RINA Tech Germany GmbHLiquidiert

Rudolfstraße 10u, 41068 Mönchengladbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 6104
Vorher
NDE Technical Services GmbH
Eingetragen
19.5.2003
Branche
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenBeteiligungsgesellschaftenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
der Betrieb einer Project Management Organisation innerhalb der Bereiche technische Abnahme, Terminüberwachung und Qualitätssicherung für alle Industriebereiche, insbesondere die Bereiche Öl, Gas, Bergbau, Chemie, Anlagenbau, Metall und Konstruktion; technische Übersetzungen im Verbund mit der technischen Dokumentation. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen, andere Unternehmen zu erwerben und Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Dohmesen
seit 30.3.2020
Geschäftsführer
Timothy Johnson
seit 30.3.2020
Prokura
Deirdre Gehlen
seit 30.3.2020
Prokura
Andrea Turco
seit 26.7.2018
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

NDE Technical Services GmbH

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

NDE Technical Services GmbH, Mönchengladbach

Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell

Die NDE Technical Services GmbH ("NDE") bietet projektbezogene Dienstleistungen im Rahmen der "Hersteller Inspection Services", vor allem für Kunden aus der Öl- und Gas-Industrie (onshore und offshore), weltweit an. Kunden sind Öl- und Gas-Multinationals, als auch Engineering, Procurement und Construction Unternehmen (EPC). Die Verträge basieren in der Regel auf internationalen Rahmenvereinbarungen.

Dabei werden die Inspektionsdienstleistungen bei Herstellern von Technischen Produkten für Neubauvorhaben von technischen Großanlagen (CAPEX) ausgeführt, z.B. Raffinerien, Plattformen und Rohrleitungen. Die Inspektionsdienstleistungen werden von selbständigen Ingenieuren und Technikern (Inspektoren) ausgeführt, die in der von der NDE weltweit geführten Datenbank gelistet sind.

Die Verfügbarkeit von qualifizierten Inspektoren ist von großer Bedeutung. Die Anzahl zugelassener freiberuflichen Inspektoren in die NDE Datenbank weltweit lag Ende 2018 bei rund 3.000.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Für die NDE ist weniger die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland relevant als mehr die globale Wirtschaftsentwicklung, insbesondere die Investitionsbereitschaft der globalen Öl- und Gasunternehmen und der Ölpreis. Die Entwicklung des Ölpreises in 2018 kann als durchwachsen eingestuft werden. Im Oktober 2018 erreichte der Ölpreis zwar seinen höchsten Stand seit 4 Jahren, fiel in der Folge aber wieder auf bis zu $50.

Etwa 50 % des Marktes werden von den großen Anbietern (z.B. TÜV, Intertek, Bureau Veritas, SGS) abgedeckt. Die restlichen 50 % werden von kleinen und mittleren Unternehmen bedient. Die Branche sieht durch den Spezialisierungsgrad der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gute Entwicklungsmöglichkeiten. Solange die NDE ihren Ruf für qualitativ hochwertigen Serviceanbieter beibehält, bestehen Chancen für die NDE-Gruppe, ihren Marktanteil zu vergrößern.

Wirtschaftsbericht

Ertragslage, Umsatz/Ergebnis Entwicklung Jahr 2018

Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2018 rund 14,2 Mio. Euro. Dies entspricht einer Reduzierung von 3,1 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr, was einem Rückgang von 18 % entspricht.

Im Geschäftsjahr 2018 lag die Bruttomarge (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) bei 2,5 Mio. Euro bzw. 17,6 %. Mit 17,6 % liegt diese 4,4%-Punkte bzw. 1,3 Mio. Euro unter dem Niveau des Vorjahres. Der Materialaufwand beinhaltet nur die Rechnungen der Inspektoren für geleistete Stunden einschließlich der Spesen.

Der Gesamt-Overhead (Personalaufwand, Abschreibung, Sonstige betriebliche Aufwendungen) des Jahres 2018 betrug 4,2 Mio. Euro (i. Vj. 3,4 Mio. Euro). 2018 wurde ein EBITDA von -1,0 Mio. Euro erzielt. Im Gegensatz dazu wurden 1,0 Mio. Euro im Jahr 2017 erreicht, was 5,8 % des Umsatzes entspricht. Der Rückgang ist u.a. bedingt durch konzerninterne Transaktionen.

