7) Arbeitnehmer in einem Berufsausbildungsverhältnis. VI. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a) HGB Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:
Für Investitionen sind zum Bilanzstichtag TEuro 391,3 fest vereinbart. Organmitglieder Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Frau Anja Peplinski Geschäftsführer: Herr Michael Grünler Die Pflichtangaben gemäß § 285 Nr. 9 a und b HGB wurden aufgrund der Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses § 285 Nr. 34 HGBDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Arnsdorf, den 06.08.2024 Anja Peplinski, Geschäftsführerin Michael Grünler, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Feindreh GmbH, Arnsdorf, Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Feindreh GmbH, Arnsdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Feindreh GmbH, Arnsdorf, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Dresden, den 06.08.2024 Andreas D. Trapp, Wirtschaftsprüfer |
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