Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 23067
Vorher
Silikal Verwaltungsgesellschaft mbH
Eingetragen
13.1.2003
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Gegenstand
Produktion, Herstellung und Vertrieb von Kunststoffen aller Art, Handel mit Spezialbaustoffen und die Durchführung aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sören Pieper
seit 13.10.2021
Prokura
Dirk Brück
seit 4.11.2019
Prokura
Henning Simon
seit 4.10.2019
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
42.90%
42.90%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Vidal Feinkost GmbH
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Silikal GmbH

Mainhausen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen

1.1 Geschäftsmodell

Im Mittelpunkt der Geschäftsaktivitäten der Silikal GmbH stehen die Entwicklung und Vermarktung von Reaktionsharzen und Polymerbeton für Industrieböden, Gewerbebauten, Ingenieurbau und Infrastrukturen.

Die Vermarktung dieser Produkte und Systeme findet sowohl national wie international über Vertretungen sowie Fachverlegebetriebe des Handwerks, Bau- und Bautenschutzunternehmen und über Mittler, wie zum Beispiel Ingenieure, Planer und Architekten statt. Die Silikal-Produktpalette wird in fast allen Bereichen sowohl im Investitionssektor als auch im Reparatur- und Instandhaltungsgeschäft eingesetzt.

1.2 Ziele und Strategien

Silikal hat 2023 wie auch schon in den Vorjahren das Vertriebsnetz weiter ausgebaut und zusätzlich qualitativ verbessert. Dadurch wird die Umsatzverteilung insgesamt breiter und die Abhängigkeit von Großkunden weiter reduziert. Die Umsatzverteilung ist heute deutlich günstiger als noch vor wenigen Jahren.

Silikal setzt nach wie vor auf enge Kundenbindung und intensive persönliche Präsenz in den Zielmärkten.

Die Vorteile der Produktqualität, die seit 2010 bei der Silikal Industries GmbH in Mainhausen durch langjährig beschäftigte, gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter gefertigt wird, sind eins der Zugpferde im internationalen Marketing (Made in Germany). Zudem partizipiert die Silikal von der hervorragenden Infrastruktur der BRD und den logistischen Vorteilen des Standortes Deutschland speziell im Rhein-Main-Gebiet.

Des Weiteren ist das Unternehmen in Deutschland gut mit Hochschulen vernetzt, um Nachwuchskräfte anzuwerben, aber auch, um Forschungsprojekte durchzuführen.

Die Produktpalette wird ständig weiter entwickelt, um den technischen Innovationszyklen in der Branche auch im Verhältnis mit den Kunden gerecht zu werden. Die ständig weiter entwickelten Produkte sind für Silikal ein maßgeblicher Wettbewerbsvorteil, der zum Erfolg der letzten Jahre beigetragen hat. Auch im kommenden Jahr wird permanent weiter optimiert.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Berichtsjahr 2023 nahm das gesamtwirtschaftliche Wachstum in Deutschland leicht ab. Gründe liegen vor allem in der früheren Abhängigkeit von russischen Energielieferungen und der dadurch entstandenen Belastung des Industriestandortes Deutschland.

Gleichlautend mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung verzeichnete das deutsche Bauhauptgewerbe preisbereinigt abermals einen Umsatzrückgang. Der Wohnungsbau reduzierte sich noch deutlicher als der Wirtschaftsbau. Gestiegene Zinsen, Preissteigerungen von Baumaterial- und Baumaterialien spielen weiterhin eine tragende Rolle bei dieser Entwicklung.

2.2 Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich die Gesamtumsatzhöhe in 2023 um 1,7%. Die Umsätze im Inland erhöhten sich um 5,5% und in der EU sanken sie um 20,9%. Der Umsatz der Nicht-EU-Länder, dem sonstigen Ausland, erhöhte sich leicht um 0,2%.

Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um 366 TEURO gestiegen.

2.3 Finanzlage

Das Finanzmanagement der Silikal ist darauf ausgerichtet, den Bedarf an Kapital so zu befriedigen, dass Fälligkeitsrisiken, Bewertungen der Kreditgeber und Kosten für das eingesetzte Kapital in einem angemessenen Verhältnis stehen. Zielsetzung des Ganzen ist es, Eigenkapital in ausreichender Höhe vorzuhalten, um die Silikal risikostabiler zu machen. Die Eigenkapitalquote lag zum Bilanzstichtag bei 11,0 %.

