Silikal International GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sören Pieper seit 13.10.2021 | Prokura |
Dirk Brück seit 4.11.2019 | Prokura |
Henning Simon seit 4.10.2019 | Geschäftsführer |
Hubert Reinhold - genannt Hubert - Weimann seit 2.2.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 42.90% | |
| 42.90% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Silikal GmbHMainhausenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen 1.1 Geschäftsmodell Im Mittelpunkt der Geschäftsaktivitäten der Silikal GmbH stehen die Entwicklung und Vermarktung von Reaktionsharzen und Polymerbeton für Industrieböden, Gewerbebauten, Ingenieurbau und Infrastrukturen. Die Vermarktung dieser Produkte und Systeme findet sowohl national wie international über Vertretungen sowie Fachverlegebetriebe des Handwerks, Bau- und Bautenschutzunternehmen und über Mittler, wie zum Beispiel Ingenieure, Planer und Architekten statt. Die Silikal-Produktpalette wird in fast allen Bereichen sowohl im Investitionssektor als auch im Reparatur- und Instandhaltungsgeschäft eingesetzt. 1.2 Ziele und Strategien Silikal hat 2023 wie auch schon in den Vorjahren das Vertriebsnetz weiter ausgebaut und zusätzlich qualitativ verbessert. Dadurch wird die Umsatzverteilung insgesamt breiter und die Abhängigkeit von Großkunden weiter reduziert. Die Umsatzverteilung ist heute deutlich günstiger als noch vor wenigen Jahren. Silikal setzt nach wie vor auf enge Kundenbindung und intensive persönliche Präsenz in den Zielmärkten. Die Vorteile der Produktqualität, die seit 2010 bei der Silikal Industries GmbH in Mainhausen durch langjährig beschäftigte, gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter gefertigt wird, sind eins der Zugpferde im internationalen Marketing (Made in Germany). Zudem partizipiert die Silikal von der hervorragenden Infrastruktur der BRD und den logistischen Vorteilen des Standortes Deutschland speziell im Rhein-Main-Gebiet. Des Weiteren ist das Unternehmen in Deutschland gut mit Hochschulen vernetzt, um Nachwuchskräfte anzuwerben, aber auch, um Forschungsprojekte durchzuführen. Die Produktpalette wird ständig weiter entwickelt, um den technischen Innovationszyklen in der Branche auch im Verhältnis mit den Kunden gerecht zu werden. Die ständig weiter entwickelten Produkte sind für Silikal ein maßgeblicher Wettbewerbsvorteil, der zum Erfolg der letzten Jahre beigetragen hat. Auch im kommenden Jahr wird permanent weiter optimiert. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Berichtsjahr 2023 nahm das gesamtwirtschaftliche Wachstum in Deutschland leicht ab. Gründe liegen vor allem in der früheren Abhängigkeit von russischen Energielieferungen und der dadurch entstandenen Belastung des Industriestandortes Deutschland. Gleichlautend mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung verzeichnete das deutsche Bauhauptgewerbe preisbereinigt abermals einen Umsatzrückgang. Der Wohnungsbau reduzierte sich noch deutlicher als der Wirtschaftsbau. Gestiegene Zinsen, Preissteigerungen von Baumaterial- und Baumaterialien spielen weiterhin eine tragende Rolle bei dieser Entwicklung. 2.2 Ertragslage Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich die Gesamtumsatzhöhe in 2023 um 1,7%. Die Umsätze im Inland erhöhten sich um 5,5% und in der EU sanken sie um 20,9%. Der Umsatz der Nicht-EU-Länder, dem sonstigen Ausland, erhöhte sich leicht um 0,2%. Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um 366 TEURO gestiegen. 2.3 Finanzlage Das Finanzmanagement der Silikal ist darauf ausgerichtet, den Bedarf an Kapital so zu befriedigen, dass Fälligkeitsrisiken, Bewertungen der Kreditgeber und Kosten für das eingesetzte Kapital in einem angemessenen Verhältnis stehen. Zielsetzung des Ganzen ist es, Eigenkapital in ausreichender Höhe vorzuhalten, um die Silikal risikostabiler zu machen. Die Eigenkapitalquote lag zum Bilanzstichtag bei 11,0 %. Das Investitionsverhalten beschränkte sich auch in diesem Geschäftsjahr im Bereich der Sachanlagen auf klassische Ersatzinvestitionen. 