Dehoust Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Bichler seit 8.2.2023 | Geschäftsführer |
Mike Weber seit 27.2.2020 | Prokura |
Luciano Schildhorn seit 11.10.2010 | Prokura |
Wolfgang Dehoust seit 5.8.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 28.89% | |
M*** D****** | 10.56% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Dehoust Verwaltungs GmbHEigenbeteiligung | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dehoust GmbHLeimenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Wirtschaftsbericht 1. Darstellung des Unternehmens und wirtschaftliches Umfeld Die Dehoust GmbH mit Sitz in Leimen hat 3 Produktionsstandorte (Leimen, Nienburg, Heidenau) und einen Servicestandort (Eitorf). In Leimen werden auf Großblasanlagen Behälter von 500 Liter bis 4.000 Liter Volumen hergestellt. Für die Produktion von Kleinbehältern für Eigenbedarf und OEM stehen kleinere Blasanlagen, Spritzgußanlagen und eine Rohrextrusionsanlage zur Verfügung. Weiterhin werden Produkte und Anlagen für das Dezentrale Betriebswassermanagement (Regenwassernutzung, Grauwassernutzung und Trinkwassertrennstationen) hergestellt und entwickelt. Als zusätzliche Dienstleistung wird die Offline-Fluorierung angeboten. Eine Kunststoff-Schlosserei und die Produktion von zweiwandigen Behältern (Stahl und Kunststoff) runden das Angebot in Leimen ab. An den Standorten Nienburg und Heidenau werden Lagerbehälter aus Stahl und Edelstahl produziert bis über 200 m 3 Inhalt und Stückgewichten von bis zu 30 Tonnen. Die Produktion umfasst Serienprodukte wie zylindrische Lagerbehälter aus Stahl für die Lagerung von Mineralölen und anderen wassergefährdenden Flüssigkeiten nach deutschen und europäischen Normen, Pufferspeicher, Wärmetanks und Kältespeicher, Löschwasserbehälter und Regenwassernutzungsbehälter aus Stahl und kundenspezifische Behälter. Die Märkte für die Produkte sind vielfältig. Ein Kernmarkt ist der Sanitär- und Heizungsmarkt, der über den etablierten Großhandel bedient wird mit Unterstützung der Handelsvertreter. Tankstellen-Gesellschaften und die entsprechenden Anlagenbauer sowie eine große Anzahl von Industrieunternehmen werden über den technischen Verkauf betreut, genau wie die OEM-Kunden im Kunststoffbereich. Langjährige Partner im Ausland sichern den dortigen Umsatz ab. 2. Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 hat sich trotz großer Unsicherheiten gut entwickelt. Der Umsatz mit Heizöltanks und Diesel-Vorratstanks blieb auf dem relativ hohen Niveau, die Diskussion um GEG und die weiterhin bestehenden politischen Unsicherheiten animierten zu Vorratskäufen; in Q3 und Q4 zeigten sich allerdings Einbrüche bei der Nachfrage nach Dieseltanks und auch Heizölbehältern. Die Märkte für andere Anwendungen der Kunststofftanks sind weitgehend konstant. Der Umsatz an Pufferspeichern und anderen Lagerbehältern aus Stahl war steigend. Die Maßnahmen für Klimaschutz und Energie Effizienz befördern die Nachfrage nach Wärme- und Kältespeichern. 3. Lage des Unternehmens Ertragslage
Der Rohertrag in den verschiedenen Produktionsbereichen war im Verlauf des Jahres stark unterschiedlich durch sehr volatile Beschaffungspreise, die unterschiedlich an die Kunden weitergegeben werden konnten. Das Ergebnis wurde durch Sonderentwicklungen beeinträchtigt. Finanz- und Vermögenslage Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um ca. € 3,1 Mio. Die Bilanzsumme reduzierte sich auf € 14,1 Mio. von € 14,7 Mio. Das Anlagevermögen wuchs saldiert aus getätigten Investitionen und planmäßigen Abschreibungen um € 0,2 Mio. Das Umlaufvermögen verminderte sich um ca. € 0,9 Mio. Der Anteil der kurzfristig gebundenen Mittel einschließlich der liquiden Mittel beträgt 72,0 % der Bilanzsumme. Unter Berücksichtigung der Darlehenskonten der Gesellschafter von € 2,5 Mio. ergibt sich ein wirtschaftliches Eigenkapital von € 8,45 Mio. entsprechend 63,5 % der Bilanzsumme (Vorjahr: € 9,45 Mio. bzw. 65,4 % der Bilanzsumme). Das Gezeichnete Kapital (€ 0,5 Mio.) und die Rücklagen (€ 0,18 Mio.) sind unverändert. Der Anteil der mittel- und langfristigen Fremdmittel an der Bilanzsumme beträgt nunmehr 57,9% (Vorjahr: 72,6%). Das Anlagevermögen ist vollständig durch langfristige Mittel gedeckt. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung der Chancen und Risiken des Unternehmens 1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Der Auftragsbestand zum Jahresende 2023 entsprach dem des Vorjahres. Generelle Unsicherheiten in der (Bau) Wirtschaft trüben die Stimmung. Die Nachfrage nach Heizöllagerbehältern für den privaten Bereich ist unter dem Niveau von 2023. Die Industrie ordert zurückhaltend und schleppende Genehmigungsverfahren verzögern die Auslieferung von Behältern vor allem im Stahl Bereich. Kunststoff Lagerbehälter haben einen großen Kundenkreis und werden als stabil eingestuft. Der Bereich Betriebswasser mit dem Schwerpunkt Grauwasser Nutzung wird weiter ausgebaut. In allen Bereichen verändern sich die Märkte (Rückgang Heizöl und Diesel), bringen aber auch neue Chancen wie z.B. in der Energiespeicherung (Pufferspeicher) und im Betriebswasser. 2. Risikobericht Für die Gesellschaft besteht kein Währungsrisiko und auch keine speziellen Länderrisiken. Forderungen sind durch eine Warenkreditversicherung abgedeckt bzw. die Verkäufe erfolgen gegen Vorkasse. Die Risiken auf dem Beschaffungsmarkt haben sich etwas normalisiert, teilweise mussten in der Bestandsbewertung Abschläge gemacht werden. Die Rohstoffpreise Stahl als auch Kunststoff sind volatil ohne eindeutigen Trend. Die Lieferketten sind immer noch angespannt. Die Lagerhaltung wurde aber in 2023 auf ein Normalmaß zurückgefahren und wird weiter optimiert. Mittelfristige Finanzierung und Liquidität sind gesichert. Darlehn werden vereinbarungsgemäß getilgt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen mit Ausnutzung von Skonto gezahlt. Risiken aus Lieferung und Leistung bestehen über das übliche Maß hinaus nicht. Die Versorgungsprobleme durch den Krieg in der Ukraine sind weitgehend gelöst. Langfristige Lieferantenbeziehungen und teilweise auch Verträge helfen dabei. Ersatzinvestitionen und Rationalisierungsinvestitionen werden planmäßig durchgeführt. 3. Chancen Kaufmännische und technische Mitarbeiter sind breit aufgestellt. Dadurch ist gewährleistet, dass die vielfältigen Produktionsmöglichkeiten an allen Standorten auch im Markt genutzt werden. Klimapaket, Umweltschutz, Schutz des Trinkwassers und Ressourcenschonung sind Themen, die auch unseren Umsatz positiv beeinflussen können. Die betriebliche Organisation und die Personalstruktur werden den Anforderungen angepasst. 4. Prognosebericht Die Unsicherheiten auf dem Kapital- und Finanzmarkt und die sinkende Bautätigkeit beeinflussen unser Geschäft negativ - Investitionen in Energie- und Klimaschutzmaßnahmen eher positiv. Wir gehen von einem Gewinn in Höhe von € 0,7 Mio. bis € 0,9 Mio. bei leicht rückläufigen Umsätzen von ca. € 39 bis € 40 Mio. aus, auch wenn im Q1 2024 eine Schwäche auch bei konsumnahen Produkten (OEM) auszumachen ist. C. Forschungs- und Entwicklungsbericht Das Unternehmen betreibt Entwicklungen im Bereich Betriebswassermanagement (Grauwassernutzung und Industrie 4.0 bzw. SmartHome) und wird dies verstärken. D. Niederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält Produktionsstätten in Leimen, Nienburg und Heidenau und einen Servicestützpunkt in Eitorf.