Das Investitionsverhalten beschränkte sich auch in diesem Geschäftsjahr im Bereich der Sachanlagen auf klassische Ersatzinvestitionen.

2.4 Vermögenslage

Die Vermögenslage der Silikal stellte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie auch im Vorjahr solide dar. Die Bilanzsumme wurde auf 26.399 TEURO (Vorjahr 22.714 TEURO) erhöht.

Der Buchwert des Anlagevermögens betrug zum Bilanzstichtag 518 TEURO (Vorjahr 635 TEURO).

Das Umlaufvermögen erhöhte sich stichtagsbezogen auf 25.788 TEURO.

Das Eigenkapital beläuft sich weiterhin auf 2.895 TEURO. Die sonstigen Rückstellungen betragen aufgrund Inanspruchnahme bzw. neu bewerteter Risiken zum Bilanzstichtag 2.700 TEURO (Vorjahr 4.134 TEURO). Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten haben sich zum Bilanzstichtag reduziert.

3. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Geschäftsjahr bis zu Aufstellung des Lageberichtes haben sich nicht ergeben.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

4.1 Prognosebericht

Für das Jahr 2024 hängt die Umsatzentwicklung weiterhin sehr stark von der Wirtschaftsentwicklung ab, insbesondere am Standort Deutschland, aber natürlich auch von den Entwicklungen in der Ukraine und weiteren Unruheherden. Auch die ungewisse Rohstoffversorgung (insbesondere durch längere Transportwege und geringere Produktionsmengen) spielen eine bedeutende Rolle.

Es bleibt weiterhin ein wichtiges Ziel, die bestehenden Niederlassungen nachhaltig zum Erfolg zu führen, die Märkte weiter intensiv zu bearbeiten, bestehende, gut funktionierende Partnerschaften zu festigen und auszubauen.

Die Optimierung der bisherigen Produkte und Entwicklung neuer Produkte spielt in den Aktivitäten des Unternehmens nach wie vor eine große Rolle. Auch der Bereich Abdichtungstechnik und Straßenmarkierung wird weiterhin sukzessive ausgeweitet. Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit den in diesem Bereich gewonnenen Kunden weiter zu intensivieren und neue Kunden zu akquirieren.

Die Silikal rechnet auch für das Jahr 2024 mit einer konstanten Umsatzentwicklung und einem zufriedenstellenden Ergebnis.

4.2 Chancenbericht

Wesentliche Chancen für die weitere Unternehmensentwicklung bestehen im Bereich des Exportes. Durch eine verbesserte Marktdurchdringung einerseits und die Bearbeitung neuer Märkte andererseits sind hier weitere Zuwachsraten zu erzielen. Auch durch die sukzessive Erweiterung des Produktsortiments sind, auch im Vergleich zum Wettbewerb, weitere Wachstumschancen zu realisieren.

4.3 Risikobericht

Silikal ist als Technologieunternehmen der chemischen Branche einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Für kleinere mittelständische Unternehmen wie Silikal ist es nicht möglich, übergreifende Fundamentalrisiken zu beeinflussen oder zu beherrschen.

Des Weiteren sieht Silikal das Risikomanagement als unternehmerische Aufgabe, die darin besteht, Risiken einerseits kontrolliert einzugehen und andererseits Chancen zu nutzen. Aufgabe des Managements und des verantwortlichen Teams ist es daher, die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Faktoren im Sinne des Unternehmens permanent zu optimieren.

4.3.1 Risikomanagementsystem

Kernpunkt der internen Überwachung ist eine sinnvolle, durchlässige Funktionstrennung. Diese wird durch die Organisationsstruktur und Prozesse sichergestellt. Hier ist zum einen sowohl eine sinnvolle Alters- wie auch Qualifikationsstruktur zu sehen, so dass gleichzeitig auch Kontroll- wie Vertretungsfunktionen bei hoher Flexibilität gegeben sind.

Das Sicherheitskonzept der Silikal ist aufwendig und wird ständig verfeinert. Hier wird die Silikal auch von externen Kräften unterstützt.