Der Auftragsbestand zum Ende des Jahres 2018 fiel deutlich geringer als im Jahr 2017 aus was auf Investitionshemmnisse der großen Öl- und Gasunternehmen zurückzuführen ist.

Forschung und Entwicklung

Als Dienstleistungsunternehmen hat die NDE keine Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen.

Mitarbeiter

Die NDE Deutschland beschäftigte im Jahr 2018 durchschnittlich 29 Mitarbeiter am Standort Mönchengladbach.

Finanzlage 2018

Die Finanzlage in 2018 kann als sehr stabil bezeichnet und die Liquidität als gewährleistet bezeichnet werden. Es gab nur geringe Ausfälle von Forderungen aufgrund von Zahlungsunfähigkeit auf Seiten der Kunden. Die Kennziffer "Days sales outstanding" (DSO) bezeichnet die Dauer bis die Kunden im Durchschnitt die NDE Rechnung bezahlen. Der DSO betrug im Jahr Geschäftsjahr 2018 145 Tage und ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben. Die angestrebte Reduzierung des DSO konnte in 2018 nicht realisiert werden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf etwa 44 % der Bilanzsumme. Dabei handelt es sich erster Linie um Rechnungen der Inspektoren für Ihre Dienstleistungen. Die Verbindlichkeiten können innerhalb der bestehenden Zahlungsziele beglichen werden.

Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag 2,7 Mio. Euro. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, Ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Vermögenswerte 2018

Der unveränderte DSO führt dazu, dass die Forderungen sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert haben. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls reduziert was mit der geringeren Auslastung begründet werden kann.

Die Bilanzsumme ist im Jahr 2018 von 10,6 Mio. Euro auf 12,1 Mio. Euro gestiegen. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme betrug 12,9 % im Jahr 2017 und 11,3 % im Jahr 2018.

Zusammenfassung 2018

Die angestrebten Ziele und in 2017 getroffenen Prognosen konnten die Erwartungen nicht erfüllen und die Entwicklung in 2018 muss als nicht zufriedenstellend bezeichnet werden.

Prognosebericht, Chancen- und Risiken

Risiken

Die NDE erbringt Dienstleistungen in der Öl- und Gasindustrie und dort hauptsächlich im "CAPEX" Bereich, d.h. im Prozess der Neu-/Ausbauten von technischen Großanlagen. Aus diesem Grund sind wir abhängig vom Investitionsvolumen der großen weltweit tätigen Öl- und Gasunternehmen. Diese Investitionstätigkeit ist wiederum abhängig von der Höhe des Ölpreises. Im Allgemeinen wird bei einem Ölpreis oberhalb von $70/Barrel eine positive Geschäftsentwicklung erwartet. Im Verlauf des letzten Jahres lag der Ölpreis zwischen $65/Barrel und $85/Barrel. Zum Ende des Jahres erfolgte ein massiver Einsturz auf bis zu $50. Zurzeit liegt der Ölpreis noch unter der Schwelle von $70/Barrel, allerdings konnte jedoch seit dem Einsturz im Dezember ein kontinuierlicher Preisanstieg beobachten werden und auch schon ein erster Anfrageanstieg verzeichnet werden.

NDE ist abhängig von der Qualität der Leistung, die für ihre Kunden erbracht wird. Aus einer guten Arbeitsqualität erwachsen Folgeaufträge, die das Wachstum des Unternehmens sichern. Ein großer Teil davon basiert auf der Arbeitsqualität, die von den selbständigen Inspektoren erbracht wird. Daher ist deren Qualifikation und Entwicklung ein Schlüsselbereich, der im Fokus des Unternehmens steht. Der Recruiting Prozess umfasst die Prüfung der Lebensläufe der Inspektoren, einschließlich der Zeugnisse und sonstiger Unterlagen, sowie verschiedene Online Tests zur Überprüfung des Fachwissens. Erst dann wird der Inspektor offiziell in die globale Datenbank aufgenommen.

Da viele Öl- und Gasunternehmen ihre Geschäfte im mittleren Osten betreiben, ist die politische Stabilität in der Region für NDE von Bedeutung.

Die NDE Technical Services GmbH arbeitet international. Sie stellt und erhält Rechnungen in verschiedenen Fremdwährungen. Je stärker die Wechselkurse schwanken, desto größer ist das Risiko, dass die Bewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten zu Ungunsten der NDE angepasst werden müssen.