2.4 Vermögenslage Die Vermögenslage der Silikal stellte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie auch im Vorjahr solide dar. Die Bilanzsumme wurde auf 26.399 TEURO (Vorjahr 22.714 TEURO) erhöht. Der Buchwert des Anlagevermögens betrug zum Bilanzstichtag 518 TEURO (Vorjahr 635 TEURO). Das Umlaufvermögen erhöhte sich stichtagsbezogen auf 25.788 TEURO. Das Eigenkapital beläuft sich weiterhin auf 2.895 TEURO. Die sonstigen Rückstellungen betragen aufgrund Inanspruchnahme bzw. neu bewerteter Risiken zum Bilanzstichtag 2.700 TEURO (Vorjahr 4.134 TEURO). Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten haben sich zum Bilanzstichtag reduziert. 3. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Geschäftsjahr bis zu Aufstellung des Lageberichtes haben sich nicht ergeben. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1 Prognosebericht Für das Jahr 2024 hängt die Umsatzentwicklung weiterhin sehr stark von der Wirtschaftsentwicklung ab, insbesondere am Standort Deutschland, aber natürlich auch von den Entwicklungen in der Ukraine und weiteren Unruheherden. Auch die ungewisse Rohstoffversorgung (insbesondere durch längere Transportwege und geringere Produktionsmengen) spielen eine bedeutende Rolle. Es bleibt weiterhin ein wichtiges Ziel, die bestehenden Niederlassungen nachhaltig zum Erfolg zu führen, die Märkte weiter intensiv zu bearbeiten, bestehende, gut funktionierende Partnerschaften zu festigen und auszubauen. Die Optimierung der bisherigen Produkte und Entwicklung neuer Produkte spielt in den Aktivitäten des Unternehmens nach wie vor eine große Rolle. Auch der Bereich Abdichtungstechnik und Straßenmarkierung wird weiterhin sukzessive ausgeweitet. Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit den in diesem Bereich gewonnenen Kunden weiter zu intensivieren und neue Kunden zu akquirieren. Die Silikal rechnet auch für das Jahr 2024 mit einer konstanten Umsatzentwicklung und einem zufriedenstellenden Ergebnis. 4.2 Chancenbericht Wesentliche Chancen für die weitere Unternehmensentwicklung bestehen im Bereich des Exportes. Durch eine verbesserte Marktdurchdringung einerseits und die Bearbeitung neuer Märkte andererseits sind hier weitere Zuwachsraten zu erzielen. Auch durch die sukzessive Erweiterung des Produktsortiments sind, auch im Vergleich zum Wettbewerb, weitere Wachstumschancen zu realisieren. 4.3 Risikobericht Silikal ist als Technologieunternehmen der chemischen Branche einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Für kleinere mittelständische Unternehmen wie Silikal ist es nicht möglich, übergreifende Fundamentalrisiken zu beeinflussen oder zu beherrschen. Des Weiteren sieht Silikal das Risikomanagement als unternehmerische Aufgabe, die darin besteht, Risiken einerseits kontrolliert einzugehen und andererseits Chancen zu nutzen. Aufgabe des Managements und des verantwortlichen Teams ist es daher, die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Faktoren im Sinne des Unternehmens permanent zu optimieren. 4.3.1 Risikomanagementsystem Kernpunkt der internen Überwachung ist eine sinnvolle, durchlässige Funktionstrennung. Diese wird durch die Organisationsstruktur und Prozesse sichergestellt. Hier ist zum einen sowohl eine sinnvolle Alters- wie auch Qualifikationsstruktur zu sehen, so dass gleichzeitig auch Kontroll- wie Vertretungsfunktionen bei hoher Flexibilität gegeben sind. Das Sicherheitskonzept der Silikal ist aufwendig und wird ständig verfeinert. Hier wird die Silikal auch von externen Kräften unterstützt. Strategisches, operatives und funktionales Controlling wird in allen Unternehmensbereichen betrieben. Die Grundlage bilden regelmäßige Strategieüberprüfungen. Daraus resultiert eine systematische Formulierung lang- und kurzfristiger Geschäftsziele. Im Rahmen von SOLL-/IST-Vergleichen werden auf allen Führungsebenen die Ziele permanent überprüft, Steuerungsmaßnahmen vereinbart und deren Wirksamkeit verfolgt. Informationen über zukünftige Entwicklungen werden über regelmäßige Besprechungen, Berichte und Protokolle im Unternehmen über alle Ebenen ausgetauscht und an geeigneter Stelle beurteilt. So wird sichergestellt, dass interne und externe Informationen zeitnah auf Risikorelevanz untersucht werden und die Ergebnisse in unternehmensübergreifendes Handeln umgesetzt werden. 