Strategisches, operatives und funktionales Controlling wird in allen Unternehmensbereichen betrieben. Die Grundlage bilden regelmäßige Strategieüberprüfungen. Daraus resultiert eine systematische Formulierung lang- und kurzfristiger Geschäftsziele. Im Rahmen von SOLL-/IST-Vergleichen werden auf allen Führungsebenen die Ziele permanent überprüft, Steuerungsmaßnahmen vereinbart und deren Wirksamkeit verfolgt.

Informationen über zukünftige Entwicklungen werden über regelmäßige Besprechungen, Berichte und Protokolle im Unternehmen über alle Ebenen ausgetauscht und an geeigneter Stelle beurteilt.

So wird sichergestellt, dass interne und externe Informationen zeitnah auf Risikorelevanz untersucht werden und die Ergebnisse in unternehmensübergreifendes Handeln umgesetzt werden.

4.3.2 Risiken

Alle heute erkannten Risiken, gewichtet mit ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit, sind mit kompensierenden Maßnahmen unterlegt und führten auch im Berichtsjahr zu keiner erkennbaren Existenzgefährdung des Unternehmens. Zusätzliche Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeitig nicht erkennbar.

Abschließend ist festzustellen, dass sich das Risikomanagement, insbesondere die Frühwarnsysteme, verbunden mit einem schnellen, effizienten Controlling bewährt haben.

Umfeldrisiken

Die Wettbewerbsintensität auf den Märkten der Reaktionsharze und Polymerbetone war im abgelaufenen Jahr unverändert hoch. Die bei der Silikal in den Vorjahren getätigten und auch für 2024 geplanten Aufwendungen in Forschung und Entwicklung, Vertrieb, Kostenreduzierung und Qualitätssteigerungen tragen dieser Tatsache Rechnung.

Die Silikal ist hier gut aufgestellt, da sie - wie auch in den Vorjahren - zu einer nachhaltigen Verstärkung ihres Vertriebsnetzes weltweit beigetragen hat und dies auch in 2024 weiter ausbauen wird. Ein möglichst weltweiter Vertrieb bedeutet Risikostreuung hinsichtlich regionaler Marktschwankungen.

Ferner wird die Silikal, wie auch in den vergangenen Jahren geschehen, unabhängiger von einzelnen Großkunden werden, die Kundenstruktur dadurch insgesamt verbessern und so diese Risiken sinnvoll minimieren.

Operative Risiken

Die Marke "Silikal" ist in den bearbeiteten Ländern und Branchen mittlerweile fest etabliert. Unabhängig davon wird durch die weitere Intensivierung von Marketingmaßnahmen auch die Verbindung zu den direkten Kunden wie auch zu Mittlern und Endverbrauchern penetriert und verstärkt.

Hier gilt es, wie in den Vorjahren, effizient Kundenwünsche zu erfassen und profitable Bereiche zu erschließen.

Bewertungsrisiken

Bewertungsrisiken werden durch entsprechende Kalkulationsaufschläge berücksichtigt. Devisentermingeschäfte wurden nicht abgeschlossen und "offene" Termingeschäfte bzw. Optionsgeschäfte zum 31.12.2023 bestanden nicht.

Finanzrisiken

Ziel ist es, durch ein angemessenes Eigenkapital in der Lage zu sein, auch unerwarteten Unternehmens- und Marktentwicklungen ohne Schwierigkeiten zu begegnen und gleichzeitig Chancen im Markt zu nutzen, sowohl zur Etablierung neuer Produkte, neuer Märkte und neuer Aktivitäten.

Ein transparentes, monatliches Reporting und eine stabile Bilanzstruktur tragen zusätzlich dazu bei, Finanzierungsrisiken zu begrenzen. Dies wird unterstützt durch ein Früherkennungssystem in Form einer rollierenden Umsatz- und Finanzplanung über alle Geschäftsbereiche sowie eines umfassenden Kennzahlensystems.

Unsere Bankinstitute sind in ein Partnerkonzept für Lieferanten und Dienstleister eingebunden. Sie unterliegen entsprechenden Auswahlkriterien, Beurteilungen und permanenten Überprüfungen auf Partner- und Leistungsfähigkeit. Dadurch wird das Risiko von kurzfristigen Fälligstellungen gerade durch solche Institute, die häufigen strategischen Änderungen unterworfen werden, vermindert.

Durch intensive Kommunikation und professionelle Information bindet Silikal ihre Bankpartner permanent in die Aktivitäten ein und schafft Transparenz und Verständnis für das aktuelle Geschäft.

