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SELEX Communications GmbHBacknangJahresabschluss zum 31.12.2012Bilanz
AnhangSELEX Communications GmbH, Backnang für das Geschäftsjahr 2012 A. RechnungslegungDer Jahresabschluss der SELEX Communications GmbH, Backnang, ist nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH - Gesetzes aufgestellt worden. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten
angesetzt und planmäßig über die
Nutzungsdauer abgeschrieben.
Das
Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw.
Herstellkosten, vermindert um planmäßige
Abschreibungen, angesetzt.
Die Gesellschaft wendet für bewegliche Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens überwiegend folgende Abschreibungssätze an: Technische Anlagen und Maschinen Nutzungsdauer 5 bis 10 Jahre 10 - 20 % linear Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Nutzungsdauer 3 bis 10 Jahre 10 - 33,33% linear Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu gleitenden Durchschnittspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen bewertet. Die
unfertigen Erzeugnisse und
fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten
bewertet.
Die noch nicht abgerechneten kundenspezifisch hergestellten unfertigen Erzeugnisse (Aufträge in Arbeit) werden unter der Position unfertige Erzeugnisse ausgewiesen. Für Bestandsrisiken werden angemessene Bewertungsabschläge vorgenommen und der Grundsatz der verlustfreien Bewertung beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Die Ausfallrisiken werden durch angemessene
Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden auf der Basis der "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf das Endalter 60 berechnet. Die Bewertungsannahmen und Bewertungsmethoden für die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgen entsprechend § 249 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs.1 HGB. Angewandte Rechnungslegungsstandards: HGB i.d.F. des BilMoG Angewandte
Bewertungsstandards:
Projected Unit Credit Methode (PUCM)
Die Übergangsvorschrift ermöglicht den sich durch die neuen Bewertungsvorschriften ergebenden Aufwand über einen Zeitraum von 15 Jahren zu verteilen (EGHGB Art. 67 Abs. 1 Satz 1). Zum Ansatz kommt die Mindestanpassung in Höhe von 1/15. Die Versorgungsleistungen werden den Mitarbeitern auf der Grundlage von Betriebsvereinbarungen gewährt. Die von der Gesellschaft zu leistenden jährlichen Beiträge zum Versorgungskonto (Bausteinsystem auf Kapitalbasis) wurden gemäß Betriebsvereinbarung bis 31.12.2006 zugesagt. Danach ergeben sich Erhöhungen nur noch aufgrund der Bonussumme und der Verzinsung. Einbezogen in die Versorgungsleistungen sind die Mitarbeiter, die zum Zeitpunkt des Betriebsübergangs versorgungsberechtigt waren. Die übrigen Rückstellungen werden zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. C. WährungsumrechnungLangfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs im Zeitpunkt der Entstehung oder mit dem ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. D. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Zugänge zum Sachanlagevermögen entfallen im Wesentlichen auf die Erweiterung der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund reduzierter Umsätze und erhaltener Zahlungen Ende 2012. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen TEUR 45 (Vj.: TEUR 35) auf Lieferungen und Leistungen. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen - wie im Vorjahr - keine. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt - unverändert zum Vorjahr - EUR 2.500.000. Im Zusammenhang mit dem nicht durch das Eigenkapital
gedeckten Fehlbetrag von TEUR 8.843 wurde von
einem mittelbaren Gesellschafter eine
Liquiditätsausstattungsgarantie und
Rangrücktritts-vereinbarung abgegeben.
Die Liquidität der Gesellschaft ist durch bestehende
Kreditlinien, die Gesellschafterfinanzierung sowie durch die
Liquiditätsausstattungsgarantie der Gesellschafterin
gewährleistet.
Rückstellungen Pensionsrückstellungen Durch das BilMoG und den dadurch einhergehenden
Auswirkungen werden die Pensionsrückstellungen zu ihren
Zeitwerten ausgewiesen.
Verbindlichkeiten Im Zusammenhang mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 8.261 TEUR (Vj.: TEUR 8.228), davon gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 0). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 7.261 TEUR (Vj.: 7.227 TEUR) entfallen auf Lieferungen und Leistungen und in Höhe von 1.000 TEUR (Vj.: TEUR 1.000) auf Finanzverbindlichkeiten. Aufgrund der durch das Jahresergebnis verursachten Reduzierung des Eigenkapitals und unter dem Gesichtspunkt der Liquiditätsbetrachtung wurde mit SELEX Communications SpA in 2012 eine Liquiditätsausstattungsgarantie mit einer Mindestlaufzeit bis zum 31. Dezember 2014 und Rangrücktrittsvereinbarung über sämtliche mit SpA bestehenden Verbindlichkeiten getroffen. Alle Verbindlichkeiten gegenüber Dritten haben - wie im Vorjahr - eine Laufzeit von weniger als einem 1 Jahr. E. HaftungsverhältnisseEs bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften in Höhe von TEUR 89 (Vj.: TEUR 89). F. Sonstige Angabena) Geschäftsführer Kurosch Balali, Dipl. Volkswirt, Managing Director von SELEX Communications GmbH, Backnang, und von VEGA Deutschland GmbH, Köln. b) Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist zu 100% Tochtergesellschaft der SELEX ES International Ltd. Basildon / UK, die wiederum Tochtergesellschaft der Finmeccanica S.p.A, Rom/Italien, ist. Der Abschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Finmeccanica S.p.A. Rom / Italien, einbezogen. Backnang, den 22. März 2013 ………………………………….. Kurosch Balali Geschäftsführer |
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