4.3.2 Risiken Alle heute erkannten Risiken, gewichtet mit ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit, sind mit kompensierenden Maßnahmen unterlegt und führten auch im Berichtsjahr zu keiner erkennbaren Existenzgefährdung des Unternehmens. Zusätzliche Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeitig nicht erkennbar. Abschließend ist festzustellen, dass sich das Risikomanagement, insbesondere die Frühwarnsysteme, verbunden mit einem schnellen, effizienten Controlling bewährt haben. Umfeldrisiken Die Wettbewerbsintensität auf den Märkten der Reaktionsharze und Polymerbetone war im abgelaufenen Jahr unverändert hoch. Die bei der Silikal in den Vorjahren getätigten und auch für 2024 geplanten Aufwendungen in Forschung und Entwicklung, Vertrieb, Kostenreduzierung und Qualitätssteigerungen tragen dieser Tatsache Rechnung. Die Silikal ist hier gut aufgestellt, da sie - wie auch in den Vorjahren - zu einer nachhaltigen Verstärkung ihres Vertriebsnetzes weltweit beigetragen hat und dies auch in 2024 weiter ausbauen wird. Ein möglichst weltweiter Vertrieb bedeutet Risikostreuung hinsichtlich regionaler Marktschwankungen. Ferner wird die Silikal, wie auch in den vergangenen Jahren geschehen, unabhängiger von einzelnen Großkunden werden, die Kundenstruktur dadurch insgesamt verbessern und so diese Risiken sinnvoll minimieren. Operative Risiken Die Marke "Silikal" ist in den bearbeiteten Ländern und Branchen mittlerweile fest etabliert. Unabhängig davon wird durch die weitere Intensivierung von Marketingmaßnahmen auch die Verbindung zu den direkten Kunden wie auch zu Mittlern und Endverbrauchern penetriert und verstärkt. Hier gilt es, wie in den Vorjahren, effizient Kundenwünsche zu erfassen und profitable Bereiche zu erschließen. Bewertungsrisiken Bewertungsrisiken werden durch entsprechende Kalkulationsaufschläge berücksichtigt. Devisentermingeschäfte wurden nicht abgeschlossen und "offene" Termingeschäfte bzw. Optionsgeschäfte zum 31.12.2023 bestanden nicht. Finanzrisiken Ziel ist es, durch ein angemessenes Eigenkapital in der Lage zu sein, auch unerwarteten Unternehmens- und Marktentwicklungen ohne Schwierigkeiten zu begegnen und gleichzeitig Chancen im Markt zu nutzen, sowohl zur Etablierung neuer Produkte, neuer Märkte und neuer Aktivitäten. Ein transparentes, monatliches Reporting und eine stabile Bilanzstruktur tragen zusätzlich dazu bei, Finanzierungsrisiken zu begrenzen. Dies wird unterstützt durch ein Früherkennungssystem in Form einer rollierenden Umsatz- und Finanzplanung über alle Geschäftsbereiche sowie eines umfassenden Kennzahlensystems. Unsere Bankinstitute sind in ein Partnerkonzept für Lieferanten und Dienstleister eingebunden. Sie unterliegen entsprechenden Auswahlkriterien, Beurteilungen und permanenten Überprüfungen auf Partner- und Leistungsfähigkeit. Dadurch wird das Risiko von kurzfristigen Fälligstellungen gerade durch solche Institute, die häufigen strategischen Änderungen unterworfen werden, vermindert. Durch intensive Kommunikation und professionelle Information bindet Silikal ihre Bankpartner permanent in die Aktivitäten ein und schafft Transparenz und Verständnis für das aktuelle Geschäft. Rechtsrisiken Aus Sicht der Gesellschaft wurde in ausreichendem Maße den anstehenden Rechtsrisiken Rechnung getragen.