Rechtsrisiken

Aus Sicht der Gesellschaft wurde in ausreichendem Maße den anstehenden Rechtsrisiken Rechnung getragen.

 

Mainhausen, 31. März 2024 / 23. November 2024

Silikal GmbH

Hubert Weimann, Geschäftsführer

Henning Simon, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN 518.033,92 634.946,85
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.462,50 18.869,00
II. Sachanlagen 329.988,35 407.058,85
III. Finanzanlagen 178.583,07 209.019,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 25.788.249,94 22.021.667,44
I. Vorräte 1.406.769,59 1.468.084,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.468.249,54 5.613.075,90
- davon gegen verbundene Unternehmen: € 2.336.106,34 (Vorjahr: € 2.650.230,18)
- davon gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: € 330.409,09 (Vorjahr: € 315,72)
III. Wertpapiere 2.400.254,88 2.134.990,06
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 15.512.975,93 12.805.517,10
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 92.956,00 57.046,00
26.399.239,86 22.713.660,29

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 2.895.478,81 2.895.478,81
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 2.395.478,81 2.395.478,81
B. RÜCKSTELLUNGEN 3.299.675,08 4.790.902,18
C. VERBINDLICHKEITEN 20.204.085,97 15.027.279,30
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: € 19.600.459,89 (Vorjahr: € 14.382.401,47)
- davon aus Steuern: € 47.229,27 (Vorjahr: € 57.490,42)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 3.718,29 (Vorjahr: € 3.315,79)
26.399.239,86 22.713.660,29

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 15.837.950,14 11.816.565,87
2. Personalaufwand 2.429.015,80 2.063.293,26
a) Löhne und Gehälter 2.115.534,85 1.820.381,32
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 313.480,95 242.911,94
- davon für Altersversorgung: € -79.638,67 (Vorjahr: € -55.837,81)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 149.213,53 144.597,39
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.869.063,15 6.920.002,87
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 61.995,75 49.134,76
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 358.664,01 63.365,78
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 88.202,01 (Vorjahr: € 53.487,22)
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 111.388,24 130.808,32
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 517.227,21 286.154,67
- davon an verbundene Unternehmen: € 484.055,65 (Vorjahr: € 247.231,28)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 8.220,58
10. Ergebnis nach Steuern 7.182.701,97 2.375.989,32
11. Sonstige Steuern 2.867,00 3.790,26
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 7.179.834,97 2.372.199,06
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemein

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches §§ 242 ff. erstellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gesellschaft ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Offenbach am Main unter der Nummer HRB 23067 eingetragen und hat ihren Sitz in Mainhausen.

B. Bilanz

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanz wurde entsprechend dem in § 266 HGB vorgegebenen Gliederungsschema aufgestellt. Die Ausübung von Bilanzierungswahlrechten und die angewandten Bewertungsmethoden werden nachfolgend bei den einzelnen Bilanzpositionen dargestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Soweit Abweichungen bestehen, sind sie und ihr Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei der jeweiligen Bilanzposition erläutert.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

2. Anlagevermögen

a) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 800,00 (netto) im Einzelfall werden sofort abgeschrieben.

b) Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen war, angesetzt.

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist im Anschluss an den Anhang (Anlage A) dargestellt.

3. Umlaufvermögen

a) Vorräte

Die Vorräte sind zu Einstandspreisen bzw. niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Abschlussstichtag bewertet.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt, wobei auf Lieferforderungen notwendige Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen vorgenommen wurden.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen am Abschlussstichtag nicht.

4. Wertpapiere

Die Bewertung der Wertpapiere erfolgt zum Stichtagskurs oder den niedrigeren Anschaffungskosten.

5. Eigenkapital

Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 setzt sich wie folgt zusammen:
Gezeichnetes Kapital 500.000,00
Gewinnvortrag 31.12.2023 2.395.478,81
2.895.478,81

Das Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von € 7.179.834,97 wird gemäß Gewinnabführungsvertrag vom 11. Dezember 2019 an die Vidal Feinkost GmbH abgeführt. Im abgeführten Ergebnis sind ausschüttungsgesperrte, aber nicht abführungsgesperrte Beträge gem. § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von € 11.232,00 enthalten.

