Protec Systempasten GmbHLiquidiert

58313 Herdecke, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hagen HRB 5491
Eingetragen
7.2.2003
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Tönpasten, Rohstoffen, Halbund Fertigfabrikaten für maschinelle Tönsysteme sowie die Vergabe von Lizenzen und die Beratung und Schulung in diesen Bereichen.

Historie

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Management

NameRolle
Martin Franz Dr. Welp
seit 7.11.2019
Geschäftsführer
Bernhard Bertram
seit 6.5.2015
Prokura
Heike Dr. Sanden
seit 6.5.2015
Prokura
Guido Strauch
seit 4.1.2012
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Protec Systempasten GmbH

Herdecke

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

AKTIVA

31.12.2018 Vorjahr
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.271,00   32.227,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2,00   2,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 264.317,00   254.200,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 96.894,00   88.513,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 37.021,01   95.186,66
  398.234,01   437.901,66
III. Finanzanlagen      
Sonstige Ausleihungen 485.463,25   421.433,37
    901.968,26 891.562,03
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.923.169,83   1.813.920,52
2. Unfertige Erzeugnisse 40.212,64   160.097,79
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.853.967,06   1.620.400,17
  3.817.349,53   3.594.418,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 147.255,29   214.670,84
2. Forederungen gegen verbundene Unternehmen 0,00   419,23
3. Sonstige Vermögensgegenstände 40.816,31   124.490,56
  188.071,60   339.580,63
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 81.786,29   85.564,21
    4.087.207,42 4.019.563,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten   41.443,62 18.126,06
    5.030.619,30 4.929.251,41

PASSIVA

     
31.12.2018 Vorjahr
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00   100.000,00
II. Kapitalrücklage 6.281.129,18   4.781.129,18
III. Gewinnrücklage 12.586,00   12.586,00
IV. Verlustvortrag -4.770.311,65   -4.671.895,52
V. Jahresfehlbetrag (-) -1.493.549,03   -98.416,13
    129.854,50 123.403,53
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 629.147,00   491.179,00
2. Sonstige Rückstellungen 423.142,72   379.965,59
    1.052.289,72 871.144,59
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 132.021,25   109.014,35
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.640.519,54   3.753.685,13
3. Sonstige Verbindlichkeiten 75.934,29   72.003,81
davon aus Steuern: € 23.620,45 (Vj.: € 23.980,69)      
    3.848.475,08 3.934.703,29
    5.030.619,30 4.929.251,41

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

der Protec Systempasten GmbH, Herdecke/Ruhr

I. Vorbemerkungen

Die Protec Systempasten GmbH hat ihren Sitz in Herdecke/Ruhr und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hagen (HR B 5491).

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Der Jahresabschluss der Protec Systempasten GmbH zum 31. Dezember 2018 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt worden.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

Vom Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Von dem Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB, Steuerentlastungen und -belastungen unverrechnet anzusetzen, wurde ebenfalls kein Gebrauch gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden gemäß § 253 Abs. 1 und 3 HGB zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung wird gemäß § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB der niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 werden voll abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen handelt es sich um aktivierte Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung für Pensionen. Der Aktivwert wird aus dem zum Schluss der Versicherungsperiode berechneten Deckungskapital, mindestens jedoch aus dem garantierten Rückkaufswert bzw. aus dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital, abgeleitet.

Umlaufvermögen

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet (§ 253 Abs. 1 und 4 HGB). Die Bewertung erfolgt dabei nach dem vereinfachten Bewertungsverfahren des gleitenden gewogenen Durchschnittspreises (Bewertungsvereinfachungsverfahren, § 240 Abs. 4 HGB).

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet (§ 253 Abs. 1 und 4 HGB). Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersvorsorge wurden nicht aktiviert (§ 255 Abs. 2 Satz 3 HGB). In die Herstellungskosten wurden die Materialeinzelkosten, die Fertigungseinzelkosten und der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, sowie notwendige Teile der Gemeinkosten einbezogen. Von dem Wahlrecht, Fremdkapitalzinsen zu aktivieren, wurde kein Gebrauch gemacht.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Erkennbaren Risiken wurde durch eine Pauschalwertberichtigung i. H. v. 4 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen (§ 253 Abs. 1 und 4 HGB). Erkennbare Einzelrisiken bestanden nicht.

Liquide Mittel sind mit dem Nominalbetrag des Kassenbestandes und der Bankguthaben angesetzt.

Rückstellungen

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte unter Berücksichtigung der Schätzung künftiger Preis- und Kostenverhältnisse sowie des voraussichtlichen Zeitpunkts der Erfüllung der Verpflichtung. Die Annahmen basieren auf begründeten Erwartungen und wurden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips getroffen.

Nach § 253 Abs. 2 HGB sind die Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen Geschäftsjahre abzuzinsen. Diese Abzinsungszinssätze gemäß § 253 Abs. 2 HGB werden von der Deutschen Bundesbank für verschiedene Restlaufzeiten veröffentlicht.

Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen wurden mit einem Diskontierungszinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre i. H. v. 2,32 % (Vorjahr: 2,80 %) abgezinst.

Für Pensionsrückstellungen wurde unter Ausübung des Wahlrechtes gemäß § 253 Abs. 2 HGB anstelle der Ermittlung des individuellen Abzinsungszinssatzes für jede einzelne Pensionsverpflichtung für alle Pensionsrückstellungen pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz angesetzt, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Dabei handelt es sich um den durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren (10-Jahres-Zins) für eine Restlaufzeit von 15 Jahren.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind somit nach versicherungsmathematischen Berechnungen (Anwartschaftsbarwertverfahren) unter Zugrundelegung des Abzinsungszinssatzes der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren i. H. v. 3,21 % (Vorjahr: 3,68 %) ermittelt worden. Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde die PUC-Methode (Projected Unit Credit) angewandt. Es wurden bei der Berechnung ein Gehaltstrend von 3,00 % und ein Rententrend von 1,70 % unterstellt. Den Berechnungen liegen die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Die erfolgswirksame Änderung des Diskontierungssatzes wird im Personalaufwand ausgewiesen.

Eine Berechnung der Pensionsrückstellung unter Zugrundelegung des 7-Jahreszinssatzes der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren (2,32 %) ergibt einen Unterschiedsbetrag i. H. v. T€ 150, für den gemäß § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre gilt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert bewertet.

2. Währungsumrechnung

Unterjährig werden die auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit dem Brief- und Geldkurs bewertet. Gemäß § 256a HGB erfolgt die Umrechnung am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sind § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht angewandt worden.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich nach Restlaufzeiten gegliedert wie folgt dar:

Forderungenspiegel

davon mit einer Restlaufzeit
Einzelposition Gesamtbetrag
bis zu 1 Jahr
von mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 147.255,29 147.255,29 0,00
(Vorjahr) (214.670,84) (214.670,84) (0,00)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen * 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (419,23) (419,23) (0,00)
Sonstige Vermögensgegenstände 40.816,31 40.816,31 0,00
(Vorjahr) (124.490,56) (124.490,56) (0,00)
Gesamt 188.071,60 188.071,60 0,00
(Vorjahr) (339.580,63) (339.580,63) (0,00)

* Es handelt sich um Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Sonstige Rückstellungen

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für Garantiezusagen, Urlaub, Jubiläen, Tantiemen und Umstellungskosten.

Verbindlichkeiten

Nach Restlaufzeiten gliedern sich die Verbindlichkeiten wie folgt:

Verbindlichkeitenspiegel

davon mit einer Restlaufzeit
Einzelposition Gesamtbetrag
bis zu 1 Jahr
bis zu 5 Jahren
von mehr als 5 Jahren
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen * 132.021,25 132.021,25 0,00 0,00
(Vorjahr) (109.014,35) (109.014,35) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.640.519,54 3.640.519,54 0,00 0,00
(Vorjahr) (3.753.685,13) (3.753.685,13) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 75.934,29 75.934,29 0,00 0,00
(Vorjahr) (72.003,81) (72.003,81) (0,00) (0,00)
Gesamt 3.848.475,08 3.848.475,08 0,00 0,00
(Vorjahr) (3.934.703,29) (3.934.703,29) (0,00) (0,00)

* Eigentumsvorbehalt im branchenüblichen Umfang

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten solche gegenüber Gesellschaftern i. H. v. € 3.632.264,27 (Vorjahr: € 3.750.777,00), welche im Wesentlichen aus Cash-Pooling/Finanzierung stammen.

IV. Sonstige Angaben

Personalbestand

Im Jahresdurchschnitt wurden 29 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt, davon 20 Angestellte und 9 gewerbliche Arbeitnehmer.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Wesentliche finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft resultieren aus Miet- und Leasingverträgen. Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen bis zum voraussichtlichen Laufzeitende der Verträge beträgt T€ 290. Hiervon werden innerhalb eines Jahres T€ 242 fällig.

Es werden keine derivativen Finanzinstrumente für Sicherungsgeschäfte eingesetzt.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2018 erfolgte die Geschäftsführung durch den Geschäftsführer

 

Guido Strauch, Bergisch-Gladbach

Die Protec Systempasten GmbH, Herdecke/Ruhr, wird in den Konzernabschluss der Ewald Dörken AG, Herdecke/Ruhr, einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Ewald Dörken AG, Herdecke/Ruhr, werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

V. Nachtragsbericht

Die Muttergesellschaft Ewald Dörken AG wird im Geschäftsjahr 2019 T€ 500 in die Kapitalrücklage einstellen.

 

Herdecke, den 29. März 2019

Protec Systempasten GmbH
Herdecke/Ruhr

Guido Strauch, Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2018

Der Jahresabschluss der Protec Systempasten GmbH, Herdecke/Ruhr, zum 31. Dezember 2018 wurde am 30. Juni 2019 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

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