Chancen

Die Chancen für die NDE weiter zu wachsen, sind besonders aufgrund der Zugehörigkeit zur RINA Group beträchtlich. Die in 2018 durchgeführte Umstrukturierung der Energiesparte innerhalb der RINA Gruppe führte zu einer Spezialisierung der Bereiche Öl und Gas und Energy Operations. Aufgrund dieser Abgrenzung wurden Kernkompetenzen klar geregelt. Eine kunden- und marktorientierte Spezialisierung ist die Basis für den Gewinn zukünftiger Großprojekte. Die durch den Erwerb der RINA S.p.A. gewonnenen Synergiepotentziale können nun vollumfänglich ausgeschöpft werden.

Der Marktanteil von NDE beläuft sich zurzeit lediglich auf ca. 5 %, wodurch uns ebenfalls enorme Entwicklungspotentiale ermöglicht werden.

Prognose 2019

Das Budget für 2019 wurde auf Grundlage der Annahme getroffen, dass die Branche stagniert und der Markt weiterhin aufgrund des schwachen Ölpreises umkämpft ist. Eine Erhöhung des Ölpreises wurde in der Budgeterstellung für 2019 nicht angenommen. Potentielle Aufträge für Kunden und daraus resultierende Projekte für die NDE sind abhängig von der Investitionstätigkeit im Markt. Dies macht es sehr schwierig, die genaue Entwicklung für die NDE vorherzusagen. Die Prognose für 2019 basiert daher auf einem konservativen Wachstum und wir erwarten leicht steigende Umsatzerlöse. Die durchschnittliche Bruttomarge (Umsatz abzüglich Herstellungskosten) wird mit ca. 18 % stabil bleiben. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung soll ausgeglichen sein.

Das NDE Business-Modell enthält das Element der "run rate work", einer fixen Rate, die mit dem Kunden für die Laufzeit des langjährigen Master-Service-Agreements vereinbart wird.

Trotz des schwachen Ölpreises wird das budgetierte Wachstum der Gesellschaft im Wesentlichen durch steigende Marktanteile herbeigeführt, hierfür angewandte Methoden sind:

Bereitstellung exzellenter Dienstleistungen und Ressourcen

Wettbewerbsfähige Preise

Gezielter Fokus auf bereits bekannte Kunden und bestehende Großprojekte

Synergieeffekte RINA S.p.A.

 

Mönchengladbach, 08. April 2019

Angela Jackson, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 104.820,00 124.551,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 162,00 255,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 162,00 255,00
II. Sachanlagen 104.658,00 124.296,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 104.658,00 124.296,00
B. Umlaufvermögen 11.943.250,91 10.474.326,46
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.280.289,27 9.579.778,71
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.470.135,73 2.067.625,82
2. sonstige Vermögensgegenstände 7.810.153,54 7.512.152,89
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.662.961,64 894.547,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.955,00 2.805,14
Bilanzsumme, Summe Aktiva 12.065.025,91 10.601.682,60

Passiva

   
  31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 1.362.456,68 1.362.456,68
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.337.456,68 1.337.456,68
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 3.293.708,47 3.283.711,65
C. Verbindlichkeiten 7.408.860,76 5.955.514,27
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.008.074,40 1.716.198,52
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.345.220,23 1.598.495,34
2. sonstige Verbindlichkeiten 5.400.786,36 4.239.315,75
Bilanzsumme, Summe Passiva 12.065.025,91 10.601.682,60

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Rohergebnis 3.310.944,65 4.232.138,86
2. Personalaufwand 2.303.953,31 1.782.191,98
a) Löhne und Gehälter 1.999.733,15 1.483.641,38
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 304.220,16 298.550,60
davon für Altersversorgung 17.865,74 24.087,22
3. Abschreibungen 23.898,63 22.391,43
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 23.898,63 22.391,43
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.944.280,12 2.218.611,93
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 587.377,78 590.864,88
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,61 98,02
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 53.910,48 41.203,96
davon an verbundene Unternehmen 53.850,84 41.181,88
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 96.530,36 28.141,93
8. Ergebnis nach Steuern -1.111.626,64 139.695,65
9. sonstige Steuern 1.668,00 10.950,16
10. Erträge aus Verlustübernahme 1.113.294,64 0,00
11. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 128.745,49
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

NDE Technical Services GmbH, Mönchengladbach

NDE Technical Services GmbH mit Sitz in Mönchengladbach eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Mönchengladbach unter HRB 6104.