Leimen, 21. Mai 2024 gez. Dipl.-Kfm. Wolfgang Dehoust gez. Andreas Bichler BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023DEHOUST GMBH, LEIMENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Dehoust GmbH, LeimenI. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung Die Firma der Gesellschaft lautet, Dehoust GmbH. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Leimen und ist eingetragen beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 709874. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB, insbesondere §§ 264 ff. HGB erstellt. Die Gesellschaft erfüllt die Voraussetzungen einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 II HGB. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden im Berichtsjahr beibehalten. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der bisher verrechneten Abschreibungen angesetzt. Immaterielle Vermögensgegenstände und bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden linear oder degressiv über ihre jeweilige wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten EUR 250,00 nicht übersteigen, werden gemäß § 6 Abs. 2 Einkommensteuergesetz im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten EUR 250,00, nicht aber EUR 800,00 übersteigen, werden gemäß § 6 Abs. 2 Einkommensteuergesetz im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. In den Vorjahren wurden geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten EUR 150,00, nicht aber EUR 1.000,00 überstiegen, gemäß § 6 Abs. 2a Einkommensteuergesetz in einen Sammelposten eingestellt und über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben. Eine handelsrechtliche Übernahme dieses rein steuerlichen Sammelpostens ist zulässig, da der Gesamtbetrag der gebildeten Sammelposten von untergeordneter Bedeutung ist. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. In die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen und anteilige Verwaltungskosten einbezogen. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse wird auf Basis einer Maschinenstundensatzrechnung durchgeführt. Die aus einzelnen Aufträgen drohenden Verluste werden bei der Bewertung der fertigen Erzeugnisse durch entsprechende Abschläge berücksichtigt. Bei Artikeln mit langer Lagerdauer bzw. schlechter Verwertbarkeit werden die erforderlichen Abschläge vorgenommen. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Weitere Einzelangaben zur Bilanz 1. Entwicklung des Anlagevermögens Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf die diesem Anhang beigefügte Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 verwiesen. Diese Entwicklung enthält, getrennt nach einzelnen Posten des Anlagevermögens, sämtliche Zugänge, Abgänge und Abschreibungen des Geschäftsjahres und außerdem in gesonderten Spalten (Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. Abschreibungen). Zinsen für Fremdkapital wurden bei keinem Posten des Anlagevermögens in die Herstellungskosten mit einbezogen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen von EUR 3.270,00 (Vorjahr: EUR 3.270,00) mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen unter anderem Beträge für Garantieleistungen (TEUR 975), den Personalbereich (TEUR 776), ausstehende Instandhaltungskosten (TEUR 235), ausstehende Rechnungen/Gutschriften (TEUR 105), externe und interne Jahresabschlusskosten (TEUR 87), Betriebsprüfung (TEUR 20) sowie Archivierungskosten (TEUR 21). Die Rückstellungen für zukünftige Jubiläumszuwendungen von TEUR 280 (Vorjahr: TEUR 283) und zukünftige Sonderzuwendungen bei Rentenbeginn von TEUR 137 (Vorjahr: TEUR 84) wurden nach dem Barwertverfahren unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 3,50% p.a. sowie eines Fluktuationssatzes von 20% dotiert. Trendannahmen wurden nicht berücksichtigt (Festbeträge). 4. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 5.115.288,75 (Vj. EUR 6.631.724,19) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 326.864,73 (Vj. EUR 781.347,53) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 2.535.600,46 (Vj. EUR 4.532.982,24). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen EUR 781.347,55 (Vj. EUR 1.241.380,75), davon haben Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 454.482,82 (Vj. EUR 460.033,22) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 326.864,73 (Vj. EUR 781.347,53) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte besichert. Des Weiteren bestehen Sicherungsübereignungen bezüglich der finanzierten Maschinen und Fahrzeuge. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mittels der üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen gesichert. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen gegenüber der Dehoust Verwaltungs GmbH, Leimen, von TEUR 2.536 (Vorjahr: TEUR 4.533), darin sind saldiert Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr von TEUR 245 (Vorjahr: TEUR 177) enthalten. Die übrigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 262 (Vorjahr: TEUR 99). Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen nicht. (Vorjahr: EUR 141,26). IV. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahre 2023 waren durchschnittlich 106 gewerbliche Arbeitnehmer und 52 Angestellte sowie 9 Auszubildende beschäftigt. 2. Geschäftsführung Zu Geschäftsführern waren im Berichtsjahr Herr Dipl.-Kfm. Wolfgang Dehoust, Kaufmann, Heidelberg, und Herr Hartmut Wendt, Angestellter, Nienburg/Weser (bis zum 31. August 2023, ausgetragen am 7. September 2023) sowie Herr Andreas Bichler, Angestellter, Landau i. d. Pfalz (ab dem 1. Januar 2023, eingetragen am 8. Februar 2023), bestellt. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB zulässigerweise verzichtet. 3. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 268 HGB. 4. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Bei den außerbilanziellen Geschäften handelt es sich der Art nach um Miet- und Leasingverträge für technische Anlagen und Maschinen sowie sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung. Ausschlaggebend für den Abschluss dieser Geschäfte sind ausschließlich wirtschaftliche Gründe. Die Vorteile aus dem Abschluss dieser Geschäfte sind die Liquiditätsschonung und die Vermeidung von Restwert- und Verwertungsrisiken. Risiken ergeben sich aus zukünftigen Zahlungsverpflichtungen sowie aus der Bindung an die geleasten technischen Anlagen und Maschinen. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat einen Betriebspachtvertrag, verschiedene Miet- und Leasingverträge sowie Wartungs- und Dienstleistungsverträge abgeschlossen, hieraus ergibt sich ein Restobligo von insgesamt TEUR 2.084 (Vorjahr TEUR 1.508). 6. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind haben sich nicht ergeben. 7. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Leimen, 1. März 2024 DDehoust GmbH, Leimenehoust GmbH gez. Dipl.-Kfm. Wolfgang Dehoust gez. Andreas Bichler Geschäftsführung Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023An die Dehoust GmbH, Leimen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dehoust GmbH, Leimen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dehoust GmbH, Leimen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Wuppertal, den 12. Juli 2024 WTG
Wirtschaftstreuhand Dr. Grüber PartG mbB
Dipl.-Kfm. C. Clingen, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. P. Schüttrich, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 ist am 31.07.2024 erfolgt. |
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