6. Rückstellungen

a) Pensionsrückstellungen

Der Bildung von Rückstellungen für Pensionen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. K. Heubeck zugrunde. Hierbei wird ein Rententrend von 1,5 % sowie ein Rechnungszinsfuß (10-Jahres-Durchschnitt) von 1,83 % berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag zum 7-Jahres-Durchschnitt beträgt € 11.232,00.

Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von € 1.111.569,92 mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen in Höhe von € 1.711.345,00 verrechnet. Die Erträge aus der Rückdeckungsversicherung wurden entsprechend mit den Aufwendungen aus der Pensionsrückstellung verrechnet.

b) Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen decken alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken ab. Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Verbindlichkeiten haben in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Außer üblichen Eigentumsvorbehalten bestehen keine weiteren Sicherungsabreden.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind € 19.504.764,85 (Vorjahr: € 14.308.523,54) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten.

C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend den Vorschriften gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

2. Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen

In den "Sonstige betriebliche Erträge" sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 64.371,41 (Vorjahr: T€ 206) enthalten. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung unter den "Sonstige betriebliche Aufwendungen" betragen € 414.489,36 (Vorjahr: T€ 132).

D. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Arbeitnehmergruppen 2023 2022
Angestellte 30 26
davon Teilzeit (3) (3)
Arbeiter 1 1
31 27

2. Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von 20 % und mehr besteht

Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB.

3. Mitglieder der Geschäftsführung

Nachname Vorname Beruf Vertretungsberechtigung
Weimann Hubert Industriemeister einzelvertretungsberechtigt
Simon Henning Dipl.-Betrw. (FH) einzelvertretungsberechtigt

4. Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB.

E. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB setzen sich wie folgt zusammen:

bis 1 Jahr
T€
zwischen 2 und 5 Jahren
T€
Leasing Pkw 29 21
pro Jahr Laufzeit
Mietvertrag Silikal Invest GmbH & Co. KG 223 unbefristet
Mietvertrag Büro Molsberg 46 unbefristet
Mietvertrag Lager 16 unbefristet
285

 

Mainhausen, 29. März 2024 / 26. November 2024

Silikal GmbH

Hubert Weimann

Henning Simon

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 86.072,00 0,00 0,00 86.072,00
Geschäfts- oder Firmenwert 848.171,63 0,00 0,00 848.171,63
934.243,63 0,00 0,00 934.243,63
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 157.171,68 0,00 0,00 157.171,68
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.526.346,48 62.747,53 73.126,76 1.515.967,25
1.683.518,16 62.747,53 73.126,76 1.673.138,93
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 234.513,23 0,00 0,00 234.513,23
Beteiligungen 46.050,54 10.915,00 25.879,60 31.085,94
Sonstige Ausleihungen 76.746,51 0,00 10.264,99 66.481,52
357.310,28 10.915,00 36.144,59 332.080,69
2.975.072,07 73.662,53 109.271,35 2.939.463,25
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
31. Dez. 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 67.203,50 9.406,50 0,00 76.610,00
Geschäfts- oder Firmenwert 848.171,13 0,00 0,00 848.171,13
915.374,63 9.406,50 0,00 924.781,13
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 133.549,68 3.297,00 0,00 136.846,68
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.142.909,63 136.510,03 73.115,76 1.206.303,90
1.276.459,31 139.807,03 73.115,76 1.343.150,58
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 122.413,68 0,00 0,00 122.413,68
Beteiligungen 25.877,60 31.083,94 25.877,60 31.083,94
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
148.291,28 31.083,94 25.877,60 153.497,62
2.340.125,22 180.297,47 98.993,36 2.421.429,33
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
31. Dez. 2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.462,00 18.868,50
Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
9.462,50 18.869,00
II. SACHANLAGEN
Technische Anlagen und Maschinen 20.325,00 23.622,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 309.663,35 383.436,85
329.988,35 407.058,85
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 112.099,55 112.099,55
Beteiligungen 2,00 20.172,94
Sonstige Ausleihungen 66.481,52 76.746,51
178.583,07 209.019,00
518.033,92 634.946,85

Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr 2023

An die Silikal GmbH, Mainhausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Silikal GmbH, Mainhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Silikal GmbH, Mainhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

 

Koblenz, 26. November 2024

ETL-Heimfarth & Kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sandro Minafra, Wirtschaftsprüfer

Helmut Heimfarth, Wirtschaftsprüfer

Weitere Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 26. November 2024 festgestellt.

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