Mainhausen, 31. März 2024 / 23. November 2024 Silikal GmbH Hubert Weimann, Geschäftsführer Henning Simon, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemein Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches §§ 242 ff. erstellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Offenbach am Main unter der Nummer HRB 23067 eingetragen und hat ihren Sitz in Mainhausen. B. Bilanz 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanz wurde entsprechend dem in § 266 HGB vorgegebenen Gliederungsschema aufgestellt. Die Ausübung von Bilanzierungswahlrechten und die angewandten Bewertungsmethoden werden nachfolgend bei den einzelnen Bilanzpositionen dargestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Soweit Abweichungen bestehen, sind sie und ihr Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei der jeweiligen Bilanzposition erläutert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. 2. Anlagevermögen a) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 800,00 (netto) im Einzelfall werden sofort abgeschrieben. b) Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen war, angesetzt. Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist im Anschluss an den Anhang (Anlage A) dargestellt. 3. Umlaufvermögen a) Vorräte Die Vorräte sind zu Einstandspreisen bzw. niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Abschlussstichtag bewertet. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt, wobei auf Lieferforderungen notwendige Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen vorgenommen wurden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen am Abschlussstichtag nicht. 4. Wertpapiere Die Bewertung der Wertpapiere erfolgt zum Stichtagskurs oder den niedrigeren Anschaffungskosten. 5. Eigenkapital
Das Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von € 7.179.834,97 wird gemäß Gewinnabführungsvertrag vom 11. Dezember 2019 an die Vidal Feinkost GmbH abgeführt. Im abgeführten Ergebnis sind ausschüttungsgesperrte, aber nicht abführungsgesperrte Beträge gem. § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von € 11.232,00 enthalten. 6. Rückstellungen a) Pensionsrückstellungen Der Bildung von Rückstellungen für Pensionen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. K. Heubeck zugrunde. Hierbei wird ein Rententrend von 1,5 % sowie ein Rechnungszinsfuß (10-Jahres-Durchschnitt) von 1,83 % berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag zum 7-Jahres-Durchschnitt beträgt € 11.232,00. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von € 1.111.569,92 mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen in Höhe von € 1.711.345,00 verrechnet. Die Erträge aus der Rückdeckungsversicherung wurden entsprechend mit den Aufwendungen aus der Pensionsrückstellung verrechnet. b) Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen decken alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken ab. Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Verbindlichkeiten haben in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Außer üblichen Eigentumsvorbehalten bestehen keine weiteren Sicherungsabreden. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind € 19.504.764,85 (Vorjahr: € 14.308.523,54) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten. C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend den Vorschriften gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 2. Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen In den "Sonstige betriebliche Erträge" sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 64.371,41 (Vorjahr: T€ 206) enthalten. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung unter den "Sonstige betriebliche Aufwendungen" betragen € 414.489,36 (Vorjahr: T€ 132). D. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
2. Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von 20 % und mehr besteht Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB. 3. Mitglieder der Geschäftsführung
4. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB. E. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB setzen sich wie folgt zusammen:
Mainhausen, 29. März 2024 / 26. November 2024 Silikal GmbH Hubert Weimann Henning Simon
Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr 2023An die Silikal GmbH, Mainhausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Silikal GmbH, Mainhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Silikal GmbH, Mainhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Koblenz, 26. November 2024 ETL-Heimfarth
& Kollegen GmbH
Sandro Minafra, Wirtschaftsprüfer Helmut Heimfarth, Wirtschaftsprüfer Weitere AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 26. November 2024 festgestellt. |
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