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten in diesem Anhang gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800 (i. Vj. EUR 410) sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang dargestellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ggf. unter Beachtung des § 253 Absatz 2 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge unterbleibt aufgrund der bestehenden Organschaft. Der Ausweis erfolgt bei der Organträgerin.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2018
TEUR
31.12.2017
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.791 7.476
davon Ford. ggü. Ver. Unternehmen 1.915 1.842
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.470 2.068
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 19 36
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 19 19
  9.280 9.580

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen wie im Vorjahr Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegenüber verbunden Unternehmen umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 1.155.455,06 (Vj. EUR 28.673,41).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche und Sondervergütungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeiten Spiegel im Einzelnen dargestellt.

31.12.2018
Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre gesamt
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (davon 4.633T€ ggü. Verb. Unternehmen) 5.366 0 0 5.366
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 663 0 1.345 2.008
3. Sonstige Verbindlichkeiten 35 0 0 35
-davon aus Steuern 34 0 0 34
-davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0
31.12.2017
Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre gesamt
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (davon 4.633T€ ggü. Verb. Unternehmen) 4.114 0 0 4.114
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 118 0 1.598 1.716
3. Sonstige Verbindlichkeiten 126 0 0 126
-davon aus Steuern 19 0 0 19
-davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen sowie einem Darlehen in Höhe von EUR 1.345.220,23 gegenüber RINA International B.V. /Rotterdam (Vj. EUR 1.598.498,34).

Sicherheiten bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

In Höhe von TEUR 452 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u.a. folgende Sachverhalte:

Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 452 TEUR

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 01.01.2019 und 31.12.2022.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Erträge aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 715 (Vj TEUR 375). Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind mit TEUR 587 (Vj TEUR 591) enthalten.

KAPITALFLUSSRECHNUNG (indirekt) vom 01.01.2018 bis 31.12.2018 TEUR
Jahresüberschuss 0
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 24
+ Zunahme der Rückstellungen 10
- Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -315
+ Abnahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 600
+ Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.252
+ Zunahme anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 454
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.025
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -4
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -4
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -253
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -253
  TEUR
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe der Cashflows) 1.768
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 895
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.663
Veränderung 1.768

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Die Geschäftsführerin im Geschäftsjahr war Frau Angela Jackson, Kauffrau, Mönchengladbach. Die Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB wird in Anspruch genommen.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Verwaltung 29

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den IFRS-Konzernabschluss der RINA S.p.A./ Genua einbezogen. Dieser wird im Italy Companies Registry veröffentlicht.

Gewinnverwendung

Mit der NDE Global Technical Services GmbH, Mönchengladbach, als herrschendem Unternehmen ist am 11. November 2008 mit Wirkung zum 01. Januar 2009 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen worden. Gemäß dem bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wird der Jahresüberschuss an die NDE Global Technical Services GmbH abgeführt und ein Jahresfehlbetrag übernommen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es ergaben sich nach dem Bilanzstichtag keine Ereignisse mit einer rückwirkenden Auswirkung auf den Jahresabschluss.

 

Mönchengladbach, 08.04.2019

gez. Angela Jackson, Geschäftsführerin

NDE Technical Services GmbH, Mönchengladbach

Anlagenspiegel 2018

Anschaffungskosten
01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9,738.88 0.00 0.00 9,738.88
II. Betriebs- und Geschäftsausstattung        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 259,457.17 4,167.63 0.00 263,624.80
  269,196.05 4,167.63 0.00 273,363.68
Kumulierte-Abschreibung
01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9,483.88 93.00 0.00 9,576.88
II. Betriebs- und Geschäftsausstattung        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 135,161.17 23,805.63 0.00 158,966.80
  144,645.05 23,898.63 0.00 168,543.68
Buchwerte
01.01.2018
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 162.00 255.00
II. Betriebs- und Geschäftsausstattung    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 104,658.00 124,296.00
  104,820.00 124,551.00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08.04.2019 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die NDE Technical Services GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NDE Technical Services GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NDE Technical Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018 und

· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden, handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mönchengladbach, 08. April 2019

Kniebaum Bocks GmbH
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